Beiträge von Sbornaja

    Hier noch er 1. Teil:

    Bei diesen Import-Spielern läuft der Vertrag aus - Teil 1

    In der National League ist zwar erst knapp ein Drittel der Saison gespielt und trotzdem müssen sich die Sportchefs bereits Gedanken über die kommende Meisterschaft machen. Besonders die Verträge mit den Import-Spielern dürfte dem einen oder anderen Sportchef zu schaffen machen. In einem zweiteiligen Artikel liefern wir euch eine Übersicht, bei welchen Vereinen die Verträge mit den ausländischen Spielern auslaufen werden.

    HC Ajoie

    • T.J. Brennan (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Jérôme Leduc (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Guillaume Asselin (RW) - Vertrag bis 2022/23
    • Martin Bakos (LW/RW) - Vertrag bis November 2022
    • Jonathan Hazen (RW) - Vertrag bis 2023/24 
    • Philip-Michaël Devos (C) - Vertrag bis 2024/25 
    • Frédérik Gauthier (C) - Vertrag bis 2022/23

    Der HC Ajoie hat derzeit sieben Import-Spieler unter Vertrag, bei fünf Akteuren läuft der Kontrakt Ende Saison aus. Martin Bakoš wurde im September für den verletzten Jonathan Hazen geholt. Dieser überzeugte bisher auf ganzer Linie, sodass sein bis Ende Oktober datierter Kontrakt um einen Monat verlängert wurde. Sollte er nach der Nati-Pause weiterhin auf gutem Niveau performen, ist es gut vorstellbar, dass man ihn noch länger beschäftigen wird. T.J. Brennan kam vor der Saison 2022/23 in die Westschweiz, zuvor spielte er in Österreich. Auch er wurde bisher den Erwartungen gerecht, der 33-Jährige dürfte sich bei solchen Leistungen auf eine Vertragsverlängerung einstellen dürfen, hält er die Pace aufrecht, dann würde er bis zum Saisonende 36 Punkte sammeln.

    Dasselbe wie für Brennan gilt für Jérôme Leduc. Der Kanadier spielt seine zweite Meisterschaft in der Westschweiz, auch er kam aus der österreichischen ICEHL. Es würde überraschen, wenn er keinen neuen Vertrag bekommt. Guillaume Asselin spielt ebenfalls seine zweite Saison beim HCA. Bereits jetzt hat er einen Punkt auf dem Konto (14 Scorerpunkte), wie letztes Jahr. Momentan drängt er sich also für ein neues Arbeitspapier auf. Frédérik Gauthier kam aus der AHL in die Schweiz. Auf ganzer Linie konnte er noch nicht überzeugen, doch noch ist die Saison jung. Gut vorstellbar, dass der 27-Jährige zurück nach Nordamerika gehen will, weswegen seine Zukunft schwer vorherzusagen ist. 

    Lausanne HC

    • Martin Gernát (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Cory Emmerton (C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Robin Kovács (LW/RW) - Vertrag bis 2024/25 
    • Richard Pánik (LW/RW) - Leih-Vertrag bis 2022/23
    • Michael Raffl (LW/RW). -Vertrag bis 2023/24 
    • Miikka Salomäki (W/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Jiri Sekac (LW) - Vertrag bis 2023/24 

    Der Lausanne HC hat sich auch für die kommende Saison bereits gerüstet. Nur ein einzelner Import-Vertrag läuft am Ende dieser Meisterschaft aus, nämlich jener von Richard Pánik. Der 31-Jährige gehört noch immer den New York Islanders. Noch konnte er in der National League nicht restlos überzeugen, aber er war auch erst neun Partien im Einsatz. Wahrscheinlich wird er im Sommer wieder nach Nordamerika zurückkehren, doch die Westschweizer haben bereits sechs ausländische Spieler für die kommende Saison unter Vertrag.

    HC Lugano

    • Mikko Koskinen (G) - Vertrag bis 2023/24 
    • Oliwer Kaski (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Mark Arcobello (RW/C) - Vertrag bis 2024/25 
    • Kris Bennett (LW/C) - Vertrag bis 2022/23 
    • Daniel Carr (LW/RW) - Vertrag bis 2024/25 
    • Brett Connolly (RW) - Vertrag bis 2022/23
    • Markus Granlund (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Troy Josephs (C) - Vertrag bis 2022/23

    Der HC Lugano muss sich Gedanken um zwei Spieler machen. Brett Connolly kam aus Nordamerika in die National League, in Übersee kam er letztes Jahr hauptsächlich in der AHL zum Einsatz. Bisher überzeugt er im Tessin auf ganzer Linie und sammelt im Schnitt einen Punkt pro Spiel. Sollte der 30-Jährige nicht nach Amerika zurückgehen, dann wird er sicherlich mit einem neuen Kontrakt ausgestattet. Troy Josephs stand in der aktuellen Meisterschaft erst in 13 Spielen im Einsatz, es ist schwer zu sagen, ob sich der 28-Jährige für einen Vertrag aufspielt. Noch hat er genügend Zeit, um zu brillieren, um auch in der Saison 2023/24 für die Bianconeri zu spielen.

    HC Ambri-Piotta

    • Janne Juvonen (G) - Vertrag bis 2022/23
    • Tim Heed (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Jesse Virtanen (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Filip Chlapík (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Brandon McMillan (LW/C) - Vertrag bis 2022/23
    • Michael Spacek (RW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Nick Shore (C) - Vertrag bis 2022/23

    Janne Juvonen stand in der letzten Saison für zehn Spiele bei den Tessinern im Tor und spielte sich sogleich für einen neuen Vertrag auf. Auch in der aktuellen Meisterschaft performt er auf hohem Niveau und wehrte über 92 Prozent der gegnerischen Torschüsse ab. Die Tessiner werden sich sicherlich bemühen, ihn zu halten. Jesse Virtanen kam aus der schwedischen Top-Liga in die NL. Bisher konnte er die Erwartungen erfüllen, im Schnitt sammelt der Defensivmann 0.6 Punkte pro Spiel. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass der HCAP auch ihn gerne behalten möchte.

    Brandon McMillan spielt seine zweite Meisterschaft im Dress der Biancoblù, bisher knüpfte er aber noch nicht an seinen letztjährigen Leistungen an. Der 32-Jährige muss sich noch steigern, um einen neuen Vertrag zu erhalten. Nick Shore ist neu im Tessin, kennt die Schweizer Liga aber bereits aus seiner Zeit beim EVZ. Der US-Amerikaner sammelte sieben Punkte in 17 Partien, da ist noch Luft nach oben. Noch ist es ungewiss, ob er in der Schweiz bleiben wird... 

    SCL Tigers

    • Sami Lepistö (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Vili Saarijävi (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Marc Michaelis (LW/C) - Vertrag bis 2022/23
    • Harri Pesonen (LW) - Vertrag bis 2022/23
    • Aleksi Saarela (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Cody Eakin (C) - Vertrag bis 2022/23

    Sami Lepistö kannte die Schweizer Liga noch gar nicht, doch scheint er sich bereits wohl zu fühlen. Zehn Punkte sammelte der Finne bisher, angesichts der Tabellensituation der Tigers kann sich dieser Wert durchaus sehen lassen. Der 38-Jährige wird wohl nicht mehr viele Saisons spielen, bis er an ein Karriereende denkt, doch ist es durchaus im Bereich des Möglichen, dass er auch im nächsten Jahr bei den Emmentalern spielen wird. Marc Michaelis ist ebenfalls neu bei den Tigers. Bisher überzeugte er, sammelte er doch bereits 19 Punkte in 21Spielen. Der Deutsche kam direkt aus der AHL, gut möglich, dass er wieder nach Nordamerika zurückkehren möchte. So dürfte es schwer werden, ihn in Langnau zu halten.

    Cody Eakin kam von den Buffalo Sabres in die Schweiz, stand aber erst in sechs Partien im Einsatz. Noch ist es schwer zu beurteilen, ob er die Verantwortlichen überzeugen kann. Deswegen können wir über seine Zukunft nur spekulieren. Und dann wäre da noch ein Import-Vertrag, der bei den Emmentalern ausläuft und zwar jener von Harri Pesonen. Die Frage, ob man den Captain wohl behalten möchte, dürfte sich erübrigen.

