Beiträge von Sbornaja

    Absichtserklärung ist unterzeichnet

    Ticino Rockets wollen sich zu einem selbständigen Club entwickeln und bleiben in der Swiss League

    Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Wochen haben die Verantwortlichen der Ticino Rockets Organisation und der Swiss League AG ein gemeinsames Verständnis gefunden: Die Ticino Rockets bekennen sich vorbehaltlos zur neu ausgerichteten Swiss League. Sie sind bereit, als künftige Aktionäre die Strategie, Werte und Ziele der neuen Swiss League (ab Saison 2022/23) mit vollem Engagement und Solidarität mitzutragen und eine eigene Identität zu schaffen.

    Die HC Biasca SA Ticino Rockets absolvierten soeben ihre fünfte Saison in der zweithöchsten Spielklasse und mit dem Erreichen der Pre-Playoffs war es sportlich gesehen bislang auch die erfolgreichste. Die Organisation der Ticino Rockets hat sich vor und nach der Gründung der Swiss League AG stets um die Aufnahme ins Aktionariat bemüht und beharrlich den Willen gezeigt, sich zu einem eigenständigen Club der Swiss League zu entwickeln.

    Die traditionellen Swiss League Clubs ihrerseits zeigten sich im Rahmen der übergeordneten SIHF Strukturreform ergebnisoffen zur Aufnahme weiterer Teams, sofern diese bereit sind, sich vorbehaltlos zur Repositionierungsstrategie zu bekennen und die neue Ausrichtung und Werte mit vollem Engagement und solidarisch mitzutragen. Nach intensiven und konstruktiven Gesprächen sind sich die beiden Organisationen nun einig: Eine Absichtserklärung ist unterzeichnet, die Ticino Rockets sollen als weiterer Aktionär in die Swiss League AG aufgenommen werden und damit auch ab der Saison 2022/23 in der zweithöchsten Liga vertreten sein.

    Ticino Rockets wollen SL Club mit eigener Identität und Fanbasis werden

    Der Clubpräsident der Ticino Rockets, Davide Mottis, bestätigt: «Die von unserer Organisation initiierte Transformation "vom reinen Ausbildungsclub hin zu einem selbständigen, sportlich ambitionierten Club der Swiss League" wird konsequent weiterverfolgt. Wir sind bestrebt, ein eigenständig agierender SL Club mit eigener Identität und Fanbasis zu werden in Anbetracht seiner Natur/DNA und Struktur, aber ohne diese künftig zu verfälschen».

    Die SL AG wird die Ticino Rockets auf ihrem Weg in die Selbständigkeit eng begleiten und unterstützt die Bestrebungen zur Schaffung einer eigenen Identität. Der junge Tessiner Club seinerseits ist bemüht, sich nach besten Kräften in der Swiss League Dachvermarktung zu engagieren und mit gezielten Massnahmen die Fanbasis zu stärken, um die mediale und kommerzielle Implementierung zu gewährleisten.

    «Der beharrliche Wille zur notwendigen Entwicklung hin zu mehr Eigenständigkeit und zu einer eigenen, neuen Identität der Ticino Rockets ist deutlich spürbar. Ausserdem freut es uns, dass nun auch die Südschweiz in der neuen Swiss League AG vertreten sein wird und wir so über eine nationale Abdeckung in drei Sprachregionen verfügen.»

    Jean Brogle, Präsident der Swiss League AG, 05. Mai 2021

    Das «Fan-Engagement» ist der Swiss League, in welcher Gästefans willkommen sind und der Fan ins Zentrum gestellt wird, ein wichtiges, in der Repositionierungsstrategie verankertes Anliegen. Die Swiss League wird noch im Verlaufe des Monats Mai aktiv auf ihre Fans zugehen und bedankt sich bereits jetzt für die rückgespielten Feedbacks.

    Die Aufnahme weiterer Teams wird geprüft

    Bereits bei der Ausarbeitung des Strategiepapers zur neuen Swiss League haben sich die Clubpräsidenten auf eine Ligagrösse von idealerweise 12 Teams festgelegt. Es liegen verschiedene Interessensbekundungen und Anfragen vor. Der Prozess zur Aufnahme weiterer Teams in die SL AG auf die Saison 2022/23 hin wird intensiviert und verfolgt.

    Fest steht inzwischen auch, dass der HC Ajoie nach dem Gewinn des Swiss League Meistertitels 2020/21 in die höchste Spielklasse aufsteigen wird. Die SL gratuliert den Jurassiern – und im Speziellen dem Clubpräsidenten und bisherigen SL AG Vizepräsidenten, Patrick Hauert – herzlich zu dieser Leistung und wünscht ihnen in der NL erfolgreiches Bestehen.

    Apropos Malgin:

    Gegenwart heisst AHL für ihn
    Malgin: Nach Nordamerika beordert und sogleich abgeschoben

    Nach dem Saisonende mit Lausanne wurde Denis Malgin nach Nordamerika beordert. Er erhält aber wohl keine Chance bei den Toronto Maple Leafs.

    So wurde bekannt gegeben, dass sich der Schweizer dem AHL-Team Toronto Marlies anschliessen wird. Er soll sich dort für einen neuen NHL-Vertrag aufdrängen, läuft sein aktueller Deal doch nach dieser Saison aus. Für die kommende Spielzeit haben sich die Lions bereits in Stellung gebracht, falls Malgins Zukunft nicht in Nordamerika liegt. Die Maple Leafs haben dem Stürmer deshalb auch noch keine Freigabe für die Weltmeisterschaft gegeben.

    Kommt neben dem Trainer auch Damien Riat?
    Vorstellung am Montag? McSorley könnte als Trainer einen Nordamerika-Schweizer mitbringen

    Seit Monaten halten sich Gerüchte hartnäckig, wonach Chris McSorley beim HC Lugano Serge Pelletier ersetzen wird. Der neue Trainer könnte mit Damien Riat auch gleich einen starken Neuzugang ermöglichen.

    Noch ist nicht klar, dass Pelletier Lugano verlassen muss, nach dem Viertelfinal-Out dürfte er im Tessin aber keine Zukunft haben. Über sein Nachfolger wird derweil bereits seit Monaten spekuliert, Chris McSorley wird dabei am meisten genannt, kürzlich brachte die NZZ auch Lakers-Coach Jeff Tomlinson ins Spiel.

    Die Zeichen deuten aber auf McSorley hin. Sollte es das Genfer Urgestein werden, könnte er auch gleich einen ehemaligen Schützling ins Tessin lotsen. So könnte sich gemäss RSI-Journalist Omar Gargantini der aktuell in der AHL auflaufende Damien Riat eine Rückkehr zu McSorley gut vorstellen. Bezüglich Trainerposten soll am Montag Klarheit herrschen.

    1:7-Klatsche
    Weissrussland führt die Schweizer U18 nach allen Regeln der Kunst vor

    Nach dem siegreichen Start gegen Lettland kassierte die Schweizer U18-Auswahl gegen Weissrussland eine 1:7-Ohrfeige.

    Die Schweizer begannen die Partie dabei druckvoll und wollten den Gegner mit frühem Forechecking zu Fehlern zwingen, konnten aber zu wenige Chancen kreieren. In der 8. Minute sorgte dann Danila Klimovich, der später einen Hattrick erzielen sollte, für das 0:1 zugunsten der Weissrussen. Danach kippte das Spiel komplett.

