Beiträge von Sbornaja

    Andrighetto im 20Min-Interview:

    KÖNIGSTRANSFER SVEN ANDRIGHETTO:

    «Für Discobesuche und solches Zeugs bin ich langsam zu alt»

    Beim Eishockey-Saisonstart werden die Augen auf Sven Andrighetto (27) gerichtet sein. Die ZSC-Neuverpflichtung über Druck, die Covid-19-Regeln und sein bevorstehendes National-League-Debüt.

    Sven Andrighetto, Sie werden als der Königstransfer im Hinblick auf die neue Saison bezeichnet. Fühlen Sie sich auch wie der neue König der National League?

    Nein, überhaupt nicht, für mich ist es einfach ein Heimkommen. Ich habe ja noch gar nie in der National League gespielt und einen Vergleich zwischen der NHL, der KHL und der National League kann ich momentan noch nicht ziehen.


    Königstransfer – ist dieses Wort eher Last oder Motivation?

    Ich habe dieses Wort in meinem Zusammenhang ehrlich gesagt noch nie gehört oder gelesen. Das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich nicht viel über mich lese. Ich kann aber sagen, dass ich solche Dinge stets so umsetze, dass ich sie als Motivation sehe. Druck gibt mir das keinen, diesen setzte ich mir selber, um die bestmögliche Leistung abrufen zu können.


    Die Erwartungen sind hoch. Wie gehen Sie persönlich mit diesen und dem erwähnten Druck, den Sie sich selbst auferlegen, um?

    Erwartungen sehe ich als etwas Positives. Die Leute haben gesehen, dass ich in der NHL und auch an der WM spielte, und wissen, wie ich Eishockey spielen kann. Deshalb ist es auch mein Ziel, noch besser zu sein für die ZSC Lions. Das Hauptziel ist aber letztendlich nicht, dass ich 20 Tore schiesse, sondern, dass wir Meister werden. Wer wie viele Tore schiesst, ist so was von egal, die Hauptsache ist, dass wir den Titel holen.

    In der Nati waren die Erwartungen an Sie als NHL-Spieler auch immer gross, und Sie haben diese stets erfüllt und begeistert. War das schwierig?

    Ich bin immer sehr gern in die Nati eingerückt, und das ist bis zum heutigen Tag so, denn wir haben da ein tolles Umfeld, mit Trainer Patrick Fischer, der das gut macht und all den Jungs. Wir verbringen immer eine gute Zeit miteinander. Ich habe einfach immer versucht, mein Hockey und meine Rolle zu spielen und der Mannschaft zu helfen, so gut ich kann. Wenn man es so sehen will, dann hatte ich auch dort Druck. Aber das sah ich selbst nicht so an, sondern vielmehr als Motivation, die ich verwenden kann.

    Die letzten zwei Saisons in der NHL und der KHL waren für Sie nicht immer nur einfach. Leidet da das Selbstvertrauen?

    Nein, das denke ich nicht. Es besteht die Möglichkeit, diese Zeit als negativ oder positiv zu betrachten. Gerade letzte Saison in Russland konnte ich nochmals sehr viel lernen, vor allem in defensiver Hinsicht bin ich viel stärker geworden, als ich das zuvor war. Ich habe mich zu einem solideren Zweiweg-Spieler entwickelt, und dies sehe ich als sehr positiv an. Natürlich hätte ich mehr Tore schiessen können und auch wollen und so weiter. Aber ich versuche immer, das Positive mitzunehmen. Und mit Selbstvertrauen hat das bei mir ohnehin nichts zu tun. Selbstvertrauen erarbeite ich mir in der Vorbereitung, dadurch, wie ich mich da fühle im Training und auf dem Eis, und dann kommt es von allein.


    Sie haben Ihren NHL-Traum vorerst begraben und sind zurück in der Schweiz, während andere wie Pius Suter oder Damien Riat sich nun anschicken wollen, sich ebendiesen zu erfüllen. Wenn Sie das sehen, fühlt sich Ihre Rückkehr für Sie nicht wie ein Scheitern an, denn Sie sind ja erst 27-Jährig?

    Wenn Sie dies so betrachten wollen, dann dürfen Sie das, aber ich sehe es nicht so. Ich konnte als 20-Jähriger bereits NHL spielen. Wo waren denn diese Spieler in diesem Alter? Sind sie ebenfalls gescheitert? Sind sie nicht! Sie kommen einfach später und versuchen es später. Es gibt verschiedene Wege. Ich konnte über 200 Partien in der NHL spielen, es gibt nicht so viele Spieler, die das von sich behaupten können. Daher sehe ich mich auch nicht als gescheitert an. Die erwähnten Spieler sind auch um einige Jahre jünger als ich. Sie sollen diese Chance unbedingt wahrnehmen und es versuchen.


    Sie kehren wegen Covid-19 in einer für alle sehr speziellen Zeit ins Schweizer Eishockey zurück. Wie empfinden Sie all das, was gerade um Sie herum geschieht?

    Es ist komisch für alle und auf der ganzen Welt so, da niemand wirklich weiss, wie wir genau damit umgehen sollen und was noch auf uns zukommt. Alles, was wir machen können, ist, uns auf das zu fokussieren, was wir selbst kontrollieren können. Für uns Spieler bedeutet dies, sich an die Regeln zu halten, wie alle anderen auch, im Training immer das Beste zu geben und hoffen, dass wir mit der Saison starten können, was nun der Fall sein sollte. Und dann geht hoffentlich alles so rasch wie möglich vorbei und wir können auch als Eishockeyspieler in die Normalität zurückkehren.

    Was ist schwieriger zu erlernen? Das für Sie neue System von ZSC-Trainer Rikard Grönborg oder all die Covid-19-Regeln, welche für die Spieler nun gelten?

