Beiträge von snowcat

    Zitat von larlf

    lieber 100 x 2-3 sekunde wos jedesmal chönt en touchdown geh, als z.bsp. en lausige fuessball match mit 90min lang gegurke zwüsched de beide strafrühm...

    sogar das legendäre 1:0 vo dütschland gege östrich am 25.6.1982 in gijon a de fuessball wm isch spannender gsi als alles wo ich bisher vo american football gseh han! und det händs de ball nach em 1:0 nur no rückwärts gspillt! und zwar beidi mannschafte! het also durchus jedesmal chöne es eigegoal geh... :rofl:

    gruess roli c.

    Zitat von Larry

    War gute Unterhaltung!

    gueti unterhaltig???

    ha glueged geschter bzw. has probiert...nach öppe 10x 2-3 sekündige spillzüg und jedesmal anere unterbrechig dezwüsched hani bereits entnervt afah ufgeh! ha dänn umezäppt, aber immer wänni wieder im super bowl glandet bin, händs entweder unterbroche gha oder die übliche 2 sekunde gspillt oder sie sind ufenand uegumpet, öppe so, wie wänn de george clooney wörsch ufs feld lege und dänn 10 schwöschtere wörsch us em chefig lah!

    aber ganz ufgäh hani wos uf de bühne es paar wiss agleiti bimbos mit sunnebrülle vorgfüehrt händ, wo dä schlechtischte song bracht händ wo ich i de letschte 40 jahr ghört han!

    gruess roli c.

    mir geht zwar die für die zuschauer langweiligste sportart aller zeiten mehr als nur am arsch vorbei, aber diesen artikel in der NZZ am sonntag, habe ich trotzdem genüsslich gelesen... :razz:

    gruess roli c.


    Eine Stadt im Super-Dilemma

    Pittsburgh streitet vor der Super Bowl über Ben Roethlisberger. Von Christoph Fisch

    Durch Pittsburgh fliessen nicht ein Fluss, sondern mit Allegheny und Monongahela River deren zwei. 446 Brücken sorgen dafür, dass die Stadtteile miteinander verbunden bleiben. City of Bridges wird Pittsburgh deshalb auch genannt.

    Seit letztem Frühling verläuft eine weitere Trennlinie durch Pittsburgh. Keine geografische, sondern entlang der Geschlechtergrenzen. Verantwortlich ist Ben Roethlisberger, Quarterback der Pittsburgh Steelers. Er hatte der Football-verrückten Stadt 2006 und 2009 zwei Super-Bowl-Titel beschert und war so in den Rang eines Stadtheiligen aufgestiegen; die Pittsburgher verdrückten fortan Roethlisburger, rissen sich um Jerseys mit der Nummer 7 oder schrien, falls weiblichen Geschlechts, aus vollen Kehlen «I love Big Ben» während eines Steelers-Spiels.

    Sperre und Exil
    Von diesem Hype ist nicht viel übrig geblieben. Denn Roethlisberger ist zu oft aus der Rolle des Role Models gefallen, die einem Sportstar mit 100-Millionen-Dollar-Vertrag in den USA zukommt. Die Überheblichkeit, sich für unverwundbar zu halten und ohne Helm mit einem schweren Motorrad zu verunfallen, wurde dem Brocken von Mann (1,96 m / 110 kg) anno 2006 noch als Jugendsünde durchgelassen. Nicht zwei weitere Fehltritte: 2009 und 2010 wurde er von Frauen der Vergewaltigung bezichtigt. Vor allem der zweite Vorfall in Georgia im letzten Frühling in einer schmuddeligen Bar mit noch schmuddeligeren Hinterzimmern wirbelte viel Staub auf. Die polizeilichen Ermittlungen wurden eingestellt, eine Anklage nie erhoben - doch die Öffentlichkeit fragte sich: Was hat ein Superstar in einer solchen Bar verloren? Wieso liess das mutmassliche Opfer, eine 20-jährige Studentin, die Klage fallen? Wieso trat ein Polizist im Zuge der Ermittlungen zurück?

