Beiträge von Sbornaja

    Gemeinsame Erklärung der beiden grossen Rivalen

    Der HCL und der HCAP appellieren vor dem brisanten Aufeinandertreffen an den Bürgersinn der Fans

    Der Hockey Club Lugano und der Hockey Club Ambrì Piotta stehen sich am Donnerstag in der Gottardo Arena und am Samstag in der Cornèr Arena im Play-In gegenüber. Bei dieser sportlichen Herausforderung geht es um den direkten Einzug in die Viertelfinals der National-League-Playoffs.

    Als Gegner auf dem Eis und Akteure einer historisch gewachsenen Rivalität werden die beiden Clubs bis zum letzten Schweisstropfen um den Erfolg kämpfen und die beiden Spiele werden in den nächsten Tagen die Aufmerksamkeit des ganzen Kantons Tessin und aller Fans und Sympathisanten in der übrigen Schweiz und im Ausland auf sich ziehen.

    Aus diesem Grund hoffen die beiden Clubs unisono und werden alles daransetzen, dass die Begegnung auf dem Eis, aber auch und vor allem innerhalb und ausserhalb des Stadions im Rahmen der sportlichen Fairness, der Einhaltung der Gesetze und der geltenden Vorschriften sowie des Respekts gegenüber den Menschen stattfindet.

    Die gemeinsame Einladung lautet also, drei Tage voller Emotionen, Leidenschaft und sportlichem Stolz, aber auch mit Bildung, Klarheit und Bürgersinn zu erleben.

    Fribourg-Gottéron wurde ausgezeichnet

    Die energieeffizienteste Eishalle der Schweiz

    Am Montagabend vor dem Spiel gegen den SC Bern wurde die BCF Arena zur energieeffizientesten Eishalle der Schweiz gekürt. Der Präsident vom Verein Minergie, Fabian Peter, überreichte die Auszeichnung an Gaston Baudet, dem Präsidenten der L'Antre AG, der Firma, welche die neue BCF Arena gebaut hat.

    Die Eishalle ist nun mit den Zertifikaten Minergie-A und Minergie-P ausgestattet. Diese doppelte Auszeichnung macht die Freiburger Arena zur Sportanlage mit der höchsten Energieeffizienz in der Schweiz in dieser Kategorie, wie Freiburg-Gottéron in einer Mitteilung schreibt.

    Was ist Minergie?

    "Minergie ist der Schweizer Baustandard für Komfort, Effizienz und Klimaschutz – sowohl in Neubauten als auch bei Modernisierungen. Eine besondere Rolle spielen dabei die hochwertige Gebäudehülle und ein kontrollierter Luftwechsel. Minergie-Bauten zeichnen sich zudem durch den konsequenten Einsatz von erneuerbaren Energien aus und nutzen das Potenzial der Solarenergie. Sie sind CO₂-frei im Betrieb und minimieren die Treibhausgasemissionen in der Erstellung." So schreibt es Freiburg-Gottéron in seiner Medienmitteilung.

    Es sei von Anfang an ein Ziel gewesen, die Eishalle in Freiburg zu einem Vorbild für Energieeffizienz zu machen, so Gaston Baudet von L'Antre AG. Dies habe man vor allem mit drei Massnahmen erreicht: Maximierung der Energieproduktion für den Betrieb der Anlage, die Gewährleistung einer optimalen Gebäudehülle und die Nutzung der bei der Eisherstellung anfallenden Abwärme. Finanziell seien die Investitionen beträchtlich gewesen, man hätte aber auch von kantonalen und eidgenössischen Subventionen profitiert.

    Auch der Club gibt sich Mühe, Energie zu sparen

    Die HC Freiburg-Gottéron AG, die als Mieterin die Eishalle betreibt, bemühe sich, den Energieverbrauch der Anlage so gut wie möglich zu kontrollieren und zu optimieren. "Da wir auf eine hochmoderne und energieeffiziente Infrastruktur zählen können, müssen wir auf eine optimale Nutzung der Energie achten. Dies ist Teil der Nachhaltigkeitsmassnahmen des Vereins", sagte John Gobbi, Generaldirektor von Freiburg-Gottéron.

    Die Playoffs beginnen Mitte März und der Freiburger Club befindet sich sowohl sportlich als auch im Hinblick auf die Energieeffizienz im grünen Bereich.

    Die energieeffizienteste Eishalle der Schweiz
    Fribourg-Gottéron wurde ausgezeichnet
    sport.ch

    Die energieeffizienteste Eishalle der Schweiz
    Die BCF-Arena in Freiburg erhält eine Auszeichnung als energieeffizientestes Stadion des Landes.
    frapp.ch

    Es geht glaube ich lediglich um das zurückschnellen des Kopfs.


