Beiträge von snowcat

    Zitat von Messier

    Up the Reds !!! :bier:

    sötti das unglaubliche itreffe, bzw. d'möglichkeit am letschte spieltag no bestah, müesst mer sich direkt überlege am 11. mai uf liverpool z'flüge... :suff:

    Zitat von Larry

    Bin ja 1977 in Liverpool gsi, mit em FCZ, Halbfinale Meistercup. :cool:

    En Tag vor em Match simmer mit de FCZ Mannschaft no es Spiel vo Everton go luege, sit dänn luegi immer au echli uf die und die händ au mini Sympathie.

    Liverpool bini dänn 1981 in Paris nomal go luege, Final Meistercup gäge Real Madrid, schön gsi! :cool:

    isch en absolute kult verein! 3:2 gege city hüt... :geil:

    us de hütige schweiz am sonntag:

    interessant: Die Flyers gelten heute in der Branche als die grössten Lohntreiber der Liga.

    Das Gipfeltreffen der Milliardäre

    Das Duell zwischen den ZSC Lions und den Kloten Flyers geht weit über den Sport hinaus. Vor uns entfaltet sich ein Sittengemälde des Zürcher Kapitalismus.

    VON KLAUS ZAUGG

    Nie zuvor standen sich im Playoff-Final zwei Hockey unternehmen gegenüber, die von Milliardären präsidiert werden. Walter Frey (ZSC; geschätztes Vermögen: 1,5 bis 2 Milliarden Franken) gegen Philippe Gaydoul (Kloten; 1 bis 1,5 Milliarden). Beide haben tradi tionsreiche Hockeyunternehmen vor der Pleite gerettet. Beide haben sie zurück zum Erfolg geführt. Zum Gipfeltreffen der Milliardäre.

    Die Gegensätze müssten gering sein. Logisch wäre es, wenn Philippe Gaydoul gestern dem ersten Finalspiel im Hallenstadion in der Loge von Walter Frey beigewohnt hätte. ZSC-Manager Peter Zahner sagt jedoch auf Anfrage, das sei nicht der Fall gewesen.

    Während in Zeiten der unbegrenzten Mobilität die Unterschiede der Mentali täten immer geringer werden und auch das Zürcher Derby fast nur noch von Mythen und imaginären Gegensätzen und nicht mehr von tatsächlichen Unterschieden lebt, gibt es auf allerhöchster Ebene einen Kampf der kapitalistischen Kulturen: Walter Frey (69) verkörpert altes Geld. Den diskreten protestantischen Kapitalismus. Philippe Gaydoul (42) personi fiziert neues Geld. Den rauen Kapitalismus des 21. Jahrhunderts.

    Simon Graf, der jeder Polemik ab holde Hockey-Chef des «Tages Anzeigers», hat den Unterschied zwischen den zwei Hockey-Milliardären so beschrieben. «Phi lippe Gaydoul kann sich bei Walter Frey, seinem Pendant bei den ZSC Lions, einiges abschauen, wie man eine Organisation führt. Frey hält sich betont im Hintergrund und orientiert sich an Prinzipien. Das Wichtigste davon ist, Menschen mit Respekt zu behandeln. Nicht wie Schachfiguren.»

    Starker Tobak. Und doch treffend. Walter Frey gelingt es 1997, die so unterschiedlichen Kulturen der Stadtzürcher Klubs GC und ZSC zu verschmelzen. Weil er behutsam vorgeht. Er überzeugt als Integrationsfigur auch die grössten Gegner dieser Verschmelzung. Als sportlichen Architekten holt Frey seinen damaligen SVP-Nationalratskollegen Simon Schenk. Nach wie vor kümmert sich Schenk um das Farmteam GCK Lions. Schenk hat eine der grössten Juniorenabteilungen Europas aufgebaut. Die ZSC Lions bilden rund 700 Junioren aus. Weil sie mehr und mehr eigene Spieler in die erste Mannschaft einbauen und Ausbildungsentschädigungen für Spieler einnehmen, die in der ganzen Nationalliga verstreut sind, wird das Defizit von Jahr zu Jahr kleiner. Loyalität und Kontinuität prägen den Führungsstil von Frey.

    Gaydoul nimmt bei der Rettung der Kloten Flyers im Sommer 2012 wenig Rücksicht auf die dörfliche Kultur und sonstige Befindlichkeiten. Er drückt bei der Übernahme den Preis nach amerikanischer Manier. Er ist keine Integrationsfigur. Sein erster Personalentscheid ist die Ent lassung der Integrationsfigur Felix Hollenstein aus einem laufenden Vertrag. Mit einer Mannschaft, gut genug für den Final, stürzten die Flyers im Frühjahr 2013 ins Playout.

