Beiträge von Champs-de-Mars

    Gestern hat man gut gesehen, wie ein einzelner Spieler den Unterschied ausmachen kann. Schlichtweg überragend. Und dank Ronaldo konnte ich meinen Rückstand im firmeninternen Tippspiel auf 6 Punkte verringern :)

    Der Abgang von Nikci ist bedauerlich,aber was will man dagegen machen. Dass uns Zouaghi noch verlässt, finde ich hingegen wieder sehr gut. Lieber einen U21 die 2. Geige im def. Mittelfeld spielen lassen.

    So oder so wird es wieder viele neue Gesichter zu bewundern geben, aber mit diesem Kader dürfte es wohl auch nächste Saison nicht für die EL reichen. Aber wenigstens kommen viele Junge zum Einsatz und ich muss mich weniger ab überzahlten Möchtegern-Stars ärgern.

    Zitat von Larry

    R.I.P. Urs Lott, ehemaliger ZSC-Spieler in den 70er Jahren in der NLB.

    Isch am 18.6. im Alter vo 64 Jahr gstorbe.

    Ich han ihn no gseh letscht Jahr woni bim Biitli mini neu Brülle abgholt han.

    :sad:

    Dazu Meister mit Kloten sowie später mit Biel.

    Zitat von snowcat


    er war ein sackstarker spieler. für mich, neben cannavaro, der wichtigste spieler beim wm titel 2006. trotzdem nicht ganz risikolos dieser transfer: geb. im januar 1978...top oder flop. der liga wünsche ich das erste. cc und sion das zweite... :floet:

    Mit geht Sion auch am A.... vorbei, aber wenn so wenigstens der Durchmarsch von Basel verhindert werden kann, wieso nicht. Der FCZ dürfte Basel kaum ärgern können.

    Zitat von snowcat

    kommunikator ist er ein guter...

    Gute Antworten von Röfe und auch ein Signal an AC von wegen Saisonzielen etc.

    Zum Glück hat er begriffen, dass es nichts bringt auf den ehemaligen Magier zu setzen. Mal schauen ob dies auch Folgen hinsichtlich der Transfers hat. Ein klassischer Spielmacher ist nachwievor nicht zu sehen.

    Ich führte in den vergangenen Monaten mehrere Gespräche mit Bircher und ich sehe jetzt ein, dass dieser mich und tausende andere mit diesem Verein verbundene Fans, Supporter, Sponsoren, Spieler, Stadt Kloten, Kreditoren usw. an der Nase rumgeführt hat. Das Ganze lief seit 2-3 Jahren auf wackligen Füssen und Stelzen, welche nun endgültig zum Einstürzen gebracht wurden.

    Wut, Verzweiflung, Trauer wechseln sich momentan im Minutentakt ab und manchmal mischt sich gar ein Fünkchen Hoffnung dazwischen.

    Das wars dann wohl mit dem dienstältesten NLA-Club in der obersten Liga. Wenn nicht bald ein Messias auftaucht und den Rettungsanker wirft, verschwindet Kloten aus der relevanten Hockeykarte und beginnt irgendwo zwischen der 1. und 4. Liga.

    Euch allen wünsche ich weiterhin viel Freude am Hockey und Eurem Lieblings-Club und ich hoffe ihr denkt ab und zu mal an mich, wenn ihr beim 18. Saisonspiel vor Langeweile fast aus Euern Schalensitzen kippt und darauf wartet, bis endlich die Playoffs losgehen oder wenigstens der Gegner ein paar Emotionen ins Spiel bringt.

    Ich kehre gerne wieder ins Hockey-Forum zurück, sollte sich Kloten wider Erwarten im A halten oder eines Tages dorthin zurückkehren. Diese Konsequenz sollte sein. Werde mich aber auch künftig darüber freuen, Kommentare im FCZ-Thread zu schreiben oder zu lesen, auch wenn es dort zur Zeit auch kaum was Positives zu berichten gibt.