    Die Covid-19-Regeln sind bekannt und sollten inzwischen alle kennen. Sich daran zu halten, ist nicht schwierig, sondern hat allein mit Willen zu tun. Ähnlich ist es mit dem neuen System, das ich nun lernen musste. Am Anfang waren es sehr viele Informationen. Je mehr man das System trainiert, mit den Leuten darüber spricht und es in den Testspielen umsetzt, desto besser und sicherer wird man damit. Zu Beginn brauchte es seine Zeit, was normal ist, doch inzwischen ist es fast schon eingebrannt, sodass ich eigentlich nicht mehr gross nachdenken muss, sondern alles ganz normal geworden ist.


    Nochmals zurück zur Coronavirus-Pandemie. Ihr habt als Mannschaft bei den ZSC Lions ein Commitment abgegeben, auf Discobesuche und Ähnliches als Schutzmassnahme zu verzichten. Ist das nicht brutal, schliesslich ist man nur einmal jung?

    Nein, das ist überhaupt kein Problem, es halten sich alle daran. Diese Abmachung haben wir untereinander getroffen, weil wir es als zu hohes Risiko betrachten, sich zu infizieren und das Virus anschliessend in die Garderobe zu tragen, wenn man sich an einen Ort begibt, an dem sich viele Leute gleichzeitig auf einem Haufen befinden. Ich habe mit dieser Regelung nicht das geringste Problem, ich habe ohnehin das Gefühl, dass ich langsam zu alt bin für Discobesuche und solches Zeugs.

    Am 1. Oktober bestreiten Sie gegen den HC Lugano ihr erstes Spiel in der National League und ihr erstes Pflichtspiel für ihren Heimatverein ZSC. Das muss ein sehr spezieller Moment sein.

    Ja, das wird es, ich freue mich riesig, vielleicht werde ich auch etwas nervös sein. Es wird mein erstes Spiel in der National League sein, und dieses für den ZSC bestreiten zu dürfen, ist eine grosse Ehre für mich. Ich habe die ganze Juniorenabteilung bis zu den GCK Lions in der Swiss League hier durchlaufen, ehe ich 2011 nach Nordamerika ging. Wie schon gesagt, es ist ein Nach-Hause-Kommen für mich. Ich bin ein stolzer Zürcher und freue mich auch enorm darauf, vor den eigenen Fans im Hallenstadion auflaufen zu können.

    Wie haben Sie die Vorbereitungsphase bei den ZSC Lions und die Stärke der Mannschaft erlebt?

    Sehr gut. Wir hatten sehr intensive Trainings, vor allem zu Beginn für längere Zeit. Zunächst war es für mich ein Kennenlernen der Mannschaft, der Trainer, des Spielsystems und wie die gesamte Organisation funktioniert. Dies fiel mir leicht, wir haben eine super Mannschaft mit tollen Jungs und eine coole Stimmung in der Garderobe. Es kommen alle auch immer sehr gern ins Training. Auch in den Spielen lief es bislang gut, wir haben alle Vorbereitungsmatches gewonnen. Zu hoch hängen wollen wir dies natürlich nicht, aber es gibt einem auf jeden Fall ein gutes Gefühl. Ich denke, wir haben eine sehr starke Mannschaft. Das Hauptziel für mich persönlich und auch die ganze Mannschaft ist es, den Titel zu holen. Darauf müssen wir hinarbeiten und alles dafür geben.

    Die Top-10-Transfers

    1. Sven Andrighetto – von Omsk zu den ZSC Lions.

    2. Joël Vermin – von Lausanne zu Servette.

    3. Calvin Thürkauf – von den Columbus Blue Jackets zu Zug.

    4. Robert Meyer – von Servette zu Davos.

    5. Joren van Pottelberghe – von Davos zu Biel.

    6. Fabio Hofer – von Ambri zu Biel.

    7. Yannick Herren – von Lausanne zu Fribourg.

    8. Damiano Ciaccio – von den SCL Tigers zu Ambri.

    9. Jeremy Wick – von Servette zu den Lakers.

    10. Miro Zryd – von Zug zu Bern.

    Nur Schweizer Spieler oder Spieler mit Schweizer Lizenz. Spieler, die in Nordamerika unter Vertrag stehen und nur vorübergehend in der Schweiz spielen, wurden nicht berücksichtigt.


    Auch Küsnacht hatte ihre Stadion(Revision) Abstimmung und diese angenommen.

    OK von der Wählerschaft
    Die "kleinen" Lions bekommen eine renovierte Spielstätte

    Die Küsnachter Bevölkerung hat einem Darlehen zur Renovation der KEK zugestimmt. Die Renovation soll im Jahr 2022 stattfinden.

    Wie die Zürichsee-Zeitung berichtet, kann mit dem Darlehen von 20 Millionen Franken, das bisherige Projekt fortgeführt werden. Die GCK Lions selbst werden ein Teil ihres eigenen Geldes in zusätzliche Infrastruktur, Büroräume und Umkleidekabinen investieren. Voraussichtlich werden die Renovationsarbeiten im Frühjahr 2022 beginnen.

    HockeyInfo Saison-Vorschau 2020/21: Die ZSC Lions als Kronfavorit

    Die ZSC Lions haben mit dem Qualifikationssieg gezeigt, dass mit ihnen weiterhin zu rechnen ist. Nach zwei Jahren ohne Playoffs sind sie wieder heiss; und der grosse Favorit auf den erneuten Qualifikationssieg.

