Beiträge von snowcat

    Zitat von Larry

    Xamax wird Konkurs gehen, somit steht der Absteiger bereits fest.

    Sion wird nach dem Punktabzug in die Barrage gehen müssen, aber dort wird mit der Mannschaft nichts passieren.

    Für den FCZ und GC ist die Saison gelaufen.

    - xamax wird konkurs gehen und absteigen

    - sion wird nicht in die barrage gehen, weil die 36 punkte noch vor ablauf der saison auf max 12 korrigiert werden (müssen)

    - für den fcz gehts sehr wohl noch um was, nämlich um platz 3, im optimalfall gar um platz 2. es sind nur 6/10 punkte rückstand. allerdings müsste dazu ein teil der transfererlöse in neue spieler investiert werden. in neuenburg hats noch interessante schnäppchen...

    p.s. wolfsburg finde ich die falsche wahl von rr3

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Waldorf halte dich zurück!
    Gruss
    Stetler

    Du hast aber schon mitbekommen, dass CC keinen relevanten Gerichtsentscheid zu seinen Gunsten erzielen konnte? Und dass CC wiederholt gegen Verbandsrecht verstossen hat und somit locker dispensiert, bzw. ausgeschlossen werde könnte erkennst wohl nur du nicht. In kedem anderen Land der Welt wäre das längstens geschehen ...

    klar hat er wiederholt gegen verbandsrecht verstossen, aber nicht in neuerer zeit, das bedeuted einen ausschluss auf grund (zum teil) lange zurückliegenden ereignissen...absolut unglaubwürdig!

    aber ich habe auch mitbekommen, dass er den wichtigsten gerichtsentscheid, zu seinen gunsten, im sack hat: seine spieler hatten während ihres einsatzes die provisorische verfügung vom gericht in martigny bestätigt! und das ist in diesem puzzle so ziemlich das wichtigste teilchen!

    gruess roli waldorf

    Zitat von Mushu

    Snowcat wir sind uns weitgehend einig. Du hast mich aber nicht richtig verstanden.

    Mit dem Urteil hat der Verband tatsächlich Sion geschützt. Wie gesagt, ein Ausschluss wäre absolut vertretbar gewesen.

    Mit dieser massiven FIFA-gerechten Strafe ausserhalb den Normen hat der Verband die Möglichkeit eröffnet, dass das CAS ein hoffentlich abschliessendes Urteil fällen wird, welches von der FIFA akzeptiert werden muss, und hoffentlich Sion auch wird. Die Chance, zu einem Ende zu kommen, welches Sion bestraft, aber eben kaum im heutigen Umfang.

    Wie gesagt: ein - aus meiner Sicht - kluger Entscheid des Verbandes. Eine echte Chance! Die Frage bleibt leider, ob das CC auch erkennt in seiner fanatischen Gesinnung ...

    ein ausschluss wäre nie und nimmer vertretbar gewesen! wie willst du den auch begründen?

    und wieso soll cc auch auf diese "chance" eingehen? seine spieler waren während der zeit der provisorischen verfügung einsatzberechtigt. und nur noch das zählt. also, wieso soll er sich für keinen rechtsbruch bestrafen lassen? das er die spieler überhaupt transferiert hat, ist mittlerweile eine andere und eigene geschichte.

    darum sehe ich das mit der schutzgeschichte ein wenig gar weit her geholt. und ausser dir, sehe ich auch niemanden der das so erkennt, cc wird das schon gar nicht tun! villeicht solltest du ihm schreiben... :razz:

    gruess roli c.

    Zitat von Brave New World

    Wenn der SC das Turnier vom ZSC wäre, dann ist es ein Superturnier und alls Tiptop.Wer TC hat sieht auch, dass es die Winki winki Trottel an jedem Match gibt.


    ist es aber nicht!

    und es ist auch nicht der zsc, welche die anderen clubs marginal entschädigt mit geld notabene, dass gröstensteils von den entschädigten clubs selber einbezahlt wurde...und es ist auch nicht der zsc, welcher mit dem finanziellen gewinn dieses turniers, spieler aus laufenden verträgen herauskauft...

    macht doch 365 tage im jahr sc. mir und den meisten scheissegal. aber bitte auf eigene kosten! denn was jetzt abgeht ist eine riesensauerei, welche hoffentlich korrigiert wird!

    gruess roli c.

