Beiträge von Sbornaja

    Kleiner Update zum Stand anderer Schweizer Teams und deren Freundschaftsspiele.

    Die Testspiele vom Freitagabend
    Die National League hat den ersten Derbysieger der Saison, weitere Teams machen auf sich aufmerksam

    Am Freitagabend standen etliche Teams aus der National League in Testspielen auf dem Eis. Hier gibt es alle Resultate und Torschützen.

    Genève-Servette HC vs. HC Vitkovice/CZE

    Der amtierende Schweizer Meister gab sich gegen den tschechischen Champions-Hockey-League-Vertreter keine Blösse. Bereits nach neun Minuten lagen die Genfer drei Tore voraus. Für die Grenats waren Roger Karrer, Noah Rod und Sakari Manninen erfolgreich. Spätestens mit dem 4:0 kurz vor Spielmitte entschied Manninen die Partie endgültig. In der 48. Minute gelang Peter Krieger der 1:4-Ehrentreffer für Vitkovice.

    EHC Biel vs. SCL Tigers

    Im Berner Derby setzten sich die SCL Tigers gegen den EHC Biel mit 5:2 durch. Nach einer knappen halben Stund schoss Matthias Rossi die Tigers in Führung. Nur fünf Minuten später traf Liekit Reichle zum Ausgleich. Wiederum dauerte es nur wenige Minuten, ehe die Langnauer durch Aleksi Saarela erneut in Führung gingen. Mit dem knappen Vorsprung ging es dann in die zweite Drittelspause. Wieder dauerte es nur fünf Minuten, ehe Saarela mit einem Doppelpack einen persönlichen Hattrick schnürte. Die Bieler kamen durch Ville Pokka zwar nochmals heran, doch der Empty Netter von Harri Pesonen drei Minuten vor Schluss sicherte den Tigers den Sieg im Derby gegen Biel.

    SC Rapperswil-Jona Lakers vs. Lausanne HC

    In der zweiten Partie zwischen zwei Vertretern aus der National League behielt der Lausanne HC die Oberhand. Nachdem die Waadtländer im ersten Drittel durch einen Gegentreffer von Dominic Lammer noch mit o:1 zurücklagen, drehten die Lausanner auf. Théo Rochette glich für den LHC zur Spielmitte aus. Kurz vor der zweiten Drittelspause schoss Antti Suomela die Lausanner in Führung. Im Schlussdrittel sorgten Robin Kovacs und Miikka Salomäki für den 4:1-Schlussstand.

    HC Davos vs. Rögle BK/SWE

    Der HC Davos mass sich mit dem schwedischen Spitzenclub Rögle BK am Dolomiten Cup. Die Mannschaft von Josh Holden ging im ersten Drittel durch Prassl in Führung. Nach mehreren ausgelassenen Chancen des HCD glichen die Schweden kurz vor der zweiten Drittelspause im Powerplay aus. In den letzten drei Minuten war es schliesslich Simon Knak, der zum Matchwinner für den HC Davos avancierte. Zuerst schoss er in der 58. Minute das 2:1 und nur wenig später entschied er die Partie per Empty Netter.

    SC Bern vs. EHC Basel

    Vor gut 1'500 Zuschauern in Basel ging der SC Bern bereits nach drei Spielminuten durch Martin Frk in Führung. Den früheren Gegentreffer korrigierten die Basler nach einer Viertelstunde. Jules Sturny traf im Powerplay zum Ausgleich. Der Gamewinner fiel bereits in der 32. Minute. Joshua Fahrni war für den SC Bern erfolgreich und bescherte seinem Team den ersten Sieg im ersten Vorbereitungsspiel. Auf Seiten des SC Bern musste Tristan Schwerwey die Partie nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig verlassen.

    HC Lugano vs. ERC Ingolstadt/GER

    Anlässlich des Gäubodenvolksfest-Cups in Straubing traf der HC Lugano auf den ERC Ingoldstadt aus der deutschen DEL. Das Spiel wurde zu einem wahren Schützenfest. Insgesamt fielen gleich 13 Tore. Am Ende setzte sich Lugano mit 8:5 durch. Für die Tore waren Markus Granlund, Mirco Müller, Michael Joly, Joey LaLeggia, Arttu Ruotsalainen (2x), Luca Fazzini und Julian Walker.

    HC Ambri-Piotta vs. Bellinzona Rockets

    Nach dem ersten Drittel lagen den Biancoblù schon mit 0:2 zurück. Im Mitteldrittel verkürtze Landry, doch die Rockets fanden eine Antwort und führten nach dem zweiten Drittel wieder mit zwei Toren Vorsprung. Im Schlussdrittel brachte Brüschweiler den HCAP in der 54. Minute mit dem Anschlusstreffer wieder heran. Nur eine Zeigerumdrehung später schoss Dario Bürgler den Ausgleich. Der 4:3-Siegtreffer für Ambri-Piotta fiel zweieinhalb Minuten vor Schluss durch Laurent Dauphin.


    Hört auf ....... das ist ja wieder der Esel mit der Möhre vor der Nase! Wenn DAS denn tatsächlich passieren sollte, dann .......... :heavy:

    S`isch nonig fertig, da hämmer no eine fast fägässe :rofl:

    Heieiei jetzt heissts spare spare und nommal spare ZSC :twisted:

    Das wäre einfach zu cool!!

    Sein Agent äussert sich zu Wort
    Eine National-League-Rückkehr ist für Berni eine Option, auch wenn diese zu früh käme

    Uns gegenüber hat Tim Berni zu Protokoll gegeben, dass es derzeit noch Gespräche mit den Columbus Blue Jackets gebe und er noch ein wenig Geduld brauche, bis er Klarheit bezüglich seiner weiteren Zukunft hat. Gegenüber dem Blick hat sein Agent Gaëtan Voisard Stellung zur aktuellen Situation um seinen Schützling bezogen.