    So ein 50/50 Ding, aber lieber einmal zuviel sls zuwenig. Da hatte es aber diese Quali weitaus schlimmere Beispiele die nicht geahndet wurden.

    Janu…

    Wiedermal ein Schwalbenkönig erwischt…


    Joakim Nordström muss Busse zahlen

    Ein HCD-Import wird wegen einer Schwalbe zur Kasse gebeten

    Der HC Davos hat sich dank eines starken Schlussspurts die direkte Teilnahme an den Playoffs sichern können, wo man im Viertelfinale auf Lausanne HC trifft. Ein HCD-Spieler wird vor dem Start der heissesten Saisonphase aber noch zur Kasse gebeten.

    Joakim Nordström vom HC Davos wird wegen Vortäuschen eines Fouls im Meisterschaftsspiel der National League vom 29. Februar 2024 zwischen dem EHC Biel-Bienne und dem HC Davos mit CHF 2’000.— gebüsst (inkl. Verfahrenskosten).

    Das Vortäuschen von Verletzungen, Fouls oder gefährlichen Aktionen, sind unfaire Handlungen, die das Spiel verfälschen. Solche Aktionen werden von der National League nicht toleriert und dementsprechend sanktioniert.

    Das Video ist unter diesem Link verfügbar.

    Die besten Regular Seasons aller National-League-Teams

    Gleich drei Teams haben einen neuen Punkterekord aufgestellt

    Die Regular Season ist zu Ende und es gibt diverse Teams, die ihren Punkterekord geknackt haben.

    In diesem Fall ist die Rede von den Punkterekorden der National-League-Teams. Dabei haben wir bis in die Spielzeit 2006/07 zurückgeschaut. Der Grund, weshalb wir uns für jene Saison entschieden haben, ist die Einführung der Dreipunkteregel.

    15. EHC Basel: 38 Punkte (2006/07)

    In den Nullerjahren war Basel ein regelmässiger Gast in der National League. Das Team stieg zweimal auf und war während vier Saisons Teil der besten Eishockeyliga der Schweiz. Dabei erreichten sie in der Saison 2005/06 die Playoffs. Hätten wir die Zweipunkteregelung in diesem Ranking mitgezählt, dann würden die Bebbi nicht den letzten Platz belegen. Die Saisons 2006/07 und 2007/08 beendeten die Basler auf dem letzten Platz und in der Abstiegssaison kamen sie nur auf 16 Punkte.

    14. HC Ajoie: 48 Punkte (2022/23)

    In drei Jahren National League hat der HC Ajoie weiterhin Mühe, kompetitiv zu sein. In der zweiten Saison gelang der bisherige Punkterekord. Unter Christian Wohlwend hatten die Jurassier gefühlt mehr enge Spiele, konnten diese aber oft nicht für sich entscheiden. Jetzt steht der Kampf um den Ligaerhalt an.

    13. SCL Tigers: 78 Punkte (2018/19)

    Nun sind wir bereits bei den Teams angekommen, die alle mehr als einmal die Playoffs erreicht haben. Für die Emmentaler war es zuletzt in der Saison 2018/19 der Fall. Damals wurden die SCL Tigers in der Offensive von Chris DiDomenico und Harri Pesonen getragen. In den Playoffs scheiterte man an Lausanne in sieben Spielen.

    12. HC Ambri-Piotta: 79 Punkte (2018/19 & 2023/24)

    Die Leventiner konnten in dieser Spielzeit ihren Punkterekord egalisieren und werden in den Play-Ins auf den HC Lugano treffen. 2018/19 qualifizierte sich der HCAP direkt für die Playoffs und bekam es mit dem EHC Biel zu tun. Es war die Spielzeit, in der Dominik Kubalik für die Biancoblu auflief. Der damalige Liga-Topscorer konnte aber das Aus im Viertelfinal gegen den EHC Biel auch nicht verhindern.

    11. Lausanne HC: 91 Punkte (2023/24)

    Die Waadtländer knackten den persönlichen Punkterekord aus der Saison 2020/21 um zwei Zähler und beendeten diese Spielzeit auf dem dritten Platz. Damit stehen die Chancen auch nicht schlecht, dass das Team von Geoff Ward sich für die Champions Hockey League qualifizieren wird.

    10. HC Lugano: 93 Punkte (2014/15)

    Der gewählte Zeitraum in diesem Ranking ist für die Bianconeri ziemlich unglücklich. Die Südtessiner wurden nämlich in der Saison 2005/06 zum bislang letzten Mal Schweizer Meister. Seither war ihre beste Qualifikation 2014/15. Damals spielten noch Elvis Merzlikins, Dominik Schlumpf oder Frederik Pettersson für die Luganesi. Sie beendeten die Regular Season damals auf dem dritten Platz.