    Eine neue Nummer 2

    Wenn die ZSC Lions in der kommenden Saison eine Schwachstelle verzeichnen müssen, dann wird es wohl die Torhüterposition sein. Lukas Flüeler ist zwar ein überdurchschnittlich guter Torhüter, hat aber immer wieder mit seinem Körper zu kämpfen. In der vergangenen Saison musste deshalb ein ausländischer Torhüter als Absicherung verpflichtet werden, da keine valide Nummer 2 zur Verfügung stand. Nun haben die Zürcher versucht, diese Lücke mit Ludovic Waeber zu ersetzen. Der 24-jährige Schlussmann erhielt in den letzten drei Jahren hinter Reto Berra in Fribourg nur sehr wenig Eiszeit, weshalb er sich nun die Aufgabe als Ersatz von Flüeler in Zürich zu Brust nimmt. Waeber bestritt drei Junioren-Weltmeisterschaften und zeigte auch in der National League schon ab und zu sein Potential, jedoch fehlte ihm bisher die Konstanz.

    Neuer Aggressivleader

    Es war ein Transfers, mit welchem man nicht unbedingt hätte rechnen können. Die Zürcher haben dem EV Zug Johann Morant mit einem Zweijahresvertrag abgeluchst. Der 34-jährige Verteidiger fiel lange Zeit hauptsächlich durch seine aggressive Spielart auf dem Eis auf, fügte seinem Spiel zuletzt aber auch etwas «Feingefühl» und spielerische Klasse hinzu.

    Die Zürcher können zum Saisonstart auch auf Tim Berni zählen. Der 20-jährige Verteidiger unterschrieb zwar einen Entry-Level-Vertrag über drei Jahre in der NHL, wird aber vorerst wieder an seinen Jugendklub ausgeliehen.

    Transfercoup des Sommers

    Den Zürchern ist mit Sven Andrighetto der Transfercoup des Sommers gelungen. Der 27-jährige kehrt nach acht Jahren in Nordamerika und einer Saison in der KHL zurück nach Hause zu seinem Herzensklub, bei dem er vor seinem Abgang nach Nordamerika alle Juniorenstufen durchlaufen hatte.

    Obwohl Andrighetto auf nationaler Ebene eher enttäuschende Jahre hinter sich hat, kann er in der National League zu einem der besten Spieler werden. Dass er es eben doch drauf hat, bewies er immer wieder mit der Schweizer Nationalmannschaft. An der WM 2018 war er mit neun Skorerpunkten massgeblich an der Silbermedaille beteiligt.

    Kompaktes Ausländerquartett

    Das Ausländerquartett der Lions bleibt unverändert. Aus guten Gründen: Mit Maxim Noreau besitzen sie einen der komplettesten Verteidiger der Liga. Garrett Roe ist einer der dynamischsten Center der Liga, während Fredrik Pettersson mit seinen Schüssen unglaubliche Gefahr ins Spiel bringt. Marcus Krüger fiel punktetechnisch in seiner ersten Saison in der Schweiz zwar nicht besonders auf, doch seine Leader- und Kämpferqualitäten kommen unter seinem Landsmann Grönborg gut zur Geltung.

    Zuzüge:

    • Ludovic Waeber (G)
    • Luca Capaul (V)
    • Johann Morant (V)
    • Sven Andrighetto (S)

    Abgänge:

    • Joni Ortio (G)
    • Daniel Guntern (G)
    • Dave Sutter (V)
    • Topi Jaakola (V)
    • Pius Suter (S)
    • Robert Nilsson (S)

    Ausländer:

    • Maxim Noreau (V)
    • Marcus Krüger (S)
    • Fredrik Pettersson (S)
    • Garrett Roe (S)

    Der grosse Favorit

    Für HockeyInfo sind die ZSC Lions in dieser Saison der Favorit auf den Qualifikationssieg. Der Meister kann auf ein ausgeglichenes Ausländerquartett zählen, zudem könnte nach dem NHL-Abgang von Pius Suter sogar ein fünfter Ausländer eingesetzt werden. Trotz der finanziell schwierigen Lage ist es kaum vorstellbar, dass die Zürcher die ganze Saison auf dieses Privileg verzichten werden.

    Daneben ist der Kader qualitativ als auch quantitativ extrem gut aufgestellt. Das Team liest sich voll von erfahrenen Nationalspieler: Patrick Geering (30), Christian Marti (27), Denis Hollenstein (30), Reto Schäppi (29) und Chris Baltisberger (28). Alle befinden sich im womöglich besten Hockey-Alter. Ehemalige U20-Nationalspieler wie Justin Sigrist (21) und Yannick Brüschweiler (21) müssen um ihren Platz in der ersten Mannschaft kämpfen. Hinter ihnen gibt es noch unzählige weitere Talente, die U-Nationalmannschaften zählen oder gezählt haben, und bei den GCK Lions zum Einsatz kommen werden. Sie lauern aber alle auf Einsätze in der höchsten Schweizer Liga.

    Aufgrund des breit aufgestellten und qualitativ ausgezeichnet aufgestellten Kaders sind die ZSC Lions für HockeyInfo in dieser Spielzeit der Favorit auf den Qualifikationssieg: Platz 1

    HockeyInfo Saisonprognose:

    1. ZSC Lions

    2. HC Genf-Servette

    3. EV Zug

    4. HC Lugano

    5.

    6. HC Davos

    7. HC Fribourg-Gottéron

    8.

    9.

    10. SC Rapperswil-Jona Lakers

    11. HC Ambri-Piotta

    12. SCL Tigers

    Darunter hat es auch einige Namen, welche man nicht erwarten würde
    Diese 18 letztjährigen NL-Spieler gehen wohl als Free Agents in die neue Saison

    Die Teams der National- und Swiss-League sind aufgrund der Corona-Krise sehr vorsichtig und wollen auf keinen Fall zusätzliche finanzielle Risiken eingehen. Das heisst, dass bei den meisten Mannschaften auch keine neuen Spieler verpflichtet werden. Dies ist äusserst unangenehm für jene Eishockeyspieler, welche noch keinen Vertrag für die neue Saison besitzen.

