Beiträge von Sbornaja

    Realistisch ist es auch Platz 4 oder 5. Der Zug nach weiter vorne ist abgefahren. Ich könnte aber auch gut mit einem Viertelfinal gegen den HCD leben - PO gegen die ist auch schon eine Weile her.

    Ob der Meister 6. wird, ist noch überhaupt nicht sicher. Hängt wohl vom heutigen Resultat und vor allem dem Direktduell HCF - EVZ am Di ab. Im Moment würde ich eher darauf tippen, dass Zug Pre-PO spielt. Wir könnten heute dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit dafür steigt :evil:

    Nein, Zug bleibt Zug und Fribourg ist wirklich im freien Fall. Da geht garnichts mehr.

    Wahrscheinlich/Vermutlich kommt das Gerücht dass der Heilsbringer DiDo wieder zurück kommt auch von daher.

    Auch Genf geht langsam (wiedermal?) die Puste aus. Mal schauen wie sie damit kurz vor Playoffbeginn umgehen und die letzten Spiele noch drehen.

    Biel hat langsam das Tief, rechtzeitig überwunden.
    Einzig Rappi hatte mehr oder minder eine solide Saison und keinen längeren Durchhänger.

    Die Schnellstarter aus Kloten, Ambri, Langnau sind in der Tabelle inetwa da wo sie hingehören oder jeder hier getippt hat.

    SCB aktuell ähnlich wie Fribourg, trotzdem werden sie die Pre-Playoffs schaffen und beim SCB weiss man dann halt auch nie was in den Playoffs kommt.

    HCL und LHC mit aufsteigender Tendenz. zuspäht? Bei der 3 Punkteregel wird es wahrscheinlich für beide noch reichen, da LHC noch 2 Spiele weniger hat als Lugano, Kloten SCB....

    Lugano kommts noch auf das Resultat des letzten Derbys draufan, 6 Punktespiel.

    PS.:

    Zwei aus dem Trio Lugano, SCB Kloten wird es erwischen. Lausanne sehe ich leider in den Pre-Playoffs... An Ambri glaube ich nicht!

    Ich lege mich fest: SCB und Kloten nicht im Playoff! auch wenn ich es beim SCB kaum glauben kann

    Hmmm ...
    U16 war Schluss offenbar; dann Amateurfussball, bis es W'thur versuchte und dann gings steil bergauf. Also Geduld hatte er offenbar nicht wenig; mit 22 erster Profivertrag.

    Ja bei ihm ging alles auf, zum Glück für ihn.

    Es war einfach ein extrem starker Jahrgang beim FCZ und er körperlich unterlegen, dass aus ihm (Hormonkur?) dann ein 1.85m Bursche wird, konnte beim FCZ keiner erahnen.

    Ich finde da hat der FCZ nicht wirklich viel falsch gemacht und die Liste von denjenigen die es nicht geschafft haben, ist länger als die derjenigen die es geschafft haben.

    Da hast du immer ein paar die durch das normale System durchfallen und sich auf dem schwierigeren Weg doch noch durchsetzen.

    Das kennen wir ja beim ZSC auch, siehe zum Beispiel EVZ Schlumpf Wolff und und und

    Der geduldige kleine Zwerg beim ZSC, Willy Riedi ist heute 24 und verglichen zu damals ein Hühne.

    Seine Geschichte stand im Herbst und/oder spätestens beim Nati Aufgebot in jeder Tageszeitung.

    Es hat nie Platz für alle und du hast gute wie auch schlechte Jahrgänge. Bei den guten Jahrgängen fallen auch mehr durchs Raster.

    Wie man hört wird zBsp. auch kein Di Giusto von Winti nicht mehr zurückkehren wie damals Abdi und und und...

    Gaht de nöd zrugg uf Fribourg?

    Mer ghörts raschle im Grüchtewald...

    Allgemein einigi Grücht ume, nöd nur gueti für ois.

    Nei ich schriebe jetzt no nüt, muess/will das zerst no vo andere ghöre!

    Tolles Spiel! War wirklich ein starke Leistung. Wir waren über das ganze Spiel gesehen die bessere Mannschaft, auch wenn die Genfer zwischendurch ihre offensiven Qualitäten gezeigt haben.

    Und mit diesem Sieg noch vor dem morgigen Spiel gegen Zug die direkte Playoff-Qualifikation geholt. Top! So kann man relativ entspannt ans Spiel gegen Zug, wobei ich es schon noch toll fände, wenn wir Davos (und vielleicht ja auch noch Rappi) hinter uns lassen könnten.

    Darf ich fragen wen du dir als Playoffgegner wünscht, wenn du noch Rappi und Davos überholen "möchtest"?

    Meiner bescheidenen Meinung nach wäre Platz 4 oder sogar lieber Platz 5 und Davos als Gegener perfekt. Ich beginne lieber auswärts!

    1. und 2. werden wir sicher nicht mehr, 3. nur wenn Rappi nicht will oder fahrt rausnimmt, sehr unwahrscheinlich, wobei als 6. dann der Meister wartet.

    Was hat dir dieser ehemalige FCZ-Junior, der nicht genügte und den man nicht zurückholen wollte (konnte) angetan?

    :heilig:

    Vielleicht zuviele Tore gegen deinen Lieblingsverein geschossen und bei jedem einzelnen gejubelt als ob er YB gerade zum Championsleague Titel geschossen hat?

    Als ehemaliger Spieler des FCZ, der die ganze Ausbildung beim FCZ genossen hat, wünscht man sich das sicher anderst.
    Falls du das nicht verstehen, kapieren oder wissen solltest was damit gemeint ist, kannst du dir gerne die gestrige Zusammenfassung von FC Sion - FC SG auf SRF anschauen.

