Beiträge von snowcat

    Kolletivstrafen sind IMMER Kacke, völlig deiner Meinung. Und zur Lösung eines Problems führen sie nicht, habe ich ja auch geschrieben. Aber es verhindert

    dass es ausufert. Und das würde es gäbe es sie nicht.

    nein, tut es eben nicht! das einzige was verhindert dass es komplett ausufert sind digitale und andere überwachungsmassnahmen. aber jene die im vorfeld planen blöd zu tun, tun das auch, perfekt vermummt. denen sind geisterspiele auch schlicht scheissegal. sie persönlich werden ja äusserst selten belangt. wer so drauf ist, hat auch kaum ein gewissen für die allgemeinheit. sonst wäre er ja nicht so drauf! die missbrauchen unseren rechtsstaat darum auch rücksichts- und gnadenlos! einige mitläufer mag es vielleicht zurückhalten, mehr aber nicht.

    dass der strassenverkehr disziplinierter abläuft hat nur einen einzigen grund: fehlbare lenker sind zu 99,9% eindeutig identifizierbar, fussballchaoten sind es zu 99,9% nicht! und diejenigen, welche man trotzdem erwischt, können mit der milde des justizsystems eines rechtstaates rechnen und werden daher äusserst selten mit der möglichen maximumstrafe bestraft. da gäbe es einiges an luft nach oben. wobei sich auch dann die situation kaum ändern würde, es gäbe aber zumindest allen nicht chaoten ein gewisses gefühl von gerechtigkeit und genugtuung.


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    Gut.. Marseille hat noch ein paar andere Problem als Ultras bzw. die Problem vermischen sich hier. Die Stadt hat ja auch sonst massive Probleme mit Kriminalität.

    Ist ja in der guten alten CH schon etwas anders ne.. hier ist das Ultra getue zuviel Wohlstand.

    ist ja kein zufall, dass in städten oder stadtteilen mit hoher arbeitslosigkeit/kriminalität die fussballfans agressiver drauff sind als in wohlhabenderen gegenden.

    in der ch ist es nicht nur ein wohlstands- bzw. ein wohlstandsverwahrlosungsproblem. in zürich, also beim fcz, vermischt sich das secondo- mit dem ultraproblem. secondos, welche von identität zwischen stuhl und bank gefallen sind und auch wirtschaftlich eher zu den abgehängten und praktisch perspektivlosen gehören. zum glück, alleine von der quantität, etliche nummern kleiner als eben zb. in marseille.


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    ich habe nie gesagt, dass strafen falsch sind. natürlich braucht jeder einzelne und die gesellschaft als ganzes einen gewissen druck und damit grenzen aufgezeigt. ich wehre mich aber gegen strafen, welche einerseits weder im nachhinein noch prophilaktisch nützen und sich erst noch gegen 99,5 % unbeteiligte richten.

    um beim strassenverkehr zu bleiben: stell dir vor, jeder deiner wohngemeinde müsste jedesmal den ausweis abgeben, wenn einer aus der gemeinde besoffen erwischt wird oder massiv zu schnell gefahren ist! genau diese art der bestrafung wird im fussball aber praktiziert und für gut befunden.

    unten noch impressionen aus marseille, diese stadt ist für gegnerische fussballfans tatsächlich sehr speziell! wir waren ja mit dem fcz in der tschämpiänslig dort. die polizei schirmt einem komplett ab von den marseille fans. mehrere leibesvisitationen an mehreren standorten inklusive...

    "Ausnahmezustand" für Eintracht - so schlimm war die Hölle von Marseille
    Frankfurts Champions-League-Spiel wird wie befürchtet zur Hölle von Marseille. SPORT1-Reporter Christopher Michel war hautnah dabei und schildert die…
    www.sport1.de

    Der FC Zürich hat sich, so seltsam das klingen mag, etwas stabilisiert. Der Trainer Foda rotiert weniger, es ist Leben in der Mannschaft, Zerfallserscheinungen sind nicht zu erkennen. Und doch gibt es Anzeichen für interne Probleme.

    das ist einerseits natürlich gut, aber anderseits genau das problem! so sieht cillo keinen grund foda endlich zu ersetzen.

