Beiträge von Sbornaja

    Skelleftea gewinnt Spiel 7 gg Vaxjö, 3-2. Vaxjö lag 1-0 vorne, 2-1 hinten und glich 26 Sekunden vor dem Ende durch Salminen noch einmal aus. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung nach 7.44 min. Zuvor musste Skelleftea noch 4 min in Unterzahl überstehen, dies nach einem hohen Stock.
    Somit steht Skelleftea Final.
    Dies heisst, es wird noch etwas Zeit vergehen bis News über die Trainerverpflichtung zu lesen ist (wenn es denn wirklich die beiden beschriebenen Schweden sind).

    Erwähnenswert ist noch, dass bei Skelleftea nur 2 (1 CAN und 1 FIN) Ausländer im Aufgebot sind und bei Vaxjö deren 9 ( 2 CAN, 1 USA, 1 DAN, 5 FIN )!

    'Bei den Goalies ist in den letzten Wochen viel passiert''

    Schon im Februar gab Jonas Hiller seinen WM-Verzicht bekannt. Dann verletzte sich in der vorletzten Woche Lukas Flüeler in einem Vor-Camp im Kreis der Nationalmannschaft. Es folgten die beiden WM-Verzichte von Tobias Stephan und Leonardo Genoni. Insbesondere die Absage Genonis kam überraschend. Fischer bezeichnet die Absagen und Verletzungen zusammengefasst als "Talfahrt". Aber: "Es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Situation zu akzeptieren", so Fischer. "Wir arrangieren uns. Wir verfügen auch diese Woche mit Robert Mayer, Sandro Zurkirchen und Luca Boltshauser immer noch über ein hervorragendes Trio. Und zu diesem wird noch Reto Berra hinzustossen."

    ''Für mich mit dem Stock einer der besten Torhüter''
    Dennoch ist die Goalie-Situation speziell. Von den drei Torhütern, die diese Woche zur Verfügung stehen, bestritt noch keiner eine WM-Partie. Mayer scheint als Stärkster dieses Trios als Schlüsselspieler für Moskau gesetzt. Sein Länderspieleinsatz im Februar in der Slowakei sorgte wegen seiner aktiven Stockarbeit und Einflussnahme auf den Spielaufbau aber selbst intern für Konfusion. "Das stimmt", erinnert sich Fischer. "Aber dafür nehme ich die Schuld auf mich. Ich war in der Slowakei selber überrascht, wie aktiv und wie gut Robbie Mayer mitspielt. Er ist für mich mit dem Stock einer der besten Goalies der Welt. Und das ist ein Vorteil, kein Nachteil."

    Den Auftakt letzte Woche bezeichneten die Nationalcoaches als "guten Start", aber die zweite Woche mit den beiden Heim-Länderspielen gegen Tschechien soll besser werden. Geplant ist, dass die Schweizer Spielweise besser zum Ausdruck kommen soll. Und wie wird diese Schweizer Spielweise aussehen? Patrick Fischer: "Um es bildhaft auszudrücken: Wir wollen aufs Eis gehen und spielen wie während dieser Playoffs der SC Bern oder wie es der HC Davos immer tut. Natürlich braucht es Zeit, um diese Spielweise einzustudieren. Ich bin froh, dass uns neun Spiele zur Verfügung stehen. Nein Länderspiele reichen aber bei weitem aus."

    ''Ihm tut jede Spielpraxis gut''
    Vor der WM in Moskau mit dem ersten Spiel gegen Kasachstan am Samstag, 7. Mai, bleiben den Schweizern nach dieser Woche drei weitere Vorbereitungswochen und fünf weitere Spiele. Nächste Woche in Weissrussland werden erste NHL-Akteure mit von der Partie sein, die in Nordamerika die Playoffs verpasst haben, vermutlich Yannick Weber, Sven Andrighetto und Dean Kukan. Ausserdem bemüht sich der Eishockeyverband darum, allenfalls Akteure aus der American Hockey League (AHL) vorzeitig zu bekommen. Berra aber, der Goalie, soll die Qualifikation in der AHL zu Ende spielen, denn "ihm tut jede Spielpraxis gut", so Fischer. Berra war seit Dezember sehr viel verletzt, verlor deshalb seinen Platz im NHL-Team von Colorado, spielte zuletzt aber mit San Antonio Rampage fünf Spiele hintereinander.

