Beiträge von snowcat

    Zitat von Champs-de-Mars

    Grad rechtzeitig auf die Abstimmung hin.....underschti

    http://www.youtube.com/watch?v=dcEb91vFeog


    meinst du "underschti" wegen der polizei oder den fcz fans?

    habe div. medien berichte darüber gelesen. durchaus auch unabhängige. war aber nicht dabei. normalerweise habe ich durchaus verständnis für polizei eingriffe. aber in diesem fall wurden gummigeschosse gegen fans eingesetzt, welche - abgesehen von pyros zünden - friedlich zum stadion pilgerten. hätte die polizei in diesem fall nicht eingegriffen, wäre genau nichts passiert!

    ps. ganz abgesehen davon, verhindert das hooligankonkordat solche situationen nicht!

    nach all den peinlichkeiten aus der fetscherschen marketing küche hier noch das erfreuliche zum tag. der wichtigste stadtzürcher feiertag jährt sich heute zum 7. mal, immer noch DAS highlight in meiner 40-jährigen karriere als fussballzuschauer:

    und hier noch die weniger erfreuliche gegenwart (nzz am sunntig):

    Im teuren Kreislauf gefangen

    Während der FC Basel Rekordumsätze meldet, erdauert der Konkurrent FC Zürich gröbere Sparübungen. Viel bleibt am Klubpräsidenten und Geldgeber Ancillo Canepa hängen. Von Peter B. Birrer

    Der FC Zürich kämpft am Sonntag gegen GC und will den 5. Platz verteidigen. Vielleicht reicht's am Ende sogar für den 4. Platz, dank dem in der Europa League eine mühsame Qualifikationsrunde weniger zu überspringen wäre. Die Europa League würde Geld bringen - zumindest ab der Gruppenphase. Im FCZ ist alles willkommen, was Geld bringt. Die Lage ist ernst und nichts vor dem Rotstift sicher. Das interne Fernsehen und das PR-Magazin werden eingestellt. Das Fernsehen kostete 200 000 Franken, vielleicht sind bewegte Bilder, die man einkauft, etwas billiger zu haben. Wenn die Assistenztrainer Gämperle und Hänzi zu YB wechseln, fallen weitere Kosten weg. Und nicht jede Sitzung muss im Gasthof Leuen in Uitikon Waldegg stattfinden, wo sich der FCZ gerne trifft.

    Spekulationen mit Drmic
    Einige Entscheidungsträger würden am liebsten Spieler verkaufen: teure wie Chermiti, Chikhaoui oder Chiumiento, Transfererlöse versprechende wie Drmic (Vertrag bis 2015) oder Benito (2016). Der üppige Spielervertrag Magnins, der im August 2012 zurücktrat und Nachwuchstrainer ist, endet erst jetzt. Auch das ist ein dankbarer Sparbeitrag. Als der FCZ 2009 die Champions League erreichte, sprach man mehr von An- und weniger von Verkauf. Die Kasse war prall gefüllt, allein die Uefa-Prämien steuerten 16 Millionen Franken bei. In solchen Momenten wird man grosszügig - mit Verträgen, Verpflichtungen, Versprechungen, Innovationen. Auch im Kleinen.

    Schnell floss Geld in ein FCZ-Buch, in die Frauenabteilung oder ins FCZ-Museum. Dieses wäre von der Sparrunde bedroht, wenn dessen Beitrag für die Marke FCZ nicht als wesentlich beurteilt würde. Der FCZ verschliss seit 2010 die Trainer Bernard Challandes, Urs Fischer und Rolf Fringer. Das kostete. Und kostet. 2012 schlitterte er in die ökonomische Falle, nachdem er 2011 30 Millionen umgesetzt hatte. Ohne Europa-League-Gruppenspiele fehlen schnell 2 bis 4 Millionen. Wenn im Sponsoring zudem ein siebenstelliger Betrag wegbricht, aktiviert das die Kostenbremse, weil nur drei Optionen bleiben: Aufwand senken, Spieler verkaufen, Geld einschiessen.

