Beiträge von Sbornaja

    Soll ja nicht heissen ich würdige seine guten Leistungen nicht. Ja TD macht vieles richtig zur Zeit und die Statistiken sind nun langsam dort wo sie für einen Sechser und einen NLA Stammspieler sein müssen..

    Toni Domgjoni mit erstaunlicher Entwicklung
    Wie ein Mittelfeldjuwel im neuen FCZ aufblüht

    Toni Domgjoni (22) hat an diesem Wochenende seinen 100. Pflichtspieleinsatz für den FCZ absolviert. Mittlerweile ist der Mittelfeldstratege ein zentrales Element in der U21 Nationalmannschaft und gehört zum erweiterten Kreis der Super League Spitze. Auf konstant hohem Niveau agiert Domgjoni aber erst seit diesem Herbst.

    Seit Massimo Rizzos Ankunft ist der FCZ wie verwandelt. Plötzlich spielen die seit Jahren kriselnden Zürcher erfolgsversprechenden Fussball - und eng mit dem Umschwung verknüpft ist Toni Domgjoni. Ein Blick auf die Statistik* verrät, dass sich das FCZ-Eigengewächs in kurzer Zeit enorm entwickelt hat - und mit ihm in der Schaltzentrale folglich auch das gesamte Spiel des FC Zürich.

    In der aktuellen Saison stand Domgjoni in sämtlichen 11 Liga-Partien von Beginn weg auf dem Platz - 2019/20 startete er 27 mal. Sämtliche Werte des 22-Jährigen haben sich signifikant verbessert. Besonders die Passquote (86% aktuell, 81% davor) und die Zweikampfwerte (66% gewonnene Duelle aktuell, 50% davor) stechen ins Auge - beides zwei elementare Disziplinen eines Sechsers. Dazu kommen aktuell 2.5 Tacklings pro Partie, während es 2019/20 noch 1.6 waren. Auch in puncto abgefangener Bälle (aktuell 1.4 pro Partie, davor 1.0) machte Domgjoni einen Sprung nach vorne.

    Seine augenscheinlich grösste Verbesserung findet aber in seinem Offensivspiel statt. Während er in der letzten Spielzeit auf 3 Torbeteiligungen kam (1 Tor, 2 Assists) sind es nun bereits 4 Scorerpunkte (2 Tore, 2 Assists) in bedeutend weniger Spielzeit. Auch die Qualität seiner Dribblings haben sich absolut dramatisch verändert: Während er 2019/20 auf nur 58% erfolgreicher Dribblings kam, sind aktuell satte 86% seiner Dribblings erfolgreich. Domgjoni denkt und handelt unter Rizzo deutlich offensiver als jahrelang unter Magnin - das bezeugen auch seine 1.3 Schlüsselpässe pro Partie (0.9 davor) und seine verstärkte Präsenz in der gegnerischen Hälfte. Domgjoni hat sich innert kürzester Zeit von einem offensiv passiven Sechser zu einem offensiv mitspielenden Achter entwickelt - und das beeinflusst das Spiel des FCZ massgeblich positiv.

    Seine veränderte Interpretation der Mittelfeldrolle haben aber nicht nur mit Neu-Coach Rizzo zu tun. Tatsächlich dürfte auch der Transfer von "Staubsauger" Ousmane Doumbia viel dazu beigetragen haben, dass sich Domgjoni nun offensiver ausrichtet. Mit seinem neuen Nebenmann hat er nun nämlich jemand, der ihm den Rücken freihält und Platz nach vorne schafft.

    Toni Domgjonis positive Entwicklung und der gute Schwung des FCZ sind keine Zufälle. Den Zürchern wäre zu empfehlen, ihren Mittelfeldchef nicht bei erstbester Gelegenheit zu verkaufen, sondern vielmehr ihn zum Gesicht des neuen, frischen FC Zürich zu machen. Kann er seine Weiterentwicklung nun weiter so gut vorantreiben, dürfte Domgjoni bald zu den gefragtesten Spielern des Landes werden.

    Wechsel ist noch nicht fix
    Gottéron-Sportchef Christian Dubé reagiert auf die Diaz-Gerüchte

    Fribourg-Gottérons Sportchef Christian Dubé äussert sich erstmals zu den Wechselgerüchten rund um Raphael Diaz.

    Dass Raphael Diaz am Ende der Saison den EV Zug verlässt, ist unterdessen bekannt. Noch nicht klar ist derweil, wohin es den ehemaligen NHL-Spieler zieht. Gerüchten zufolge ist es Fribourg-Gottéron, das sich die Dienste des Verteidigers sichert.

    Im Anschluss an Fribourgs 4:1-Heimsieg gegen die SCL Tigers am Freitag spricht Watson-Kolumnist Klaus Zaugg HCFG-Sportchef Christian Dubé auf die Diaz-Spekulationen an. "Es gibt nichts zu bestätigen. Es ist nichts unterschrieben", tritt Dubé den Gerüchten entgegen.

    Woher denn die Gerüchte kommen, will Zaugg von Christian Dubé wissen. Diese seien von der Spielervermittler-Agentur 4Sports, die dem EV Zug nahestehe, verbreitet worden. Klaus Zaugg entgegnet, in jedem Gerücht stecke eine Wahrheit, worauf Dubé wiederum sagt: "Das ist wohl so. Wir brauchen ja für nächste Saison zwei Verteidiger. Natürlich gerne Michael Fora, Dominik Egli oder Raphael Diaz. Aber ich weiss nicht, wie wir solche Namen finanzieren sollten."

    Das wäre zumindest ein Diskussionsansatz auf welchem man aufbauen kann. Natürlich müssten die Details geklärt werden, aber es sind Vorschläge/Gedanken die in die richtige Richtung gehen.

    Ich befürchte es könnte "schwammig" werden, je mehr Regulierungen vorgeschrieben werden. Die Grauzonen wachsen und es wird mehr und mehr zu Juristenfutter.

    M. Bührer schlug vor, dass jede Mannschaft mindestens 2-4 Junioren pro Saison einbauen müsste. Wie viele genau müsste man dann noch genau definieren.

    Wenn man über die Grenze schaut, hätte man in Deutschland eine gute Steilvorlage mit der 2018 eingeführten U23-Regel.
    Diese könnte man als Ansatz/Vorlage nehmen. Für die Schweiz sicher nicht die Copy Paste Lösung, aber Diskussionen die in die richtige Richtung gehen würden.

    Ich habe da einige Podcastfolgen mit den Jungs von "Die Eishockey Show" gehört und muss sagen, die DEL wird bei uns zwar immer schlecht gemacht, aber sie korrigieren ihre Fehler Schritt für Schritt.