    Canepa war damals der Übermittler (Trainerteam und so...), aber mit etwas Geduld hätte sich Fassnacht auch noch beim FCZ durchschlagen können.

    Er ging einen anderen Weg, wie viele andere auch, es ist für ihn aufgegangen, gratulliere.

    Nicht zu vergessen, der Fassnacht-Jahrgang war TOP (Rodriguez, Drmic und und und...) und er in der Entwicklung weit hinterher, was er ja auch selber immer mal wieder sagte! Der Fassi ist der ZSC Riedi, nur ohne Geduld...

    Wäre schön wenn er wieder den einen oder anderen Jungen laufen lässt, waren zwar nur "kleine" Einsätze von Ustinkov aber dem sollte man noch ein paar Einsätze geben, der will wenigstens und ist hungrig.

    Lieber mal einen Ustinkov, Beachler oder Graf bringen und einem Sopa oder Bachofner mal ne "Denkpause" gönnen.

    Das kann nicht schlimmer kommen...

    Meine Bescheidene Meinung. 🙂

    :lehrer: Zack henis grad unterschriebe!

    Lönd de Sopa und de Siegrist bitte mal dehei oder uf de Tribüne.
    Chan ja mängisch au e befreiendi Würkig ha.

    Hey Snowcat
    nommal eine für dich... Hüt im Süde?

    Am vergangenen Wochenende avancierte er zum Derbyhelden
    Im Winter schon fast weg, nun die Lebensversicherung im Zürcher Sturm

    In der letzten Saison kam FCZ-Stürmer Aiyegun Tosin oft nur als Joker zum Zug. Unter André Breitenreiter musste er hinter Assay Ceesay anstehen und kam nicht auf die gewünschte Einsatzzeit. Nur ein halbes Jahr später sieht alles anders aus. Tosin ist die offensive Lebensversicherung des FCZ.

    Seit Herbst 2019 spielt der wirblige Offensivspieler aus Benin beim FC Zürich. Spätestens seit dem letzten Wochenende und seinen zwei Toren im Derby dürfte man beim FC Zürich erleichtert sein, dass er überhaupt noch da ist. Im Wintertransferfenster wollte ihn Standard Lüttich aus Belgien abwerben. Die Zürcher legten jedoch ihr Veto ein und verhinderten einen Transfer, da die Zeit nicht mehr reichte, um einen Ersatz zu verpflichten. Er selbst wäre einem Wechsel nach Belgien nicht abgeneigt gewesen.

    Von Lettland in die Schweiz

    Bis zu seinem Wechsel in die Schweiz spielte Tosin in Lettland. In drei Saisons beim Erstligisten FK Ventspils schoss er 35 Tore und bereitete 20 weitere vor. Aufgrund dieser starken Leistungen wurde der FC Zürich auf ihn aufmerksam und nahm ihn im September 2019 unter Vertrag. Er setzte sich auf Anhieb durch und sicherte sich einen Platz in den ersten Elf. Erst eine Verletzung bremste ihn aus. In seiner ersten FCZ-Saison spielte er noch als rechter Mittelfeldspieler. Er schoss in 18 Super-League-Spielen sieben Tore.

    In der darauffolgenden Saison kam er wiederum stark aus seiner Verletzung zurück und erkämpfte sich einen Platz in der Startelf. Wie schon in der Saison zuvor wurde er in der Rückrunde erneut von einer Blessur ausgebremst und verpasste deshalb neun Spiele. Die Fussverletzung kostete ihn gar einen Drittel der letztjährigen Saison. Erst am 13. Spieltag in der Meistersaison kam er zu seinem Comeback. Dieses Mal konnte er sich aber nicht auf Anhieb in die Startelf zurückkämpfen. Der Grund dafür war vor allem die herausragende Form von Assay Ceesay im Zürcher Sturm, sodass Tosin meist nur als Joker zu Spielzeit kam.

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    Von Joker zum Derbyhelden

    Seit Beginn dieser Saison ist Tosin wieder Stammspieler. Wie der ganzen Mannschaft lief es auch ihm in der Hinrunde nicht. Erst kurz vor der Winterpause ging es beim FCZ aufwärts. Grossen Anteil daran hatte einmal mehr Aiyegun Tosin. Mit einem Hattrick im letzten Spiel vor der langen Winterpause sicherte er seinem Team wichtige drei Punkte. Seit der Winterpause hat er bereits wieder drei Tore erzielt und einen weiteren Treffer für seinen Teamkollegen aufgelegt. Nur das Spiel in Sion verpasste er krankheitsbedingt. Sonst stand er immer in der Startelf.

    Auch am vergangenen Wochenende verdankte der FCZ den Sieg im Derby dem 24-jährige Stürmer. Nach dem 1:0-Pausenrückstand gegen die Grasshoppers machte er sich mit zwei Toren zum Derbyhelden der Stadtzürcher. Einmal mehr jubelten die Zürcher unter anderem dank einer sehr starken Leistungen des Nationalstürmers aus Benin. Auch in den kommenden Partien ist der FC Zürich auf seine Tore angewiesen. Noch ist man nämlich nicht aus dem Tabellenkeller entkommen. Immerhin konnten die Zürcher die rote Laterne dank des Derbysieges an den FC Winterthur weiterreichen. Am Samstagabend wird es Tosins Tore brauchen, wenn man gegen den Tabellenführer aus Bern Punkte mitnehmen will. Beim FC Zürich darf man froh sein, dass der pfeilschnelle Stürmer die Mannschaft von Bo Henriksen in der Winterpause nicht verlassen hat.