    Zitat von larlf

    Eben, dass man mit dem Beitritt zum SFV akzeptiert, dass zbsp nicht vor zivile Gerichte gegangen wird?


    hier ein ausschnit aus einem früheren posting von mir:

    es steht sicher irgendwo in den verbandstatuten, dass man nicht zivile gerichte anrufen darf. aber da schlussendlich alle verträge, statuten etc. - also auch vereine - dem zgb/or und was weiss ich was welchen gesetzen und gerichtsbarkeiten unterstehen, steht diesem verbandsparagraphen doch höchstens die bedeutung eines gentleman’s agreement zu. aber was interessiert cc ein gentleman’s agreement, wenn es nicht in seinem sinne ist? eben…und ein gentleman’s agreement kann vor gericht nicht durchgesetzt werden. und genau diese lücke nützen cc’s anwälte. ich denke, züri bueb bringt es mit diesem satz auf den punkt:

    Und im Spannungsfeld Vereinsautonomie/zwingndes Recht versucht Constantin alles. Das ist sein gutes Recht und damit verletzt er seine Pflichten als Vereinsmitglied nicht


    Zitat von larlf

    Hier ein neuer Artikel zum ganzen Ärgernis:
    http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball…/story/31772076


    auch diese aussagen tendieren ganz klar in eine andere richtung, als dass urteil vom sfv.

    sion werden am ende aller prozesse höchstens 12 punkte abgezogen, aber ich glaube nicht mal mehr daran. zu dilletantisch war das vorgehen vom verband die ganze zeit. auch die fifa, mit ihrem erpressungs-/nötigungsversuch trägt ihren teil dazu bei, dass sion viel glimpflicher aus dieser affaire rauskommen wird, als es sich die meisten fussball anhänger wünschen.

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Das ist ja das Schöne am Recht. Du findest für fast jede Ausgangslage Anwälte, die behaupten, die Rechtslage sei so, während der andere Gelehrte behauptet es sei anders. Wir beide sind da fast wie Statler und Waldorf ....


    herrliche vorstellung, wir zwei auf dem balkon… :rofl: :rofl: :rofl:

    zum thema recht - zumindest in diesem fall - ein ausschnitt aus der heutigen „der sonntag“:

    Wer ist mächtiger? Sepp Blatter oder Christian Constantin? Wir neigen dazu, Sepp Blatter die grössere Macht zuzusprechen. Schliesslich hat seine Fifa die Schweizer Fussballfunktionäre dazu gezwungen, sich vor ihm in den Staub zu werfen und Christian Constantins FC Sion mit der absurdesten und jenseits aller Verstandesgrenzen liegenden Strafe zu belegen: minus 36 Punkte. Hier geht es nicht mehr um Recht und Gesetz. Hier geht es nur noch um pure Machtausübung. Macht vor Recht. Kann man also mächtiger sein als Fifa-Präsident Blatter?

    hier noch aus der „nzz am sonntag":

    Mit dem Punkteabzug dürfte dem Willen der Fifa wohl Genüge getan sein. Offiziell lässt sie lediglich verlauten, den Entscheid zur Kenntnis genommen zu haben und sich im Januar zu äussern. Abzusehen ist, dass der FC Sion den Punkteabzug vor dem Internationalen Sportgerichtshof (TAS) anfechten wird. Dass die Walliser dort nicht ohne Chancen sind, dass das Strafmass abgemildert werden könnte, liegt an der wackligen Begründung, mit welcher der SFV seine Sanktion erklärt. Zunächst vermischt die Strafe zwei unterschiedliche Wettbewerbe, indem sich ein Vergehen im Cup auf die Meisterschaft auswirkt. Das irritiert. Denn im Cup darf der FC Sion weiterspielen. Zweitens ist das Strafmass insofern willkürlich, als statutarisch lediglich 12 Punkte als Höchststrafe festgeschrieben sind. Der ZV lässt Notrecht walten; die Strafe pauschalisiert ungebührliches Verhalten ohne Augenmass für den Inhalt der Vergehen. Der ZV hätte per Notrecht und ohne Rücksicht auf die eigene Disziplinarkommission auch zwanzig oder hundert Punkte abziehen können.