    Diese Kacke wird uns begleiten, solange es Sportanlässe und dumme Menschen gibt. Mal mehr, mal weniger, mal schlimmer mal weniger schlimm.

    das ist leider genauso! so wie uns littering, messerstechereien im ausgang etc. immer begleiten werden. selbst wenn du den fussball abschaffst, finden diese deppen irgendwo ein spielfeld. und in frankreich wird es denen im fussball seit einiger zeit ziemlich leicht gemacht sich selbst im stadion auszutoben!

    es gibt eigentlich nur ein mittel gegen all diese untaten: kim jong-un! ich denke mal, dass es in nordkorea nicht mal fahrraddiebstähle gibt! aber der preis ist halt hoch: wer für die sicherheit, sämtliche freiheiten aufgibt, verliert am ende beides!


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    wer hat damals bei uns eigentlich entschieden, cervenka nach rappi zu verbannen? kostet wahrscheinlich nicht mal die hälfte unserer ausländer!

    sind wir bereits nach spiel 1 in der sportchef- oder doch eher in der trainerdiskussion? :nixwiss:


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    Ernsthaftes Interesse? Such dir eine andere Referenz... :rofl:

    wieso? da ich wirklich keine ahnung habe wie man das unter berücksichtigung aller rechtstaatlichkeit und ohne permanente kollektivstrafen angehen soll, ihr zwei aber immer wieder betont, dass es möglichkeiten gibt, ohne allerdings diese zu nennen, gebe ich euch beiden die besten referenzen! :nick:


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    keine überraschung, war ja zu erwarten!

    was mich allerdings wirklich überrascht: überall in den foren, fb etc. sitzen leute, welche genau wissen was dagegen zu tun ist und wie man in zukunft solches verhindert! wieso engagiert die uefa diese nicht als berater? :nixwiss:

    aber warum auch? mit einem geisterspiel wird nämlich alles gut! und es wird nie mehr vorkommen! :nick:


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    eigentlich ein erstaunlich guter auftritt des fcz heute. die mannschaft hat durchaus geliefert. aber hast du scheisse am fuss, hast du scheisse am fuss!


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    in deutschland passiert in den stadien praktisch nix. in frankreich dafür umso mehr! egal ob franz liga oder international…

    ich vermute mal, dass einige kölner das bewusst ausgenutzt haben! ausschreitungen im fussball wird es (wahrscheinlich) so lange geben, wie es den fussball gibt! dagegen nützen auch sämtliche stammtisch rezepte wie 25 geisterspiele für köln/nizza oder eine 10 millionen busse nix!

    und vor allem: wenn sich von 10‘000 kölnern 100 an den ausschreitungen beteiligt haben, reden wir von einem prozent. anders gesagt: 99% haben sich „normal“ verhalten!

    die randalierenden bestrafen? nicht ganz einfach, da alle vermummt!

    Anstoss verschoben: Schwere Ausschreitungen überschatten Nizza – Köln

    Schwere Ausschreitungen überschatten Nizza – Köln
    Vor dem Conference-League-Spiel zwischen Nizza und dem 1. FC Köln ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die Partie konnte deshalb nicht wie geplant um…
    www.blick.ch


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    us em tagi:

    Es ist ein Anlass, der wieder einmal zeigt, wie viel schöner es ist, ein Fussballspiel in St. Gallen schauen zu können und nicht im Letzigrund schauen zu müssen. Der Rasen ist noch ein Rasen und nicht ein Sumpf, die Tribünen sind steil und halten die Stimmung im Stadion.

    schoso! :nick:

    Dank viel Herz das Gesicht gewahrt

    Der FCZ ist im ersten Spiel der Gruppenphase weitgehend chancenlos gegen Arsenal und Granit Xhaka. Trotz des 1:2 schöpft er Hoffnung auf den Befreiungsschlag in der Meisterschaft.

    Als das Spiel zu Ende ist, feiern die Zürcher Zuschauer weiter. Und die Zürcher Spieler lassen sich feiern. Das tut allen gut nach einem 1:2 zum Start in die Europa League. Beim Gegner geniesst einer die Ovationen speziell, die ihm aus der Arsenal-Kurve zuteil werden. Granit Xhaka tun sie gut, und er hat sie verdient nach einer Leistung, die zeigt, wieso er eine grosse Figur bei einem Weltverein ist.