    EHC Kloten

    • Juha Metsola (G) - Vertrag bis 2022/23
    • Lucas Ekeståhl Johnsson (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Jordan Schmaltz (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Arttu Ruotsalainen (C/W) - Vertrag bis 2022/23
    • Miro Aaltonen (C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Jonathan Ang (C) - Vertrag bis 2023/24 

    Der Aufsteiger hat an der Import-Spieler-Front einen guten Job gemacht und drei ausländische Spieler bereits für die nächste Saison an den Verein gebunden. Juha Metsola konnte bisher noch nicht restlos überzeugen. Der EHC Kloten kam zwar zu Beginn der Saison etwas unter die Räder, doch noch immer weist der Goalie eine Fangquote von knapp unter 90 Prozent vor. Metsola muss sich sicherlich noch verbessern, wenn er weiterhin in der Flughafenstadt spielen möchte. Jordan Schmaltz konnte bisher noch keine Partie für den EHC Kloten absolvieren, weswegen wir hier auf eine Einschätzung verzichten. Arttu Ruotsalainen wusste bisher zu überzeugen, mit 16 Punkten aus 21 Partien gehört der Offensivmann zu den gefährlichsten Spielern seiner Mannschaft. Performt er weiterhin auf diesem Niveau, werden die Verantwortlichen ihn wohl mit einem neuen Vertrag ausstatten. 

    HC Fribourg-Gottéron

    • Ryan Gunderson (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Juuso Vainio (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Marcus Sörensen (LW/RW) - Vertrag bis 2024/25 
    • Jacob de la Rose (W/C) - Vertrag bis 2022/23
    • Janne Kuokkanen (LW/C) - Vertrag bis 2022/23
    • Victor Rask (LW/C) - Vertrag bis 2022/23

    Christian Dubé hat in den kommenden Monaten einiges zu tun, laufen doch gleich fünf Verträge mit ausländischen Spielern aus. Ryan Gunderson absolviert bereits seine vierte Saison im Dress der Drachen, schwer vorstellbar, dass der 37-Jährige noch einmal wechseln wird, er dürfte ein neues Arbeitspapier erhalten. Juuso Vainio kam aus Schweden in die Saanestadt, doch bisher konnte er seine Verpflichtung nicht rechtfertigen. Der Finne trat offensiv nicht in Erscheinung und steht noch ohne Scorerpunkt da. Mit solchen Werten wird Dubé wohl nicht versuchen, ihn zu halten. Er hat aber noch genügend Zeit, seinen Trainer und Sportchef vom Gegenteil zu überzeugen. Jacob de la Rose kam ebenfalls aus der schwedischen Liga in die Schweiz, 17-mal stand er bereits im HCFG-Trikot auf dem Eis, dabei konnte er vier Scorerpunkte sammeln. Im Angriff kann er sich sicherlich noch steigern, in der Vergangenheit hat er oft gezeigt, dass er es besser kann. Bei einer Leistungssteigerung dürfte er einen neuen Vertrag erhalten.

    Janne Kuokkanen kam aus der NHL und bewies bisher, dass er ein starker Spieler ist. 13 Punkte sammelte er in 17 Partien, obwohl es der Mannschaft nicht läuft, weiss er zu überzeugen. Der 24-Jährige wird unserer Meinung nach nicht lange in der Schweiz weilen, dürfte die NHL wohl noch immer sein Ziel sein. Victor Rask stand erst in sieben Partien im Einsatz. Der langjährige NHL-Spieler wird die National League wohl als Bühne nutzen, sich erneut für Nordamerika aufzudrängen. Sollte ihm dies nicht gelingen, dürfte er auch in einem Jahr noch für die Drachen auflaufen.

    Ich finde wir haben aktuell sehr gute Imports aber mit Garret Roe würde ich nicht mehr verlängern wollen. Von ihm kommt einfach zu wenig und dies nicht erst in dieser Saison.

    Sehe ich auch so und gewisse Wechsel, auch auf den Ausländerpositionen tun jedem Team gut.

    Aber Roe scheint in der Garderobe ein Leader zu sein, eventuell hat das auch noch ein grosses Gewicht bei der Weiterverpflichtung.

    Aber Spieler mit den Skills von Roe, gibt es doch einige.

    Wobei er doch lange verletzt war und ich das Gefühl habe, dass er mit noch mehr Liga-Spielen seine Automatismen verbessern wird.

    Zug verpflichtet den Amerikaner zum zweiten Mal

    Abdelkader wechselt erneut in die Schweiz

    sport.ch 

    Der EVZ reagiert auf den verletzungsbedingten Ausfall von Carl Klingberg und verpflichtet bis Ende Jahr den 35-jährigen US-Amerikaner Justin Abdelkader.

    Der EVZ stattet Justin Abdelkader mit einem Vertrag bis Ende Jahr aus, mit Option auf Verlängerung bis Ende Saison. Damit reagiert der EVZ auf die Verletzung von Stürmer Carl Klingberg. Der Schwede wird den Zugern mehrere Wochen fehlen.

    Justin Abdelkader ist in Zug kein Unbekannter. Der Stürmer verstärkte den EVZ in der

    Saison 2020/21 auf die Playoffs hin und war ein wichtiges Puzzleteil auf dem Weg zum ersten Meistertitel nach 23 Jahren. Die Saison 2021/22 startete der US-Amerikaner in der American Hockey League (AHL) bei den Grand Rapids Griffins, kurz vor den Playoffs schloss er sich dann dem HC Lugano an. Nach dem Aus in den Playoff-Viertelfinals verliess Abdelkader Lugano und war seither vertragslos.


    Der 187cm grosse und 97kg schwere Stürmer wurde im NHL-Draft 2005 von den Detroit Red Wings in der 2. Runde als Nr. 42 gezogen. Ab der Saison 2007/08 bestritt Abdelkader 803 NHL-Spiele für die Franchise aus Michigan, wo er auch aufgewachsen ist, und trug in den letzten vier Jahren das «A» auf der Brust. Während 13 Saisons in Nordamerika erzielte der Linksschütze 112 Tore und 153 Assists.

    «Wir kennen Justin und seinen Spielstil bereits bestens. Wir wissen also, was wir von ihm erwarten können», sagt General Manager Reto Kläy. «Er bringt enorme Wasserverdrängung und Erfahrung mit. Mit ihm sind wir zudem gegen allfällige weitere Verletzungen besser abgesichert. Es freut mich, dass er uns bis mindestens Ende Jahr verstärken wird.»

    https://sport.ch/nla/1042532/an…-fragen-stellen

    Bei diesen Import-Spielern läuft der Vertrag aus - Teil 2

    HC Davos

    • Klas Dahlbeck (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Magnus Nygren (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Matej Stransky (RW/LW) - Vertrag bis 2023/24 
    • Leon Bristedt (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Joakim Nordström (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Dennis Rasmussen (C) - Vertrag bis 2022/23

    Der HC Davos muss ich in der kommenden Saison nur um eine Personalie Sorgen machen. Dennis Rasmussen spielt derzeit seine zweite Saison im HCD-Dress, in der letzten Meisterschaft sammelte der Schwede 38 Punkte in 62 Partien. Zurzeit performt er auf einem guten Niveau, im Schnitt sammelt er 0,8 Scorerpunkte pro Spiel. Der HC Davos wird dem 32-Jährigen wohl ein Vertragsangebot vorlegen, ob Dennis Rasmussen dieses auch annehmen wird?

