Beiträge von Sbornaja

    Denke das ist auf länger Zeit kein Thema. Aber man weiss ja nie was sie beim SCB noch aushecken wenn Plüss übernimmt...

    Oh ja stimmt dieser Lüthi Lügen Entscheid, kommt mir gleich wieder die Galle hoch!!


    Plüss ist ein ziemlich cleveres Kerlchen, schätze ihn inteligenter (und v.a. pro CH-Hockey) ein als die Egomanen Lüthi und Raffainer.

    Der Lars wird wohl seinen Job schon bald los.... Bin ich mir ziemlich sicher. Macht Kommunikativ nicht grade einen Top Job (mindestens gegen Aussen).

    Dabei ist er eigentlich schon angezählt, siehe Sport.ch Bericht vom 02.06.2023 --> https://sport.ch/eishockey-inte…fenbar-geklaert
    Auch der Kampf gegen die Ausländererhöhung als diese schon feststand und er immernoch erzählt. Die Räubermärli warum die U Mannschaften seit eintreffen der 2 Ausländer mehr, schlechter abschneiden oder die Schweizer Goali Mär welche so schlecht sei wie noch nie usw... Alles natürlich nach knapp einem Jahr bei der 2 Ausländer mehr in der Schweiz pro Team rumkurven. Seine Hochrechnungen und Zukunftsausblicke fürs schweizer Eishockey usw...
    Keine Ahnung was in seinem Kopf vorgeht oder er hat unglaublich schlechte Berater/Zuflüsterer...

    Ps.: Nicht falsch verstehen, auch ich hätte gerne wieder den Schritt zurück zu 3 bis max. 5 Importler, plus eine U23 Pflicht (die Deutschen haben uns genau mit diesem Schritt überholt!).

    Ähm, wir verstehen es schon richtig, dass (angebliche) FCZ - Fans quasi einen GC-Stand angegriffen haben, oder? Was z.Z. in

    Frankreich läuft hat in erster Linie mit dem unnötigen Tod eines jungen Mannes zu tun, welcher durch einen Polizisten, also die

    Staatsgewalt, verursacht wurde.

    Ich schätze dich absolut intelligent genug ein, um diese zwei Dinge klar trennen zu können. Hoffentlich auf jeden Fall ........

    Das wird oder ist die never ending storry... wo fängts an wo hörts auf...

    Das hat doch üüüüüüüüüüüüberhaupt nichts mit Fussball oder gar dem FCZ zu tun. Das ist absolut und zu 100% ein gesellschaftliches Problem.

    Oder evtl. doch nicht ganz??

    Hmm somit ist in Paris Saint Germain für die tagelangen Krawalle Schuld, weil sie mit PSG Trikots ganze Quartiere in Schutt und Asche gelegt haben? Oder in Marseille OM und in Lyon OL?

    Gewalt ist und bleibt ein gesellschaftliches Problem, egal in welchen Farben.

    Meine Meinung:

    Importierte Probleme die nicht mehr zu lösen sind. Sie finden immer einen Grund und das ist erst der Anfang.

    Der FCZ hat wenigstens ein Statement abgegeben, auch wenn zugegebenermassen ein Satz darin nicht ganz glücklich formuliert ist...

    Aber der Tenor ist schon ersichtlich:

    Stellungnahme des FC Zürich zu den Vorfällen am Züri Fäscht

    Club,
    11. Juli 2023, mfr

    Der FC Zürich hat von den Angriffen auf den Stand des Grasshopper Club Zürich am Züri Fäscht Kenntnis genommen. Ein Teil der Täterschaft soll gemäss der Stadtpolizei Zürich dem FCZ-Fanumfeld zugeordnet worden sein. Wir möchten festhalten, dass wir jegliche Art von Gewalt in und um den Fussball verurteilen und wir uns davon distanzieren. Dass an einem friedlichen Volksfest wie dem Züri Fäscht unbeteiligte Personen mit Gewalt konfrontiert werden ist bedauerlich. Die Vorfälle vom Wochenende schaden nicht nur dem FC Zürich, sondern auch der ganzen Stadt und dem Züri Fäscht. Nach unserem momentanen Kenntnisstand ist es allerdings zu keinen Personenschäden gekommen. Zudem pflegen wir mit dem Grasshopper Club Zürich seit Jahren eine sehr gute, kollegiale und vertrauensvolle Beziehung und respektieren auch deren Fans.

    und da geht der nächste zum LHC, allerdings ein eigener und nur für 1 Jahr:

    Théo Rochette spielt 2023/24 für die Waadtländer
    Der Lausanne HC macht die Rückkehr einer eigenen Zukunftshoffnung perfekt

    2018 hat Théo Rochette den Lausanne HC in Richtung Nordamerika verlassen. Nach fünf Saisons in der QMJHL kehrt der Center nun zu den Waadtländer zurück und wird kommende Saison in der National League auflaufen.