    Die Spieler der Playoff-Finalisten werden allenfalls schon für die zweite Hälfte der nächsten Woche aufgeboten. Generell beruht die Planung des Trainer-Triumvirats Fischer, Felix Hollenstein und Reto von Arx darauf, übernächste Woche in Genf das Team für die WM bereits beisammen zu haben. Roman Josi, Nino Niederreiter, Mark Streit und Raphael Diaz bleiben für die WM nur ein Thema, wenn sie nach der ersten Runde der Stanley-Cup-Playoffs für die Nationalmannschaft zur Verfügung stehen.

    Und nommal eine:
    Stürmer fällt für Vorbereitungsspiele aus:
    Der Stürmer der ZSC Lions, Fabrice Herzog, fällt für die verbleibenden Spiele der WM-Vorbereitung aus privaten Gründen aus.

    Heisst das die zwei nimmt er glich mit ad WM?

    Fischer bietet acht neue Spieler auf

    Kevin Romy, Romain Loeffel und Robert Mayer von Genève-Servette sowie Andres Ambühl, Félicien Du Bois und die Brüder Dino und Marc Wieser von Davos stossen neu von den ausgeschiedenen Playoff-Halbfinalisten zum Schweizer Nationalteam. Vom EHC Biel kommt zudem Gaëtan Haas. Samuel Walser wurde ebenfalls aufgeboten, der Davoser Center bekommt jedoch nochmals eine Woche Zeit, um eine Verletzung auszukurieren.

    Parplan, Frick und Froidevaux müssen gehen
    Nicht mehr dabei sind die beiden jungen Klotener Lukas Frick und Vincent Praplan, Lausannes Etienne Froidevaux und Reto Suri. Der Zuger Stürmer musste das Nationalteam wegen Rückenschmerzen bereits am Donnerstag verlassen.

    Nach den beiden Länderspielen in Schweden (5:3 und 1:5) testet die Schweiz in der nächsten Woche erneut zweimal gegen einen WM-Gegner. Die beiden Spiele gegen Tschechien finden in Visp (Mittwoch) und Biel (Freitag) statt.

    Schweizer Aufgebot für die Länderspiele gegen Tschechien (13./15. April).
    Torhüter (3): Luca Boltshauser (Kloten Flyers), Robert Mayer (Genève-Servette), Sandro Zurkirchen (Ambri-Piotta). - Verteidigung (8): Félicien Du Bois (Davos), Patrick Geering (ZSC Lions), Joël Genazzi (Lausanne), Robin Grossmann (Zug), Romain Loeffel (Genève-Servette), Yannick Rathgeb (Fribourg-Gottéron), Dominik Schlumpf (Zug), Noah Schneeberger (HC Davos). - Sturm (14): Andres Ambühl (Davos), Chris Baltisberger (ZSC Lions), Matthias Bieber (Kloten Flyers), Luca Cunti (ZSC Lions), Gaëtan Haas (Biel), Fabrice Herzog (ZSC Lions), Denis Hollenstein (Kloten Flyers), Lino Martschini (Zug), Kevin Romy (Genève-Servette), Reto Schäppi (ZSC Lions), Pius Suter (ZSC Lions), Morris Trachsler (ZSC Lions), Dino Wieser (Davos), Marc Wieder (Davos). - Coach: Patrick Fischer; Assistenten Felix Hollenstein, Reto von Arx.

    Lausanne bald mit neuem Trainer?
    Wie die 24 Heures berichtet, könnte Larry Huras bald Trainer beim Lausanne HC sein. Wie ihre Quelle zu wissen glaubt, finden bereits Gespräche mit dem Sportdirektor der Westschweizer Jan Alston statt.

    Nachdem es zuvor hiess, dass Sean Simpson keine Option für Lausanne sei, wurde über Huras noch nichts derartiges berichtet. Der 60-Jährige kennt sich im Schweizer Eishockey bestens aus und hat mit den ZSC Lions, HC Lugano und dem SC Bern je einmal die Meisterschaft gewonnen.

    Gemäss Le Matin soll Serge Pelletier auch eine Option für Lausanne sein. der 50-jährige Kanadier wurde im Oktober beim HC Ambri-Piotta entlassen und ist noch auf der Suche nach einer Anstellung.

