Beiträge von Sbornaja

    Noch ein Einblick beim EHC Biel und zu Ihrer Ausländersituation:

    Der neue EHCB-Import im Portrait
    Die Schnelligkeit und sein defensives Gewissen sind seine grossen Stärken

    Der EHC Biel hat eine tolle erste Saisonhälfte abgeliefert und steht derzeit auf dem zweiten Platz der National League. Die Seeländer haben sich Anfang Dezember mit Riley Sheahan verstärkt. Diese Ergänzung ergibt durchaus Sinn.

    Die Seeländer haben mit Harri Säteri einen ausländischen Schlussmann im Kader. Jedes Mal, wenn der Finne nicht im Einsatz stand, spielten die Bieler also nur mit fünf statt sechs Import-Spielern. Mit der Verpflichtung von Riley Sheahan veränderte sich diese Situation.

    In den ersten beiden Partien klappte dieser Plan allerdings nur bedingt. Bei der 1:3-Niederlage in Langnau starteten die Seeländer zwar mit sechs Import-Spielern, mussten aber ab der 27. Minute auf Harri Säteri verzichten. Am darauffolgenden Tag beim Heimsieg gegen den HC Ajoie fehlte neben Alexander Yakovenko und Harri Säteri auch noch Viktor Lööv. Wir werden sehen, ob sich die beiden Verteidiger bis zum Heimspiel gegen den HC Davos erholt haben. Säteri muss allerdings noch bis Ende Jahr pausieren. Riley Sheahan wird also in den nächsten drei Spielen sicherlich zum Einsatz kommen.

    Der Stürmer ist in der kanadischen Provinz Ontario zur Welt gekommen und machte da auch seine ersten Schritte im Eishockey. Auf die Saison 2009/10 hin wechselte Sheahan in die NCAA zu der University of Notre Dame. Das Trikot der "Fighting Irish" trug er während drei Jahren. Er wusste mit seinen Leistungen zu überzeugen und wurde im Sommer 2010 im NHL-Entry-Darft an 21. Stelle von den Detroit Red Wings gezogen.

    Die ansehnliche NHL-Karriere in sieben verschiedenen Teams

    Nachdem seine letzte Saison in der NCAA zu Ende war, kam Sheahan bereits zum ersten Einsatz in der NHL. Wer aber einen steilen Aufstieg erwartete, lag falsch. Der Kanadier musste sich durch die Mühlen der AHL kämpfen, bevor er in der Saison 2013/14 regelmässig Eiszeit in der NHL erhielt. Damals kam er auf 42 Spiele, neun Tore und 15 Assists.

    Ab der Saison 2014/15 gehörte Riley Sheahan dann fix zum Team der Detroit Red Wings und daran änderte sich auch bis zur Spielzeit 2017/18 nichts. Dann folgte die Zeit der Trades und Clubwechsel. Zwischen 2017 und 2022 spielte Sheahan für die Deroit Red Wings, die Pittsburgh Penguins, die Florida Panthers, die Edmonton Oilers, die Buffalo Sabres und die Seattle Kraken. Er erzielte übrigens das erste Franchise-Tor der Seattle Kraken.

    Alles in allem kann Sheahan auf eine tolle NHL-Karriere zurückblicken. Er kam in 670 Spielen zum Einsatz und sammelte 201 Scorerpunkte. Hauptsächlich wurde er in defensiv ausgerichteten Linien eingesetzt, weshalb sich seine Anzahl Scorerpunkte durchaus ansehen lässt.


    Ein NHL-Star erzählte Sheahan nur Gutes über Biel

    In Edmonton spielte er auch mit dem Bieler Captain Gaëtan Haas zusammen: "Über Gaëtan kann ich beispielsweise nur Gutes sagen, er ist wirklich ein guter Typ und Spieler. Dass er hier spielt und der Captain des Teams ist, hat mich sicher auch dazu bewogen, in Biel zu unterschreiben", wurde Sheahan zuletzt in einem Interview auf ehcb.ch zitiert.

    Der Bieler Captain war aber nicht der einzige Spieler, der ihn zu einem Wechsel nach Biel bewogen hat. Auch Patrick Kane kennt Sheahan gut, weil er im Sommer oft mit dem Top-Spieler der Chicago Blackhawks trainiert. "Mir war gar nicht bewusst, dass er während des Lockouts (2012/13) in Biel gespielt hat. Als ich mich dann mit dem Wechsel nach Biel beschäftigt habe, bin ich auf ihn zugegangen. Er hat nur Gutes über den Club und die Stadt gesagt. Biel sei sehr familienfreundlich, was natürlich für uns mit unserem kleinen Sohn sehr wichtig war. Er hatte offensichtlich richtig Spass, hier Eishockey zu spielen", erklärte Sheahan im gleichen Interview.

    Was darf der EHC Biel von Riley Sheahan erwarten?

    Wie bereits erwähnt, spielte der 31-jährige Kanadier in der NHL oft in Linien, die eher defensiv ausgerichtet waren. Die zweifelsohne vorhandenen Defensivqualitäten von Riley Sheahan sind auch im Seeland gefragt. In den ersten beiden Spielen für die Bieler war der Stürmer Center der vierten Linie um Luca Hischier und Etienne Froidevaux. Insgesamt stand er etwas mehr als 29 Minuten auf dem Eis, davon schon fast sieben Minuten in Unterzahl.