    Im Mitteldrittel konnte die Schweizer Auswahl zwar schnell auf das 0:2 reagieren und traf durch Livio Truog den Anschluss erzielen, machte sich das Leben danach aber mit Strafen schwer. Trainer Jenni wechselte in der letzten Pause beim Stand von 1:4 den Torhüter – leider ohne Wirkung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Weissrussland all seine Tore in Überzahl erzielt. Am Ende setzte es eine heftige 1:7-Pleite für die U18-Nati ab.

    Mit Kyen Sopa soll also (gem.K.Zaugg) der nächste "Zwerg" zum ZSC kommen.
    Diesen Move kann ich als Simic/Prassl Ersatz noch nachvollziehen, aber m.M.n. sollte dann schon mal ein CH-Stürmer kommen der über 1.80m misst.
    In dieser Aufzählung unten hat es nicht viele Spieler die ich beim ZSC sehe, welche nicht schon "vergeben" sind. Ausser Aurelien Marti von Lausanne, mit dem wäre ich sehr zufrieden, da käme dann einiges an Wasserverdrängung!
    Oder Mirco Müller, welcher bei Leksand einen auslaufenden Vertrag besitzt.

    Es hat auch grosse Namen darunter
    75 Schweizer stehen in der National League offiziell noch ohne Vertrag da

    Die National-League-Saison 2020/21 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, finden derzeit doch die Playoff-Halbfinals statt. Im Vergleich zu den letzten Jahren stehen derzeit noch verhältnismässig viele Spieler ohne Vertrag für die neue Spielzeit da.

    Der Grund dafür ist natürlich in der Corona-Pandemie zu finden. Die Clubs sind einerseits wohl vorsichtig mit den Vertragsverlängerungen und kommunizieren andererseits nicht alle Unterschriften auf einmal, da sonst die Fanbasis angesäuert reagieren könnte. Nicht weil sie die Spieler nicht mögen, aber sobald jeweils ein Transfer getätigt oder ein Vertrag verlängert wird, werden bereits Stimmen laut, wo denn das Geld herkommt und argumentieren mit den Bundesgeldern. Die Sportchefs befinden sich also in keiner einfachen Situation. Weiter sind die Clubs natürlich daran interessiert, die Saläre ein wenig zu drücken, da die jetzige Saison die Finanzen der Vereine gebeutelt hat.

    Darum kann es noch vermehrt zu Situationen wie bei den SCL Tigers kommen. Die Emmentaler haben nämlich den Vertrag mit Sebastian Schilt nicht verlängert, mit dem Argument, dass an dessen Stelle ein Junior ins Team eingebaut werden soll. Das zeigt auf, dass die Vertragsverhandlungen vor allem für durchschnittliche Spieler nicht einfach sein wird. Im Falle von Schilt bahnt sich jedoch eine Kehrtwende an, könnte er doch noch einen Platz bei den Tigers bekommen. In erster Linie wollen die Clubs natürlich ihre Top-Spieler halten und danach schauen, ob man allenfalls irgendwo Geld sparen kann. In der Corona-Pandemie noch mehr als sonst.

    Darum sind zum jetzigen Zeitpunkt auch noch 74 Schweizer ohne Kontrakt für die kommende Spielzeit. Wir nehmen einige Spieler heraus und beschreiben ihre Situation etwas konkreter. Am Ende des Artikels folgt dann die komplette Auflistung.

    Torhüter

    Bei den Torhütern könnte sich noch ein Mini-Karussell anbahnen. Momentan sind nämlich Luca Boltshauser, Niklas Schlegel und Sandro Zurkirchen drei Goalies ohne Vertrag für die kommende Saison, welche durchaus über viel National-League-Erfahrung verfügen. Gerüchte kursieren momentan praktisch keine, einzig über eine mögliche Vertragsverlängerung von Boltshauser bei Lausanne wurde geschrieben. Am Ende des Tages wäre es keine Überraschung, wenn die drei Torhüter bei ihren Vereinen bleiben würden.

    Verteidiger

    Auch bei den Verteidigern gibt es noch den einen oder anderen spannenden Namen auf dem Mark. Da wäre zum Beispiel Severin Blindenbacher, welcher wegen einer Gehirnerschütterung schon lange nicht mehr auf dem Eis war und deswegen wohl auch seine Karriere beenden dürfte. Auch ein Santeri Alatalo, welcher beim EVZ zu den Schlüsselspielern gehört, hat noch keinen neuen Vertrag. Man munkelt jedoch, dass es ihn zum HCL ziehen wird.

    Bei Yanik Burren ist schon klar, dass er den SC Bern verlassen muss. Sein Weg dürfte in die Leventina zu Ambri-Piotta führen.

    Für die beiden Davoser, Samuel Guerra und Lorenz Kienzle, ist die Zukunft ebenfalls noch nicht geklärt oder zumindest noch nicht öffentlich gemacht worden. Bei Guerra rechnet man mit einem Wechsel ins Südtessin zum HC Lugano. Auch Kienzle wird die Bündner wohl verlassen, wo es ihn hinzieht ist hingegen noch nicht klar.

    Andrea Glauser, der Verteidiger der SCL Tigers, wird in Zukunft wohl für den Lausanne HC auflaufen. Diese Gerüchte kursieren zumindest seit dem letzten Sommer.

    Die Rubrik der Verteidiger schliessen wir mit Nico Gross ab. Der Verteidiger vom EV Zug würde natürlich gerne in Nordamerika Fuss fassen. Die New York Rangers haben weiterhin die Rechte an ihm, doch ob sie davon Gebrauch machen werden, ist derzeit noch nicht klar. Sollte er in der Schweiz bleiben, dann dürfte der EV Zug seine erste Option sein.

    Stürmer

    Bereits Ende November wurde die Rückkehr von Inti Pestoni zum HC Ambri-Piotta als beschlossen vermeldet, die Bestätigung dürfte irgendwann folgen.

    Kyen Sopa wird den SC Bern verlassen. Geht es nach Klaus Zaugg, dann zieht es ihn zu den ZSC Lions.

    Der Vertrag von Gaëtan Haas läuft bei den Edmonton Oilers und beim SC Bern aus. Der Center möchte wohl in Nordamerika bleiben und seine momentanen Leistungen vergrössern die Chance auf einen neuen Vertrag. Klappt es nicht, dann wird sich wohl die ganze Schweiz um ihn reissen.

    Fabian Lüthi vom EHC Biel hat nun seit einer Ewigkeit kein Spiel mehr bestritten. Zuletzt stand er zu Beginn der letzten Saison im Einsatz. Dann folgte eine Hüftoperation und seither arbeitet er am Comeback. Momentan haben noch keine Gespräche für eine allfällige Vertragsverlängerung stattgefunden.

    Anders sieht die Situation bei Jason Fuchs aus. Der EHC Biel würde ihn gerne halten, aber wie es aussieht, hat sich der Lausanne HC durchgesetzt.

    Denis Malgin muss sich keine Sorgen um seine Zukunft in der Schweiz machen, er wird definitiv einen Vertrag erhalten. Die Frage, die sich für ihn stellt, ist ob er noch einen Kontrakt in Nordamerika erhalten kann. Wir sind gespannt.

    Mit Etienne Froidevaux steht ein weiterer Stürmer vom Lausanne HC noch ohne Vertrag da. Er wird die Waadtländer wohl verlassen. Momentan gibt es Gerüchte wegen einem möglichen Wechsel zum EHC Biel oder zum SC Bern.

    Dario Bürgler spielte eine solide Saison und er erzielte in 57 Spielen 18 Treffer. Gemäss einer Meldung von Klaus Zaugg soll sein Wechsel zum grossen Rivalen Ambri bereits fix sein. Aber eben, offiziell steht er noch ohne gültigen Vertrag für die kommende Saison da.


