Beiträge von snowcat

    Zitat von ZüriBueb

    Du stellst es aber viel zu einfach dar. Du reisst mit deinem Post eine Diskussion über das gesamte Strafrecht resp. Strafprozessrecht los. Das ist gut und Recht, es kann gerne darüber diskutiert werden. Es gibt aber dabei sehr viel mehr zu berücksichtigen. Zum Beispiel ist nicht klar, ob härtere Strafen tatsächlich eine geringere Kriminalität zur Folge haben. Dazu kommt, dass eine Studie eines Lausanner/Neuenburger Strafrechtsprofessors ergeben hat, dass einfache Bürger in drei von vier Fällen eine leichtere Strafe sprechen würden, als Richter. Ebenfalls muss bedacht werden, dass der Pyrowerfer vom Derby ja bereits verurteilt wurde. Auch andere Übeltäter der Vergangenheit wurden hart bestraft, wurde ja auch in diesem Fred schon beispielhaft aufgelistet.

    Ich glaube, dass der von Dir vermittelte Eindruck, dass das Strafrecht in der Schweiz nicht funktioniert, so nicht stimmt. Verstehe mich nicht falsch, ich will hier gar keine Position für oder gegen eine andere Anwendung des Strafrechts einnehmen, jede Rechtsordnung kann immer verbessert werden. Aber solche Änderungen sind komplizierter, als du sie darstellst. Und in jedem Fall brauchen sie Zeit, da Gesetze verabschiedet werden müssen. Und auch der Datenschutz hat nicht nur Nachteile, sondern in erster Linie viele Vorteile.


    über das strafrecht müssen wir wirklich nicht diskutieren. das macht schon der boulevard unter dem titel „kuscheljustiz“. im falle vom ch-fussball geht es nur darum, die übeltäter sofort zu verhaften und zu verurteilen. das bestehende rechtssystem lässt das zu, da brauchts keine komplizierten änderungen. aber es braucht polizei im stadion. übrigens sage ich nicht, dass das strafrecht nicht funktioniert, ich sage nur, dass es nicht genügend umgesetzt wird.

    nochmals: ich war dieses jahr in england und deutschland an ligaspielen. und da funktionierts wie bei kindern: alleine das wissen, dass bei jeder kleinigkeit sofort durchgegriffen und sehr hart bestraft wird, reicht vollkommen um ruhe in den stadien zu haben.

    Zitat von ZüriBueb

    Einfacher lässt sich das Problem daher lösen, wenn die Vereine von sich aus es verunmöglichen, dass die entsprechenden Gruppierungen noch zu den Spielen kommen. Und da geht Mushus Vorschlag in die richtige Richtung. Vereine sollten zusätzlich versuchen, die wirtschaftliche Abhängigkeit von solchen Zuschauern zu minimieren und sie dann einfach nicht mehr tolerieren.


    aber genau das versuchen die fussballclubs doch! aber ohne mithilfe der justiz sind ihnen die hände komplett gebunden! kein verein will diese leute im stadion, finanzielle interessen hin oder her. aber der ausschluss einzelner oder gar ganzer gruppierungen führt nur über die justiz. ausser natürlich man schliesst die ganze fankurve und damit eine mehrheit an normalen fans aus. womit wir wieder bei den kollektivstrafen wären, welche die lösung nicht sein können und vor allem nicht sein dürfen!

    gruess roli c.

    Zitat von Eggi

    Wobei man darüber streiten kann ob man einen Joint tolerieren soll oder repressiv dagegen vorgehen soll :shock: beim Rest, absolut derselben Meinung :nick:

    sehe ich natürlich wie du, aber: wir sind mittlerweile an einem punkt angelangt, in dem es kein wunschkonzert und rosinenpicken der fans mehr gibt. um ordnung und damit auch ruhe in die ganze angelegenheit zu bringen, gilt es jetzt, die bestehenden gesetze endlich anzuwenden und umzusetzen. es braucht, ausser vielleicht einer lockerung des datenschutzes, keine neuen gesetze. wenn dann halt mal ein kiffer eine busse zahlen muss, was soll's...der preis für die sicherheit ist (leider) ein teil der persönlichen freiheit.

    gruess roli c.

    Zitat von ZüriBueb

    Sie werden ja bereits zur Rechenschaft gezogen und es bringt nichts, offenbar sind einige sogar vorbestraft. So lange nicht eingesehen wird, dass die bisherigen Mittel nichts bringen und man sich nicht traut, weiterzudenken, wird sich nichts ändern. Und dann bleibt aber auch nichts, ausser sich künftig regelmässig zu beschweren und sich weiterhin im Kreis zu drehen.