    Zitat von snowcat


    nur mathematisch nicht, sonst aber schon!

    einerseits wegen der wiedergewonnen eigenen stärke und dem selbstvertauen, dass langsam aber sicher wieder zurückkommt. und andererseits sehe herzlich wenig anzeichen dafür, dass lugano eine siegesserie startet in den nächsten spielen...

    dann gibts da ausserdem noch vaduz und den fc st. gallen, welche momentan einiges abstiegsgefärdeter sind als der fcz!

    Und trotzdem, verliert man zBsp. gg Luzern oder in den Direktbegegnungen gg Lugano Vaduz oder St.Gallen, ist man wieder im Sumpf. Nein nein, bleibe dabei, dass wir da noch länger nicht durch sind.

    Die Wende kam mit dem obligaten Penalty den die Basler immer auf sicher haben.. Habe dies bereits am Vorabend mit Kumpels besprochen und alle waren sich einig, dass es einen Penalty geben wird wenn a.) Basel zurück liegt oder b.) der Spielstand 10min vor Schluss sehr eng ist. Im Zweifel auch hier (wie beim Eishockey bei Bern) für den FCB. Dies ist allerdings seit Jahren so. Dieses Szenario sieht man jedoch in Spanien (FCB + Real), Deutschland (FCB) und Italien (Juve) ebenfalls. Hoffe dass dies im Eishockey nach diesen Playoffs ganz ganz schnell wieder aufhört!

    Has jetzt au gfunde:
    Liniger in die NLB
    Hockey-News! Michael Liniger (36) erhält nach neun Jahren keinen neuen Vertrag bei Kloten. Der Stürmer wechselt in die NLB zu den GCK Lions. Dort soll er Führungsspieler für die ZSC-Junioren werden.

    Zitat von Maurizio

    Und das mit Liniger finde ich auch ganz gut. Kann den Jungen sicher einiges beibringen mit seiner Routine.

    Habe ich was verpasst bezgl. Liniger?

    Zitat von Thomi

    Ich bin ja würkli kein Fan vom Brunner aber da hät er miner Meinig nah grad mehrfach Rächt!
    Erstens ischs en klare Stockschlag wo nöd gahndet wird, zweitens git er zue, dassses vorher scho es Foul gä hät und drittens würdi mi vo some dämliche Fernsehfutzi au nöd afigge lah vo wäge "sie händ dä Stock aber schochli schnäll gheie la" what a douchebag! (ja, ich weiss Mushu, dä macht nur sin Job, aber ebe he should try harder!)

    http://www.blick.ch/sport/eishocke…-id4895254.html

    Falsch, ich gsehs anderst. Luegs genau ah, du wirsch gseh, dass de Schlag vom Verteidiger "nur" uf die unter Hand gaht, er aber de Stock sofort us beide Händ laht gheie und sogar no nach füre schüsst. Eimal meh e gsuechti Penuddle vom Damian B.. De ander Zweihänder isch obe abeund spöhtischtens det müsst en Luganesi use. Au s Biespiel mit em Forster hinkt gewaltig, de Schlag chunt mit voller Wucht vo obe abe.
    Wie im Fuessball, is lingge Bei gingge und s` rechte hebe.

    Zitat von Eggi

    Bin normalerweise wirklich keiner der die Schiris extrem kritisiert. Aber was in diesen Playoffs bezüglich Bern vor sich geht ist schlicht und einfach lächerlich. Sie und ihr Stil
    werden ganz klar bevorteilt, ist einfach ein Fakt. Und da kann man mir noch so erzählen, Bern spiele halt richtiges Playoff Hockey auf den Mann etc. etc. Alles gut und recht, dieses
    Spiel hat trotzdem Regeln, egal wie hart man spielt und wenn diese Regeln nicht eingehalten werden dann gehört es einfach bestraft, findet aber selten bis nie statt... Es schleicht
    sich wirklich das Gefühl ein als hätte Lüthi ein Machtwort gesprochen... Klar Verschwörungstheorie bla bla bla... Aber, so wie dieses Jahr habe ich es noch nie empfunden.