    Neben den Defensiv-Fähigkeiten stechen bei Sheahan die Schnelligkeit und die gute Passqualität heraus. Er konnte sich in den ersten beiden Spielen die eine oder andere Chance kreieren, doch ihm fehlte noch etwas das Abschlussglück. Weiter gewann er die Mehrzahl der Bullys, was EHCB-Coach Antti Törmänen auch freuen dürfte, gehören die Bieler doch in der Face-off-Statistik meist nicht zu den besten Teams.

    Der EHCB darf also einen defensiv starken Stürmer erwarten, der auch ab und zu etwas zur Offensive beitragen wird.

    Nati-Debüt für Connor Hughes -
    Der beste National-League-Goalie freut sich wie ein kleiner Bub

    Connor Hughes hat für die Heimspiele im Rahmen der Euro Hockey Tour in Freiburg sein erstes Nati-Aufgebot erhalten. Noch vor Kurzem hätte der Gottéron-Riese nie damit gerechnet.

    Nervös sei Connor Hughes vor seinem Debüt für das Schweizer Nationalteam zwar nicht. «Wir haben ein starkes Team und können mit den anderen europäischen Top-Teams mithalten», sagt der Goalie vor den Swiss Ice Hockey Games in Freiburg. Trotzdem zeigt sich Hughes bei seinem ersten Nati-Zusammenzug auch emotional.

    «Es ist eine Ehre, das Schweizer Kreuz auf der Brust tragen. Ich freue mich sehr auf diese Woche», so der 26-jährige Torhüter von Fribourg-Gottéron, der derzeit die beste Abwehrquote der National League hat.

    Nati-Trainer Patrick Fischer beschreibt seinen neuen, über 100 Kilo schweren und über 1,90 Meter grossen Schützling unter anderem als emotionalen Typen. «Als ich ihn per Telefon übers Aufgebot informierte, hat er mega herzig reagiert», erzählt Fischer. Man habe gemerkt, dass es ihm nahe gehe und er sich sehr freue. «Auch jetzt im Training freut er sich wie ein kleiner Bub, der etwas Neues erlebt.»

    Als Kind zu Kanadas Spielern hochgeschaut

    Dabei träumte Hughes als kleiner Junge gar nie von der Schweizer Nati. Wie auch: Der schweizerisch-kanadische Doppelbürger kam erst 2017 in die Schweiz, vorher wusste er wenig über das hiesige Hockey und schaute vielmehr zu den kanadischen Nationalspielern hoch.

    So schwärmt Nati-Trainer Fischer von Hughes 01:49 Video So schwärmt Nati-Trainer Fischer von Hughes Aus Sport-Clip vom 14.12.2022.

    Auch Anfang dieser Saison, seiner 6. in der Schweiz, hätte er nicht mit einem Aufgebot gerechnet. «Ich wollte einfach so viele Spiele wie möglich für Gottéron machen», sagt der 26-Jährige.

    Doch dann verletzte sich Stammgoalie Reto Berra, Hughes rückte nach – und liefert bislang eine fantastische Saison ab. Selbst Fischer gibt zu, wie überrascht er von dieser Leistungsexplosion war. Doch die Überraschung währte nicht lange, bald folgte die Einberufung in die Nati.

    Hughes sagt: «Für mich ist es doppelt speziell, dass es ein Heim-Turnier und erst noch in Freiburg ist.» Dort kennt er das Eis, die Fans, die Stadt. Nervosität ist beim Goalie also nicht vorhanden, dafür umso mehr Vorfreude.

    Live-Hinweis

    Alle Spiele der Swiss Ice Hockey Games können Sie live bei SRF mitverfolgen:

    • Donnerstag: Finnland – Tschechien (17:30 Uhr/im Livestream). Schweden – SCHWEIZ (20:15/auf SRF zwei).
    • Samstag: Finnland – Schweden (13:30 Uhr/im Livestream). SCHWEIZ – Tschechien (20:15/auf SRF zwei).
    • Sonntag: SCHWEIZ – Finnland (13.00 Uhr/auf SRF info und im Livestream). Tschechien – Schweden (16:30/im Livestream).
    Sport-Clip - Hughes: «Eine Ehre, das Schweizer Kreuz auf meiner Brust zu tragen» - Play SRF
    Nati-Debütant Connor Hughes spricht über seinen ersten Zusammenzug.
    www.srf.ch
    Nati-Debüt für Connor Hughes - Der beste National-League-Goalie freut sich wie ein kleiner Bub
    Connor Hughes hat für die Heimspiele in Freiburg sein erstes Nati-Aufgebot erhalten. Der Gottéron-Riese ist bereit.
    www.srf.ch

    Was passiert mit Henrik Tömmernes?
    Der GSHC-Verteidiger äussert sich zu seiner Zukunft

    Der Genève-Servette HC könnte Henrik Tömmernes verlieren, sei er doch in Gesprächen mit einem schwedischen Verein. Nun meldete er sich selbst zu Wort.

