Zitat von LarryAlles anzeigenHardturm: Renommierte Architekten, aber keine Stars
Von Helene Arnet
Die Stadt Zürich setzt beim Hardturm auf bewährte Architektenteams. Und sie bleibt trotz der jüngsten Krawalle dabei, dass das neue Fussballstadion bei nationalen Spielen Stehplätze aufweisen soll.
Zürich – Für den Bau des neuen Hardturmstadions gingen 93 Bewerbungen ein. Gestern hat die Stadt mitgeteilt, welche 12 Teams in die Kränze kommen. «In dieser Präqualifikation ging es vorab darum, abzuschätzen, ob die Bewerber das Potenzial für einen solch grossen und komplexen Bau haben», sagt Urs Spinner vom Hochbaudepartement. Im Vordergrund standen Kapazität und Erfahrung des Büros.
Weitergekommen sind ausschliesslich renommierte Architekturbüros. Darunter internationale Teams mit Erfahrung im Stadionbau, aber auch einheimische Grössen mit spezifischem Zürich-Know-how. Was fehlt, sind Stararchitekten wie etwa Herzog & de Meuron oder Calatrava. «Solche Stars nehmen in der Regel nicht an Wettbewerben teil», erklärt Spinner. Das Verfahren mit Präqualifikation lässt aber auch kaum zu, dass junge Büros die Chance haben mitzubieten. Spinner begründet: «Die Stadt setzt auf bewährte Teams, weil sie das Risiko, dass die Kosten aus dem Ruder laufen oder die Termine nicht eingehalten werden, minimieren will.»
Die Projektvorschläge müssen bis spätestens Mitte März anonym eingereicht werden. Die Kosten sind auf 150 Millionen Franken festgelegt. Die jüngsten Krawalle im Letzigrund haben laut Spinner keinen direkten Einfluss auf den Projektbeschrieb: «Der Aspekt der Sicherheit ist ohnehin eine wichtige Forderung.» So bleibt es dabei, dass es im Stadion bei nationalen Spielen Stehplätze gibt. Man erwarte von den Teilnehmern intelligente Lösungen, wie die Besucherströme organisiert und die Ankommenden kontrolliert werden.
Das Preisgericht setzt sich aus acht Fachpersonen und Personen zusammen, welche von Amtes wegen berufen wurden, darunter die Stadträte André Odermatt (SP) und Gerold Lauber (CVP) sowie die Clubvertreter Ancillo Canepa (FCZ) und Marcel Meier (GC). Die Sieger werden im Juli präsentiert.
Die Teilnehmer
¬ Burkhard Meyer Architekten, Baden (Referenz: Stadion Aarau) ¬ NO.MAD Arquitectos, Eduardo Arroyo, Madrid (Stadion Bilbao) ¬ Cruz y Ortiz arquitectos, Sevilla (Stadion Sevilla, Madrid, Jerez) ¬ Marques, Luzern (Stadion Luzern) ¬ Mangado y Asociados, Pamplona, (Stadion Palecia E) ¬ ARGE KCAP, Zürich/Rotterdam, Sollberger Bögli (Stadien Feyenoord und Nijmegen NL/Stadion Winterthur) ¬ ARGE Eduardo Souto de Moura (Stadion Braga) ¬ Annette Gigon/Mike Guyer, Zürich (Prime Tower, Sporthalle Sargans) ¬ Guilherme Machado Vaz Arquitecto, Porto (Stadion Matosinhos P) ¬ Pool Architekten, Zürich (Stadion Thun) ¬ ARGE Snøhetta, Oslo, Stiefel Kramer, Wien (Nationaloper Oslo) ¬ Graber Pulver Architekten, Zürich (Europaallee Baufeld G, Zürich)
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2 kurve mit stehplätz entscheidet nöd über krawall oder nöd krawall...da gits vorher x anderi, vill wirksameri massnahme.
wenn ich de max mache will, mach ich das inere steh- oder sitzplatzkurve. hättmer am letschte sunntig d'sitzplätz vorem match abmontiert gha? hani öppis verpasst? ![]()
gruess roli c.