    Es wird einfach grottenschlecht gepfiffen, hüben wie drüben.. Die Strafe "für" Berger als er dem Luganesi in den Rücken fährt und sich fallen lässt kurz vor Schluss war jedoch der Gipfel. Auch als im 1. Drittel, Chiesa Conacher gefühlte 90 Sekunden auf den Boden drückt vor den Augen des Schiris, geht der Arm nicht nach oben. Erst als 2 Berner versuchten Conacher auszubudeln, hagelt es Strafen gg Bern. In der Verlängerung wird aus Prinzip nichts gepfiffen, da kann man schalten und walten wie man will, aber dies war ja schon gg den Zett so.
    Es ist definitv nicht einseitig gepfiffen, nur wenn`s hart auf hart kommt, schon eher pro SCB.

    Leuenberger hat ja mal in einem Sport Aktuell- Interview erwähnt, dass er die Truppe gerne einmal führen möchte, wenn alle endlich mal gesund sind. Er habe das Gefühl, dass dann einige Basher auf die Welt kommen würden. Nun, sie sind alle Mittlerweile gesund und erinnern mich an uns 2012. Nicht das beste Team, aber dasjenige, dass es zu schlagen gibt und eines mit einem unheimlichen Selbstvertrauen.

    ZSC/DEGShanahan:
    Bin weder pro noch kontra Luganlo/ Bern, aber was da unten immer abgeht ist unter jeder sau. Da kann sich jeder seiner Sachen entledigen und aufs Eis schmeissen ohne Konsequenzen (in Fribourg, Davos und Ambri ebenfalls). Schmeiss mal ein Feuerzeug in der Halle aufs Eis oder beim Fussball.
    Dieses ganze Pack da unten schützt sich mit Sprüchen vonwegen seeeehr emotionale Fans und dass dies nun halt so sei. Habe mich manchmal zurück in die 90iger oder Jahrtausendwende zurück versetzt gefühlt.
    Was ich auch nicht verstehen kann: Warum dürfen die Überzähligen Ausländer trotzdem Einlaufen (zBsp. Picard bei Davos oder gestern der Honk von Bern). Kann da jeder einbisschen rumkurfen, provozieren und danach wieder duschen gehn?

    Übrigens, lieber Bühne H., gab es gestern genau die gleichen Simulationen auf dem Eis wie bem Fussball (zBsp. Berger kurz vor Schluss oder als der Österreicher sauber gecheckt wurde und sich dann fallen liess undden Kopf solange hielt bis Kurman den 2er pfiff..)

    Ich kann mir nich vorstellen, dass Davos bereits neue Ausländer einkauft, wenn der Arno nach Zürich geht und der neue Trainer kaum bekannt ist. Vielleichtkommt er ja doch und in Davos wird Hollywood Schläpfer das Erbe von Del Curto übernehmen.
    Auf jedenfall alles seeehr spannend.

    Schriftgröße:
    07.04.2016
    Davos verpflichtet Daniel Rahimi
    Rahimi, 28-jähriger schwedisch/iranischer Doppelbürger (geboren 28. April 1987) wechselt vom Spitzenclub Linköping HC zum HC Davos.

    Der 190 cm grosse und 98 kg schwere Verteidiger spielte bei HV 71 und seit 2012 bei Lin-
    köping über 400 Spiele in der schwedischen SHL-Liga.

    Zuvor hatte Rahimi, 2006 von den Vancouver Canucks gedraftet, auch über 100 Spiele inder AHL absolviert. Der 36-fache Nationalspieler gewann 2014 mit dem „Tre Kronor“-Team die WM-Bronze-Medaille.

    Rahimi gilt trotz seiner stämmigen Postur als sehr beweglich. Zudem verfügt der Defensiv-Verteidiger über einen guten ersten Pass.

    Daniel Rahimi hat beim Hockey Club Davos einen 1-Jahres-Vertrag unterschrieben und wird die Rückennummer 48 tragen.

    Zitat von Larry

    Die Schweden sind gekauft!

    Wie kommst du auf das?
    Fände dies eine interessante Lösung, obwohl ich glaube dass wir dann extrem hartes Brot fressen müssen.
    Wird ein Kulturschock.
    mein Wunsch wäre ein schwedischer Verteidiger und 1 schwedische Stürmer und 1-2 neue kanadische Stürmer (Shannon behalten, mag den Jungen weil er immer alles gibt)

    Vaduz und St.Gallen kamen wirklich gerade zum rechten Zeitpunkt. Aber ich zweifle sehr fest daran, ob dies auch für Basel reicht. Da sind wir mit spielerisch um Welten bessere Mannschaften schon untergegangen. Handkehrum, was haben wir ausser den 3 Punkten zu verlieren?