    Klotens grosser Zampano versöhnt sich schliesslich stilgerecht im Rahmen eines Formel-1 GP im Morgenland mit dem charismatischen Leitwolf der Klotener. Jetzt hat Felix Hollenstein das Team als Cheftrainer in den Final geführt. Personelles Hüst und Hot prägt den Führungsstil von Gaydoul. Geld ist ja kein Problem. Die Flyers gelten heute in der Branche als die grössten Lohntreiber der Liga. Insider schätzen das Jahreseinkommen von Klotens Torhüter Martin Gerber (inkl. Handgeld bei Vertragsunterzeichnung) auf rund 700 000 Franken. Der Emmen taler wäre damit der teuerste NLA-Spieler aller Zeiten. Ende Saison sorgen Frey und Gaydoul dafür, dass das Minus beglichen wird. Siebenstellig ist es in Zürich wie in Kloten. Kenner schätzen, dass das Defizit inzwischen in Kloten doppelt so hoch ausfallen könnte.

    Das Publikum wird kaum registrieren, wenn Frey sein Präsidentenamt abgibt. Er teilt seine Loge im Hallenstadion mit dem wohlhabenden Unternehmer Peter Spuhler und ist so gut vernetzt, dass es einen nahtlosen Übergang geben wird. In Kloten dürfte sich die Nachfolgeregelung dereinst schwieriger gestalten. Kritiker monieren, Gaydoul trage zur dörflichen Kultur, die Kloten zum dienstältesten Team der Liga gemacht hat (seit 1962 in der NLA), zu wenig Sorge. Die Loyalität zum Präsidenten, ein wesentliches Merkmal der ZSC-Kultur, ist in Kloten jedenfalls nicht so ausgeprägt. Ehemalige Präsidenten erzählen die bissigsten Gaydoul-Anekdoten.

    us de hütige schweiz am sonntag, de ganz artikel isch zwar nüt bsunders, aber ein satz drus use isch weltklass:

    Die Flyers sind so langweilig wie die Lakers. Nur teurer.

    besser chamers nöd beschriebe!


    An Roger Köppel

    Lieber Roger

    Es hat mich sehr gefreut, Dich in den Katakomben des Schluefweg-Tempels wieder einmal beim Eishockey zu treffen. Wehmütig habe ich daran gedacht, wie viel Kurzweil Du uns vorenthalten hast. Du hattest ja kurzzeitig Einsitz im Verwaltungsrat der Kloten Flyers. Leider bist Du noch vor dem grossen Finanzkrach wieder ausgestiegen. Ach, wie schade. Das wäre ein Fest für die Linken gewesen: Dich im Rahmen der Klotener Finanzwirren als bocksfüssigen Kapitalisten zu dämonisieren. Ich bin fast sicher, dass Marc Walder und Frank A. Meyer Klotens Gläubigern eine Verantwortlichkeitsklage gegen Dich gesponsort hätten. Nur um Dich regelmässig als Beelzebub durchs Mediendorf jagen zu können.


    Nun hast Du uns wieder mal mit einem Besuch beehrt. Dabei sollte es nicht bleiben. Bei der geistigen Landesverteidigung sind wir ja mit der Zuwanderungs-Initiative ein schönes Stück vorangekommen. Du kannst wieder mehr Zeit in andere Missionen investieren. Beispielsweise ins Hockey. Deine Hockeykompetenz ist ja unbestritten. Die Zeiten, als Du als Hockey-Chronist mit spitzer Feder für die «NZZ» unterwegs warst, sind mir noch in bester Erinnerung. Aber Kloten kann nicht der Ort Deiner Hockey-Bestimmung sein. Auch wenn Philippe Gaydoul Dein Kumpel ist: Lass Dich bloss vom Brimborium rund ums Finale nicht blenden. Die Flyers sind so langweilig wie die Lakers. Nur teurer. In unserem Hockey warten viel aufregendere Aufgaben auf Dich.