    Die letzten beiden Saisons trug Théo Rochette das C auf der Brust im Team der Québec Remparts. In der abgelaufenen Saison krönte er sich mit dem Team erst zum QMJHL-Champion und danach gewann er auch noch den CHL Memorial Cup. Rochette hat sich in den fünf Jahren in Nordamerika eindrücklich weiterentwickelt. Gedraftet wurde der mittlerweile 21-jährige Stürmer dennoch nicht. Jetzt kehrt der Stürmer dorthin zurück, wo er den Hauptteil seiner Eishockey-Ausbildung absolviert hat. Rochette schliesst sich dem Lausanne HC an. Vorläufig hat die Lausanner Zukunftshoffnung einen Einjahresvertrag unterzeichnet. Sportchef John Fust zeigt sich sicher, dass Rochette bereit sei für den Schritt in die National League. In der abgelaufenen Saison hat er seine Offensivqualitäten so richtig aufblitzen lassen. In 83 Einsätzen sind 46 Tore und 81 Assists zusammengekommen.

    https://sport.ch/lausanne-hc/11…offnung-perfekt

    Der ehemalige NL-Topscorer wechselt nach Ottawa
    Die Detroit Red Wings nutzen Dominik Kubalik als Kapital für einen grossen Trade

    Nach nur einem Jahr bei den Detroit Red Wings heisst es für den tschechischen Stürmer Dominik Kubalik bereits wieder umziehen. Die Red Wings haben den ehemaligen NL-Toptorjäger als Tradekapital genutzt und zu den Ottawa Senators abgegeben.

    Es sind 2023 relativ wenige herausragende Free Agents in der NHL auf dem Markt, was dafür sorgt, dass mehr Trades über die Bühne gehen. Einen solchen haben die Detroit Red Wings und die Ottawa Senators am Sonntagabend eingetütet. Alex DeBrincat wechselt von den Kanadiern zu den Red Wings. Der Stürmer hat 2017 den Sprung in die NHL geschafft. Seine bislang beste Saison war die letzte mit den Chicago Blackhawks, 2021/22 sammelte er in 82 Einsätzen 78 Scorerpunkte. Der 25-Jährige schliesst sich nun bis 2027 den Red Wings an.

    Es ist ein kostspieliger Trade. Die Ottawa Senators übernehmen im Gegenzug Dominik Kubalik, der sich bei den Red Wings zwar steigern konnte, aber unter den Leistungen seiner Rookie-Saison geblieben ist. Zusätzlich erhalten die Kanadier die Rechte am erst 21-jährigen Verteidiger Donovan Sebrango, der Perspektivspieler lief in der letzten Saison für die Grand Rapids Griffins (AHL) und Tolledo Walleye (ECHL) auf. Obendrauf hat Ottawa zwei Draft-Picks der Red Wings erhalten. Die Übernahme des Erstrundenpicks 2024 ist allerdings an Bedingungen geknüpft, fix erhalten die Kanadier den Detroit-Pick in der vierten Draft-Runde.

    Die beiden Schweizer Free Agents die beste Option für die Oilers
    ZSC-Duo Pius Suter und Denis Malgin vielleicht bald in der NHL wiedervereint

    In der NHL ist die Zeit der Free Agents gekommen. Unter anderem suchen Denis Malgin und Pius Suter neue Vereine. Die Edmonton Oilers könnten gleich für beide Schweizer Stürmer eine Option werden

    Bis ins Conference-Halbfinale haben es die Edmonton Oilers in dieser Saison gebracht und auch für nächste Spielzeit haben die Oilers um Superstar Connor McDavid und den Deutschen Leon Draisaitl eine schlagkräftige Truppe zusammen. Wie The Athletic allerdings analysiert hat, benötigen die Kanadier besonders in der Offensive zusätzliche Breite, um allfällige Verletzungen abzufedern. Auf dem Markt der Free Agents finden sich derweil mit Pius Suter und Denis Malgin zwei Schweizer Optionen. Auch von ihren Qualitäten her würden die beiden ZSC-Zöglinge ins Team der Oilers passen.

    Vor allem benötigen die Kanadier Optionen, die bereit wären, für 775'000 Dollar bei den Oilers zu unterschreiben. Da steigen die Aktien der beiden Schweizer deutlich. Suter und Malgin seien die wahrscheinlichsten Optionen, die bei diesen Konditionen, verbunden mit der Chance in einem starken Team zu spielen, einlenken. Vielleicht stehen die beiden Schweizer Offensivspieler schon bald gemeinsam in Edmonton auf dem Eis. Neben dem, dass sich Malgin und Suter aus dem Nationalteam kennen, haben sie auch beim Zett zusammen gespielt. Es ist allerdings schon eine ganze Weile her, 2015/16 standen Malgin und Suter in Zürich im Einsatz.

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    ZSC-Duo Pius Suter und Denis Malgin vielleicht bald in der NHL wiedervereint
    Die beiden Schweizer Free Agents die beste Option für die Oilers
    sport.ch

    Also wenn das so lauft nämmti de Pedretti au wieder zrugg...

    Audette bei Ajoie
    Lausanne zahlt weiter für abgegebenen Spieler

    In diesem Sommer wechselte David Audette vom Lausanne HC ins Jurassische. Nun offenbart die Zeitung Le Matin, dass Ajoie finanziell ziemlich von den Waadtländern profitiert.

    42 Partien absolvierte Daniel Audette für den Lausanne HC. Dabei gelangen dem kanadischen Angreifer immerhin 21 Punkte. Den Waadtländern war dies zu wenig, weshalb eine Lösung für Audette gesucht und gefunden worden ist. In der kommenden Spielzeit wird der Center für Ajoie auflaufen. Zudem wird Lausanne weiterhin einen ordentlichen Teil des Gehalts des Kanadiers überweisen. Die Jurassier erhalten damit einen Importspieler ohne grosse finanzielle Risiken, während Lausanne sich zumindest eine Teilsumme spart und Platz für neue Ausländer im Kader geschaffen hat.