    Nachdem der Fall für die Justiz abgeschlossen war, wollte die National Football League nicht einfach zur Tagesordnung übergehen: Sie sperrte Roethlisberger für sechs Spiele, reduzierte die Sanktion um ein Drittel, nachdem Roethlisberger in Therapie gegangen war. Die Strafe durch die Liga war insofern relevant, als Sperren im US-Sport weiter reichende Konsequenzen haben als im hiesigen Sport: Kein Lohn, kein Kontakt zum Team und den Trainern. Wer den Schaden hat, braucht bekanntlich auch für den Spott nicht zu sorgen. In Pittsburgh füllte er zwei Flüsse.

    Roethlisberger flüchtete ins Exil, trainierte in Kalifornien an einer Highschool mit einem Privatcoach. Nach seiner Rückkehr übernahm er wieder die Spielführung bei den Steelers. Seine spielerischen Werte seither sind eindrücklich, es gibt keinen Football-Beobachter in den USA, der die achte Super-Qualifikation der Steelers nicht vor allem der Leistung Roethlisbergers zuschreibt. Es gibt aber auch keinen Football-Beobachter, der nicht im gleichen Atemzug darauf hinweist, dass «ihm sehr nahestehende Frauen» ihre liebe Mühe mit diesem Mann hätten.

    Am deutlichsten zeigt sich dieses Unbehagen in Pittsburgh. Und eben entlang der Geschlechtergrenzen. Während die meisten Männer finden, es gelte nun hinter dem Team zu stehen, tun sich die Frauen schwer damit. Diese Ambivalenz geht sogar mitten durch Haushalte. In «Sports Illustrated» wird ein Steelers-Fan zitiert, der an Spieltagen am liebsten ein Big-Ben-Jersey überstreift, von seiner Frau dafür jedoch neuerdings schräg angeschaut wird, weil «Roethlisberger ein Schwein ist». Die «New York Times» hat sich vor Ort in einer Bar umgehört und stiess auf eine Gruppe weiblicher Steelers-Fans. «Es gibt keine grösseren Steelers-Fans als uns Frauen», sagte eine, «und damit meinen wir nicht ein Kaffeekränzchen, wo über die Looks der Spieler getratscht wird. Nein, wir debattieren über Spielsystem und Taktiken. Nur über Roethlisberger verlieren wir kein Wort mehr.»

    Zu Stahl gegossene Meinungen
    Nach einem Big-Ben-Jersey verlangt im ganzen Land kaum noch ein Fan. Der nationale Verkaufsschlager ist ausgerechnet das Leibchen seines Teamgefährten Troy Polamalu.

    Roethlisberger hat sich lange nicht mehr zum Vorgefallenen und den Vorwürfen geäussert. «Mein Fokus gilt dem Titelgewinn», ist seine Floskel auf entsprechende Fragen. Er hat hoffentlich einen Plan B. Denn auch nach einem allfälligen weiteren Super-Bowl-Triumph heute Sonntag gegen die Green Bay Packers (00.30 Uhr MEZ) dürfte er in der Stadt auf Skepsis und Ablehnung stossen. Pittsburgh wird nämlich auch City of Steel genannt. Und zu Stahl gegossene Meinungen ändern sich nicht so schnell.

    aus der heutigen NZZ am sonntag. dieser - gefühlte - 253. kurswechsel der letzten 10 jahre, dürfte das überleben des klubs in der nla garantieren.

    gruess roli c.


    Grasshoppers bald mit neuen Besitzern

    Der Zentralvorstand überlässt die Aktienmehrheit einem «Owners Club». Von Flurin Clalüna

    Die Grasshoppers stehen vor einem grundlegenden Kurswechsel in ihrer Klubpolitik. Dass GC neue Geldgeber sucht, ist schon lange bekannt. Sie sollen das jährlich wiederkehrende Defizit in Millionenhöhe ausgleichen. Neu ist aber, dass diese Financiers künftig nicht nur zahlen werden, sondern sich mit ihrem Engagement Einfluss erkaufen und die Macht bei den Grasshoppers übernehmen. Das haben Recherchen der «NZZ am Sonntag» ergeben.