    SC Bern

    • Éric Gélinas (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Cody Goloubef (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Tyler Ennis (RW/LW) - Vertrag bis 2022/23
    • Chris DiDomenico (RW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Oscar Lindberg (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Colton Sceviour (W/C) - Vertrag bis 2022/23
    • Dominik Kahun (W/C) - Vertrag bis 2026/27 

    Cody Goloubef stiess in der letzten Saison zum SC Bern. Da er nur zehn Spiele bestreiten konnte, gab ihm der SCB auf diese Saison hin eine Chance. Bisher konnte er diese nicht diskussionslos nutzen, immer wieder schleichen sich Fehler ein. Doch stand jetzt würden die Mutzen nichts falsch machen, wenn man seinen Kontrakt ausdehnen würde. Es sei denn, sein Import-Platz würde an einen anderen vergeben. Tyler Ennis wurde geholt, um den verletzten Dominik Kahun zu ersetzen. Der Kanadier hat in seinen ersten acht Partien bereits sechs Punkte gesammelt, wenn er so weiter spielt, wäre es nicht überraschend, wenn der SCB ihn weiterhin beschäftigt und dafür den Vertrag von Goloubef nicht ausdehnt. Hier wird sich Sportchef Andrew Ebbet sicherlich einige Fragen stellen müssen. Beispielsweise wie viele ausländische Verteidiger man im Kader haben will. Beide Import-Spieler zu halten, wird dann auch zur Preisfrage. 

    Colton Sceviour kam direkt aus Nordamerika in die Hauptstadt, bisher überzeugte er mit seinem Speed und dem Zug zum Tor, nur die Kaltschnäuzigkeit lässt er manchmal vermissen. Bisher dürfte der SCB aber mit dem Gedanken spielen, seinen Vertrag zu verlängern.

    ZSC Lions

    • Simon Hrubec (G) - Vertrag bis 2023/24 
    • Mikko Lehtonen (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Justin Azevedo (C) -Vertrag bis 2022/23
    • Lucas Wallmark (C) - Vertrag bis 2024/25 
    • Garrett Roe (C) - Vertrag bis 2022/23
    • Alexandre Texier (LW/C) - Leih-Vertrag bis 2022/23
    • Juho Lammikko (LW/C) - Vertrag bis 2022/23

    Justin Azevedo war bereits im letzten Jahr bei den ZSC Lions, in der aktuellen Meisterschaft konnte er aber erst sieben Partien bestreiten. Dennoch könnten die Lions den Kontrakt mit Azevedo ausdehnen, der Center überzeugte in den wenigen Partien nämlich und sammelte bereits fünf Punkte. Juho Lammikko kam aus der NHL in die Schweiz, bisher wusste er mit 13 Zählern aus 18 Partien zu gefallen. Sollte er Ende Saison kein Angebot aus Übersee erhalten haben, so dürften die Lions alles unternehmen, den Vertrag mit dem 26-Jährigen zu verlängern.  

    Garrett Roe hat in dieser Saison das Amt des Assistantcaptains übernommen. Noch könnte er sich in der Offensive steigern, sind doch fünf Punkte aus zwölf Spielen ein bisschen wenig. Doch es ist schwer vorstellbar, dass die ZSC Lions ihn ziehen lassen. Alexandre Texier kam in die Schweiz, um näher bei der Familie zu sein. Der 23-Jährige ist ein unglaubliches Talent und weiss durch Kreativität zu überzeugen. Da er nur per Leihe in der Schweiz ist, wird er Ende Saison nach Nordamerika zurückkehren. Vorausgesetzt: Das familiäre Problem hat sich gelöst.

    EV Zug

    • Christian Djoos (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Niklas Hansson (D) - Vertrag bis 2025/26 
    • Peter Chelarik (LW/RW) - Vertrag bis 2023/24 
    • Carl Klingberg (RW) - Vertrag bis 2022/23
    • Brian O'Neill (RW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Jan Kovar (C) - Vertrag bis 2024/25 

    Christian Djoos möchte gerne in Zug bleiben, der 28-Jährige spielt bisher auf gutem Niveau. In den ersten 21 Saisonspielen sammelte er bereits 14 Punkte, so liegt es nun am EV Zug, ob man ihn behalten möchte. Es würde aber überraschen, wenn Djoos nächstes Jahr nicht mehr in Zug spielen wird. Etwas anders sieht die Lage bei Carl Klingberg aus. Der Offensivmann hat den Wunsch geäussert, wieder in seiner Heimat spielen zu können. Somit muss sich der EVZ nicht um eine Vertragsverlängerung bemühen, Klingberg wird seine letzte Saison in der Innerschweiz spielen.

    SC Rapperswil-Jona Lakers

    • Emil Djuse (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Maxim Noreau (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Nicklas Jensen (RW/LW) - Vertrag bis 2023/24 
    • Petr Cajka (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 (+1) 
    • Roman Cervenka (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 
    • Andrew Rowe (W/C) - Vertrag bis 2022/23
    • Jordan Schroeder (RW/C) - Vertrag bis 2023/24 

    Der US-Amerikaner spielt seit 2019 bei den Lakers, während drei Jahren trug er das "C" auf der Brust. In der aktuellen Saison ist er auf gutem Weg, seine letztjährige Punktzahl (22 Punkte) zu übertreffen. Dafür muss er aber die Pace beibehalten. Der 34-Jährige muss sich zudem für einen neuen Vertrag aufdrängen.Sollte er seine Leistungen weiterhin konstant auf das Eis bringen oder gar können, dürften wir ihn auch in einem Jahr im Dress der Rosenstädter sehen.

    EHC Biel-Bienne

    • Harri Säteri (G) - Vertrag bis 2022/23
    • Viktor Lööv (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Alexander Yakovenko (D) - Vertrag bis 2024/25 
    • Jesper Olofsson (LW/RW) - Vertrag bis 2023/24 
    • Toni Rajala (LW/RW) - Vertrag bis 2023/24 
    • Jere Sallinen (LW/C) - Vertrag bis 2023/24 

    Juho Olkinuora wechselte im Juni dieses Jahres in die NHL, noch bevor er sein erstes Spiel für die Seeländer bestritten hat. So musste man einen Ersatzmann suchen. Man fand Harri Säteri. Der Finne wehrte bisher etwas mehr als 90 % der gegnerischen Torschüsse ab. Ein durchschnittlicher, aber kein starker Wert. Noch hat er sicherlich Luft nach oben, in einigen Spielen hat er aber bereits gezeigt, was er alles kann. Säteri kam aus der KHL in die Schweiz, sollte sich die Situation um den Ukraine-Krieg nicht verbessern, dürfte er auch in einem Jahr zwischen den Pfosten der Seeländer stehen.

    Genève-Servette HC

    • Henrik Tömmernes (D) - Vertrag bis 2022/23
    • Sami Vatanen (D) - Vertrag bis 2023/24 
    • Linus Omark (LW) - Vertrag bis 2023/24 
    • Valtteri Filppula (LW/C) - Vertrag bis 2022/23
    • Teemu Hartikainen (W/C) - Vertrag bis 2022/23
    • Daniel Winnik (W/C) - Vertrag bis 2023/24 

    Henrik Tömmernes ist der torgefährlichste Verteidiger, mit 19 Punkten sammelte er zwei Zähler mehr als sein erster Verfolger. In diesem Jahr bestreitet er die sechste Saison für die Grenats, es ist beinahe unvorstellbar, dass der GSHC seinen Vertrag nicht verlängern wird. Valtteri Filppula spielt sein zweites Jahr in der Westschweiz, auch er weiss vollkommen zu überzeugen. Er sammelt im Schnitt über einen Punkt pro Spiel. Der 38-Jährige scheint noch nicht müde zu sein, auch bei ihm würde es überraschen, wenn man seinen Kontrakt nicht ausdehnte. Teemu Hartikainen kam in diesem Jahr aus der KHL. Im Schnitt sammelt er etwas weniger als einen Zähler pro Partie, doch könnte auch seine Zukunft vom Ukraine-Krieg abhängig sein. Wenn sich die Situation verbessert, ist eine Rückkehr in die KHL sicher eine Option, ansonsten werden die Verantwortlichen in Genf wohl alles unternehmen, um Hartikainen beim GSHC zu halten.

    Wie immer bei dem Thema: 100% bei dir!!!

    Das unsägliche rumgehäule hier kommt ja meistens von den gleichen Personen.

