Beiträge von Sbornaja

    HALL OF FAME

    Mathias Seger: «Ich war total überrascht»

    Neben Mark Streit gehört neu auch der gleichaltrige Mathias Seger der Hall of Fame des Internationalen Eishockeyverbandes IIHF an.

    "Die Ehrung am Finaltag wäre schon ein Highlight gewesen. Für mich ist es jedoch weniger schlimm als für jene Leute, die viel Herzblut in die WM investiert haben", sagt der Ostschweizer, der die Schweizer Nationalmannschaft beim Gewinn der WM-Silbermedaille 2013 in Stockholm als Captain angeführt hat.

    Als Seger von IIHF-Präsident René Fasel am Telefon persönlich über die Aufnahme in die Hall of Fame informiert wurde, "war ich total überrascht. Bei all diesen grossartigen Spielern hatte ich wirklich nicht damit gerechnet. Ich fühle mich extrem geehrt. Speziell freut mich, dass ich zusammen mit meinem Kumpel Streit aufgenommen wurde. Das ist genial."

    Seger verdankte seine grossartige Karriere nicht herausragendem Talent. Vielmehr war er ein Teamspieler par excellence. Er nahm an nicht weniger als 16 Weltmeisterschaften teil, womit er Rekordhalter ist. Mit den ZSC Lions, für die er 19 Jahre tätig war, wovon zwölf als Captain, gewann er sechsmal den Meistertitel und 2009 die Champions Hockey League.

    Zwar kann sich Seger vorstellen, später wieder im Eishockey tätig zu sein - zwischenzeitlich war er Trainerassistent bei den Lions. Aktuell ist er aber Hausmann und kümmert sich um die beiden Töchter, während seine Frau in Vollzeit arbeitet. Damit will er ihr für die vielen Entbehrungen etwas zurückgeben, was seinen Charakter treffender nicht beschreiben könnte.

    Auslosung verschoben
    Die CHL-Teilnehmer müssen sich gedulden, bis ihre künftigen Gegner bekannt werden

    Aufgrund der Coronakrise wurde der Start in die Champions Hockey League nach hinten verschoben und der Modus des Wettbewerbs angepasst. Nun wird auch die Auslosung später stattfinden, als ursprünglich geplant war.

    Gestern hätten die Schweizer Clubs erfahren sollen, gegen welche Gegner sie in der 1. Runde der kommenden Champions Hockey League antreten müssen. Doch wie so viele Termine im Sport wurde auch dieser aufgrund des Coronavirus zeitlich verschoben. Das Ziel sei es, die Auslosung im frühen Juni nachzuholen, kann man auf der offiziellen Turnier-Seite nachlesen. Genauere Informationen haben sie derzeit jedoch nicht. So müssen sich die Teams momentan weiter in Geduld üben. Die Schweiz wird übrigens durch die Top-Fünf der abgeschlossenen Regular Season vertreten.

    Hat 214 Spiele in der NHL absolviert
    Teamkollege von Nino Niederreiter zieht es wohl in die Schweiz

    Brian Gibbons steht derzeit noch für die Carolina Hurricanes unter Vertrag. Dieser läuft jedoch zum Ende der Saison aus. Der US-Amerikaner scheint die Entscheidung über seine Zukunft aber bereits getroffen zu haben.

    Wie 24Heures berichtet, zieht es den Stürmer zum Lausanne HC. Der 32-Jährige wurde immer wieder zwischen der AHL und der NHL hin und her geschoben. Seine 214 Einsätze in der NHL hat er für sechs verschiedene Teams absolviert. Dabei kommt er auf 70 Scorerpunkte. Besser sieht seine Bilanz in der AHL aus, wo er in 393 Partien auf 190 Zähler kommt. Für wie lange er in Lausanne unterschreiben soll, wird im Artikel nicht erwähnt.