    Insgesamt warten noch 18 Athleten, welche in der vergangenen Saison in der National League zum Einsatz kamen, auf einen Kontrakt für die neue Spielzeit. Darunter ist mit Matthias Bieber auch einer, der unter normalen Umständen längst in einem Team Unterschlupf gefunden hätte. Wer sonst noch ohne Kontrakt dasteht, entnimmst du der angefügten Auflistung.

    Mattia Hinterkircher

    Der Stürmer wurde während der vergangenen Saison von den ZSC Lions zum HC Ambri-Piotta transferiert. Bei den Leventinern brachte es der 25-Jährige in 22 Partien auf drei Scorerpunkte. Die Biancoblu hätten ihn eigentlich gerne gehalten, doch die finanzielle Unsicherheit verhinderte eine Vertragsverlängerung. Momentan hält sich Hinterkircher beim HC La Chaux-de-Fonds fit, hat aber auch dort noch keinen Kontrakt unterschrieben.

    Matthias Bieber

    Auf die Saison 2018/19 wechselte der 34-Jährige vom EHC Kloten zum SC Bern und wurde prompt zum ersten Mal in seiner Karriere Schweizermeister. Es war nach der Silbermedaille an der WM 2013 sein zweites Karriere-Highlight. In der vergangenen Spielzeit kämpfte er allerdings mit Verletzungen und wusste auf dem Eis nicht mehr zu überzeugen.

    Adrien Lauper

    Der 32-Jährige hat bereits sehr viel Erfahrung in der besten Liga der Schweiz. Neben dem HC Fribourg-Gottéron lief er auch schon für den EHC Biel und den HC Ambri-Piotta auf. Insgesamt kommt Lauper auf über 750 Partien und steht jetzt ohne Vertrag da. Er führt derzeit Gespräche in der National- und der Swiss League, zudem hält er sich bei den Ticino Rockets fit.

    Joel Aeby

    Der Schlussmann war in der vergangenen Saison beim HC Ajoie in der Swiss League unter Vertrag. Weil Aeby aber für ein Spiel nach Fribourg ausgeliehen wurde und bei den Saanestädtern auch zum Einsatz kam, wird er in dieser Liste ebenfalls aufgeführt. Auch für ihn dürfte es schwierig werden, bis zum Saisonstart einen neuen Club zu finden.

    Daniel Guntern

    Daniel Guntern ist mittlerweile 25 Jahre alt und war stets in der Organisation der ZSC Lions tätig. Trotzdem kommt er erst auf sieben Einsätze in der besten Liga der Schweiz. Meistens kam der Schlussmann für die GCK Lions zum Einsatz. Es wird spannend zu sehen sein, wo sein Weg nun hinführen wird.

    Wolfgang Zürrer

    Das gilt auch für Wolfgang Zürrer, der mit 13 Jahren vom EHC Winterthur zu den ZSC Lions wechselte. Der Goalie kam in der vergangenen Saison zu seinem ersten Einsatz in der National League. Auch der 23-Jährige hütet sonst jeweils den Kasten der GCK Lions.

    Diese Import-Spieler haben noch keinen Vertrag für die kommende Saison

    Schweizer sind also kaum noch auf dem Transfermarkt. Anders sieht es bei den Ausländern aus, welche in der vergangenen Spielzeit in der Schweiz zum Einsatz gekommen sind. Hier kommen noch zwölf weitere Spieler hinzu.

    Andrew Ebbett

    2018 wurde er zum MVP der National League gewählt, zudem kann er drei Meistertitel mit dem SC Bern vorweisen. Andrew Ebbett ist ein Spieler, der definitiv weiss, wo das gegnerische Tor steht. Der Stürmer ist allerdings auch schon 37 Jahre alt und damit im Spätherbst seine Karriere angelangt. Einige Teams haben noch freie Plätze für Import-Spieler, er müsste aber wohl auf einiges an Lohn verzichten, um in der Schweiz noch einmal unter Vertrag genommen zu werden.

    Anssi Salmela

    Auch den finnischen Verteidiger hätte der EHC Biel gerne behalten. Salmela gilt allerdings als Spieler, der nie lange in einem Verein bleibt. Bei den Seeländern schien er sich wohl zu fühlen, denn es war das erste Mal seit 2012, dass der 36-Jährige während zwei Jahren bei einem Team blieb. Der EHCB hat ihn mittlerweile mit Petteri Lindbohm ersetzt. Zu Salmela gibt es Gerüchte, dass er bei Klagenfurt unterkommen könnte.

    Zach Boychuk

    Der Kanadier sammelte in seinen 15 Partien für den HC Fribourg-Gottéron 13 Scorerpunkte. Die Saanestädter haben aber bereits fünf Ausländer unter Vertrag, warum sie wohl kaum noch Platz für den 30-Jährigen haben. Die anderen Teams aus der National League dürften noch etwas zuwarten, denn Boychuk wird wohl nicht billig zu haben sein.

    David McIntyre

    Der Kanadier hat in der letzten Saison für den EV Zug und den HC Lugano gespielt. Während er bei den Zentralschweizern nicht mehr so richtig in Fahrt gekommen ist, lief es ihm dafür im Tessin umso besser. Trotz seinen 18 Scorerpunkten in 22 Partien hat er aber keinen neuen Vertrag erhalten. Ob er bei einem anderen Team der National League unterkommt?

    Die weiteren ausländischen Spieler ohne Vertrag:

    • Robert Sabolic
    • Christian Thomas
    • Jordan Caron
    • Philip Holm
    • Paul Postma
    • Tom Pyatt
    • Topi Jaakola
    • Andreas Martinsen

    Ausblick auf eine Saison im Zeichen von Covid-19

    Unbeschränkt viele B-Lizenzen: So wappnet sich das Eishockey für die nächste Saison

    Swiss Ice Hockey informierte im Rahmen einer Medienkonferenz am Dienstag, 22. September im Haus des Sports in Ittigen über die bevorstehende Saison 2020/21, die im Zeichen von Covid-19 steht.