    Im FCZ steht im Juni die nächste Aktienkapitalerhöhung bevor. Die wird von Präsident Ancillo Canepa getragen, der 2012 Forderungsverzichte leistete. Er dürfte bis jetzt 12 bis 15 Millionen aufgeworfen haben. Auch wenn er sich im Gegenzug Transferrechte an Spielern gesichert hat und der Verkauf von Drmic auch ihm einschenken würde, summiert sich viel mehr, als er sich bei Amtsantritt 2006 im schlimmsten Fall ausgemalt hat. Einer, der immer noch im Boot sitzt, ist der frühere Präsident Sven Hotz. Ob er die neue Kapitalerhöhung mitträgt? «Dazu äussere ich mich nicht», sagt Hotz, «Canepa kann mich anrufen und tut das auch. Er wird das Problem lösen.» Immer mehr bleibt an Canepa hängen, wobei nicht deklariert ist, inwiefern seine vermögende Frau und frühere Nobel-Biocare-Managerin Heliane verlinkt ist.

    Mit dem Bauunternehmer Hotz lebte der FCZ während Jahrzehnten im Königreich. Der Verwaltungsrat war Staffage. Als Canepa Chef wurde, tat er dies zuerst mit dem in der Finanzbranche tätigen René Strittmatter. Die Zeit des Politisierens brach an. «Während der eine nach links lief, bewegte sich der andere nach rechts», sagt ein FCZ-Mitglied, das die Zeit im Verwaltungsrat nahe miterlebte. Strittmatter schied 2011 aus, aber seine Linie führte Gregor Greber weiter. Dieser blieb kritisch und hinterfragte steigende Ausgaben schon in den florierenden Zeiten. Mit ihm geisterte auch das Wort Hedge-Fund herum. Der FCZ generierte Kapital, indem er Spielerrechte an einen britischen Fund auslagerte und künftige Einnahmen verpfändete. Als Greber und Mitstreiter Ende 2012 den Machtkampf verloren, besserte sich das Klima. Der Verwaltungsrat, zu dem Heliane Canepa als Beisitzerin gehört, funktioniert seither mehr im Kollektiv. Aber der Preis für Canepa ist hoch. Nun schultert er materiell noch mehr.

    Geld einnehmen oder Geld geben
    Vor dem Hintergrund ist seine Aussage vor dem verlorenen Cup-Halbfinal gegen GC im April gegenüber der «Sportinformation» zu sehen. Er stufte den Match so wichtig ein wie den europäischen Vergleich gegen Standard Lüttich 2011, der dem FCZ das Champions-League-Play-off und die Europa-League-Gruppenspiele gesichert hatte. Das gab ein paar Millionen. Die gäben auch der Schweizer Cup-Final und Europa-League-Aussichten 2013. Je weniger reinkommt oder gespart wird, desto mehr muss jemand geben.

    Seit den Zäsuren Ende 2012 (Trainer Fringer, Verwaltungsrat Greber und Sportchef Bickel weg) hat sich der FCZ auch ökonomisch bedingt neu aufgestellt. Der Trainer Urs Meier, der Technische Direktor Marco Bernet und der Teammanager Massimo Rizzo sind interne und keine kostspieligen Lösungen. Künftig soll mehr Personal aus dem Nachwuchs rekrutiert werden. Bis jetzt geht die Rechnung auf. Mit der demütigen Zielsetzung «Ligaerhalt» ist der neu orientierte FCZ in der Rückrunde erfolgreich. Das stabilisiert und erhöht den Wert des Personals.

    Canepa hat sich zurückgezogen, teilweise aus eigenem Antrieb wegen zu starker Belastung. Es gab Zeiten, da trauten sich weder der Finanz- noch der Marketingchef, Pieps zu sagen. Man solle sich an den Präsidenten wenden, beantworteten sie banalste Anfragen. Teilweise wurde Canepa, der im unruhigen November 2012 vom «Blick» hart attackiert worden war, das Abtauchen nahegelegt. Wie's ihm dabei ergeht, wird unterschiedlich beurteilt. Wertungen im FCZ gehen von «er ist stärker geworden» bis zu «er bereitet den Abgang vor». Canepa, der dem öffentlichen Auftritt bis 2012 nicht abgeneigt war, bleibt Medienkonferenzen fern und äussert sich spärlich und nur in ausgewählten Medien. Gegenüber der «NZZ am Sonntag» schweigt er. Wie der CEO und frühere Sony-Manager Claudio Ammann, der die Unruhe bringende Sparübung durchzieht. Die Medienstelle des Klubs schreibt von «umsichtiger Planung» und betont, der FCZ habe die Lizenz für die Saison 2013/2014 «in erster Instanz» erhalten.