    Chris Baltisberger ist noch immer hungrig auf Erfolge
    Das ZSC-Urgestein hat nach einer mühsamen Verletzung grossen Anspruch an sich selbst

    Seit etlichen Jahren gehört Chris Baltisberger bei den ZSC Lions zu den Identifikationsfiguren. Im Laufe der aktuellen Saison wurde sein Vertrag beim "Zett" verlängert, für ihn war das alles andere als selbstverständlich.

    Die erste Meister-Party neben den Vorbildern

    Chris Baltisberger erlernte die Kunst des Eishockeys in der Organisation der ZSC Lions. Im Frühjahr 2012 staunte er nicht schlecht, als er im Playoff-Viertelfinal gegen den HC Davos im Line-up steht. Er glaubte an einen Jux, wie er dem Slapshot-Magazin verriet. Wenige Wochen später durfte sich der Stürmer zum ersten Mal Schweizer Meister nennen, zusammen mit Ari Sulander und Mathias Seger, die seine Vorbilder gewesen seien. Bisher sind zwei weitere Meistertitel und eine WM-Teilnahme hinzugekommen. In der Saison 2017/18 sammelte der Schweizer 27 Punkte, damit egalisierte er seinen bisherigen Bestwert. Baltisberger überzeugte, daraufhin haben ihn die Edmonton Oilers in ein Vorbereitungscamp eingeladen.

    Zitat
     "Das war eine grossartige Erfahrung. Ich habe dort gesehen, dass man sich als Schweizer Spieler nicht verstecken muss."
    Chris Baltisberger, Slapshot-Magazin, Ausgabe Februar/März 2023
     

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    In der Vergangenheit war aber längst nicht alles rosig. Er kämpfte zuletzt immer wieder mit Verletzungen und auch damit, dass die National League immer schneller wird. Baltisberger arbeite zwar seit Jahren an seinen schlittschuhläuferischen Qualitäten, doch ist sich auch bewusst: "Speed war noch nie meine Paradedisziplin." Besonders während der Saison 2021/22 hatte das ZSC-Urgestein zu kämpfen. Denn da kämpfte er mit einer Spiralfraktur im Unterschenkel und bestritt die Partien jeweils mit einer Metallplatte im Bein und unter Schmerzen. "Ich war nicht sicher, ob ich weiterspielen kann. Ich habe die Platte bei jedem Antritt gespürt", so Baltisberger.

    Ein neuer Vertrag inklusive neuem Trainer sollen ihn beflügeln

    Aufgeben war für den Offensivmann zu keinem Zeitpunkt eine Option. Als er unter Rikard Grönborg in der Stürmerhirarchie zurückfiel, wollte er sich operieren lassen. Doch Sportchef Sven Leuenberger bat ihn, damit zu warten, da er noch gebraucht werde. Und tatsächlich nahm Baltisberger eine wichtige Rolle in den Playoffs ein und erzielte einige Tore. Der heute 31-Jährige ist ein Leader und Kämpfer, der das Team in jeder Situation aufwecken kann. Unter dem neuen Trainer Marc Crawford blühte er schon einmal auf, nun steht der Kanadier erneut an der Bande und Baltisberger weiss zu überzeugen.

    Trotzdem war es zu Beginn des Winters 2022 noch unklar, ob die Identifikationsfigur und das Urgestein bei den ZSC Lions verlängern wird. Wenn es dazumal nach den Fans gegangen wäre, wäre der Fall klar gewesen. Im CHL-Viertelfinale hielten die Supporter ein Banner hoch, darauf stand: "Söldner über Identifikationsfigure stelle & dänn vo 'Mir sind Züri' rede. De Chris ghört zum ZSC." Diese Aktion habe ihn sehr geehrt und es sei ihm sogar ein wenig unangenehm gewesen. Im Dezember 2022 unterschrieb Chris Baltisberger sein neues Arbeitspapier beim "Zett", dafür habe er eine Lohneinbisse in Kauf genommen.

    Zitat
     "Der Markt hat sich mit der Erhöhung des Ausländerkontingents extrem verändert. Ich glaube, viele Spieler sind sich dessen gar nicht bewusst, bis sie selbst in einem Vertragsjahr stehen. ich habe mit keinem anderen Klub Gespräche geführt, für mich war klar, dass ich für immer beim ZSC bleiben will. Aber ich will auch niemandem zur Last fallen, sondern etwas zum Erfolg beitragen können."
    Chris Baltisberger, Slapshot-Magazin, Ausgabe Februar/März 2023
     

    Der Bruder als grösster Fan und Kritiker

    Wenn Chris Baltisberger irgendwann seine Schlittschuhe an den Nagel hängt, wird sein Trikot mit grosser Wahrscheinlichkeit unter das Stadiondach gezogen. Der dreifache Schweizer Meister und einmalige Cupsieger will aber noch nicht an sein Karriereende denken, vorher habe er mit den Lions noch einiges vor. Nach seiner Verletzung hat er sich zurückgekämpft, dies soll sich auch lohnen. Zudem hat er einen grossen Anspruch an sich selbst.