    Wenn sie ausgeschlossen werden, können sie nur noch öffentlich Unruhe stiften und terrorisieren, sofern man beim Ausschluss rechtlich sauber vorgeht. Sollte das auch tatsächlich geschehen, wird auch offensichtlich, womit man es zu tun hat. Wenn nicht: umso besser.

    das problem im moment ist doch gerade, das (fast) niemand zur rechenschaft gezogen wird! jedenfalls nicht in genügender härte. wenn man, wie in basel geschehen, petarden ohne ende gegen leute schmeissen kann und übelste verletzungen dritter in kauf nimmt oder gar beabsichtigt und dann mit einer busse und einem bedingten davonkommt, dann ist das lächerlich und animiert eher noch zur nachahmung, als das es abschreckende wirkung hätte!

    beispiel: in münchen berichtete die presse von 49 verhafteten fcz-fans. 44 davon hatten einen joint angezündet und 5 eine fackel...bei uns hätte es in so einem falle genau 0 verhaftungen gegeben. vieles wird bei uns einfach toleriert. ist auch lange gut gegangen, aber der brunnen geht zum krug, bis er bricht...die 49 wurden ganz sauber, während dem spiel, rausgepflückt und dem schnellrichter vorgeführt. einer war nach dem spiel sogar wieder bei uns im car, aber auch nur, weil er das geld für die busse via kollegen auftreiben konnte...aber glaub mir, von diesen 49 zündet in deutschland keiner mehr etwas bengalisches oder einen joint an in einem fussballstadion! und genau um diese form von repression gehts, welche bei uns aber nicht funktioniert. diese art repression würde aber die fankultur oder die normalen zuschauer keineswegs tangieren. so muss es auch sein!

    es wäre wirklich relativ einfach...ein paar kameras mehr und eine handlungsbefugte polizei im stadion. that's it! mit deltas o.ä. gehts natürlich nicht...

    gruess roli c.

    Zitat von Champs-de-Mars

    - de leoni wird niemer vermisse, de da costa isch sicher nöd schlechter und sit sim uftritt afangs saison nach em thun-gcn match bereits kult...
    - de rodriguez tuet weh, wird aber wenigschtens öppis is kässeli bringe
    - djuric isch au nöd eifach zum ersetze
    - de mehmedi will niemer. für das fehlt scho no e chli öppis
    - bickel weg, ok. aber: wer söll ihn ersetze?

    gruess roli c.

    Zitat von ZüriBueb

    Der zitierte Beitrag von Mushu stammt aus dem FCZ-Fred, aber Punkt zwei passt ja hier rein.

    In der Diskussion nach dem Spielabbruch wurde augenfällig, dass es derzeit keine realistischen Versuche gibt, das Problem einzudämmen. Ich will an dieser Stelle nicht das Gesagte wiederholen. Aber ich finde, dass Mushus Idee in die richtige Richtung geht. Nur mit Lösungsansätzen, die diese Kultur auszumerzen versuchen und dabei keine Rücksicht auf finanzielle Einbussen nimmt, gibt es eine Chance, das Problem zu lösen. Das Gute an dem Lösungsansatz ist auch, dass damit nicht das Strafrecht für Einzelfälle verdreht und abgeändert wird oder der Datenschutz einfach aufgehoben wird.

    Solche Massnahmen müssten natürlich eher früher als später auch von den anderen Vereinen ergriffen werden.

    das schlechte an diesem vorschlag ist aber die kollektivstrafe! ich bin seit der rs ein vehementer gegner solcher strafen!

    nein, nein! endlich die fehlbaren gnadenlos zur rechenschaft ziehen würde bereits reichen! alles andere interessiert kein chaot und schadet schlussendlich nur dem fcz und den normalen fans. chaoten sind absolut imun gegen jegliche art von strafen, ausser es betrifft sie direkt selber!

    gruess roli c.

    auch aus der heutigen nzz:

    Fussball-Hooligans

    Pompeji macht es vor

    Es ist erst einen Monat her, dass in Zürich ein Fussballspiel wegen Krawallen unter Zuschauern abgebrochen werden musste. Nun hat ein Schweizer Hooligan in Rom erneut einen schweren Zwischenfall verursacht: Ein Anhänger des FC Zürich zündete eine Petarde und verlor dabei mehrere Finger; unter den weiteren Verletzten war ein Balljunge. In der Schweiz versuchten Klubverantwortliche allzu lange, ungesittete Fans zu erziehen. Das funktioniert nicht. Gegen Krawallanten führt nur ein hartes Vorgehen zum Ziel. Es braucht ein totales Verbot von Feuerwerk und Petarden in den Stadien. Wer sich nicht an die Regeln hält, gehört vor den Schnellrichter - in St. Gallen wird die Massnahme schon angewandt. Hilft alles nichts, sollte man sich ein Vorbild am alten Pompeji nehmen: Dort wurden nach Ausschreitungen unter den Zuschauern die Gladiatorenspiele für zehn Jahre verboten. Danach verhielten sich die Besucher im Amphitheater gesittet.