    U23-Regel etwas in diese Richtung:

    Ab der Saison 2020/2021 gelten in der DEL und der DEL2 nämlich neue Regeln bezüglich der Alterszusammensetzung der Kader. Möchte eine Mannschaft mit einem vollen 21-Mann starken Kader antreten, so dürfen maximal 15 Spieler der Altersklasse Ü24 angehören. Weiterhin müssen mindestens zwei Spieler im Bereich U21 sein.

    Aber einfach die Ausländerzahl erhöhen und denken dass die Lohnprobleme so in den Griff bekommen werden, ist falsch.

    Finanzielle Regulierungen/ Salary Cap werden in der Schweiz nicht funktionieren.
    Zahlungen werden dann an Drittpersonen (Putzfrau, Ehefrau) oder auch von Drittpersonen übernommen. Zum Beispiel bezahlt dann die Firma Stadler halt einen oder zwei Ausländer/Topshots und den Trainer, dafür ein tieferes Sponsoringgeld. Das kann man unmöglich kontrollieren und wenn, dann nur mit viel Aufwand/Kosten.

    Auch im Bereich Ausländerregelung wird die Reduzierung in der DEL von 9 auf 6 aktuell diskutiert.

    Dies entspräche in etwa der 10er Regel in der Schweiz.
    Und die DEL will noch weiter runter, die 9 auf 6 sind nur mal eine Zwischenlösung.

    Hier über die 9 auf 6:
    https://www.wn.de/Sport/Weltspor…a-zeigt-Wirkung

    Auch Top-Shot Leon Draisaitl spricht sich in einem Interview dafür aus:
    https://www.sport1.de/eishockey/del/…fe-fuer-talente

    Und wir wollen nun genau den umgekehrten Weg gehen? Fehler die die DEL mühsam über Jahre versucht zu korrigieren, wegen 2-3 Teams denen es AKTUELL finanziell nicht so läuft alles über den Haufen schmeissen? Kein Wunder fasst man sich rund um die Schweiz an den Kopf...

    Diese Teams sollen einfach ein paar Jahre kleine Brötchen backen und wenn sie absteigen, steigen sie halt ab. Das hat genau diese Beführworter-Teams auch Jahre lang nie gekratzt wen es erwischt!

    Eigentlich absurd, man versucht nun die Kosten zu senken indem man so die Hoffnung günstige Importspieler holt und denjenigen Klubs welche gute Nachwuchsarbeit verrichten diesen die Talente stiehlt...

    Was denn nun wenn die Finanzkräftigen Teams eben keine ausländischen billigimporte einkaufen sondern gute Leute?

    Das Gefälle in der Liga wird noch grösser und die Jungen bekommen weniger Spielgelegenheiten, zum allgemeinen Schaden des Schweizer Hockeys.

    Das ganze ist eine Frechheit gegenüber den Teams welche viel für den Nachwuchs machen.

    Genau das wollen sie eben mit dem SalaryCap auch schön eingrenzen resp. einen Riegel schieben.
    Analog der NHL, alle haben anfangs Jahr gleich viel Kohle, dass auch Langnau und Ambri dieses Budget stemmen können.
    Also eher in den tieferen Regionen, wo nun per Zufall auch der SCB und HCD anzutreffen sind.
    Die Juniorenförderung soll man dann wahrscheinlich über das Budget der GCK oder sogar derjenigen des EHC Dübendorf abwickeln.

    Ueli Schwarz und Marco Bührer haben es gestern super beschrieben, die ganze Geschichte ist nicht zu ende gedacht.
    Was passiert mit jungen Torhütern, 3. und 4. Linien Spielern usw. Für diese ist keine Lösung ersichtlich in diesem 10 Ausländer-System.

    Es ist eine "Nach mir die Sintflut"- Taktik. Wenn es mir beschissen geht, ziehe ich wenigstens die andern auch gleich mit runter.

    Würde mich mal wunder nehmen wer denn ausser Bern und Davos wirklich dafür ist? Ganz sicher nicht Zug mit seiner Academy und der OMG Hütte! Und die anderen Teams kann ich mir auch nicht vorstellen! Denke die haben sich einfach noch nicht negativ geäussert im Gegensatz zum ZSC. Meine Prognose: Kommt nicht!

    Dein Wort in Gottes Ohr!

    Ich hoffe wirklich, dass die Vernunft siegt!

    Ich würde Melvin sehr gerne wieder bei uns sehen, ich finde den super und er ist ein unheimlich ehrgeiziger, selbstkritischer Torhüter. Wird meines Erachtens total unterschätzt und wäre bei einem Spitzenteam schon lange höher dotiert und einer der Torhüterstars in der NLA.

    Komplizierte Verhandlungen
    Begehrter Nyffeler: Nur ZSC und Lugano stehen einer langen Zukunft bei Rappi im Weg

    Melvin Nyffeler ist bei den Rapperswil-Jona Lakers eine wichtige Stütze im Tor. Sein Vertrag soll verlängert werden, doch gibt es auch andere Möglichkeiten.

    Gemäss einem Bericht von Klaus Zaugg via Watson sei die Lage am Obersee rund um die Zukunft des Rückhalts im Kasten angespannt. So bestätigte dessen Agent nur, dass man in den Verhandlungen in "der entscheidenden Phase" stehe. Bei einem neuen Vertrag bestehen scheinbar unterschiedliche Vorstellungen was das Salär betrifft.

    Der Eismeister geht davon aus, dass es sich wohl um einen 5-Jahresvertrag mit steigendem Lohn handeln würde, der ab dem dritten Jahr seine maximale Höhe erreicht. Demnach würde in Jahr Eins und Zwei nach Verlängerung auch der aktuellen Krise Rechnung getragen und anschliessend solle ein Salär um die 400´000 Franken Thema sein.

    Eine Verlängerung nach solchem Modell gilt als wahrscheinlichste Option, eine Entscheidung soll vor Weihnachten fallen. Doch bringt Klaus Zaugg mit den ZSC Lions, die langfristig Lukas Flüeler mit dem Ex-Junior ersetzen könnten oder dem HC Lugano, bei dem sich Schlegel und Zurkirchen erst noch als klare Nummer 1 etablieren müssten, zwei Optionen ins Spiel, die Nyffeler Gehaltsforderungen am ehesten erfüllen könnten.

    Am meisten nerven mich die Volldeppen aus Bern und Davos, die sich als Fürsprecher aufspielen, weil Ihnen die Kohle flöten geht.