    Zitat
     "Es war ein Krampf, aber ich habe mir selbst bewiesen, wie viel Erfolgshunger ich noch immer habe, dass das Feuer weiterhin lodert. Ich bin heute ein anderer Spieler als vor vier, fünf Jahren. Aber eher im positiven Sinn: Ich bin reifer und habe viel gelernt. Mein Anspruch ist es, im Slot der beste Stürmer der Liga zu sein."
    Chris Baltisberger, Slapshot-Magazin, Ausgabe Februar/März 2023
     

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    Unter Marc Crawford möchte er seine Verletzung komplett vergessen machen und zur alten Stärke finden. Sollte er einmal Probleme haben, hat er eine Vertrauensperson im Team, denn sein Bruder, Phil Baltisberger, spielt ebenfalls bei den ZSC Lions. Für Chris ist dies ein Privileg, denn die beiden seien die grössten Fans und Kritiker zugleich. "Es ist ein unglaubliches Privileg, wenn du mit deinem Bruder im gleichen Team spielen und Meisterschaften gewinnen kannst." In dieser Saison möchten die beiden Geschwister den nächsten Meisterkübel in die Höhe stemmen können. Ob ihnen dies gelingend wird?

    Das ZSC-Urgestein hat nach einer mühsamen Verletzung grossen Anspruch an sich selbst
    Chris Baltisberger ist noch immer hungrig auf Erfolge
    sport.ch

    Historischer Zuschauerrekord in der Credit Suisse Super League
    Noch nie strömten so viele Zuschauer in die Super-League-Stadien

    In den ersten 21 Runden der Saison 2022/23 strömten so viele Fans in die zehn Stadien der Credit Suisse Super League wie nie zuvor in der Geschichte des Schweizer Fussballs, dies teilte die Swiss Football League (SFL) per Medienmitteilung mit. Der spannende weitere Verlauf der Saison könnte auch am Ende der Spielzeit zu einem Rekord führen, mit einem Durchschnitt von erstmals über 13'000 Fans pro Spiel. Europaweit liegt die Schweiz damit auf Rang 8. Folgend die Medienmitteilung im Wortlaut.

    Der Schweizer Fussball schreibt in der aktuellen Saison 2022/23 eine Erfolgsgeschichte, was den Besuch der Spiele der höchsten Meisterschaft angeht. In der ersten 105 Partien der Credit Suisse Super League (CSSL) verzeichneten die 10 Klubs bereits 1'381'645 Eintritte zu ihren Heimspielen. Das ergibt nach 21 Runden einen Durchschnitt von 13'159 Fans pro Spiel.

    Noch nie in der Geschichte des Schweizer Fussballs konnten die Klubs der höchsten Liga derart hohe Werte vermelden. Der bisherige Rekord zum gleichen Zeitpunkt in der Meisterschaft lag in der Spielzeit 2012/13 bei 12'281 Fans. Und erstmals könnte der Durchschnitt auch nach 36 Runden bei über 13'000 Fans liegen, der bisherige Rekord stammt aus der Saison 2011/12 mit 12'253 Fans.


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    YB mit höchstem Zuwachs und Rekordwert

    Die beeindruckende Steigerung geht erfreulicherweise auf das Konto fast aller CSSL-Klubs. Bei neun Klubs liegt der aktuelle durchschnittliche Fanaufmarsch im Vergleich zur gesamten Vorjahressaison im Plus, am stärksten beim Tabellenführer BSC Young Boys (+3390, Klubrekordwert von 28'211, 4 Heimspiele ausverkauft), beim FC Sion (+1987), beim FC St.Gallen 1879 (+1876, 2 Spiele ausverkauft), beim Servette FC (+1806), beim Grasshopper Club Zürich (+1723) und beim FC Luzern (+1406).

    Auch der Aufsteiger FC Winterthur trägt einen wesentlichen Teil zur Erfolgsstory bei. Die Zürcher durften bisher auf der heimischen Schützenwiese in ihrer ersten Saison nach der Rückkehr in die höchste Spielklasse nach 37 Jahren im Durchschnitt 8155 Fans begrüssen, 6 von 11 Partien waren ausverkauft. Das sind im Vergleich zum letztjährigen Absteiger FC Lausanne-Sport zusätzliche 3089 Fans pro Heimspiel.

    Top 8 und Top 3 in Europa

    Auch im Vergleich mit den höchsten Fussballmeisterschaften in Europa darf sich die Durchschnittszahl in Schweizer Stadion sehen lassen. Zusätzlich zu den grossen fünf Ligen aus Deutschland, England, Spanien, Italien und Frankreich, den sogenannten «Big-5», liegen nur die Niederlande und Schottland vor der Schweiz auf Rang 8. Dahinter folgen die Türkei, Portugal und Russland.

    Stellt man die Zuschauerzahlen ins Verhältnis zur Bevölkerung, steht die Schweiz noch besser da. An der Spitze dieser eher spielerischen Berechnung steht mit grossem Abstand Schottland. Ein Schnitt von fast 17'000 Fans pro Spiel bei einer Bevölkerung von etwas über 5 Millionen ist eindrücklich. Die Schweiz streitet sich mit Dänemark (knapp 10'000 pro Spiel bei 5,8 Mio. Menschen) um die Ränge 2 und 3. Dahinter folgen Portugal, Holland, Norwegen und Kroatien.

    Also welcher von denen wäre eine deutliche Verstärkung gegenüber den 3 genannten? Vielleicht Miranda, alle anderen sind doch auch eher Füller in NLA Roster.

    Karrer, Miranda, Senteler, Kenins, Brüschweiler, Prassl, Simic, wären sicher alle ein Gewinn ggü Sopa oder Siegrist. Okey Karrer ist Verteidiger, klar.

    Claudio Cadonau, Fabio Arnold, Reto Schmutz, Niki Altorfer, wären in etwa gleich wie Sopa/Siegrist.

    Aber am Schluss ist es nur raten und werweisen, jeder andere könnte bei uns genau so versagen aber auch aufblühen (wobei aufblühen schon sehr schwer vorstellbar ist...).