    "Es gibt überall viele Gerüchte, aber es ist klar, dass ich den Markt durchforste und mit denen spreche, die mir interessant erscheinen", sagte Henrik Tömmernes im Interview mit Hockey News. Die Gespräche sollen auf Hochtouren laufen, doch könne er bisher noch nichts bestätigen. Eine Rückkehr nach Schweden schliesst der 32-Jährige aber nicht aus. "Je älter man wird und je mehr Kinder man hat, desto mehr stellt sich die Frage, wann man gehen soll", so der Verteidiger. Dabei käme es auch auf die Familie an, denn sollte es nach Schweden zurückgehen, käme die ganze Familie mit.

    Henrik Tömmernes wurde zuletzt mit Frölunda in Verbindung gebracht. Dazu meinte der GSHC-Spieler: "Ich hatte in Frölunda eine sehr gute Zeit und ich weiss, was ich dort haben werde und kenne viele Leute in dieser Umgebung. Wenn ich nach Hause komme, ist das eine der Mannschaften, für die ich spielen möchte." Es gäbe auch weitere Klubs aus Schweden, die ihr Interesse bekunden, doch bisher sei keine Entscheidung getroffen worden...

    Der GSHC-Verteidiger äussert sich zu seiner Zukunft
    Was passiert mit Henrik Tömmernes?
    sport.ch

    Mark Streit abgelöst - 787 NHL-Partien: Josi neuer Schweizer Rekordspieler

    • Roman Josi absolviert in der Nacht auf Mittwoch sein 787. Spiel in der NHL und überholt damit Mark Streit.
    • Die Predators kassieren gegen Edmonton allerdings eine 3:6-Niederlage.
    • Sämtliche 12 Schweizer standen im Einsatz – nur Denis Malgin und Timo Meier feiern einen Sieg.
    • Ein Jubiläum feiert Alexander Owetschkin.

    Roman Josi ist der neue Schweizer Rekordspieler in der NHL. Der Captain der Nashville Predators absolvierte in der Nacht auf Mittwoch seinen 787. Einsatz in der besten Eishockey-Liga der Welt und überholte damit sein Idol Mark Streit. Josis Teamkollege Nino Niederreiter, der auf die drittmeisten Einsätze kommt, spielte zum 759. Mal.


    Zu feiern gab es für die beiden Schweizer allerdings wenig. Die Predators mussten sich zuhause den Edmonton Oilers mit 3:6 geschlagen geben und kassierten die 4. Niederlage in Folge. Josi hatte immerhin bei der 1:0-Führung und beim 3:4-Anschlusstreffer seinen Stock im Spiel. Der 32-Jährige steht nun bei 17 Assists in der laufenden Saison. 

    Josi wird weiteren Rekord bald brechen

    Insgesamt hat der Berner nun 565 Zähler in der NHL gesammelt. Josi fehlt damit nur noch 1 Punkt, um den Rekord von David Legwand als besten Skorer der Predators zu egalisieren. 

    12 Schweizer im Einsatz – nur 2 gewinnen

    In der Nacht auf Mittwoch standen sämtliche 12 NHL-Schweizer im Einsatz. Grund zum Jubeln hatten allerdings nur Denis Malgin und Timo Meier.  

    • Malgin kanterte mit Toronto die Anaheim Ducks gleich mit 7:0 nieder. Die Maple Leafs schlossen nach Punkten zu den New Jersey Devils auf.
    • Meier gewann mit den San Jose Sharks das «Schweizer Duell» gegen Janis Moser (Arizona) mit 3:2. Die Sharks stellten mit den 2 Punkten den Anschluss ans Mittelfeld wieder halbwegs her.
    • Bei Nico Hischier, Jonas Siegenthaler und Akira Schmid scheint der Faden gerissen. Die New Jersey Devils unterlagen den Dallas Stars 1:4 und kassierten zum ersten Mal in dieser Saison die 3. Niederlage in Folge.
    • 3 Niederlagen zu null: Tim Berni (0:4 mit Columbus gegen Florida), Kevin Fiala (0:6 mit den L.A. Kings gegen Buffalo) und Pius Suter (0:1 mit Detroit gegen Carolina) blieben mit ihren Teams ohne Treffer.
    • Auch Philipp Kurashev blieb erfolglos. Seine Chicago Blackhawks unterlagen den Washington Capitals 3:7.

    Owetschkin nun bei 800 Toren

    Alexander Owetschkin hat als dritter NHL-Spieler in der Geschichte 800 Tore erzielt. Der Russe traf beim 7:3 der Washington Capitals gegen die Chicago Blackhawks am Dienstagabend drei Mal und erzielte damit seine Saisontore 18, 19 und 20. In der ewigen Torjägerliste der NHL sind weiterhin Gordie Howe (801) und der legendäre Wayne Gretzky (894) vor ihm.

    Mark Streit abgelöst - 787 NHL-Partien: Josi neuer Schweizer Rekordspieler
    Roman Josi verliert sein Rekordspiel mit Nashville gegen Edmonton 3:6. Sämtliche Schweizer standen im Einsatz.
    www.srf.ch

    Ambri-Piotta verpflichtet Alex Formenton
    Der Shore-Ersatz lässt nicht lange auf sich warten

    Nur ein Tag nach Bekanntgabe der Vertragsauflösung mit Nick Shore verpflichtet Ambri-Piotta einen neuen Ausländer. Alex Formenton stösst von den Ottawa Senators bis zum Saisonende ins Tessin.

