Die besten Regular Seasons aller National-League-Teams
Gleich drei Teams haben einen neuen Punkterekord aufgestellt
Die Regular Season ist zu Ende und es gibt diverse Teams, die ihren Punkterekord geknackt haben.
In diesem Fall ist die Rede von den Punkterekorden der National-League-Teams. Dabei haben wir bis in die Spielzeit 2006/07 zurückgeschaut. Der Grund, weshalb wir uns für jene Saison entschieden haben, ist die Einführung der Dreipunkteregel.
15. EHC Basel: 38 Punkte (2006/07)
In den Nullerjahren war Basel ein regelmässiger Gast in der National League. Das Team stieg zweimal auf und war während vier Saisons Teil der besten Eishockeyliga der Schweiz. Dabei erreichten sie in der Saison 2005/06 die Playoffs. Hätten wir die Zweipunkteregelung in diesem Ranking mitgezählt, dann würden die Bebbi nicht den letzten Platz belegen. Die Saisons 2006/07 und 2007/08 beendeten die Basler auf dem letzten Platz und in der Abstiegssaison kamen sie nur auf 16 Punkte.
14. HC Ajoie: 48 Punkte (2022/23)
In drei Jahren National League hat der HC Ajoie weiterhin Mühe, kompetitiv zu sein. In der zweiten Saison gelang der bisherige Punkterekord. Unter Christian Wohlwend hatten die Jurassier gefühlt mehr enge Spiele, konnten diese aber oft nicht für sich entscheiden. Jetzt steht der Kampf um den Ligaerhalt an.
13. SCL Tigers: 78 Punkte (2018/19)
Nun sind wir bereits bei den Teams angekommen, die alle mehr als einmal die Playoffs erreicht haben. Für die Emmentaler war es zuletzt in der Saison 2018/19 der Fall. Damals wurden die SCL Tigers in der Offensive von Chris DiDomenico und Harri Pesonen getragen. In den Playoffs scheiterte man an Lausanne in sieben Spielen.
12. HC Ambri-Piotta: 79 Punkte (2018/19 & 2023/24)
Die Leventiner konnten in dieser Spielzeit ihren Punkterekord egalisieren und werden in den Play-Ins auf den HC Lugano treffen. 2018/19 qualifizierte sich der HCAP direkt für die Playoffs und bekam es mit dem EHC Biel zu tun. Es war die Spielzeit, in der Dominik Kubalik für die Biancoblu auflief. Der damalige Liga-Topscorer konnte aber das Aus im Viertelfinal gegen den EHC Biel auch nicht verhindern.
11. Lausanne HC: 91 Punkte (2023/24)
Die Waadtländer knackten den persönlichen Punkterekord aus der Saison 2020/21 um zwei Zähler und beendeten diese Spielzeit auf dem dritten Platz. Damit stehen die Chancen auch nicht schlecht, dass das Team von Geoff Ward sich für die Champions Hockey League qualifizieren wird.
10. HC Lugano: 93 Punkte (2014/15)
Der gewählte Zeitraum in diesem Ranking ist für die Bianconeri ziemlich unglücklich. Die Südtessiner wurden nämlich in der Saison 2005/06 zum bislang letzten Mal Schweizer Meister. Seither war ihre beste Qualifikation 2014/15. Damals spielten noch Elvis Merzlikins, Dominik Schlumpf oder Frederik Pettersson für die Luganesi. Sie beendeten die Regular Season damals auf dem dritten Platz.
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Frederik Pettersson im Trikot des HC Lugano (Claudia Minder/freshfocus)
9. SC Rapperswil-Jona Lakers: 94 Punkte (2021/22)
In den letzten beiden Saison zeigten die SC Rapperswil-Jona Lakers grossartige Leistungen und qualifizierten sich jeweils direkt für die Playoffs. Dabei konnten die St.Galler 2021/22 mit 94 Punkten überzeugen. Es ist der bislang beste Wert des SCRJ. In dieser Spielzeit sah die Situation etwas anders aus und die Lakers sind bis auf den elften Platz abgerutscht.
7. EHC Biel-Bienne: 101 Punkte (2022/23)
Der EHC Biel war in der letzten Spielzeit hervorragend unterwegs und gewann am Ende die Qualifikation aufgrund der Direktbegegnung nicht. Dennoch qualifizierten sich die Seeländer zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für den Playoff-Final und duellierten sich in einer intensiven Serie mit Genf bis in die siebte Partie.
7. Genève-Servette HC: 101 Punkte (2009/10 & 2022/23)
In der letzten Saison hatten entsprechend auch die Grenats 101 Punkte auf dem Konto, was ebenfalls der höchste Wert in der Vereinsgeschichte war. Die Genfer konnten das Heimrecht im Playoff-Final ausnutzen und die Serie im siebten Spiel für sich entscheiden. In dieser Spielzeit setzten sie noch einen darauf und gewannen als erstes Schweizer Team seit der Neuausrichtung des Wettbewerbs die Champions Hockey League.
6. HC Fribourg-Gottéron: 102 Punkte (2023/24)
Der HC Fribourg-Gottéron beendete diese Saison mit so vielen Punkten wie noch nie zuvor. Die Saanestädter klassierten sich auf dem zweiten Platz und konnten von einem tollen Kollektiv mit Top-Spielern wie Marcus Sörensen profitieren. Das bringt das Team von Christian Dubé in der ewigen Liste der Punkterekorde auf den sechsten Platz.
5. ZSC Lions: 109 Punkte (2023/24)
Letztmals als Marc Crawford eine ganze Saison lang bei den ZSC Lions Trainer war, wurde der Punkterekord aufgestellt. Diesen haben die Zürcher nun geknackt und sind auf 109 Zähler gekommen. Das reicht aber aufgrund von drei Punkten nicht unter die Top-Drei.
4. SC Bern: 111 Punkte (2007/08)
Nun kommen wir bereits zum ersten Team, das über 110 Punkte sammelte. Das ist der SC Bern aus der Saison 2007/08. Der Qualifikationssieg stellte sich damals aber nicht als gutes Omen heraus. Im Viertelfinal scheiterten die Mutzen nämlich mit 2:4 in der Serie am HC Fribourg-Gottéron. Damals spielten noch Martin Steinegger, Marc Leuenberger oder Patrik Bärtschi für die Berner.
3. EHC Kloten: 112 Punkte (2010/11)
Aus heutiger Sicht hätte man vielleicht nicht mit den Flughafenstädtern gerechnet. Sie hatten aber in der Saison 2010/11 eine tolle Mannschaft beisammen. Dabei standen unter anderem Marcel Jenni, Simon Bodenmann oder Kimmo Rintanen für die Klotener auf dem Eis. Sie schafften es damals übrigens bis in den Playoff-Final, scheiterten aber mit 2:4 in der Serie am HC Davos.
2. HC Davos: 113 Punkte (2010/11)
Die Bündner wurden in der Saison 2010/11 nicht nur Schweizer Meister, sondern auch Qualifikationssieger. Damals hatten sie mit Leonardo Genoni und Reto Berra die heutigen Nati-Torhüter unter Vertrag. Die besten Scorer waren Petr Sykora, Jaroslav Bednar und Reto von Arx.
1. EV Zug: 119 Punkte (2020/21)
Der Punkterekord in der National League geht aber auf das Konto des EV Zug. Die Zentralschweizer kamen in 52 Partien auf 119 Punkte. Damit hatten sie aber auch zwei Spiele mehr zu absolvieren als der HC Davos in der Saison 2010/11. Damals gewannen die Zuger 40 Partien, 33 davon nach regulärer Spielzeit.
