Aha, die Kloten-Fraktion beim ZSC ist weiter am wachsen ![]()
Beiträge von Champs-de-Mars
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Zitat von virus
Wie schlecht muss es um GC stehen, wenn man nun sogar das Heimstadion in die Provinz verschieben will?
Ich glaube nicht, dass die Quarier-Anwohner im Brügglifeld davon begeistert wären und der Zuschauerschnitt von GC würde wohl vollends den Bach runter gehen, nachdem dieser dank Basel und dem FCZ einigermassen anständig gestaltet werden konnte.
Geschweige denn würde man wohl den letzten hauchdünnen Bezug zur Stadt Zürich verlieren und dieses Revier komplett dem FCZ überlassen.
Letztendlich ist es aber wohl nur ein verzweifelter Versuch, die Mietkonditionen runter zu drücken und dies käme letztendlich auch dem FCZ zu gute.
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Der EX-GCK Junior Sidler wäre zu haben gewesen. Er wechselt nun wie schon Schulthess zu Ambri-Piotta.
Breitbach von Servette wurde bei Kloten gross. Er würde von dem her gut zum ZSC und den anderen Ex-Klötis passen.
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Zitat von vancouver
aber wenn Du über die letzten 10 Jahre schaust sind doch diverse Titel im Palmares und da schneidet meines erachtens nur der HCD besser ab.
Wieso muss es einen wechselwilligen Spieler interessieren, ob der ZSC in den letzten 10 Jahren besser oder schlechter als die Konkurrenz abgeschnitten hat? Seine Prioritäten dürften in etwa so liegen:
überdurchschnittlicher Spieler
1) Lohn
2) Erfolgschancen
3) Verantwortung übernehmen können
4) usw.Mitläufer:
1) Verantwortung übernehmen können
2) Lohn
3) Erfolgschancen
4 usw. -
Rappi spielte in Kloten ohne jeglichen Mut und Selbstvertrauen. Das reicht auch gegen den ZSC nicht für einen Sieg. Nordgren ist mit seinen Gedanken schon in Kloten und Roest bringt seit seiner Vertragsverlängerung auch nicht mehr viel zu stande.
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Zaugg zum "braven" SCB, den "bösen" Flyers und einem kleinen Seitenhieb in Richtung Hallenstadion.
SCB-Cheftrainer Larry Huras sprach nach dem 4:5 gegen Davos gegenüber 20 Minuten Online Klartext: «Wenn wir am Dienstag in Kloten so spielen wie gegen Davos, dann kassieren wir zehn Gegentore. Wir sollten langsam aber sicher Playoffhockey spielen. Damit können wir nicht erst zwei Tage vor den Playoffs anfangen.»
Die Statistik illustriert, was Huras meint: Der SCB entwickelt nicht mehr die Spielintensität eines Spitzenteams. Wer ist beim SCB «böse»? Niemand mehr. Vor welchem SCB-Star zittern die Gegner? Vor keinem. In den ersten 50 der Strafenliste finden wir sechs Klotener (Hollenstein, Lemm, Santala, Du Bois, Bell und Liniger) und nur noch drei Berner (Gardner, Furrer und Krueger).
«Aura des Bösen» ist verflogen
Mehr noch: Der SCB ist zusammen mit Ambri das fairste Team der Liga (10,2 Strafminuten pro Spiel). Das waren die Berner seit Einführung der Playoffs nach Neujahr noch nie. Die Kloten Flyers (einst der Inbegriff von weichem Schmetterlingshockey) sind das drittböseste Team der Liga (14,6).
Zum besseren Verständnis die Strafenrangliste (gemäss hockeyfans.ch).
1. Zug 18,2*
2. Davos 16,5
3. Kloten 14,6
4. ZSC Lions 13,9
5. Fribourg 13,8
6. Servette 12,0
7. Biel 12,0
8. SCL Tigers 12,0
9. Lakers 11,9
10. Lugano 10,9
12. SC Bern 10,2
12. Ambri 10,2
*Strafminunten pro SpielDer Optimist sagt: Wenig Strafen sind ein Zeichen für hohe Disziplin. Der Pessimist sagt: Wenig Strafen sind ein Zeichen für «Badehosenhockey». Der Realist sagt: Der SCB ist zu weich. So werden die Berner nicht Meister.
