gestern in der rundschau die geplanten massnahmen der kantone:
1. die spiele werden bewilligunspflichtig, werden bestimmte auflagen von fans und clubs nicht erfüllt, wird das spiel – im extremfall - nicht bewilligt und findet somit nicht statt. wird nicht durchführbar sein. scheitert auch am widerstand vom verband.
2. id-pflicht, abgleich mit hooligandatenbank. wobei nicht gesagt wurde, wann die id gezeigt werden muss. beim billetkauf, beim eingang? von mir aus müsste die id bei der eingangskontrolle eingelesen und sofort abgeglichen werden. stadionverbote können so wirklich umgesetzt werden und der schutz der anonymität entfällt. selbst wenn im stadion jemand vermummt den max macht, man wird ihn finden! auch die pyrogeschichte wird so schnell gegessen sein. die sonstigen lästigen und zetilich extrem aufwendigen - aber doch nicht wikrlich wirksamen - eingangskontrollen kann man sich auch sparen. id einlesen und rein ins stadion oder eben: "du kommst hier net rein!"
3. bekannte gewalttäter müssen sich 2 stunden vor matchbeginn auf dem polizeiposten melden. eine gute sache, welche sich in england bewährt hat.
4. charterzüge, nur noch geschlossenes anreisen. polizeikosten und schäden an den zügen werden den fans konsequent verrechnet. wie soll das gehen?
punkt 2 und 3 finde ich sehr wirksam und auch durchführbar. die entanonymisierung und das verhindern, dass sich statdtbekannte chaoten an den spielen rumtreiben, dürfte die situation nahezu vollständig normalisieren. punkt 1 und 4 sind nicht durchführbar. wenn aber 2 und 3 konsequent angewendet werden, auch nicht mehr nötig.
gruess roli c.