    Auch Teamkollege Raffaele Sannitz steht noch ohne Vertrag für die neue Saison da. Für den Routinier dürfte wohl nur ein Verbleib bei den Bianconeri in Frage kommen.

    Bei Sandro Zangger hält sich das Gerücht, dass die Lakers an einer Verpflichtung interessiert sein sollen.

    Auf diese Saison hin hat er den Sprung zu den Chicago Blackhawks gewagt und konnte bislang überzeugen. Wie es in der kommenden Saison für Pius Suter ausschaut, ist noch nicht klar. Die Chancen auf einen Verbleib in der NHL sind sicherlich intakt.

    Bei Roman Wick ist die Situation schnell erklärt: ZSC Lions oder Karriereende.

    Für Calvin Thürkauf ist es ähnlich wie für Nico Gross oder Denis Malgin. Eigentlich würde er gerne einen Vertrag in Nordamerika erhalten. Falls es dafür aber nicht reichen sollte, dann wird er sicherlich in der Schweiz etwas finden.

    Diese Schweizer stehen bislang offiziell noch ohne Vertrag für die Saison 2021/22 da

    HC Ambrì-Piotta

    Patrick Incir (RW)

    Elia Mazzolini (LW)

    Karim Del Ponte (D)

    Michael Pastori (D)

    SC Bern:

    Inti Pestoni (LW)

    André Heim (C/RW)

    Gaëtan Haas (C)

    Kyen Sopa (RW)

    Yanik Burren (D)

    Finn Fuchs (D)

    Ronny Dähler (C/LW)

    EHC Biel-Bienne:

    Jason Fuchs (C)

    Elvis Schläpfer (C)

    Fabian Lüthi (LW)

    Gaëtan Augsburger (LW/RW)

    HC Davos:

    Samuel Guerra (D)

    Lorenz Kienzle (D/RW)

    Marc Aeschlimann (C/D)

    Dario Meyer (RW)

    Dominic Buchli (D)

    Francesco Gärtner (D)

    Nino Russo (LW)

    Yannick Hänggi (D)

    Genève-Servette HC:

    Timothy Kast (C/LW)

    John Fritsche (LW/RW)

    HC Fribourg-Gottéron:

    Nicolas Hasler (F)

    SCL Tigers:

    Loïc In-Albon (C/LW)

    Andrea Glauser (D)

    Stefan Rüegsegger (RW)

    Alain Bircher (D)

    Sebastian Schilt (D)

    Dario Kummer (C/RW)

    Lausanne HC:

    Denis Malgin (C/W)

    Etienne Froidevaux (C)

    Aurélien Marti (D)

    Noah Schneeberger (D)

    Victor Oejdemark (D)

    Fabio Arnold (LW)

    Dominik Volejnicek (LW/RW)

    Benjamin Antonietti (RW/LW)

    Marco Cavalleri (LW)

    Kristian Suleski (D)

    Lee Roberts (RW/LW)

    Julien Privet (C/LW)

    Matthias Mémeteau (RW)

    Luca Boltshauser (G)

    Dennis Saikkonen (G)

    HC Lugano:

    Dario Bürgler (RW)

    Raffaele Sannitz (C/LW)

    Matteo Nodari (D)

    Sandro Zangger (RW/LW)

    Matteo Romanenghi (C/LW)

    Eliot Antonietti (D)

    Loic Vedova (RW)

    Niklas Schlegel (G)

    Sandro Zurkirchen (G)

    SC Rapperswil-Jona Lakers:

    Kay Schweri (LW/RW)

    Mauro Dufner (D)

    Sandro Forrer (LW/RW)

    Flurin Randegger (D)

    Martin Ness (C)

    Mattia Hinterkircher (LW)

    Sascha Rochow (G)

    Cedric Rechsteiner (G)

    ZSC Lions:

    Pius Suter (C/LW)

    Roman Wick (LW/RW)

    Severin Blindenbacher (D)

    Roman Schlagenhauf (C)

    Jeffrey Meier (G)

    Robin Zumbühl (G)

    EV Zug:

    Santeri Alatalo (D)

    Nico Gross (D)

    Calvin Thürkauf (C/LW)

    Jesse Zgraggen (D)

    Robin Meyer (G)

    Guter Start, aber Schweiz verliert in Unterzahl den Faden

    Von Fabian Lehner

    Die Schweiz begann gut und liess die Weissrussen nicht ins Spiel. Doch mit dem 1. Powerplay ging Weissrussland in Führung. Darauf folgten 3 weitere Powerplaytreffer der Weissrussen, bevor die Schweiz das 1. Unterzahlspiel überstehen konnten. Sehr sehr Schade, da bei 5vs5 es eine ausgeglichene Angelegenheit mit leichten Vorteilen für die kleinen Eisgenossen war. Doch nach 4 Powerplaytoren lief die Maschinerie leider nicht mehr so rund.

    Die Schweiz kontrollierte das 1. Drittel ziemlich nach belieben. Besonders beeindruckend war wie gut sie die Mittelzone dicht machten. Nach 8 Minuten durften die Jungs von Marcel Jenni zum ersten mal für 4 Minuten Powerplay spielen. Die Scheibe lief gut, doch die beste Chance hatte Weissrussland mit einem Breakaway, welcher Kevin Pasche aber super abwehrte! Nach Ablauf der Strafe, handelten sich die Schweizer selber eine Strafe ein, welches die Weissrussen zu Nutzen wussten. Danila Klimovich war der Schütze. Der Treffer brachte den Weissrussen Schwung und sie konnten das spiel offener gestalten. Doch auch wenn die Schweizer nochmals Powerplay spielen durften, fiel im 1. Drittel keine Treffer mehr.

    Kaum war der Puck wieder im Spiel, ging es mit einem Feuerwerk los. Dimitri Kuzmin doppelte Für die Weissrussen nach mittels Lacrosse Tor nach. Doch quasi mit dem Bully gelang Livio Truog der Anschlusstreffer für die Schweiz! Gerade mal 2 Minuten waren da im 2. Drittel gespielt. Doch die Freude währte nur Kurz. Die Schweiz nahm zum 3. mal eine Strafe und die Weissrussen trafen zum 3, Mal. Zum 2. mal konnte Klimovich anschreiben. Jetzt kommt das Kuriose: 30. Minute: Strafe, Pass zu Klimovich und Tor. 4. Powerplay für Weissrussland und Hattrick für Klimovich. Zeit für Marcel Jenni sein Timeout zu nehmen. Nun galt es entweder keine Strafe mehr zu nehmen oder endlich das 1. Unterzahlspiel zu überstehen. Das 2. wurde es. Nach diesem speziellen Start in das Drittel, ging es jetzt um die Aufholjagd. Doch bis zur 2. Sirene fielen keine Treffer mehr.

    Die Aufholjagd verlief Verhalten. Im Gegenteil. Die Weissrussen gingen durch Daniil Shotisvili sogar 5:1 in Führung. 5 Minuten vor Schluss konnten die Weissrussen sogar auf 6:1 stellen mittels Penalty durch Ivan Anoshko. Als wäre dies nicht genug, mussten die Schweizer sogar noch ein 7:1 in Unterzahl hinehmen... Schade für die Jungs von Marcel Jenni. Nach einem guten Start, verloren sie in Unterzahl total den Faden. Das kommt bei u18 Teams vor, aber es bleibt der Nachgeschmack, das eigentlich mehr möglich gewesen wäre.