    Ich tippe mal darauf, dass von den meisten (noch keiner?) in irgend einer Sportart ein Spiel geleitet hat.

    Jungs, fangt bei euch im Fussball-Dorf-Grümpi oder mal bei den Bambini/Piccolo Spiel an, jeder Verein sucht auf jeder Stufe noch Schiedsrichter und etwas Kohle gibt es auch noch! Gespräche mit Eltern danach auch :rofl:
    Ich schwöre euch, es wird ein bleibendes Erlebniss. Schreibt es mir bitte dann per PN.

    Grundregel:
    Je weniger Regel-Ahnung, je grösser das Schiribashing. Und etwas Ahnung haben und auf dem Eis bei vollem Tempo noch umsetzten, sind dann gleich noch einmal zwei verschiede paar Schuhe.

    Übrigens ist auch bei den aktiven Spielern auf dem Eis fehlende Regelkentniss festzustellen.

    Es gibt jedes Jahr den bekannten "Info-Day" bei dem die Schiedsrichter die Regelnänderungen den Teams näher bringen.
    Vor ein einigen Jahren hat man ein paar wenige Regelfragen an die Spieler gestellt mit Antwortauswahlen, also a., b. oder c.

    Es war gemäss anwesenden Schiedsrichtern traurig wie viele Antworten falsch waren, in allen Teams....

    Überlasst das mimimi rumgehäule den Komplexhaufen aus Davos, Zug, Lausanne oder Wohlwend.

    Man hat die Schiedsrichter die man zugeteilt kriegt und eine "intelligente" Mannschaft kann/sollte sich auch auf diese einstellen können.

    Zbsp. Nur weil die Schiedsrichter in einem Drittel 2-3 Stockschläge nicht geahndet haben, heisst das noch lange nicht, dass man dies nun ungestraft ausnutzen kann/soll.

    Es ist soooo unglaublich schwer fehlerfrei zu pfeiffen.

    Es gibt mMn. auch wirklich wenig Spiele die so richtig verpfiffen wurden oder werden und dies bei 52 Runden und 14 Teams pro Saison.

    Ich als Boxplayspieler habe es geliebt in Unterzahl zu agieren, meinen Job zu machen und kein Tor zu kriegen oder als Sahnehäubchen sogar einen Shorthander zu schiessen. Schäppi zBsp. kam mMn. über tolle Boxplayleistungen wieder richtig in Fahrt und wurde so der absolute Leader der 4. Linie!

    Diskutierbar ist doch fast jeder einzelne 2er oder eben nicht gepfiffene 2er, da könnte man stundenlang...

    Einzig wenn es um die Gesundheit der Spieler geht, Check gg den Kopf, Schwalben, aberkannte/fälschlich gegebene Tore usw. sollten Diskussionen gefürt werden. Aber hier wurden auch neue Möglichkeiten geschaffen oder werden im Nachhinein die Ligajustiz aktiv.

    Wallmark hat komplett verdient eine mitgekriegt und durfte sich auch zurecht etwas von Senn anhören, auch dies weiss Wallmark selber.

    Schade übernimmt man nicht die Schiri-Gepflogenheiten aus dem Rugby! Es wäre so vieles besser und sachlicher!

    Jänu

    https://www.mysports.ch/de/blog/schwei…-devils-im-hoch

    Schweizer Verteidiger bei den New Jersey Devils im Hoch

    Der Schweizer Verteidiger Jonas Siegenthaler reitet mit seinen New Jersey Devils in der NHL aktuell auf einer Erfolgswelle. Thomas Roost beleuchtet in seiner neusten Kolumne den Einfluss von ihm und den weiteren Schweizern auf den momentanen Höhenflug der Devils.

    Die Devils sind aktuell eines der heissesten Teams in der NHL. 10 Spiele ohne Niederlage, nur die Boston Bruins haben einen besseren Punkteschnitt. Dies, nachdem Fans bereits früh in der Saison den Kopf von Headcoach Lindy Ruff gefordert haben…

    Obwohl ich noch immer der Meinung bin, dass die Devils diese Spitzen-Position nicht bis Ende Saison werden halten können, haben sie mich zur vertieften Analyse provoziert und diese hat ergeben, dass die Devils weit mehr sind als nur eine Fata Morgana. Die Devils haben gute Werte in fast allen Analytics-Kriterien (vor allem ca. 65% expected goal share), sie erzielen viele Tore und sind absolut top bei den «erwarteten Gegentoren», bei den «Anzahl Schüssen aus dem Slot aufs eigene Tor», bei den «Goalchancen gegen die Devils off the rush» und auch bei der «Anzahl gefährlicher Torchancen» die die Devils bis jetzt zugelassen haben. Diese Topwerte zeigen, dass die Frühform der Devils kein Zufall ist, sondern, dass da sehr viel Qualität präsentiert werden kann.

    Die Devils sind ein junges, dynamisches Team mit viel Speed und einigen Spielern, die markante Fortschritte erzielt haben und aktuell ihr bestes Hockey abrufen. Jesper Bratt spielt wie ein Superstar, Jack Hughes bestätigt sein immenses Talent, über den neuen Level als Top 2Way-Center des Nico Hischier habe ich an dieser Stelle bereits früher berichtet und in der Defense erweist sich John Marino als eine sehr smarte Off-Season-Verpflichtung von GM Tom Fitzgerald. Daneben spielt Dougie Hamilton wieder wie zu seinen besten Zeiten und Ryan Graves bestätigt sich mit seinen top Defensivleistungen als Supertrade im Jahr 2021, er kam für den Rollenspieler Maltsev plus ein 2nd-Round-Pick aus Colorado. Ja, sogar der verletzungsanfällige Miles Wood zeigt gegenwärtig sein bestes Hockey, obwohl er fast die gesamte letzte Saison ausgefallen ist. 

    Glücksgriff Jonas Siegenthaler

    Das wahre Schnäppchen ist aber unser Jonas Siegenthaler! Er ist einer der Hauptverantwortlichen für die stabile Defense der Devils und jüngst hat er sogar noch eine Prise Offense seinem Profilportfolio angereichert. Er ist ein «late bloomer», ein Spätzünder und nicht nur ich habe ihm diese markante Steigerung vor 2-3 Jahren nicht zugetraut, denn er wurde quasi gratis - für ein Drittrundendraftrecht - von den Washington Capitals verpflichtet; ein Geniestreich von GM Fitzgerald. Nicht nur der Trade mit den Washington Capitals zeigt sich als Schnäppchen, auch die Vertragsverlängerung mit Jonas Siegenthaler erweist sich aus heutiger Sicht als sehr vorteilhaft für die Devils. Aktuell spielt er er für 1.2 Mio und in den nächsten 5 Jahren steht er mit je 3.4 Mio und damit mit einem unterdurchschittlichen NHL-Salär zu Buche. Vermutlich hat weder er noch sein Agent mit dieser eindrücklichen Leistungssteigerung gerechnet. Seine aktuellen und antizipierten zukünftigen Leistungen würden vergleichsweise ein jährliches Salär von ca. 4.5 Mio verdienen.


    Jonas Siegenthaler ist ein gross gewachsener, kräftiger Verteidiger, ein guter Skater und für seine Grösse mit guter Mobilität in alle Richtungen. Er hält sein Spiel simpel und dies ist smart, er entscheidet sich in den meisten Situationen für so genanntes «High-Percentage-Hockey», d.h. für einfache Aktionen deren Gelingen sehr wahrscheinlich ist; er überschätzt sich nicht. Seine Stockarbeit ohne Scheibe ist sehr wirkungsvoll und im Kopfspeed, im Erkennen und Erahnen von sich entwickelnden Spielsituationen hat er ebenfalls ein Bricket draufgelegt; aktuell gehört Jonas Siegenthaler für mich zu den besten Defensivverteidigern der Liga.  