    Der 23-jährige Alex Formenton stösst bis zum Saisonende zum HC Ambri-Piotta. Der Kanadier konnte sich zuvor mit den Ottawas Senators nicht über einen neuen Vertrag einigen. In der vergangenen Saison absolvierte der interessante Spieler 79 Partien in der besten Liga der Welt und verzeichnete 32 Scorerpunkte.

    In der Vergangenheit wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen Formenton durchgeführt, wozu sich Ambri wie folgt äussert:

    Trainerknall in der Westschweiz
    Der HC Ajoie zieht einen Schlussstrich und entlässt seinen Trainer

    Der HC Ajoie befindet sich nach 30 Spielen am Ende der Tabelle. Nun zieht der Verein einen Schlussstrich und entlässt den Trainer.

    Filip Pešán ist nicht mehr Trainer des HC Ajoie, dies teilte der Verein auf Instagram mit. Die Ajoulots haben beschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden aufgrund von ungenügenden Resultaten. "Es ist uns schwer gefallen, eine solche Entscheidung zu treffen", wurde Julien Vauclair zitiert, "Aber die sportliche Situation der Mannschaft und die Leistungen der letzten Wochen haben den Ausschlag gegeben." Für den Rest der Saison wird Julien Vauclair selbst an der Bande stehen und die Mannschaft trainieren. Ivano Zanetta und Petteri Nummelin stehen ihm als Assistenztrainer zur Seite.

    Er half in der ersten tschechischen Liga aus
    Jaromir Jagr hat noch immer nicht genug

    Da sein Team krankheitsgeschwächt war, lief der mittlerweile 50-jährige tschechische Clubbesitzer wieder in der höchsten tschechischen Liga auf. Dabei gelangen ihm gar zwei Assists.

    Im Auswärtsspiel gegen Liberec stürzte sich Jaromir Jagr noch einmal ins Geschehen. Der Clubbesitzer von Rytiri-Kladno half bei seinem Team aus. Es war sein erstes Spiel in dieser Saison. Beim Debüt gelangen ihm gleich zwei Assists. Dies in der höchsten tschechischen Liga. Sein Team verlor trotz seiner beiden Assists mit 3:7. Noch in der letzten Saison machte er 49 Spiele für Kladno. Dabei gelangen ihm 19 Scorerpunkte. Die tschechische Eishockey-Legende gewann in seiner Karriere alles, was es zu gewinnen gibt. Dank zwei Stanley-Cup-, einem Olympia- und zwei Weltmeister-Titeln ist er Mitglied im Triple-Gold-Club. Mit 1921 Punkten (Qualifikation) ist er der zweitbeste Scorer der NHL-Geschichte.

    Jaromir Jagr hat noch immer nicht genug
    Er half in der ersten tschechischen Liga aus
    sport.ch

    Drei Söldner standen im Einsatz
    Zwei NHL-Schweizer sammeln in der Nacht auf Montag Scorerpunkte

    In der Nacht auf Montag standen in der NHL drei Schweizer auf dem Eis. Dabei kam es zum Duell zwischen Kevin Fiala und Tim Berni. Zudem stand auch Verteidiger Janis Moser auf dem Eis. Wir werfen einen Blick darauf, wie es ihnen ergangen ist.

    Janis Moser und seine Arizona Coyotes setzten sich gegen die Philadelphia Flyers mit 5:4 nach Verlängerung durch. Bei zwei Toren spielte er den entscheidenden Pass und durfte sich deshalb zwei Assists gutschreiben lassen. In 26 Spielen hat Moser nun 15 Scorerpunkte gesammelt. Beim Sieg in der Nacht auf Montag verliess er das Eis mit einer Plus-Eins-Bilanz. Er stand durchschnittlich 19:21 Minuten auf dem Eis, was deutlich unter seinem Saisondurchschnitt liegt. Der Verteidiger kam in Über-, sowie Unterzahl zum Einsatz.


    Im zweiten Spiel mit Schweizer Beteiligung trafen Kevin Fiala (LA Kings) auf Tim Berni (Columbus Blue Jackets). Auch diese Partie wurde erst in der Verlängerung entschieden. Berni verliess das Eis dank eines 6:5-Erfolges als Sieger. Allerdings stand seine Bilanz in diesem Spiel bei Minus-Zwei. In seinem vierten Saisoneinsatz kam Berni auf 21:28 Minuten Eiszeit. Während dieser schoss er einmal aufs Tor, verteilte zwei Hits und blockte ebenso viele Schüsse. Auf der Gegenseite stand Kevin Fiala 18:36 Minuten auf dem Eis. Er liess sich beim ersten Tor seines Teams einen Assist notieren. Fiala beendete die Partie mit einer Plus-Eins-Bilanz. Der Stürmer steht nun bei 32 Scorerpunkten aus 31 Spielen. Mit diesem Wert steht er zuvorderst in der teaminternen Scorerliste.

    Zwei NHL-Schweizer sammeln in der Nacht auf Montag Scorerpunkte
    Drei Söldner standen im Einsatz
    sport.ch

    Heute ja bekanntlich ZSC - Lausanne, Lausanne ohne Richard Panik.

    Für den Spieler setzt es eine Spielsperre ab

    Der Einzelrichter verfällt nicht in Panik

    Richard Panik wird ein Tag nach der Partie gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers für eine Partie gesperrt. In der Schlussphase hat sich der Angreifer zu einem Stockendstich hinreissen lassen.