Der Realist hat recht. Vor der Weihnachtspause ist der SCB gegen die kampfstarken Langnauer 2:5 untergegangen. Jetzt haben die Berner gegen ein spielerisch und taktisch besseres Davos verloren. Obwohl die Bündner vielleicht 70 Prozent ihres Tempospiels und ihrer Intensität erreichten, siegten sie leichter als das Resultat vermuten liesse. Nicht nur waren Spiel und Laufarbeit ohne Scheibe, Powerplay und Boxplay besser. Entscheidender war noch etwas anderes: Die Davoser gewannen mehr Zweikämpfe. In Bern. Vor der grössten Zuschauerkulisse Europas. Der Meister kann auf eigenem Eis eine Spitzenmannschaft nicht mehr einschüchtern. Die «Aura des Bösen», das Einschüchterungspotenzial ist weg. Der SCB hat kein Charisma mehr. Dies zeigt sich letztlich in dieser Saison auch in einer seltsamen, lauwarmen Stimmung im Stadion: Diese mitreissende, Hühnerhaut auslösende, den Gegner einschüchternden Kulisse der vergangenen Jahre gibt es nicht mehr. Auf dem Stimmungsbarometer ist der Tempel «PostFinance Arena» dem Zürcher Hallenstadion so nahe wie noch nie.
Keiner wie Sarault
Die Entwicklung läuft beim SCB gerade wegen der spielerischen Überlegenheit und der Tiefe im Kader, die in neun Siegen in Serie zinsten, in die falsche Richtung: Es ist zwar richtig, in der Qualifikation, die Energie sorgsam zu verwalten und die Kräfte zu schonen. Aber die Balance zwischen Härte und spielerischem Spektakel stimmt nicht mehr. Die Mannschaft ist zu stark «rüthemannisiert». Es braucht wieder eine Prise «Saraultismus» (in Erinnerung an Yves Sarault, den rauen meisterlichen SCB-Leitwolf von 2004).
Der SCB war bereits im letzten Frühjahr mehr ein spielerisches und taktisches als ein rumpelndes Meisterteam (12,7 Strafminuten pro Spiel in der Qualifikation). Aber so weich wie in dieser Qualifikation waren die Berner statistisch seit dem Wiederaufstieg von 1986 noch nie - und vom meisterlichen Rumpelteam von 2004 (20,5 Min.) sind sie weiter entfernt als von der NHL.
Im Grunde spielten am Sonntag der HC Davos und der SCB aneinander vorbei: Die bissigeren Davoser suchten den direkten Weg aufs Tor durch die Mitte, die verspielten Berner zelebrierten zu viel «Helikopterhockey» (Kreisen in den Ecken) auf den Aussenbahnen und zogen das Spiel zu sehr in die Breite.
Es braucht beim SCB ein Zusammenrücken. Als Team, um wieder Kampfkraft und meisterliches Einschüchterungspotenzial zu entwickeln und taktisch durch eine Konzentration der offensiven Feuerkraft in der Mitte. Dann ist der SCB wieder ein Spitzenteam.
Aber so wie die Berner zuletzt spielten, sind sie zu weich, um Meister zu werden.
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Zitat von Blackstar
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Warum ? Bell war nicht wirklich stark und wird ja Ersatz gesucht.Wir haben gestern mit nicht mal 4 vollständigen Linien gespielt, dazu die Elite-Junioren Nr. 4 - 6 (die ersten 3 sind zur Zeit an der U20-WM).
Das mit dem Ersatzausländer habe ich auch gelesen. weiss nicht was ich davon halten soll. Von mir aus hätte man mit 2 Ausländern weiterspielen können, aber ich kann die Crew schon verstehen, dass sie Handlungsbedarf sehen, wenn nur gerade 2 von 5 unter Vertrag stehenden Ausländern einsatzfähig sind.