    Die Eisgenossen werden ihre Spiele in Minsk austragen
    Die Gruppeneinteilung für die WM 2021 ist da: Auf diese Gegner trifft die Schweiz

    Noch immer schmerzt es in der Schweizer Hockey-Seele sehr, dass die Heim-WM, welche derzeit in vollem Gange wäre, nicht ausgetragen werden konnte. Nun ist klar, auf wen die Schweiz im kommenden Jahr an der WM in Lettland und Weissrussland treffen wird.

    Das Team von Coach Patrick Fischer wurde dabei in die Gruppe A gelost, womit die Eisgenossen ihre Spiele in Minsk austragen werden. Nebst dem Gastgeber Weissrussland lauten die weiteren Gegner noch Grossbritannien, die Slowakei, Dänemark, Tschechien, Schweden und Russland.

    In der Gruppe B spielen demnach Kanada, Finnland, die USA, Deutschland, Lettland, Norwegen, Italien und Kasachstan, welche ihre Partien in Riga absolvieren werden.

    Solche Ausländer kennen wir ja, das sind in etwa solche Kaliber die eigentlich bei den GCK Lions spielen und bei uns jeweils zum Einsatz gekommen sind... Ob sich die Fans dann mit solchen Ausländern in der dritten Linie wirklich identifizieren können? Gerade bei uns werden die Fans dann sicherlich 8 Ausländer à la Garrett Roe gefordert und sicher nicht Spieler die in der dritten Liga in Amerika spielen...

    Ich könnte mit einem Kompromiss von ZSColin gut leben, sechs Ausländer wobei die "Ausländer mit CH-Lizenz" dafür nicht mehr als Schweizer zählen.

    Ich sehe das ähnlich wie ihr, nur ist es vermutlich so,

    dass du bei 6 Ausländern keinem jungen lettische oder österreichischen Talent (zBsp. aktuell Rossi) eine Chance gibst, was ich bei 8 Ausländern eher sehe. Bei 6 Ausländern, werden "gestandene" Männer geholt, welche man nicht noch ausbilden muss.

    Ich bin überzeugt davon, weder Merzlikins noch Kenins hätten die Chance erhalten, wenn sie als Ausländer gegolten hätten. Beide wurden aber Integrationsfiguren in ihren Vereinen, beide haben sich durchgesetzt, sogar bis in die NHL (auch wenn für Kenins nur kurz). Kenins traure ich heute noch nach, sein Element fehlt mir beim Zett einfach, Kernige harte faire Checks und auch mal einer der einen anderen zurecht weist.

    8 wäre für mich okey, wenn man die eine oder andere Lizenz an einen jungen vergibt. Aber wird das auch gemacht:nixwiss:?


    Was ich etwas verwirrend finde (oder bisher nicht gelesen habe), dass niemand über die Ausländerlizenzen total pro Saison schreibt.

    Die 8 Ausländer wären ja pro Spiel zugelassen, aber wie viele Ausländer darf dann ein Team überhaupt unter Vertrag nehmen,

    10, 12 oder noch mehr? :/

    Dies wäre ja dann sicher nicht günstiger als das bisherige System. hmmm :/

    ...und Zack chunt no de M. Lüthi mit eme offizielle Statement zu de Theme, meh Usländer Solidaritätsspiele usw..

    Wir haben gestern an der Ligaversammlung entschieden, dass es in der Saison 2020/21 keine Absteiger gibt, dass wir Pre-Playoffs spielen und dass der Swiss League-Meister, falls er alle nicht-sportlichen Bedingungen erfüllt, aufsteigen kann. Aus meiner Sicht ist das im Moment die einzige Lösung, die vernünftig ist und die das Überleben aller A-Clubs sicherstellen kann.