    Der Verteidiger steht derzeit noch ohne Vertrag und Voisard hat bekräftigt, dass Berni in Übersee bleiben will. "Es ist weiterhin alles offen. Wir arbeiten an einer Lösung. Priorität hat für Tim noch immer Nordamerika." Gemäss der genannten Quelle sei es jedoch offensichtlich, dass es einen Trade braucht, da der 23-Jährige bei den Blue Jackets keine Chance mehr erhalten dürfte. Was passiert, falls es nicht mit dem erhofften NHL-Vertrag klappt? "Dann bliebe nur das, was wir eigentlich nicht wollen, weil es doch zu früh wäre - eine Rückkehr in die Schweiz. Anfragen gibt es da genug." Naheliegend wäre hierbei eine Rückkehr zu den ZSC Lions; oder würde gar ein NL-Konkurrent zuschlagen?
    https://sport.ch/nla/1157244/ei…-zu-frueh-kaeme

    War ja nicht vor Ort. Wer ist euch positiv aufgefallen?

    Positiv: Rohner, Grant, Bächler (riese Topf, geiles Solo!!), Zehnder (gefiel mir super, toller Arbeiter!!), Zumbühl, Lammiko, Lehtonen, Kukan, Graf

    Negativ: Ustinkov (absolut nicht sein Spiel, ihm gelang nichts und dann kam die Verunsicherung. Er hatte extrem Mühe mit dem Pressing vom SERC und verschuldete als letzter Mann das 1-1. Trotzdem brachte MC ihn immer wieder und Cookson sprach dann auch vermehrt mit Ustinkov)

    Wie man sie kennt (quasi positive Arbeiter): Bodenmann, Schäppi, Truttmann, Riedi

    Wie man Sie kennt (Fehleranfällig): P. Baltisberger (fieng sich dann aber so nach Spiel Mitte, Auslösepass ist aber eine Katastrophe),
    Siegrist (wenigstens ein toller Pass der funktionierte, der war dafür Sonderklasse, wird aber knapp werden für ihn), C.Baltisberger (sogar in einem Testspiel wird jede Entscheidung des Schiedsrichters kommentiert, diskutiert und sogar abgestritten, ein Ärgernis sonderleichen. Hätte er doch eigentlich nicht nötig, oder wurde dank seinem Gemotze bei Ihm je eine Strafe oder ein Offside mal zurückgenommen? Nerft mich mittlerweilen mehr als wenn er eine Schwalbe machen würde und ich mag CB wirklich und habe ihn immer verteidigt. Er verliert leider aktuell seinen Fokus! Meistens ein Zeichen von Überforderung...)

    Fast unsichtbar (zumindest 40-50min lang): Fröden, Balcers, (aber klar, da kommt dann noch mehr, die Ansätze sind da, resp. zu sehen)

    Auffällig auch wie Grant Rohner sucht und ihn immer wieder zu sich zitiert, instruiert und es kurz darauf, also 1-2 Shifts später genau so funktioniert wie Grant es möchte. Da scheinen sich zwei gefunden zu haben. Rohner hat den Speed der Grant fehlt. Toll zuzuschauen!

    Allgemein: die Jungen extrem erfrischend. Siegrist, P. Baltisberger, müssen einen Gang hochschalten, ansonsten könnten diese einige Mal die Wolldecke fassen oder sich gegen Winterthur auf dem Eis wiederfinden, siehe Bachofner bei GCK :shock:


    Leistungsprinzip beim ZSC? Das ich das mal noch erlebe? No way, wird wohl Zufall sein und irgendwo ein Jassturnier...


    Da kommen/sind einige sackstarke Junge im Kader die richtig Dampf machen und erfrischendes Hockey zeigen.


    Mir ist absolut klar, dass dies alles nach 2 Testspielen in der Vorbereitung ist, aber ein paar Tendenzen sind da scon zu sehen!!

    Wichtig, dass die Jungen mächtig Dampf auf alle Positionen machen, nur so können und wird es in der Wohlfühloase ZSC einen Schritt vorwärts gehen.

    Und DAS ist noch übertrieben. Habe nur non-verbal kommuniziert. Was man halt so macht wenn man ein gewisses Alter erreicht hat

    und dadurch etwas "alters-milde", ruhiger und zurückhaltender geworden ist.

    Und ich lüge auch NIE. Nein, nein ... wirklich :bier:

    Bis nachher, wir ziehn jetzt los :suff:

    Auf 3 Punkte ähh nein einfach n geiles Pre Saeson Game mit vielen Toren der unsrigen und keinen verletzten.

    Bei mir genau umgekehrt, daher Stehplätze.

    Danke Sbornaja für die Infos betr. Klima in der Halle. Weiss noch gegen Lugano in Wil (glaube ich) - Scheisse war DAS kalt!

    Und falls du Krakonos und cm8 treffen wirst - die sind teilweise etwas "stier". Als ich z.B. in Kloten nur "ein klein wenig Stimmung"

    machen wollte, wurde ich von diesen jungen Schnöseln gemassregelt ...... (leider zu Recht! :heilig: )

    Bitte bitte, null Problemo...

    Wir sind auch zu zweit und schon am Mittag dort.

    Kein Problem, konnte mich noch immer mit meinen Sitzplatzkollegen arrangieren, naja sagen wir meistens, okey: hin und wieder :rofl:

    Weiss jemand wie die klimatechnischen Zustände in Schwenningen sind? Kurze Hose / T-Shirt oder eher Valascia im Winter?

    Etwas zwischen SLA und Langnau.