    Bis jetzt hatte der Zentralvorstand (ZV), das Machtzentrum des Grasshopper-Clubs, 100 Prozent der Aktien gehalten. Bald sollen 51 Prozent der Stimmen an die neuen Geldgeber übergehen. Das kommt einer kleinen Revolution im GC gleich: Seit die Investoren Fritz Gerber und Rainer E. Gut im Februar 2003 die Aktien nach ihrem 90-Millionen-Engagement an den Zentralvorstand zurückgegeben haben, lag die Macht immer in der Hand des ZV.

    Planungssicherheit für drei Jahre
    Nun werden die Geldgeber zu den neuen GC-Besitzern. Das erschliesst sich bereits aus ihrem Namen: Die Gruppe heisst «Owners Club». Bis jetzt war die Mitsprache von Geldgebern im GC meist nur auf Hinterzimmer-Absprachen beschränkt; neu soll sie institutionalisiert werden. Bevor die Grasshoppers am 10. März bei der Liga das Lizenz-Gesuch für die nächste Saison einreichen, soll der Machtwechsel vollzogen sein. Der Prozess muss also in hohem Tempo über die Bühne gehen; noch ist er nicht abgeschlossen, und noch immer kann er scheitern.

    Geht der Plan aber auf, wird sich eine neue Führung aus diesem Investoren-Gremium bilden: Die Besitzer werden im Verwaltungsrat ihre eigenen Chefs bestimmen wollen - und das kann durchaus auch weiterhin der jetzige Präsident Urs Linsi sein. Denn es ist anzunehmen, dass die neuen Geldgeber ihm und seinen Ideen durchaus gewogen sind, sonst hätten sie sich kaum von Linsi und seiner Crew zum Mitmachen bewegen lassen. Linsi wird im Sommer als CEO zurücktreten, aber Verwaltungsratspräsident möchte er gerne bleiben. Vielleicht wird er künftig sogar selber Aktionär und damit Mitbesitzer der Grasshoppers.

    Bereits sind über zehn Personen gefunden worden, die bereit sind, jährlich 250 000 Franken zu investieren. Die grosse Mehrheit dieser Geldgeber stammt aus dem Umfeld des Blue Label Club, einer GC-Gönnervereinigung, die vom Gartenbauunternehmer und GC-Verwaltungsrat Heinz Spross geführt wird. Spross stand lange ganz alleine im Regen, er hatte die Grasshoppers während dreier Jahre finanziell fast im Alleingang über Wasser gehalten. Nun deutet sich an, dass auch andere, namentlich nicht bekannte Personen aus dem GC-Umfeld das Portemonnaie öffnen, um dem Verein für drei Jahre Planungssicherheit zu ermöglichen. So soll vor allem verhindert werden, dass es wie zuletzt zu Notverkäufen junger Talente kommt und die Grasshoppers immerzu von der Hand in den Mund leben müssen.

    Damit die neuen Besitzverhältnisse im GC greifen und der «Owners Club» installiert werden kann, braucht es mindestens 16 Geldgeber, die während dreier Jahre 250 000 Franken pro Jahr einschiessen. Ziel ist es, 20 bis 30 Investoren zu finden. Schon mit 16 Geldgebern stünden den Grasshoppers in jeder Saison 4 Millionen Franken zur Verfügung, um einen Teil des Defizits zu decken. Das genügt allerdings nicht, um sich die heutigen Ausgaben von rund 16 Millionen Franken auch weiterhin zu leisten.