    Zitat von Mushu

    Ich finde es gut so, und ich bin relativ zuversichtlich, dass das zu einer Endlösung führen wird. Die Strafe ist so hart und klar umschrieben, dass Sion vielleicht sogar vor dem CAS (Sportgericht) gewisse Zugeständisse erreicht. Diese würden die FIFA akzeptieren, wenn Sion klug ist, sie auch. Denn eigentlich wäre - nicht nur aus meiner Sicht, wenn man den Kommentar im Blick hört - auch ein Ausschluss durchaus gerechtfertigt gewesen. Und das hätte dann keinen Handlungsspielraum mehr erlassen.


    was bitte schön soll an dieser strafe hart und klar umschrieben sein? im gegenteil: diese strafe ist ein regelrechter steilpass für cc/sion. sie ist derart absurd, willkürlich und rechtswidrig, dass selbst ein schimpanse als anwalt zukünftige prozesse gegen dieses urteil vor gericht locker gewinnen würde.

    das du mit blick artikeln argumentierst, erstaunt mich einerseits sehr, erklärt aber anderseits deine doch sehr spezielle sichtweise in diesem fall. dazu noch ein ausschnitt aus der heutigen „nzz am sonntag“:

    Dass im «Blick» Constantin ein weiteres Mal für unzurechnungsfähig erklärt und der Ausschluss des FC Sion aus dem Schweizer Fussball gefordert wird, ist wenig überraschend. Seit Monaten macht das Zürcher Boulevardblatt Stimmung gegen Constantin, weil dessen juristische Kämpfe das Bild einer schönen, sauberen Liga stören. Der «Blick» ist via Ringier indirekt mit dem Teleclub als neuer TV-Rechte-Inhaber verhängt.


    Zitat von Mushu

    Erstmals seit langem kann ich die Verbandsheini loben.


    dieses aussage kann ich mit aller phantasie nicht nachvollziehen. du lobst leute, welche für ein urteil verantwortlich sind, welches gegen die grundsätze eines rechtsstaates in massivster art und weise verstösst? ein urteil, dessen einziger zweck der befriedigung des boulevards und der temporären beruhigung der situation, sprich der teilnahme vom fcb an der cl, dient? ein urteil welches:

    1. dem angeklagten die anhörung verweigert hat
    2. die strafe vermischt, indem sich ein vergehen im cup auf die meisterschaft auswirkt. sie dürfen aber im cup weiterspielen! hallo?!? sind neu nicht nur die fankurven, sondern auch der verband ein rechtsfreier raum?
    3. gegen die eigenen verbandsstatuten verstösst, in welchen ein punkteabzug von 12 punkten als höchststrafe festgeschrieben sind.

    habe ich etwas verpasst, haben wir letztes jahr das nordkoreanische recht übernommen? :nixwiss:

    das verhalten des verbandes erinnert an komplett überforderte eltern, welche die kinder immer mehr oder weniger gewähren liessen ohne sie wirklich zu erziehen. nun wird man den kindern nicht mehr meister und bestraft diese - auf massiven druck von aussen - mit 27-jährigem hausarrest und ebenso langem tv verbot und merkt dabei nicht einmal das man sich soeben zu einer in zukunft noch handlungsunfähigeren marionette gemacht hat. auf den aktuellen fall übertragen: einer marionette von der fifa und von cc!

    aus der heutigen „nzz am sonntag“:

    Dass es 36 Strafpunkte sind, entspricht laut Liga-Präsident Schifferle dem Willen der Fifa. «Die Fifa liess uns keinen Handlungsspielraum, wir mussten die Forderung erfüllen», sagte Schifferle. Dies sei dem SFV in Gesprächen mit der Fifa unmissverständlich klargemacht worden. Im Ultimatum war jedoch nie von einer konkreten Punktzahl die Rede, lediglich von der Möglichkeit von Forfait-Niederlagen oder - unbestimmtem - Punkteabzug. Indem der SFV so tut, als hätte er kein Urteil gefällt, sondern nur das von der Fifa vorgegebene Strafmass vollstreckt, lenkt er von den eigenen Versäumnissen ab und gibt subkutan die Verantwortung der Fifa. Sollte die harte Strafe, die den FC Sion in der Meisterschaft vom dritten auf den letzten Platz zurücksetzt und ihn mit fünf Minuspunkten in die Rückrunde starten lässt, vom TAS oder von einem anderen Gericht revidiert werden, soll die Fifa und nicht der SFV als Verlierer dastehen.

    und genau um das gehts doch im endeffekt!

    ein sms von constantin an die medien nach der urteilsverkündung: „Der Unterschied zwischen dem Verband und einem Zug besteht darin, dass der Zug anhält, wenn er entgleist."

    wo er recht hat... :roll:

    gruess roli c.