    Zitat von Mushu

    Wir und Standart-Situationen ...
    Peinlich!!!
    Jeder hohe Ball in den Strafraum löst schiere Angst und Entsetzen aus.

    dabei sind standardsituationen etwas was man üben und üben und üben und sogar noch trainieren kann. womit wir schon wieder mitten in der trainerdiskussion wären...

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    Glaube zudem nicht dass die Kurve Einsicht zeigen wird, rechne eher mit Konfrontation, bis zum bitteren Ende!

    so wirds wohl kommen...siehe artikel aus nzz am sonntag heute:

    Am Tiefpunkt

    Die Fans distanzieren sich von Petarden, aber nicht von Fackeln. Von Christine Steffen

    Noch nie in seiner fünfjährigen Amtszeit hatte man Ancillo Canepa so erschüttert gesehen. Bereits vor fünf Wochen, als das Derby nach Fackelwürfen von FCZ-Anhängern abgebrochen worden war, hatte sich der FCZ-Präsident am Tiefpunkt gewähnt. Als am Donnerstag in Rom eine Petarde in der Hand eines FCZ-Fans explodierte und diesem drei Finger abriss, realisierte er, dass es noch tiefer gehen konnte.

    Der Zorn Canepas richtet sich gegen die Fans, von denen er sich «verarscht» fühlt. Ein Vertreter der Südkurve, der anonym bleiben möchte, versteht, dass der Präsident bodenlos enttäuscht ist. Die Verantwortung für das Abbrennen von Fackeln und Petarden in Rom liege aber nicht bei ihnen, sie hätten darauf verzichtet, um dem Verein keinen grossen finanziellen Schaden zuzufügen. Verantwortlich sei eine Gruppe, die nicht mehr Teil der organisierten Fans in der Kurve sei. Eine direkte Verbindung vom verletzten FCZ-Anhänger zu dieser Gruppe bestehe jedoch nicht. Die Gruppierung K4 war 2008 nach gewalttätigen Auftritten aus der Südkurve ausgeschlossen worden. Im Letzigrund hält sie sich heute im Sektor neben der Südkurve auf und fällt regelmässig durch Zünden von Petarden auf. In der Südkurve sind Petarden - im Gegensatz zu Fackeln - unerwünscht. Im Flyer, der jeweils an den Spielen verteilt wird, steht am 11. Mai: «Bitte unterlasst das Ablassen von Knallern, die Verletzungsgefahr ist nicht unerheblich! Nicht nur für die Stewards, sondern auch die FCZler selber!» Auch wenn die Südkurve für den Unfall in Rom nicht verantwortlich ist, kann sie sich von den Vorgängen der letzten Wochen nicht distanzieren. Der Fackelwerfer vom Derby kam aus der Kurve. Das lässt Zweifel aufkommen, ob die von den Fans propagierte Selbstregulierung funktioniert. «Es ist nicht so, dass sie gar nicht funktioniert, aber darüber gesprochen wird nur, wenn sie nicht greift», sagt der Südkurvenvertreter. Man könne bei 3000 Leuten nicht verlangen, dass sie über alle die Kontrolle hätten. Schwer wiegt, dass jemand, der eine kriminelle Tat begangen hat, Unterschlupf findet in der Kurve. Da sich diese als Einheit sieht, ist Verrat ausgeschlossen. «Wir reden ihnen ins Gewissen. Was sie machen, müssen sie selber entscheiden», sagt der Vertreter der Südkurve.