    Xhaka, der Captain der Schweizer Nationalmannschaft, überragt alle mit seiner Präsenz, mit seiner Physis, mit seiner Leichtfüssigkeit und Laufstärke. Der alte Weggefährte Blerim Dzemaili bekommt das in der ersten Halbzeit einmal zu spüren. Auf zehn Meter verliert er fünf Meter und den Ball.

    Dass Xhaka von den gegnerischen Fans dauernd ausgepfiffen wird, liegt an seiner Basler Herkunft. Die kindische Provokation stört ihn nicht weiter. Er scheint sie sogar zu geniessen. Einmal dreht er lachend vor der FCZ-Kurve ab.

    Nach dem Match schweigen die englischen Gäste. Sie tun es aus Respekt vor dem Tod von Queen Elizabeth. Bei den Zürchern gibt es ein anderes Thema: Es dreht sich um die eigene Befindlichkeit. Um die Hoffnung, endlich im Alltag auf den richtigen Weg zu finden.

    «Darauf können wir aufbauen», sagt Dzemaili. «Wir müssen am Sonntag mit mehr Selbstvertrauen spielen.» Am Sonntag ist der Match, der schon wieder viel wichtiger ist als dieser nette Ausflug in einen europäischen Wettbewerb. Dann geht es nach Genf zu Servette und sind Punkte gefordert. «Wir brauchen einen Befreiungsschlag», sagt Dzemaili, «wir gehören in der Tabelle nicht nach hinten.»

    Lieber St. Gallen als «Letzi»


    Der Abend beginnt mit einem Verkehrsstau auf der Autobahn. Drinnen macht die Delegation der Südkurve früh bereits Lärm. Und sie hält ihre Kadenz einen Abend lang durch. Ihren Stil verlieren ein paar nur, als sie bei der Trauerminute für die Queen zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht den Anstand bewahren. Aus der Kurve der Arsenal-Fans werden sie dann auch lautstark zurechtgewiesen.

    Es ist ein Anlass, der wieder einmal zeigt, wie viel schöner es ist, ein Fussballspiel in St. Gallen schauen zu können und nicht im Letzigrund schauen zu müssen. Der Rasen ist noch ein Rasen und nicht ein Sumpf, die Tribünen sind steil und halten die Stimmung im Stadion.

    Der Gast mit dem grossen Namen ist so etwas von der heimischen Liga gewohnt, Runde für Runde, es kann ihn nicht weiter beeindrucken. Dem Gastgeber tut es gut, etwas für die angeschlagene Moral tun zu können. Der Gast dominiert, der Gastgeber hält dagegen, so gut es geht. Das Spiel läuft so ab, wie es zu erwarten war. Das Ergebnis ist normal. Der Favorit holt sich die ersten drei Punkte, die für ihn Pflicht sind, und 630’000 Franken, die für ihn bei einem Budget von gegen 400 Millionen nicht weiter ins Gewicht fallen. Der Aussenseiter kann trotz der Niederlage das Gesicht wahren. Er lässt sich nicht deklassieren.

    Das 1:2 bringt allerdings nicht zum Ausdruck, wie gross der Unterschied an Qualität zwischen dem Leader der Premier League und dem sieglosen Vorletzten der Super League ist. Wie wenig Arsenal selbst mit einer besseren B-Besetzung gefordert ist und wie sehr es gerade die zweite Halbzeit zur Einbahn-Veranstaltung macht. Und wie wenig der FCZ am Ball ist, nur gerade einmal während 30 Prozent der Spielzeit.

    Franco Foda hat am Vorabend gewusst, dass seine Mannschaft nicht so viel am Ball sein würde. Kompakt stehen, gut verteidigen und die Chance zum Kontern nutzen, wenn sie sich bieten würde – das hat er zum Rezept erhoben. Der Trainer setzt auf das, was im Fussballjargon «Nadelstiche» heisst. Einen dieser Nadelstiche können seine Spieler in der 34. Minute setzen. Blerim Dzemaili und Jonathan Okita spielen Ole Selnaes frei, der Schuss des Norwegers wird im letzten Moment noch in Corner abgefälscht.