    Je mehr man darüber liest und hört merkt man dass nich 11 Teams gegen den ZSC sind. Im Blickartikel oder auch gestern auf MySports geht klar heraus, dass weder Biel, Langnau, Rappi, noch die IIHF, Nationalmannschaft noch die SIHPU, gut finden. Es gehen einfach alle einen Kompromiss ein mit den zwei Egoisten.

    Davos und dem SCB fehlen massive Geldeinnahmen nur schon durch SpenglerCup und Gastro Ausfall.

    Sie können sich mit der Rappi / Ambri / Langnau Rolle nicht identifizieren und für ein paar Jahre kleinere Brötchen Backen, dann lieber das ganze System über den Haufen werfen in der Hoffnung, dass sie die Chancen so erhöhen können doch noch mal den Pott zu stemmen...

    Der ZSC und auch der SCB haben in den letzten 5 Jahren aber bewiesen, dass auch der 7. oder 8. im aktuellen System Meister werden können. Kohle hin oder her.

    Was meint Ihr Experten dazu? Völlig utopisch und nur so als Gedankenspiel.

    Wenn dieses unsinnige, blöde Szenario wirklich eintreten sollte, dann wäre es doch sinnvoll, diese zum Scheitern verurteilte Liga definitiv zu verlassen und sich als ZSC Lions vollständig auszulagern, und sich z.B. der KHL anzuschliessen, oder der schwedischen Liga. Gespielt würde dann Heimspiele in Zürich, Auswärtsspiele, um lange Reisen zu vermeiden, nur in ausgewählten Stadien in Russland (Moskau, St. Petersburg etc. Ich weiss nur eine schnell und unüberlegte Vision.

    Hat man schon einmal versucht mit einem Team HELVETIC, als der Bösiger mit seinen Huttwiler 1. Liga Mannen Meister wurde und sportlich den Aufstieg schaffte.

    Der Aufstieg in die NLB wurde Ihnen dann wegen Lappalien und Kleinigkeiten vom Verband aus verweigert, passte denen nicht in den Kram.

    Bösiger war dann so sauer, dass er den ganzen Verein und alle Juniorenstufen zurückzog und sich für die KHL interessierte.
    Die KHL war dann sehr interessiert und ich glaube man hätte sogar die ersten 3 Jahre von der Liga finanzielle (KHL) Unterstützung erhalten. Damals fand ich das eine geile Sache, aber mit dem ZSC? Nein lieber nicht und den beiden Täubeli in Bern und Davos noch einen weiteren Gefallen machen.

    Aber ein Team HELVETIC in der KHL fände ich auch heute noch ne geile Sache.

    Irrtum vorbehalten wird das im Juni 2021 entschieden. Bis dann fliesst noch viel Wasser die Limmat runter... Abstimmungen werden selten 6 Monate im Voraus entschieden. Irgendwann sah es nach Salary Cap aus. Warten wir mal ab.

    Nein die Ursprüngliche Entscheidung sollte in der Juni 2020 Session fallen und wurde dann wegen Corona, in die nächste Session im Frühling 2021 verschoben.
    Aber Frühling ist auch ein dehnbarer Begriff, ein genaues Datum ist nicht auffindbar, von mir zumindest.

    Es wird auch überall nur der Blick zitiert. Hier aus dem Blickartikel von gestern:

    Im Frühling sollen die Reformpläne der National-League-Klubs umgesetzt werden. Das übergeordnete Ziel? Die Spielerlöhne unter Druck setzen.

    https://www.blick.ch/sport/eishocke…id16237189.html


    Ich zitiere den Blick eigentlich nie, aber habe jetzt gesehen, dass es einen Bericht darin hat welcher sich mit meiner und vielen anderen Meinungen deckt.

    Es gibt 2 Treibende Kräfte und dies sind Davos und der SCB! Notabene der Rekordmeister und der Serienmeister derletzten Jahre welche in der schwersten Vereins-Krise der Neuzeit sind!

    Ich zitiere René Fasel von der IIHF welcher ja als sehr weltoffen gilt:
    Eine ziemlich dezidierte Meinung hat René Fasel zum Thema.
    «Die Absicht, mit zehn Ausländern zu spielen, ist die grösste denkbare Dummheit», so der Präsident des internationalen Eishockey-Verbandes IIHF gegenüber «Watson». «Ich werde inzwischen immer wieder von ausländischen Hockeyfachleuten angesprochen, ob das wahr sei. Sie können es einfach nicht fassen. Wenn die Liga zehn Ausländer zulässt, wird der Unsinn nach drei Jahren wieder korrigiert und es braucht dann zehn Jahre, um die Folgen wieder zu korrigieren.»

    Auch Zahner spricht mir aus vollem Herzen!


    Hier der ganze Bericht:
    https://www.blick.ch/sport/eishocke…id16240931.html

    Danke Zürcher SC

    du schreibst genau in meinem Sinn, kann ich alles so unterschreiben. :fleht:

    Die Liga ist aktuell so breit und ausgeglichen, dass es eher früher als später andere Meister geben wird, als die 4 in den letzten 20 Jahren.
    Dies auch ohne gross die Regeln zu ändern und zu versuchen gewisse Teams möglichst zu bremsen.

    Was mit dem Nationalteam passieren wird, auf Kosten von ein paar Querdenkern kann man auch jetzt schon vorhersehen. Das "Gschrei" wird riesig sein und die Schuldigen (Trainer) schnell gefunden und entlassen, mit der Hoffnung dass es dann wieder besser wird!

    Dieser Schaden kann dann auch nicht so schnell wieder aufgehoben werden und von 10 Ausländern zurück auf 8 oder so.

    Das möchte ich in der heutigen Zeit dann gerne sehen. Da wird der Liga schnell die Rassismus- Karte zugeschoben und ein weiteres "Bosman-Urteil" ist dann nur eine Frage der Zeit. Nach diesem Urteil ist dann die Liga 100% offen, siehe Fussball.

    Aktuell wird in dieser Richtung in einem Agreement gespielt, welches rechtlich niemals vor einem Gericht halten würde. Alle Teams haben dies vor Jahren so unterschrieben und auch eigehalten. Dies soll nun alles über Bord geworfen werden nur weil ein paar Teams weniger Kohle haben und in Ihrer Zukunftsplanung die Titel nicht mehr sehen? WTF, Realy?

    Wenn man das macht muss man die Liga aufstocken und dann hat es Platz für mehr oder weniger alle, aber nicht bei 12 Teams und diesen genialen Grundlagen die wir heute haben.