    Fünf Sekunden vor Spielende trifft Lausanne zum vermeintlichen 5:5 Ausgleich, der von den Schiedsrichtern wegen einer Torhüterbehinderung nicht anerkannt wird. Richard Panik lässt sich in derselben Aktion zu einer Dummheit hinreissen. Er macht einen Stockendstich gegen Yannick-Lennart Albrecht. Für dieses Vergehen wird Panik für eine Partie gesperrt und erhält eine Busse in der Höhe von 2500 Schweizer Franken. Damit fehlt der Lausanner im Spiel am Samstagabend gegen die ZSC Lions.

    Schoso.

    Aber 1. ist er verdienter Spieler beim HCD. Nicht soooooo viele Ausländer spielen 6 Jahre beim gleichen Schweizer Club. Und ausserdem willst

    du halt dann doch keinen Spieler, der in Gedanken "noimed andersch" ist.


    Ich sage:

    Das tönt eher danach, als ob seine bessere Hälfte nach Hause gehen möchte, respektive Heimweh hat.

    Bin da voll bei Supreme, wann sein Kind eingeschult wird, wusste er schon vor 4-5 Jahren und als er den letzten Vertrag ausgehandelt hat...
    Die Familie ist dann einfach die "einfachste Ausrede" und da stellt sich dann auch niemand quer im Verein, schon garnicht bei so einem angesehenen Spieler wie Nygren bei Davos.


    Das Gerücht Färjestad hält sich auch schon länger.


    Gehört leider zur heutigen Zeit.

    Etwas Deutschland lastig, aber ich poste es trotzdem mal.

    Dennis Seidenbergs 3. NHL-Blog 2022/23
    Der frühere NHL-Verteidiger teilt seine Meinung über Bostons Lauf, Ovechkins Rekordjagd, Karlssons Wiedergeburt uvm

    Dennis Seidenberg hat als Höhepunkt seiner Karriere im Jahr 2011 als zweiter Deutscher den Stanley Cup gewonnen. Der heutige Entwicklungstrainer der New York Islanders wird in einer monatlichen Kolumne exklusiv für NHL.com/de seine Ansichten zu Teams, Spielern und brennenden Fragen teilen.

    Hier die dritte Ausgabe 22/23:

    Mit Thanksgiving ist das erste Viertel der NHL-Saison Geschichte und erste Tendenzen zeichnen sich ab. Die Boston Bruins und Vegas Golden Knights legten am Montag ein tolles Spitzenspiel auf das Eis, in dem die Golden Knights bei der erstmaligen Rückkehr ihres Trainers Bruce Cassidy nach Boston, die Rekordserie der Bruins zum Saisonauftakt, nach 14 Heimsiegen, im Shootout beendeten.

    Die Bruins haben offensichtlich die richtige Mischung in diesem Jahr gefunden. Sie haben ein sehr ausbalanciertes Team. Das Schöne ist, dass sie nach all den Jahren mit den Routiniers Patrice Bergeron und Brads Marchand so dominant sind und wissen, wie man Spiele gewinnt. Sie haben viel Erfahrung im Team und ein gutes Leadership, was sich momentan darin widerspiegelt, wie sie auftreten.

    Für mich war auch überraschend, dass sie im Sommer Cassidy entlassen haben. Sie waren aber der Meinung, dass die Mannschaft eine neue Stimme braucht. Vier Jahre sind eine lange Zeit für einen Trainer mit denselben Führungsspielern zu arbeiten. Da schleifen sich gewisse Dinge ein. Wir sehen es bei uns bei den New York Islanders, wo jetzt mit Lane Lambert ein ehemaliger Assistenztrainer das Sagen hat und einfach etwas offensiver spielen lässt. Damit hat er mehr Erfolg, obwohl nahezu dasselbe Personal da ist.

    Alex Ovechkin stürmt auf die 800 Tore und die Marke von Gordie Howe von 801 auf Platz 2 der ewigen Torjägerliste zu. Ich hatte vor zwei Jahren bei einer Umfrage gesagt, dass Ovi die 894 Tore von Wayne Gretzky nicht schaffen wird, aber ich muss sagen, man könnte langsam daran glauben. Auch in dieser Saison liegt der Stürmer der Washington Capitals mit knapp 0,6 Toren pro Spiel bei seinem Karriere-Durchschnitt und wird nicht langsamer, obwohl sein üblicher Passgeber Nicklas Backstrom verletzt ist. Er spielt ein schlaues Eishockey, energiesparend sozusagen. Er weiß, wo er stehen muss, um Tore zu schießen. Auch wenn jeder weiß, was kommt und wo er steht, so ist es schwer zu unterbinden.

    Ich bleib aber nach wie vor dabei, dass er es nicht schaffen wird, weil ihm immer noch 101 Tore zu Gretzky fehlen. Es wird definitiv nicht leichter für ihn und weitgehend verletzungsfrei muss er auch bleiben. Es wäre zwar schön für das Eishockey, aber die Entfernung ist schon noch groß, vielleicht zu groß. Er weiß, wo das Tor steht und kann es schaffen, aber es wird eng für ihn.

