Sicher nicht aussagekräftig, aber eine klitze kleine Tendenz, ähh nein glaube nicht...
Das Power Ranking zeigt auf, welche NL-Teams sich in bemerkenswerter Frühform befinden
Im Power Ranking der Vorbereitung gibt es gleich mehrere Überraschungen
Die zwölf Mannschaften der National League befinden sich derzeit in der Vorbereitung für die neue Spielzeit. Jedes Team hat schon mindestens zwei Testspiele absolviert, höchste Zeit also, ein erstes Mal die Formstände zu vergleichen.
Normalerweise ist im Power Ranking die Punktzahl der letzten fünf Partien entscheidend. Weil während der Vorbereitung aber nicht alle Teams gleich viele Testspiele absolviert haben, greifen wir auf die Punkte pro Partie zurück. So können alle Mannschaften miteinander verglichen werden. Sollten zwei Teams auf den gleichen Punkteschnitt kommen, entscheidet die Tordifferenz.
12. SC Bern, 0 Punkte pro Spiel
Für die erste Überraschung sorgt der SC Bern. Die Mutzen haben die Gewinnermentalität in den Testspielen noch nicht gefunden. Sowohl gegen Kloten als auch gegen Lausanne und München setzte es für den amtierenden Schweizermeister Niederlagen ab. Damit sind die Berner die einzige Mannschaft der National League, die noch kein Testspiel gewinnen konnte. Die nächste Möglichkeit, einen Sieg einzufahren, hat der SCB am kommenden Donnerstag, wenn er im Rahmen des Berner Cups auf den EHC Biel trifft.
11. EV Zug, 0.75 PpS
Auch in der Zentralschweiz ist die Frühform alles andere als berauschend. Die Zuger haben bisher nämlich einzig die EVZ Academy bezwungen. Sobald dem Team von Dan Tangnes Gegner aus der National League gegenüberstanden, ging es als Verlierer vom Feld. Während es der Mannschaft noch nicht nach Wunsch läuft, ist dafür Dario Simion umso besser in Form. Der Stürmer hat in den vier Testspielen bereits sechs Tore erzielt.
10. SCL Tigers, 1 PpS
Mit den Emmentalern befindet sich bereits das zweite Team aus dem Kanton Bern, im unteren Drittel des Power Rankings. Die Tigers konnten bislang nur ihr erstes Testspiel gegen den EHC Olten gewinnen. Gegen den HC Davos verloren die Langnauer nach Verlängerung, bevor es zwei Niederlagen gegen Lugano absetzte. Mit zehn Toren und 19 Gegentreffern hat die Mannschaft von Rikard Franzén die schlechteste Tordifferenz aller NL-Teams.
9. HC Ambri-Piotta, 1.5 PpS
Rechnet man den Punkteschnitt aus den Testspielen hoch auf 50 Partien, dann hätten die Leventiner 75 Zähler auf dem Konto. Dieser Wert reichte in der National-League-Geschichte in jeder Regular Season mindestens für den achten Rang. Die Frühform des HCAP ist also ansprechend, obwohl es im Power Ranking nur für den neunten Rang reicht. Weiter dürfte es die Biancoblu positiv stimmen, dass Top-Neuzugang Julius Nättinen schon zwei Tore erzielt hat.
8. Lausanne HC, 1.6 PpS
Die Waadtländer sind die Testspiele bisher ein Auf und Ab. In der ersten Partie konnte der SC Bern bezwungen werden, danach folgten drei Niederlagen, zwei davon nach Verlängerung und im letzten Duell wurde Grenoble mit 5:2 bezwungen. Beim Lausanne HC scheint zudem Fabian Heldner bereits in Form zu sein. Der Verteidiger hat in den fünf Partien schon drei Treffer erzielt.
7. HC Davos, 1.75 PpS
Die Bündner konnten sich bislang in den Duellen gegen Kloten, Langnau und Ambri durchsetzen, einzig gegen die ZSC Lions mussten sie als Verlierer vom Eis. Der HCD hat in vier Spielen zwölf Tore erzielt. Andres Ambühl, Yannick Frehner und Enzo Corvi haben allesamt schon zweimal jubeln dürfen, Aaron Palushaj hat bislang sogar schon drei persönliche Erfolgserlebnisse.
6. SC Rapperswil-Jona Lakers, 2 PpS
Seit dem Wiederaufstieg beendeten die Lakers die Regular Season zweimal auf dem letzten Platz. Das soll sich in der neuen Spielzeit ändern und so traten sie bisher auch in der Vorbereitung auf. Die Neuzugänge Steve Moses (vier Tore) und Lukas Lhotak (sechs Tore) erweisen sich als Verstärkungen und sind für mehr als die Hälfte der Tore verantwortlich. Dank Siegen gegen Kloten und Zug konnten die St.Galler zudem den Lehner Cup in Sursee für sich entscheiden.
5. HC Lugano, 2.17 PpS
Die Bianconeri sind in der Vorbereitung die Tormaschine der National League. 32-mal hat das Team von Serge Pelletier in fünf Partien ins Schwarze getroffen. Olten und Langnau bekamen dies jeweils mit einer 1:8-Niederlage zu spüren. Neben den Testspielen läuft es für die Luganesi auch auf dem Transfermarkt. Zuletzt konnte mit Daniel Carr ein ehemaliger MVP der AHL verpflichtet werden. Zudem wird auch Philipp Kurashev die Meisterschaft im Südtessin beginnen.
4. HC Fribourg-Gottéron, 2.5 PpS
Die Saanestädter haben schon lange ein komplettes Kader und das scheint sich in den Testspielen auszuzahlen. Nach Siegen gegen Lausanne und Ajoie steht am kommenden Dienstag nun das Duell mit dem HC Lugano an. Mit einem Sieg könnte das Team von Christian Dubé aufzeigen, dass es sich in hervorragender Frühform befindet.
3. EHC Biel, 3 PpS (Tordifferenz +3)
Kommen wir nun zu den drei Mannschaften, welche bisher alle Spiele nach 60 Minuten gewinnen konnten. Der EHC Biel setzte sich gegen den HC La Chaux-de-Fonds und gegen den Lausanne HC durch. Beim ersten Spiel überraschte der damalige Interimstrainer, Martin Steinegger, indem er kurz vor Schluss beim Stand von 3:3 den Torhüter raus nahm. Prompt viel der entscheidende Treffer, was den Seeländern den dritten Platz in diesem Ranking einbringt.
2. Genève-Servette HC, 3 PpS (Tordifferenz +12)
Die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison weiss schon wieder zu überzeugen. Die Genfer standen dreimal im Einsatz und kommen auf 17 Treffer. Dabei zeigten sich die Gebrüder Riat in guter Form. Damien durfte zwei Tore bejubeln, Arnaud gar drei. Die knappste Partie der Vorbereitung war das Duell zwischen den Grenats und dem EV Zug. Die Mannschaft von Patrick Emond setzte sich am Ende mit 5:4 durch.
1. ZSC Lions, 3 PpS (Tordifferenz +15)
Wie bereits zum Ende der vergangenen Regular Season, sind die ZSC Lions auch im ersten Power Ranking an der Spitze zu finden. Neben einem 8:0-Sieg gegen die GCK Lions, setzten sich die Zürcher auch gegen Rapperswil-Jona, Davos und Lugano durch. Beeindruckend ist zudem, dass die Lions immer mindestens zwei Tore mehr als der Gegner erzielten. So kommen sie am Ende auf 19 Tore und vier Gegentore.