    Ich möchte Dir bei einer Rückkehr ins Hockey-Business einen ganz anderen Posten ans Herzen legen. Du bist ja von Deinem Naturell her ein «animal politique». Also muss das politische Bern und nicht das kapitalistische Zürich der wahre Ort Deiner Bestimmung sein. Es ist an der Zeit, Dich zum Präsidenten des SC Bern aufzubauen. Der brave Walter Born ist ein netter SCB-Vorsitzender. Aber er hat nicht den Mut, SCB-General Marc Lüthi die Leviten zu lesen. Das muss sich dringend ändern. Lüthi hat nämlich aus dem SCB ein kantonales Amt für Hockey wesen gemacht. Er hat nur noch Aus reden, warum etwas nicht möglich ist, statt guter Ideen, wie wir die Nummer 1 werden können. Beim SCB gilt inzwischen das Primat der Ausreden und Sitzungen über den unternehmerischen Mut. Und stell Dir vor, wie Du als SCB-Präsident das linke und grüne Bern aufmischen könntest. Ach wäre das ein Heulen und Zähneklappern unter den Genossinnen und Genossen in Bern. Im Vergleich zu Dir wäre selbst SP-Stadtpräsident Alex Tschäppät, der charismatischste Selbstdarsteller der Berner Politik seit Elisabeth Zölch, bloss ein introvertierter Legastheniker. Es ist nicht einmal auszuschliessen, dass die Bürgerlichen mit Deiner Hilfe die Stadt Bern zurückerobern könnten.

    Mit freundlichen Grüssen

    Zitat von Reto

    Da kann man ja nur überfordert sein, wenn man überrascht wird und so in Unterzahl ist. Hab's aber nur von Weitem gesehen und nun ist ja klar, dass man das nächste Mal nicht mehr überrascht sein wird.

    War auch etwas erstaunt über die Aggression. Bim Nach Hause gehen hat so ein Vollidiot meinem Vierjährigen sogar eine brennende Zigi angeschossen und wir mussten uns kurz hinter dem SRF-Wagen verstecken, bei dem wir einen Kollegen besucht hatten (natürlich hinter Gitter - so schlau, dass ich nicht gleich raus gehe, war ich immerhin ;o)

    krass, wie sich die zeiten ändern. noch vor 20 jahren war kloten der club mit den netten fans und wir derjenige mit dem pöbel...

    nzz vo hüt:

    Alles ist anders als 1991, etwas bleibt gleich

    Einen Play-off-Final zwischen den ZSC Lions und den Kloten Flyers gab es bis jetzt noch nie, wohl aber fünf andere Zürcher Play-off-Derbys. Das erste fand 1991 im Viertelfinal zwischen dem aufgestiegenen Zürcher SC und dem arrivierten EHC Kloten statt. Es gilt wegen der wilden Spielart als legendär: sagenhafte 42 Tore notierte man in vier Duellen. 2014 sind beide Teams defensiv viel zu konsequent für derartige Torreigen - eine Unachtsamkeit reicht zur Niederlage.

    In diesen 23 Jahren hat sich nicht nur das Eishockey entwickelt. Das Hallenstadion ist von Grund auf modernisiert und ans lokale Tramnetz angeschlossen: «Macht ein Puff daraus», forderte am Samstag kein Klotener Fan mehr, und das Klotener Stadion ist im Gegenzug auch kein «Kuhstall» mehr. Es wurde alles bequemer. Heute ist vor der Partie niemand in Eile, der Sitzplatz ja nummeriert.

    Anders 1991, als die Fans vom dritten Rang lange vor der Türöffnung vor dem Eingang warteten, dann drängelnd hineinrannten und mit Schals die Plätze auf den Bänken reservierten. Beliebt ist heute dafür ein aus der gehobenen Hotellerie bekannter Service: mit dem Auto bis vor den Eingang fahren und den Wagen von einem Bediensteten parkieren lassen. So behandelt, fühlt sich jeder als VIP, was ja auch das Ziel jener Sponsoren ist, auf deren Einladung diese «guten Kunden» die Partie in der Loge verfolgen. Die dort servierten gläsernen Bierflaschen wirft niemand aufs Eis: Man weiss sich zu benehmen.

    Der Kontrast zu 1991 ist deutlich. Das Zürcher Publikum war damals das unflätigste der Schweiz. Schiedsrichter, Spieler und gegnerische Fans wurden beschimpft, ausgepfiffen und mit Bier übergossen. Der Lieblingsfeind der Z-Fans war jahrelang der Klotener Captain (und heutige Trainer) Felix Hollenstein. Mit «Fige, du A...!» begrüssten sie ihn beim Einlauf. «Fige, Hahaha!», höhnten sie, wenn ihm ein Fehler unterlief. Hollenstein liebte die aufgeladene Atmosphäre und machte mit. Wenn ein Gegner auf die Strafbank geschickt wurde, skandierten die ZSC-Anhänger: «Sitz, du Sau, du Drecksau!» Hollenstein machte sich einen Spass daraus: Statt abzusitzen, blieb er während den zwei Strafminuten einfach stehen. Solche Rufe sind heute (fast) verstummt und Hollenstein keine Reizfigur mehr. Es dominiert die Unterhaltung ab Konserve. Dazu lärmt das Publikum mit den verteilten Papp-Klatschen, die 1991 belächelt und als Wurfgeschosse verwendet worden wären.