    Ich möchte junge schweizer Talente wie Wütrich, Hollenstein oder Waeber sehen und dies nicht nur auf der Torhüterposition. Einen T. Berni mit 16/17 Jahren beim ZSC in den Playoffs bis in den Final spielen sehen, aber dies gehört dann definitiv der Vergangenheit an.

    Also der Ulei Schwarz und auch Marco Bührer auf MySports sprechen mir aus der Seele.

    Wie man soeben erfahren hat wollten die Hardliner dieser Ausländer Thematik die Liga ganz auf tun. Verrückt, WHAAAT THE FUUUCK? =O

    Danach kam eine erste Einschränkung mit 12 Ausländern und nun ist man bei 10.

    Bührer mahnte und verwies auf die Goalipositionen, dass ein Wüthrich in Bern niemals zum Zug käme und für gleiches Geld ein ausl. Torhüter geholt werden kann/wird.

    Auch Hiller kam kurz zu Wort und sprach von einem aktuell tollen Produkt welches man kaputt machen wird.

    Ueli Schwarz ist gleicher Meinung wie ich, aktuell werden 7 eingesetzt und mehr als 8 braucht es nicht aus seiner und auch aus Sicht des EHCB.

    Aber im Blick steht etwas davon, dass alle ausser dem ZSC dafür sind. Pokern gewisse Teams wie zBsp der EHCB, dass sie nicht bearbeitet/angegangen werden? Ich hoffe es wirklich!

    Sbornaja, ich schliesse mich Deinen Kommentaren voll und ganz an.

    Der Januar wird fuer die Sportchefs in der Schweiz auf jeden Fall sehr challenging werden. Die NHL Leihgaben machen sich nun auf den Weg nach Nordamerika. Einige von Ihnen werden jedoch das NHL Team nicht schaffen. Da es aber bis auf Weiteres keine AHL gibt, was passiert mit denen?

    Ich kann mir gut vorstellen dass dann die NHL Teams diese Spieler wieder nach Europa ausleihen wollen, quasi als Ersatz AHL. Wahrscheinlich werden sie aber auf das Recht pochen diese Spieler bei Bedarf jederzeit zurueck berufen zu koennen. Schwierige Entscheide stehen an fuer unsere Schweizer GM's.

    Gleichfalls, kann mich deinen Ausführungen nur anschliessen!

    Das wird ziemlich "tricky" werden und wird für die einen glücklicherweise aufgehen und für gewisse Teams nicht. Diese verlieren ihren erst gerade wieder eingegliederten Spieler gleich wieder.

    Danke fuer das Posting Sbornja! Die ungewoehnliche Situation macht das Leben auch fuer unsere 2 NHL Hoffnungen sehr schwer. Es wird nur 11 Tage Training Camp geben und keine Pre-Season games. Die Saison ist auch kuerzer, da haben die Coaches keine Zeit fuer Experimente und werden auf vertraute Spieler setzen.

    Berni hat fuer diese Saison null Chancen bei Columbus und wird sicher nach dem Camp zurueckkehren.

    Bei Suter wird es komplizierter. Ich sehe seine Chance das Chicago Kader zu schaffen bei etwa 50-50. Er hat vor einiger Zeit gesagt dass er in die AHL geht wenn es nicht klappt. Aber die AHL wird spaeter, wenn ueberhaupt beginnen. Man erwartet auch dass die NHL Teams eine sogenannte Taxi Squad haben werden um auf allfaellige Covid Faelle reagieren zu koennen. Viele offene Fragen.

    Gern geschehen.

    Ich denke auch, dass es ein kommen und gehen geben wird.

    Mal schauen wer für wie lange weg ist und wer wieder kommt. Ich denke da hauptsächlich an die Topshots wie Carr und Konsorten.

    Ehrlich gesagt habe ich aber etwas die Übersicht verloren wer nun als "NHL-Leihgabe" oder als wirkliche ausländische Verstärkung gilt.

    Falls P. Suter dann wirklich geht, würde ich als ZSC ihn mit einem weiteren ausländischen Stürmer ersetzen und mit 5 Ausländern spielen. Falls das irgendwie finanziell drin liegt. Rein regeltechnisch dürfte man dies ja so handhaben.

    Da man nun gesehen hat, dass weder eine Gentlemen Agreement respektiert wird, noch bei der Ausländer Erhöhung Rücksicht auf irgend etwas genommen und Egoismus betrieben wird, würde ich machen was regeltechnisch im möglichen liegt.

    Leuenberger hat ja gesagt das man vorerst auf den 5. Ausländer verzichtet.

    ....und ebenfalls aus NHL.COM
    Der Haas Gaetan meldet in Edmonton seine Ansprüche an:
    https://www.nhl.com/de/news/gaetan…eit/c-319784540

    Haas will bei den Oilers mehr Eiszeit

    Top-Spieler aus D/CH/A im Profil: Der Schweizer Stürmer sammelt beim SC Bern Spielpraxis, um in Edmonton eine größere Rolle einzunehmen

    Gaetan Haas braucht Eiszeit. Er wollte nicht warten, bis das Trainingslager bei den Edmonton Oilers im Hinblick auf die neue Saison beginnt. Also schloss sich der Schweizer vorübergehend dem SC Bern an. Jenem Club also, für den der Center bereits von 2017 bis 2019 aktiv gewesen ist, ehe sein Traum von der NHL konkret wurde. 13 Spiele hat er in der laufenden Saison der National League bereits absolviert, dabei vier Tore und drei Vorlagen verbucht. Sobald das Trainingslager in Edmonton beginnt, wird er Bern verlassen und nach Kanada reisen. Sein großes Ziel: mehr Spielzeit in der NHL.

    Die Bilanz von Haas aus dem Vorjahr kann sich für einen Debütanten in der NHL durchaus sehen lassen. In seiner ersten regulären Saison kam er auf 58 Spiele, fünf Tore und fünf Assists. Der 28-Jährige ist zwar glücklich über die Anzahl der Einsätze, nicht aber über deren Dauer. "Mit nur sechs Minuten Eiszeit pro Match kann man nicht zufrieden sein", sagte er gegenüber dem "Blick." In den Playoffs kam er lediglich einmal zum Einsatz: Am 7. August, als die Oilers mit 2:3 gegen die Chicago Blackhawks unterlagen und somit ausschieden, mischte Haas 10:37 Minuten auf dem Eis mit. Danach war die Saison für Edmonton beendet.