    Zitat von larlf

    Könnte der SFV nicht einfach Sion die Lizenz für's nächste Jahr verweigern? (Falls CC nicht irgendwann aufhören sollte)

    Oder besteht die Lizenzvergabe rein aus finanziellen Kriterien? (Dass er aktuell gegen die Statuten verstösst ist glaubs klar.)

    wäre schön, aber mit welcher begründung? das er gegen statuten verstösst ist überhaupt nicht klar. gegen welche denn? höchstens gegen diese "keine-zivilen-gerichte" regel. aber wie schon erwähnt, die ist das papier nicht wert, auf welcher sie steht.

    auch hier: ein ausschluss wäre willkürlich und darum vor keinem gericht durchsetzbar. rechthaberisch sein, nörgeln und querulieren sind juristisch nun mal irrelevant. ist leider so.

    gruess roli c.

    Zitat von Iceman

    Mit solchen Zitaten begehst Du einen groben Frevel gegen die Gesetze des Spenglercups und gehst auf Lebzeiten sämtlicher Einladungen, VIP-Tickets aus Davos sowie Händedrücke von AdC verlustig. Man sieht schon, dass Du dort drüben nicht dauernd der überdrehten Begeisterung von Billeter, Salzgeber und dem blonden Gift ausgesetzt bist. Kein Trossbegleiter oder Materialwart, dem nicht schon das Mikro unter die Nase gehalten worden wäre, um ihm zu entlocken, was er denn von diesem Anlass halten würde. Die Gefragten - offensichtlich alle sehr höfliche Zeitgenossen - tun natürlich das Erwartete und sagen, wie es ihnen gefalle hier oben und wie schön es doch sei, und welche Ehre etc. etc.

    Jedenfalls wird man den Eindruck nicht los, dass man beim Farbfernsehen Leutschenbach permanent auf der Suche nach Bestätigung ist, um den enormen Aufwand zu rechtfertigen und den Gelegenheitsszuschauern beizubringen, was der Spenglercup doch für ein sportlich hochstehendes Turnier sei und wie absolut seriös :suff: es alle Teilnehmer nähmen.

    Apropos: Es heisst doch immer, dass der SC das "beste Klubturnier" der Welt sei. Weiss eigentlich jemand, was es sonst noch für vergleichbare Klubturniere im Eishockey gibt? Und ich meine jetzt nicht Saisonvorbereitungsturniere wie den Industrie-Cup oder den Colin-Cup und solchen Blödsinn.

    :rofl: :rofl: :rofl:

    ich denke, dass turnier erfüllt nume no 3 zwäck:

    1. dä hcd mit millione z'fuettere
    2. i kamera winke, will mer susch niened dezue chunt
    3. kollektivs lampe fülle vo ishockeyprofis vo ost und west

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Ja, das wird das CAS prüfen und ein Urteil fällen, dass auch die FIFA akzeptieren würde. Dem Bundesgericht dürfte der Entscheid aber egal sein, denn die Spieler haben, bis zum Entscheid des BR gearbeitet und dan hat eben das BR entschieden, dass sie nicht mehr dürfen. Sportliche Punkte und Ränge hingegen dürften dem BR egal sein.

    es ist wie simms sagt: dieser zivilrechtliche entscheid bedeutet nichts anderes, als dass die spieler so lange eingesetzt werden durften, während die superprovisorische verfügung gültig war. und sion hat sie ja auch nur dann eingesetzt. da wird auch die sportrechtliche aufarbeitung zu keiner anderen erkenntis kommen (können). und dann sind die abgezogenen punkte eben nicht mehr egal.

    eine provisorische(!) verfügung darf während der zeit dieses provisoriums seine gültigkeit nie verlieren, auch dann nicht, wenn die verfügung im nachhinein von einer anderen instanz aufgehoben wird. sonst würde sie ja ihren sinn verlieren, weil kein mensch mehr eine solche verfügung erwirken würde, weil dass risiko viel zu gross wäre, trotzdem bestraft zu werden.

    das problem in diesem fall ist immer noch das gleiche: auch notorische nörgler, querulanten, sich nicht um statuten kümmernde menschen, werden in einem rechtsstaat rechtsstaatlich behandelt. wenn dann dieser mensch noch sämtliche juristischen klippen äusserst geschickt umschifft, jede gesetzeslücke und jeden gummiparagraphen für sich zu nutzen weiss, ja selbst dann darf ihm nicht mit einem rechtsbruch gekontert werden, nur damit alle befriedigt sind.

    aber genau das will die fifa und mushu.

    gruess roli c.