    Das wars dann wohl für SS, da muss ein neuer Coach ran. Und merke CH-Nati, nicht jeder Coach mit kan. Wurzeln ist ein Heilsbringer, daran ändert auch eine aufgeblasene Entourage nichts.

    So schlecht scheint Krüger seinen Job doch nicht gemacht zu haben......

    Wie schon fast üblich eine Niederlage, trotzdem haben die Jungen ganz ordentlich gekämpft. Wohl symptomatisch für die ganze Saison, dass d e r Routinier das 0:1 verursacht hat.

    Ich hoffe dass man nun wenigstens im Derby eine anständige Falle macht, aber ich befürchte das Schlimmste.

    Der Syllä hat völlig recht mit seinem Vorwurf gegenüber der Führung. Trotzdem finde ich es i.0., dass sein Vertrag nicht verlängert wurde. Würde sein Vertrag weiterlaufen, gäbe es diverse andere Spieler, die ich vor Aegerter zum Teufel jagen würde.

    Helsinki/Turku 2003 war auch sehr glatt, auch wenn sie schon damals Preise jenseits der Schmerzensgrenze verlangt haben. Und ja, die Finninnen können definitiv mehr saufen als die Damen aus der CH.

    Zitat von snowcat

    inhaltlich sehr treffend beschrieben. würden sich alle an die elementarsten regeln des zusammenlebens halten, gäbe es pro match noch 15 polizisten. alle als parkanweiser und am verkehr regeln...

    Dahingehend sind wir uns definitiv einig.

    Da no es Gomünigee vo dä SK und MK, für die wo au no ä anderi Sicht der Dinge ghöre wänd.

    Konsequenter Polizeieinsatz ermöglicht ein Aufeinandertreffen von solidarisierenden FCZ- und FCB-Fans. Anlässlich dieser Konfrontation kam es zu folgendem Communiqué.

    Seit dem Gastspiel in Zürich vom 23. Oktober 2011 verfolgt die Polizei in Zürich eine neue Strategie, welche vorsieht, dass Fanmärsche eng begleitet und beim kleinsten Vergehen gewaltsam aufgelöst werden. In einem Kessel mit Wasserwerfern vor und hinter der Gruppe und mit behelmten Polizisten, die fast Schulter an den Schulter mit den Fans laufen, sollen diese zum Stadion begleitet werden. Nachdem die Basler Fans beim erwähnten Spiel nach ihrer Ankunft in Altstetten geschlossen die Rückreise antraten, kam es wegen ebenjener Strategie beim nächsten Spiel in Zürich gegen GC am 10. März 2012 zu einer individuellen Anreise mit Besammlung im Hauptbahnhof. Kurz darauf gab es in der Bahnhofsstrasse einen bis heute unbegründeten Gummischroteinsatz.

    Auch für das gestrige Spiel hielt die Polizei an ihrer Einsatzdoktrin fest. Aufgrund dessen entschlossen sich die Zürcher Südkurve und die Muttenzerkurve Basel zu gewaltlosen Gegenaktionen: Die Fans des FC Basel reisten ihrem verfassungsmässig garantierten Recht auf Bewegungsfreiheit folgend mittels Privatautos an, während sich die Fans des FC Zürich um 13.30 Uhr am Helvetiaplatz trafen, um von dort zu Fuss zum Letzigrund zu gelangen. Damit sollte der Stadtbevölkerung sowie der Stadtpolizei vor Augen geführt werden, dass ein farbiger und feuriger, jedoch meist friedlicher Fussmarsch zum Stadion keine Bedrohung der öffentlichen Sicherheit darstellt. Während die Polizei den Marsch der Zürcher Fans vorerst nur mit einem geringen Aufgebot begleitete, wurden die FCB-Fans auf der Gottlieb-Duttweiler-Brücke eingekesselt.