    In den beiden höchsten Schweizer Eishockey-Ligen wurden bereits frühzeitig verschiedene Anpassungen beschlossen – beispielsweise eine Modusänderung mit Pre-Playoffs und Solidaritätsspielen sowie ohne Platzierungsrunde, Ligaqualifikation und Absteiger. Sämtliche Spieler und Staff-Mitglieder aller NL- und SL-Clubs werden drei Tage vor dem ersten Meisterschaftsspiel auf Covid-19 getestet.

    Aufgrund von Corona ist in der kommenden Saison mit Spielverschiebungen zu rechnen. Denis Vaucher, Director National League & Swiss League, informierte, dass ein Spiel verschoben wird, wenn einer Mannschaft krankheits- bzw. verletzungsbedingt nicht mindestens zwölf Spieler und ein Torhüter mit A-Lizenz zur Verfügung stehen. Die Limitierung der B-Lizenzen wurde in der National League und Swiss League wegen der gegebenen Umstände für die Saison 2020/21 aufgehoben. Im Covid-19-Dossier der National League und Swiss League sind sämtliche Informationen und Schutzkonzepte abrufbar, auch die Schutzkonzepte der NL- und SL-Clubs werden bis spätestens fünf Tage vor Meisterschaftsbeginn vollständig aufgeschaltet sein.

    Auswirkungen von Corona auf internationaler Stufe

    Auf internationaler Stufe hat Covid-19 bereits erste Auswirkungen auf die Saison 2020/21. So hat der IIHF Council vergangene Woche beschlossen, dass die U20-Weltmeisterschaft über Silvester/Neujahr als Bubble in Edmonton als alleinigem Austragungsort durchgeführt wird. Die U18-WM der Frauen, die zur gleichen Zeit stattgefunden hätte, wurde abgesagt. Director National Teams Lars Weibel informierte über das Saison-Programm der Herren A-Nationalmannschaft, dessen Auftakt nach heutigem Stand Anfang November mit dem Deutschland Cup in Krefeld erfolgt. Gegner für das Heimturnier in Visp - die NaturEnergie Challenge, die am 17. Und 18. Dezember geplant ist – sind voraussichtlich Norwegen, Lettland und die Slowakei. An beiden Turnieren, die noch in diesem Jahr auf dem Programm stehen, tritt die Schweiz als Titelverteidigerin an.

    Projektgruppe nimmt Arbeiten zur künftigen Struktur des Schweizer Eishockeys auf

    CEO Patrick Bloch orientierte anlässlich der Medienkonferenz über die Gründung einer Arbeitsgruppe, welche in den kommenden Wochen und Monaten die Diskussionen rund um die Strukturen von Swiss Ice Hockey, der National League und der Swiss League konkret vorantreibt, Prozesse analysiert und die künftige Organisation definiert. Oberstes Ziel ist es dabei, das Schweizer Eishockey im besten Sinn weiterzuentwickeln, seinen Stellenwert regional, national und international weiter zu stärken und sowohl auf sportlicher als auch auf wirtschaftlicher Ebene als Vorzeigemodell erfolgreich zu positionieren.

    Swiss Ice Hockey wird in der Arbeitsgruppe vertreten durch Verwaltungsratspräsident Michael Rindlisbacher, Verwaltungsrats-Vizepräsident und Regio League-Präsident Marc-Anthony Anner, CEO Patrick Bloch und Paolo Angeloni, Director Regio League. Seitens National League nehmen Denis Vaucher, aktuell Director National League & Swiss League und künftiger CEO der National League AG sowie die Club-CEOs Raphaël Berger (Fribourg-Gottéron), Marco Werder (HC Lugano) und Patrick Lengwiler (EV Zug) Einsitz in der Arbeitsgruppe. Die Swiss League wird vertreten durch die Club-Präsidenten Gian Kämpf (SC Langenthal), Marc Thommen (EHC Olten) und Mike Schälchli (EHC Kloten). Die kommende Saison 2020/21 wird eine Übergangssaison, jedoch weiterhin in den bisherigen Strukturen und Prozessen ablaufen.

    Historische Auszeichnung

    Draisaitl schreibt NHL-Geschichte

    Als erster Deutscher wurde Leon Draisaitl zum wertvollsten Spieler der NHL-Hauptrunde ausgezeichnet. Draisaitl ist erst der zweite Profi-Athlet aus Deutschland, dem diese Ehre in einer der grossen Amerikanischen Sport-Ligen zuteil wird.

    Der Center der Edmonton Oilers konnte diesbezüglich mit Dirk Nowitzki gleichziehen, der in der Saison 2006/2007 in der NBA als MVP ausgezeichnet wurde.

    Draisaitl wurde zudem auch von der Spielergewerkschaft NHLPA mit dem Ted-Lindsay-Award ausgezeichnet, dies ebenfalls als erster Deutscher. Bei der Wahl zum MVP setzte sich der 24-Jährige gegen die beiden weiteren Finalisten Nathan McKinnon (Colorado Avalanche) und Artemi Panarin (New York Rangers) durch.

    Der Frauenfussball hat leider leider in den 90igern selber sehr viele und tagelange negative Schlagzeilen gemacht...
    Ich mag mich da noch an paar "Orgien" (finde kein besseres Wort dafür) erinnern, die dann auch auf der Blick-Titelseite landeten.

    Damals als jeder zum Znüni sich im Spunten um den Blick geboxt hat ;P... Sowas wirst du nur schwer wieder los.

    Bei uns im Geschäft hat man unter den gleichgesinnten Frauen Werbung damit gemacht, was so nach dem Training im Locker-Room:mrgreen: so alles abgeht. Das war weit aus bekannt, wohin man muss wenn man nicht auf Mann stand!