    Der beste Transfer pro National-League-Team
    Vier Schweizer in den Top-Ten und auch der Königsersatz darf nicht fehlen

    Die Eishockeypause dauert weiter an und das wird sie auch noch bis Mitte September tun, zumindest bis die National League losgeht. Bereits Ende August beginnt immerhin schon die Champions Hockey League. Bleiben wir aber bei der National League und schauen uns einmal den besten Transfer pro Team an.

    Diese Aufgabe stellte sich gar nicht so einfach heraus, denn es kamen verschiedene Faktoren zusammen. Einige Spieler haben bereits bewiesen, wie gut sie in der Schweiz spielen können, andere wussten im Ausland zu überzeugen, aber werden sie das auch in der National League tun? Dann kommt noch der Vergleich der verschiedenen Positionen und Lizenzen. Auch wenn ein Import-Spieler auf dem Papier besser ist, kann ein Schweizer der Mannschaft mehr bringen, weil er sie ausserhalb der sechs Import-Spieler klar verbessert. Zudem gab es viele Top-Imports, die neu in die Schweiz gestossen sind.

    14. Jonas Taibel (SC Rapperswil-Jona Lakers)

    Die St.Galler haben ihr Team extrem verjüngt, was durchaus vorbildlich ist. Dafür stechen bei den Neuzugängen keine absolute Top-Namen heraus, wie es bei diversen anderen Teams der Fall ist. Wir entschieden uns für Jonas Taibel als besten Transfer. Der Youngster kehrt zu seinem Stammclub zurück, nachdem er zwei Jahre in der kanadischen Juniorenliga QMJHL aktiv war. Es wird spannend zu sehen sein, was er für eine Entwicklung machen wird, Talent und Potenzial besitzt er auf alle Fälle.

    13. Daniel Audette (HC Ajoie)
    Kommen wir zu den Jurassiern. Sie haben ihr Budget für die neue Saison klar erhöht und konnten auch diverse Verstärkungen nach Pruntrut lotsen. Nach einer Top-Saison in der KHL, wechselte Audette zum Lausanne HC, wo es ihm nicht nach Wunsch lief. Beim HC Ajoie könnte er aber der Spieler sein, der den Club klar besser macht. Der Kanadier wird wohl viel Eiszeit bekommen und dürfte sich auch mit seinen Teamkollegen, wie Jonathan Hazen oder Philip-Michaël Devos gut verstehen.

    12. Kristian Näkyvä (HC Davos)
    Der HC Davos hatte die schwierige Aufgabe, einen Ersatz für Magnus Nygren zu finden. Der jahrelange Publikumsliebling wird durch Kristian Näkyvä ersetzt. Zuletzt zeigte der Finne eine tolle Spielzeit in Schweden und ist sicherlich besser als der eine oder andere Spieler vor ihm in diesem Ranking. Es geht aber auch um den Transfer an sich und da waren andere besser, auch weil zum Beispiel ein guter Schweizer einem Team mehr bringen kann, als ein Import-Spieler, der einen anderen tollen Import-Spieler ersetzt.

    11. Nando Eggenberger (HC Ambri-Piotta)
    Ein gutes Beispiel dafür ist Nando Eggenberger. Der Stürmer ist für die Leventiner ein Top-Transfer. Mit 23 Jahren verfügt er bereits über eine gewisse Erfahrung und kann so den HCAP auf allen Ebenen besser machen. Die letzte Saison bei den Lakers lief ihm nicht nach Wunsch, jetzt will er bei den Leventinern zeigen, was in ihm steckt.

    10. Yanik Burren (EHC Biel-Bienne)
    Kommen wir nun schon zum EHC Biel, der in der abgelaufenen Saison im Final der National League stand. Sportchef Martin Steinegger hat es geschafft, die Verteidigung noch einmal zu verstärken. Er musste zwar den Abgang von Noah Schneeberger hinnehmen, konnte diesen aber mit der Verpflichtung von Yanik Burren mehr als kompensieren. Der 26-Jährige konnte sich in den letzten beiden Saisons in Ambri-Piotta weiterentwickeln und will jetzt in Biel den nächsten Schritt machen.

    9. Arttu Ruotsalainen (HC Lugano)
    Der finnische Stürmer war in der vergangenen Saison ein wichtiger Baustein beim EHC Kloten. Der Aufsteiger qualifizierte sich gleich im ersten Jahr für die Pre-Playoffs, was sich durchaus sehen lassen kann. Ruotsalainen steuerte in 55 Partien 43 Scorerpunkte bei. Dieses Total könnte sich beim HC Lugano durchaus erhöhen, weil der 25-Jährige dort mehr qualitativ bessere Spieler um sich haben wird. Ein guter Transfer also vonseiten der Bianconeri.

    8. Brian Zanetti (SCL Tigers)
    Mit dem achten Platz kommen wir zu einem Spieler, der wohl den einen oder anderen erstaunen könnte. Wir sind aber der Meinung, dass der junge Verteidiger für die Emmentaler ein absoluter Top-Transfer ist, und man Sportchef Pascal Müller dafür wirklich gratulieren darf. Der Youngster erlernte das Eishockeyspielen beim HC Lugano und dennoch zieht es ihn zu den SCL Tigers. Im Emmental wird er in der Defensive beschäftigt werden und dürfte sich auch weiterentwickeln. In den letzten beiden Saisons wurde er in der kanadischen Juniorenliga für seine defensiven Fähigkeiten immer wieder gelobt.