So oder so wird es ein Notnagel bleiben, Akzente dürfen deshalb kaum erwartet werden.
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Gemäss Tagi könnt es gut sein, dass sich die Wege schon bald wieder trennen. BAG hält offensichtlich nicht so viel von ihm.
Liegts am Trainer oder am vielleicht doch etwas überschätzten Spieler (mit überschätzt meine ich seinen heutigen Zustand und nicht denjenigen vor ein paar Jahren bei den Sharks)?
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Zitat von Iceman
Dem EHC Kloten nützt die Kohle, die sie für Bell's Teilnahme am SC erhalten, wahrscheinlich auch viel, wenn sich dieser ernsthafter verletzt haben sollte. Aber wie man bei Steiner sieht, kann man sich auch ohne Spengler-Cup verletzen.
Rintanen und Bell 4 Wochen out
Jenni 8 Wochen out
Das wird uns wohl in den nächsten Wochen die Führung kosten.
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Salis und Habisreutinger interessieren sich für die Wiesers, welche sich nachwievor zieren einen neuen HCD-Vertrag zu unterschreiben. Die 21jährigen können nun endlich einen kukrativeren Vertrag angeln und da will man sich ja nicht zu früh für den bisherigen Arbeitgeber entscheiden.
Guggisberg entscheidet sich offenbar zwischen Davos und Bern, wobei uns weisgemacht werden soll, dass er bei Davos weniger verdienen würde als in der Vergangenheit. Kann ich mir bei einem 26-jährigen Stürmer mit einem Speed wie wohl kaum ein anderer auf CH-Eis jedoch kaum vorstellen.
Qualle 20min. und Tagi
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Zitat von Tobey
wenn der z so weitermacht und das glück mal noch etwas mehr auf seine seite ziehen kann (man bedenke auch: kloten in vollbestand, zsc arg dezimiert mit 2-3 gc-neulingen!!), dann haben wir in den playoffs gegen kloten oder davos durchaus unsere chancen. das gestrige spiel hat gezeigt, dass der unterschied zwischen uns und dem tabellenführer nicht besonders gross ist.
Sorry tobey....Beim ZSC fehlten nur gerade 2 Spieler mehr als bei Kloten. Bei Kloten fehlte Du Bois, immerhin bester CH-Verteidiger in dieser Mannschaft. Dazu noch 2 U20-Nati-Spieler (Steiner, Herren).
Beim ZSC fehlten Bärtschi und 2 U20-Nati-Spieler (also in etwa vergleichbar mit Kloten's Absenzen) sowie Stoffel und Schnyder. Flüeler hatte mit Sulander immerhin einen mehr als adäquaten Ersatz.
Du willst mir nicht sagen, dass Stoffel und Schnyder die entscheidenden Schwächungen waren, zumal Kloten im letzten Drittel noch Rintanen verlor.
Wie schon vorher geschrieben. Der Sieg war in etwa soviel zu hoch, wie er am Dienstag zu knapp ausfiel.
Auf ein Spiel gesehen ist die Differenz zwischen dem ZSC und Kloten oder Davos wohl nicht entscheidend, aber angesichts der bisherigen Saison ist kaum anzunehmen, dass der ZSC zur Zeit in der Lage ist eine Serie zu gewinnen.
Aber was nicht ist, kann noch werden. Die Playoffs beginnen erst in 2 Monaten.
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Zitat von Joey_88
Also ich bin zwar von Emotionen nie abgeneigt, aber was Ziegler gestern gegen den jungen Holenstein geboten hat war einfach nur traurig....Holenstein hat sich überhaupt nicht gewehrt und Ziegler hat winfach weiter auf den Kopf eingeschlagen. Hätten die Schiris zum Schluss nicht eingegriffen hätte er wohl noch die ganze Nacht weitergeprügelt...Wäre er doch lieber auf einen Santala losgegangen...
Ich denke Holenstein hat sich die Prügel gestern verdient. Wenn man regelmässig austeilt und provoziert, muss man auch einstecken können.