    Zitat von ZüriBueb

    V. a. falls sie ihm s rächtliche Ghör vor dem Punkteabzug würklich nöd gwährt händ, muss das wieder emal verhehrendi Folge ha und bewürke, dass de Entscheid ungültig isch. Us rächtlicher Sicht dörf sich de CC nöd nume wägem rächtliche Ghör wiiterhin Hoffnige mache. Er hät die 6 Spieler igsetzt, wo sie provisorisch spielberächtigt gsi sind. Obwohl de Entscheid nachher ufghobe worde isch, heisst das nöd, dass Sion gäge s Rächt verstosse hät, i dems die 6 Spieler igsetzt händ. Das isch Ermässe und je nach dem chan Sion i dere Frag güne oder verlüre.

    Am CC chönts schade, wänn s Bundesgricht us irgendwelche Gründ de Muet nöd söt ha, au i some Fall s Rächt azwände. Halt ich aber für unrealistisch, isch e hypothetischi Ussag.

    Dass er d Transfersperri nöd beachtet hät, isch wäg em Entscheid vom TAS zwar klar, das hät ja au de Larry oft betont. Aber er hät die 6 Spieler ja ebe nur i dere Phase igsetzt, wo sie provisorisch spielberächtigt gsi sind. Und s Verfahre wäg de Europa League lauft ja sogar na(?)

    mann! du muesch au en rebell si oder gar en heimliche bewunderer vom cc! aber häsch natürli zu 100% recht! :rofl: :wink:

    gruess roli c.

    36 punkte abzug! und dänn die begründig, was hät cup mit de meischterschaft z'tue??

    jetzt wirds aber offesichtlich um was es em sfv gaht! die wänd eifach rueh vor de fifa, wäsched ihri händ in unschuld, spreched aber glichzitig e irri straf us, tüend die no lächerlich begründe und scho cha sion fasch nüme andersch, als vor gricht günne. aber bis dänn isch basel us de cl usgschide...und d'schwizer nati hät ihri grümpi dure!

    http://www.blick.ch/sport/fussball…uer-sion-190832

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Roli C.

    Du bist einfach zu sehr Rebell und im innern bewunderst du CC irgendwie.

    nein, ich finde einfach seinen ferrari schön. und im innersten bin ich eine transe und gc fan. da hat cc keinen platz!

    Zitat von Mushu

    Diese 30 Punkte haben nichtsit unserem Rechtsystem zu tun, sondern nur mit Sportrecht.

    CC wird vor dem CAS unterliegen und danach wird sich das Bundesgericht für nicht zuständig erklären. Wie jedesmal, wenn nicht irgendwie Arbeitsrecht damit verbunden war. CC wird scheitern!

    du gibst dir die antwort ja gleich selber:

    - das sportrecht dürfte in etwa jedem anderen recht in der schweiz unterstehen und ist somit prozessierbar ohne ende!
    - wenn 6 profifussballern das fussballspielen verboten wird, ohne das sie gegen ein gesetz verstossen haben, dann hat das sehr wohl mit arbeitsrecht etwas zu tun!

    gruess roli c.

    gut so!

    aber: der erste teil meiner ansage vom 25.12. wurde jetzt wahrgemacht. ich habe allerdings nur mit dem abzug der gewonnen punkte gerechnet. aber ich gehe jede wette ein, dass sion dagegen mehrere jahre prozessieren wird und am schluss die punkte zurückerhält. alles andere wäre der bruch unseres rechtssystems!

    also, wer sich für die schlusstabelle der saison 2011/2012 interessiert, soll sich am eröffnungstag des zürcher fussballstadions ein matchprogramm kaufen, dort dürfte sie als letzte neuigkeit drin sein... :warnix:

    gruess roli c.