    Wäre es einzig um die Trennung der Fanlager gegangen, hätte die Polizei die FCB-Fans auf der Duttweilerbrücke kurz aufhalten und den Marsch der FCZ-Fans zum Stadion leiten können. Eine Einkesselung und Fichierung der Fans des FC Basels und die damit verbundene Konsequenz, dass diese nicht rechtzeitig zum Anpfiff ins Stadion gelangen konnten, war nicht erforderlich und damit auch nicht verhältnismässig. Sowohl die Muttenzerkurve als auch die Südkurve vertreten die Ansicht, dass die Fankurven und die von ihnen ausgehende Stimmung auf den Rängen elementare Bestandteile eines Fussballspiels darstellen. Da der Klassiker FCZ-FCB aufgrund eines völlig unverhältnismässigen Polizeieinsatzes nun bereits zum zweiten Mal ohne Gästefans stattfand, entschlossen sich die Fans der Südkurve spontan dazu, die Solidarität an die Stelle der Rivalität treten zu lassen und das Stadion zu verlassen. Es sollte damit auch ein Zeichen gegen die zunehmend repressive und unverhältnismässige Sicherheitspolitik der Stadtpolizei Zürich gesetzt sowie daran erinnert werden, dass auch Fussballfans selbstbestimmte Individuen darstellen, die den Schutz verfassungsmässiger Rechte, wie z.B. der Bewegungsfreiheit, geniessen.

    Entgegen der Mitteilung der Polizei, gemäss der nur ein Grossaufgebot von Stadt- und Kantonspolizei Zürich ein Aufeinandertreffen zwischen den Anhängern der beiden Clubs verhinderte, präsentierte sich die Ausgangslage folgendermassen: Ohne das unverhältnismässige Vorgehen der Polizei wäre es nie zu einer Situation mit FCB-Fans auf der Duttweiler-Brücke und dem FCZ-Fanlager in der Hohlstrasse gekommen. Der Strategiewechsel der Polizei führt zu einer neuen, viel unübersichtlicheren Ausgangslage, in der das Aufeinandertreffen der Fangruppen viel wahrscheinlicher wird. Auch im Sinne der Gesamtsicherheit muss die neue Polizeitaktik deshalb in Frage gestellt werden.

    Den Mehraufwand mit einem Polizeihelikopter, drei Wasserwerfern, abgesperrten Autobahnraststätten und einer bisher unerreichten Anzahl an Einsatzkräften, den die Polizei betreibt, hat sie sich selber auferlegt und wird sie mit diesem Vorgehen auch in Zukunft nicht reduzieren können.

    Vorfälle, wie sie sich am 11. Mai 2011 im Gästesektor des Letzigrund-Stadions ereigneten, werden unter anderem auch strafrechtlich aufgearbeitet. Sie können aber nicht als Rechtfertigung dienen, nun anlässlich jeder Begegnung zwischen dem FC Zürich und dem FC Basel sämtliche Fans der Gästemannschaft unter Generalverdacht zu stellen, diese einzukesseln, zu fichieren und ganze Stadtquartiere quasi zu militarisieren, um anschliessend über ein Übermass an Einsatzstunden und hohe Kosten für die Steuerzahler zu klagen.

    Gestern sah man das vielleicht grösste Polizeiaufgebot aller Zeiten bei einem CH-Fussballspiel. Sogar die AG-Polizei liess sich einspannen um die Raststätte Würenlos zu sperren. Beide Fangruppen waren auf völlig unterschiedlichen Routen unterwegs und hätten von der Routenführung gar nicht aufeinander treffen können. Weshalb werden dann auf der Brücke Hunderte eingekesselt wie Schlachtvieh?

    Zum Glück für die Polizei kam es im Parkhaus ennet den Gleisen noch zu ein paar Schmierereien, sonst hätte man gar keinen Grund mehr sowas rechtzufertigen.

    Die grössere Sauerei gestern war aber immer noch der Auftritt des FCZ. Gämperle und diverse Spieler sollen spätestens Ende Saison einen Abgang machen. Un da es nun bis Ende Saison sowieso nicht mehr darauf an kommt (mal abgesehen vom Derby), könnte man die Jungs auch mal mit ein paar Sondertrainings, 2mal tägliches Zwangsschauen des gestrigen Spieles etc. drangsalieren.