    Kommt halt auch darauf an wo und ob du sitzt oder stehst, je weiter oben, je "wärmer".

    Ich war diesen Sommer wegen der Organisation unseres Trainingslagers mal in kurzen Hosen und Flip Flops in der leeren Halle und hab es locker 30min ausgehalten. Aber bin mich halt auch etwas gewohnt.

    Empfehle ein Hoodie oder Zipper.

    Rodion Amirov ist im Alter von nur 21 Jahren verstorben
    Das russische Eishockey und die Maple Leafs trauern um Erstrunden-Draft

    Eine traurige Neuigkeit aus der Eishockey-Welt: Der erst 21-jährige Rodion Amirov ist an einem Hirntumor verstorben. Dies haben die Toronto Maple Leafs in einem Statement bekannt gegeben. Der junge Russe erlag am Montag in einer Münchner Klinik seinem Krebsleiden.

    Der Stürmer galt als Top-Talent, wurde er doch beim NHL-Draft 2020 in der ersten Runde an 15. Stelle von den Leafs gezogen. Zu einem Einsatz in Nordamerika kam es aber nicht mehr, spielte Amirov zuerst noch in seiner Heimat weiter, bevor Anfang 2022 die Krankheit diagnostiziert wurde. "Es ist unglaublich traurig, einen jungen Mann mit so vielversprechender Zukunft von uns genommen zu sehen", so Maple-Leafs-Präsident Brendan Shanahan.

    https://sport.ch/toronto-maple-…rstrunden-draft

    Egge Salis hat schon ab und an mal zugelangt.

    Weiler arbeitet bereits daran das 5 jährige Geiger-Engagement in den Container zu verfrachten...

    Gebt dem Weiler ein 1/2Jahr und das Kartenhaus wird zusammen falllen...! 100%!!!

    So und jetzt.... bis in 1 Jahr... :roll:

    Bleibe dabei. Ebenfalls sanktionieren/einschränken oder Sektor in der SLA verkleinern. Klar war der Sektor selten voll. Aber geht um die Haltung..

    Blacky komm schon...

    Das solltest sogar du als Hopper merken... Das ist reine Schickane!
    Die zählen/gewichten Dienstagabend Spiele gg Langnau/Lugano/Genf/Lausanne usw und nehmen dies nun als Ausrede....


    Ich sag es noch einmal: Im Eishockey werdn AW-Fans aussterben!

    und ich meins nicht mal böse...

    Peinlicher Auftritt. Keine Strategie, keine Transfers, nix. Entweder die verpissten Reisfresser verkaufen zügig oder wir spielen um Platz 11 und 12. Und das interessiert nicht mal mehr mich. Jugend forscht ist einfach kein Konzept! Und ja. Man kann seinen Stammtorwart ziehen lassen. Weil ja alles nix kosten darf…

    Heieieiiii Blacky..

    Bisch volle? Gang go pfüsle...

    Ich schrieb ja us RESPÄCKT ZUM REKORDEMISTER NIE im GC Fred, würklich 1x pro Jahr max...
    Aber Jonge blieb mal cool...

    Die chömed schono... (leider...)

    z Winti verlürt den no öppe eine... Keine Angst!

    Wieter gahts gg Uswärtsfans im Hockey....:

    Reaktion auf die letzte Saison
    In der Bieler Tissot Arena gibt es eine Änderung, die Gäste- sowie Heimfans betrifft

    Der EHC Biel verkleinert den Gästesektor im Vergleich zu den letzten Saisons an. Damit werden weitere Sitzplätze geschaffen.

    Gegenüber dem Journal du Jura meinte Daniel Villard, Geschäftsführer des EHC Biel: "Wir haben die gesamte letzte Regular Season analysiert und festgestellt, dass der Bereich, der den Fans der gegnerischen Mannschaften gewidmet ist, nur drei oder vier Mal voll war. Auf der anderen Seite gibt es eine starke Nachfrage nach Sitzplätzen, die wir dank dieser Änderungen nun besser befriedigen können." Konkret werden die Stehplätze im Gästesektor von 500 auf 352 Plätze reduziert. Wie viele Sitzplätze aufgrund dieser Massnahme hinzugefügt werden können, ist noch nicht klar.

    Welches NL-Team verfügt über die stärkste Ausländer-Fraktion?
    Der Zett klettert im Import-Vergleich in Windeseile durch das enorm kompakte NL-Mittelfeld

    Im Juni haben wir die verschiedenen Importfraktionen der 14 Teams aus der National League gemäss unserer Einschätzung in eine Rangliste gepackt. Seither ist auf dem Transfermarkt noch einiges gegangen und ein Update der Rangliste ist gewissermassen unumgänglich. Es folgt daher eine aktualisierte Wertung.

    14. HC Ajoie
    🇺🇸 T.J. Brennan (D), 🇨🇦 Éric Gélinas (D), 🇨🇦 Guillaume Asselin (RW), 🇨🇦 Philip-Michaël Devos (C), 🇨🇦 Frédérik Gauthier (C), 🇨🇦 Jonathan Hazen (RW), 🇨🇦🇺🇸 Daniel Audette (C)
    Seit der letzten Bestandsaufnahme hat der HC Ajoie nochmals aufgerüstet. Zu den bestehenden fünf Importspielern sind zwei NL-erpropte Ausländer hinzugestossen. Éric Gélinas hat vom SC Bern zum HCA gewechselt, Daniel Audette ist vom Lausanne HC zum letztjährigen Schlusslicht der Liga gestossen. Letzterer ist bestimmt preiswert, schliesslich übernimmt der Lausanne HC weiterhin einen Teil der Gehaltskosten. Mit sieben Ausländern erhält Christian Wohlwend die Möglichkeit zu rotieren und auf Verletzungen zu reagieren. Ajoie hat mit den jüngsten Verstärkungen zwar einen Schritt an die Konkurrenz heran gemacht, bezüglich Imports kann die rote Laterne nicht weitergereicht werden.