    Zitat von gringo

    Oje....
    Das git e bösi Rückrundi, wänn all Transfer wie akündet realisiert wärded:

    Djuric wäg in Oste,
    Rodriguez (Schalke oder Kiev -> Blick)
    Mehmedi (Fiorentina -> 20min)

    Dänn hämmer na de Opi Magnin und es paar Juniore

    bimene tadellos funktionierende team wär's tatsächlich tragisch. aber eso isch es e chance und en erschte schritt id erneurig vom team. und weniger pünkt mache als i de vorrundi isch fasch nöd möglich, egal wer no alles gaht.

    de djuric isch i de letschte mönet nur no en schönspillende irrläufer gsi, am mehmedi sini guete spiel chasch a einere hand abzelle und de magnin wird au wieder besser wäner zum spille chunt. klar, im gegesatz zum rodriguez hät er i jedem match sini ussetzer. die hät er aber scho gha, wo er no i de bundesliga gspillt hät. trotzdem isch er nöd so schlecht wie er vo villne gmacht wird. bim fcz dürfte er jedefalls e kei konkurrenz meh ha, wänn de rodriguez weg isch.

    gruess roli c.

    unsere diskussion hier auf dieser pinnwand widerspiegelt doch genau die situation zwischen cc/sion und dem rest der fussball welt!

    es steht sicher irgendwo in den verbandstatuten, dass man nicht zivile gerichte anrufen darf. aber da schlussendlich alle verträge, statuten etc. - also auch vereine - dem zgb/or und was weiss ich was welchen gesetzen und gerichtsbarkeiten unterstehen, steht diesem verbandsparagraphen doch höchstens die bedeutung eines gentleman’s agreement zu. aber was interessiert cc ein gentleman’s agreement, wenn es nicht in seinem sinne ist? eben…und ein gentleman’s agreement kann vor gericht nicht durchgesetzt werden. und genau diese lücke nützen cc’s anwälte. ich denke, züri bueb bringt es mit diesem satz auf den punkt:

    Und im Spannungsfeld Vereinsautonomie/zwingndes Recht versucht Constantin alles. Das ist sein gutes Recht und damit verletzt er seine Pflichten als Vereinsmitglied nicht

    in vielen verträgen und verbandstatuten gibt es klauseln/paragraphen, welche nicht das papier wert sind auf welchem sie stehen und somit nichtig sind. nur interessiert das in der regel niemanden. zumindest nicht bis zu dem moment, wo ein mitglied oder vertragspartner ein gericht anruft. und genau an diesem punkt stehen wir heute.

    punkt 1: der bundesgerichtsentscheid stützt die 2 von der fifa auferlegten transferperioden, in denen sion keinen transfer tätigen darf. was cc auch akzeptiert hat. aber: was sind 2 transferperioden? wo sind diese definiert? sind es 2 kalenderjahre (und wann beginnt ein transfer kalenderjahr?) oder sind es 2 saisons? soviel ich weiss, schliesst ein transferfenster am 31. august, das andere am 31. januar. ist es also am ende gar nur 1 jahr? nämlich die periode vom 31.1. bis zum 31.1. bzw. vom 31.8. bis zum 31.8.? die erste lücke, die cc für sich und einen prozess nutzt.

    punkt 2: dass die gerichtsbarkeit - höchst wahrscheinlich - angerufen werden darf (siehe gerichtsurteil von 2003 von wegen sion zwangsrelegation in die 1. liga, auch damals dürfte der passus, dass zivile gerichte nicht angerufen werden dürfen, bereits bestanden haben. eigentlich bereits ein präjudizurteil für den aktuellen fall!), ist somit rechtens. cc bzw. seine spieler durften also vor gericht eine provisorische verfügung erwirken. und somit wird der bundesgerichtsentscheid bereits hinfällig und die spieler durften zumindest während der zeit der verfügung spielen. soviel ich weiss, dürfen provisorische verfügungen rückwirkend nicht als ungültig erklärt werden. die nächste lücke die genutzt wird…

    punkt 3: gesetz dem fall, dass punkt 1 und 2 vor gericht bestätigt werden, kann sich auch die fifa nicht darüber hinwegsetzen! wieder ein punktesieg für cc…

    aber eben, das endgültige urteil ist wahrscheinlich erst dann zu erwarten, wenn auch die letzte instanz angerufen wurde, also erst in ein paar jahren. und genau aus diesem - für alle anderen verbandsmitglieder mühsamen, unerträglichen und undurchschaubaren - grund gibt es diesen „keine zivilen gerichte“ paragraphen in den statuten. da es sich aber (vermutlich) um einen juristisch irrelevanten paragraphen handelt, dürfte er cc auch kaum interessieren!