    Weniger konstant war in den letzten Jahren Erik Karlsson, der plötzlich wieder ganz stark auftrumpft. Für mich verständlich, nachdem der Verteidiger der San Jose Sharks immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Wenn man gesund ist, dann hat man seinen Rhythmus und mit diesem gewinnt man Selbstvertrauen. Das wiederum ist wichtig für sein gesamtes Spiel und den Umgang mit dem Puck. Dann spielt man die richtigen Pässe und findet die Lücken beim Schuss. Wenn es nicht so läuft, dann fehlt das letzte Gefühl und es gelingt nichts so gut. Von dem her macht es Sinn, dass er wieder besser auftritt, nachdem er gesund ist.

    Die Ottawa Senators mit Tim Stützle und die Buffalo Sabres mit JJ Peterka finden sich am Ende der Atlantic Division wieder. Ich habe von beiden Teams zu Saisonbeginn mehr erwartet. Ich glaube, dass die Senators noch ein bis zwei Jahre brauchen werden, um konstant Siege einzufahren. Sie haben ein paar erfahrene Spieler geholt und einen guten Pool aus jungen Leuten, aber es braucht Zeit bis der Erfolg sich einstellt.

    Die Sabres habe ich besser eingeschätzt, denke aber, dass sie noch um die Stanley Cup Playoffs mitspielen werden. Dort sollte die Qualität im Saisonverlauf noch besser werden, dass sie zumindest in dem Kampf eintreten können. Das sehe ich bei Ottawa derzeit nicht.

    Etwas überraschend war, dass Lukas Reichel nach seiner starken AHL-Saison im vergangenen Jahr zurück ins Farmteam musste, obwohl die Chicago Blackhawks im Neuaufbau sind. Dort knüpft er jetzt an seine starken Leistungen an. Klar, jeder will in der NHL spielen, aber ich glaube, es ist für ihn von Vorteil noch etwas AHL zu spielen. Ich war überzeugt davon, dass er gegen Ende der Saison seine Chance erhalten wird. Jetzt durfte er am Dienstag schon sein Saison-Debüt für die Blackhawks feiern. Er kann nun mit viel Selbstvertrauen in die Liga kommen und hoffentlich überzeugen.

    Für Leon Gawanke von den Manitoba Moose (Winnipeg Jets) habe ich nur den Tipp weiter geduldig zu sein und seine Leistung in der AHL zu bringen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung und musste mich auch ein paar Jahre im Farmteam durchkämpfen. Als Verteidiger gibt es nur sechs bis sieben freie Plätze, was den Sprung noch schwerer macht. Doch weiter hart zu arbeiten und Leistung zu bringen, hat sich am Ende schon immer ausbezahlt.

    Dennis Seidenbergs 3. NHL-Blog 2022/23
    Dennis Seidenberg hat als Höhepunkt seiner Karriere im Jahr 2011 als zweiter Deutscher den Stanley Cup gewonnen. Der heutige Entwicklungstrainer der New York…
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    NHL-Update zu den Spielen vom 08. Dezember
    Niederreiter beendet eine kleine Durststrecke, wirklich jubeln konnte aber nur Malgin

    In der NHL standen auch am Donnerstagabend einige Schweizer im Einsatz, unter anderem trugen die Toronto Maple Leafs und die Los Angeles Kings gar ein Schweizer Duell aus. Am positivsten aufgefallen ist allerdings Nino Niederreiter.

    Einen glanzvollen Abend erwischten die Toronto Maple Leafs vor dem Heimpublikum im Spiel gegen die Los Angeles Kings. Die Leafs waren spielbestimmend und münzten ab dem Mittelabschnitt ihre Chancen ziemlich konsequent um. Zwischen der 26. und der 34. Spielminute gelangen den Kanadier vier Treffer. Auston Matthews 5:0 im Schlussdrittel war dann nur noch reine Zugabe. Auf beiden Seiten stand je ein Schweizer Stürmer im Einsatz. Denis Malgin bliebt ohne Torbeteiligung, gab in seinen 12:56 Minuten auf dem Eis aber drei Abschlüsse aufs Tor ab. Kevin Fiala auf der Gegenseite beendete das Spiel mit einer Minus-Eins-Bilanz. Er durfte 14:41 Minuten aufs Eis, dabei spielte er für fast vier Minuten im Powerplay.

    Ein etwa ähnliches Schussverhältnis wie in der vorangegangenen Partie präsentierte sich auch zwischen den Carolina Panthers und den Detroit Red Wings. Aus 41:20 Abschlüssen aufs Tor wurde am Ende ein 5:1 für die Panthers. Pius Suter, der einzige Schweizer in dieser Begegnung, blieb bei 14:19 Spielminuten bei einer Minus-Eins-Bilanz. Am einzigen Treffer seines Teams, ein Powerplay-Tor, war er nicht beteiligt. Suter wurde im anderen Special-Team, jenes fürs Boxplay eingesetzt.