    Obwohl den Fans ein eiskalter Wind entgegenbläst, halten sie daran fest, dass sie Fackeln abbrennen wollen. Der Südkurvensprecher räumt ein, dass die Pyro-Diskussion eine Dimension erreicht habe, in der man nicht klein beigeben wolle. Ihn ärgert, dass bei Ereignissen im Zusammenhang mit Fans übertrieben werde. So auch in Rom, wo es weder eine Massenpanik noch 30 Verletzte gegeben habe, wie in den Medien kolportiert worden sei. In seinem Zorn sprach FCZ-Präsident Canepa am Freitag von einem Krieg gegen den FCZ und den Fussball. Alle müssten sich wohl wieder einmal daran erinnern, dass es eigentlich um ein Spiel gehe, sagt der Fansprecher. Er findet, es müsse sich etwas ändern. Die Fans wünschen sich, dass sie in einem bestimmten Sektor Fackeln zünden dürfen, wie es früher möglich gewesen sei.

    Die letzten Wochen haben nicht dazu beigetragen, dass man ihren Wünschen Gehör schenkt.

    Doch die Selbstregulierung der Kurve hat sich als Illusion erwiesen. Die kriminellen Elemente sind nicht zu kontrollieren. Sie sind ein Fall für die Polizei, die endlich über die gesetzliche Grundlage verfügen müsste, um im Innern der Stadien dezidiert eingreifen zu können, sowie für Schnellgerichte.

    die entscheidenden und richtigen sätze im artikel!

    das einzige was wirken würde! weitere repressionen und kollektivbestrafung der 98% normalen zuschauer wären dann gar nicht mehr nötig. in der 1. buli funktionierts. ausser natürlich wenn 16'000 hartz 4 ossis in dortmund einfallen. da brauchts dann schon bald die armee...aber auch das würde ändern, wenn dresden jemals wieder in die 1. liga aufsteigt.

    es ist doch wie mit kindern. die funktionieren auch nicht aus vernunft, das machen sie erst später - wenn sie den eine erziehung genossen haben - nein, sie funktionieren, weil man sie bestraft, wenn sie die gesetzten schranken überschreiten. scheinbar haben die anderen 2 prozent (studien in deutschland sprechen von 1,5%) nie eine erziehung erhalten und kennen somit auch die schranken nicht, welche eine funktionierende gemeinschaft braucht.

    geben wir sie ihnen doch, diese schranken...und der polizei/justiz die möglichkeit, der kontrolle und umsetzung! denn ich will verdammt nochmal weiterhin live den fcz schauen!

    gruess roli c.

    Zitat von sloggi


    ich weiss wirklich nicht, was es da noch zu differenzieren und diskutieren gibt. und auch nicht, was das wort toleranz da noch zu suchen hat. mach das mal am paradeplatz und verletz jemanden dabei und du findest dich im knast wieder. und das zurecht!


    würde die eigenverantwortung spielen, gäbe es in diesem fall genug zu differenzieren und auch zu diskutieren. da sie es aber nicht tut, erübrigt sich natürlich jegliche weitere diskussion, da hast du recht.


    Zitat von sloggi

    hier gibt es nur noch rigorose strafen. pyros gehören unters waffenrecht und wer damit erwischt wird, entsprechend verurteilt. egal, ob böller oder fackeln oder was auch immer. was eine solche energie entwickelt, hat nichts in den händen von idioten zu suchen und schon gar nicht in menschenmengen!


    auch da hast du natürlich recht. die pyros unterstehen heute dem sprengstoffgesetz. es gäbe sicher geeignete umsetzungsmassnahmen dieses gesetzes, welche auf allfällige nachahmungstäter präventiv wirken würden. aber zu viele gesetze werden in der schweiz nicht umgesetzt. weiss der geier warum. stattdessen werden, so herrlich populistisch vor allem vor wahlen, immer neue und härtere gesetze gefordert. absolut unnötig. einfach die bestehenden gesetze endlich mal anwenden!


    Zitat von sloggi

    braucht es wirklich noch tote, damit das auch der letzte schwachkopf endlich erkennt ????


    auch dann erkennt es nicht jeder. es muss die leute immer zuerst selber treffen. es gibt jährlich in der ch hunderte strassenverkehrsopfer, verursacht durch alkohol am steuer. trotzdem fahren nicht wenige immer noch besoffen auto...!

    gruess roli c.