    [
    aber ja, wo wir wirklich stehen wird uns das spiel in basel zeigen. aber eine prognose sei trotzdem erlaubt: mit dem abstiegskampf haben wir nichts mehr zu tun! definitiv![/


    Dies sehe ich nun definitiv anders. Verliert man in Basel deutlich und Event. Das folgende Spiel, kann dies wieder extrem auf die "Euphorie" und den positiven Trend drücken. Holt man wie auch immer einen oder mehrere Punkte in Basel, kann ein Platz unter den ersten 5 sogar noch möglich sein.
    Ich hoffe natürlich auf das zweite Szenario...

    Zitat von snowcat

    spassfussball unter trainer sami hyypiä? unmöglich! unmöglich? nöö...! [emoji1]

    unglaublich die wandlung des fcz! in den letzten beiden spielen 6:0 punkte und 7:0 tore! und alle 4 tore gegen sg wunderschön herausgespielt! hat einfach nur spass gemacht. sg ohne chance, weil: der fcz mit unglaublichem pressing! die konnten gar nicht ins spiel kommen!

    ich staune und muss mir wohl betreffend sämi wirklich viel asche aufs haupt sträuen! mach ich aber gern...


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    Abwarten :floet:
    Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben :winke:
    Nächste Woche beim Leader werden wir sehen was /wo wir stehen. Aber wenn man die Tabelle anschaut, sind es auf Platz 4 oder 5 glaube ich nur 4 Punkte.
    Dass der FCZ im Abstiegskampf steckt wissen wir, aber ob Teams wie St.Gallen oder Luzern dies auch so sehen wage ich zu bezweifeln. Andererseits wenn Lugano die zwei Spiele gewinnen sollte, ist man trotz alledem 2. letzter in der Tabelle. Alles seeeehr nahe bei einander im Mittelfeld.

    Analyse zum ZSC-Aus: Die vier kapitalen Fehler von Marc Crawford
    Marc Crawford ist nicht der einzige Schuldige für den monumentalen Absturz der ZSC Lions, die als erster Qualifikationssieger der Playoff-Geschichte ohne Sieg ausschieden. Der Löwen-Coach, dessen Vertrag nicht verlängert wird, hat aber einiges falsch gemacht.
    Am Ende war Marc Crawford wieder ganz Gentleman. Der 55-jährige Kanadier mit einem Stanley-Cup-Triumph und dem NLA-Meistertitel 2014 in seinem Palmarès hatte im Lauf der Viertelfinal-Serie gegen den SC Bern einige Male sehr dünnhäutig auf Kritik reagiert, nach dem 0:3 am Donnerstagabend in Bern und dem Playoff-Aus in nur vier Spielen stand er jedoch in den Katakomben des Berner Eisstadions und suchte ruhig und gefasst nach Gründen für das Debakel.

    «Am Ende geht es darum, im entscheidenden Moment den Form-Höhepunkt zu erreichen. Bern ist das gelungen, uns nicht», erklärte Crawford. Er betonte, der Hauptgrund für die Niederlage sei Stärke des SC Bern gewesen, nicht eigene Schwächen. «Es gibt ein paar Sachen, die ich besser hätte machen können», gab der Löwen-Coach zu. Was genau, wollte er nicht verraten. Die Nachrichtenagentur sda nennt trotzdem vier Gründe, warum Crawford für den grössten Absturz eines Qualifikationssiegers in der Schweizer Playoff-Geschichte und des besten Eishockey-Team des Landes der letzten Jahre wesentlich mitverantwortlich ist.

    1. Crawford verlor das Vertrauen der Spieler
    Es ist nicht so, dass sich die Zürcher Spieler nicht bemühten. Aber das Extra-Quäntchen, das es in den Playoffs braucht, kam nicht. Die Anweisungen des Trainers fielen mehrheitlich auf taube Ohren. Crawford hatte seine Position mit seinem zu offensiven Flirt mit einer Rückkehr in die NHL oder die AHL unnötig unterminiert. «Ich weiss nicht, was ich in der Schweiz noch mache», sagte er in einem Interview mit dem Fachblatt «The Hockey News». Seine Spieler offensichtlich auch nicht.