    7. Samuel Kreis (SC Bern)
    Der verlorene Sohn kehrt nach Hause zurück. Das darf bei Samuel Kreis durchaus gesagt werden. Der Verteidiger verliess die Mutzen 2016 und wechselte anschliessend zum EHC Biel. 2021 schloss er sich dem EV Zug an und jetzt kommt es also zur Rückkehr. Eine wichtige Verstärkung für die Berner Defensive. Zuletzt sammelte Kreis jeweils zwischen 15 und 20 Scorerpunkten pro Regular Season und wusste in der eigenen Zone zu überzeugen, das wird beim SC Bern auch erwartet werden.

    6. Rudolfs Balcers (ZSC Lions)
    Der bislang letzte Import-Spieler, der von einem National-League-Team verpflichtet wurde, ist Rudolfs Balcers. Der Lette spielte zuvor in Nordamerika, wo er auf 170 NHL-Einsätze kam. Dabei wies er einen Schnitt von 0.36 Scorerpunkten pro Partie auf. Zum Vergleich, genau den gleichen Schnitt hatte Philipp Kurashev in der letzten Spielzeit bei den Blackhawks. Balcers bringt also viel Qualität nach Zürich und soll die Offensive beleben.

    5. Antti Suomela (Lausanne HC)
    Der Finne ist ein Import-Spieler, der bislang noch nie in der Schweiz aktiv war und dennoch ist er in den Top-Fünf des Rankings. Grund dafür ist seine letzte Saison bei Oskarshamn in Schweden. In 51 Qualifikationspartien kam Suomela auf 66 Scorerpunkte. Damit krönte er sich zum Liga-Topscorer. Ein absoluter Top-Transfer für die Waadtländer.

    4. Marc Michaelis (EV Zug)
    Kommen wir zu den Zentralschweizern und einem weiteren Import-Spieler. Der deutsche Stürmer wechselte auf die abgelaufene Saison hin zu den SCL Tigers und wusste mit 39 Scorerpunkten in 45 Partien zu überzeugen. Zuletzt hatte Michaelis aber mit einer Thrombose zu kämpfen und hat sich zum Glück davon erholt. Findet er zu alter Stärke zurück, wird er ein Top-Spieler für den EVZ sein.

    3. Leandro Profico (EHC Kloten)
    Der letzte Schweizer in diesem Ranking ist Leandro Profico. Der Verteidiger spielte zuletzt während neun Saisons für die SC Rapperswil-Jona Lakers. Jetzt nimmt der gebürtige Bündner eine Luftveränderung vor und ist eine massive Verstärkung für den EHCK. Mit seiner Erfahrung und seinem Offensivdrang wird Profico für die Flughafenstädter Gold wert sein.

    2. Chris DiDomenico (HC Fribourg-Gottéron)
    Wenn ein Team einen potenziellen Liga-Topscorer unter Vertrag nimmt, dann ist das immer einer der besten Transfers überhaupt. Das kann auch bei Chris DiDomenico gesagt werden, auch wenn er teilweise negativ auffällt. Christian Dubé hatte seinen Landsmann meist im Griff und so ist DiDomenico eine willkommene Verstärkung für die Saanestädter.

    1. Theodor Lennström (Genève-Servette HC)
    Zum Schluss kommen wir noch zu den Grenats, die einmal mehr einen absoluten Top-Ausländer unter Vertrag genommen haben. Wenn man einen Spieler verpflichtet, der Henrik Tömmernes praktisch eins zu eins ersetzen kann, dann ist dieser Spieler auf dem Papier der beste Transfer. Das ist entsprechend bei Theodor Lennström der Fall, der nicht aus dem Nichts noch von NHL-Clubs umgarnt wurde. 31 Scorerpunkte in 34 Qualifikationspartien in der letzten Saison in Schweden sprechen eine deutliche Sprache.

    https://sport.ch/nla/1140711/vi…rf-nicht-fehlen

    Nächste Saison als ZSC-Assistenzcoach an der Bande
    Fabio Schwarz nennt grösste Unterschiede zwischen Nachwuchs- und Profimannschaft

    Bereits seit längerem ist bekannt, dass Fabio Schwarz nächste Saison als Assistenzcoach von Marc Crawford tätig sein wird. Im Trailer der neusten Folge von "Let's talk about HOCKEY" von MySports spricht er über die grössten Unterschiede zwischen dem Nachwuchs- und Profibereich.

    Fabio Schwarz nimmt nächste Saison seine erste im Profibereich in Angriff und fungiert als Assistenzcoach unter Marc Crawford. Gegenüber MySports spricht der bisherige Nachwuchscoach über die grössten Unterschiede zwischen dem Junioren- und Profibereich und geht dabei sowohl auf den Staff als auch auf die Spieler ein. "Einer der grössten Unterschiede, ist, wenn man am Morgen hereinläuft, es ist jedem sein Job. Im Nachwuchs hast du eher noch einen Staff, der Teilzeit arbeitet", beginnt er seine Ausführungen und ergänzt: "die Spieler sind noch in der Lehre oder in der Schule. Der Intensitätslevel ist hoch, der Qualitätslevel ist natürlich sehr hoch". Alle Aussagen seht ihr im unten angehängten Video.

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    und genau darum könnte es wirklich mal passen und funktionieren! leuenberger holte diesmal nicht einfach die (teuersten) verfügbaren spieler mit den besten nhl oder khl scorerwerten, sondern spielertypen, welche tatsächlich an allen ecken und enden gefehlt haben letztes (die letzten) jahr(e).

    er macht (endlich) mal das, was ich von einem guten sportchef erwarte und was ihn bisher im direkten vergleich gegen die nonames sportchefs aus ambri etc. ziemlich hat alt aussehen lassen. auch wenn dieses clubs, ausser vielleicht einem sieg im davoser grümpi, auch nicht mehr als der zsc erreicht haben. die ausländer performten im schnitt trotzdem besser als unsere und das auge für (verkannte) schweizer talente war auch um einiges besser.

    hoffen wir, dass sich sl neu erfunden oder sich zumindest mit schlauen beratern umgeben hat.