    Der GC-Präsident Urs Linsi ist deshalb entschlossen, die Kosten weiter zu senken. Auf der Einnahmenseite ist der Spielraum nur sehr gering. Der Bau des Trainingszentrums in Niederhasli wird heute selbst im GC sehr kritisch beurteilt. Es fällt in diesem Zusammenhang sogar das Wort «Eigentor», weil der Campus viel zu viel Geld verschlingt, rund 2,5 Millionen Franken pro Jahr. Auch hier wird der Sparhebel angesetzt; es gibt Planspiele, wonach die Stadt Zürich einen Teil des Campus übernehmen soll. Die grösste Sparwirkung verspricht sich Linsi allerdings bei den Miet- und Sicherheitskosten für das Letzigrundstadion. Für Linsi ist das zur Existenzfrage geworden; er behauptet, mit der jetzigen Belastung von rund 3 Millionen Franken pro Jahr sei GC nicht überlebensfähig, und macht die Stadionfrage zu einer Sache von Leben oder Tod für den Verein. Ob die Einsparungen von mehr als zwei Millionen Franken pro Jahr für die Grasshoppers im Exil von Aarau tatsächlich existenziell sind, ist schwierig zu beurteilen. Unterschätzen sollte man den Finanzfachmann Linsi allerdings nicht: Er hat bewiesen, dass er rechnen kann. Die Frage ist nur, was er alles in die Bilanz einfliessen lässt und ob er Werte wie den Identitätsverlust in einer fremden Stadt angemessen berücksichtigt. GC ist seit Jahren in seinem Selbstverständnis angeschlagen, viele Erschütterungen erträgt der Klub nicht mehr. Linsi wird dem «Owners Club» noch vor dem 10. März zwei Szenarien vorlegen: der Verbleib im Zürcher Letzigrund und eine Exil-Variante - vermutlich jene im Aarauer Brügglifeld.

    Zehn Jahre im Exil
    Linsi ist entschlossen, an der Idee festzuhalten, aus dem Letzigrund auszuziehen, wenn die Stadt Zürich GC nicht substanziell entgegenkommt. Aus dem anfänglichen Poker, aus Linsis Ärger und seinem Trotz gegenüber der Zürcher Politik ist eine Überzeugung geworden: Im lottrigen Aarauer Brügglifeld kann GC Geld sparen. Wohl frühestens in der Saison 2014/15 steht die neue Arena in Aarau im Gebiet Torfeld Süd unmittelbar beim Bahnhof bereit. Dort könnte sich GC so lange einmieten, bis irgendwann das neue Hardturmstadion in Zürich steht. Das würde bedeuten: Überzeugt Linsi die Mitglieder des «Owners Clubs» von seiner Exil-Idee, werden die Grasshoppers zehn Jahre in der Fremde spielen.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Absolut. Souveräne 1. HZ, solide in der 2. Hälfte. Nie in Gefahr das Spiel zu verlieren.

    sehr souverän wirkende defensive, inkl. guatelli welcher heute mehrere flancken festhielt!!! habe ich noch nie gesehen bei ihm, sonst regierte in seiner nähe jeweils das faustrecht! das ganze team kampfstark, immer einen schritt schneller als der gegner. gutes offensivspiel mit kreativen momenten: kurzpassspiel, hackentricks, margairaz mit 1-2 zuckerpässchen etc. wenn das in diesem tempo weitergeht...*träum*

    fazit: der fcz verkörpert im moment genau das gegenteil vom zsc...und zum glück habe ich nur im letzi eine saisonkarte! :razz:

    gruess roli c.

    Zitat von Brave New World

    Du vergisst die Hoppers :cool:

    wer? ach die swissprovinznational truppe aus niederhasli, aarau, emmenbrücke...

    nein, die werden mit dem abstieg nichts zu tun haben, spielen bedeutend besser als bellenz und st. gallen. und irgendwann geht das ding auch wieder mal rein. hatten wirklich viel pech in der vorrunde.

    gruess roli c.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Mal schauen. Die Vorbereitung vom FCZ ist alles andere als geglückt. Schwache Trainingsspiele, Abbruch des Trainingslagers in Tunesien, Ausfall des treffsichersten Stürmers (Alphonse) etc.