    Den Höhepunkt erleben die in der Liga gebeutelten Zürcher kurz vor der Pause. Eddie Nketiah, der Stürmer, verschuldet nach einem Corner ein Foul an Fidan Aliti und damit einen Elfmeter. Mirlind Kryeziu verwertet ihn souverän. Der FCZ kann mit einem 1:1 in die Pause. Das kann ihm nur gut tun.

    Zwei Fehler zu viel


    Er verteidigt während der ganzen Partie mit viel Herz, wie ein David eben gegen einen Goliath verteidigen muss, er tut das so geschlossen, wie er das in der Meisterschaft zu oft eben nicht macht. Und doch reicht das bei weitem nicht, um gegen diese Mannschaft aus London alles vom eigenen Tor wegzuhalten. Er wird zu den Fehlern gezwungen, die schliesslich das Spiel entscheiden.

    Nach einer Viertelstunde ist Lindrit Kamberi am Flügel im Laufduell gegen Nketiah überfordert, und in der Mitte ist Fidan Aliti unaufmerksam und lässt Marquinhos davonziehen. Die Folge ist das herrliche 0:1.

    Nach einer Stunde revanchiert sich Marquinhos mit einer Flanke auf den Kopf von Nketiah, der junge Stürmer profitiert von der nächsten Nachlässigkeit Nikola Boranijasevics und trifft zum 1:2. Der Rest ist Routine. Brecher ist es, der noch das dritte Gegentor verhindert – mit einem starken Reflex gegen Gabriel Jesus.

    Nach dem Schlusspfiff wird gejubelt, links wie rechts. Und Dzemaili sagt noch: «Ich hoffe, gegen Servette werden wir mehr am Ball sein.»


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    Wer es nicht die CS die dringend vorwärts machen wollte??

    also die cs und der damalige stapi, elmar ledergerber, wollten vorwärts machen. aber die cs, als bauherr, hat auf grund der flut der einsprachen, das handtuch relativ früh geworfen.

    im nachhinein sicher kein unglück, war doch das damalige fünfeck stadion für 32‘000 zuschauer konzipiert. garantiert viel zu gross für zürich. siehe genf, welche genau so ein stadion hat, aber nie mehr als 10‘000 zuschauer. ausser in wenigen ausnahmefällen, aufstiegsspiel zb…


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    Und was euch alle eint ist, dass ihr kein Fussballstadion habt ......... :blosswech:

    mal ganz ohne polemik:

    ja stimmt leider, das eint uns wirklich! denn NIEMAND hat ja in der stadt zürich ein fussballstadion, NIEMAND! leider! ich frage mich bis heute, wer 2008 das ok für den abbruch des hardturmstadions gegeben hat! dieser typ gehört geköpft…na ja, zumindest bestraft!

    ich hatte vor wenigen jahren ein gespräch mit cillo canepa bezüglich hardturm. auch er meinte, dass man den damaligen hardturm locker für max. 35-50 millionen zu einem durchaus tauglichen und schmuken fussballstadion hätte aus- bzw. umbauen können. dieses geld hätte man auch relativ einfach auftreiben können und die einsprachen hätten sich im rahmen gehalten, da am stadion nicht allzu viel geändert worden wäre bezüglich umfang, grösse, höhe etc.

    von der estrade, seite höngg, mit den heugümper fans über die logen bis hin zur gästekurve hätte es nur eine leichte renovation gebraucht. die lücke zwischen gästefanstribune und heugümperestrade, also die alte haupttribüne, hätte man einfach geschlossen indem man die alte tribüne abgerissen und kongruent mit den vorhandenen 2/3 des stadions wieder aufgebaut hätte! die zuschauerkapazität wäre bei +/- 20‘000 gewesen.

    ich hatte im hardturm 2007 die fcz saisonkarte, als der fcz wegen dem letzi umbau eine exilsaison im hardturm hatte. und ja, war einfach geil, fussball in einem reinen fussballstadion zu schauen! wie heute in san galle…

    aber eben, hätte, hätte, fahrradkette…


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    Arsenal aber drückend überlegen…

    FCZ aber mit gefährlichen Nadelstichen

    drückend? na ja…

    schweigeminute für die queen nach der pause!

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