    Ich denke mal, Balcer ist der Texier Ersatz.

    Dann fehlt noch mindestens ein Roe/Azevedo Ersatz, am liebsten hätte ich natürlich wenn beide ersetzt würden.

    Eine oder zwei Perlen us dem Wühltisch aus NA kann Leuenberger noch immer holen.

    ....und noch ein Bericht über Lian Bichsel:


    Bichsel hinterlässt guten Eindruck im Camp der Stars
    Der junge Schweizer Verteidiger hat seine Knöchelverletzung überstanden und freut sich auf die kommende Saison
    von Axel Jeroma @nhlde / NHL.com/de Freier Autor 4. Juli 2023

    Lian Bichsel hat beim Development Prospect Camp der Dallas Stars einen guten Eindruck hinterlassen. "Er besitzt viel Talent und ist ein netter Kerl. Es hat schon seinen Grund, warum er ein Erstrundenpick ist", lautete das fachmännische Urteil von Trainer Neil Graham von den Texas Stars, der AHL-Filiale von Dallas. Dort soll sich der 19 Jahre alte Schweizer in der Saison 2023/24 seine ersten Sporen in Nordamerika verdienen, nachdem er die zurückliegenden zwei Spielzeiten beim schwedischen SHL-Vertreter Leksands IF verbrachte.

    Der Stars hatten den Oltner beim NHL Draft 2022 in der ersten Runde an Gesamtposition 18 ausgewählt. Vor zwei Monaten statteten sie ihn mit einem dreijährigen Entry-Level-Vertrag im Gesamtwert von 4,35 Millionen US-Dollar aus.

    Kurz zuvor hatte sich Bichsel beim Vorbereitungsspiel der Schweiz auf die IIHF Weltmeisterschaft 2023 gegen Schweden einen Knöchelbruch am linken Bein zugezogen. 48 Stunden später lag er in Genf auf dem OP-Tisch. Der Eingriff und die Rekonvaleszenz gingen ohne Komplikationen vonstatten.

    "Ich fühle mich ausgezeichnet. Die Ärzte sind ebenfalls froh über den Heilungsverlauf. Ein, zwei Wochen dürfte es noch dauern, dann bin ich wieder voll belastbar. Ich freue mich darauf, zu 100 Prozent zurückzukommen", sagte der junge Blueliner beim Development Prospect Camp in Frisco. Dazu eingeladen waren die Draftpicks der Stars aus den jüngsten Ausgaben der Talentziehung. Vom 1. bis 4. Juli konnten sie zeigen, was sie in den vergangenen Monaten dazugelernt haben.

    Mit seinen Auftritten in der zurückliegenden Saison ist Bichsel im Großen und Ganzen zufrieden. "Ich persönlich hatte ein großartiges Jahr bei Leksands, auch wenn das Team ab und an zu kämpfen hatte. Dazu kamen noch die Erfahrungen bei der U20-WM und die Vorbereitung auf die A-WM. Das alles war ein wichtiger Prozess. Nun bin ich bereit für den nächsten Schritt", ließ er selbstbewusst verlauten.

    Bichsel kam 2022/23 in 42 Partien für Leksands IF in der höchsten schwedischen Liga zum Einsatz und erzielte sechs Punkte (ein Tor, fünf Assists). In den Playoffs gelang ihm ein Tor in drei Einsätzen. Darüber hinaus lief der Verteidiger für die Junioren von Leksand auf. In acht Spielen der regulären Saison wurden für ihn drei Punkte (ein Tor, zwei Assists) und in fünf Begegnungen der Postseason ein Assist registriert. Bei der Junioren-WM stand er fünfmal für die Auswahl der Schweiz auf dem Eis und verbuchte zwei Assists.

    Bichsel ist sich bewusst, dass ihm mit dem Sprung nach Nordamerika zumindest sportlich ein radikaler Tapetenwechsel bevorsteht. "In der NHL spielt die absolute Elite. Das kann man mit der SHL oder der Schweizer National League nicht vergleichen. Man muss jeden Tag seine beste Leistung abrufen", betonte er.

    Der Defensivmann ist überzeugt, dass er mit seinen Vorzügen und seiner Spielweise hervorragend ins System der Stars-Organisation passt. "Mir gefällt es, den Puck am Schläger zu haben. Genauso gerne schlage ich auch Pässe oder fahre Checks gegen die gegnerischen Spieler", erläuterte er. Dabei sei es ihm egal, ob er links oder rechts in der eigenen Zone agiere. "Ich bin es gewohnt, auf beiden Seiten in der Abwehr zu spielen. Ich laufe dort auf, wo man mich hinstellt", so Bichsel.

    Seine Stärken sieht er eindeutig in der Defensive. "Da habe ich bei Leksands noch einiges dazugelernt. In Zukunft kommt es darauf an, in der Offensive besser zu werden", fügte der Schweizer hinzu.

    Der Coach des AHL-Farmteams der Stars schwärmt bereits jetzt von Bichsel. "Es war eine Freude, sich mit ihm zu unterhalten und ihn ein wenig besser kennenzulernen. Mit seiner Größe (1,96 Meter - d. Red.) war er außerdem eine imposante Erscheinung in der Kabine", meinte er.