    Telegramm:

    Schweiz- Weissrussland 1:7 (0:1, 1:3, 0:3) Strafen: 6x 2min Sui- 4x 2min Blr.

    Plano, USA

    Tore: 12:05 Klimovch (Shilo, Sidorov / Auschluss Greuter) 0:1, 21:33 Kuzmin (Ausschluss Greuter) 0:2, 21:42 Truog (Sidler) 1:2, 26:50 Klimovich ( SHilo, Klavdiev / Ausschluss Greuter) 1:3, 29:07 Klimovich (Shilo, Klavdiev/ Ausschluss Despont) 1:4, 44:35 Sotishvili (Nikolayenya, Rogach) 1:5, 54:37 Anoshko (penalty) 1:6, 58:27 Sotishvili ( Auschluss Ignatenko !) 1:7.

    Anmerkungen: Sui Torhüter Wechsel Croce ersetzte Pasche nach 40min

    Sui: Pasche ( Ersatz Croce); Zanetti, Sidler; Bichsel, Cantini; Pauchard, Streule; Despont; Taibel, Biasca, Garessus; Henry, Reichle, Robi; Perrenoud, Greuter, Bourgo; Alge, Nicolet, Truog; Spring.

    Blr: Chaika ( Ersatz Zhigalov): kuzmin, Sazanovich; Parfenyuk, Sushinski; Stasenko, Gavrilov; Rogach; Shilo, Klavdiev, Klimovich; Mikhalyov, Yavash, Ignatenk; Sotishvili, Morozov, Loshko; Anoshko, Sidorov, Nikolayenya; Golubov,


    Stimme zum Spiel:

    Atillo Biasca:

    Wir waren heute nicht gleich bereit wie für das Lettland Spiel. Klar war es hart nachdem Abendspiel heute das frühe Spiel zu bestreiten, aber das gehört zu einem Termin. Deswegen ist es keine Ausrede. Wir haben jetzt 3 Punkte und hätten heute gerne noch Zähler dazu mitgenommen.

    24 Spieler im Aufgebot für die erste WM-Vorbereitungsphase

    Diese Woche startet die A-Nationalmannschaft in die Vorbereitung für die WM in Riga. Nationaltrainer Patrick Fischer hat nun sein Aufgebot für die erste Vorbereitungswoche mit zwei Testspielen gegen Russland bekanntgegeben: Im Kader stehen 24 Spieler aus allen acht National League Clubs, die nicht mehr im Playoff-Rennen sind.

    Die Schweizer Nationalmannschaft von Headcoach Patrick Fischer rückt am Dienstag, 27. April, erstmals ins Trainingscamp im OYM in Cham ein. Dort wird das Team während der gesamten Vorbereitungszeit in der Schweiz (bis am 12. Mai) trainieren und untergebracht sein.
    Am Ende der ersten Vorbereitungswoche stehen am Freitag, 30. April und Samstag, 1. Mai in Biel zwei Testspiele gegen den späteren WM-Gruppengegner Russland auf dem Programm. Beide Partien werden live auf den SRG-Kanälen übertragen, Anspielzeit ist neu an beiden Tagen um 17.45 Uhr (anstelle wie ursprünglich kommuniziert am Freitag 20.15 Uhr und am Samstag 17.15 Uhr).

    Headcoach Patrick Fischer hat für die erste Vorbereitungswoche 24 Spieler aus allen acht NL-Clubs, die nicht (mehr) im Playoff-Rennen sind, aufgeboten. Darunter sind neun Spieler, die 2019 an der letzten durchgeführten WM im Kader standen (Berra; Fora, Frick, Loeffel, Janis Moser; Ambühl, Bertschy, Praplan, Scherwey). Der langjährige Nationalspieler und Assistenzcaptain Simon Moser (SC Bern) wird in den kommenden Wochen zum zweiten Mal Vater und verzichtet deshalb auf die WM-Kampagne. Zudem hat Swiss Ice Hockey von der Organisation der Toronto Maple Leafs bislang noch keine Freigabe für Denis Malgin erhalten, weswegen der Spieler Stand jetzt (noch) nicht im Aufgebot steht.

    «Nebst erfahrenen Nationalspielern freue ich mich sehr, dass sich auch einige junge Spieler mit ihren starken Leistungen in dieser Saison für das Aufgebot aufgedrängt haben – wir haben eine gute Mischung im Team und sind für die Spiele gegen Russland sehr gut aufgestellt», kommentiert Patrick Fischer das Kader ersten Vorbereitungswoche.
    Die Testspiele am Ende der Woche werden die ersten Wettkämpfe für die Nationalmannschaft seit den Prospect Games im Februar 2020. Im weiteren Verlauf der WM-Vorbereitung trifft die Schweiz am Dienstag, 4. Mai – ebenfalls in Biel – auf Italien sowie am Freitag, 7. und Samstag, 8. Mai auf Frankreich. Inzwischen steht fest, dass die Testspiele gegen Frankreich in Fribourg stattfinden.

    Aufgebot WM-Vorbereitung (27. April – 1. Mai)

    Torhüter (3): Reto Berra (Fribourg-Gottéron), Niklas Schlegel (HC Lugano), Joren van Pottelberghe (EHC Biel-Bienne)

    Verteidiger (8): Michael Fora (HC Ambrì-Piotta), Lukas Frick (Lausanne HC), Andrea Glauser (SCL Tigers), Fabian Heldner (Lausanne HC), Samuel Kreis (EHC Biel-Bienne), Romain Loeffel (HC Lugano), Janis Jérôme Moser (EHC Biel-Bienne), Ramon Untersander (SC Bern).

    Stürmer (13): Andres Ambühl (HC Davos), Alessio Bertaggia (HC Lugano), Christoph Bertschy (Lausanne HC), Enzo Corvi (HC Davos), Luca Fazzini (HC Lugano), Jason Fuchs (EHC Biel-Bienne), André Heim (SC Bern), Fabrice Herzog (HC Davos), Killian Mottet (Fribourg-Gottéron), Inti Pestoni (SC Bern), Vincent Praplan (SC Bern), Tristan Scherwey (SC Bern), Samuel Walser (Fribourg-Gottéron).

    Länderspiele WM-Vorbereitung

    • Freitag, 30. April 2021, (neu) 17.45 Uhr: Schweiz – Russland, Tissot Arena Biel
    • Samstag, 1. Mai 2021, (neu) 17.45 Uhr: Schweiz – Russland, Tissot Arena Biel
    • Dienstag, 4. Mai 2021, 20.15 Uhr: Schweiz – Italien, Tissot Arena Biel
    • Freitag, 7. Mai 2021, 17.30 Uhr: Schweiz – Frankreich, (neu) BCF-Aréna Fribourg
    • Samstag, 8. Mai 2021, 20.15 Uhr: Schweiz – Frankreich, (neu) BCF-Aréna Fribourg

    4:2-Erfolg über Lettland


    U-18-Nati startet siegreich in die WM-Kampagne

    Im ersten Spiel gegen Lettland gewannen die Schweizer dank einer besseren Effizienz mit 4:2. Dies dank zwei Doppelschlägen innerhalb kurzer Zeit.

    Man sei nervös ins Spiel gestartet, meinte U18-Trainer Jenni nach der Partie. Doch die zwei schnellen Tore in der 12. Minute gaben Sicherheit. Besonders der zweite Treffer war dabei schön herausgespielt.

    Im Mitteldrittel wiederholte sich das Geschehen und die Schweizer konnte bis zur 25. Minute auf 4:0 davon ziehen. Weil sich der lettische Gegner aber nicht gehen liess, kamen diese noch vor der zweiten Pause auf 2:4 heran. Die junge Schweizer Auswahl verteidigte im letzten Drittel den Vorsprung aber konsequent.