    Kenins in dieser Form 10x lieber wie Sopa/Siegrist, da kannst du sicher sein, dass dein Torhüter oder einer deiner Spieler geschützt wird.

    Weder Siegrist noch Sopa haben irgendeine Qualität die die anderen Spieler nicht auch mitbringen.

    Leider, ich wäre gerne überzeugter von ihnen.
    Siegrist mit - 9 schlechtester Spieler im ganzen Linup, Bachofner - 7 2. schlechtester.

    Der arme Schäppi, kein Wunder hats ihm mal ausgehängt... Tut mir jeweils echt leid mit den dreien in der 4. Linie.

    Perlen vor die Säue geschmissen, oder so.

    Meine Meinung

    Ausser den Goalies hat es aber auch nicht viele Leistungsträger, die ehemalige Zett Junioren sind. Eher Mitläufer. Oder vergesse ich da einige? Künzle evtl., Cunti, wenn man sehr grosszügig ist. Habe ich noch andere vergessen?

    Karrer, Miranda, Senteler, Kenins, Brüschweiler, Prassl, Simic, Claudio Cadonau, Fabio Arnold, Reto Schmutz, Niki Altorfer, Dominik Schlumpf,

    Jan Neuenschwander?

    Wird sicher noch mehr geben.

    Okey nicht alles Kürläufer die einfach so durch die Liga spazieren, aber der eine oder andere ist sicher ein gestanderner NLA Spieler geworden.

    Entscheide selber wer nun Top ist oder nur Wasserträger...

    Zu wievielten Mal holen die jetzt diese Trainerlegende zurück in die Leventina? 3. Mal oder 4. Mal diese Saison...
    Alles für den Erfolg dieses Underdog-Verein der fast kein Geld hat....

    Claude Julien verstärkt die Leventiner bis Saisonende
    Langjähriger NHL-Coach bereichert Ambri mit seinem unglaublichen Erfahrungsschatz

    Der Hockey Club Ambrì-Piotta freut sich, mitteilen zu können, dass Claude Julien in die Leventina zurückgekehrt ist, um im Hinblick auf den letzten Teil der Regular Season mitzuhelfen.

    Claude Julien ist, wie bereits bei anderen Gelegenheiten, in Ambrì, um seine grosse Erfahrung und seine wertvollen Ratschläge dem Staff und den Spielern zur Verfügung zu stellen. Der 62-Jährige weist einen unglaublichen Erfahrungsschatz auf, trainierte er doch diverse NHL-Vereine als Headcoach. Derzeit amtet er als Scout für die St. Louis Blues.

    Langjähriger NHL-Coach bereichert Ambri mit seinem unglaublichen Erfahrungsschatz
    Claude Julien verstärkt die Leventiner bis Saisonende
    sport.ch

    Es ist gut; haben wir eine Talentschmide! Es wird nie möglich sein, alle zu behalten und noch viel mehr sollen/werden sich wirkliche Talente auswärts dwn "letzten Schliff" holen (müssen). Das ist aber eichtig/wichtig! Auch im Berufsleben sollen ausgelehrte Lehrlinge "in die Fremde" ziehen; tut ihnen gut.

    Wichtig ist/wäre; den jungen eine gute/freudige Zeit geboten zu haben und nachher mit ihnen im Kontakt zu bleiben. Sie irgendwann "verfügbar zu haben"!

    Würde auch 1:1 für die FCZ-Akedemy gelten ...

    Malgin kam im 2. Anlauf auch zu uns zurück, Kukan auch. Es werden sicher auch andere zurück kommen.

    Karrer gefällt, aber wenn der Vertrag ausläuft wird er sich den Schweizer Verein aussuchen können, genau wie dies ein Weber, Kukan oder Malgin auch konnte.

    Dann wird er (leider für uns) halt teuer und die Bereitschaft für eigens augebildete Spieler sovill Kohle hinzublättern, ist vielleicht auch nicht immer vorhanden.


    War es nicht mal der Traum von WF eine Mannschaft aus nur Zürchern und (oder sogr ohne :gruebel: ) Auslander auflaufen zu lassen? Oder kam das damals aus der Sportchefetage?

    Hach ich werde vergesslich... :facepalm:

    Speziell ist doch noch, dass all die Schweden die wir hatten, bei der Ankunft vom ganzen Konstrukt und auch den Jungen schwärmen.

    Sogar von von langfristigen Plänen in den Medien sprechen und Crawford gefühlt mehr Junge eingesetzt hat ohne sich gross das Maul darüber zu zerreissen.

    Welcher nun wirklich mehr Junge eingesetzt hat, habe ich jetzt nicht nachgeschaut, aber gefühlt waren es mehr bei Crawford und dies ohne grosses TamTam.

    Ein ehemaliger ZSC-Junior der die letzten beiden Jahre in Nordamerika verbracht hat. Ob das gut oder schlecht ist für uns, kann ich nicht einschätzen...

    National League: Fribourg schnappt sich Zürcher Talent - Blick

    Streule war der Beste der 2003er die ich beim ZSC/GCK habe neben/vor meinem Sohn spielen.

    Für mich (damals) den anderen Jungs etwas voraus, was immer dies auch mit 14-17 Lenzen zuheissen hat.

    Wenn wir zu doof, nicht willig sind oder Fribourg einfach cleverer, würde ich als Spieler auch da unterschreiben, wo es für mich am besten stimmt.

    Was nicht heissen soll, dass Leuenberger nichts versucht hat...

    Wir werden niemals alle "eigenen" Spieler halten können.

    Allein wenn man die NLA Torhütersituation ansieht. Berra, Wolff, Nyffeler, Genoni wir hätten nie den Platz für alle.