    13. SCL Tigers
    🇫🇮 Vili Saarijärvi (D), 🇫🇮 Juuso Riikola (D), 🇫🇮 Harri Pesonen (LW), 🇫🇮 Aleksi Saarela (C/LW), 🇺🇸 Anthony Louis (C/LW), 🇺🇸 Sean Malone (C)
    Die SCL Tigers haben für ordentlich Bewegung bei der ausländischen Fraktion gesorgt. Juuso Riikola beerbt in der Abwehr Sami Lepistö. Riikola stösst von Oskarshamn zu den Langnauern und ist der vierte Finne im Team. Die grosse Herausforderung war aber vor allem für den nach Zug weitergzogenen Marc Michaelis einen Ersatz zu finden. Es sind zwei neue US-Amerikaner, welche die Lücken in der Offensive ausfüllen sollen. Anthony Louis spielte zuletzt bei Barys Astana in der KHL, dort kamen in 57 Einsätzen 30 Torbeteiligungen zusammen. Aus der AHL von den Rochester American hat Sean Malone nach Langnau gewechselt. In 67 Einsätzen hat er in der letzten Saison 17-mal getroffen und 23 Assists verbucht. Wie schnell sich die drei Neuzugänge ins Team einfügen können, muss sich zeigen. Im Ligavergleich bleibt es bei Rang 13.

    12. EHC Kloten
    🇫🇮 Juha Metsola (G), 🇸🇪 Lucas Ekeståhl Jonsson (D), 🇫🇮Miro Aaltonen (C), 🇨🇦 Jonathan Ang (C), 🇫🇮 Niko Ojamäki (RW), 🇨🇦 Tyler Morley (C)
    Der EHC Kloten ist die erste Mannschaft in diesem Ranking, die bereits vor zwei Monaten ein Sextett zusammen hatten. Da in der Flughafenstadt weiterhin mit Juha Metsola im Tor geplant wird, dürfte auch jetzt noch ein siebter Ausländer hinzustossen, mutmasslich wird das ein Verteidiger. Der Abgang von Arttu Ruotsalainen schmerzt, gleichzeitig hat der EHCK Aufstiegsheld Éric Faille verabschiedet. Niko Ojamäki, Neuzugang von Tappara Tampere, hat definitiv das Scoringpotential, welches über die Flügel gefehlt hat. Mit Tyler Morley wurde ein weiterer Center unter Vertrag genommen, wie reibungslos dem Kanadier der Schritt aus der DEL in die National League gelingt, muss sich zeigen. Wird das Importranking auf die reale Tabelle angewandt, würde es 2023/24 nicht erneut für die Play-Ins - wie die Pre-Playoffs neu heissen - reichen.

    11. HC Ambri-Piotta
    🇫🇮 Janne Juvonen (G), 🇸🇪 Tim Heed (D), 🇫🇮 Jesse Virtanen (D), 🇨🇿 Michael Spacek (C/RW), 🇨🇦 Laurent Dauphin (C), 🇸🇪 Jakob Lilja (LW)
    Beim HC Ambri-Piotta ist es eine gute Nachricht, dass in den letzten zwei Monaten nichts passiert ist. Es bedeutet nämlich, dass Michael Spacek weiterhin im Team ist. Schwer genug wiegt schon der Abgang von Filip Chlapik. Laurent Dauphin, der Chlapik-Ersatz, kommt aus der Organisation der Arizona Coyotes, in der abgelaufenen Saison bestritt er noch 21 NHL-Einsätze. Jakob Lilja ist derweil von Dynamo Moskva aus der KHL zum Team gestossen. Das reicht aus, um drei Konkurrenten hinter sich zu halten. Auch bei den Biancoblù dürfte es ein Thema bleiben einen siebten Ausländer dem Kader hinzuzufügen, für jene Spiele in denen nicht auf Janne Juvonen gesetzt wird oder ein anderer Kontingentsspieler verletzt fehlt.

    10. HC Lugano
    🇫🇮 Mikko Koskinen (G), 🇨🇦 Joey LaLeggia (D/LW), 🇺🇸 Mark Arcobello (RW/C), 🇨🇦 Daniel Carr (LW/RW), 🇫🇮 Markus Granlund (C/LW), 🇨🇦 Michael Joly (RW), 🇫🇮 Arttu Ruotsalainen (C/W)
    Beim HC Lugano ist es weiterhin eine Mischung aus nordamerikanischen und finnischen Einflüssen. Die Bianconeri haben was die Ausländer angeht nachgerüstet. Die Verpflichtung von Arttu Ruotsalainen ist ein wirklich hoch anzurechnender Schachzug, bei Kloten hat der 25-Jährige seinen Wert in der National League unter Beweis gestellt. Michael Joly ist ein richtiger Highscorer, 64 Scorerpunkte in 60 Spielen sind ihm in der letzten Saison in der Liiga gelungen. Sein Engagement in Finnland dürfte das Zusammenspiel mit Granlund oder Ruotsalainen vereinfachen. Erwartungsgemäss stiess zuletzt noch ein Verteidiger zu den Bianconeri. Dass Joey LaLeggia neben der Abwehr auch auf dem linken Flügel eingesetzt werden kann, unterstreicht seine spielerische Ausrichtung. In der SHL schaffte er in den letzten beiden Regular Seasons je 38 Torbeteiligungen. Für mehr als der letzte Play-In-Rang hat es dennoch nicht gereicht.