    Keine Absteiger. Auch im professionellen Sport ist es leider so, dass das Geld nicht an den Bäumen wächst. Auf der einen Seite werden von den Fans nur Top-Transfers akzeptiert. Auf der anderen Seite fordern viele Leute, dass endlich die Gehälter auf ein vernünftiges Mass reduziert werden. Wenn ein Club in sportliche Schwierigkeiten oder gar in Abstiegsgefahr gerät, werden Trainerwechsel und Spielerwechsel gefordert. Das alles kostet Geld. Hat der Club keinen Mäzen, der bereit ist, dieses Geld aufzuwenden, wird dann oft auf gut Glück und mit hohem finanziellem Risiko gehandelt. Solches Tun ist bei der Ausgangslage für die kommende Saison schlicht keine Perspektive. Alle Clubs befinden sich aus unternehmerischer Sicht schon jetzt in einer sehr schwierigen Situation. Abstiegsgefahr wäre unter diesen Umständen existenzbedrohend.

    Pre-Playoffs. Der Modus mit den Pre-Playoffs hat sich in mehreren Ländern durchgesetzt. Es gibt zwei Striche und somit mehr Spannung. Spannung im positiven Sinn. Der Neunte und der Zehnte haben eine letzte Chance, um sich noch für die Playoffs zu qualifizieren. Zudem wird die Qualifikation aufgewertet, wenn nicht mehr acht, sondern nur sechs Teams die Playoff-Qualifikation auf sicher haben.

    Solidaritätsspiele. Die Clubs geben damit ihren Fans das letzte Heimspiel der Saison 2019/20 zurück, welches als Geisterspiel stattfand. Nicht mehr und nicht weniger.

    Mehr Ausländer. Lese ich in diversen Kolumnen, dass zusätzliche Ausländer viel mehr kosten als Schweizer, muss ich sagen: Rechnen ist Glückssache. Oder der Kolumnist wird von Spieleragenten beeinflusst, die Angst haben, dass gewisse überteuerte Schweizer keinen Job mehr finden. Mehr Angebot hat noch nie zu höheren Preisen geführt. Zudem ist es so, dass gewisse Mannschaften in der Schweiz bereits heute mit 10 Ausländern spielen, auch wenn die meisten davon sogenannte Lizenzschweizer sind. Das hat bis heute noch nie jemanden gestört. In Zukunft soll einfach Hockeyspieler geben. Spieler, die sich für ihre Farben «den Arsch aufreissen» und den Fans Freude bereiten.

    Wir haben letzte Saison mit sechs Ausländern gespielt. Justin Krueger und Calle Andersson sind Lizenzschweizer. Auch nächste Saison werden wir mit sechs Ausländern spielen. Denn statt des Deutsch-Kanadiers Justin Krueger steht nun mit Thomas Thiry ein Franzose im Kader.

    Selbst ohne jegliche Ausländerbeschränkung würde der SCB niemals nur mit Ausländern spielen. Wir wissen, was wir dem Publikum schuldig sind. Nicht zu vergessen ist auch folgendes: Sollte eine Mannschaft beispielsweise mit acht sogenannten Topausländern spielen, kämen die besten Schweizer im Powerplay und Boxplay nicht zum Einsatz. Stattdessen kämen sie dann auf den Markt. Es wird also die Kunst der Clubs sein, einen guten Mix zu finden. Ich bin sicher, dass wir so noch attraktivere Spiele erleben werden und unsere Nationalmannschaftsspieler davon profitieren können.

    Hier noch die Meinung von Morgan zur "Erhöhung" des Ausländerkontingents:

    Samuelsson: «Es wäre eine Katastrophe für das Schweizer Eishockey»
    https://www.bluewin.ch/de/sport/eisho…key-390532.html


    Ich frag mich einfach ob sich bei einer eventuellen Annahme soviel ändern würde,

    wenn die Schneider`s, Kenins`, Smirnovs`, Smons, Thiry, Morant oder Robert Nilsson wieder als Ausländer gelten würden.