    wie auch schon erwähnt: einem verband, welches ein mitglied hat, welches sich partout nicht an die gesetze und regeln des verbandes halten will, bleibt nur noch der weg des ausschlusses dieses mitglieds! und genau das sollte cc/sion jetzt angedroht und nötigenfalls auch durchgesetzt werden. aber auch hier, dagegen kann man garantiert prozessieren…und hier kommt mushu's und rangerfan's statement zum tragen (allerdings mehr auf moralischer, denn auf juristischer ebene):

    Fussball funktioniert weltweit nur, wenn es verlässliche regeln auf Verbandsebene gibt. Wem diese Regeln nicht passen, soll Fussball in einer eigene alternativen Liga spielen. Sonst könnte ja ein irrer Diktator per Gesetz festlegen, dass in seinem Land nur ...

    Es hat nur zwei riesige Probleme die schlicht nicht loesbar sind. Eines sprichst Du schon selber an, die Laenge der Rechtssprechung macht es unmoeglich zivile Gerichte anzurufen. Wenn man zwei Jahre warten muss bis ein Landesmeister durch Richter bestimmt ist dann ist das der Tod des Fusballs.

    aber das alles interessiert cc einen scheiss!

    p.s. damit keine missverständnisse aufkommen: ich bin weder fan, noch freund, noch der anwalt von cc. natürlich befürworte auch ich, dass diesem herrn und mit ihm dem fc sion, endlich eine gewaltige lektion erteilt wird. und zwar so eine, welche die walliser in zukunft davon abhalten wird, sich freiwillig – in sachen fussball - vor ein ziviles gericht zu begeben.

    gruess roli c.

    hier noch eine andere sichtweise aus einem leserbrief - eines basler advokaten - aus der nzz am sonntag, welche larry gefallen dürfte (bin mal gespannt, aber das endgültige ergebnis dürfte sowieso erst in ein paar jahren bekannt sein):

    Im Sinne des Sports

    «Ächzen nach dem Fifa-Ultimatum»

    NZZ am Sonntag vom 18. Dezember

    Wer bei einem zivilen Gericht vorsorgliche Massnahmen beantragt, geht Risiken ein. Die gesuchstellende Partei haftet für den aus einer ungerechtfertigten vorsorglichen Massnahme erwachsenen Schaden. Die sechs Spieler des FC Sion haben eine ungerechtfertigte vorsorgliche Massnahme erwirkt, weil sie vom Kantonsgericht aufgehoben wurde. Entsprechend waren die Spieler nie spielberechtigt, es gilt, was vor Erlass der vorsorglichen Massnahme galt. Den Schaden tragen die Brandstifter und nicht andere.

    Das Ultimatum der Fifa ist richtig und umzusetzen. Übernimmt das Rekursgericht der Liga diese Aufgabe innert Frist, wären gar die Spielregeln eingehalten. Die Gremien des SFV sind aufgefordert, die Vorteile der Verbandsgerichtsbarkeit unter Beweis zu stellen und rasch und im Sinne des Sports zu handeln.

    Andreas H. Brodbeck, Advokat, Basel

    Zitat von 007

    Der Frust sitzt wieder mal tief. Es ist an der Zeit, sich auf den Strichkampf einzustellen:

    7. ZSC 28 Spiele / 38 Punkte
    8. Biel 26 / 35 Punkte
    9. Ambri 26 / 31
    10. Servette 28 / 30
    11. Langnau 27/ 28

    und das meint die heutige nzz:

    Endspurt in der Qualifikation

    Sechs der acht Play-off-Plätze sind mehr oder weniger vergeben. Vier Teams streiten sich um die zwei übrigen. Die Perspektiven der Kandidaten