    9. Lausanne HC
    🇸🇪 Christian Djoos (D), 🇸🇪🇺🇸 Lawrence Pilut (D), 🇸🇪 Robin Kovacs (LW/RW), 🇦🇹 Michael Raffl (LW/RW), 🇫🇮 Miikka Salomäki (W/C), 🇨🇿 Jiri Sekac (LW),
    🇫🇮 Antti Suomela (C)
    Schon mit dem HC Lugano hat das enorm eng beisammenliegende Mittelfeld in dieser Rangliste begonnen. In diesem platziert sich auch der Lausanne HC. Die Waadtländer haben im Vergleich zum Juni Daniel Audette zu Ajoie abgeschoben, damit wurde das viel zu grosse Importkontingent in diesem Sommer auf sieben Akteure geschrumpft. Neben dem Druck Spieler abgeben zu müssen, hat Lausanne ordentlich aufgerüstet. Die Neuzugänge sprechen für sich. Christian Djoos ist Zuger Meisterspieler, Lawrence Pilut stand letzte Saison noch in der NHL bei den Buffalo Sabres auf dem Eis und Antti Suomela war Torschützenkönig in der SHL. Speziell letzterer ist als kleiner Transfercoup einzuschätzen. Der LHC könnte gut und gerne noch weiter vorne klassiert sein, dazu müssten die Neuzugänge sich umgehend im Team zurechtfinden.

    8. HC Fribourg-Gottéron
    🇺🇸 Ryan Gunderson (D), 🇸🇪 Andreas Borgman (D), 🇸🇪 Jacob de la Rose (C/W), 🇸🇪 Marcus Sörensen (LW/RW), 🇨🇦 Chris DiDomenico (C/RW), 🇸🇪 Lucas Wallmark (C)
    Mit dem HC Fribourg-Gottéron folgt auf Rang acht gleich ein nächstes Team, das eindrücklich aufgerüstet hat. Im letzten Jahr wurden die Drachen für die etwas zu frühe Kaderplanung bestraft, weil sie ihre Import-Fraktion schon zusammen hatten, als viele KHL-Spieler auf dem Markt gelandet sind. Zudem konnte Chris DiDomenico nicht wirklich ersetzt werden, jetzt ist der Kanadier zurück. Für die Offensive ist daneben auch ZSC-Stürmer Lucas Wallmark gekommen. Andreas Borgman ersetzt in der Defensive derweil Juuso Vainio. Und obschon diese Verstärkung sich sehen lassen kann, im wirklich stark besetzten Mittelfeld der Liga reicht es nach unseren Einschätzungen bezüglich Stärke der Imports nicht weiter nach vorne.

    7. SC Rapperswil-Jona Lakers
    🇸🇪 Emil Djuse (D), 🇨🇦 Maxim Noreau (D), 🇨🇿 Roman Cervenka (C/LW), 🇩🇰🇨🇦 Nicklas Jensen (RW/LW), 🇺🇸 Jordan Schroeder (C/RW), 🇸🇪 Victor Rask (C/LW), 🇨🇦 Brett Connolly (RW)
    Mit den SC Rapperswil-Jona Lakers folgt auf Rang sieben die erste Mannschaft, die an der Champions Hockey League teilnehmen wird. Das war wohl auch ausschlaggebend, weshalb die Rosenstädter mit sieben statt der üblichen sechs Ausländern in die Saison starten. Unbestritten ist die Qualität von Roman Cervenka, dass der Tscheche seinen Vertrag jüngst gar noch verlängert hat, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Lakers haben den Hebel im Sturm angesetzt. Den ehemaligen Captain Andrew Rowe liess man ziehen, mit Victor Rask und Brett Connolly hat der SCRJ zwei Offensivkräfte verpflichtet, welche die National League bereits kennen. Der grosse Pluspunkt gerade gegenüber den beiden vorangegangenen Teams ist, dass sich die übrige Fraktion bereits kennt und sie ins Team integriert ist. Ein nicht unerheblicher Faktor, dem wir versucht haben, in dieser Rangliste ebenfalls Gewicht zu verleihen.

    6. SC Bern 🇸🇪 Adam Reideborn (G), 🇫🇮 Julius Honka (D), 🇸🇪 Patrik Nemeth (D), 🇩🇪🇨🇿 Dominik Kahun (C/W), 🇨🇦 Colton Sceviour (C/W), 🇨🇿 Martin Frk (RW) Der SC Bern war betreffend der ausländischen Spieler einer der aktivsten Teams in den letzten Monaten. Oscar Lindberg und Éric Gélinas haben den Verein verlassen und für zusätzlichen Platz auf dem Importkontingent gesorgt. In der Defensive wurde mit dem Schweden Patrik Nemeth ein 537-facher NHL-Spieler verpflichtet. Er ist ebenso ein Upgrade zur vorherigen Besetzung wie Julius Honka, Neuzugang von Luleå. Martin Frk aus Nordamerika soll Chris DiDomenico beerben. Die grösste Verstärkung wird allerdings der schwedische Goalie Adam Reideborn sein. Bis zuletzt war der 31-Jährige ein Top-Torhüter in der KHL und dürfte ein wertvoller Rückhalt im Spiel der Berner werden. Noch besteht die Möglichkeit einen siebten Import zu verpflichten, das dürfte dem SCB dann wohl einen Ranggewinn einbringen, aktuell muss sich die neuzusammengestzte Truppe mit Rang sechs begnügen.