    Natürlich kein Vergleich zu heute, aber aus den Köpfen geht das nur seeeehr schwer.

    Ausserdem ist Merzlikins noch im Gespräch bei Lugano. Wird langsam zu einer Lockout Saison, wenn es diese nicht schon lange ist...

    Beide spielten eine hervorragende erste Saison
    Zwei ehemalige NL-Spieler gehören zu den besten sechs Rookies der NHL

    Neben dem All-Star Team hat die NHL auch ein All-Rookie Team gewählt und da sind auch zwei ehemalige Spieler der National League dabei.

    Elvis Merzlikins und Dominik Kubalik wussten in ihrer ersten Saison in der NHL zu überzeugen und schafften prompt den Sprung in das All-Rookie Team. Merzlikins liess aufhorchen, als er während der Saison in acht Partien fünfmal zu Null spielte.

    Dominik Kubalik konnte seine Scorerqualitäten auch in der NHL unter Beweis stellen und kam auf 46 Scorerpunkte in der Regular Season. Dabei erzielte der Tscheche 30 Tore. Zudem dürfte der 25-Jährige den Start in die Pre-Playoffs so schnell nicht vergessen, hat er doch in seinem ersten Post-Season-Spiel fünf Scorerpunkte gesammelt und damit den bisherigen Rekord egalisiert.

    Zum Rookie of the Year wurde Cale Makar von den Colorado Avalanche gewählt.

    So viel kosten die Saison-Abos der National League
    Hier müssen die Schweizer Eishockey-Fans am tiefsten ins Portemonnaie greifen

    Am ersten Oktober startet die neue Eishockey-Saison in der Schweiz. Vorerst dürfen aufgrund der Corona-Massnahmen vielerorts nur Dauerkarten-Besitzer ins Stadion. Doch wo kommen die Fans am günstigsten an ihre Abos?

    Es geht wieder los auf dem Schweizer Eis und anders als in den letzten Runden der abgelaufenen Saison dürfen auch die Zuschauer wieder ins Stadion. Gross war die Erleichterung bei den Clubs, als der Bund eine Lockerung der Auflagen für Sportveranstaltungen kommunizierte. Bis zu zwei Dritteln dürfen die Sitzplätze in den Stadien besetzt werden. Das bedeutet jedoch weiterhin starke Einschränkungen für die Vereine und die Zuschauer. Bei jedem Club werden nicht alle Fans, die im Vorjahr die Spiele besucht haben, Platz auf den Rängen finden.

    Vielerorts ist absehbar, das vorerst ausschliesslich die Saisonabonnenten den Spielen beiwohnen können. Diese Dauerkarten haben aber ganz unterschiedliche Preise, deshalb folgt eine Rangliste der Abo-Preisen der National-League-Teams. Herausgesucht wurde jeweils die günstigste Ticket-Option für eine erwachsene Person. Die meisten Vereine mussten den Verkauf von Abos übrigens bereits stoppen, die entsprechenden Preislisten liessen sich jedoch noch finden. Einzig jene des Lausanne HC fehlte beim Erstellen der nachfolgenden Rangliste.

    Die günstigsten Saisonkarten für Fans eines National-League-Teams

    350 CHF: SC Bern

    385 CHF: Genève-Servette HC

    420 CHF: HC Lugano

    480 CHF: EHC Biel

    490 CHF: HC Fribourg-Gottéron, HC Ambri-Piotta und SC Rapperswil-Jona Lakers

    500 CHF: SCL Tigers

    520 CHF: ZSC Lions

    580 CHF: EV Zug

    600 CHF: HC Davos

    Am wenigsten muss ein Fan also beim SC Bern ausgeben, dicht gefolgt vom Genève-Servette HC. Am tiefsten in die Tasche greifen müssen die Zuschauer der Bündner. Hier gilt jedoch anzumerken, das in der Preisübersicht in der günstigsten Kategorie von provisorischen Sitzplätzen auf der Westtribüne die Rede ist. Gut möglich, dass die Preise für Stehplätze in der umgebauten Arena anders gewesen wären. Auch beim EV Zug, dem zweitteuersten Club, kann hinter den Preis ein Sternchen gesetzt werden. Fanclub-Mitglieder erhalten 50 Franken Rabatt auf die Stehplatz-Karte.


    Auf Stehplätze müssen derzeit ohnehin alle verzichten, die Corona-Vorlagen sehen ausschliesslich Sitzplätze vor. Die Clubs mussten entsprechende bauliche Massnahmen vornehmen. Wer beim Matchbesuch aber nicht auf gewisse Vorzüge, bessere Perspektiven oder gar gewissen Luxus nicht verzichten will, dem stehen diverse Angebote zur Verfügung. Dafür muss man jedoch bereit sein, deutlich tiefer ins Portemonnaie zu greifen. Ob in der Loge oder auf den provisorischen Sitzplätzen der üblichen Stehtribünen, am Ende sorgt die aktuelle Corona-Situation bei allen dafür, dass man derzeit keine langfristige Gewissheit haben kann, wohin sich die Situation entwickelt.

    Zumindest sportlich steht der Plan jedoch, 52 Spielrunden umfasst die bevorstehende Regular Season und ab dem 1. Oktober geht es endlich wieder los. Das Ziel von allen zwölf Clubs ist dasselbe, sie wollen am 1. April beim Start der Playoffs unter den besten acht Teams der Schweiz stehen und wer weiss, vielleicht sind die Stadien bis dann wieder normal gefüllt.  

    Win Win Situation für den ZSC und die jungen bei GCK können nur profitieren wenn er hält was er verspricht!