    Eventuell möchte man ja dem "McSorly-System" entgegenwirken. Allein in Genf spielen gefühlte 3-5 "Ausländer" welche als Schweizer gelten, die den Schweizer Pass jedoch nicht besitzen.

    Harijs Witolinsch hat mit jungen Letten eine richtige Industrie gemacht. Meistens wurden lettische Top-Talente erst in Thurgau parkiert, bevor sie dann als "Papierlischweizer" NLA Vereinen angeboten wurden.

    Bei 8 Ausländern ohne zusätzliche "Papierlischweizer" relativiert sich das je nach Club, aber ziemlich.

    Ps.: Bei den oben aufgezählten Spielern bin ich nicht ganz sicher, ob der eine oder andere auch Doppelbürger wäre/ist.

    Lausanne bis Zürich
    Die Kader unter der Lupe - Teil 2: Hier müssen die Top-6 noch handeln

    https://sport.ch/nla/548593/die…-6-noch-handeln

    ZSC Lions: Gibt es noch Veränderungen?

    Der Qualifikationssieger ist in der Kaderplanung am weitesten fortgeschritten. Die Lions haben bereits neun Verteidiger und 16 Stürmer unter Vertrag. Zudem ist das Ausländerquartett mit Maxim Noreau, Fredrik Pettersson, Marcus Krüger und Garrett Roe ebenfalls komplett. Die einzige Frage, die sich noch stellt, ist ob allenfalls ein fünfter Import-Spieler verpflichtet wird. Aufgrund der Corona-Krise dürften die Lions hier aber noch ein wenig zuwarten.

    Werden in der Schweiz schon bald Pre-Playoffs ausgetragen?
    https://sport.ch/nla/548774/wer…ffs-ausgetragen

    In der Berner PostFinance Arena findet am Montag die Ligaversammlung des Schweizer Eishockeys statt. Dabei wird über den Modus für die kommende Saison debattiert.

    Glaubt man dem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung, dann ist ohnehin schon klar, was die Versammlung der Teams am Montag beschliessen wird. So soll in der nächsten Saison weder in der National League noch der Swiss League ein Team absteigen. Der Gewinner der Swiss League wird jedoch aufsteigen, sofern er denn Nachweis des nötigen Budgets erbringen kann. Anscheinen wird aber noch eine dritte bislang nicht diskutierte Änderung vorgeschlagen.

    Neu könnten nämlich die auf den Plätzen sieben bis zehn rangierten Teams Pre-Playoffs austragen. Im Best-of-Three Modus würde man so die letzten beiden Playoff-Tickets vergeben.

    Gemäss Le Matin wolle man auch die Ausländer-Regelung diskutieren. Zukünftig könnten acht Import-Spieler eingesetzt werden, zu diesen würden aber alle Akteure zählen, die nicht für die Schweizer Nationalmannschaft spielberechtigt wären. Das würde die umstrittene Regelung der Ausländer mit Schweizer Lizenzen ausser Kraft setzen.

    Luca Sbisa in Las Vegas wohl bald als Strasse verewigt
    https://www.aargauerzeitung.ch/sport/eishocke…ewigt-137842541

    Luca Sbisa (30) könnte eine grosse Ehre zuteil werden: Der Schweizer NHL-Verteidiger der Winnipeg Jets soll in Las Vegas als Strassen-Name verewigt werden.

    Mehrere Örtlichkeiten der 405 Häuser umfassenden Siedlung "Palmer Ranch", für die ab Juni der Baustart geplant ist, sollen nach den Spielern des Stanley-Cup-Finalisten von 2018 der Vegas Golden Knights benannt werden.

    So ist es eine Luca Sbisa Street oder eine Marc-André Fleury Road oder ein Tomas Tatar Court vorgesehen.

    Sbisa zählte in der Saison 2017/2018 zu jenem Team aus Las Vegas, das in seiner Premieren-Saison in der NHL erst im Playoff-Final von den Washington Capitals gestoppt werden konnte.