    Prägende Schweizer bei den Devils

    Die Devils entwickeln sich langsam aber sicher zu einem «Schweizer Nest», denn neben Hischier und Siegenthaler hat jüngst auch der Emmentaler Goalie Akira Schmid seine Duftmarke deponiert, er verhalf den Devils in der Overtime gegen die Ottawa Senators mit teils spektakulären Paraden zu einem Sieg und hat in der internen Goaliehierarchie jüngst den Deutschen Nico Daws überholt und ein weiterer Aufstieg ist nicht unmöglich, denn die Devils konnten bei ihrem Höhenflug nicht auf überragende Goalieleistungen zählen, vielmehr gilt das Goalieticket (Blackwood/Vanecek) nach wie vor als Baustelle der Devils, keine schlechten Aussichten für Akira Schmid.

    Selber gemachte Hockey-Tore - genau! Mit Holzlatten ( :mrgreen: ) und grosse Bett-Leintücher. War auch meistens Torhüter,

    da ich echt beschissen Rollschuh gelaufen bin. Hat Spass gemacht bis ich einen Tennisball vom grössten Junge (hat sich mit 14 schon rasiert) per

    Slapshot in die Kronjuwelen reingedonnert bekommen habe. Mein Sack ist auf die 3 fache grösse angeschwollen - war heftig! :verletzt:

    :rofl: Ou fuck, jetzt häts mi grad verschället :rofl:

    Bei uns war eine Schreinerei um die Ecke :mrgreen: . Ich hab mich dann mal nach über 30 Jahren beim Inhaber entschuldigt, dass wir schlimmer als jede Elster waren.

    Dafür habe ich Ihm einen Einbruchs-Auftrag mit Eingangstüre und 2-3 neuen Fenstern übergeben.

    Er hat nur gelacht und gemeint wir hätten es auch gratis bekommen wenn wir gefragt hätten. Das Problem war dass um 18.00 Uhr kein Schwein mehr im Betrieb war.

    Meistens hat uns aber das Restholz und die Abschnitte gereicht, um die Kiste wieder zu stabilisieren.

    Häsch demfall bi de Züri Sharks gspillt?

    Eishockey ist einfach viel teurer und aufwändiger als Fussball, dazu auch noch viel "gefährlicher" aus Sicht vieler Mütter, wenn sie in die Schubladen der meisten Eishockeyspieler schauen...

    Beim Fussball brauchst du etwas rundes, nicht mal ein Ball (wenn man so hört mit was Maradona, Weah, Drogba oder Nonda usw. als Kinder gekickt haben...)
    1-50 Mitspieler und 4 Steine oder Äste um ein paar Tore zu machen. Irgendwann stehen deine Eltern da und falten dich zusammen, dass du schon wieder 1h zuspät nach Hause kommst :antreib: .


    Wir haben mit ca. 8 Lenzen unser erstes Hockeytor selber zusammen genagelt weil es uns zu teuer war. Mit Hilfe eines Vaters ging das ziemlich gut, danach haben wir meiner Mutter ein elastisches Bettlaken gemopst damit wir den Tennisball nicht immer unter den Balkonen fischen mussten und die Diskussion drin oder nicht auch aufhörte.
    Wer daneben schoss musste den Ball wieder besorgen entweder unter oder aus dem Balkon im 2. Stock, je nach Zielwasser oder Bananendicke :jump:.

    Und dann ging sie los die Quartierparty bis zu den wildesten Derbys in unserer Stadt aus anderen Quartieren, SCHEISS Ihbildeti CHÜRBISCHÖPF mit ihrne schöne Tenue`s :nick: haha

    Mann bin wieder abgeschweift, aber ich lass es einfach mal so stehen :mrgreen: (Meine alten Derbyfeinde lesen auch hier mit :rofl: )


    Fakt: Eishockey ist ein riesen Aufwand im Vergleich zu Fussball für kinder und Eltern

    Lokale Vereine sollen mehr eingebunden werden
    Marc Lüthi sieht die NHL-Gastbesuche zwiespältig

    Marc Lüthi sieht die NHL-Gastbesuche zwiespältig
    Lokale Vereine sollen mehr eingebunden werden
    sport.ch

    Das Gastspiel der Nashville Predators hat bei Marc Lüthi einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen, wie er gegenüber Le Matin bekannt gegeben hat. Die immer mehr werdenden Spiele sind ein Kritikpunkt.

    Für die Aufmerksamkeit sei es eine gute Sache, wenn NHL-Teams nach Europa kommen würden, meint Marc Lüthi. Allerdings sieht der ehemalige SCB-CEO auch einige Kritikpunkte. Die NHL-Organisationen würden die lokalen Vereine kaum in die Planung miteinbeziehen, da man mit einer gewissen Arroganz auftrete, sowieso alles besser zu machen, man sei schliesslich die NHL. Lüthi fordert weiter, die Ankünfte der NHL-Teams auf dem europäischen Kontinent zu reduzieren, die amerikanische Hockeyliga würde mit ganz anderen Möglichkeiten agieren und versuchen, vom Kuchen in Europa ein Stück ab zuhaben.

    https://www.tagesanzeiger.ch/diese-schweize…ss-503280798939
    Starke Auftritte am Karjala-Cup
    Diese Schweizer Eishockeyaner machen Spass

    Mit einem 3:2-Overtimesieg gegen Tschechien krönte das Team von Patrick Fischer seine fast perfekte Woche am Karjala-Cup. Dabei zeigten die Schweizer: Sie gehören zu den Grossen.

    Simon Graf
    Simon Graf
    Publiziert: 13.11.2022, 16:30

    Strahlende Schweizer: Siegestorschütze Senteler (links) und Kukan bejubeln den Erfolg über Tschechien.

    Strahlende Schweizer: Siegestorschütze Senteler (links) und Kukan bejubeln den Erfolg über Tschechien.

    Wer hart arbeitet, hat eine Belohnung verdient. Das dachte sich wohl auch der Tscheche Kostalek, als er zu Beginn der Overtime gegen die Schweizer einen haarsträubenden Backhandpass vor dem eigenen Tor spielte. Der Puck landete auf dem Stock Sentelers, der direkt schoss und den 3:2-Siegestreffer erzielte. Es war der perfekte Abschluss einer exzellenten Woche der Schweizer Eishockeyaner im Konzert der Grossen: Sie schlugen Finnland (3:2 nach Penaltys), verloren gegen Schweden erst in Overtime (2:3) und waren gegen die Tschechen im Finish entschlossener. Damit belegen sie am Karjala-Cup Rang 2 hinter den Schweden.

    Zum Auftakt der Euro Hockey Tour lieferten sie so den Beweis, dass sie mit den grossen Nationen mithalten können. Das zeigten sie zwar schon oft an der Weltmeisterschaft, doch da schreiten meist ihre NHL-Cracks voran. In Turku bestand nun ein Team nur aus National-League-Spielern die Reifeprüfung. Es war nicht so, dass ein, zwei Spieler besonders herausgestochen wären, die Schweizer überzeugten als Kollektiv und liessen sich auch nicht durch Rückstände von ihrem Weg abbringen. In allen drei Spielen lagen sie 1:2 zurück, dreimal erzwangen sie den Ausgleich und eine Overtime.

    Nationalcoach Patrick Fischer sah sehr viel Gutes bei seinem Team.Nationalcoach Patrick Fischer sah sehr viel Gutes bei seinem Team. Foto: Tomi Haenninen (Bildbyran/Freshfocus)

    Punkto Spielweise knüpften die Schweizer dort an, wo sie in der WM-Vorrunde in Helsinki aufgehört hatten, als sie alle sieben Spiele gewonnen hatten. Sie zeigten eine grosse Laufbereitschaft, versuchten, ihre Gegner früh zu stören, und liessen sich nur selten in der eigenen Zone einschnüren. Abgesehen vom Startdrittel gegen die Schweden waren sie stets auf Augenhöhe oder besser. Und man sah im Finish gegen die Tschechen, dass sie den Sieg unbedingt wollten. «Wir waren hungriger», stellte Nationalcoach Patrick Fischer zufrieden fest. «Am Schluss konnten die Tschechen den Puck nur noch rausschiessen.»