    Von seinem bisherigen Werdegang und den damit verbundenen Herausforderungen zeigte sich Graham ebenfalls angetan. "Er musste gleichzeitig Schwedisch und Englisch lernen. Davon bin ich besonders beeindruckt. Sein Englisch ist wirklich exzellent. Das alles beweist, wie intelligent er ist und vor allem, welchen Willen er besitzt", sagte der Coach. Genau diesen Willen benötige man, wenn man sich in Nordamerika durchsetzen wolle.

    Bichsel hinterlässt guten Eindruck im Camp der Stars
    Lian Bichsel hat beim Development Prospect Camp der Dallas Stars einen guten Eindruck hinterlassen. "Er besitzt viel Talent und ist ein netter Kerl. Es hat…
    www.nhl.com

    Die Entwicklung der DEL wird auch in Übersee bemerkt.


    Detroits Assistenz-GM Draper lobt die Entwicklung in der DEL
    Das deutsche Talent Bicker soll beim Development Camp der Red Wings viel lernen
    von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Freier Autor 6. Juli 2023

    Wie bei allen anderen NHL-Teams läuft auch bei den Detroit Red Wings derzeit das Development Camp. Mit dabei ist mit Kevin Bicker ein frisch gedraftetes deutsches Talent. Aus der Organisation der Red Wings kamen derweil Lob für Bicker sowie für die Entwicklung der DEL.

    Bicker hat das "Gesamtpaket"

    "Er hat immer ein Lächeln auf dem Gesicht", sagt Detroits assistierender Direktor für Spielerentwicklung Dan Cleary über das deutsche Talent Kevin Bicker. Die Red Wings hatten den 18-jährigen Schwabacher beim NHL Draft 2023 in der 5. Runde an insgesamt 147. Stelle ausgewählt und wollten den Stürmer direkt im Development Camp dabeihaben.

    "Die Geschichte ist so, dass ich ihn um 1 Uhr nachts unserer Zeit angerufen habe, was bedeutet, dass er gerade aufgestanden ist, um zur Schule zu gehen. Ich habe ihm gesagt, dass er den nächsten Flug nehmen soll, um ins Development Camp zu kommen - und er war sofort dabei", schildert Cleary.


    Vom 1,85 Meter großen und 80 Kilogramm schweren Linksschützen ist Cleary angetan: "Ich hatte ihn noch nicht spielen sehen, bevor er hier aufs Eis gegangen ist, habe mich aber mit dem GM in Frankfurt über ihn unterhalten. Er hat einen riesigen Antrieb, ist schnell, hat eine gute Größe, er ist ein schlanker Junge und in jeder Hinsicht wettbewerbsfähig."

    Das zeigte Bicker in den letzten Jahren bei den Jungadler Mannheim, wo das Talent ausgebildet wurde. In der Saison 2022/23 gab er außerdem sein Profi-Debüt bei den Adler Mannheim. Im Sommer wechselt der Mittelfranke zum DEL-Konkurrenten Löwen Frankfurt.

    Bickers Entwicklung werden die Red Wings jedenfalls genau verfolgen: "Er wird in der DEL spielen und es wird wie bei jedem anderen Jungen auch an ihm liegen, wie viel Eiszeit und Möglichkeiten er bekommen wird", so Cleary.

    Im Development Camp in Detroit gehe es ohnehin eher darum, zu lernen, als kritisch beäugt zu werden, wie Cleary mehrfach unterstrich: "Sie glauben uns das meistens nicht, aber sie sollen hierherkommen, Spaß haben und hoffentlich ihre künftigen Mitspieler kennenlernen. Wir fluten sie mit Informationen, es ist fast schon zu viel, und reden mit ihnen über Ernährung, Schlaf und diese Dinge. Auf dem Eis arbeiten wir am Skating und an den Skills. Fast jeder junge Spieler hier muss noch stärker werden. Wir sind hier, um ihnen etwas beizubringen, nicht um sie zu bewerten. Es ist in Ordnung, wenn jemand kein Tor schießt."

    Viel Lob für Deutschland und die DEL

    Beim NHL Draft 2023 wurden neben Bicker auch zwei weitere Spieler made in Germany gezogen: Torwart Arno Tiefensee (5. Runde, 157. Stelle, von den Dallas Stars) und Verteidiger Norwin Panocha (7. Runde, 205. Stelle, von den Buffalo Sabres). Deutsche Akteure stehen spätestens seit Elite-Spieler Leon Draisaitl (Edmonton Oilers), den beiden Stanley Cup Champions Philipp Grubauer (Seattle Kraken) und Nico Sturm (San Jose Sharks) oder den kommenden Superstars wie Tim Stützle (Ottawa Senators), JJ Peterka (Buffalo Sabres) und Lukas Reichel (Chicago Blackhawks) hoch im Kurs.


