Verdienter Sieg gegen SG, aber dennoch einige Kritikpunkte:
- Die Wortwahl von Bo vor dem Spiel geht gar nicht. Es geht um Fussball und nicht um einen Krieg oder eine Schlacht. Werde das Gefühl nicht los, dass sich seine Art relativ schnell abnutzen wird
- Bis zum 16er wars gut, danach relativ einfallslos und ohne Durchschlagskraft. Marchesano gewann ein paar Kopfballduelle, aber sonst? Tosin wird schmerzlich vermisst. Okita wiederum stark: Offside Tor, Penalty, Lattenschuss
- Wir hatten den Schiri mehrheitlich auf unserer Seite. Den Schlag von Krasniqi ins Gesicht des Gegners (offenbar Nase gebrochen) war zwar komplett unabsichtlich, hätte aber zwingend mit Gelb wenn nicht sogar mit Rot bestraft werden müssen. Die direkte Rote gegen den St. Galler war viel zu hart aus meiner Sicht. Der Block von unserem Abwehrchef wurde nicht mal als Foul taxiert, auch hier hätte man aufgrund der Spielszene mindestens auf Gelb entscheiden müssen
- Wir haben einen Mann mehr auf dem Platz und spielen die letzten 10 Minuten völlig ohne Konzept und Kontrolle
unterschreibe alles, bis auf die aussagen über bo und die letzten 10 minuten.
- die letzten 10 minuten waren nicht ohne konzept und kontrolle, sie waren ganz einfach dem einsatz und dem spielstand geschuldet. san galle kann zum ersten mal druck machen, während der fcz ausgepowert ist. was er auch sein darf auf grund des physischen einsatzes. und er rettet sich mit letztem möglichen engagement, und dem nötigen eigenen glück und dem unvermögen von san galle, über die zielline.
- ob sich bo‘s art schnell abnutzen wird, werden wir in der kommenden saison sehen. in einer saison, in welcher er die gesamte vorbereitung macht und bei transfers mitredet.
dafür spricht mushus selbsgebastelte statistik. selbstgebastelt darum, weil mit jedem einzelnen spiel welches ich mit einbeziehe oder eben sein lasse, sich ein ziemlich anderes bild ergibt bzw. ergeben kann.
dagegen spricht das gesamtbild seit bo in zürich ist. dagegen sprechen die punkte der rückrunde. dagegen spricht, dass der fcz nach jeder leistung wie in luzern, das darauffolgende spiel gewonnen hat. dagegen sprechen seine langjährigen engagements in dänemark.
die wahrheit werden wir an weihnachten 2023 wissen.
zur kriegsaussage:
mir geht mittlerweile das woke, gegenderte und was-weiss-ich-was-getue dermassen auf den sack! ich nenne es linken meinungsfaschismus. was sich nicht nach vorgegebenen narrativen äussert wird diskreditiert und mundtot gemacht. die meinungen werden gleichgeschaltet. das war ein ganz wichtiger bestandteil des faschismus der 30-er jahre.
wer da mitmacht, muss sich jetzt natürlich entrüsten über bo‘s worte. ich mache da, selbstredend, nicht mit und freue mich mittlerweile sogar über jeden, der sich darüber lustig macht, wie zb. die zürcher zöifter im terrasse! 
ich habe bo‘s worte aufgefasst, wie sie gedacht waren: eine metapher für totalen kampf und einsatz, soweit bis es physisch weh tut! könnte man sicher auch anders ausdrucken, aber ein skandal oder nogo ist es nicht, was er gesagt hat. ausser natürlich in wokehausen. aber da wohne ich nicht und werde es nie tun.
bei zeidler ist das rumhacken auf diesen worten, die folge einer gewissen dünnhäutigkeit (man schaue sich auch das inti nach dem match an), auf grund dessen, dass san galle seit etwa 10 spielen nicht mehr gewonnen hat und er scheinbar das rezept aus dieser negativspirale nicht findet. wenn man selber probleme hat und die argumente fehlen, eröffnet man am besten einen nebenschauplatz auf kosten anderer.
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.