    Trotz Verjüngung, einer der grossen Pluspunkte ist weiter der 39-jährige Ambühl, der gegen Tschechien sein 300. Länderspiel bestritt und mit seinem Elan die anderen mitriss. Passenderweise schoss der Davoser das Tor zum 1:1 mit einem präzisen Hocheckschuss. «Er hat einfach ein Flair für diese speziellen Spiele», sagte Fischer schmunzelnd. Im dritten Spiel taten sich nebst Ambühl insbesondere Kukan, der laufstarke Senteler und Moy hervor, der offensiv immer wieder gut ist für Überraschungen. Klar ist nach Turku auch: Hofmann ist mit seinem Speed ein wichtiges Element, Simion hingegen sucht wie beim EV Zug noch seine Form.

    Zitat
    «Wir sind gerne am Jagen. Unsere Gegner werden müde gegen uns, wenn wir drücken.»
    Nationalcoach Patrick Fischer

    «Wir hatten diese Woche sicher mehr Gewinner als Verlierer», stellte Fischer fest. «Unsere Konstanz war erfreulich. In allen drei Spielen waren wir ab dem Mitteldrittel das bessere Team und gestanden wir unseren Gegnern nicht mehr viel zu. Wir können regelmässig die Top-6-Mannschaften schlagen. Das gibt uns ein gutes Gefühl.» Die Beständigkeit über drei Spiele ist auch eine Bestätigung dafür, dass die aktive Spielweise die richtige ist. «Wir sind gerne am Jagen», sagt Fischer. «Wir sind läuferisch gut. Unsere Gegner werden müde gegen uns, wenn wir drücken.»

    Die Schweizer gaben mit ihren Auftritten eine gute Visitenkarte ab. Fischer sagt: «Wir wollen uns unbedingt gut verkaufen, diese Chance nutzen und hoffentlich längerfristig dabei sein an der Euro Hockey Tour. Und für die Spieler ist es eine Chance, sich zu empfehlen. Die Konkurrenz ist gross bei uns.» Als Nächstes folgt vom 15. bis 18. Dezember das Heimturnier in der Freiburger BCF-Arena.

    Und nun das Heimturnier

    Er werde auch da das bestmögliche Team aufbieten, sagt der Nationalcoach. «Es ist wichtig für uns, ein gutes Heimturnier zu spielen. Aber wir werden auch einige neue Gesichter sehen im Team.» Eine Enttäuschung war der Karjala-Cup, was das Zuschauer­aufkommen betraf. Zu den Schweizer Spielen gegen Schweden und Tschechien kamen in Turku nur knapp 1000 Besucher. Swiss Icehockey wird gefordert sein, die Werbetrommel auch für die Spiele ohne Schweizer Beteiligung zu rühren, um etwas mehr Atmosphäre zu entfachen in Freiburg.

    logisch nach so einer vorrunde! da hast du so ziemlich alles ausser eben selbstvertrauen. und genau darum brauchte es endlich das eine spiel, indem alles für den fcz läuft. zuerst etwas glück und dann die kür. und nach medien- und berichten im fcz forum war es dieses spiel heute.

    Absolut, aber alles beginnt mit einem Big Save von Brecher und endet mit einem Fehler von ihm.

    Alles Vergangenheit, Tempi passati!

    Lundskog versteht (theoretisch...) jede Menge von Hockey, kann mit den Spielern und dem Staff kommunizieren, hatte es aber auch nach 20 Spielen nicht fertig gebracht, so etwas wie Struktur und Stabilität im Team zu verankern. Oder zumindest Ansätze davon. Wenn die Spieler trotz Chancen das Tor nicht treffen, kann ein Trainer - ausser gut zureden - nicht viel machen. Die Defensivorganisation ist jedoch die Domäne des Trainers, und dort war keine Entwicklung sichtbar, welche ein weiteres Abwarten gerechtfertigt hätte.

    Was ich speziell finde, ist dass sich alle Spieler sehr positiv über Lundskog äussern und sich in den Interviews schon fast bei ihm entschuldigen.
    Da gab es definitiv schon andere Entlassungen in Bern. Er sheit bei den SPielern ziemlich beliebt gewesen zu sein...

    konnte leider nur den live ticker mitverfolgen.
    aber dem fcz scheint der lange erwartete befreiungsschlag gelungen zu sein. gut für die moral und die mission „das feld von hinten aufrollen in der rückrunde.“

    Wo war denn dieser FCZ in den letzten Monaten? Einsatz, Kampfgeist, Siegeswillen. Alles vorhanden. Von Beginn weg dominieren die Zürcher die Genfer Gäste, gehen entschlossen in Zweikämpfe und erarbeiten sich Chance um Chance.

    https://www.blick.ch/sport/fussball…m=blick_app_ios


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    Stimmt so nicht!

    In der 1. Halbzeit war der FCZ noch immer ein extrem zartes Pflänzchen.

    Hätte (jaja ich weis, hätte hätte Fahrradkette) Brecher in der 1. HZ den Kopfball nicht auf der Linie geklärt, wären unsere Jungs 100%tig wieder in sich zusammengebrochen.

    Mehr oder weniger (gefühlt) ein paar Minuten nach dieser Szene schiessen wir das 1-0. Dies gab dann etwas Selbstvertrauen!

    Nach Katic`s 2-0 kam dann wirklich die Kür und das Strahlen und Grinsen in den Gesichtern war nicht mehr wegzukriegen.

    Aber hier von grosser Dominanz zu sprechen in den ersten 30min, ist wirklich falsch. Die haben sich wirklich bei jedem Eckball fast in die Hosen geschissen un dServette war auch wirklich gefährlich .

    Janu, ich will nicht klöhnen, wir waren auch schon besser und standen ohne Punkte da...

    Sicher ein guter Abschluss fürs 2022 und man geht mit einem guten Gefühl ind 2023!

    Was für ein Jahr, völlig verrückt von 1 runter auf 10!

    Darunter sind auch Namen wie Crawford, Varada oder Green
    Gleich 25 Kandidaten befinden sich auf der potenziellen Trainerliste des SCB

    Nach der Entlassung von Johan Lundskog läuft beim SC Bern die Trainersuche auf Hochtouren. Wie der Bund berichtet, befinden sich aktuell 25 Kandidaten auf der potenziellen Trainerliste der Bären.

    Darunter befinden sich Namen wie Marc Crawford (früherer ZSC-Meistercoach) oder Vaclav Varada (derzeitiger Headcoach von Ocelari Trinec).

    Auch Travis Green ist einer der Kandidaten (ehemaliger Headcoach der Vancouver Canucks). Derzeit weilt der Kanadier am Karjala Cup, wo er dem Schweizer Trainerteam um Patrick Fischer als Berater zur Seite steht.

    NHL und NHLPA geben ein Statement ab
    Pläne für den World Cup of Hockey werden um ein Jahr verschoben

    Die NHL und die NHL Player Agency diskutierten zuletzt darüber, im Februar 2024 einen World Cup of Hockey durchzuführen.

    Letztmals fand das Turnier 2016 statt. Damals spielten diverse Schweizer für das Team Europe. In der neusten Austragung wäre auch mit einer kompletten Schweizer Nationalmannschaft geplant worden. Jetzt wurden aber die Pläne verschoben: "Im vergangenen Jahr haben die NHL und die NHLPA an Plänen für die Durchführung des nächsten World Cup of Hockey, des wichtigsten internationalen Eishockeyturniers, im Februar 2024 gearbeitet. Leider ist es unter den derzeitigen Bedingungen nicht möglich, den World Cup of Hockey zu diesem Zeitpunkt abzuhalten. Wir planen weiter für den nächsten World Cup of Hockey, der hoffentlich im Februar 2025 stattfinden wird", lautet das Statement. Die Gründe für die Verschiebung werden nicht genauer erläutert.

    Die Zukunft des Schweizer Eishockeys steht auf dem Spiel
    Die National League ist nicht der Bösewicht
    - nun ist Zusammenhalt gefragt

    Mauro Truttmann Sportredaktion / Content Creation 

    Die National League hat entschieden: Auch in Zukunft wird die beste Hockeyliga der Schweiz aus 14 Teams bestehen. Aufgrund der vielen negativen Berichte wollen wir einmal nachhaken: Ist wirklich die National League (NL) schuld, wenn die Swiss League (SL) nicht mehr so stark sein kann, wie sie es einst war?