    Nicht zuletzt dank dieser Vorbilder sei das deutsche Eishockey auf einem guten Weg, glaubt Kris Draper, der Assistenz-GM der Red Wings. "Jeder weiß, dass Leon Draisaitl einer der besten Spieler der Welt geworden ist. Die ganzen jungen Spieler haben jetzt gesehen: Wenn Leon das schaffen kann, dann kann ich das auch, sagen sie sich. Das zu sehen, ist wichtig, glaube ich. Sie haben gute Junioren-Programme und setzten die Talente in der Liga ein. Die Entwicklung ist also richtig gut", erläuterte er. "Moritz Seider hatte die Chance, sein Land bei der Weltmeisterschaft zu vertreten, auch das haben junge Spieler gesehen. Das ist etwas, was junge Menschen, die dieses Spiel lieben, anspricht. Sie wollen für ihr Land spielen, an Olympischen Spielen teilnehmen und bei Weltmeisterschaften auflaufen. Sie wollen wie Leon Draisaitl, Moritz Seider oder Tim Stützle sein. So bekommst du eine neue Generation an jungen Spielern dazu, Liebe für dieses Spiel zu entwickeln. Es ist unglaublich, was diese Spieler geschafft haben."

    Überhaupt empfiehlt Draper den Kollegen in Nordamerika, sich ein Eishockeyspiel in der DEL anzuschauen: "Die Atmosphäre ist unglaublich. Jeder Hockey-Fan sollte sich das einmal ansehen, es ist beinahe unwirklich."

    Die Jagd nach den besten vertragslosen Spielern

    Seit dem 1. Juli läuft in der National Hockey League die Vertragsunterzeichnungsphase und wie jedes Jahr wird nach den besten Spielern, die ohne Vertrag sind, gejagt. Schon in den ersten Tagen der Free Agency ist einiges passiert. Thomas Roost nimmt die bisher interessantesten Free-Agent-Signings unter die Lupe.

    Nach dem Draft ist vor dem Free Agent Rausch, der uns seit anfangs Juli begleitet. Während der Free Agent Phase versuchen die GMs die Löcher zu stopfen, die sie in ihren Teams orten, um somit in der nächsten Saison wieder voll attackieren zu können. Weil uns in diesem Jahr der Free Agent Rausch vielleicht nicht ganz so sehr benebelt wie auch schon, gibt es bisher etwas mehr Trades zu verzeichnen als in früheren Jahren; auch Trades sind valable Mittel, Verbesserungen im Spielerkader anzubringen, Trades sind aber deutlich komplizierter, weil bei Trades immer auch ein vermeintlich mindestens ebenbürtiger Gegenwert angeboten werden muss.

    Zu den Sommertrades werde ich mich in einer der nächsten Kolumnen äussern. In dieser Kolumne befasse ich mich nun mit einigen der bisher interessantesten Free-Agent-Signings und erlaube mir, sie zu bewerten.

    Blake Wheeler, Forward, New York Rangers

    Der Hüne (195 cm) und langjährige Captain der Winnipeg Jets ist in die Jahre gekommen, aber auch mit 36 Jahren immer noch produktiv. Als Captain war er nicht unumstritten bei den Jets, d.h. es gibt auch kritische Stimmen zu dieser Verpflichtung der New York Rangers und auch dem latent mangelnden Speed der New York Rangers kann Wheeler nicht entgegenwirken. Trotzdem ist er mit $800'000 für 1 Jahr ein Schnäppchen, wie ich meine. Bei diesem Salär und der kurzen Vertragsdauer ist das Risiko vernachlässigbar klein.

    Tyler Bertuzzi und Max Domi, beides Forwards, Toronto Maple Leafs

    Bertuzzi wurde für 5.5 und Max Domi für 3.0 Mio. verpflichtet. Bei den Leafs stehen in den nächsten Monaten noch die teuren Vertragsverlängerungen mit Auston Matthews und Willie Nylander an und die Leafs sind aktuell deutlich über dem Salary Cap. D.h. in Toronto wird es noch kräftig rumpeln betreffend Spielerkader.
    Bertuzzi und Domi sind typische Verpflichtungen, die der «Mainstreammeinung» gehorchen, die dann lautet: «Die Leafs haben zu viele Schönspieler und zu wenig «Grit», um in den Playoffs bestehen zu können». Ich teile diese Meinung nur sehr bedingt; darum vermutlich eine Überreaktion auf dem Free Agent Markt. Max Domi ist hingegen auch sehr klar eine Herzensangelegenheit; sein Vater, Ty Domi, war jahrelang der «undersized» Goon und Publikumsliebling bei den Toronto Maple Leafs.

    Max Pacioretty, Forward, Washington Capitals

    Nach zweimaligem Achillessehnenriss stellt sich selbstverständlich die Frage, wie belastbar, wie fit und wie gut Max Pac noch sein wird. Aber den sogenannten «Upside» - d.h. das, was man sich von ihm im besten Fall versprechen darf - für diese 34-jährige supergute Offensivwaffe für 2 Mio. zu ergattern ist eine Schnäppchenverpflichtung der Washington Capitals.

    Mike Reilly, Defender, Florida Panthers

    Mike Reilly, eine interessante Verpflichtung? Nur auf den zweiten Blick. Die Panthers haben es jüngst immer wieder geschafft, Verteidiger fast zum Nulltarif zu ergattern, die sich dann bei den Panthers prächtig entwickelt haben (Montour, Forsling und bedingt auch Mahura). Reilly hatte das Pech, in Boston auf eine auch in der Tiefe starke Defense zu treffen, was ihm Spielzeit gekostet hat. Es würde mich nicht wundern, wenn Reilly in Sunrise die Panthers Defense spürbar verstärken wird; für mich sehr interessant, dies zu verfolgen. Mike Reilly zum Schnäppchenpreis von 1 Mio US$, «well done» Florida Panthers.

    Die Jagd nach den besten vertragslosen Spielern
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    Ein Einjahresvertrag für einen Ausländer ist auch eher selten bei uns oder?
    Traut man ihm doch nicht viel zu oder weiss man schon heute, dss er wieder zurück Richtung NHL gehen möchte?