Kloten scheint momentan zeigen zu wollen, dass sie vom reinen Schönwetterhockey wegwollen und auch gewisse physische Elemente einbauen. Das mag teilweise etwas unbeholfen aussehen, aber bis zu den Playoffs könnte das noch was werden.
Der ZSC scheint gestern zu hoch verloren zu haben, dafür war wohl die Niederlage vom Dienstag (viel) zu knapp. Gleicht sich also in etwa aus.
Gut auch, dass hier im Forum nicht etwas die Abwesenheit von einigen Spielern als Ausrede gesucht wird. Die Presse scheint mir dahingehend etwas zu übertreiben. Beim ZSC haben 5 Spieler gefehlt (inkl. 2 U20 Spieler), bei Kloten 3 (inkl. 2 U20 Spieler). Beim ZSC wurde vorallem Bärtschi vermisst, bei Kloten immerhin der beste CH-Verteidiger Du Bois.
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Die NZZ zum heutigen Spiel
Turbulente Schlussphase im Zürcher Derby
Die Lions bezogen die gegen Kloten die zweite Derby-Niederlage innerhalb von 48 Stunden. Bis zur 57. Minute hielt der ZSC vor über 10'000 Zuschauern ein 2:2, ehe die Flyers in der turbulenten Schlussphase zu einem (zu) komfortablen 6:2-Triumph kamen. Ein Bullygewinn stand um Ursprung der Flyers-Finalissima. Blum legte den Puck zurück, und der dreifache Torschütze Mark Bell traf exakt ins Lattenkreuz. In der Folge erzwang Kloten den Lions-Niedergang im rasenden Tempo.Bodenmann schüttelte den Rekord-Internationalen Seger mit einem herrlichen Dribbling ab – und im Tor musste sich auch der lange überragende ZSC-Keeper Ari Sulander ausmanövrieren lassen. Mit zwei weiteren Treffern in den letzten 26 Sekunden (Bell und Kellenberger) setzten die Gäste die Demütigung des Kantonsrivalen im Eilverfahren fort. Einen ähnlichen Einbruch so kurz vor Schluss hat die Lions-Organisation seit ihrer Gründung vor dreizehn Jahren nicht oft erlebt.
Das 2:6 ist war kein Spiegel der Geschehnisse über die gesamte Spielzeit, aber eben doch ein Dokument der derzeitigen Stärkeverhältnisse im Grossraum Zürich: Derweil die nur siebtplacierten Lions in den letzten neun Runden den Rink nun mittlerweile sieben geschlagen verliessen, stürmte der Leader in der gleichen Zeitperiode zu acht Erfolgen. Wie bereits am Dienstagabend (22 Zweiminuten-Strafen) liessen sich beide Teams mehrfach in Rencontres abseits des Geschehens verwickeln. Eine Box-Einlage folgte der nächsten. Als entnervter Rächer trat Ziegler auf. Der ZSC-Stürmer verprügelte Hollenstein Jr., der nicht nur im Hallenstadion als Provokateur aufzutreten pflegt, regelrecht.
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Die NZZ zum gestrigen Spiel:
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Knapper Heimsieg für Kloten. Ob verdient oder nicht kann ich mangels TV-Bilder nicht beurteilen, werde mir aber mal die Aufzeichung anschauen.
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Heute im Sonntagsblick ein Interview mit BAG und Elda.
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Zitat von Brave New World
Geili Szene gsi. Dr. Eisenfaust hät zuegschlage.
Herrlich auch wie Forster vor Santala und der Klotenbank den Max machte.Gratuliere zum Sieg, ihr habt ihn euch mit einer disziplinierten Leistung im Schlussdrittel verdient.
Ansonsten gab es tatsächlich viel Gemaxe mit den üblichen Hauptdarstellern (Santala, Taticek, Forster, Ramholt).
Zum Glück scheint auch Bednar nicht allzuschwer verletzt nach dem Stockschlag von Dubois. Wenigstens hat man beim HCD eingesehen, dass dies kein böswilliges Foul war.Ansonsten war vorallem das Tempo enttäuschend, bei Teams schienen nicht in Topform zu sein.