    "Die National League beerdigt die Swiss League!" Diese Schlagzeile gab es nach dem Entscheid, dass im Oberhaus der Schweiz weiterhin 14 Teams um die Meisterschaft kämpfen, an beinahe jeder Ecke. Anjo Urner, der Geschäftsführer des EHC Kloten, findet es aber zu einfach, die National League als Schuldigen darzustellen, wie er uns auf Nachfrage sagte. "Die These, dass die National League die Swiss League rettet oder beerdigt, ist zu einfach", so Urner, "das Konstrukt ist viel komplexer und viele verschiedene Parteien müssen ihren Beitrag für ein starkes Schweizer Eishockey leisten." Gemäss dem offiziellen Kommuniqué der National League wird die NL weiterhin mithelfen und die Ligaqualifikation wird ebenfalls beibehalten. Dass die 14er-Liga erfolgreich sein wird, sieht man heute an den Resultaten und der aktuellen Tabelle - dies sind aber "nur" die sportlichen Argumente. "Mit einem erneuten, schnellen Richtungswechsel ist niemandem geholfen und die Schwierigkeiten werden hiermit nicht gelöst", führte Anjo Urner weiter aus.

    Aus der Sicht des schweizerischen Eishockeyverbandes (SIHF) sieht es ein wenig anders aus. Patrick Bloch, der CEO von Swiss Ice Hockey, erklärte uns, dass der Entscheid aus Verbandssicht und für das gesamte Schweizer Eishockey schlecht sei.


    Zitat
    "Auf der einen Seite kann ich die Sicht eines NL-Clubs verstehen, welcher sich in der aktuellen Phase vor einem möglichen Abstieg in die Swiss League fürchtet. Auf der anderen Seite müssen wir jedoch ganzheitlich und langfristig denken. Und da ist es aus unserer Sicht so, dass die Swiss League auf attraktive Mannschaften aus der NL angewiesen ist und die Durchlässigkeit nach wie vor gewährt bleiben muss. Aus meiner Sicht wäre es am besten, wenn die NL mittelfristig wieder aus zwölf Mannschaften bestehen würde."
    Patrick Bloch, CEO Swiss Ice Hockey, 10.11.2022

    Der Blick muss nach vorne gerichtet sein

    Die Swiss League hat sich im Jahr 2020 dazu entschieden, sich selbstständig zu vermarkten. Sie gehört weiterhin zur Swiss Ice Hockey Federation, hat aber die Swiss League AG gegründet, um die TV-Rechte eigenständig zu vermarkten. Mittlerweile ist klar, dass dieses Vorhaben gescheitert ist. Die Klubs aus der Swiss League versinken im Sumpf der finanziellen Probleme. Die Corona-Pandemie hat, unter anderem, auch ihren Beitrag dazu geleistet. Die Aufstockung auf 14 Mannschaften hat zwei Teams ermöglicht, "gratis" ins Schweizer Oberhaus aufzusteigen. Mit dem HC Ajoie und dem EHC Kloten haben bereits zwei Zuschauermagnete die Swiss League verlassen.

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    Durch den Aufstieg des EHC Kloten gingen in der Swiss League viele Zuschauer "verloren".

    Für Patrick Bloch war der Entscheid im Jahr 2020 sicherlich nicht gut. "Das war aber auch nie im Interesse des Verbandes", so der CEO von Swiss Ice Hockey. Doch zurückzublicken und einen Schuldigen zu suchen, ergibt heute keinen Sinn, dies sieht auch Anjo Urner so. "Es ist zu einfach, es im Nachhinein besser zu wissen", meinte der Geschäftsführer des EHC Kloten.


    Zitat
    "Das Ziel muss es sein, in die Zukunft zu schauen. Es ist nun eine Frage der strategischen Ausrichtung, die alle Swiss League Clubs gemeinsam vorgeben müssen. Damit lässt sich besser beurteilen, ob eine Eigenständigkeit die Liga weiterbringen kann oder nicht."
    Anjo Urner, Geschäftsführer EHC Kloten, 04.10.2022

    Nicht überreagieren, sondern handeln 

    Wie bereits erwähnt, ergibt es jetzt keinen Sinn, jemandem die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die National League als den Bösewicht darzustellen, grenzt an eine Überreaktion. Der Entscheid steht fest, nun gilt es zu handeln und die Swiss League qualitativ und finanziell zu sichern. "Alle Involvierten müssen ihren Beitrag leisten", meinte Anjo Urner, "Die National League wird die Swiss League weiterhin operativ und ressourcentechnisch stark unterstützen." Damit die zweitbeste Hockeyliga der Schweiz weiterhin bestehen kann, muss der Verband interessante Spiele bieten, die erfolgreich vermarktet werden können. Kann man die SL-Partien den Zuschauern wieder vermehrt schmackhaft machen, dann werden die Klubs auch für Sponsoren wieder interessanter und es fliesst mehr Geld in die Kassen.


    Zitat
     "Wir müssen einen klaren Modus definieren für den Auf- und Abstieg zwischen der National League, der Swiss League und der MyHockey League. Und wir müssen dafür sorgen, dass der Schweizer Nachwuchs optimale Bedingungen vorfindet, um sich zu entwickeln und in den besten Ligen der Schweiz, aber auch international zu brillieren."
    Patrick Bloch, CEO Swiss Ice Hockey, 10.11.2022
     

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    Die Teams aus allen Ligen müssen jetzt zusammenhalten.

    Es geht jetzt darum, Lösungen zu finden und jede erdenkliche Möglichkeit zu diskutieren. Wäre es vorstellbar, die Swiss League und die MyHockey League zu fusionieren? "Es ist wohl der richtige Weg, die Lösung im 'Big-Picture' zu suchen und damit die 1. Liga bis und mit National League miteinzubeziehen", antwortete Anjo Urner auf diese Frage. Eines ist auf jeden Fall klar: Die Klubs aus jeder Liga müssen zusammenhalten und die eigenen Interessen in den Hintergrund stellen, um die Swiss League und die Zukunft des gesamten Schweizer Eishockeys zu sichern.

    https://www.luzernerzeitung.ch/sport/eishocke…16?reduced=true

    Fussball-Flop: Warum Eishockey künftig die Zürcher Sportkultur prägen wird

    Zum ersten Mal in der Zürcher Sportgeschichte kann Eishockey vor dem Fussball die wichtigste Sportart werden. Am Horizont zeichnet sich eine Veränderung ab, die auf Jahre hinaus die Zürcher Sportkultur prägen wird. 

    Klaus Zaugg 


    Hochmoderne Infrastruktur für die ZSC Lions: Die Swiss Life Arena setzt Akzente im Schweizer Sport und wird das Eishockey weiter vorantreiben.

    Hochmoderne Infrastruktur für die ZSC Lions: Die Swiss Life Arena setzt Akzente im Schweizer Sport und wird das Eishockey weiter vorantreiben.

    Claudio Thoma / freshfocus  

    Am Ausgangspunkt dieser Entwicklung steht einerseits ein dramatischer sportlicher Absturz des Zürcher Fussballs und andererseits eine tiefgreifende Veränderung der Ausgangslage im Stadtzürcher Hockey. Für den Zürcher Fussball gilt: Vom Triumphmarsch zum Blues. Im letzten Frühjahr ist der Kanton Zürich das Epizentrum des nationalen Fussballs: Der FC Zürich gewinnt die Meisterschaft, GC erreicht zwar nur Platz 8. Aber Winterthur steigt in die höchste Liga auf. Und nun der Blues: Die drei Zürcher Klubs belegen geschlossen die drei letzten Plätze der Liga: 8. GC, 9. Winterthur, 10. Titelverteidiger FCZ. 