    Publikum, Infrastruktur und Taktik mögen sich wandeln, eines blieb in all den Jahren gleich - gewinnen wollen beide. Doch die Rivalität erschöpft sich im Kampf auf dem Eis - und darin, dass sich die Spieler beider Teams, zum Teil gute Kollegen, während der Finalserie keine SMS schicken.

    Yves Tardent, Zürich


    zu geil, wänns liverpool packe wür! :geil:

    us de hütige schweiz am sonntag:

    Die beste Geschichte, die der Fussball geschrieben hat

    Trainer Brendan Rodgers hat den FC Liverpool in der Premier League zum Titelkandidaten gemacht - Heute kommt es zum Duell mit Manchester City

    VON RAPHAEL HONIGSTEIN AUS LONDON

    Als im März 2012 die Spekulationen um seine Person ernsthaft begannen, wies Brendan Rodgers alle Avancen des kriselnden Spitzenvereins entschieden zurück. «Ich habe nicht vor, meine Karriere zu zerstören», liess der damalige Coach von Swansea City ausrichten, «der neue Trainer wird dort genau die gleichen Probleme haben wie der alte.» Mit «dort» war der FC Chelsea gemeint. Die «Blues» hatten soeben André-Villas Boas entlassen; Rodgers war nach seiner guten Arbeit in Wales als Nachfolgekandidat ins Gespräch gekommen.

    Der in der Küstenstadt Carnlough aufgewachsene Sohn eines Malermeisters unterschrieb letztlich zwei Monate später beim FC Liverpool, obwohl dort die Probleme noch gravierender und die Gefahr für die Karriere noch grösser erschienen. Rodgers musste Kenny Dalglish, den früheren Spieler und Meistertrainer (1986, 1988 und 1990), beerben; eine veritable Klub legende, ein Volksheld an der Anfield Road. Dalglish hinterliess ein teures, aber mittel mässiges Kader – die Qualifikation für die Champions League hatte der Schotte versäumt.

    Zu allem Überdruss musste sich Rodgers in der Sommerpause von einem Fernsehteam bei der Arbeit beobachten lassen; die amerikanischen Eigentümer des Klubs hatten die Reality-Show in Auftrag gegeben. Rodgers gab in «Being: Liverpool», um es vorsichtig auszudrücken, keine gute Figur ab. Ein grosses Foto porträt von ihm selbst in seinem Wohnzimmer liess ihn als eitel erscheinen, viele seiner Sprüche erinnerten das Publikum fatal an die schauderhafte Management-Sprache aus der Comedy-Serie «The Office». «Ich trainiere keine Spieler, ich erziehe sie. Hunde trainiert man», hatte Rodgers unter anderem zum Besten ge geben.

    Die Ergebnisse blieben in der ersten Saison unter den Erwartungen. Rodgers liess die «Reds» sein in Swansea erprobtes Kombinationsspiel aufziehen. Die extrem auf Ballbesitz ausgelegte Taktik wurde von vielen Zuschauern als langweilig empfunden. Doch die «Fenway Sports Group» von John W. Henry sprach Rodgers trotz diverser interner Debatten und Differenzen das Vertrauen für eine weitere Spielzeit aus.

    Der Rest ist Geschichte. Oder besser: Der Rest ist die beste Geschichte, die
    der englische Fussball seit langem geschrieben hat. Liverpool, das 2012/13 mit 28 Punkten Rückstand auf Meister Manchester United beendete, liegt fünf Spieltage vor Saisonende völlig überraschend zwei Punkte vor Chelsea und vier vor Manchester City, das zwei Spiele weniger aufweist.

    Es gibt immer noch ein paar Fans, die den unerwarteten Erfolg in erster Linie an den Spielern festmachen, nicht an Rodgers. Mit Luis Suárez, Daniel Sturridge und Youngster Raheem Sterling haben die Roten den aufregendsten Sturm der Insel. Captain Steven Gerrard spielt dazu im defensiven Mittelfeld seit Wochen in Hochform. Aber Rodgers’ Umstellung der Taktik auf extrem schnellen Konterfussball ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Liverpool steht relativ tief, um die Abwehr zu beschützen, und stösst dann blitzschnell nach vorne. 90 Tore hat man geschossen und 40 kassiert – niemand spielt derzeit aufregender.

    Heute kommt es zum Gipfeltreffen mit ManCity an der Anfield Road. Obwohl beide Trainer, Rodgers und sein Gegenüber Manuel Pellegrini, das Spiel nicht als Final um die Meisterschaft verstanden wollen wissen – Chelsea ist ja auch noch im Rennen –, schaut das ganze Land wie elektrisiert auf die Partie. Für Liverpool wäre es der erste Titel seit 1990 und die Erfüllung eines Traums. Fünf Siege trennen Rodgers und sein Team von der Unsterblichkeit.