    Bereits heute um 23:00 Schweizer Zeit wartet die nächste Aufgabe gegen Weissrussland.

    Die Playoff-Viertelfinals haben einiges aufgezeigt
    Fünf Erkenntnisse zu den Playoff-Viertelfinals

    1. Mit Leonardo Genoni in Top-Form ist Zug kaum zu bezwingen

    Gehen wir nach der Fangquote, dann waren Daniel Manzato, Ludovic Waeber, Gauthier Descloux und Melvin Nyffeler die besten Torhüter der Playoff-Viertelfinals. Leonardo Genoni steht mit 90.78% gehaltener Schüsse nur auf dem drittletzten Rang. Für ihn ist dies eine tendenziell schlechte Quote. Was aber auffällt ist das sechste und letzte Spiel. Da war der Routinier von Beginn weg da und zeigte eine herausragende Partie. Genoni ist momentan der beste Torhüter der Liga und wenn er einen solchen Abend hat, wie am Freitag in Bern, dann ist der EV Zug praktisch nicht zu schlagen.

    2. Der SC Rapperswil-Jona ist in der National League angekommen

    Bekannte Probleme machen es für Aufsteiger schwierig, sich in der National League festzusetzen. Einerseits kann man sich kaum mit Schweizer Spielern verstärken, da man in den ersten Jahren noch gegen den Abstieg kämpfen muss und somit bis spät in die Saison nicht klar ist, ob man auch in der kommenden Spielzeit in der National League aufläuft. Da konnten die Lakers ab dem zweiten Jahr etwas profitieren und sich sukzessive mit jungen hungrigen Spielern verstärken. Zusammen mit vier starken Ausländern und einem herausragenden Melvin Nyffeler, trägt das Konzept erstmals Früchte. Die Lakers stehen im Halbfinal und sind so richtig in der National League angekommen.

    3. Die ZSC Lions lassen sich von Härte nicht aus dem Spiel bringen

    Was war das für eine Serie zwischen den ZSC Lions und dem Lausanne HC? Als würden wirklich zwei Löwen aufeinander losgehen. Die Serie war an hässlichen Fouls kaum zu überbieten und war teilweise nicht mehr schön anzuschauen. Trotzdem liessen sich die Zürcher in den meisten Fällen nicht aus der Ruhe bringen und nahmen die harte Gangart des LHC an. Dieses Auftreten sorgte am Ende dafür, dass die Serie nicht noch schlimmer aus dem Ruder gerät und so kann der ZSC viel Selbstvertrauen in das Duell mit Genf mitnehmen.

    4. Der Genève-Servette HC verdient das Prädikat "Geheimfavorit"

    Dieses Selbstvertrauen werden die ZSC Lions auch benötigen, denn die Genfer sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Thomas Roost hat sie in "The Hockey Week" schon vor dem Viertelfinal als Geheimfavorit genannt und er sollte Recht behalten. Die Grenats haben Fribourg ab der dritten Partie an die Wand gespielt. Wenn die Mannschaft von Patrick Emond verletzungsfrei bleibt, dann kann sie allen Teams gefährlich werden.

    5. 50 Fans bringen einiges an Emotionen in die Stube

    Zum Schluss noch ein Wort zu den Fans. Endlich gibt es im Stadion wieder Stimmung. Auch wenn nur 50 Supporter ins Stadion gelassen werden, ein Unterschied ist klar hörbar. Damit sorgen die Fans nicht nur für Emotionen im Stadion sondern bringen sie auch zurück in die Stube. Man hat als TV-Zuschauer nicht mehr das Gefühl, ein Geisterspiel zu schauen und das macht Freude. Einziger Wermutstropfen: Steht doch ein bisschen weiter auseinander. Die Stadien sind gross genug um den nötigen Abstand zu den Mitmenschen einzuhalten.

    ZSC Lions 3:0 Lausanne HC
    Ein Doppelschlag im Mitteldrittel wird zum entscheidenden Dolchstoss - Der ZSC ist durch

    Die ZSC Lions vs. Lausanne HC in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.

    Spielbericht
    In dieser Partie steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Lausanne will die Belle erzwingen und erweckt im ersten Drittel auch den wacheren Eindruck. Zürich spielt zudem etwas undiszipliniert, sodass die Westschweizer gleich dreimal in Überzahl agieren dürfen. Dabei resultiert eine klare 14 zu 3 Führung im Schussverhältnis, aber keine auf dem Scoreboard. Grosschancen können sich beide Mannschaften kaum heraus kombinieren, sodass die Teams torlos in die Kabine zurückkehren.

    Das Mitteldrittel lässt sich sehr schleppend an. Beide Teams möchten nicht den ersten Fehler machen, jedoch kann Lausanne nicht mehr das druckvolle Spiel von der Startphase aufziehen. Es sind dann auch die Waadtländer, genauer gesagt Aurélien Marti, der sich den ersten Bock leistet. Nach einem Fehlzuspiel geht es schnell und der Puck liegt im eigenen Netz. Keine Minute später tut es ihm Malgin gleich und der ZSC bekommt eine komfortable Führung geschenkt. Diese nehmen die Gastgeber in die Pause mit und stehen ganz nah am Halbfinal Einzug.

    In den letzten zwanzig Minuten möchten die Zürcher nichts mehr anbrennen lassen. In erster Linie wird das eigene Tor verteidigt. Dies gelingt dem ZSC sehr gut und Lausanne rennt immer mehr mit dem Mute der Verzweiflung an. Jedoch gelingt den Waadtländern kein Treffer mehr und die Löwen entscheiden mit dem Empty-Netter die Partie endgültig Damit ringen die Löwen aus der Deutschschweiz das Welsche Pendant nieder. Nach sechs Spielen steht der ZSC als Halbfinal Teilnehmer fest und die Lausanner müssen mit den Ferien Vorlieb nehmen.

    Der Gewinner
    Ludovic Waeber (ZSC). Der Playoff unerfahrene Schlussmann zeigt seine nächste bärenstarke Performance. Auch heute bleibt Waeber unbezwungen und feiert den dritten Shutout in dieser Serie. Was für ein hervorragender Wert!

    Der Loser
    Denis Malgin (LHC). Von einem NHL-Spieler erwartet man in einer solch bedeutungsvollen Partie mehr. Offensiv kommt kaum etwas und defensiv läutet er mit einem katastrophalen Abspiel das 0:2 ein.

    Die Szene des Spiels
    Nach 33 Minuten fällt der erste Treffer der Partie. Es ist der Dosenöffner für dieses Spiel sechs. Marti leistet sich ein schlimmes Fehlzuspiel und lanciert damit Simic. Der kann Hollenstein bedienen und dieser erzielt das 1:0. Der Fauxpas Martis läutet das Aus für die Lausanner ein.

    Die Tore
    33. Minute 1:0 durch Denis Hollenstein
    Was für ein schreckliches Zuspiel von Marti. Er spielt die Scheibe direkt auf Simic. Der rusht nach vorne, legt quer auf Denis Hollenstein und dieser bekundet keine Mühe die Scheibe ins Tor zu schiessen.

    34. Minute 2:0 durch Simon Bodenmann Man kann sich auch selbst in Bedrängnis bringen. Nun verliert Malgin die Scheibe und Zürich bedankt sich artig. Bodenmann verzögert den Abschluss und schliesst satt in die linke Ecke ab.