    Der neue NHL-Tempel sorgt für Veränderung

    Im Eishockey verändert sich im Herbst vor allem die Infrastruktur. Die ZSC Lions ziehen in Altstetten in ihren neuen NHL-Tempel ein. In eines der modernsten, besten Hockey-Stadien Europas. Sportlich sind sie sowieso jedes Jahr gut genug, um ein Meisterkandidat zu sein. Die ZSC Lions sind nun Besitzer ihres Stadions und dazu in der Lage, ganz andere Einnahmen zu generieren als zuvor als Mieter im Hallenstadion. 

    Die neue Arena mit einem Fassungsvermögen von 12'000 Plätzen bietet einen so hohen Erlebniswert und Komfort, dass unabhängig vom sportlichen Erfolg eine Auslastung von über 80 Prozent erreicht werden kann. Weil die Sicherheit und der Komfort wesentlich höher sind als im Fussball, dürfte der Stellenwert des Hockeys beim Sportinteressierten in der Stadt Zürich bald höher sein als jener des Fussballs.


    Bei einer Beurteilung der beiden populärsten Teamsportarten im Kanton Zürich können wir uns auf die Stadt Zürich konzentrieren. Der FC Winterthur spielt eine Sonderrolle. Ähnlich wie der FC St. Pauli in Deutschland bietet Winterthur Fussball-Romantik. Eine Alternative zum kapitalisierten Fussballbusiness. Im Eishockey ist der EHC Kloten durchaus in einer ähnlichen Rolle. Ein bisschen weniger «klassenkämpferische» Romantik als in Winterthur. Aber doch der sympathische «Dorfclub». Ein wenig (aber nur ein wenig) wie Ambri und Langnau. 

    Warum ist Eishockey im Aufschwung und Fussball in der Krise?

    Die Musik des grossen Zürcher Fussball- und Hockeygeschäftes spielt in der Stadt. Die Frage ist, wie es zum Aufschwung des Hockeys und zur Krise des städtischen Fussballs gekommen ist. Warum spielen die ZSC Lions in einer hochmodernen Arena und warum scheitern alle Stadion-Projekte im Fussball? Warum haben die Grasshoppers, die berühmteste, charismatischste Sportmarkte der Stadt ihre Seele verloren und sind nur noch eine Filiale in einem von chinesischen Investoren dirigierten internationalen Fussball-Konzern? Warum kann sich der FCZ nicht von der wirtschaftlichen Abhängigkeit und den Launen seines Präsidenten lösen? 

    Das Zürcher Fussballstadion-Problem

    Eishockey ist ein nationaler, Fussball ein globaler Sport. Die Super League gehört sportlich und wirtschaftlich nicht zur «Belletage» des internationalen Fussballgeschäftes. Kein Schweizer Klub kann Saläre bezahlen, um Superstars in den besten Jahren zu verpflichten und zu halten. Als Fussballunternehmen einerseits ein Spitzenteam zu finanzieren und andererseits schwarze Zahlen (oder wenigstens nicht tiefrote) zu schreiben, ist ohne eigenes Stadion unmöglich. Die Stadionsituation in Zürich mit zwei Klubs, die sich die gleiche Arena teilen müssen, ruiniert das Fussballgeschäft. Zumal es keine Fussball- sondern eine Hybridanlage für Fussball und Leichtathletik ist. Fussball und Leichtathletik: Der Zürcher Letzigrund als Hybrid-Anlage.

    Fussball und Leichtathletik: Der Zürcher Letzigrund als Hybrid-Anlage.

    Keystone  

    Für die ZSC Lions war das Dasein als Mieter im Hallenstadion wirtschaftlich ebenfalls unhaltbar. Sie sind seit ihrer Gründung im Jahre 1997 (mit dem Zusammenschluss ZSC/GC) auf betriebsfremde Zuschüsse angewiesen. Erst mit dem neuen Stadion können sie sich aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Präsident Walter Frey lösen. 

    Unternehmer und Milliardäre als Unterstützer

    Womit wir bei der zentralen Frage angelangt sind: Warum ist es gelungen, ein hochmodernes Hockeystadion zu bauen und warum scheitern alle Fussball-Projekte. Die Antwort ist überraschend einfach: Weil sich die Besitzer der ZSC Lions den Bau eines Stadions leisten können, beim Stadionbau nicht auf Gedeih- und Verderb auf Steuergelder und die Politik angewiesen sind, und weil sie die Schlüsselpositionen in ihrem Unternehmen viel besser besetzt haben. Der Bau der Hockey-Arena geht auf private Initiative zurück und die Finanzierung (etwas mehr als 200 Millionen) erfolgt nicht durch den Steuerzahler. Sondern durch die erfolgreichen Unternehmer und Milliardäre Walter Frey und Peter Spuhler sowie Rolf Dörig, der dem Milliarden-Konzern Swiss Life vorsteht. Das neue Stadion heisst denn auch Swiss Life Arena. Die Finanzierung eines Hockey-Stadions durch Steuergelder hätte an der Urne in der Stadt Zürich keine Chance gehabt. 

    Infrastruktur als Erfolgs-Boost

    Für die ZSC Lions – und das Stadtzürcher Hockey – zahlt sich die kluge Strategie aus, die seit Jahren über den sportlichen Alltag hinaus verfolgt wird: Die Erkenntnis, dass im Sport-Business des 21. Jahrhunderts die Infrastruktur eine so wichtige Rolle spielt wie der sportliche Erfolg. Die Erkenntnis auch, wie wichtige politische Netzwerke und hohe gesellschaftliche Akzeptanz sind. Die ZSC Lions haben seit Jahren in ihrer Führungsetage wirtschaftliche und politische Schwergewichte (wie Walter Frey, Peter Spuhler oder Rolf Dörig) und beschäftigen Führungskräfte wie Peter Zahner, deren Kompetenz weit über den Sport hinausreichen. Die ZSC Lions haben sich vom klassischen Sportclub zum Sportunternehmen entwickelt und werden die Zürcher Sportkultur in den nächsten Jahren prägen und dominieren. Der FCZ ist ein tief im letzten Jahrhundert verwurzelter Sportclub, abhängig von den Launen des Präsidenten, gefangen im Tagesgeschäft und nicht dazu in der Lage, langfristige Infrastrukturprojekte zu entwickeln. GC ist durch Führungsversagen in einer Struktur eingeklemmt, die es unmöglich macht, eine gute Mannschaft der höchsten Liga zu finanzieren und hat seine Seele an chinesische Investoren verkauft. 

    Die ZSC Lions sind das Sportunternehmen, das die Wirtschaftshauptstadt unseres Landes in den nächsten Jahrzehnten repräsentieren wird. Und der Stolz der sportinteressierten Zürcherinnen und Zürcher. Die Partien der ZSC Lions werden in den nächsten Jahren «the place to be» für die Grössen der Zürcher Wirtschaft und Politik. Der Fussball kehrt in der Stadt Zürich zu seinen Wurzeln des vorletzten Jahrhunderts zurück: Zum Proletariat.

    Wie ich diese Schwalben hasse ......

    Letztes Jahr - zu Recht! - hat es auch einen der unsrigen erwischt, Fige jun.

    Alles f**king pussies!!!

    Naja, es gibt solche und solche...

    ZBsp. Wenn es dich auf die Schnautze haut weil du einfach eine schlechte Position (Gleichgewicht) hast.
    Du aber eigentlich nicht versuchst einen 2er "herauszuholen" und es trotzdem gepfiffen wird.

    Ist aber keines dieser Beispiele, obwohl der kleine "Crosscheck-Schubser" bei DiDo schon auch diskutierbar wäre. 2Händer zwischen Brusti und Hose, also nichts war das auch nicht, auch wenn es DiDo natürlich gleich ausnützt und sich leicht nach vorne fallen lässt.

    Grösse hätte ja jemand der dann bei den Schiris zugibt, dass der andere Spieler nichts "falsch" gemacht hat. So wie es dies auch schon im Fussball bei Elfmeter Entscheidungen gegeben hat.

    Egal, aber lieber einmal zuviel als zuwenig gepfiffen.

    ABER ich abe das Gefühl es kippt jetzt dann in die andere Richtung nur um Kohle zu machen. Ich hoffe nicht!