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    Frederik Pettersson im Trikot des HC Lugano (Claudia Minder/freshfocus)

    9. SC Rapperswil-Jona Lakers: 94 Punkte (2021/22)

    In den letzten beiden Saison zeigten die SC Rapperswil-Jona Lakers grossartige Leistungen und qualifizierten sich jeweils direkt für die Playoffs. Dabei konnten die St.Galler 2021/22 mit 94 Punkten überzeugen. Es ist der bislang beste Wert des SCRJ. In dieser Spielzeit sah die Situation etwas anders aus und die Lakers sind bis auf den elften Platz abgerutscht.

    7. EHC Biel-Bienne: 101 Punkte (2022/23)

    Der EHC Biel war in der letzten Spielzeit hervorragend unterwegs und gewann am Ende die Qualifikation aufgrund der Direktbegegnung nicht. Dennoch qualifizierten sich die Seeländer zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für den Playoff-Final und duellierten sich in einer intensiven Serie mit Genf bis in die siebte Partie.

    7. Genève-Servette HC: 101 Punkte (2009/10 & 2022/23)

    In der letzten Saison hatten entsprechend auch die Grenats 101 Punkte auf dem Konto, was ebenfalls der höchste Wert in der Vereinsgeschichte war. Die Genfer konnten das Heimrecht im Playoff-Final ausnutzen und die Serie im siebten Spiel für sich entscheiden. In dieser Spielzeit setzten sie noch einen darauf und gewannen als erstes Schweizer Team seit der Neuausrichtung des Wettbewerbs die Champions Hockey League.

    6. HC Fribourg-Gottéron: 102 Punkte (2023/24)

    Der HC Fribourg-Gottéron beendete diese Saison mit so vielen Punkten wie noch nie zuvor. Die Saanestädter klassierten sich auf dem zweiten Platz und konnten von einem tollen Kollektiv mit Top-Spielern wie Marcus Sörensen profitieren. Das bringt das Team von Christian Dubé in der ewigen Liste der Punkterekorde auf den sechsten Platz.

    5. ZSC Lions: 109 Punkte (2023/24)

    Letztmals als Marc Crawford eine ganze Saison lang bei den ZSC Lions Trainer war, wurde der Punkterekord aufgestellt. Diesen haben die Zürcher nun geknackt und sind auf 109 Zähler gekommen. Das reicht aber aufgrund von drei Punkten nicht unter die Top-Drei.

    4. SC Bern: 111 Punkte (2007/08)

    Nun kommen wir bereits zum ersten Team, das über 110 Punkte sammelte. Das ist der SC Bern aus der Saison 2007/08. Der Qualifikationssieg stellte sich damals aber nicht als gutes Omen heraus. Im Viertelfinal scheiterten die Mutzen nämlich mit 2:4 in der Serie am HC Fribourg-Gottéron. Damals spielten noch Martin Steinegger, Marc Leuenberger oder Patrik Bärtschi für die Berner.

    3. EHC Kloten: 112 Punkte (2010/11)

    Aus heutiger Sicht hätte man vielleicht nicht mit den Flughafenstädtern gerechnet. Sie hatten aber in der Saison 2010/11 eine tolle Mannschaft beisammen. Dabei standen unter anderem Marcel Jenni, Simon Bodenmann oder Kimmo Rintanen für die Klotener auf dem Eis. Sie schafften es damals übrigens bis in den Playoff-Final, scheiterten aber mit 2:4 in der Serie am HC Davos.

    2. HC Davos: 113 Punkte (2010/11)

    Die Bündner wurden in der Saison 2010/11 nicht nur Schweizer Meister, sondern auch Qualifikationssieger. Damals hatten sie mit Leonardo Genoni und Reto Berra die heutigen Nati-Torhüter unter Vertrag. Die besten Scorer waren Petr Sykora, Jaroslav Bednar und Reto von Arx.

    1. EV Zug: 119 Punkte (2020/21)

    Der Punkterekord in der National League geht aber auf das Konto des EV Zug. Die Zentralschweizer kamen in 52 Partien auf 119 Punkte. Damit hatten sie aber auch zwei Spiele mehr zu absolvieren als der HC Davos in der Saison 2010/11. Damals gewannen die Zuger 40 Partien, 33 davon nach regulärer Spielzeit.

    Isso. Ich glaube übrigens dass Ambri gegen Lugano weiter kommt.
    Dann könnte es "lustig" werden mit diesem Modus. Denn wenn dann
    Lugano Biel oder Servette besiegen sollte, dann "überholen" sie quasi
    Ambri wieder und wir spielen gegen die Leventiner. Funny das Ganze...