    Der neue ZSC-Stürmer könnte in der NL durchaus überzeugen
    Gleicher Punkteschnitt wie Kurashev und ein Abschluss, der sich sehen lassen kann

    Die ZSC Lions haben mit Rudolfs Balcers aus Lettland ihren fünften Import-Spieler im Kader. Mindestens einen Ausländer wird Sportchef Sven Leuenberger also noch nachlegen, aber bis es so weit ist, nehmen wir einmal den lettischen Stürmer etwas genauer unter die Lupe.

    Der 28-Jährige hat durchaus einen interessanten Werdegang. Er wurde in Lettland geboren, zog aber bald einmal mit seinen Eltern nach Norwegen, wo er auch das Eishockeyspielen erlernte. Mit 16 Jahren gab Balcers bereits das Debüt in der ersten Mannschaft der Stavanger Oilers. Ein Jahr später gewann er mit dem Team die norwegische Meisterschaft und trug in der Regular Season 21 Scorerpunkte in 36 Partien bei. Zudem wurde er im Entry-Draft der NHL an 142. Stelle von den San Jose Sharks gezogen. 2016 wiederholte Balcers den Titel mit den Stavanger Oilers und wechselte anschliessend nach Übersee.

    Rudolfs Balcers und die Zeit zwischen Stuhl und Bank

    Nach einem erfolgreichen Jahr in der WHL unterschrieb der lettische Stürmer im Juli 2017 einen Einstiegsvertrag bei den San José Sharks und kam bei den Barracudas in der AHL zum Einsatz. Dort stand er zusammen mit Tim Heed (heute HCAP), Marcus Sörensen (heute HCFG) und Noah Rod (heute GSHC) im Team.

    Nach einem Jahr bei den San José Barracudas und 52 Scorerpunkten in 73 Partien wurde Balcers in einen grossen Trade rund um Superstar Eric Karlsson verwickelt. So fand der Lette den Weg zu den Ottawa Senators, wo er auf Coach Marc Crawford traf. „Dass Marc Crawford ihn bereits aus der Zeit in Ottawa kennt, ist ein Vorteil“, meint ZSC-Sportchef, Sven Leuenberger, in der Medienmitteilung zur Verpflichtung von Balcers. Unter ihm spielte der Lette seine ersten 36 Partien in der NHL und kam auf starke 14 Scorerpunkte. Den Rest der Saison verbrachte Balcers in der AHL.

    Die Situation zwischen Stuhl und Bank, also NHL und AHL, änderte sich für Rudolfs Balcers auch in der Saison 2019/20 nicht. Zudem wurde die Spielzeit noch durch COVID-19 unterbrochen, weshalb am Ende beim Linksschützen „nur“ 48 Partien herausschauten.

    Vor der Saison 2020/21 wurde der Vertrag von Balcers bei den Ottawa Senators um ein Jahr verlängert, bevor er an die Stavanger Oilers verliehen wurde. Sobald die Saison in der NHL begann, wurde der Lette aber auf die Waivers gesetzt und die San Jose Sharks schlugen zu. Danach folgten auch die eineinhalb Jahre, in denen Balcers zum ersten Mal in seiner Karriere fix in einem NHL-Kader war. 102 Partien absolvierte er da und sammelte 40 Scorerpunkte.

    Trotz der guten Leistungen wurde Balcers erneut auf die Waivers gesetzt und schliesslich aus dem Vertrag gekauft. Die Florida Panthers boten dem Stürmer anschliessend einen Kontrakt an, doch nach nur 14 Einsätzen wurde er wieder auf die Waivers gesetzt und von den Tampa Bay Lightning übernommen. Nach drei Spielen für die „Bolts“ hiess der Alltag allerdings AHL.

    Das grosse Highlight seiner Karriere folgte aber zuletzt an der Weltmeisterschaft in Lettland und Finnland, als Balcers neun Scorerpunkte an die sensationelle Bronzemedaille der Letten beisteuerte.

    Was können die ZSC Lions von Rudolfs Balcers erwarten?

    So sind wir beim Wechsel zu den Zürchern angekommen und die Erwartungen an den lettischen Stürmer sind sicherlich nicht tief. „Ich schätze Rudolfs als laufstarken Flügel mit Playmaker-Qualitäten ein. Er ist sowohl im Powerplay als auch im Boxplay und damit vielseitig einsetzbar“, liess sich ZSC-Sportchef Sven Leuenberger in der Medienmitteilung zitieren.

    Pierre Dorion, der General Manager der Ottawa Senators beschrieb Balcers einst als Spieler mit guten Puck-Skills und einem tollen, ansatzlosen Abschluss ein. Zudem hob er die Dynamik und die Schnelligkeit des Letten heraus. Balcers selbst sprach im Sommer 2022 davon, dass er konstanter werden muss. Das gelang ihm zumindest in der letzten NHL-Saison nicht, dafür wurde er aber auch zu wenig eingesetzt. An der WM wusste er genau in jenem Element zu überzeugen.

    Ein interessanter Vergleich ergibt sich noch beim Blick auf die Scorerpunkte in der NHL. Im Schnitt sammelte Balcers 0.36 Zähler pro Partie und stand rund 14 Minuten auf dem Eis. Philipp Kurashev spielte in der vergangenen Spielzeit im Schnitt über 17 Minuten, kam aber auf denselben Punkteschnitt.

    Ps.: Also die Kiste gegen die Norweger an der diesjährigen WM war schon eine Augenweide!

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