    "Dieses eine Spiel hat gezeigt, dass ich auf diesem Niveau bestehen kann", sagt er rückblickend. "Ich habe meinen Job erledigt und bin mit einem guten Gefühl nach Hause gereist. Nun liegt es an mir, ob ich eine größere Rolle einnehmen werde." Ende August unterschrieb er bei den Oilers einen neuen Vertrag über ein Jahr. "Ich spürte, dass sie mich wirklich behalten wollten", sagt er. Das Abenteuer NHL zu beenden und stattdessen wieder dauerhaft in der Schweiz zu spielen, ist für ihn keine Option gewesen: "Hätte ich vielleicht nur 10 oder 20 Spiele bestreiten können, wäre es vielleicht anders gewesen."

    Gleichwohl ist ihm bewusst, dass er sich seinen Platz im Kader neu wird erkämpfen müssen. Laut dem "Edmonton Journal" sind Haas und der 26-jährige Jujhar Khaira die beiden Anwärter für die Rolle des Spielmachers in der 4. Reihe. Khaira verfügt in der NHL über mehr Erfahrung, ist seit der Saison 2015/16 in Edmonton aktiv und hat seitdem 218 reguläre Saisonspiele bestritten. Dafür könnte sich für Haas die Ausleihe in die Heimat als Vorteil erweisen. Während Khaira nämlich in Kanada auf den Start der Saisonvorbereitung wartet, sammelt Haas in der Schweiz Spielpraxis.

    Dass der SC Bern in Don Nachbaur zunächst einen kanadischen Trainer hatte und dieser eine ähnliche Philosophie bevorzugte wie Oilers-Trainer Dave Tippett, kam ihm dabei zunächst zugute. "Punkto System und Einstellung verlangt er dasselbe wie Tippett", sagte Haas. Am 1. Dezember trat der Übungsleiter allerdings überraschend aus persönlichen Gründen zurück. Der bisherige Nachwuchs-Trainer Mario Kogler übernahm interimsweise.

    Insgesamt durchlebt der SC Bern, der als 16-maliger Schweizer Eishockey-Meister eine große Geschichte hat, derzeit eine schwierige Saison. Die letzten beiden Spiele gegen den Lausanne HC (0:3) und EV Zug (1:4) wurden verloren. Nach 15 Spielen hat die Mannschaft lediglich vier Siege vorzuweisen und steht dadurch auf einem enttäuschenden 10. Tabellenplatz. Eine Ursache dafür ist, dass Bern nicht effizient genug spielt. Die eigentlichen Leistungsträger wie Ramon Untersander, Tristan Scherwey, Calle Andersson oder Simon Moser suchen noch ihre Form. Daher ist es auch für Haas teilweise schwierig, seine Stärken einzubringen. Die defensiven und läuferischen Qualitäten von ihm sind gleichwohl unumstritten.

    Um allerdings in der NHL eine größere Rolle einnehmen zu können, möchte er sich noch in einigen Aspekten verbessern. "In der Offensive sicher", verriet er in einem Interview mit "watson.ch". "An meinen kämpferischen Fähigkeiten muss ich sicher noch arbeiten, damit ich im Angriffsdrittel öfter den Puck habe. In der NHL ist es einfach ein anderes Spiel als in der Schweiz, du hast viel weniger Platz und bist deshalb häufiger in Zweikämpfe verwickelt."

    Gerne orientiert sich Haas an seinen Mannschaftskameraden. Schließlich trainierte er in Edmonton täglich mit dem Kanadier Connor McDavid und dem Deutschen Leon Draisaitl, also zwei der besten Spieler der Welt. "Natürlich versuche ich jeden Tag zu schauen, was sie besser machen", sagt Haas. "Am Schluss kannst du sicher ein paar Dinge mitnehmen, aber am Ende muss ich auf mein Spiel schauen."

    Brännström macht also den Anfang und wird von seiner NHL Organisation zurückgerufen:

    Erik Brännström verlässt Langnau per sofort

    Wie erwartet muss Erik Brännström nach Nordamerika zurückkehren. Bereits heute Freitag reist der Erstrundendraft ab Richtung NHL-Trainingscamp der Ottawa Senators, welches voraussichtlich am 29. Dezember beginnen wird.

    Bei seiner Rückkehr nach Kanada muss sich Erik zuerst noch in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.
    Der 21-jährige Schwede stiess anfangs Oktober zum Team und konnte die Defensive in den zehn Spielen, die er für die Tigers bestritt, entscheidend stabilisieren.
    Brännström zeigte sich mit 2 Toren und 6 Assists in der Offensive ebenfalls sehr wirkungsvoll und war auch in den Spezialsituationen ein wichtiges Element. „Erik war in jeder Hinsicht enorm wertvoll für unser Team. Wir wünschen ihm für die kommenden Aufgaben in Nordamerika viel Erfolg und Durchsetzungsvermögen,“ so Marc Eichmann, Sportchef der SCL Tigers. „Ich möchte mich bei den SCL Tigers und meinen Mitspielern für den warmen Empfang und den tollen Spirit herzlich bedanken. Ich habe die Zeit im Emmental sehr genossen und werde mich gerne daran zurückerinnern“, bilanziert Erik Brännström.

    Interview mit Timo Meier auf NHL.com

    https://www.nhl.com/de/news/timo-m…hen/c-319778950


    Meier vor nächster Saison hoch motiviert
    Der junge Stürmer der San Jose Sharks arbeitet hart an sich, um seine Leistungen als Topscorer des Teams noch zu steigern

    Die vergangene Saison war bitter für Timo Meier und seine San Jose Sharks. Nach vier Jahren unter den besten Teams der Western Conference und vier Teilnahmen an den Stanley Cup Playoffs, hielten die Sharks mit 63 Punkten aus 70 Spielen (29-36-5) die rote Laterne in der Conference.

    In dieser schwachen und zerfahrenen Saison mit einem Trainerwechsel und zahlreichen Verletzungen von Leistungsträgern wie Erik Karlsson, Logan Couture und Tomas Hertl, war Meier einer der wenigen Lichtblicke in der Mannschaft.

    Der 24-jährige Außenstürmer aus Herisau führte das Team am Ende der Saison mit 49 Punkten (22 Tore, 27 Assists) an, war der zweitbeste Torschütze und drittbeste Vorbereiter des Teams. Am 28. Dezember erzielte er gegen die Philadelphia Flyers zudem seinen ersten NHL-Hattrick. Dank dieser Leistungen wurde er zum Spieler des Jahres der Sharks gewählt.