    5. HC Davos
    🇸🇪 Klas Dahlbeck (D), 🇫🇮 Kristian Näkyvä (D), 🇸🇪 Leon Bristedt (LW/C), 🇸🇪 Joakim Nordström (C/LW), 🇸🇪 Dennis Rasmussen (C), 🇨🇿 Matej Stransky (RW/LW)
    Es hält den HC Davos vor dem SC Bern, dass im Landwassertal auch 2023/24 auf bewährte Kräfte gesetzt wird. So wird dem Faktor, dass sich die Ausländer bereits kennen und dementsprechend ins Team integriert sein werden, einmal mehr Rechung getragen. Die Importverstärkungen haben bewiesen, dass sie die Mannschaft tragen können. Nicht ganz ohne war die eine Veränderung, die es vorzunehmen galt. Der finnische Verteidiger Kristian Näkyvä beerbt Magnus Nygren. Auf dem Eis mag der Neuzugang den Abgang vielleicht sofort kompensieren, aber die Rolle neben dem Eis dürfte aufgrund von Nygrens charismatischen Art keine einfache werden. Dem HCD ist es aber schon im letzten Sommer gelungen, Teamtopscorer Mathias Bromé adäquat zu ersetzen, die Aufgabe in diesem Sommer ist vergleichbar.

    4. ZSC Lions
    🇨🇿 Simon Hrubec (G), 🇫🇮 Mikko Lehtonen (D), 🇫🇮 Juho Lammikko (C/LW), 🇸🇪 Jesper Fröden (RW), 🇨🇦 Derek Grant (C/W), 🇱🇻 Rudolfs Balcers (LW/RW)
    Vor zwei Monaten standen bei den ZSC Lions erst drei ausländische Kräfte unter Vertrag und entsprechend fand man die Zürcher auf Tabellenrang Zwölf wieder. Daran dass Simon Hrubec, Mikko Lehtonen und Juho Lammikko qualitativ ausserordentlich gute Imports sind, hat sich nichts geändert. Neu erhalten sie aber von Jesper Fröden, Dereck Grant und Rudolfs Balcers Unterstützung. Alle drei Stossen aus Nordamerika zum Zett, nur Grant konnte sich in der NHL aber langfristig durchsetzten. Einzig Fröden ist es in den letzten Saisons aber gelungen richtig hohe Scoringwerte zu erzielen, weshalb die Qualität seiner neuen Teamkollegen mit Spannung und einer Prise Ungewissheit erwartet werden darf. Die Rückkehr des Schweizer NHL-Legionären Denis Malgin unterstreicht allerdings zusätzlich, dass die Zürcher auch auf zahlreiche Schweizer Schlüsselfiguren setzen. Dennoch dürfte bis zum Saisonstart oder im Verlaufe der Spielzeit ein zusätzlicher Import-Verteidiger verpflichtet werden.

    3. EV Zug
    🇸🇪 Niklas Hansson (D), 🇸🇪 Lukas Bengtsson (D), 🇨🇿 Jan Kovar (C), 🇺🇸 Brian O'Neill (C/RW), 🇩🇪 Marc Michaelis (LW/C), 🇸🇪 Andreas Wingerli (LW/C)
    Nach einer durchzogenen Saison hat es beim EV Zug frischen Wind im Team gebraucht. Mit Lukas Bengtsson als Nachfolger von Christian Djoos hat Niklas Hansson erneut einen Landsmann als Abwehrkollegen erhalten. Marc Michaelis hat seine kreativen Fähigkeiten im Offensivspiel bereits in Langnau bewiesen, im Zuger Kollektiv dürfte er seinen Einfluss weiter vergrössern. Nachdem die im letzten Sommer verpflichteten Imports nicht alle eingeschlagen haben, brauchte es gar unpopuläre Entscheidungen. Fanliebling Carl Klingberg hat der Club in die Heimat ziehen lassen, dafür ist mit Andreas Wingerli ein hungriger Flügelstürmer von Skellefteå zum Team gestossen. Das neue Sextett soll den EVZ zurück auf den Thron hieven, ist aber zumindest gemäss unserer Einschätzung ein Monat vor der Saison nur die Nummer drei in der Liga.

    2. EHC Biel-Bienne
    🇫🇮 Harri Säteri (G), 🇸🇪 Viktor Lööv (D), 🇷🇺🇰🇿 Alexander Yakovenko (D), 🇫🇮 Ville Pokka (D), 🇸🇪 Jesper Olofsson (LW/RW), 🇫🇮 Toni Rajala (LW/RW), 🇫🇮 Jeere Sallinen (LW/C), 🇫🇮 Aleksi Heponiemi (C/W)
    Finnland ist beim EHC Biel Trumpf. Mit Aleksi Heponiemi haben die Seeländer nach Ville Pokka einen zweiten Finnen neu dem Team hinzugefügt. Während Verteidiger Pokka Teil des Doppelgold-Teams war, stösst der 24-jährige Heponiemi aus Nordamerika zur Mannschaft, was für ihn die Chancen auf erste Einsätze in der Nationalauswahl deutlich erhöht. Die zwei zusätzlichen Imports unterstreichen die Ambitionen der Bieler und decken zugleich auch die ungewisse Situation, in welcher der Verein steckt, auf. Hinter den 30-jährigen Abwehrspieler Viktor Lööv muss ein Fragezeichen gesetzt werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Halswirbelsäulenverletzung eine Rückkehr aufs Eis gänzlich verhindert. Qualitativ ein Verlust, auf den der EHC Biel allerdings bereits vorbereitet ist.