    Sage ja Ambri ist unser VF Gegner.
    Meister wird leider Lausanne.

    Die haben ein riesen Team zusammen u d sazu noch eine unglaubliche Brutalität, wenns dfn mal nicht laufen sollte…

    Hoffe natürlich auf jeden anderen als Lausanne als Meister :kotz:

    Hier noch Erklärungen zum Modus


    Brisante Affichen- Tessiner Derby und Final-Reprise als Play-In-Duelle

    Mit Abschluss der Regular Season sind in der National League die letzten Entscheidungen gefallen. Wir liefern einen Überblick.

    Gestern, 23:49 Uhr

    Servettes Tim Berni im Zweikampf mit Biels Toni Rajala.


    Neuer Modus

    Nach den letzten Partien der Regular Season geht es in der National League bereits am Donnerstag weiter mit den ersten Play-In-Serien. Das Play-In wird nach einem Curling-Modus (Page-System) ausgetragen. Der 7. spielt gegen den 8. – der Sieger dieser Best-of-2-Serie (nur die Punkte zählen, nicht die Tordifferenz) steht in den Playoffs. Der Verlierer duelliert sich in einer 2. Runde mit dem Gewinner des Duells 9. gegen 10. um den allerletzten Playoff-Platz.

    Die beiden Affichen gestalten sich mit Lugano (7.) vs. Ambri (8.) und Biel (9.) vs. Servette (10.) vielversprechend. Dabei geniessen die schlechter klassierten Teams zunächst Heimrecht. Am Samstag stehen in Lugano und Biel die Rückspiele auf dem Programm, bevor nächste Woche im 3. Play-In-Duell das letzte Playoff-Ticket vergeben wird.

    Play-In
    Lugano (7.)Ambri (8.)
    Biel (9.)Genf-Servette (10.)
    Playoffs
    ZSC Lions (1.)Ambri/Biel/Genf
    Freiburg (2.)Lugano/Ambri
    Lausanne (3.)Davos (6.)
    Zug (4.)Bern (5.)

    Lugano (7.) – Ambri (8.): 2 Chancen für die Tessiner Teams

    • Alle 4 Tessiner Derbys in dieser Saison gingen an das Heimteam. Dabei konnte sowohl Lugano als auch Ambri je einen Sieg nach 60 Minuten und einen Sieg nach Verlängerung verbuchen.
    • Die «Biancoblu» zeigten sich zuletzt formstark und gewannen die letzten 4 Spiele der Regular Season allesamt nach 60 Minuten.
    • Die Luganesi auf der anderen Seite mussten das Eis zuletzt 3 Mal in Folge als Verlierer verlassen und liessen dabei gleich 16 Gegentreffer zu.
    • Bei Lugano stehen mit Calvin Thürkauf, Michael Joly und Daniel Carr gleich 3 Spieler in den Top 8 der National-League-Skorerliste. Ambri kann seinerseits mit Michael Spacek auf den drittbesten Skorer der Liga zählen.

    Biel (9.) – Genf-Servette (10.): Letztjährige Finalisten mit dem Rücken zur Wand

    • Die Final-Serie vom letzten Jahr ist diese Saison das Duell der letzten Chance. Wollen die Genfer den Meistertitel verteidigen, so müssten sie nun 5 Serien in Folge gewinnen.
    • Erst am Montag sicherte sich Biel dank einem 2:1-Sieg in Genf das Play-In-Ticket. Nun dürfen sich die Seeländer gleich noch 2 weitere Male mit dem CHL-Champion messen.
    • Auch in diesem Play-In-Duell konnten beide Teams je 2 Aufeinandertreffen der Regular Season für sich entscheiden, wobei die Bieler beide Partien in diesem Jahr gewannen.
    • Während der Vorjahresfinalist nur dank 2 Siegen in den letzten beiden Spielen noch im Play-In steht, zeigten sich die «Grenat» zuletzt formschwach und mussten sich 4 Mal in Folge geschlagen geben.

    • Welche Teams setzen sich in den ersten Play-In-Duellen durch?

      Umfrage Ergebnis:

    • Lugano und Biel 21%
    • Ambri und Biel 26%
    • Lugano und Servette 25%
    • Ambri und Servette 28%


      SRF Sport

    Könnte ja theoretisch ein VF Gegner von uns werden. Labertante Brunner will mehr….



    Biel hat die Kurve gekratzt- Brunner: «Jetzt lassen wir noch einmal alles raus»

    Nach dem Erreichen des Play-In denkt Damien Brunner bereits weiter. Bei den SCL Tigers sieht man auch das Positive.