    Obs dann bei Fribourg auch für Streule stimmt, wer weiss. Manchmal ist es auch besser wenn Spieler mal das Nest verlassen und dann als gestandene NLA Spieler zurück kommen, wie zBsp. bei Bachofner.


    War natürlich ein kleine Scherz meinerseits mit dem Haareschön-Bachi  :rofl:

    Kein Witz?

    Schon cool. Der schaut besser zu den Junioren als Gröni. Immerhin das.

    Angeblich war Crawford in den ersten zwei Woche mehr bei GCK anzutreffen, als Gröni in seiner ganzen Amtszeit...

    Dies kommt aus der Gerüchteküche, ist wie immer mit Gerüchten. Es wird vielleicht nicht ganz der Wahrheit entsprechen und doch nicht ganz falsch sein.

    Die Spieler bedanken sich bei den Fans nach dem Ausscheiden und dem freiwilligen Rückzug aus der Swiss League.

    http://www.bernerzeitung.ch/das-ende-einer-aera-370067730532

    Langenthal scheidet ausDas Ende einer Ära

    Der SCL verabschiedet sich mit der 2:5-Niederlage bei Olten aus der Swiss League. Die Oberaargauer führen zwar 2:0, doch dann kassieren sie verheerende Strafen.

    Leroy Ryser
    Publiziert: 22.02.2023, 22:22

    Wie unnötig. Im fünften und letzten Duell mit dem EHC Olten kassieren die Langenthaler zwei Strafen, die kaum folgenreicher sein könnten. Einer der Sünder ist ausgerechnet Rückkehrer und Eigengewächs Dario Kummer. Nach 17 Minuten führt der SCL komfortabel 2:0 und es scheint, als könnte er das Saisonende abwenden, als sich Kummer im defensiven Bereich abseits des Spielgeschehens nach einem hartnäckigen Bandenkampf um die Scheibe zu einer Dummheit hinreissen lässt.

    Cédric Hüsler eilt in Richtung Mitte davon und kurz darauf stösst ihm Kummer seinen Stock in den Rücken. Hüsler fällt, die Strafe wird gepfiffen und ein Schuss von Gary Nunn führt zu einem Abpraller hinter Elien Paupe, der wiederum im 1:2 durch Sean Collins resultiert.

    Der zweite Schuldige ist Hans Pienitz. Als Olten im Schlussdrittel bei ausgeglichenem Spielstand einen Angriff lanciert, stehen die Oberaargauer gut, weshalb die Scheibe tief gespielt wird, sodass Larri Leeger dieser hinterhereilen will. Leeger hat einen grossen Rückstand, Pienitz aber geht ihn an, foult ihn und wandert auf die Strafbank. Einmal mehr geht im Powerplay die Scheibe quer zu Gary Nunn und etwa beim dritten Versuch geht die Scheibe dann auch tatsächlich direkt ins Tor hinter Paupe. Die Partie ist damit entschieden – auch, weil Olten nur 42 Sekunden später auf 4:2 erhöht. Florian Schmuckli kann vom unaufmerksamen SCL-Defensivkollektiv nicht gestoppt werden.

    Optimaler Start

    Der SCL erlebt damit einen Abend, wie er ihn schon drei Mal erlebt hatte. Einmal mehr ist er nahe dran, gegen den Favoriten einen Sieg zu landen, ehe unnötige Eigenfehler das Fundament zerstören. Mit etwas Glück und einem abgelenkten Schuss von Joel Salzgeber (8.) schafft der SCL das 1:0, danach folgt durch Marc Kämpf (16.) im Powerplay das 2:0. Olten macht zwar erstmals keinen verunsicherten Eindruck in einem solchen Schlüsselmoment und dennoch scheint es, als habe der SCL einen Weg gefunden, Olten doch noch zu überwinden.

    Letztlich ist es aber eben genau das, was Olten letztlich den Sieg in der Serie einbringt: Die individuelle Klasse. Während die Oberaargauer in jeder Minute auf höchstem Level agieren müssen und mental dadurch sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch laufen, hat Olten noch Reserve. Und in den entscheidenden Momenten führten diese zur Wende.

    Zuletzt sieht man bei den Oberaargauern hängende Köpfe. SCL-Trainer Kevin Schläpfer nimmt zwar noch ein Time-Out (57.) zuletzt steht es dennoch 5:2 für Olten dank einem Treffer ins leere Tor. Nach über 20 Jahren Swiss League endet das mit drei Titeln gekrönte Abenteuer somit ausgerechnet gegen den Erzrivalen Olten.

    Das wäre nicht nötig gewesen: Hätten die Oberaargauer im letzten Spiel der Qualifikation den HC Biasca erwartungsgemäss bezwungen, wären die Aussichten angenehmer gewesen. Die einzige Tatsache, welche dieses erneute Scheitern im Viertelfinal zu erhellen vermag, ist, dass der SCL in dieser Zeit drei Titel gewinnen konnte. Der Erzrivale ist zwar auf bestem Weg dazu zu verkürzen – noch hat Olten im Gegensatz zu Langenthal aber keinen solchen Titel gewonnen.

    Enttäuschte Langenthal-Spieler nach dem Ausscheiden.