    58. Minute 3:0 durch Ryan Lasch Das ist die Entscheidung. Lasch erzielt mit seinem Schuss ganz sicher den Empty-Netter.

    Has da nienet gfunde drum postis glich no:

    ZSC-Meisterschütze Samuelsson: «Komischerweise war der Gotthard geschlossen»

    Am 7. April 2001 schiesst Morgan Samuelsson die ZSC Lions gegen Lugano in der Verlängerung des siebten Spiels zum Meistertitel. Gegenüber «blue News» erklärt der Schwede, warum ihm sowohl die Anreise als auch die Heimfahrt in besonderer Erinnerung bleibt.
    Luca Betschart 7.4.2021

    Nachdem er für einige Jahre in Deutschland und kurz in Österreich anheuert, führt Morgan Samuelssons Weg 1999 in die Schweiz. Mit überzeugenden Leistungen empfiehlt er sich in der Nationalliga B beim HC Thurgau für höhere Aufgaben. «Ich war mehr als genug gut für die Nationalliga A, aber es war zu dieser Zeit schwieriger, in die Schweiz zu kommen. Es gab nur drei Ausländerplätze pro Team», blickt der Schwede im Gespräch mit «blue News» zurück.

    Im Dezember 2000 wird Samuelsson vom HC Davos zum zweiten Mal in Folge als Verstärkungsspieler für den Spengler Cup engagiert – zum zweiten Mal führt er die Bündner zum Triumph. Vor allem die Zusammenarbeit mit HCD-Trainer Arno del Curto funktioniert auf Anhieb. «Zwei Verrückte passen gut zusammen. Er hielt mich damals für verrückt und ich ihn auch. Das hat gut gepasst», sagt Samuelsson heute.

    Samuelsson nutzt seine Chance

    Zum Ende der Saison 2000/01 bietet sich Samuelsson dann die grosse Chance in der obersten Schweizer Liga. Für die letzten Spiele der Qualifikation und die Playoffs wechselt er zu den ZSC Lions, hat aber einen schweren Stand – obwohl ihm mit einem Hattrick im ersten Spiel der perfekte Einstand gelingt. Zwar spielt er im Playoff-Viertelfinal gegen Rappi (4:0) jedes Spiel, ab dem Halbfinal wird er von Trainer Larry Hurras aber nicht mehr eingesetzt.

    Erst als die Zürcher in der Finalserie gegen Lugano mit 1:3 in Rücklage sind, darf Samuelsson wieder ran – und leitet prompt die Wende ein. «Viele Leute vergessen, dass ich im Spiel 5 in Lugano nach 17 Sekunden den Führungstreffer durch Michel Zeiter vorbereitet habe. Dann war der Glaube an die Wende wieder spürbar.»

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    Nicht vergessen werden die Fans dagegen, was anschliessend kommt. Samuelsson skort auch im sechsten Duell, erzwingt mit seinen Teamkollegen das Entscheidungsspiel in der Resega und hat da am 7. April 2001 seinen grossen Auftritt. Nachdem der «Z» lange einem Rückstand hinterherrennt, bereitet Samuelsson den Ausgleich durch Michel Zeiter mustergültig vor. «Ein wunderschöner Assist, den ich in meinem Leben nicht vergessen werde», so der 53-Jährige. Es kommt noch besser.

    «Ich wusste: Jetzt ist fertig»

    Nach zehn Minuten in der Verlängerung entscheidet Samuelsson mit einem Kunstschuss die Meisterschaft. «Kurz davor mache ich im Back-Checking einen grossen Fehler. Dann rettet Matthias Seger die Situation, ich bekomme die Scheibe und als ich über die rote Linie fahre, wird mir warm im ganzen Körper. Ich weiss: Jetzt ist fertig. Ich war 100-prozentig davon überzeugt, dass ich treffe, bevor ich geschossen habe.» Ausgerechnet Samuelsson, der erst kurz vor den Playoffs zur Mannschaft stösst und oft überzählig ist, avanciert zum Meister-Helden.

    Während beim Public Viewing im Hallenstadion in Zürich alle Dämme brechen, eskaliert die Situation in der Resega bei der Pokalübergabe. Aufgebrachte Lugano-Fans zünden Feuerwerkskörper und stürmen das Eisfeld. Die Spieler müssen in die Katakomben flüchten. Die Ultras von der Curva Nord, Fans des HC Lugano, veranstalten am Samstag, 7. April 2001, in Lugano nach dem letzten Playoff-Finalspiel der Eishockey-NLA gegen die ZSC Lions, eine wueste Schlaegerei, nachdem der ZSC mit einem Tor zum Sudden Death den Meistertitel gewonnen hat. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)Die Ultras von der Curva Nord, Fans des HC Lugano, veranstalten eine wüste Schlägerei.Bild: Keystone

    Allen Hindernissen zum Trotz

    «Es war einfach schade, dass wir die Pokalübergabe nicht auf dem Eis zu Ende bringen konnten», sagt Samuelsson. «Vor allem die zahlreichen Steine, die nach dem Spiel bei der Abfahrt auf unseren Bus flogen – das war schon krass. Erst kurz vor Ambri kehrte wieder Ruhe ein.» Nach einem Zwischenstopp im Dorf von Luganos Kantonsrivalen, um Biernachschub zu besorgen, kann der Teambus auf dem Rückweg nach Zürich immerhin durch den Gotthard fahren.

    Ein Luxus, der den Löwen auf der Hinreise verwehrt bleibt. «Komischerweise war der Gotthard geschlossen, wir mussten über den Pass», verrät Samuelsson. «Natürlich gab es Stau, wir brauchten enorm viel Zeit. Ich kann mich erinnern, der Bus fuhr so langsam, dass wir oft ausgestiegen und den Gotthard runtergelaufen sind.» An diesem 7. April 2001 sind Samuelsson und Co. aber von keinem Hindernis zu stoppen.

    Zürichs Meisterhelden 2001: Torhüter Ari Sulander (links) und Morgan Samuelsson.


    Hier noch das Video:

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    Stefan Hedlund und Bert Robertsson
    Die Lakers präsentieren ein Schweden-Duo für die Tomlinson-Nachfolge

    Die SC Rapperswil-Jona Lakers verpflichten für die kommende Saison Stefan Hedlund als neuen Headcoach sowie Bert Robertsson als neuen Assistenztrainer.

    Mit Stefan Hedlund und Bert Robertsson hat Rappi die Nachfolger für den am Ende der Saison abtretenden Jeff Tomlinson gefunden. Dies bestätigen die St. Galler am Freitagmittag in einer Medienmitteilung. Der künftige Headcoach Stefan Hedlund stösst von Skelleftea AIK zu den Lakers, sein künftiger Assistent Bert Robertsson war bis vor kurzem Headcoach in Linköping.

    Über Stefan Hedlund schreiben die Lakers in der Medienmitteilung:

    Der 45-Jährige ist bestens mit dem Schweizer Eishockey vertraut, zwischen 2017 und 2019 arbeitete er zwei Jahre beim EV Zug, zunächst als Headcoach bei der EVZ Academy in der Swiss League und später als Assistent von Dan Tangnes in der National League. Danach wechselte er zu einer der Top Ausbildungsorganisationen in Schweden, Skellefteå AIK. In der Coaching Crew des aktuellen Tabellenvierten der SHL ist er massgeblich am Erfolg von Skellefteå beteiligt.

    "Er ist ein moderner Coach, der extrem kommunikativ ist und schnelles, attraktives Tempo Eishockey spielen lässt", wird Sportchef Janick Steinmann in der Mitteilung zitiert. "Die tägliche Arbeit und Weiterentwicklung jedes Spielers im System und der Organisation steht bei ihm im Vordergrund". Stefan Hedlund unterschreibt bei den SCRJ Lakers einen Vertrag über zwei Saisons bis zum Frühling 2023.