    Heute, 08:33 Uhr

    3 Spiele vor Schluss der Regular Season stand Biel mit dem Rücken zur Wand. Doch mit dem drohenden Saisonende vor Augen drehte das Team unter Sportchef und Interimscoach Martin Steinegger noch einmal auf – und arbeitete sich dank 7 von 9 möglichen Punkten sogar noch auf Tabellenrang 9 vor.

    Im Play-In sicherten sich die Seeländer damit das Heimrecht im Rückspiel vom Samstag. Gegner ist in der Final-Neuauflage der letzten Saison Genf-Servette – der gleiche Gegner also, den Biel am Montagabend 2:1 bezwang.

    Brunner will mehr

    Den Sieg wollte Damien Brunner nach der Partie indes nicht überbewerten. «Bei ihnen ist es um nichts mehr gegangen.» Der Routinier scheute allerdings nicht vor einer Kampfansage zurück: «Jetzt lassen wir noch einmal alles raus, damit wir in die Playoffs kommen.»

    Der Trainerwechsel hat die Wirkung offensichtlich nicht verfehlt. «Die letzten drei Spiele ist noch einmal einiges gegangen bei uns. Ich habe das Gefühl, wir sind befreiter unterwegs, haben mehr Spass auf dem Eis», bestätigt Brunner. Für den Vorstoss in die Playoffs müsste Biel nach Genf allerdings auch noch Lugano oder Ambri ausschalten – und bekäme es dann mit Quali-Sieger ZSC zu tun.

    Wundenlecken bei den Tigers

    Im Emmental sind die letzten Playoff-Träume derweil definitiv ausgeträumt. Trotz 5 Siegen aus den letzten 7 Spielen der Qualifikation wurde für die SCL Tigers nichts aus dem Vorstoss in die Play-Ins.

    «Es ist extrem bitter. Wir haben gewisse Qualitäten, müssen diese aber über die ganze Saison ausspielen», sagte Pascal Berger. Niederlagenserien, wie es sie zwischenzeitlich gab, dürfe man sich künftig nicht mehr erlauben.

    Trainer Thierry Paterlini mochte dennoch nicht hadern: «Wir haben eine tolle Saison gespielt als Mannschaft, sind einen Riesenschritt vorwärts gekommen. Zu einem solchen Endspurt waren wir letzte Saison noch nicht fähig.»

    Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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    www.srf.ch

    Was für ein (weiteres) Kack-Spiel, unglaublich. Aber ja, wie Reto es geschrieben hat, man konnte dies auch so erwarten.
    Langnau hatte so viele Top-Chancen, das hatten sie, haben sie und werden sie auch so in dieser Form NIE wieder erleben
    gegen uns.

    Und ja, ich vermisse die Grösse von Marti und Lammikko schon sehr auf dem Eis zur Zeit. Aber hey, ein "furz-egal Spiel"
    gewonnen und nun sich die Play-In's anschauen. Im 1/4-Final werden wir es mit eines dieser Teams zu tun bekommen:

    - Ambri
    - Biel
    - Servette

    Bin gespannt auf wen wir treffen werden!! Ich tippe auf Biel.

    Ich tip auf Ambri.

    Ja. Sollten sie.

    Mich nerven diese Spiele schon (viel länger) aberwill grad auch nicht wieder mein Überdruckventil strapazieren, ich schiebs jetzt wie viele hier auf die kommenden Playoffs und das sie dann den Schalter schon drehen, wir werden sehen.

    Den Schalter den alle anderen Teams auch drehen werden/wollen/müssen?

    Man darf das Spiel grad wirklich nicht ernst nehmen.... glaube nicht das unsere noch annähernd bei der Sache sind.....

    Sollten Sie aber…


    Letztes zu Null Spiel war am 13.10.23, Gegner war… Langnull… (3-0 wars damals am Schluss)


    Übrigens haben wir nur 1x in 52 Spielen kein Tor erzielt, das war am 29.11 in Davos (0-3)

    Erster National-League-Klub- Genf-Servette führt Halsschutz-Pflicht ein

    Als erster Klub in der National League hat sich Genf-Servette entschieden, den Halsschutz für seine Spieler obligatorisch zu machen.

    Heute, 15:28 Uhr

    Spieler mit Halsschutz

    Bereits ab dem letzten Spiel der Regular Season am Montagabend gegen Biel werden die Spieler von Genf-Servette mit einem Halsschutz auflaufen müssen. Diese Entscheidung wurde vom Verwaltungsrat und dem Staff der ersten Mannschaft gemeinsam getroffen.

    Seit einigen Monaten wird die Problematik der Halsverletzungen im Eishockey stark diskutiert. Den Anlass dazu gegeben hat der tragische Tod des kanadischen Profis Adam Johnson, der Ende Oktober, nachdem er von einer Kufe am Hals getroffen wurde, ums Leben kam.