    1. Genève-Servette HC
    🇫🇮 Sami Vatanen (D), 🇸🇪 Theodor Lennström (D), 🇫🇮 Valtteri Filppula (C/LW), 🇫🇮 Teemu Hartikainen (C/W), 🇨🇦 Daniel Winnik (W/C), 🇫🇮 Sakari Manninen (C/LW)
    Zumindest betreffend der ausländischen Kräfte im Team lässt sich der Genève-Servette HC nicht von der Spitze verdrängen. Mit Henrik Tömmernes ist der über Jahre wohl beste Offensivverteidiger der Liga nach Schweden zurückgekehrt. Dieselbe Richtung hat Hockey-Magier Linus Omark eingeschlagen und trotzdem stehen die Aigles auf eins. Theodor Lennström hat schon die CHL-Trophäe in die Höhe gestemmt und wurde 2022 SHL-Champion. Auch er ist wie sein Vorgänger Tömmernes Offensivverteidiger. Omark wird ersetzt durch Sakari Manninen, zweifacher Weltmeister und Olympiasieger. Auf dem Papier müssten die beiden Neuzugänge alles mitbringen, um Tömmernes und Omark würdig zu vertreten. Deshalb lässt sich der GSHC auch nicht von der Spitze dieser Rangliste verdrängen.

    https://sport.ch/nla/1132603/de…e-nl-mittelfeld

    Detroit mit Top-Verstärkungen zum Beenden der Durststrecke
    Die umfangreiche Analyse der Red Wings in der Serie 32 in 32 von NHL.com/de mit Blick auf die Saison 2023/24
    von Oliver Jensen @OliverJensen11 / NHL.com/de freier Autor 11. August 2023

    Vom 1. August an nimmt NHL.com/de in der Serie 32 in 32 täglich ein Team der Liga mit Blick auf die Saison 2023/24 unter die Lupe. Die zweiteilige Bestandsaufnahme besteht aus einer Analyse der wichtigsten personellen Veränderungen, der Schlüsselspieler, der Stärken und Schwächen, der Playoff-Chancen und einem gesonderten Spielerporträt.

    In dieser Ausgabe: Detroit Red Wings

    Die Detroit Red Wings zählen zu den geschichtsträchtigen Teams der NHL. Sie gehörten bereits den "Original Six" an, aus denen die Liga zwischen 1942 und 1967 bestand. Elf Mal gewannen sie den Stanley Cup, zuletzt im Jahre 2008. Die jüngere Vergangenheit bot weniger Grund zur Freude. Die letzte Finalteilnahme datiert aus der Spielzeit 2008/2009. Das einzige "Original Six"-Team, das noch länger nicht mehr an den Endspielen teilnahm, sind die Toronto Maple Leafs (1967). In den letzten sieben Spielzeiten hat Detroit stets die Playoffs verpasst.

    Möglicherweise neigt sich die Durststrecke allerdings dem Ende zu. Unter der Führung von General Manager Steve Yzerman entstand eine junge und vielversprechende Mannschaft, deren Aufwärtsschwung Hoffnung macht. Der 22-jährige deutsche Verteidiger Moritz Seider und der 21-jährige Lucas Raymond zählen zu den besten jungen Spielern, die die NHL zu bieten hat. Die 80 Punkte aus der Vorsaison waren der beste Wert der vergangenen sieben Spielzeiten.

    Trainer Derek Lalonde geht in seine zweite Saison als Trainer der Red Wings. Auf seiner vorherigen Station hat er gelernt, wie sich ein Meister-Team formen lässt. Fünf Jahre war er Assistenztrainer von Tampa Bay Lightning und gewann zweimal den Stanley Cup. Die Verpflichtungen in der Offseason stimmen zuversichtlich, dass der Weg der Red Wings ebenfalls ein erfolgreicher sein wird.

    Die wichtigsten Veränderungen im Kader
    Die Red Wings haben sich namhaft verstärkt. Alex DeBrincat wurde im Austausch für Dominik Kubalik, Donovan Sebrango sowie einem bedingten Erstrunden-Pick und einem Viertrunden-Pick für 2024 nach Detroit geholt. Dies ist eine beachtliche Investition, da Kubalik vergangene Saison zu den vier besten Scorern von Detroit zählte. DeBrincat spielte fünf Jahre für die Chicago Blackhawks und zuletzt eine Saison für die Ottawa Senators. In 450 NHL-Spielen gelangen dem Flügelstürmer 187 Tore und 186 Assists.

    DeBrincat hat praktisch von Geburt an eine enge Verbindung zu Detroit: "Da ich hier aufgewachsen bin und den Red Wings früher immer die Daumen gedrückt habe, ist es definitiv ein Traum, der wahr geworden ist." Yzerman ist von der kostspieligen Verpflichtung überzeugt: "Er hat gezeigt, dass er auf jedem Niveau Tore schießen kann. Er ist ein sehr intelligenter Spieler, der sich gut auf den Flügel bei uns einfügen wird."

    Überhaupt wurden viele Spieler unter Vertrag genommen, die als eine Sofortverstärkung zu sehen sind. Die Stürmer J.T. Compher, Daniel Sprong sowie Christian Fischer und Verteidiger Shayne Gostisbehere oder auch Justin Holl gelten als potenzielle Schlüsselspieler. Zudem gelang eine Vertragsunterzeichnung mit Klim Kostin, nachdem Detroit ihn per Trade als Restricted Free Agent von den Edmonton Oilers erworben hatte.

    Mit dem 35-jährigen James Reimer und dem 30-jährigen Alex Lyon wurden zudem zwei Torhüter verpflichtet, die zusammen mit dem 28-jährigen Ville Husso das Goalie-Trio bilden. Reimer, der zuletzt der Goalie der San Jose Sharks gewesen ist, sieht die Mannschaft auf dem richtigen Weg: "Sie hatten in den letzten Jahren nicht den Erfolg, den sie sich gewünscht hätten. Aber jetzt bauen sie wirklich etwas auf. Man kann die Handschrift von Stevie (Yzerman) erkennen, wenn man sich das Team anschaut."