    In der Öffentlichkeit wurde der FCZ bis 2012 über das Duo Canepa und Fredy Bickel wahrgenommen. Der Präsident und der frühere Sportchef wuchsen immer enger zusammen, verbandelten sich freundschaftlich und verstrickten sich in Abhängigkeiten. Mit Bickel seien zwar reichlich Fachwissen und Beziehungen verloren gegangen, «aber die Diskussionen haben sich versachlicht», sagt ein Insider. Das ändert nichts daran, dass die ökonomische Last im FCZ wieder zunehmend so gelagert ist, wie sie es mit dem Mäzen Sven Hotz schon einmal war: Sie ist auf eine Person reduziert. Oder auf ein Ehepaar. Hotz weiss, wie schwierig es ist, diesem Kreislauf zu entrinnen. Er zahlt heute noch mit.

    Zitat von Larry

    So isch es und drum wärs ebe guet es würd en andere Meischter werde, und wänns GC wär!


    nei!


    Zitat von Larry

    Aber das passiert sowieso nöd, vor allem will GC verlüürt am SO! :cool:


    ja!


    Zitat von Larry


    caro hat schon recht, der fcb wird sich noch in st. gallen bedienen. darum dürfte ein drmic in basel meistens auf der ersatzbank sitzen. aber so machen es ja auch die bayern...hauptsache er spielt beim gegner nicht mehr! :kotz:

    machemer's die wuche wie de zsc de winter mit chloote...

    ...hüt verlüre und am sunntig günne!

    wär jedefalls so zimli die erscht niederlag gege basel wo bi mier null fruscht würdi uslöse. am jenny hät ein satz glanged zum säge was er devo halted, ich bezwifle allerdings ob facebook gnueg speicher hät für de fetscherin... :rofl:

    Zitat von larlf

    luschtig findi defür was grad jetzt abgaht: beträffend "Verwandten-Stadl", irgendwie isch de Uli gar nüme gross im (Journi)Fokus :mrgreen:

    ...und es sind sicher paar debie, wo d'Frässi gross ufgmacht händ und mit em Finger uf ihn zeiged händ. Git wohl gaaanz wenig, wo gar kei Dräck am Stäcke händ...


    wobei zwischen "steuerhinterziehung" und "verwandtenbeschäftigen auf staatskosten" schon noch ein kleiner unterschied besteht.

    Zitat von larlf

    was sölled die für interässe gha ha, das vor em cl spiel go veröffentliche?
    döt isch grad de hoeness fein im mittelpunkt gstande, drum isch d'vermuetig wohl scho eher bi öpperem wo ihm/bayern nöch staht...


    ebe, brucht nöd unbedingt kombinationsgab vom sherlock holmes zum das checke. en iq vo um die 80 langed bereits... :rofl:

    Zitat von larlf

    bin au grad es bitzeli enttosche: han gmeint, hegsch de schwachsinn (wo du da ine posted häsch) wenigstens sälber gschriebä...

    isch öppe glich wie bi allne kommentär uf de tolle nius siete: da frögt mer sich, wer so sache liest. (au wänni s04 oder anderi uf de stupid-siete agfange han läse, wännd bis zum ändi dure hebsch, dänn isch dir entweder sooooowas vo brutal langwielig oder sackhagelvoll oder wänn keis vo beidem zuetrifft, dänn bisch evtl. no goalie? )


    chum jetzt! die site isch durchus amüsant. ich als schalker find au witzig, was über schalke gschribe wird:

    „Ers’ schuf Gott dat Ernst Kuzorra und gleich dannach dem Ernst sein Schwager, dat Fritz Szepan. Dann so’n paar andere Polacken und zusammen war dat dann Schalke. Glück auf!“

    http://www.stupidedia.org/stupi/Schalke_04

    à propos schalke...au als schalker muess ich hüt de huet zieh vo lüdenscheid! die ziend ihres ding souverän dure! chapeau!