    Ich hoffe mal man braucht nicht zu viele Spiele, bis man wieder in die Gänge kommt. Bis dahin könnte sonst Basel längst davongezogen sein.

    Zum Glück kommt am Samstag gleich Luzern, dann kann man sich nicht verstecken sondern muss Gas geben.

    eine kleine vorschau:

    luzern: die rückrunde wird wesentlich härter, dürften am ende zwsichen platz 3-5 klassiert sein

    basel: eigentlich der einzige und logische meisterkandidat, können sich nur selber schlagen. meister.

    unser fcz: vor der saison war ich ziemlich optimistisch, nachdem ich die ersten 6-7 spiele gesehen habe wurde ich fürchterlich pessimistisch. punktemässig ist der fcz aber im soll. die vorbereitung auf die rückrunde lief schlecht und lässt nichts gutes erahnen.

    vielleicht aber...

    ...erleben wir den hassli aus 2008/2009 (so tönt es jedenfalls nach der vorbereitung von offizieller seite...)
    ...spielen die torhüter keine oder nur eine positive rolle
    ...steigert der fcz sich nun auch spielerisch, nachdem man das kämpfen wieder gelernt hat und gegen ende vorrunde sehr kompakt aufgetreten ist
    ...ist der neue tunesier im mittelfeld der so sehr vermisste kreative mittelfeldkopf
    ...spielt gegen ende der saison chikhaoui noch eine entschiedende rolle
    ...entdeckt auch margairaz plötzlich wieder, weshalb er so gut bezahlt wird
    ...unterschätzen wir urs fischer und sein team läuft genau nach plan: zuerst kämpfen, kompaktheit und selbstvertrauen wieder finden, dann das spielerische element, so sieht er es jedenfalls selber und der bisherige saisonverlauf gibt ihm recht.

    ein bisschen viel vielleicht aber, treffen sie aber ein, ist der titel möglich, wenn nicht platz 3-5. bereits das erste spiel morgen wird wegweisend sein. an motivation dürfte es jedenfalls nicht fehlen, nach dem 1:1 ausgleich in der gersag am 11. dezember 2010...

    sion: platz 3-5

    yb: die können machen was sie wollen, am ende sind sie bestenfalls vizemeister. platz 2-5

    der absteiger wird zwischen bellenz und st. gallen ausgemacht.

    alle anderen mannschaften: wayne! haben weder mit dem abstieg, noch mit der titelvergabe zu tun.

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    http://www.blick.ch/sport/fussball…pyro-fan-165766

    Das macht den FCB hier wohl gleich viel salonfähiger. Könnte ja die neue Heimat für die GC-Fans werden .... Oder die Südkurve lichtet sich ....

    pyros sehen einfach geil aus, dass schleckt keine geiss weg! ebenso hat das ablassen von pyros nichts mit chaotentum oder hooliganismus zu tun. zumindest solange nicht, wie die dinger gezielt und bewusst auf menschen geworfen werden. natürlich sind pyros - auch ohne böse absichten - auf der tribüne gezündet ziemlich gefährlich.

    darum finde ich die beste lösung: pyro abbrennen ja, aber an geschützten orten, weg von den zuschauern, so wie früher im alten joggeli zwischen reklamebande und spielfeld. im letzi gäbe es ja mehr als genügend platz dafür...im gegenzug die strafen für diejenigen, die trotzdem auf der tribüne pyros zünden, drastisch erhöhen bzw. das bestehende gesetz rigoros durchsetzen.

    gruess roli c.

    Zitat von Champs-de-Mars

    Es hat zwar einen Schreibfehler drin (aus GCN wird GCA), aber grundsätzlich gefällt der Titel.

    wollte ich auch eben posten... :razz:

    back to the roots, das pack geht zu seinen fans! und die sind wirklich überall, ausser in der stadt zürich... :rofl:

    p.s. hätte mir noch vor 10 jahren jemand so ein szenario um diesen verein angeboten, hätte ich noch dafür bezahlt! heute gibts diese äusserst amusante geschichte gratis und franko!

    linsi rules, gib alles !!!

    gruess roli c.