    Tyler Benson soll verletzten Teemu Rautiainen ersetzen

    NHL-Spieler zu den Lions – aber nicht zu ZSC, sondern zu GCK

    Die GCK Lions haben sich als Ersatz für den längerdauernden Ausfall des Finnen Teemu Rautianen Ersatz aus der NHL besorgen können. Tyler Benson wird voraussichtlich bis Ende Jahr für die kleinen Löwen im Einsatz stehen.

    Der Kanadier besitzt einen Entry-Level-Vertrag mit den Edmonton Oilers und der 22-Jährige durfte schon sieben Mal in der NHL zum Einsatz kommen. In der AHL hat der Flügelspieler sogar schon 130 Spiele (112 Skorerpunkte) absolvieren dürfen und zusätzlich dazu holte er mit Kanadas U18 2015 WM-Bronze. GCK-Sportchef Patrick Hager zeigt sich hocherfreut über die Neuerwerbung: "Tyler ist ein junger ehrgeiziger Spieler mit viel Spielverständnis und guten Skorerqualitäten. Zudem verkörpert er Leidenschaft, Speed und Dynamik. Alles Merkmale, die wir tagtäglich versuchen unseren eigenen jungen Spielern beizubringen."

    Bleiben die Gäste aus Nordamerika länger?
    Die National-League-Fans dürfen sich freuen: NHL-Start verzögert sich wohl weiter

    Traditionell hielt Gary Bettman vor dem Start des Stanley-Cup-Finales eine Pressekonferenz ab. An dieser Sprach der Leiter der NHL auch viel über die bevorstehende Saison, dessen Start sich wohl weiter verzögern könnte.

    Bettman hatte für die Öffentlichkeit gute Nachrichten bereit, die Corona-Pandemie hätte bislang noch keinen starken negativen Einfluss auf die Vereinsfinanzen, dies könnte sich aber in den nächsten Monaten schnell ändern. Weiterhin plant die NHL die kommende Regular Season mit 82 Spielrunden auszutragen. Es ist jedoch möglich, dass die Playoffs sich in den Sommer hinauszögern werden, denn der Saisonstart scheint weiterhin nicht fix zu sein. Ursprünglich wurde der 1. Dezember angepeilt, doch die Lage präsentiert sich weiterhin kritisch. Eine Blase, wie für die aktuellen Playoffs, ist nicht mehr erwünscht. Die Vereine sind gleichzeitig auf die Ticketeinnahmen angewiesen. Erschwerend kommt bei der Suche nach einer Lösung hinzu, dass die Teams aus zwei unterschiedlichen Ländern kommen.

    Der grosse Profiteur der ganzen Situation könnte die Schweizer National League werden. So ist es möglich, dass die Gäste aus der NHL noch länger in der hiesigen Liga auflaufen könnten.

    Die Ösis sind mit ihrer 12er Liga die ich ja auch möchte besser klassiert als wir (12., wir 17.), die hinter uns wie die Griechen, die Schweden oder gar die Ungarn auf Platz 33 (!) sollten nicht als Beispiel her halten. Portugal, Belgien und Holland sind dagegen massiv besser als wir, nicht vergleichbar.

    Also machen wir es wie die Ösis!

    PS: Ich fände nur 2x gegen einen Club spielen wie früher auch spannender!

    Österreich :rofl:

    schaust dir mal an was der Mateschitz seit einem JAHRZEHNT in RB reinbuttert und was für Kaliber er (sein Team) einkauft....

    Nein ich bleib dabei 14 Teams easy möglich bei den lizenzierten Fussballern die wir haben und den Möglichkeiten.

    Ich weiss ist utopisch, Wunschdenken und daher eigentlich unnötig darüber zu diskutieren. Aber wie will man es wissen, wenn man es nicht ein paar Jahre probiert hat?

    WO liegt das Risiko? :nixwiss:

    Im schlimmsten Fall geht man zurück auf Anfang, Feld 1...

    Im Eishockey seh` ich es sogar noch um einiges mehr als im Fussball, wenn ich all die Jungen sehe!!

    Bei der heutigen Entwicklung zu einer Liga à la Färörer, Malta, Andorra und vatikan Staat der einzig richtige Schritt.

    Auch ich lebe gut mit CH-Liga-Fussball ohne internationale Qualität. Die guten Jungen werden zwar bereits mit 16 gehen und somit wird nie mehr Geld zurückkehren; aber wen interessierts ...

    So steigt wenigstens der FCZ nicht ab und die nächste Dekade Cillo/Magnin kann sich der Club mit einem viertel des heutigen Budgets leisten. Und ein neues Stadion braucht Zürich definitiv nicht!

    Alles kommt gut!

    Nope! Nicht genügend gute Spieler! Das Niveau würde ins Bodenlose fallen, auch im Hockey!

    Aber 12 Teams im Fussball (wie ja schon im Hockey) würde ich auch sehen, dazu im Hockey direkter Auf- und Abstieg des jeweiligen letzten.

    Wenn die Liga durchlässig ist wie im Fussball kann auch niemand sich ruinieren wenn er mal absteigt, er könnte ja bereits ein Jahr später wieder rauf.

    Aber DAS will ja scheinbar niemand!

    DAS sehe ich definitiv anders, 16er Liga (mind. 14er Liga!!) reicht locker!!!

    Es gibt genügend gut geführte Mannschaften und ausgebildete Spieler und nach 1-3 Jahren hat sich das spätestens eingependelt, 100%!
    Kriens, GC, Xamax, Schaffhausen sind nicht viel schlechter als Vaduz, Lausanne aktuell!!.

    Man müsste den Teams vielleicht einfach ein paar Richtlinien mitgeben, mehr braucht es nicht.