    Bereits nach 2:53 Minuten lagen die Nashville Predators rund um Roman Josi und Nino Niederreiter auswärts bei den Tampa Bay Lightning mit zwei Treffern zurück. In Unterzahl stellten die Preds aber noch im Startdrittel den Anschluss wieder her. So war das Tor, an welchem Niederreiter als zweiter Assistgeber beteiligt war, der zwischenzeitliche Ausgleich in der 33. Minute. Der Schlussabschnitt ging dann deutlich an die Heimmannschaft, womit die 2:5-Niederlage für das Schweizer Duo besiegelt war. Josi spulte mit 28:01 Minuten ein eindrückliches Pensum ab. Mit sechs Schüssen aufs Tor brachte er sich aber erfolglos in die Offensive ein. Niederreiter schloss fünfmal selbst ab, nach fünf punktelosen Spielen, war er aber endlich wieder einmal an einem Tor beteiligt.

    Super League: Lugano, Sion und Basel im Visier der Juve-Ermittlungen

    Der Finanzskandal um Juventus beschäftigt mittlerweile die Staatsanwaltschaft in Turin. Nun geraten auch drei Clubs aus der Super League ins Visier.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mehrere Schweizer Clubs sind ins Visier der italienischen Staatsanwaltschaft gerückt.
    • Es geht um Spielergeschäfte mit Juventus Turin.
    • Mehrere Transfers mit dem FC Lugano, dem FC Sion und dem FC Basel werden untersucht.

    Droht im Finanzskandal um Juventus Turin auch einigen Clubs aus der Super League Ungemach? Einem Bericht der «Gazzetta dello Sport» prüft die Turiner Staatsanwaltschaft mehrere Juve-Transfers mit Schweizer Beteiligung.

    Die Staatsanwaltschaft untersucht Vorwürfe der Bilanzfälschung und Marktmanipulation in den Geschäftsberichten der Alten Dame. Laut «Gazzetta» werden dabei 22 Spielergeschäfte aus der jüngeren Vergangenheit näher unter die Lupe genommen.

    Mehrere Lugano-Transfers werden geprüft

    Gleich mehrfach wird dabei der FC Lugano erwähnt. Anfang 2019 wechseln Cendrim Kameraj und Roman Macek aus dem Juventus-Nachwuchs in die Super League. Am selben Tag gehen Nikita Vlasenko und Edoardo Masciangelo in die umgekehrte Richtung.

    In den Unterlagen findet sich eine E-Mail, die auf eine Absprache hindeutet. Juventus-Sportkoordinator Federico Cherubini schreibt an Sportchef Fabio Paratici: «Lugano ist einverstanden: Sie wollen es auf Kameraj machen, gegen einen Spieler ihrer Wahl.»

    Und auch der Doppelwechsel von Christopher Lungoyi und Kevin Monzialo im Januar 2021 wird von den Ermittlern untersucht. Lungoyi wechselte für 2,5 Millionen zu Juventus, zwei Wochen später ging Monzialo für die gleiche Summe in die Gegenrichtung.

    Super League im Visier der Juventus-Ermittler

    Auch ein Spielertausch mit dem FC Sion wird geprüft. Mattias Andersson wechselte im Sommer 2019 für vier Millionen von Juventus nach Sion. Sechs Monate später holten die Turiner dann Yannick Cotter für knapp fünf Millionen aus dem Wallis.

    Ein Dokument, das bei Juventus beschlagnahmt wurde, dotiert dessen Wert ursprünglich nur mit 2,7 Millionen. Ein zweiter Spieler sollte ins Geschäft eingebunden werden, daraus wurde nichts. Kurzerhand wurde die Valuation von Cotter beinahe verdoppelt.

    Und auch ein Geschäft mit dem FC Basel wird von den Ermittlern untersucht. Kaly Sene wechselte im Sommer 2020 für rund vier Millionen von Turin ans Rheinknie. Gleichzeitig holten die Turiner Albian Hajdari für fast die gleiche Summe aus Basel.

    Trotz Vertrag bis 2024
    HCD-Schock – Nygren wird die Bündner nach sechs Jahren verlassen

    Wie der HC Davos bekannt gab, wird Magnus Nygren den Club nach der laufenden Saison trotz eines Vertrages bis Sommer 2022 verlassen. Der Schwede will aus familiären Gründen nach dieser Saison in die Heimat zurückkehren.

    Im Sommer 2017 stiess Nygren von Färjestad BK zum HCD. Die sechste Saison ist nun seine letzte in Davos. „Es war ein unglaublich harter Entscheid, nicht nur für mich, sondern auch für meine Frau. Er ist uns nicht nur sehr schwergefallen, sondern ist auch heute, Tage nach dem Entschluss, immer noch höchst emotional“, lässt sich der 32-jährige auf der HCD-Webseite zitieren.

    Der HCD und Davos hätten sich für ihn und seine Familie zu einer zweiten Heimat entwickelt, "Ich kenne nicht nur meine Mannschaftskollegen, sondern zum Beispiel auch den Eismeister, den Tankwart oder die Verkäuferin im Lebensmitteladen." So sei für ihn trotz Anfragen anderer NL-Vereine ein Wechsel innerhalb der Schweiz nie in Frage gekommen. Hauptgrund für die Entscheidung ist die Familie, so Nygren.