    Zitat von Gysino

    er meint au er chönni dete geld mache mit merchandising und so...siehe blick artikel vo hüt. ich han grad mal schnell müese LOLe. :rofl:

    und wenn zürich nur 4 shirts und 2 wimpel verkauft hätte, hätte man bereits doppelt so viel merchandising umsatz gemacht wie die insekten in der gesamten saison 2010/2011...:razz:

    gruess c. ilor

    Zitat von Mushu

    Jein!

    Bei einem - dazu noch international mehr oder weniger - erfolgreichen Club werden sich die Politiker - die alle dazu noch Fan dieses Clubs sind, werden staatliche Unterstützung oder Vergünstigungen wesentlich einfacher mehrheitsfähige Meinungen durchsetzen (siehe z.B. Kloten).

    z.Bsp. EKZ als Sponsor (soll es scheins geben ...).

    das ist sicher so. trotzdem ist es richtig, das ganze jetzt schon - via medien - zu thematisieren und druck zu machen. du weisst, solche änderungen lassen sich nicht in einem jahr durchsetzen. das braucht zeit, seeeehhhhr viel zeit...

    p.s. den club aus niederhasli können wir ja nebenbei trotzdem sterben lassen. :rofl:

    gruesss roli c.

    grundsätzlich hast du recht, aber: auch ein einziger stadtzürcher profifussballclub ändert nichts an der staatlich geförderten benachteiligung der fussballvereine gegenüber (minderheiten-) kulturen.

    gruess roli c.

    besser kann man es nicht sagen bzw. schreiben!

    neues trainigszentrum für den fcz:

    http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/…/story/17498170

    gruess roli c.

    «Würden Sie in GC investieren? Selbst in einem neuen Stadion würde GC doch nicht plötzlich 15 000 Zuschauer anlocken. Investoren haben ein Interesse daran, Geld zu verdienen, nicht zu verlieren.»

    stimmt! vor allem ist man in niederhasli ja davon überzeugt, dass mit einem reinen fussballstadion auf dem hardturmgelände alles automatisch besser wird. wie trügerisch so eine annhame sein kann, sieht man in st. gallen und die haben, im gegensatz zu den insekten, einen grossen publikumszuspruch!

    «Ich möchte ja nicht damit anfangen, die Kultur gegen den Sport auszuspielen, aber . . .» «Zürich kann sich heute offensichtlich nicht mehr zwei Profi-klubs leisten»

    für 2 vereine hat es in zürich nur platz, wenn gcn wieder zum grosskotzigen, verhassten nobelclub wird. aber das ist nur mit geld möglich. aber sonst hat es wirklich nur für einen verein platz. wobei, denn gibts ja schon: eine stadt - ein verein! also, wo isch überhaupt s'problem?


    ich denke, linsi hat 2 pläne in der schublade:

    -plan a: der rettende goldküstenengel fliegt doch noch ein. zu 99 prozent unwahrscheinlich.

    -plan b: trifft plan a nicht ein, ist man froh um einen abstieg in die nlb. das darf man in diesem - nach wie vor stolzen - umfeld natürlich nicht so kommunizieren. aber wirtschaftlich dürfte ein taucher von 2-4 jahren und dem damit verbundenen neuaufbau in aller ruhe, den insekten mehr nützen, als diese ewige durchgewurstle in der nla.

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    das hat der canepa aber gefickt eingeschädelt!

    zuerst positioniert man einen eingefleischten ur-fczler als präsident in niederhasli, welcher den club zu tode saniert. kurz vor dem bankrott übernimmt man die verträge der brauchbarsten spieler. und zu guter letzt kauft man aus der konkursmasse für ein butterbrot den campus, welcher wirklich ein ideales trainingsgelände für fussballer ist! danke cillo! :rofl:

    im ernst: m.e. ist das ganze prozedere nichts anderes als der finale rettungsschrei von linsi an seine goldküstenclientel!

    gruess roli c.