    Schutz der Spieler

    Die Genfer hatten zudem eigene Erfahrungen mit Schnittverletzungen machen müssen, nachdem Teemu Hartikainen vor einer Woche von einem Schlittschuh am Ohr getroffen wurde und stark blutete. Wäre Hartikainen einige Zentimeter tiefer getroffen worden, hätte das möglicherweise dramatische Folgen haben können.

    Genf-Servette sehe es deshalb als seine Pflicht an, seine Spieler so gut wie möglich zu schützen. Die Genfer hoffen, dass sich diese Haltung auch bei anderen Profivereinen in der Schweiz durchsetzen werde.

    In anderen Ligen Pflicht

    Sportdirektor Marc Gautschi erklärte auf der Klub-Website: «Ich freue mich zu sehen, dass unsere Spieler ein Vorbild für alle jungen Eishockeyspieler sind. Ich hoffe auch, dass andere Vereine diesem Beispiel folgen werden.»

    In anderen Ligen, wie zum Beispiel in Schweden und Finnland, ist der Halsschutz bereits für alle Spieler Pflicht. Der internationale Eishockey-Verband kündigte im Dezember an, dass der Halsschutz an kommenden Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen obligatorisch wird.

    Kampf um letzten Playoff-Platz- Biel oder die Tigers: Wer verschiebt seine Ferien?

    In der National League kämpfen der Vorjahresfinalist und der krasse Aussenseiter im Fernduell um Rang 10. Was spricht für wen?

    Heute, 10:59 Uhr


    Wettrennen mit dem Ziel Play-InBiel und Langnau machen im Fernduell das letzte Postseason-Ticket untereinander aus.FRESHFOCUS/CLAUDIO DE CAPITANI

    Biel und Langnau gewannen am Samstag in der zweitletzten Runde. Aber nur im Seeland wurde gejubelt. Beim 6:1 über Lugano demonstrierte der EHC Biel, dass er manchmal immer noch so gut Eishockey spielen kann wie letzte Saison. «Ob ich überrascht bin? Sicherlich nicht», freute sich Martin Steinegger, der als Sportchef in Trainerfunktion die Saison zu einem guten Ende führen will.

    In Langnau fühlte sich der 5:4-Sieg nach Verlängerung über Kloten an «wie eine Niederlage», räumte Joel Salzgeber ein, einer der Langnauer Torschützen: «Wir wollten 3 Punkte. Wir hätten auch 3 Punkte gebraucht. Jetzt brauchen wir leider wieder Unterstützung, um Biel nochmals überholen zu können.» Denn die Tigers liegen einen Zähler hinter Biel.

    Tabelle der National League

    Legende:Es bleibt prickelndFür Biel und Langnau geht es ums Abwenden des Saisonendes. Genf droht bei überstandenem Play-In das Los ZSC Lions. Dort käme es Stand jetzt zum Tessiner Derby.SRF

    Biel spielt am Montag in Genf, die SCL Tigers gastieren bei den ZSC Lions. Langnau muss einen Punkt mehr holen als Biel, um dank der besseren Bilanz in den Direktbegegnungen noch ins Play-In einzuziehen. Vorteil Biel, denn der EHCB kann mit einem Sieg in Genf selber alles klar machen. «Wir gingen nach der Niederlage am Donnerstag gegen Davos davon aus, dass wir beide Spiele gewinnen müssen, um das Saisonende abzuwenden», so Martin Steinegger. «An dieser Situation änderte auch das 6:1 über Lugano nichts.»

    So funktioniert das Play-In

    Das Play-In wird nach einem Curling-Modus (Page-System) ausgetragen. Der 7. spielt gegen den 8. – der Sieger dieser Best-of-2-Serie (nur die Punkte zählen, nicht die Tordifferenz) steht in den Playoffs. Der Verlierer duelliert sich in einer 2. Runde mit dem Gewinner des Duells 9. gegen 10. um den allerletzten Playoff-Platz. Bleibt Meister Servette also auf Platz 9, müsste er vor dem allfälligen Viertelfinal gegen die ZSC Lions schon zwei Kurzserien gewinnen.

    Und bei den SCL Tigers stirbt die Hoffnung zuletzt. Trainer Thierry Paterlini hebt hervor, wie oft seine Mannschaft schon reagiert hat, wenn sie abgeschrieben wurde. Dass das Team über viel Charakter verfügt, demonstrierten die Spieler am Samstag, als sie gegen Kloten zwar etwas zu spät, aber immerhin nach einem 1:4-Rückstand trotzdem noch gewannen. Salzgeber findet: «Die ganze Saison war ein Auf und Ab. Jetzt müssen wir am Montag in Zürich halt nochmals für ein Highlight sorgen.»