    Zitat von Eggi

    Lies mal s FCZ Forum... det passiert das bereits... :floet:

    ha chli dri glueget. isch z'erwarte gsi. die diskussion isch aber au nöd ganz unberechtiget und au nöd falsch.

    was aber chrüzfalsch isch nach allne vorkomniss vo de letschte jahr, isch e forderig vo de kurve nach legalisierig oder zumindescht tolerierig vo pyro u.ä. d’eigeverantwortig oder gar d’selbschtregulierig spillt i dem fall nämli definitiv nöd. und wo das de fall isch laufts immer uf di glich radikal lösig use: wänn e minderheit öppis nöd im griff hät, muess d'mehrheit das mit null toleranz lösige bzw. mit restriktive gsetz mitträge.

    wird i dem fall au eso cho. zwar korrekt, aber trotzdem schad!

    p.s. ich mues jetzt au luege, wie ich zu mim lissabon itrittsticket chume... :floet:

    gruess roli c.

    de fluech isch ebe scho, dass es pyro i de hand nüt chan arichte...ob mit oder ohni canepa. gföhrlichkeit isch die gross hitz - aber nöd für de wos hebed, nume für die wo drunder stönd - und natürli dänn, wämers rüehrt. si sind ja ursprünglich zur rettig vo in not grattene see- und berglüt erfunde worde, was ja eigentlich alles über gföhrlichkeit usseit.

    böllerschüss sind natürli es ganz anders kapitel. und warums em sprenstoffgsetz understöhnd, dürfti jetzt au am letschte klar worde si.

    aber muesch luege, genau die differenzierig wird jetzt us fanchreise cho. und mer wird sich witer im chreis drehe. ich gseh im moment aber au nur no d'nulltoleranz lösig. leider!

    p.s. de typ söll sich jetzt uf schriner umschuele lah, dänn häter scho en gwüsse startvorteil... :floet:

    gruess roli c.

    Zitat von Reto

    das mal händ's es sich wohl sälber verscherzt.

    Ellei de Lärm vo dene Dinger isch allgemeingfährlich, wänn das uf dem Video ghörsch.

    d'argumentation vo de pyro fründe wird si, dass ebe nöd e bengalischi fackle, sondern böllerschüss i de hand explodiert sind...

    aber als fcz füehrig wür ich de bursch grad emal neh und instrumentalisiere. mit öffentliche föteli vo sinere neue hand etc.

    gruess roli c.

    na ja, cha em fischer sini reaktion(e) durchus es bizz nahvollzieh. wänn mit em rugge zur wand stasch und vor allem nöd weisch warums nöd lauft, vill fählt ja amigs nöd, dänn wirsch dünnhütig, isch normal und gaht mier genau glich. lueg mal was selbscht so en renomierte trainer wie de hitztfeld s'letschte halbe jahr alles für stuss use lah hät.

    was debi usechunt, wän de präsi gstandi manne - was trainer i de regel ja sind - "grausam zämestuucht", gseht mer ja bim fc bauern us münche. bi de chlinschte krise wird dete de trainer vo eim vo dene 3 glöön desavouiert, gnützt häts no nie öppis! isch definitiv s'falsche rezept under erwachsne!

    wänn e mannschaft taktisch derart guet ufgstellt, stilsicher und technisch versiert wie hüt de fcz die 1.hz uftritt, cha de trainer nöd ganz eso schlächt si und erreicht sini mannschaft durchus no. chräftemässig chamer das leider nöd 90 minute durezieh. aber vill hät nöd gfällt, uf jede fall verlürsch i de schwiz mind. 30 vo 36 spiel nöd, wänn eso spillsch...aber ebe... :nixwiss:

    gruess roli c.

    Zitat von Reto

    Es beschtaht offebar en Märt.

    und genau das isch de eigentlich skandal und das wo eim z'denke git! nöd die ganze sender oder sendige an sich, sondern dass die eso höchi ischaltquote händ, dass immer witer produziert wird! au s'wetter tussi cha nüt defür, wänn sie in hintertublike sfr. 5000.- für e turnabigmoderation überchunt! ich würs au neh... :floet:

    no öppis zur ehrerettig vom fernseh: ich bin en totale tv-junkie, schaffe locker 5 std pro tag im schnitt. ame verregnete wuchend chas durchus s'dopplete bis 3-fache si. das alles aber ohni irgend e müll sendig azluege! will: es git durchus immer no sehr vill gueti sendige am fernseh. für fundierti, guet recherchierti polit- gschicht- oder au kultursendige, aber au independent movies und/oder low-budget produktione mues mer sich aber a die öffentliche, no besser a dene ihri nieschesender wie zdf neo, einsplus, arte etc. halte.

    die private bruch ich nume für gueti blockbusters (au die gits, nöd alles was mainstream isch, isch au schrott) oder für gueti krimiserie. es hät durchus es paar gueti und witzigi, so ala "lie to me", ume.

    und de bescht garant kei müll müesse azluege isch alles ufneh! so zappt mer nöd sinnlos im seich ume und lueged au garantiert nume das, wo eim au würkli interessiert. usser sport natürli, da isch live scho es biz interessanter... :wink:

    gruess roli c.