    Zitat von Mushu

    Korrekt; aber komischerweise findet das - auch hier - kaum jemand toll. In anderen Ländern werden übrigens Mörder, Präsidenten; Verbrecher getötet; verhungern mehr Kinder, als erwachsen werden; usw. usw.

    Das mit den "anderne Ländern", finde ich irgendwie kein wirklich gutes Argument ...


    Wobei:
    Ich mag es Sulo wirklich gönnen, Schweizer zu werden; denn zumindest seine Kinder sind es wohl wirklich, und er will scheinbar wirklich nicht mehr zurück. Aber eben: Wäre Sulo ein Güselmann aus Albanien mit dem Namen Sowiesoic; ich würde nicht darauf wetten, dass dann derselbe Entscheid gefällt wurde (ausser Sulo weiss halt doch mehr über den Schweizer Staat, und sein Deutsch ist wesentlich besser, als das aus dem Artikel hervorkam) ...

    hey mushu: wie lang gahts jetzt konkret, bis de sulo ibürgeret wird? natürlich immer i de anahm, dass niemer isprach erhebt...

    gruess roli c.

    ...ich sehe einige Parallen im Wesen und Auftreten von Klopp zu Del Curto! Im positiven wie im negativen...

    Gruess Roli C.

    Das Porträt

    Mit Euphorie und Kalkül

    Deutschland vergöttert Jürgen Klopp, den Erfolgs-Coach von Dortmund und grossen Selbstvermarkter. Von Stefan Osterhaus

    Es gibt ein paar Dinge, die dem Fussballtrainer Jürgen Klopp nachgesagt werden. Da ist zum einen die Fähigkeit zur messerscharfen Analyse, zudem soll er ein ausgesprochen guter Pädagoge sein. Vor allem aber ist es der unerschütterliche Wille zur guten Laune, der den Mann auf der Dortmunder Trainerbank auszeichnet, und nicht wenige halten es für das herausragendste Merkmal dieses Trainers.

    Zurückhaltung ist ihm fremd. Skepsis kennt er gegenwärtig nur in einer Angelegenheit: beim Kampf um die Meisterschaft. Dabei wäre es gar nicht nötig. Tabellenführer ist die Borussia - mit einer souveränen Führung zur Winterpause. Erst einmal in der Geschichte der Bundesliga ist ein solcher Rückstand aufgeholt worden.

    Deutschland ist ihm verfallen. Im Sommer 2008 war Klopp von Mainz 05 zu Dortmund gewechselt, einem schwierigen, weil überaus ambitionierten Klub. Schon im Januar 2009 notierte die «Welt» erstaunt: «Lediglich ein halbes Jahr hat Trainer Jürgen Klopp gebraucht, um bei Borussia Dortmund wieder Euphorie zu entfachen.» Kontinuierlich hat der 43-Jährige den Aufbau eines jungen Teams forciert. Mittlerweile ist die Euphorie ins Unermessliche gewachsen. Nun titelt dasselbe Blatt: «Menschenfänger und Wundertrainer.»

    Ein Schnelldenker

    Was ist dran an diesem Mann? «Ich habe noch nie jemanden gesehen, der einen Fehler im System so schnell erfasst», sagt sein ehemaliger ZDF-Mitkommentator Urs Meier. Klopp, der Analytiker, versteht die Erkenntnisse zudem umzusetzen, seine Arbeit mit jungen Spielern wird gerühmt, das Passspiel der Borussia ist atemberaubend schnell. «Er hat einen Blick für das grosse Ganze», sagt Meier, der sich bei der gemeinsamen Arbeit im TV-Studio, die einen nicht unwesentlichen Anteil zu Klopps Popularität beitrug, augenblicklich mit Klopp verstand: «Es war Liebe auf den ersten Blick.» Ganz platonisch versteht sich, auch die Ehefrauen, sagt Meier, kommen gut miteinander aus.