    p.s. nei, bi nöd goalie, ha aber susch en (gsunde!) egge ab... :rofl:

    Zitat von ZüriBueb


    mal de gc hype beände am Mittwuch wär doch en guete Afang, das z ändere.


    dieser hype findet vor allem in den (social-)medien statt. sie sind wieder laut und arrogant wie früher. aber das ist gut so, hatte ich doch beinahe vergessen wieso ich sie nicht wirklich mag. :razz:

    der erste schöne und warme frühlingstag, beste äussere bedingungen. der tabellenzweite, grasshopper ohne s und bindestrich club von irgendwo, mit absolut intakten chancen auf den meistertitel, spielt gegen den tabellenvierten sion und es erscheinen 6000 nasen. zwei wochen später: der tabellenzweite, grasshopper ohne s und bindestrich club von irgendwo, mit immer noch absolut intakten chancen auf den meistertitel, spielt gegen den mittelfeldclub thun und es erscheinen 4000 nasen. unter zugegeben widrigen wetterbedingungen. der speaker vermeldet, dass bereits über 7000 billette für den cupfinal abgesetzt wurden. als der fcz 2005 im cupfinal stand, sind wir am ersten verkaufstag um 7 uhr hinter der alten westtribüne angestanden und um 13 uhr war das kontingent von 12'000 tix abgesetzt.

    der ausschnitt aus dem tagi bringt es doch genau auf den punkt:

    Der Verein gibt sich alle Mühe, sich neu zu positionieren, sich seinen (potenziellen) Kunden ins Gedächtnis zu rufen. Das tut er via Medienmitteilungen, die manchmal von nerviger Penetranz sind. So die fehlende Nähe zur Stadt zu überwinden, ist aber schwierig. Der Campus in Niederhasli ist weit weg. Der FCZ ist in Zürich wirklich spürbar, GC nicht.

    das einzige was sich gegenüber früher tatsächlich verändert hat: sie haben mittlerweile eine stattliche fankurve. aber einen namen hat sie immer noch nicht, auch sonst die selbe tristesse wie seit 127 jahren.

    hype? nope!

    Zitat von larlf

    passt doch irgendwie da ine:
    Kein Schweizer Kind, dass sie nicht kannte. Trudi Gerster ist gestern im Alter von 93 Jahren im Kreise ihrer Liebsten in Basel gestorben.


    eine kindheitserinnerung mehr, welche nicht mehr ist! wir werden alt, sehr alt... :sad:

    Zitat von Mushu


    Hey; Trübsal-Blasen bei einem Sieg! Bist du schon so weit?
    Ich habe bei Niederlagen bereits genug Depressionen verarbeitet, und freue mich nun einfach über ein (resultatmässig) schönes Fussball-Weekend! Solltest du auch tun! Die nächste Niederlage kommt bestimmt ...


    na ja, ein schönes (fussball-) weekend wäre zusätzlich ein basel sieg gewesen. ich will jedenfalls den grasshopper ohne s und bindestrich club von irgendwo nicht als meister!

    Zitat von Larry

    Und mit was für Methoden! :warnix:

    Die von Canepa fristlos ausgesprochene Fringer-Entlassung hat nun ein juristisches Nachspiel. Denn Fringer beharrt auf seinem Vertrag, der bis zum Juni 2014 läuft. «Seit November habe ich keinen Lohn mehr erhalten», bestätigt Fringer. Mittlerweile hat er einen Anwalt eingeschaltet. Und der Termin vor dem Friedensrichter ist bereits festgelegt.
    Fringer will sich zum laufenden Verfahren nicht detailliert äussern. Er sagt nur: «Ich bin extrem enttäuscht. So etwas habe ich in meiner 25-jährigen Trainerkarriere noch nie erlebt. Weder bei mir noch bei einem Trainerkollegen.»
    (Blick 14.2.2013)
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    Mit Canepa gibt es kein Verhältnis mehr, schon gar nicht, seit Canepa den finanziellen Verpflichtungen, die er Fischer gegenüber noch bis diesen Sommer hat, nicht mehr nachkommt. Fischer hat einen Anwalt eingeschaltet, um zu dem Geld zu kommen, das er für sich reklamiert.(Tagi 27.4.2013)