    Im Vergleich zu seiner vorherigen Saison scheinen diese Zahlen nicht grandios. In der Saison 2018/19 verbuchte er immerhin 66 Punkte (30 Tore, 36 Assists). Gründe für die liegengelassenen Punkte im Vergleich zur Vorsaison gibt es jedoch genug. Nach einem schwachen Start kehrte bei den Sharks nie wirklich Ruhe ein. Meier spielte die gesamte Saison über mit ständig wechselnden Partnern in seiner Reihe, was es unmöglich machte einen Rhythmus zu finden und die richtige Chemie mit seinen Mitspielern zu entwickeln. Zudem hatten die Sharks in der gesamten Liga mit 180 Toren die viertschlechteste Offensive. Wenn der gesamte Angriff nicht ins Laufen kommt, haben es selbst außergewöhnliche Stürmer schwer, ihre Statistik in die Höhe zu treiben.

    Meier selbst will von Statistiken jedoch ohnehin nichts hören. Selbst seine 66 Punkte vor zwei Jahren, mit denen er immerhin einen Rekord für Schweizer in der NHL aufstellte, tat er wie eine bloße Randnotiz ab. Der ruhige Schweizer hat bereits die nächste Saison im Visier und will die vergangene Spielzeit mit Leistungen wie in den vier vorherigen Jahren so schnell wie möglich vergessen machen.

    "Ich bin kein Mensch, der stark und lange nachtrauert", ließ Meier in einem Interview mit der Luzerner Zeitung wissen. "Ich versuche, mich auf die Zukunft zu konzentrieren und auf das, was ich beeinflussen kann."

    Entsprechend dieser Devise ruht sich Meier nicht auf den Lorbeeren der Wahl zum Spieler des Jahres, seinem Schweizer Rekord, oder seiner Position als Topscorer aus. Er sieht sich selbst in der Pflicht, zu einem besseren Spieler zu werden und damit eine erneute Enttäuschung in der anstehenden Saison zu verhindern. Trotz seiner guten Saison sieht Meier immer noch Schwächen bei sich.

    "Zum Beispiel bei der Beweglichkeit", nannte Meier ein Manko seines Spiels. "Ich will mich aber in allen drei Zonen verbessern - in der defensiven, neutralen und offensiven. Das braucht es, um mein Ziel zu erreichen, ein kompletter Spieler zu werden."

    Die Arbeitsmoral und Motivation des jungen Starstürmers ist bewundernswert und vielversprechend. Genau das brauchen und erwarten die Sharks aber auch von ihm, immerhin soll er als offensiver Schlüsselspieler eine der Führungsrollen der Mannschaft einnehmen. Meier hat dabei große Pläne, die jedem Spieler der Mannschaft alles abverlangen.

    "Unser großes Ziel ist der Gewinn des Stanley Cup", erklärte Meier. "Das schaffen wir nur über den Teamerfolg. Ich möchte dazu noch mehr beitragen, indem ich in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen treffe, Verantwortung übernehme und die Mannschaft so besser mache. Ich finde, dass ich als Teamspieler nochmals einen Schritt machen muss."

    Wenn jeder Spieler der Sharks mit so einer Einstellung antritt, könnte es mit der Rückkehr in die Playoffs klappen. Was in der kommenden Saison, für deren Beginn noch kein offizieller Termin bekannt gegeben wurde, in San Jose passieren wird, ist noch ungewiss. Es gibt viele Fragezeichen und von einer Wiederholung dieser historisch schlechten Saison, bis zum Kampf um die Playoffs und den Cup scheint alles möglich. Eine Sache, die jedoch beinahe sicher zu sein scheint, ist das Meier erneut der Dreh- und Angelpunkt in der Offensive der Mannschaft sein wird und für einige der spektakulärsten Szenen ihrer Saison sorgen dürfte.

    Am 02. Juni schrieb Sport.ch folgenden Artikel zu diesemThema:
    https://sport.ch/nla/558422/wae…national-league

    Die NL-Ausländer mit einer Schweizer Lizenz
    Wären diese Spieler die grossen Verlierer einer neue Import-Regelung in der National League?

    Just heute hat der Lausanne HC die Verpflichtung von Justin Krueger bekannt gegeben. Der deutsch-kanadische Verteidiger ist von speziellem Wert, denn er besitzt eine Schweizer Lizenz. Heute sind sie, die Ausländer mit Schweizer Lizenz, noch sehr gefragt, doch bald schon könnten sie zu den grossen Verlierern gehören.

    Regelung wird am 17. Juni diskutiert

    Sie sind sehr gefragt, die ausländischen Spieler, die dank ihrer Schweizer Lizenz das Kontingent des Teams nicht belasten. Nur vier Import-Spieler dürfen pro Partie eingesetzt werden, da ist tatsächlich jeder fremdländische Akteur der nicht dazu zählt eine Entlastung. Denn der Schweizer Spielermarkt ist begrenzt, die Löhne für die lokalen Akteure steigen ohnehin schon stetig, da ist es für das ein oder andere Team von grossem Wert, solche "Joker-Spieler" in den eigenen Reihen zu wissen. Letzte Saison waren es in der National League 40 Akteure, die so das Ausländer-Kontingent nicht belasteten. Exakt dieser Regelung soll es nun aber an den Kragen gehen.

    Bereits bei der nächsten Ligaversammlung am 17. Juni soll diese Regelung zur Debatte stehen. Auf die Saison 2020/21 wird sich wohl nichts ändern, zu weit fortgeschritten ist die Kaderplanung bereits. Doch auf die folgende Saison sind massive Änderungen möglich. Komplett wird die Ausländer-Regelung laut dem Blick nicht abgeschafft, diese Idee sei nicht mehrheitsfähig. Eine Erhöhung des Kontingents pro Spiel ist aber durchaus denkbar. Eine Verdoppelung auf acht Import-Spieler wird immer wieder als Marke genannt. Es wäre aber nicht so, dass dann plötzlich doppelt so viele ausländische Spieler in der Schweiz auflaufen würden. Die zugewanderten Akteure mit einer Schweizer Lizenz würden ihren privilegierten Status verlieren. Effektiv würden deshalb wohl kaum mehr Ausländer in der Schweiz spielen, was auch im Interesse der nationalen Nachwuchsförderung ist.

    Die grossen Verlierer

    Es würde das Ganze für die Fans deutlich einfacher machen. So muss man sich heute bei jedem Transfer erst fragen, ob der Import-Spieler denn auch über eine Schweizer Lizenz verfügt. Vielleicht würde es auch die Qualität steiger, weil einzelne Teams wirklich noch Platz für einen starken Import-Spieler haben. Doch es gäbe in dieser Geschichte auch grosse Verlierer. Zum einen die Spieler, die ihre Sonderbehandlung aufgrund einer Schweizer Lizenz verlieren. Hierbei geht es hauptsächlich um eine relevante Lohnsumme, die man mit diesem kräftigen Argument jeweils bei Verhandlungen herausschlagen konnte. Ebenfalls zu den Verlierern gehören diese Teams, die in ihrem Kader fest auf mehrere solche Schweizer-Lizenz-Spieler setzen.