    Wenn die Niederländer (18 Mio Einwohner) eine 18er Liga,

    die Belgier (12 Mio Einwohner) 18er Liga,

    Portugal (11 Mio Einwohner) 18 er Liga,

    Griechenland (10,5 Mio Einwohner) 14 er Liga,

    Österreich (8,8Mio Einwohner) 12 er Liga

    Tschechien (10,7 Mio Einwohner) 18er Liga !!!

    Ungarn (10 Mio Einwohner) 12er Liga

    Schweden (10,3 Mio Einwohner) 16er Liga

    usw usw....


    Easy 14 er wenn nicht sogar 16er Liga möglich!! EASY!!!

    4x gegen die gleichen Teams ist dann spannend, fördernd und bringt den besseren Fussball? No Way, niemals!

    Du bist doch genug lange dabei, wie ich auch um zu sehen, dass wenn du Bundesliga mässig nur 2x gegen den gleichen Gegner spielst, ganz andere Emotionen hast. (lassen wir mal Corona-Kacke bei Seite...)

    2x (ohne Cup) gegen jedes Team dafür eine grössere Dichte an Teams. Mehr Fehlpässe wie aktuell beim FCZ oder FCL vs. FCL geht gar nicht.

    Ich bin überzeugt, die Qualität würde nicht tiefer fallen, sie ist schon seeeeeehr tief, da mag es EASY noch 4-6 Teams leiden.

    Nachtrag:

    Ich würde auch die Liga massiv aufstocken auf 16-18 Teams. Wenn ich so sehe wer da alles in der Challangeleague rumdümpelt, würde das locker für eine geile Liga reichen. Dafür dann halt nur 2x gegen den gleichen Gegner anstatt 4x und eventuell einen Cup mit Hin- und Rückspiel oder Cup nur unter den NLA-Mannschaften. 10x geiler als 4x gegen Vaduz / Lausanne / Lugano usw...

    Gleiches gilt für`s Eishockey,

    im schlimmsten Fall die Ligen mal kurz für ein paar wenige Jahre (3-4) schliessen bis es sich eingependelt hat.

    Olten, Ajoie, Langenthal, Basel, La Chaux Fonds, Visp, KLOten und und und.

    Man müsste nur wollen...

    Ich auch! Aber im Moment ist es nicht besser, 3x YB spricht Bände! Das wird noch eine Weile dauern bis der (Geld-) Sumpf trockengelegt ist. Aber man muss schon sehen: Ohne Einnahmen aus der Was-auch-immer EU Liga wird man in der Schweiz (auch beim FCZ!) Salärmässig viiieeel kleinere Brötchen backen müssen!

    Nochmal und?

    Dann, werden halt kleiner Brötchen gebacken, gibt es halt nur alle 10 Jahre mal ein Meistertitel oder Cup Sieg.
    Dieses von der UEFA aufgeplusterte System mit überissenen Fernsehgelder ist doch auch nichts Wert für kleinere Ligen.

    Ausser die 20 Top-Teams und immer mal eine Überraschungsmannschaft wird doch mehr geschwächt als gefördert!

    Scheiss auf Championsleague!

    Wir sprechen da von 6-12 Spielen pro Team, ich von einer Landesmeisterschaft von 36 Spielen. Was interessiert mich
    Viktoria Plsen - ZSKA Moskau wo dann der Sieger noch 1-3 Kisten kassiert und die eigene Liga so schwächen kann? Ich seh fr die Schweiz nur negatives wenn sich eine CH-Mannschaft für die CL qualifiziert, auch als FCZ-Fan. Natürlich wünschte ich mir aktuell ein paar CL-Millionen, aber lieber mal so als 10 Jahre den selben Meister zu haben.

    "Mit zunehmender Dauer wird das Spiel ruppiger. Auch, weil die Zürcher für ein Testspiel von Anfang an eine harte Gangart anschlagen. "

    Das war schon beim ersten Spiel gegen Davos so, aber eher von Davoser Seite angezettelt. Ich denke das muss eben genau so sein, Testspiele in denen einfach echli gekügelt wird sind auch nichts wert!

    Ich habe mir gestern das Tessiner-Derby gegeben, das war wirklich grenzwertig, wie die da in einem Vorbereitungsspiel aufeinander los gingen.

    Bei aller Logik, es ist noch ein Vorbereitungsspiel, natürlich nicht Körperlos ein paar kernige Checks mag es schon leiden, aber wenn du dann Spieler hast welche den Open-Ice-Hit permanent suchen oder mit dem Stock grenzwertig arbeiten, frage ich mich schon was das dann wirklich bringt vor 200 Live-Zuschauern und ein paar Tausend vor dem Bildschirm für 0,0 Punkte...

    Der Österreicher Wolf auf Lugano`s Seite wird dieses Spiel sicher auch nicht so schnell vergessen... Seine Zähne wurden auf dem Feld zusammengesammelt nach einer sehr unglücklichen Situation, kann natürlich immer passieren mit Plexi.

    Schon richtig, habe ich ja auch immer gesagt. Nur fällt das Niveau (International) ins Bodenlose!

    und? :nixwiss:

    Ich schau auf die Schweiz, Schweizer Liga und wenn sich dann der Meister, Vize-Meister oder Cup-Sieger für irgend einen europäischen Pokal qualifiziert mag ich es ihnen wirklich von herzen gönnen, aber nicht wenn sie nur schon für die Quali 20-30 Mio kassieren und so dann die eigene Liga aufkaufen und alle anderen Teams so schwächen.

    Das Hopper`sche System (welches dann der FCB oder aktuell YB übernommen haben), welches sie gefühlte 50-60 Jahre durchzogen, hasse ich persönlich schon seit mehr als 35 Jahren.

    Ich weiss, ich bin ein Fussballnostalgiker, (von mir aus müssten 25% der Mannschaften aus dem eigenen Nachwuchs sein), aber es ist mir natürlich klar, Fussball ist ein Business und Geld regiert die Welt.....