    Zitat von Larry

    Du meinsch de paramilitärisch Umzug wo alles streng reglementiert isch, und das heisst dänn in Basel "Fasnacht"? :razz:

    genau! wobi d'schnitzelbänk zum teil sackguet sind.

    Zitat von larlf

    also wänn Basel tatsächlich z'dumm sötti sie, zum de Titel hole, dänn dörfed ihr au gern de Pokal neh:
    Das wär dänn wohl de absoluti GAU für d'Stadt wo nur Pharma und es Fuessballstadion hät :mrgreen:

    vergiss „die drey scheenschte Dääg“ nöd... :suff:

    Zitat von larlf

    Da Basel wohl weiterhin international spielen wird, werden sie kaum (oder nur selten) mit Bayern Vorsprung Meister werden!
    Zudem müssen auch sie, alle Jahre wieder, die besten Spieler ins Ausland ziehen lassen...

    das dürfte tatsächlich der hauptgrund sein!

    Zitat von Larry

    GC wollte das sein, was Basel heute ist, es hat nur nicht geklappt, und zwar weil damals der CH Meister noch gegen grosse Teams spielen musste in der CL Quali wenn er Pech hatte!

    schoso. aber gcn konnte auch aus einem viel (ge-)wichtigeren grund nie werden was basel heute ist: hinter basel steht eine ganze region inkl. deren industrie, auch sponsoren genannt. gcn war bis vor 10 jahren während jahrzehnten das hobby ein paar reicher zürcher mit demenstprechend zahlenmässig bescheidenem anhang.

    Zitat von Larry

    Ja Basel müsste längst so weit sein und mit Bayern Vorsprung Meister werden, aber was nicht ist kann ja noch werden.....! :gaehn:

    müsste so sein, ist es aber nicht. in der schweiz hat es praktisch jedes jahr einen ausbrecher, welcher basel bis kurz vor ende der meisterschaft ärgert. warum das so ist, weiss ich nicht, aber hauptsache es ist so. nur muss es nicht gerade niederhasli sein... :floet:

    Zitat von Larry

    Du hast in dem Fall bereits resigniert.

    Falls es so weiter geht werden das eben auch die Leute bei YB sowie bei den beiden Clubs in Zürich machen.

    Budget runter fahren, Meister abschreiben!

    Bonjour tristesse!

    Super FCB! :applaus:

    ich nenne es realität. budget sinnlos hochfahren kann nur wer geld oder spadaro hat...und wenn der nächste schritt so logisch wäre, hätte er schon eintreffen müssen, soviel vorsprung wie basel praktisch in allen bereichen schon seit jahren hat.

    die dominanz von niederhasli, vor allem mitte der 90-er, war viel extremer und erdrückender als die heutige von basel. zugegeben, dass hat sich auch tatsächlich auf die zuschauerzahlen ausgewirkt, aber hauptsächlich auf die gcn eigenen... :rofl:

    Zitat von Larry

    Wir hatten immer eine Liga in der div. Clubs Meister werden konnten (und auch wurden) und keine Schottischen Verhältnisse!

    Das hat sich nun geändert!

    ah ja? in den späten 60-er und 70-er jahren teilten sich der fcz und basel die titel. in den 80-er jahren servette und gcn. in den 90-er jahren war hauptsächlich wieder niederhasli dran. in den nuller jahren dieses jahrtausends warens dann wieder basel und der fcz. natürlich immer wieder durchbrochen von eintagesfliegen wie aarau, luzern, xamax, st. gallen oder yb.

    das alleine ist für die zuschauerzahlen nur zweitrangig. da zählen andere kriterien. tödlich wäre nur - wenn wie in schottland - der meister jeweils 20 runden vor schluss fest steht bzw. die einzigen beiden mannschaften welche noch meister werden können.

    guckst du:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Meister_(Fussball)#Die_Schweizer_Fussballmeister

    Zitat von Larry

    Wäre aber trotzdem gut für die Liga!

    warum? würde genau nichts ändern! ausser der abwechslung natürlich... :razz:

    gcn hätte als meister, dank cl direkt quali, zwar 20 millionen brutto auf dem konto. sie könnten dann 2 saisons ruhig schlafen, aber basel finanziell trotzdem keineswegs paroli bieten (basel hatte mit dem letzten rechnungsabschluss übrigens ein vermögen von sfr. 38 millionen ausgewiesen...). in saison 3 nach der cl teilnahme wäre auch in niederhasli alles wieder beim alten, ausser dass man das budget hochgefahren und begehrlichkeiten geweckt hat. die folge werden 2 schritte zurück und sparübungen sein. zurück an den start quasi.