    In einem rasanten Tempo hat Klopp sich seinen Weg durch den deutschen Profifussball gepflügt. Zunächst trat er als Interimstrainer seinen Job in der Karnevals-Hochburg Mainz an: Damals, im Jahr 2001, geschah die Inthronisation des ehemaligen Spielers bezeichnenderweise an einem Rosenmontag. Nicht wenige dachten, er sei eine Lösung auf Zeit. Doch Klopp wurde zum Dauerbrenner. Mainz stieg mit ihm im dritten Anlauf in die Bundesliga auf, er galt als Initiator des Mainzer Spitzenfussballs, und seinem tadellosen Ruf konnte es nicht einmal schaden, dass der Klub auch unter ihm wieder abstieg.

    Auch nach dem Wechsel zum BVB ist Klopp eine Mainzer Ikone geblieben. Zum Manager Christian Heidel ist der Kontakt nie abgerissen, und so erklärte Heidel kürzlich: «In schwierigen Situationen tauscht man sich schon aus. Als er in Dortmund anfangs Probleme hatte, habe ich ihm den einen oder anderen Tipp gegeben.» Andererseits hat Heidel auch Klopp um Rat gefragt, als dieser schon nicht mehr in Mainz tätig war - etwa als es um die Entlassung des Trainers Jörn Andersen ging: «Ich habe ihn angerufen und ihm erzählt, was ich vorhabe. Da spreche ich aber nicht mit ihm in der Funktion als Trainer von Borussia Dortmund, sondern mit meinem Freund Jürgen Klopp.» Solche Verhältnisse sind im Fussballgeschäft nicht eben alltäglich.

    Berechnend freundlich

    Klopp pflegt das Image des allseits freundlichen Trainers mit einigem Kalkül. Kürzlich stellte sich Klopp einem fingierten Interview, in dem er im Stile eines Regierungssprechers Fragen zu einer imaginären Dortmunder Krise beantwortete, und spätestens in diesem Augenblick wurde klar: Er ist ein Meister der Selbstvermarktung. Für alte Mitstreiter, so war kürzlich zu vernehmen, ist er seit Wochen nicht mehr zu erreichen. Manche Journalisten berichten zudem nicht erst seit gestern noch von einem anderen Jürgen Klopp: von einem genervten Trainer, einem Mann mit ausgeprägtem Hang zur Besserwisserei, der bohrendes Nachfragen gern einmal abkanzelt und der sich in seiner Grundierung kaum von einem Coach wie dem Münchner Louis van Gaal unterscheidet, dessen Meinung zum Fussball nach eigener Ansicht ein Evangelium ist. Es wäre nur konsequent, sich an solchem Kaliber zu orientieren. Denn es ist genau jene Liga, in die Klopp strebt: Bereits im Januar 2009 wurde Klopp einmal nach einem Wechsel zu den Bayern befragt. Abgeneigt war er nicht, und er führte aus: «Wenn es irgendwann passieren sollte, dann hätten wir vorher mit dem BVB richtig Erfolg gehabt.»

    Manchmal treten Dinge schneller ein als erwartet. Nähme er als Meister den nächsten logischen Karriereschritt nach München, dann würden sie ihm auch in Dortmund nicht böse sein.

    Zitat von Larry

    1:1 klar Offside...isch eifach nöd zum glaube! :shock:

    Keis Wuchenänd ohni klare Fehlentscheid!

    Chan doch nöd ewig so wiitergah! :roll:

    Nöd ufrege, sind ja nur 4 (!) Luzerner im Offside gstande...

    Im Ernst: Ich weiss, ich wiederhol mich, aber sowas glicht sich us im Lauf vo de Saison! Mier händ das Jahr au es paar glücklichi Pünkt gholt!

    Gruess Roli C.