    Tessiner Derby winkt – dem Meister droht der ZSC

    Nicht nur um Platz 10 wird am Montag noch gekämpft. Lausanne und Zug kämpfen im Direktduell um Platz 3 und 4. Der HC Ambri-Piotta kann sich mit einem Sieg in Kloten den 8. Platz sichern – und ein Play-In-Duell gegen Kantonsrivale Lugano.

    Archiv: «Sportheute» mit Bern-Lausanne, Biel-Lugano und Davos-ZSC

    26:07 Video

    Archiv: «Sportheute» mit Bern-Lausanne, Biel-Lugano und Davos-ZSC

    Aus Sportheute vom 02.03.2024.

    Im Playout-Final droht eine schwierige Affiche

    Trotz verstärkter Mannschaft war der EHCK fast auf allen Ebenen schlechter als 2022/23

    Für den EHC Kloten steht bereits fest, dass er im Playout-Finale gegen den HC Ajoie antreten muss. Es ist das Resultat einer schwierigen Saison.

    Die Flughafenstädter waren in der Saison 2022/23 einer der besten Aufsteiger der letzten 20 Jahre. Sie schafften auf Anhieb den Sprung auf den neunten Rang und qualifizierten sich für die Pre-Playoffs. Diese Saison zeigt sich ein anderes Bild. Rund 20 Punkte weniger wurden gesammelt und daraus resultiert der 13. Schlussrang. Wir machen uns auf die Suche nach Antworten, weshalb die Saison der Bestätigung für den EHC Kloten so schwierig wurde.

    Bessere (?) Mannschaft, schlechteres Abschneiden

    Auf dem Papier hat sich der EHC Kloten auf die aktuelle Saison hin deutlich verstärkt. Dominik Diem, Leandro Profico, Deniss Smirnovs oder Mika Henauer sind zum Team gestossen. Spieler, die nach dem Aufstieg nicht auf dem Markt waren. Der grösste Verlust war hingegen der Abgang von Arttu Ruotsalainen zum HC Lugano. Der Finne weiss zwar in Lugano nicht zu überzeugen, was aber nicht heisst, dass es in Kloten genau gleich gewesen wäre.


    Im Playout-Final droht eine schwierige Affiche

    Trotz verstärkter Mannschaft war der EHCK fast auf allen Ebenen schlechter als 2022/23


    vor 8 Stundensportch_1000x1000-e1641396460330-1.pngsport.ch

    Für den EHC Kloten steht bereits fest, dass er im Playout-Finale gegen den HC Ajoie antreten muss. Es ist das Resultat einer schwierigen Saison.

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    Der eine oder andere auf der Verletztenliste hofft auf eine Rückkehr zum Playoff-Auftakt

    by sport.chvor 12 Stunden

    Die Flughafenstädter waren in der Saison 2022/23 einer der besten Aufsteiger der letzten 20 Jahre. Sie schafften auf Anhieb den Sprung auf den neunten Rang und qualifizierten sich für die Pre-Playoffs. Diese Saison zeigt sich ein anderes Bild. Rund 20 Punkte weniger wurden gesammelt und daraus resultiert der 13. Schlussrang. Wir machen uns auf die Suche nach Antworten, weshalb die Saison der Bestätigung für den EHC Kloten so schwierig wurde.

    Bessere (?) Mannschaft, schlechteres Abschneiden

    Auf dem Papier hat sich der EHC Kloten auf die aktuelle Saison hin deutlich verstärkt. Dominik Diem, Leandro Profico, Deniss Smirnovs oder Mika Henauer sind zum Team gestossen. Spieler, die nach dem Aufstieg nicht auf dem Markt waren. Der grösste Verlust war hingegen der Abgang von Arttu Ruotsalainen zum HC Lugano. Der Finne weiss zwar in Lugano nicht zu überzeugen, was aber nicht heisst, dass es in Kloten genau gleich gewesen wäre.


    Die genannten Spieler erfüllten ihre Erwartungen, übertrafen sie aber nicht. Besonders viel Pech bekundete Deniss Smirnovs, der sich früh in der Saison eine Sprunggelenkfraktur zugezogen hatte und deshalb nur fünf Spiele absolvierte. Für ihn wäre es die Möglichkeit für mehr Eiszeit gewesen, nachdem er via den Genève-Servette HC den Sprung in die National League geschafft hatte.

    Sicherlich mehr erwartet hatte man in Kloten von den Importspielern. Das zeigt auch ein Vergleich der Scorerlisten von dieser und letzter Saison.