    2. Er verheizte Supertalent Auston Matthews
    Ohne Not setzte Crawford fast alles auf sein Top-Stürmerduo Robert Nilsson/Auston Matthews. Ausgerechnet das Team mit dem breitesten Kader der Liga nutzte diesen Vorteil zumindest in den ersten drei Spielen der Serie nicht und verbannte die talentiertesten Schweizer Stürmer wie Roman Wick, Luca Cunti oder Pius Suter, den Aufsteiger der Saison, in Nebenrollen. Auch das Ausländer-Duo Ryan Shannon und Ryan Keller schmorte je zweimal auf der Tribüne. Das Resultat: Das 18-jährige Supertalent Matthews trug zu schwer an der Last der Verantwortung.
    Böse Zungen behaupten, Crawford habe Matthews derart forciert, weil ihm dessen Erfolge in Nordamerika Aufmerksamkeit garantierten. Der Schuss ging nach hinten los: Matthews, in der Qualifikation mit 24 Toren trotz längerer Absenz an der Junioren-WM viertbester Torschütze der Liga, verlor seine Lockerheit und kam in den vier Playoff-Partien nur auf drei Assists.

    3. Die Goalie-Rochade zur Unzeit
    In der Qualifikation hatte der 21-jährige Niklas Schlegel im ZSC-Tor den langzeitverletzten Lukas Flüeler glänzend vertreten und am wenigsten Gegentore aller Goalies erhalten. Ab dem 2. Spiel der Playoff-Serie gegen Bern setzte er wieder auf Stamm-Keeper Flüeler, der seit November nicht mehr gespielt hatte und erst im Januar an den Adduktoren operiert worden war. «Die Goalie-Situation war schwierig», gibt Marc Crawford im Rückblick zu. «Für einen so jungen Kerl war es eine schwierige Serie. Für Flüeler war es aber auch schwierig, weil ihm Spielpraxis und Rhythmus fehlten.» Der Meistergoalie von 2014 war nicht schuld an den folgenden drei Niederlagen, er war aber auch nicht der starke Rückhalt wie Jakub Stepanek vor dem Berner Kasten. Obs mit Schlegel anders gelaufen wäre, weiss natürlich keiner.

    4. Fehlende Krisenfestigkeit
    «Eine Krise macht eine Mannschaft stärker», sagte Crawford. «Wir hatten aber nie eine Krise.» Dennoch waren die Warnsignale da. In vielen Spielen der Qualifikation wirkten die ZSC Lions fast schon lustlos, vor allem gegen schwächere Teams wie Biel. Wegen der spielerischen Klasse hatte dies jedoch keine Konsequenzen – bis zu den Playoffs. «Vielleicht hätte ich früher auf meinen Instinkt hören und etwas härter mit der Gruppe sein sollen», sinnierte Crawford. Er wurde es dem Vernehmen nach vor den Playoffs – ohne die gewünschte Wirkung. «Wir hatten Mühe, die Playoff-Intensität zu finden.»
    Crawford liess am Donnerstagabend seine Zukunft offen. «Ich muss mir etwas Zeit nehmen und die Optionen anschauen», meinte der Kanadier, dessen Rückkehr-Wunsch nach Nordamerika bekannt ist. Der Entscheid wurde ihm aber keine zwölf Stunden später aus den Händen genommen. Trotz mehrheitlich erfolgreichen vier Jahren mit einem Meistertitel, einem Cupsieg und drei Qualifikationssiegen wird sein auslaufender Vertrag bei den ZSC Lions nicht verlängert. Die letzten zwei Wochen haben arg an Crawfords Image gekratzt.
    Um den Verein muss einem aber nicht bange sein. Dafür ist er zu gut aufgestellt und finanziell zu gut alimentiert. In der Mannschaft steckt viel Qualität und manch junger Spieler, der seinen Zenit noch bei weitem nicht erreicht hat. Was sie aber braucht: einen frischen Trainer und ein oder zwei echte Playoff-Arbeiter. Einen wie Andres Ambühl. Der ehemalige-ZSC-Schwerarbeiter verhilft mittlerweile dem HC Davos zu Meistertiteln und fehlt im Hallenstadion an allen Ecken und Enden.

    Marc Crawford via Twitter
    Dankeschon ZSC ! 4 great yrs ,3 Reg season titles, SwissChampionship and Cup Thank you Herr Walter Frey, Edgar Salis, and a wonderful staff
    To Mattias Seger and our entire team. Dankeschon fir Diene Support und Passion. You Have made me a better coach and I hope a better person.