    und basel? können sich auch als vizemeister für die cl qualifizieren und falls sie es nicht tun werden sie nächste oder spätestens übernächste saison wieder meister ohne das in der zwischenzeit auch nur ansatzweise in irgend einem bereich ein substanzverlust stattgefunden hätte.

    sehe daran wirklich nichts gutes oder eine verbesserung für die liga. :nixwiss:

    Zitat von Larry

    Die Vormachtstellung des FCB muss endlich gebrochen werden!

    dafür reicht aber ein jahr nicht meister werden noch lange nicht, das buchen die in lörrach süd unter betriebsunfall ab. das müssten dann schon etwa 5 jahre ohne titel und cl teilnahme werden. und selbst dann haben sie allen anderen ch mannschaften gegenüber immer noch in den meisten bereichen einen vorsprung...

    Zitat von ZüriBueb

    Sehr es bedänklichs Zitat! Isch de Unterschied geschter öpe gross gsi? Nei, me het gnau so guet au chöne güne. De Urs Meier häts bis jetzt guet gmacht. Aber ich frag mich, ob er gnueg kompromisslos uf de nächscht Titel schafft. Glaubt er dra, oder brucht er immer na chli meh Ziit?

    ein neutraler, ahnungsloser zuschauer sah einen fcz der leicht besser war als niederhasli und vor allem mehr torchancen hatte. da hast du schon recht. aber: stellvertretend 2 namen für den eben doch vorhandenen unterschied zu gunsten gcn's: caio und vor allem bürki! caios klasse bei stehenden bällen (und sein tor war quasi einer bei der "gegenwehr" die tschikahui leistete) sind einmalig in der schweiz und können bei engen spielen den unterschied ausmachen.

    bürki: auch wenn er im märz in den medien einen auf gränni arschloch machte. seine sportliche klasse ist enorm. seine ausstrahlung, sein wille, seine totale entschlossenheit, seine präsenz sind durch den fernseher spürbar. mit so einem torhüter im rücken spielst du vorne mit viel mehr selbstvertrauen. keine 2 jahre mehr und er wird besser sein als es sommer oder benaglio je waren oder noch werden. aber (fast) noch wichtiger als sein sportliches können, ist sein klares bekenntnis zu gcn. er hat das in solch einer deutlichkeit abgegeben, wie er jeweils den 5-er markiert. das gab einen ruck durch den ganzen verein und könnte die wenigen prozente frei machen, welche letztes jahr zum titel gefehlt haben. müsste ich heute geld setzen auf basel oder gcn als meister, ich würde niederhasli wählen…

    und ja, urs meier braucht noch zeit, bis wirklich alles passt. und das noch nicht alles passt, vor allem im menschlichen bereich, beweist die "fehlende euphorie" nach dem cupfinaleinzug. willst du wirklich etwas aufbauen, geht das nicht in 1 ½ saisons. bedenke ausserdem: ausser dem präsi und burgermeister ist in diesem verein kein stein mehr auf dem anderen seit 2012. das darf man nicht vergessen, auch wenn uns allen schnelle erfolge natürlich lieber sind.

    die nzz von heute bringts (einmal mehr) auf den punkt:

    GC lässt sich nicht stoppen

    GC setzt seine positive und der FCZ seine negative Serie fort. Also ging der Sieg im letzten Zürcher Derby der Saison im Letzigrund vor fast 17 000 Zuschauern an die Grasshoppers, für die an diesem Abend auch mehr auf dem Spiel stand. Sie bleiben nach ihrem fünften Sieg in Folge ein ernsthafter Herausforderer des FC Basel. Der FCZ hat zwar noch seine Titelchance im Cupfinal gegen die Basler. In der Liga hingegen kann er nicht mehr vom Fleck kommen, wenn er weiterhin keine Tore schiesst. Er blieb schon das fünfte Pflichtspiel hintereinander ohne Tor.

    Dabei war er anfangs besser und insgesamt an Torszenen keinesfalls ärmer. Er hatte - etwa bei dubiosen Abseits-Entscheidungen - auch weniger Spielglück. Aber er beging auch Fehler, die den Grasshoppers auf den Weg zum Sieg verhalfen. Sie waren nach fehlerhaftem Start erst etwa nach einer halben Stunde ins Spiel gekommen. Aber dann gingen sie schon bald in Führung, durch einen der typischen Weitschüsse Caios. Den hatte Yassine Chikhaoui allerdings auch ungestört zu seiner Spezialität ansetzen lassen.