    Top-4 Scorer EHC Kloten 2022/23, eliteprospects.com

    Top-4 Scorer EHC Kloten 2023/24, eliteprospects.com

    Dem EHC Kloten fehlten in dieser Saison drei Spieler, die über 40 Scorerpunkte sammelten und in den wichtigen Momenten ihre Tore erzielten. Auffällig ist, dass Jonathan Ang und Miro Altonen deutlich weniger Punkte sammelten. Mit einer Fangquote von 90.14% war Juha Metsola übrigens der zweitschlechteste Stammtorhüter der Saison 2023/24. Natürlich kann beim Finnen nicht erwartet werden, dass er sich in dieser Statistik bei den absoluten Top-Torhütern befindet, aber der EHC Kloten benötigte mindestens Leistungen wie in der Vorsaison, um kompetitiver zu sein. Damals parierte Metsola 91.23% der Abschlüsse auf seinen Kasten.

    Sind die Gründe bei den Trainern zu suchen?

    Es gibt aber noch weitere Gründe. Praktisch in jeder Statistik hat sich der EHC Kloten verschlechtert. So zum Beispiel auch in der Schusseffizienz, die um etwas 2% sank. Im Powerplay ging die Effizienz um 8% zurück, im Boxplay blieb man in etwa gleich.Wenn man fast in jeder Statistik einbüsst und keine klaren Stärken mehr aufweist, ist es extrem schwierig, die knappen Spiele zu gewinnen. Weshalb diese Stärken verloren gingen, muss die sportliche Führung des EHC Kloten Ende Saison sauber analysieren, sonst wird auch die nächste Spielzeit ähnlich schwierig.

    Im Vergleich zur letzten Saison fehlte natürlich auch die Euphorie nach dem Aufstieg, die den Verein vielleicht zusätzlich getragen hatte. Ein weiterer wichtiger Punkt war sicherlich der Abgang von Jeff Tomlinson. Der Trainer zog sich aufgrund gesundheitlicher Probleme zurück. Er war bei allen sehr beliebt und schaffte es immer wieder, das Beste aus der Mannschaft zu holen. Etwas, das weder Gerry Fleming noch Larry Mitchell in dieser Saison regelmässig geschafft hatten. Die Zeit von Stefan Mair war zu kurz, um ihn im vorherigen Satz mit den anderen beiden Coaches zu nennen.

    Die schwierige Aufgabe im Playout-Final, wenn er denn stattfindet

    Der Playout-Final startet am 16. März mit dem Heimspiel des EHC Kloten. Das geschieht aber nur, wenn ein Team im Swiss-League-Final ist, das auch aufsteigen darf. Dabei trifft der EHC Kloten bekanntlich auf den HC Ajoie und ein Blick auf die vier Duelle in der Regular Season zeigen, dass beide Teams je sechs Punkte geholt haben. Die Jurassier konnten sich zudem länger mental darauf vorbereiten, dass sie den Playout-Final bestreiten müssen. Die Aufgabe für den EHC Kloten wird also alles andere als einfach. Im Endeffekt ist für die Flughafenstädter entscheidend, dass der Abstieg verhindert werden kann. Der Gang in die Ligaqualifikation kann aber nervlich ganz schön belastend sein. Entsprechend wäre der EHCK froh, wenn der Ligaerhalt bereits im Playout-Final glücken würde. In dem ist Kloten Favorit, allerdings nur aufgrund des Heimrechts. Das Team von Stefan Mair hat die Chance, die unterdurchschnittliche Saison immerhin mit einem positiven Erlebnis abzuschliessen.

    Trotz verstärkter Mannschaft war der EHCK fast auf allen Ebenen schlechter als 2022/23
    Im Playout-Final droht eine schwierige Affiche
    sport.ch

    Juho Lammikko und Christian Marti

    Beide Verletzten der ZSC Lions dürfen auf den Playoff-Auftakt hoffen

    Die ZSC Lions haben am Donnerstagabend im Rahmen der Partie gegen den EV Zug sowohl Christian Marti als auch Juho Lammikko verletzt verloren. Beide Akteure fehlten auch am Samstagabend gegen den HC Davos. Einsätze in den Playoffs sollten allerdings möglich sein.

    Die ZSC Lions haben sich als Qualifikationssieger für die Playoffs qualifiziert. Damit dürfen die Zürcher vor dem Start der Finalspiele noch eine Pause einlegen, nachdem am Montagabend die Regular Season dann komplett abgeschlossen sein wird. Wie schon am Samstagabend könnten auch zuhause gegen die SCL Tigers Juho Lammikko und Christian Marti ausfallen. Lammikko verletzte sich am Donnerstag beim Warm-up am Oberkörper. Marti wurde derweil von einem Schuss an der Hand getroffen. Beide sind von den Lions als "day-to-day" eingestuft worden.

    Damit sollten die Chancen intakt sein, um rechtzeitig für den Playoff-Start bereit zu sein.


    https://sport.ch/zsc-lions/1249…-auftakt-hoffen