    Doch wo spielen diese Akteure? Folgend sind die bislang bekannten Kader für die nächste Saison beachtet worden. Während einzelne Clubs nur einen Ausländer mit Schweizer Lizenz engagiert haben, sind es in anderen Teams gleich sechs Akteure.

    Teams mit einem Ausländer mit Schweizer Lizenz:

    Auffallend ist, dass sich unter diesen fünf Mannschaften die drei besten Teams der letzten Saison befinden. Bei den ZSC Lions handelt es sich um den französischen Verteidiger Johann Morant, der beim HC Ajoie ausgebildet wurde. Beim EV Zug profitiert Santeri Alatalo, der schon acht Jahre zum Team gehört von seiner Lizenz. Für viel Aufsehen hat diese Saison der Davoser Youngster Benjamin Baumgartner gesorgt. Er ist Österreicher, wurde aber erst in Zürich dann in Davos ausgebildet. Die Spitzenteams hätten dementsprechend bei einer Erhöhung des Kontingents Platz, ihr Team zusätzlich zu verstärken.

    Ebenfalls erst einen Import-Spieler mit Schweizer Lizenz hat der HC Fribourg-Gottéron im Team. Es handelt sich dabei um Jordann Bougro, der Franzose stösst aus der EVZ Academy zu den Drachen. Das fünfte Team in dieser Kategorie ist das Schlusslicht der letzten Saison. Der Tscheche Frantisek Rehak gehört dem Team der SC Rapperswil-Jona Lakers an.

    Team mit zwei Ausländern mit Schweizer Lizenz:

    Bei lediglich einer Mannschaft ist es ein Duo, nämlich beim SC Bern. Bereits zwei Mal Schweizer Meister wurde der Schwede Calle Andersson mit den Mutzen. Neu zum SCB gewechselt hat Thomas Thiry. Der 22-jährige Franzose stösst vom EV Zug in die Hauptstadt und soll dort die Defensive verstärken.

    Teams mit drei Ausländern mit Schweizer Lizenz:

    Ein lettisches Trio beinhaltet der Kader der SCL Tigers. Alle drei Landsmänner verfügen über eine Schweizer Lizenz, was die Langnauer Kaderplanung etwas vereinfachen dürfte. Die Rede ist hierbei vom Torhüter Ivars Punnenovs und den beiden Stürmern Toms Andersons und Rihards Melnalksnis. Ronalds Kenins ist ein weiterer Lette in der National League, der eine Schweizer Lizenz besitzt. Er läuft auch kommendes Jahr für den Lausanne HC auf. Ebenfalls keine Belastung für das Ausländerkontingent stellt Josh Jooris dar. Der kanadische Stürmer stiess letzte Saison aus Nordamerika zum LHC. Seit heute Morgen gehört nun auch noch ein dritter Ausländer mit Schweizer Lizenz zum Team der Waadtländer. Der dreifache Schweizer Meister Justin Krueger hat in Bern keinen neuen Vertrag mehr erhalten, nun hat er sich dem Lausanne HC angeschlossen.

    Teams mit vier Ausländern mit Schweizer Lizenz:

    Wir kommen zu jenen Mannschaften, die von einer Regeländerung und einer Vergrösserung des Kontingents nicht mehr profitieren würden. Zum einen ist das der HC Lugano. Gleich zwei Österreicher wechseln im Hinblick auf die kommende Saison zu den Bianconeri. Sowohl für Bernd Wolf als auch für Raphael Herburger ist es eine Rückkehr in die Schweiz. In Lugano treffen sie auf ihren Landsmann Torhüter Stefan Müller. Komplettiert wird das Quartett durch einen Italiener, Offensivspieler Giovanni Morini.

    Das andere Team mit vier fremdländischen Spielern mit Schweizer Lizenz ist der EHC Biel. Auch bei ihnen stehen mehrere Österreicher auf der Mannschaftsliste. Verteidiger Stefan Ulmer wird in die zweite Saison mit dem EHC Biel starten, neu von Ambri ins Seeland gewechselt hat Stürmer Fabio Hofer. Der junge slowakische Stürmer Roman Karaffa belastet das Ausländer-Kontingent ebenso nicht, wie der schwedische Center Anton Gustafsson.

    Team mit fünf Ausländern mit Schweizer Lizenz:

    Letzte Saison hatte der HC Ambri-Piotta am meisten Ausländer unter Vertrag. In dieser Statistik und hinblicklich der nächsten Saison liegen sie jedoch nur an zweiter Stelle. Auch die Biancoblu beschäftigen zwei Österreicher. Neben Dominic Zwerger soll auch der junge Julian Payr kommende Spielzeit regelmässig zum Einsatz kommen. Mit Tommaso Goi und Diego Kostner stehen zwei italienische Center in der Leventina unter Vertrag. Komplettiert wird die Gruppe durch den slowakischen Neuzugang Stanislav Horansky, der die letzten Saisons beim EHC Olten offensiv für Wirbel sorgte.

    100 % dito, ich denke die DEL hat sehr genau gezeigt was passiert und wie steinig der Weg zurück ist!

    Genau, aber wie stoppt 11 Wahnsinnige die nach Gutdünken und Egoismus handeln? Wahrscheinlich/Ziemlich sicher gar nicht, leider.

    Und als ob das nicht alles schon genug wäre, stoppt man die Reichen Teams gleich noch mit einer Gehalts Obergrenze. Denn die "reichen" Teams wären ja mit dieser 10 Ausländer-Regel sogar noch begünstigt, also wird eine Obergrenze gesucht welche von Langnau bis Zürich eingehalten werden kann. Also was passiert, die Putzfrau von Stalberg oder die Freundin von Kurashev wird dann von Gönnern bezahlt. Fällt ja nicht auf im Budget und jeder Gönner kann machen und schenken was er möchte.... ABSOLUT nicht umsetzbar.

    Dass im Moment nicht alles fair abläuft ist auch klar nur ist dies wenigstens transparent und die Jugendarbeit wurde genau durch diese reichen Klubs auch gefördert und gelebt!

    Jedes Team konnte davon profitieren, welches wollte. Denn der Zett und Zug haben meistens die 1-4 Top-Juniorenspieler behalten und alles andere ging auf den freien Markt, zu völlig fairen Preisen.