    Über den neuen Assistenztrainer Bert Robertsson heisst es in der Mitteilung:

    Er wird als Assistent von Stefan Hedlund vor allem für die Defensive zuständig sein. Der 46-jährige frühere Verteidiger mit NHL-Erfahrung (128 Spiele für Vancouver, Edmonton und New York Rangers) war ebenfalls in Skellefteå tätig. Die letzten beiden Jahre arbeitete er bei Linköping als Head-Coach. Robertsson hat sich als Coach in Schweden einen Namen als Top Defensiv Coach gemacht und gilt als guter Kommunikator, welcher jeden Tag das Maximum aus den Spielern holen will.

    Janick Steinmann erwähnt zu Robertssons Qualitäten: "Seine langjährige Erfahrung aus der Ausbildungsstätte von Skellefteå wird uns in Rapperswil helfen, unsere Spieler auf das nächste Level zu hieven." Bert Robertsson einigt sich mit den SCRJ Lakers ebenfalls auf einen Vertrag über zwei Jahre bis zum Saisonende 2022/23.

    Die SC Rapperswil-Jona Lakers verlängern zudem den Vertrag mit dem 2. Assistenztrainer Sven Berger um ein Jahr. Weiter wird auch Goalietrainer Tom Schlegel dem On-Ice Trainerstaff angehören. Er ist nach wie vor der 1. Mannschaft und dem Nachwuchs angebunden. Somit ist die Coaching-Crew für die kommende Saison komplett, heisst es in der Mitteilung abschliessend.

    Massnahmen haben gefruchtet
    Marc Lüthi über Berner Finanzen: Aus befürchteten 15 wurden drei Millionen Verlust

    Sportlich läuft es dem SCB zuletzt wieder besser und auch aus der Geschäftsstelle gibt es gute Neuigkeiten.

    Durch die Pandemie stark betroffen, kämpfte der SCB ums wirtschaftliche Überleben, wie CEO Marc Lüthi immer wieder betonte. Man kalkulierte für diese Spielzeit, auch weil die Einnahmen aus dem Gastronomie-Zweig wegfielen, mit einem Verlust von 15 Millionen. Von diesem Szenario ist man beim SCB aber weit entfernt, wie Lüthi nun gegenüber der SDA bestätigt.

    "Die 15 Millionen Verlust, die ich im Herbst in den Raum stellte, waren die Zahl, bevor wir mit den Spielern, den Abonnenten, Sponsoren und Business-Partnern gesprochen haben", erklärt der SCB-CEO, dass man nun mit einem Verlust von zwei bis drei Millionen für die laufende Spielzeit rechne. Auch dank den A-fonds-perdu-Beiträge und anderen Sparmassnahmen sei dies möglich werden.

    Da auch für die kommende Saison mit Einschränkungen bei den Zuschauern – Stichwort Stehplätze – gerechnet werden muss, dürfte auch die Spielzeit 2021/22 einen Verlust in dieser Grössenordnung mit sich bringen. Ein wenig durchatmen kann man beim SCB laut Lüthi aber trotzdem: "Heute kann ich sagen, dass wir überleben werden, dass wir irgendwie durchkommen."

    Outdoor-Game in der NHL
    In dieser Idylle wird am Samstagabend Eishockey gespielt

    Die NHL ist mittlerweile bekannt dafür, dass sie pro Saison mehrmals Spiele unter freiem Himmel organisiert. Dabei gehört natürlich das Winter Classic am 1. Januar in den Kalender jedes Eishockeyfans. Dieses Spektakel fiel in diesem Jahr allerdings der Corona-Pandemie zum Opfer, was die NHL auf eine neue Idee brachte.

    Wenn man schon nicht vor Zuschauern spielen kann, dann gibt es die Möglichkeit ein Spiel in der Natur zu veranstalten. Das haben die Organisatoren gemacht und ein Eishockeyfeld am Ufer des Lake Tahoe erstellt. Durch den See verläuft die Grenze der Bundesstaaten Nevada und Kalifornien.

    Schaut man sich die Bilder an, welche NHL auf Twitter gepostet hat, macht es auf alle Fälle gleich Lust, sich selbst die Schlittschuhe zu schnüren und eine Runde auf diesem Eishockeyfeld zu drehen. Diese Ehre wird am Samstagabend (Schweizerzeit) allerdings der Colorado Avalanche und den Golden Knights aus Las Vegas zuteil.

    Bild

    ZSC Lions 5:2 SCL Tigers
    Die ZSC Lions besiegen ihren Angstgegner Langnau

    Der Spielbericht

    Ab der ersten Minute muss von Einbahnhockey gesprochen werden. Eine Angriffswelle nach der anderen rollt auf das Tor des 19-jährigen Damian Stettler im Langnauer Tor. Der hält überragend, zeigt einige Big Saves und muss sich nur gegen Diem geschlagen geben. Die Tigers ihrerseits können Waeber kaum prüfen.

    Die SCL Tigers arbeiten sich Stück für Stück aus der Umklammerung und als die Lions eine Strafe wegen eines Wechselfehlers kassieren, schlagen sie im Powerplay durch Nilsson zu. Die Zürcher haben ihre Dominanz aus dem Startdrittel etwas eingebüsst, doch als Berni mit einem herrlichen Solo zum 2:1 trifft, brechen die Dämme. Rautiainen im Powerplay, Trutmann direkt danach - drei Tore in zwei Minuten zum 4:1!

    Mit einem schnellen Tor durch Berger melden die Tigers ihre Ambitionen nochmals an, doch Grönborg nimmt wenig später die Auszeit und mahnt seine Leute zur Konzentration. In der Folge spielen die Lions die Partie mehr oder weniger souverän runter, erst in der Schlussphase wird es nach einem Check an Pedretti nochmals hitzig. Die Tigers wechseln den Goalie aus, aber Andrighetto trifft per Empty Netter!

    Der Gewinner

    Tim Berni (ZSC Lions). Was für ein Solo vom jungen Verteidiger! Er ist heute richtig gut drauf, lässt sich nebst dem Tor noch einen Assist gutschreiben und rächt auch Teamkollege Pedretti, in dem er Schmutz nach dessen Aktion aufs Eis haut.

    Der Loser

    Larri Leeger (SCL Tigers). Nur 24 Sekunden nach dem zweiten Gegentor kassiert er eine Strafe für Behinderung, hat einfach Wick mal noch ins Tor gecheckt. Unnötig - und es wird durch den dritten Gegentreffer bestraft.

    Szene des Spiels

    In der 59. Minute geht Pedretti nach einem Check gegen den Kopf direkt aufs Eis nieder. Er ist von Schmutz übel erwischt worden, doch die Schiedsrichter sehen es nicht! ZSC-Trainer Grönborg kocht und kassiert zwei Minuten wegen Reklamieren, nach Spielende knallt er nochmals die Faust gegen das Plexiglas.

    Die Tore

    12. Minute, 1:0 Dominik Diem: Andersons mit dem Fehlpass in der neutralen Zone, sofort kann Diem starten. Huguenin kann nicht wirklich eingreifen, der Handgelenkschuss vom Bullykreis passt perfekt!

    27. Minute, 1:1 Marcus Nilsson: Huguenin drückt an der blauen Linie ab, Maxwell und Berger stochern im Slot. Der Puck landet bei Nilsson, welcher als lachender Dritter ins offene Tor einschiessen kann!