    Noch gröber waren die Patzer vor dem 0:2, das den FCZ gleich nach der Pause definitiv in Rücklage versetzte: Zuerst spielte Ivan Kecojevic den Ball zu kurz zu seinem Torhüter David Da Costa zurück. Dessen Stolz liess es offenbar nicht zu, den Ball einfach wegzudreschen. Er wählte eine spielerische Auflösung, die missriet. Der Ball erreichte Michael Lang. Und dessen Pfostenschuss wertete Caio aus.

    «Wer die Tore nicht macht und hinten Geschenke verteilt, muss sich nicht wundern, wenn der Gegner siegt», kommentierte der FCZ-Trainer Urs Meier den Gang der Dinge. Allerdings relativierte er die Fortsetzung der Negativserie seiner Offensive mit dem Hinweis, dass nach dem 0:2 ja Mario Gavranovic und Pedro Henrique ins Tor getroffen hätten. Aber anerkannt wurde das nicht, was zumindest im Fall Gavranovics ein Fehler war.

    Das innere Gleichgewicht der Mannschaft beeinflusste wohl allerdings auch, dass der Aussenläufer Loris Benito nicht zum Abschlusstraining erschienen war und danach nicht aufgestellt wurde. Deshalb musste Ivan Rikan in ungewohnter Rolle auf der Flanke wirken.

    Der FCZ hatte aber auch keinen Spieler wie Vero Salatic, der im Zentrum in einer anderen Gewichtsklasse antritt als auf der andern Seite Oliver Buff. Mit GC siegte also als das in entscheidenden Momenten effizientere Team keineswegs unverdient. Aber auch der Trainer Michael Skibbe anerkannte, «dass dies ein ganz enges Spiel war, mit einem glücklichen Sieger».

    Hansjörg Schifferli, Zürich

    us de hütige "schweiz am sonntag":

    Andere Vorzeichen, anderes Resultat

    Der verletzte FCZ-Verteidiger Alain Nef vermisst bei seinem Team die Euphorie nach dem Einzug in den Cupfinal

    Von ANDREAS FRETZ


    Beim Zürcher Derby vor einem Monat war es der FCZ, der einen Lauf hatte und 3:1 siegte. Inzwischen liegt das Momentum bei den Grasshoppers – und sie gewannen gestern 2:0. Sehr zum Leidwesen von Alain Nef.

    FCZ-Verteidiger Alain Nef sitzt auf der Tribüne des Letzigrund Stadions und fiebert mit. Lautstark und mit vollem Körpereinsatz. Im November wurde er nach einem Teilabriss der Achillessehne operiert. Seitdem ist er zum Zuschauen gezwungen. Was er gestern sah, gefiel ihm gar nicht. «Im letzten Derby schwebten wir auf Wolke sieben. Alles gelang. Nun haben wir seit über vier Pflichtspielen kein Tor mehr geschossen», sagte er in der Pause. 1:0 stand es da nach dem Traumschuss von GCs Caio. Vor rund einem Monat hatte der FCZ an selber Stätte noch 2:0 geführt.

    Beim letzten Zürcher Derby am 1. März war der FC Zürich das Team der Stunde. Damals spielte der FCZ wie im Rausch, gewann mit 3:1 und galt nach einer Serie von sechs Siegen plötzlich als valabler Meisterkandidat. Seither konnte das Team von Trainer Urs Meier jene Flughöhe nicht halten, mit einem Punkt aus den vergangenen vier Super-League-Partien ist die Mannschaft den Titel «Team der Stunde» längst los. Meier ahnte wohl schon vor dem gestrigen Spiel, was im 237. Derby geschehen wird, als er sagte: «GC ist weiter als der FCZ und Titelkandidat. Für uns bleiben die Top 4 und der Cupsieg das Ziel. Gebt mir einfach Zeit, hier in Ruhe zu arbeiten.»

    Auch nach der Pause wurden die Leiden Alain Nefs nicht kleiner. Der 32-Jährige fieberte auf Hochtouren mit, doch seine Teamkollegen erwachten erst nach dem 0:2-Rückstand in der 47. Minute. Die Behauptung, Nef war bis zu diesem Zeitpunkt der aktivste FCZler, ist wohl nicht ganz falsch. Beim vermeintlichen Anschlusstreffer durch Gavranovic, den die Schiedsrichter wegen Offsides nicht anerkannten, entfahren Nef mehrere nicht druckreife Fluchwörter. Am Ende bleibt es beim 2:0 für die Grasshoppers. «Ich weiss auch nicht, weshalb wir seit dem Derbysieg am 1. März derart an Schwung verloren haben», sagte Nef, «vielleicht spielten wir damals über unseren Verhältnissen – und jetzt darunter.» Was aber Nef vor allem nicht verstehen mag: «Die Qualifikation für den Cupfinal hätte bei uns eigentlich eine Euphorie auslösen sollen. Davon habe ich aber nichts gesehen.» Wann Nef selbst wieder ins Geschehen eingreifen wird, ist noch nicht ganz klar. Viereinhalb bis sechs Monate Pause wurden ihm prognostiziert. «Doch ich halte nichts von Prognosen», sagte der Wädenswiler gestern, «ich will einfach so schnell wie möglich zurück.»