    ZSC Lions

    Im Poker um die Play-off-Plätze haben die Stadtzürcher nicht das beste Blatt in der Hand. Ihre einzige Konstante ist die Inkonstanz. Auf Sieg folgt Niederlage, das Team tritt auf bescheidenem Niveau an Ort - wie schon in den beiden Saisons zuvor. Bei allem, was die Mannschaft auf dem Eis versucht, geht ihr jegliche Leichtigkeit ab. Was sie hemmt, ist die ewige Baisse der Schweizer Prominenz sowie die Qualität der Ausländer. Zu gefallen weiss nur Jeff Tambellini. Der Rest ist biederes Mittelmass (Domenico Pittis, Steve McCarthy) oder sogar noch schlechter (Cory Murphy, Blaine Down). Michael Nylanders Vertrag ist gestern Samstag ausgelaufen und wird nicht verlängert. Hinzu kommt, dass der Druck, die Play-offs zu erreichen, in Zürich grösser ist als anderswo. Als Nachteil könnte sich schliesslich auch der Coach Bob Hartley erweisen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen in Biel, Genf und Ambri hat er noch nie erlebt, was es bedeutet, gegen das Play-out zu kämpfen. (pic.)

    EHC Biel

    Der EHC Biel hat im Kampf um einen Play-off-Platz einen grossen Trumpf: Er kann nur gewinnen. Der Verwaltungsrat hat zwar vor der Saison die Play-off-Qualifikation zum Saisonziel erklärt, ernst genommen hat das ausserhalb von Biel aber kaum jemand. Die Mannschaft zeichnete in den ersten zwei Dritteln der Qualifikation eine bemerkenswerte Geschlossenheit aus. Der Trainer Kevin Schläpfer legt Wert auf das Teamgefüge und musterte deshalb unter anderem den individuell überdurchschnittlichen Verteidiger Mario Scalzo aus. Die Mannschaft verkraftete die Ausfälle von wichtigen Spielern wie Tom Pressing und hat am zweitwenigsten Gegentore erhalten. Getragen wird sie von Torhüter Reto Berra, der seine bisher beste Nationalliga-A-Saison bestreitet. Heimlicher Trumpf der Bieler ist aber Kevin Schläpfer. Der Schnellsprecher hat zwar noch nie den Stanley-Cup gewonnen, dafür versteht er es offensichtlich vorzüglich, sein Team auf wichtige Aufgaben einzuschwören. (gen.)

    HC Genf/Servette

    Dass die Genfer unter dem Strich liegen, kommt etwas überraschend. Doch aufgrund von Verletzungen fehlten Schlüsselspieler (Salmelainen, Walsky, Dan Fritsche) längere Zeit, was den Elan bremste. Hinzu kommt, dass Absenzen in dieser Saison weniger gut kompensiert werden können als zuvor, denn Chris McSorley befindet sich nach einem zu teuren letzten Jahr im finanziellen Boxplay, das Kader ist schmaler als auch schon. Bei den Ausländern griff er auf Billiglösungen zurück (Hecquefeuille, Fata). Der Tscheche Vampola (Mitte November verpflichtet) hilft dem Team, mit ihm gewann Genf sechs von zehn Spielen. Und mit Kolnik hat McSorley noch einen Trumpf in der Hinterhand. Zurück aus Moskau, ist der Liga-Topskorer 2009 nach überstandener Lungenentzündung im Aufbautraining. Gut möglich, dass er bald einen Vertrag erhält. Was für die Genfer spricht: Trotz der unnötigen Penalty-Niederlage gegen den ZSC am Freitag zeigt der Trend seit einem Monat generell nach oben. (pic.)

    HC Ambri-Piotta

    Nach einem bemerkenswerten Start mit fünf Siegen aus acht Spielen ist Ambri wieder unter dem Strich. Dazu beigetragen hat unter anderem das Verletzungspech der Ausländer. Martin Kariya und Eric Landry fielen beide länger aus, und ob Eric Westrum überhaupt je wieder aufs Eis zurückkehrt, ist fraglich: Der Amerikaner erlitt am 8. Oktober in Freiburg eine schwere Hirnerschütterung, von der er sich bis heute nicht erholt hat. Gemessen an den personellen Möglichkeiten hat der Trainer Kevin Constantine das Optimum aus dem Team herausgeholt. Zuletzt wendeten die Leventiner gegen den SCB einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:3-Sieg und gewannen damit Punkte und Moral im Rennen um die Play-off-Plätze. Vor den letzten 16 Spielen beträgt der Rückstand auf den achtplacierten EHC Biel nur sechs Zähler. Trotzdem wäre es eine grosse Überraschung, wenn sich Ambri-Piotta erstmals seit 2006 wieder für die Play-offs qualifizieren würde. (gen.)