    Zitat
     Vera, meine ältere Tochter, besucht zurzeit den Kindergarten in Davos. Im nächsten Jahr wird sie eingeschult. Mit unserer Rückkehr erhält sie die Gelegenheit, dies in Schweden zu tun. Gemeinsam mit meiner Gattin Lisa bin ich zur Überzeugung gelangt, dass es der richtige Zeitpunkt für die Heimkehr ist, wenn ich die Zukunft meiner Kinder, jene unserer Familie und meine eigene sportliche kombiniere.
    Magnus Nygren, hcd.ch, 08.12.2022
     


    Nygren will diesen Schritt machen, solange er "noch voll im Saft" sei. Wo es ihn hinzieht, ist noch offen. Die Eliteserien ist aber das Ziel. Beim HCD bedauert man den Abgang des Teamleaders. "Ja, das ist sehr schade. Wir verlieren in Magnus nicht nur einen guten Spieler, sondern auch einen wichtigen Leader in der Kabine und auch einen sehr guten Menschen", sagt Jan Alston. "Wir werden ihn vermissen. Aber ich verstehe, dass Magnus als Familienvater seine Zukunft in seiner Heimat plant." Bevor es aber so weit ist, will sich Nygren auf den Rest der laufenden Saison konzentrieren, hat er doch noch einen Wunsch.

    Zitat

    Natürlich möchte ich mit einem Titel nach Hause fahren. Wir haben schon bald die Chance, den Spengler Cup zu gewinnen und fokussieren uns darauf. Danach schauen wir auf die Meisterschaft. Da waren wir letzte Saison im Playoff-Halbfinal. Wenn man einmal unter den ersten vier ist, ist im Playoff alles möglich. Unser Team ist gut genug, um auch im April noch lange Eishockey zu spielen.
    Magnus Nygren, hcd.ch, 08.12.2022
     

    Für knapp zwei Wochen
    Ambri darf sich auf die Rückkehr von NHL-Trainerlegende Julien freuen

    Schon im September diesen Jahres unterstützte die NHL-Trainerlegende Claude Julien den HC Ambri-Piotta in beratender Funktion. Nun kehrt er im Dezember für knapp zwei Wochen zurück.

    Vom 9. bis 20. Dezember wird Claude Julien den technischen Staff mit seiner Erfahrung verstärken, dies haben die Leventiner in der Medienmitteilung bekannt gegeben. Claude Julien, der 2011 mit den Boston Bruins den Stanley Cup gewann, war bereits im September für kurze Zeit beim HCAP engagiert, daraufhin legte die Mannschaft von Luca Cereda einen Traumstart in die neue Saison hin (zwei Siege mit ihm an der Bande, insgesamt mit vier Siegen gestartet). In der Folge verlor man aber etwas den Faden, in den letzten zehn Spielen gab es beispielsweise nur noch drei Sieg. Ob Claude Julien helfen kann, die Trendwende einzuleiten?

    https://sport.ch/hc-ambri-piott…e-julien-freuen

    Er war gestern am Schluss sogar in Linie 1 für Riedi.... war nicht schlechter als die Mehrheit aber ist auch nicht sonderlich aufgefallen.

    Absolut, da gebe ich dir recht.
    RG hat gestern immer wiedermal die Linien umgestellt.
    Aber das ist ja dann ebenfalls nicht ganz einfach, kann funtionieren, muss aber nict. Hat es auch nicht.

    Chris war genau so Kacke wie alle anderen auch.

    Shootingstar Riedi genau so wenig, wie Roe, Siegrist oder Lammiko.

    Absolut, verstehe auch deine Argumentationen, so ist es nicht. Wie geschrieben, kann es auch Gründe geben warum sic keiner Emotionen "erlaubt".

    Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn du in so einer Situation wie Chris bist, dass du wahrscheinlich möglichst keine Angriffsfläche bieten willst.

    Das Ei dann nur dem Chris unterjubeln zu wollen, ist dann gar etwas einfach.
    Sie waren 0-2 hinten, gleichen dann irgendwie doch noch aus (wie fast immer) und dann kommt ein individueller Fehler 30 Sekunden vor Schluss und der kam NICHT von Chris! Diesen einen doch noch fast glücklich gewonnenen Punkt/e, hat ganz jemand anderes verschenkt.
    Aber auch hier, das kann jedem einmal passieren!

    Emotionen hätte auch Marti reinbringen können oder Lammiko (spielte der gestern?). Wo war Bachofner gestern, der ja in Zug dafür bekannt war Emotionen ins Spiel zu bringen.? Marti spielt eine wirklich tolle Saison bis jetzt, aber gestern war er ein Ärgernis bei der Spielauslösung.

    Auch der Trainer hätte mal ein Timeout nehmen können, um alle mal vor Publikum zusammenzufalten.

    Da muss von jedem viel mehr kommen, nicht nur von Chris.

    Eventuell will der Trainer ja genau diese Emotionen NICHT! Man stelle sich mal das Standing von Chris vor, wenn er einen 2- er holt bei solch einer Aktion ("Feuer reinbringen"), obwohl der Trainer genau diese ausdrücklich untersagt/verboten hat. 2 PP gegentreffer hatte man ja schon gefressen bis dahin...
    Tolle Ausgangslage für einen im 4. Block der um einen Vertrag kämpft.

    Am ehesten hätte dies gestern Bachofner übernehmen müssen/sollen, aber wie geschrieben, sie waren alle platt/schlecht/nicht gut/kamen nicht ins Spiel.
    Was auch immer, tempi passati, Blick nach vorne. Wenn sie am Freitag Kloten 5-0 aus der SLA schiessen, schreit kein Hahn mehr danach.