    Schlüsselspieler

    Die Red Wings haben einen guten Mix aus jungen Spielern wie Seider und Raymond sowie einigen erfahrenen Führungsspielern. Der 27-jährige Dylan Larkin spielt seit seinem NHL-Debüt im Jahre 2015 für Detroit und führte in fünf der letzten sechs Spielzeiten die mannschaftsinterne Scorer-Liste an. In der vergangenen Saison glänzte er mit 32 Toren und 47 Assists. Erst im März unterzeichnete der Center einen neuen Achtjahres-Vertrag.

    Der 35-jährige Flügelspieler David Perron befindet sich bereits im reiferen Eishockey-Alter, hat aber letzte Saison mit 24 Toren und 32 Assists erneut seine Effektivität unter Beweis gestellt. Als Spielmacher ist der Center Andrew Copp wichtig, der in der letzten Saison auf neun Tore und 33 Assists kam.

    Spieler aus DACH
    Der Vertrag von dem Schweizer Center Pius Suter ist mit Saisonende ausgelaufen. Dafür aber gibt es in dem Österreicher Marco Kasper einen weiteren deutschsprachigen Spieler, der für die Zukunft der Red Wings stehen könnte. Der 19-jährige Center gab Anfang April im Spiel gegen die Toronto Maple Leafs sein NHL-Debüt. "Ich versuche mich nicht von außen unter Druck bringen zu lassen, sondern ich möchte mich auf meine Entwicklung fokussieren", sagt er über seine Zukunft. In der schwedischen SHL hat er bewiesen, auf hohem Niveau zu funktionieren.

    Wie bereits erwähnt soll Seider eine zunehmend größere Führungsrolle in der Verteidigung und im Team einnehmen (siehe auch Extra-Bericht).

    Stärken
    Der Kader der Red Wings bietet viel Potenzial, sodass sich der Blick nach oben richten dürfte. Bereits in der vergangenen Saison war eine positive Entwicklung festzustellen - nicht nur in der Gesamtpunktzahl, sondern auch bei den einzelnen Aspekten. Das Powerplay (21,1 Prozent, Platz 17 in der NHL) und die Penalty-Kill-Quote (78,3 Prozent, Platz 18) hatte sich gegenüber der Vorsaison verbessert. Selbiges trifft auf die Torausbeute (2,89 Tore, Platz 24) und die Anzahl der Gegentore (3,35 Tore, Platz 22) zu.

    Verbesserungspotenziale
    Auch wenn die Entwicklung der Red Wings positiv ist, sind die soeben genannten Statistiken noch stark verbesserungswürdig, um ein ernstzunehmender Playoff-Kandidat zu sein. Der Angriff muss insgesamt noch mehr Chancen kreieren als in der vergangenen Saison. Der Schnitt von 28,2 Schüssen pro Spiel war vergangene Saison der viertschwächste Wert der NHL. Zudem gingen die Red Wings schlecht mit Führungen um: In 42 Spielen traf Detroit zuerst, konnte aber nur 54,8 Prozent dieser Partien gewinnen.

    Vielversprechende Talente
    Der 20-jährige Verteidiger Simon Edvinsson ist ein echtes Ausnahmetalent und gab vergangene Saison sein NHL-Debüt (neun Spiele, zwei Assists). Mit seinen 1,99 Metern und 98 Kilogramm bringt er gute körperliche Voraussetzungen mit, ist zudem ein guter Linksschütze und exzellenter Schlittschuhläufer. Im Draft haben sich die Red Wings weiter verstärkt. Der 18-jährige Center Nate Danielson ist diesmal als Nummer-9-Pick der höchstgewählte Spieler dieser Franchise. Er bring ein exzellentes Spielverständnis mit und glänzte vergangene Saison in der WHL mit 33 Toren und 45 Assists.

    Playoff-Chancen
    Die Red Wings waren bereits in der vergangenen Saison ein ernsthafter Playoff-Kandidat. Dass sie die letzten vier Spiele verloren hatten, als die Playoffs bereits nicht mehr erreichbar waren, verfälscht ein wenig das Gesamtbild. In dieser Saison sollten sie erneut bis zum Saisonende um die Teilnahme an der K.O.-Phase kämpfen, vielleicht diesmal mit Erfolg.

    https://www.nhl.com/de/news/detroi…den/c-345571528

    Der Schweizer hat einen neuen NHL-Vertrag unterzeichnet
    Pius Suter äussert sich zu seiner Rolle bei den Canucks und wie er zu Eiszeit kommen wird

    Pius Suter hat bei den Vancouver Canucks einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Im Interview spricht er über seine neue Herausforderung.

    Der Center meint im Interview mit seinem neuen Team:
    "Die Canucks haben bereits seit mehreren Wochen Interesse gezeigt. Jetzt bin ich froh, dass es geklappt hat und ich weiss, wie es weitergeht. Ich freue mich darauf, loszulegen."

    Auf die Frage, wie Suter seine Position im neuen Team sieht, sagt er:
    "Ich kann alle drei offensiven Positionen spielen. Jetzt werden wir sehen, wo mich der Trainer brauchen wird."
    Auch über seine grossen Qualitäten im Defensivspiel äussert sich Suter:
    "Ich habe schon immer versucht, auch in der Defensive ein verlässlicher Spieler zu sein. Dabei ging es jeweils auch darum, mehr Eiszeit zu erhalten, damit ich zeigen kann, was ich kann.
    Es war schon immer Teil meines Spiels." In seinem neuen Team kennt er bereits den tschechischen Verteidiger Filip Hronek, mit dem er in den letzten beiden Saisons bei den Detroit Red Wings zusammenspielte. Noch weilt Pius Suter in der Schweiz und trainiert zusammen mit den anderen NHL-Schweizern.