    37. Minute, 2:1 Tim Berni: Prassl legt zurück zu Berni, der nicht wie ein typischer Verteidiger den Schuss sucht, sondern mit einem Haken Schmutz ins Leere laufen lässt. Nilsson versucht zu helfen, doch die Nummer 96 der Lions marschiert durch und lässt auch Stettler keine Chance!

    38. Minute, 3:1 Teemu Rautiainen: Der erste Schuss von der blauen Linie geht noch am Tor vorbei. Sigrist reagiert schnell und spielt Rautiainen im hohen Slot an. Der Finne bezwingt mit seiner Direktabnahme, der Doppelschlag der Lions ist perfekt!

    39. Minute, 4:1 Dario Trutmann: Drei Pässe, eine gute Übersicht von Schäppi zum aufgerückten Trutmann und dieser legt den Puck flach am jungen Torhüter vorbei! Es ist sein erster Saisontreffer!

    42. Minute, 4:2 Pascal Berger: Grosse Tour von Maxwell, er fährt Kreise im Angriffsdrittel. Berger lässt sich in den hohen Slot zurückfallen und steht ungedeckt da. Das Rückspiel kommt, Berger drückt direkt ab und lässt Waeber nicht die kleinste Abwehrchance!

    59. Minute, 5:2 Sven Andrighetto: Fürchterlicher Fehlpass von Huguenin, direkt auf die Schaufel von Andrighetto. Dieser dreht sofort ab und schiesst ins leeere Tor ein!

    Boltshauser war ja auch Thema hier:

    Vertragsverlängerung soll bevorstehen

    Vertrag läuft aus: Boltshauser-Zukunft in Lausanne wohl geklärt

    Seit 2018 läuft Luca Boltshauser für den Lausanne HC auf. Dies dürfte bis 2024 so bleiben.

    So steht der 27-jährige Keeper gemäss RTS-Journalist Marc-Andre Berset vor einer Vertragsverlängerung bei den Löwen vom Lac Leman. Boltshauser stand in dieser Saison in 14 Spielen für den LHC im Einsatz. Das sind bereits gleich viele, wie in der gesamten Vorsaison. Mit einer Fangquote von 0.937 hält Boltshauser auch statistisch gesehen so gut wie noch nie in seiner NL-Karriere.

    NHL-Update
    Nino Niederreiter trumpft gross auf und Gaëtan Haas freut sich über den ersten Saisontreffer

    In der Nacht auf Samstag kam es in der NHL zum Schweizerduell zwischen Nino Niederreiter und Philipp Kurashev sowie Pius Suter. Zudem sorgte Gaëtan Haas für Schlagzeilen.

    Beginnen wir beim Spiel zwischen den Carolina Hurricanes und den Chicago Blackhawks, wo ein Schweizer gross aufspielte. Die Rede ist von Nino Niederreiter, welcher sein Team in der 16. Minute mit 1:0 in Führung schoss. Es sollte der einzige Treffer im ersten Drittel bleiben.

    Im Mitteldrittel dauerte es nur fünf Minuten, bis Niederreiter bereits am zweiten Treffer des Abends beteiligt war. Der Bündner konnte sich beim Tor von Vincent Trocheck einen Assist gutschreiben lassen. Bis zum Ende des zweiten Umgangs fanden die Blackhawks allerdings ins Spiel zurück und schafften dank Patrick Kane und Ian Mitchell den Ausgleich.

    Die Hurricanes liessen sich vom Aufbäumen der Blackhawks aber nicht unterkriegen. Martin Necas traf kurz nach dem Start des Schlussabschnitts zum 3:2. Fünf Minuten vor Schluss war es dann abermals Nino Niederreiter, welcher mit seinem neunten Saisontor den Sack zumachte. Am Ende konnten sich die Hurricanes, die übrigens "Whalers Night" feierten, über einen 5:3-Sieg freuen. Niederreiter wurde dank seiner guten Leistung zum besten Spieler der Partie gewählt. Pius Suter und Philipp Kurashev konnten keine Scorerpunkte sammeln.

    Für Gaëtan Haas geht es aufwärts. Der Center litt an den Nachfolgen einer Corona-Infektion und kam darum erst zu seinem vierten Einsatz in dieser Saison. Im Spiel gegen die Calgary Flames gingen die Oilers früh durch Jesse Puljujarvi in Führung. Beim 1:0 blieb es bis kurz vor Ende des zweiten Drittels, als Gaëtan Haas am linken Pfosten von Freiheiten profitierte und zum 2:0 traf. Es sollte der Game Winner sein, da die Flames im Schlussabschnitt noch auf 1:2 verkürzen konnten.

    Wieso sie Diaz durch einen zusätzlichen Ausländer ersetzen können, erschliesst sich mir nicht so ganz...

    Die können doch auf dieser Position einen Ausländer (Nygren, Heed?) einsetzen und dafür auf einen ausländischen Stürmer verzichten. Also so schwer ist das jetzt nicht zu verstehen.

    Es war das erwartete Geknorze wie immer gegen ein ultra defensives Langnau. Diesmal hatten wir aber nicht 5 Latten oder Pfostenschüsse. Mit 44 zu 31 Torschüssen war es nicht mal so deutlich wie ich das empfunden habe , aber um einiges besser als beim letzten mal (28 zu 20).

    Diese Saison haben wir die Langnauer noch einmal auswärts im letzten Saisonspiel, ich hoffe bis dann sind die Tabellenplätze klar und wir brauchen nicht dringend noch ein paar Punkte.

    Warum boxt sich Berni der daneben stand und den Schmutz bereits gestellt hat, nicht mit dem Schmutz?

    Nach so einem dreckigen Foul? Schon bei Thiry / Herzog hab ich das gesagt, nach so einem Foul muss es chlöpfe, da geht es nicht um Sieger oder Verlierer und der Täter erwartet dies auch!! Schmutz wie auch Herzog waren dafür bereit!

    Auch Thiry hat dies übrigens im Nachhinein bereut siehe: https://www.blick.ch/sport/eishocke…id16349310.html

    Grönborg wäre gestern so etwas von stolz auf Berni gewesen hätte er den Schmutz gestellt und ihm wenigstens ein Paar Fäuste reingedrückt. Berni wäre zwar mit Schmutz raus gewandert, aber Grönborg hätte ziemlich sicher keine weitere Strafe kassiert.

    Warum lassen Grönborg/Büsser den Pedretti wieder so schnell zurück aufs Eis? Bei dem Spielstand und der kurzen Zeit welche noch zu spielen ist? Das ist ebenfalls nicht nachzuvollziehen, gerade bei Hirnerschütterungen kann man das nicht so schnell diagnostizieren. Wäre in der NHL und auch NFL nie passiert 4-5 min vor Schluss..

    Waeber macht vieles sehr gut, nur bei seinen Ausflügen hinter oder neben das Tor, bin ich jeweils angespannt. Erinnert mich etwas an Robert Mayer, nur nicht ganz so extrem.

    Jetzt hani d'Verletzigs-Häx aber voll bi mir!

    Es sitzed grad 40Mio. uf dä Bank und Transfers hani natürli kei meh ;-o :D

    Die Verletzigshäx hani scho di ganz zyt, kei Rundi ohni dass 1-3 Topshots fehled.
    4 hani den gwächslet 3 devo sind jetzt wieder verletzt haha lässig!

    Aber wie mer vo de Berge ghört, isch em Ambüehl sini Verletzig (Knie) nöd so schlimm 2-3 Spiel den spillt er angeblich wieder.