    So, nun ist also Schicht im Schacht in Langenthal, deshalb poste ich diese zwei Artikel über den SC Langenthal

    Die Zeit des SC Langenthal in der Swiss League ist im fünften Playoffspiel gegen den EHC Olten zu Ende gegangen. Man verlor das Spiel trotz 2:0-Führung mit 5:2, die Serie endet somit 4:1. Aufstiegsaspirant Olten zieht dank dieses Sieges ins Playoff-Halbfinale ein. Ebenfalls eine zweite Serie ist bereits zu Ende. Zwischen dem HC La Chaux-de-Fonds und dem HC Sierre kam es im fünften Spiel zu einem regelrechten Schützenfest. La Chaux-de-Fonds gewann gleich mit 9:5. Der Ligatopscorer der Regular Season des HC La Chaux-de-Fonds Toms Andersons schoss einen Hattrick. Die Serie endet ebenfalls mit 4:1.

    Einen Matchpuck hat sich der HC Thurgau im Auswärtsspiel gegen den EHC Visp erspielt und kann somit die Serie am Freitagabend zu Hause beenden und ins Halbfinale einziehen. Am Ende setzte sich der HC Thurgau mit 5:1 durch. Fabio Hollenstein und Nico Lehmann erzielten je einen Doppelpack und führten ihr Team so zum wichtigen Auswärtserfolg.

    In der Serie zwischen den GCK Lions und dem EHC Basel fiel die Entscheidung erst in der 79. Minute. Youngster Joel Henry schoss sein Team mit seinem zweiten Tor des Abends zum 4:3-Overtime-Sieg. Die GCK Lions führen in der Serie dank dieses Sieges mit 3:2.

    Quelle Blick http://www.blick.ch/sport/mehr_spo…id18341702.html

    Radio-Reporter-Legende Walter Scheibli über sein einzigartiges Leben

    ZSC-Kultfigur Walter Scheibli: «Höre so oft, dass ich eine Legende bin – also stimmt es»(01:21)

    Er will 100 Jahre alt werden

    Walter Scheibli verlor Frau und Sohn – bleibt aber optimistisch

    «Zätt Ess Cee 4, Lugano 3!» Walter Scheibli, die Stimme des ZSC, ist Kult. Doch in letzter Zeit durchlebte er harte Zeiten und musste den Tod seiner Frau und seines Sohns verarbeiten. Warum der 90-Jährige trotzdem noch lange leben möchte.

    Früher sass ich regelmässig neben Walter Scheibli. Früher, das war um die Jahrtausendwende. Er war zu dem Zeitpunkt schon längst Kult-Reporter von Radio 24, ich ein Neuling von Radio Zürisee. Trotzdem waren wir auf Augenhöhe, weil er einem nie zu verstehen gab, was Besseres zu sein.

    Ich durfte damals in den Hockey-Arenen dieses Landes hautnah miterleben, wie Walti seiner Arbeit nachging. Wie er immer schon da war und längst alles installiert und getestet hatte, wenn ich jeweils etwa eine Stunde vor dem ersten Bully-Einwurf eintraf. Wie er mit fester, lauter Stimme sagte: «Zätt Ess Cee 4, Lugano 3!» Wie der dritte Rang im altehrwürdigen Hallenstadion seinen Namen skandierte, er in seinem gelben Glücks-Pulli aufstand, die Arme hob, sich feiern liess und sich nach Sekunden der Huldigung wieder setzte. Der Sonnenkönig und sein Volk.

    Jetzt sitze ich zum ersten Mal seit rund 20 Jahren wieder neben ihm. In seiner Wohnung in Zürich-Unterstrass. Viel ist seitdem passiert. Im vergangenen Oktober wurde er 90. Doch zum Feiern war ihm nicht zumute, denn wenige Monate zuvor war sein einziges Kind, Walter J. Scheibli, verstorben. Und bereits an Weihnachten 2018 musste er seine geliebte Margrit, mit der er seit 1957 verheiratet war, gehen lassen. Ein Gespräch mit ihm ist wie das Leben: mal lustig, mal traurig. Und ein ständiges Hin und Her zwischen früher und heute.

    «Wenn ich dorthin schaue, werde ich sentimental», sagt Scheibli und zeigt auf die Fotos seiner Liebsten. Sie alle sind nicht mehr, nur sein jüngerer Bruder lebt noch. «Ich bin mittlerweile fast immer alleine», erzählt Scheibli nachdenklich, «gesundheitlich geht es mir zwar recht gut, von der Moral her könnte es aber besser sein. Wenn es abends dunkel wird, dann tauchen wieder die Gedanken an die Verstorbenen auf. Aber ich versuche trotzdem, positiv zu bleiben, schliesslich will ich ja 100 werden.»

    Während er das sagt, zeigt er sein typisches spitzbübisches Lächeln. Aber leider spiele sein Gedächtnis mittlerweile regelmässig verrückt. «Früher war das meine grosse Stärke. Ich hatte ein gutes Namensgedächtnis, für das mich viele beneideten. Doch vor einiger Zeit stürzte ich und schlug mir den Kopf an der Tür an. Seitdem habe ich manchmal eine grosse Leere im Kopf und weiss plötzlich nicht mehr, was ich sagen wollte. Das ärgert mich schon, weil ich dann denke: Mensch Walti, das solltest du doch jetzt schon noch wissen.»

    Er hatte sogar eigene Autogrammkarten

    Ganz Optimist sieht Scheibli darin auch einen Vorteil. «Wenn ich mich jetzt mit dir unterhalte und über etwas nicht reden will, sage ich einfach, ich kann mich nicht daran erinnern. So kann ich das Gespräch in Bereiche lenken, über die ich reden möchte und in denen ich noch alles weiss.» Genau das macht das Schlitzohr Scheibli in der kommenden Stunde auch. Das klingt dann in etwa so: Walti, wer war dein Lieblingsspieler beim ZSC? Scheibli: «Ach, das weiss ich nicht mehr, aber habe ich dir schon erzählt, wie ich früher im Fussball im Goal stand?»