    Ich habe mal nachgeschaut in ein paar aktuellen Kadern bezüglich Ausländer mit CH-Lizenz:

    ZSC 1 (Morant, Rossi)

    EVZ 1 (Alatalo)

    HCD 3 (Mayer, Lutz, Thornton) falls Baumgartner auch CH-Lizenz hätte wären es 4

    SCB 2 (Andersson, Thiry)

    EHCB 3 (Ulmer, Gustafsson, Trettenes) falls Hofer CH-Lizenz hätte wären es 4

    HCL 2 (Fadani, Morini) falls Wolf, S.Müller, Herburger CH-Lizenzen hätte wären es 5

    HCAP 5 (Fohrler, D`Agostini, Goi, S. Marha, Kostner) Falls Zwerger CH-Lizenz hätte wären es 6

    SCRJ 4 (Vukovic, Lhotak, Wick, Rehak) Falls Payr CH-Lizenz hätte wären es 5

    SCL 4 (Punnenovs, Andersons, Melnalksnis, Dostoinov)

    HCFG 3 (Hughes, Bougros, Bykov)

    GSHC 3 (Smons, Berthon, Smirnovs)

    LHC 4 (Krüger, T. Bozon, Douay, Kenins, Puide)

    Die Österreicher zeigt es mir irgendwie nicht richtig an, resp. unklar, daher habe ich es mal so aufgeführt, bei Rossi bin ich mir ganz sicher.

    Dies sind also nach meiner Rechnung 34 Lizenz "Schweizer" teilt man diese durch 12 Teams ergibt die einen 2,8 Schnitt. (oder 41, 3,41 Schnitt)

    Lassen wir es mal 3 pro Team sein und nimmt die 4 Importspieler dazu, sind wir bei aktuell 7 nicht Schweizern.

    Nun will man aber noch einmal 3 mehr pro Team zulassen, Horror.
    Beim Zett wären dies sogar 4 mehr pro Spiel welche dann in dieser Spielzeit auflaufen dürften. (4 Ausländer und 2 Lizenzler aktuell)

    Auf welche 4 Spieler würde man im aktuellen Kader verzichten? Einige aus: Prassl, Wick, Morant, Diem, Pedretti, Siegrist, Schäppi würde es wohl treffen. Der Zett müsste soviel Geld in die Hand nehmen, um sicher besseres Spielermaterial zu kaufen ob das dann wirklich günstiger wird? Ja klar Spinnerei und 2023 sicher einige nicht mehr im Kader die aufgezählt wurden, ich möchte nur zeigen wieviel Platz es noch hat oder eben nicht und auf was verzichtet werden muss.

    Für die Herren: Fadani, Payr, Lutz, Melnalksnis, Fohrler, Rehak, Puide usw. sehe ich rabenschwarz diese je noch einmal in der NLA spielen zu sehen, wenn diese Idiotie angenommen wird. Aber die NLB wird sich über diese Spieler sicher freuen.

    Ich sehe aktuell kein einziges Team welches diese Saison 10 Importspieler (Lizenz-Schweizer mit eingerechnet) pro Spiel einsetzt und falls, ist dies aktuell eher die Ausnahme.

    Sprechen wir hier wirklich von 4 Importspielern und 6 Lizenz-Schweizern, welche pro Spiel eingesetzt werden dürfen? Ich versteh dies zumindest so, finde aber nichts genaueres, muss wahrscheinlich auch erst definiert werden.
    Hab nur das hier gefunden: Statt bisher 4 Fachkräfte pro Klub und Spiel will man ab der Saison 2022/2023 neu 10 Ausländer erlauben, in dieses Kontingent würden dann auch die Ausländer fallen, die jetzt noch als Lizenz-Schweizer von einem Sonderstatus profitieren.

    Bei Verletzungen oder spätestens auf die Playoffs hin werden dann weitere ausländische Spieler verpflichtet und dann sicher nicht die schlechtesten, eher die aus der oberen Gehaltsgrenze, dafür nur für die Playoffs.

    Das führt dann dazu, dass es in jedem Team ein noch viel grösseres Importspieler-Kader geben wird und dazu noch eine riesen Preistreiberei für jeden NHL-Schweizer der es nicht geschafft hat oder aus familien-/Altersgründen zurück möchte.

    Dies alles soll förderlich sein und die Budgets senken? Realy? No Way!!

    Das einzige was passieren wird, ist dass die Spielerlöhne im unteren und mittleren Bereich kurzfristig noch weiter sinken und Importspielern tiefstlöhne angeboten werden.

    Das die Teams durch diesen idiotischen Schritt weniger Geld ausgeben ist völlig utopisch, Wunschgedanke und nicht zu ende gedacht!

    Junioren die den Sprung in die NLA schaffen wollen müssen sich gegen 25-35 jährige Importspieler, welche schon diverse Saisons in den obersten Ligen Europas in den Beinen haben durchsetzen und dies wohlmöglich noch mit möglichst wenig Eiszeit in der 4. Linie? Ja neee is klaar.
    Das wird dem einen oder anderen vielleicht noch gelingen, die sind dann aber auch gleich so gut das sie es in Nordamerika versuchen werden.

    Aktuell durfte man pro Saison 8 Importspieler pro Team (4 pro Spiel), einsetzen und das wurde eigentlich fast von jeder Mannschaft ausgenutzt, je nach Kriese halt... Wo ist danach die Grenze? Bei 15? 18? 20? Gegen oben offen?

    Die beiden Täubeli aus Bern und Davos wollen so nur die anderen ausbremsen, da sie sehen, dass ihnen die Felle zügig davon schwimmen und Erfolge aus der Vergangenheit für sie aktuell viel schwieriger zu wiederholen sind.

    Natürlich nicken all die kleinen und ärmeren Teams, wenn man den Grossen, reicheren Teams Betonklötze zwischen die Beine schmeisst, liegt in der Natur der Sache. Was man aber auch vergisst ist dass genau die kleinen Teams von der Jugendarbeit der grösseren Teams massiv profitieren und so günstig, gut ausgebildete Schweizer Junioren verpflichten können.

    Leider scheint es fast schon als fix, dass diese Sauerei angenommen wird, obwohl praktisch niemand im Eishockeyumfeld dafür ist. Ausser die paar trötzelnden Sportchefs, welche nun ein tolles Produkt aus Egoismus an die Wand fahren, scheinen dies auch alle zu begreifen.

    Wenn das angenommen wird kann man easy die Liga schlissen und auf 16 Teams aufstocken, dies würde dann die Meisterschaft um einiges interessanter machen und man hat nicht 6-10x gegen den gleichen Gegner.


    Naja my 5 Cents

    Sbornaja