    Ganz anders als bei Nefs FCZ verläuft die Entwicklung bei den Grasshoppers seit der Derby-Niederlage am 1. März. Zur Überraschung vieler halten sich die Grasshoppers hartnäckig im Basler Windschatten und haben nun mit dem Sieg gegen den FCZ nach Punkten zum Leader aufgeschlossen, der erst heute gegen Thun spielt. Seit dem 1. März feierten die Grasshoppers fünf Siege in Folge mit dem Gesamtskore von 15:4. Es ist ihre längste Siegesserie unter Trainer Michael Skibbe.

    Zitat von Sbornaja

    5Spiele Null Tore geschossen... Wer keine Tore schiesst braucht sich über Niederlagen nicht zu beschweren.

    ich beschwere mich auch nicht über unsere niederlage, sondern über die effizienz von niederhasli... :razz:

    us de hütige "schweiz am sonntag":


    Der Cupfinal findet wohl doch in Bern statt

    Die Verhandlungen würden "knallhart" geführt, heisst es in Bern

    Von OTHMAR VON MATT


    Die Verhandlungen seien «knallhart, aber fair». Das sagt Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause. Wo der Cupfinal 2014 zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich stattfindet, ist aber noch nicht klar. 78,2 Prozent der Stimmberechtigten sagten Ja zum Hooligan-Konkordat. Das ermöglicht der Stadt Bern, Auflagen für die Bewilligung des Anlasses zu machen. Was Nause tat. Er will am Cupfinal keine Fanmärsche – weder von Basler noch von Zürcher Fans.

    Seit letzter Woche verhandeln die beiden Cupfinalisten, der Schweizer Fussballverband (SFV) und die Stadt Bern über die Bedingungen für den Cupfinal. Er soll am Ostermontag, 21. April, in Bern stattfinden. Als Kick-off-Zeit im Stade de Suisse ist 14 Uhr geplant.

    NUR: DERZEIT IST ALLES UNKLAR. Mehrere Dutzend Personen diskutierten letzte Woche über die Modalitäten des Cup finals. Überraschend für die Berner Gastgeber war: Es habe vonseiten des Fussballverbands regelrechte Erpressungsversuche gegeben, sagt ein Insider. Der Fussballverband habe mit einem Spiel vor Geisterkulisse gedroht. Vor leeren Zuschauerrängen.

    Beim Fussballverband will man das nicht bestätigen. Dort ist man im Gegenteil überzeugt davon, dass es nächste Woche zur Einigung kommt zwischen Fussballverband und Stadt Bern.

    Letztes Jahr war es vor dem Cup final-Spiel zwischen den Mannschaften von Basel und GC zu Auseinandersetzungen zwischen den Fans in der Berner Innenstadt gekommen. «Das war der letzte Fanmarsch durch Bern», sagte Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause damals nach dem Spiel.

    Mit dem Ja zum verschärften «Hooligan»-Konkordat hat die Stadt neu die Möglichkeit, dem Spiel aus Gründen der Sicherheit die Bewilligung zu verweigern.

    Sollte die Berner Sicherheitsdirektion tatsächlich die Notbremse ziehen, scheint der Fussballverband einen Plan B in der Hinterhand zu haben. Wie «Blick.ch» berichtete, soll der Cupfinal in diesem Szenario nach Basel verschoben werden. Mar tin Schütz, Mediensprecher des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt, bestätigt diese Pläne. «Es ging bei uns eine informelle Anfrage ein, ob der Cupfinal in Basel ausgetragen werden könnte. Wir prüfen das nun. »

    BEIM SCHWEIZERISCHEN Fussballverband (SFV) geht man aber davon aus, dass schon zu Beginn der nächsten Woche kommuniziert werden kann, dass der Cupfinal eben doch wie gehabt in Bern stattfindet. Das habe sich, heisst es, in den Sitzungen mit mehreren Dutzend Teilnehmern klar herauskristallisiert. Nur versuchen offenbar im Moment all diese Teilnehmer, ihr Gesicht zu wahren. FCZ-Pressesprecher Patrick Lienhart sagt: «Wir haben gestern aus Bern das Signal erhalten, dass der Cup final mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Bern stattfindet.»