    Bevor er aber davon erzählt, muss den Jüngeren noch das Phänomen Walter Scheibli erklärt werden. «Walter ist vielleicht der einzige Reporter, der einen grösseren Namen hat als alle Spieler», sagte einst der ZSC-Meistertrainer Kent Ruhnke.

    Was auf den ersten Blick nach einer Übertreibung klingt, kommt aber der Wahrheit sehr nahe. Zwischen 1982 und 2014 arbeitete Scheibli für Radio 24. Sein Hauptaufgabengebiet war der ZSC. Es war eine Zeit, in der das Radio noch eine wichtige Informationsquelle war. Es gab noch kein Internet und keine Handys, und selbst der Teletext war da noch nicht in Betrieb. Wer also wissen wollte, wie es bei einem Spiel des ZSC stand, der musste das Radio einschalten und Scheibli zuhören.

    Dadurch wurde Scheibli – gewollt oder ungewollt – zur Legende. Zu einem Radioreporter, der eigene Autogrammkarten hatte. Der in den Anfangsjahren jeweils mit dem ZSC-Bus zu den Auswärtsspielen mitfahren durfte. Der nichts davon hielt, ein neutraler Reporter zu sein, sondern hörbar mit dem ZSC mitfieberte. Der durch seine Stimme und seine Sätze unser Kopfkino in Betrieb setzte. Ist er stolz darauf? «Sagen wir es so: Ich höre das nicht ungern, aber lass uns über meine Zeit als Fussballgoalie reden.»

    Scheibli hatte als Jugendlicher vor allem einen Traum: Er wollte ein professioneller Fussballgoalie in Frankreich werden. Ganz geklappt hat es nicht, für die Young Fellows lief er aber in drei Nati-A-Partien auf. Und in Frankreich stand er einst für Red Star Paris in einem Testspiel im Tor. «Damals hatte man mich noch gewarnt, ich solle kein Wasser aus der Röhre trinken. Doch nach einem Training hatte ich so Durst, dass ich unter der Dusche trank. Ich habe mir so prompt Typhus eingefangen und landete im Spital.»

    Dank Schawinski wurde er zur Reporter-Legende

    Scheiblis zweite grosse Liebe war schon früh der ZSC. 1938 nahm ihn sein Vater erstmals zu einem Spiel auf den Dolder mit. «Das hat mir gefallen. Wir standen in der ersten Reihe.» Da blitzt es wieder auf, dieses Funkeln in seinen Augen.

    Neben dem Fussball machte Scheibli eine Bäckerlehre. Später arbeitete er für Nestle im Aussendienst und engagierte sich ehrenamtlich in seinem Klub, dem FC Unterstrass. Als 1966 ein Junioren-Chlausabend anstand, begann seine Geburtsstunde als Reporter. «Wir wollten damals eigentlich Jan Hiermeyer engagieren, um ein paar eingeladene Spieler des FC Zürich zu interviewen. Doch der verlangte zu viel Geld. Also schnappte ich mir das Mikrofon und sprang ein.»

    Sein erster Versuch, in der Radiolandschaft Fuss zu fassen, misslang aber. Zwar arbeitete er kurz für Radio Beromünster, doch für deren Chefs war seine Art zu reisserisch. Nicht aber für Roger Schawinski, den Gründer des neuen Radio 24. «Schawi hat mich dann ins Rampenlicht gestellt und gefördert.» Es war der Startschuss für eine einzigartige Karriere.

    «Ich will nicht über den Tod sprechen»

    Das viele Reden hat Scheibli müde gemacht. Nach einer Stunde Gespräch spielt ihm sein Gedächtnis immer öfters einen Streich. Wir reden noch einmal über seine verstorbene Margrit. Scheibli schwärmt von seiner Ehe, die 2018 so jäh zu Ende ging. «Wir hatten in über 60 Ehejahren nicht einmal einen richtigen Streit. Sie war eine wunderbare Frau.»

    Nur bei einem Thema gab es zwischen den Scheiblis gelegentlich Meinungsverschiedenheiten. «Du verdrängst jeden Gedanken an den Tod», sagte sie ihm jeweils. Und wie sieht es heute aus? «Das ist noch immer so. Ich will nicht über den Tod sprechen, weil er das Ende des Lebens ist, und ich lebe noch immer gerne, auch wenn ich meine Frau und meinen Sohn sehr vermisse.»

    Sein grosser Wunsch: Er möchte 100 werden, so wie einst seine Mutter Martha. «Sie hat ihren 100. Geburtstag noch bei sich zu Hause gefeiert. Danach kam sie ins Altersheim. Dort hat es ihr aber gar nicht gefallen, und sie ist nach ein paar Monaten gestorben.» Auch Walti lebt noch immer in den eigenen vier Wänden, seit 66 Jahren an der gleichen Adresse. «Ich will nicht ins Pflegeheim, ich möchte hier bleiben», sagt er mit resoluter Stimme.

    Auch seiner Zweitwohnung hat er stets die Treue gehalten: dem Zürcher Hallenstadion. Doch seit dieser Saison spielen die ZSC Lions bekanntlich in der neuen Swiss Life Arena. «Das neue Stadion gefällt mir gut. Beim letzten Besuch habe ich übrigens festgestellt, dass mein Bekanntheitsgrad noch immer sehr hoch ist.»

    Dann beugt er sich zu mir rüber, legt eine Hand auf meinen Arm und flüstert mit leiser Stimme. «Das macht mich schon ein bisschen stolz. Aber bitte nicht weitersagen.» Dann wird seine Stimme wieder lauter. «Aber genug darüber, lass uns über meine Zeit als Fussballgoalie reden.»