    was canepa mit fischer und vor allem mit fringer aufführt ist tatsächlich unterste schublade (ohne marcello jenny zitieren zu wollen... :cool: )! ein entlassener trainer hat das recht auf seinen lohn bis vertragsende. findet er einen neuen - schlechter dotierten - job, muss bis vertragsende die lohndifferenz bezahlt werden = fischer. bei fringer macht canepa - scheinbar - vereinsschädigende äusserungen für eine fristlose entlassung geltend. für mich sehr weit hergeholt und vor gericht (ziemlich sicher) nicht verwertbar.

    grundsätzlich geht's aber darum, dass canepa einer fusion nicht abgeneigt ist. weiss ich von ihm selber, daher meine äusserung diesbezüglich. emotionale gründe gibt es keine für eine fusion, aber wirtschaftliche natürlich sehr viele. ergo: den club in die bedeutungslosigkeit sparen und schon hat man gegenüber den mitgliedern argumente für eine fusion... :wink:

    Zitat von Larry


    5. Platz wäre nach dieser Saison ein Erfolg, vor allem für resp. dank Meier!


    stimmt, also lassen wir ihn doch die nächste saison in ruhe weiterarbeiten! ich befürchte allerdings, dass aus spargründen der dringend benötigte zentrale mittelfeldspieler und innenverteidiger nicht geholt werden. mehr als platz 5 liegt so aber nicht drin.

    na ja. ein sieg aus der abteilung "ziemlich glücklich". nehmen wir's aber als ausgleichende gerechtigkeit für die bisherigen heimspiele gegen st. gallen diese saison. chickahuuii war eine frechheit heute, zum glück nur in der 2. hz auf dem platz!

    und ja, in der 94. minute könnte man durchaus penalty für st. gallen pfeiffen!

    Zitat von larlf

    das isch scho so: de niid muen mer sich härt erarbeitä

    & wie hät klopp so schön gseit: "au mir händ letscht jahr s'gliche bi gladbach gmacht!"
    aber isch ja nüt neus, entweder mer hät ahnig vom fuessball oder nöd :mrgreen:


    Der FC Bayern ist ein Zukunftsorientierter Verein und als solcher spielt er in Erwartung der Folgen des Klimawandels und einem durch die abschmelzenden Gletscher der Alpen zu einem reißenden Moloch von Fluss anwachsende Isar bereits seit Jahren in einem überdimensionalen Schlauchboot, welches die Bayern nach ihrem eindrucksvollsten Charakterzug "Arroganz-Arena" getauft haben. Im bayrischen Dialekt klingt der Stadionname allerdings nach "Allianz-Arena"

    Das Stadion ist mit allem ausgerüstet was der heutige Fußball zu bieten hat - Abgesehen von Erstligatauglichen Fans. In der Arena herrscht nämlich für gewöhnlich eine "Scheiß-Stimmung, für die die Fans selber verantwortlich sind", so Uli Hoeneß. Was er damit meint? Ganz einfach - Die Spiele des FC Bayern klingen auf den Rängen selbst bei einer 4:0-Führung der Heimmannschaft nach 20 Spielminuten wie die Großraumbeerdigung von Robert Enke fünf Minuten bevor der Sarg den Mittelkreis erreichte. Dies liegt a dem Umstand, dass das Stadion des FC Bayern zu 95% angefüllt ist mit Erfolgsfans, Freunden und Vertretern der Sponsoren oder Prominenter, die sich öffentlich wirksam als Bayern-Fan outend einen Imagegewinn erhoffen. Und so herrscht während des Spiels halt betretenes Schweigen, weil die meisten Anwesenden dieses beim Kaviarschmaus in der VIP-Lounge erleben (oder so eben NICHT erleben) und die Verbleibenden zum ersten Mal ein Fußballspiel besuchen und keine Ahnung haben was man da als Zuschauer so machen kann. Immerhin im Falle eines Gegentors wird die Mannschaft sofort ausgepfiffen, auch wenn es sich um den 1:6-Ehrentreffer des Gegners in der vorletzten Minute handelte.