Die Konsequenzen nach dem Covid-Fälschungsskandal sind für den ehemaligen Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer noch nicht ausgestanden. Wie ...
Roger Rönnberg geht in seine zweite Saison als Chefcoach von Fribourg-Gottéron. «Letzte Saison lief nicht alles perfekt», sagt er – trotz des Meistertitels.
Der NHL-Saurier Jeff Skinner (34) hat am Freitag seine erste Partie für Biel bestritten. Er ist noch etwa fünf Wochen von seinem besten Hockey entfernt.
Anwesenheitspflicht bei Gottéron: Saisonkartenbesitzer haben offenbar neuerdings ein Pflichtenheft
Der Boom um Gottéron ebbt nicht ab. Ab der neuen Saison will der Klub seine 7500 Saisonabonnementsbesitzer darum zu möglichst lückenloser Präsenz erziehen. Es ist ein heikles Unterfangen.
Wer hier einen Platz hat, muss auch kommen: die Spielstätte von Gottéron in Fribourg.
Anthony Anex / Keystone
Gottéron hat seinem Anhang im Frühjahr den ersten Titel der Klubgeschichte beschert. Es war eine Surprise, aber noch grösser war die Überraschung, die der Klub nun für seine Fans bereithielt: Wer als Saisonkartenbesitzer ab der am 15. September beginnenden Spielzeit 2026/27 mehr als acht Partien «unentschuldigt» verpasse, müsse damit rechnen, dass sein Abonnement nicht mehr verlängert werden könne. Das heisst: Wenn das Mittagsfondue moitié-moitié zum dritten Mal fiesen, rabiaten Durchfall auslöst, muss, wer der Religion Gottéron weiterhin regelmässig huldigen will, seine Essgewohnheiten womöglich langsam zu überdenken beginnen.
Es ist eine nachvollziehbare Massnahme des Klubs, einerseits, weil lange Wartelisten bestehen, für Fans und sogar Sponsoren, auch wenn die BCF-Arena über den Sommer erneut um einige Plätze erweitert werden konnte. Es hat etwas Unsolidarisches, wenn Sitze blockiert werden, wer nur Rosinen pickt und am Dienstag gegen Ajoie und Rapperswil lieber zu Hause mit leerem Blick ein bisschen die Decke anstarrt. Aber die Sache mit der Fairness ist nur eine Facette. Die Vereine wollen leere Sitze vor allem deshalb vermeiden, weil solche den Umsatz in der Gastronomie gefährden.
Ein Sitzplatzabonnement bei Gottéron kostet 1050 Franken. Viel Geld, aber man soll bitte schön schon zusätzlich vor Ort eifrig konsumieren. Es ist befremdend, wie dem Zuschauer jeder Franken aus den Rippen geleiert wird. Und wie er bevormundet wird, ob und wie er seine Tickets zu nutzen hat. Rund um den Globus ist eine Debatte darum losgebrochen, welche Pflichten ein Saisonkarteninhaber hat. Und bei allerlei populären Vereinen mit zu wenig Stadionkapazität, in Como und bei den Boca Juniors, fragen sich manche Anhänger: Was kommt als Nächstes? Eine Sing- und Klatschpflicht?
Man mag bei der Vorstellung von so viel orwellianischer Dystopie eilig abwinken, es wäre neu, dass Claqueure ihre Eintritte selbst bezahlen müssten. Aber in den USA ist es schon so weit. Die Los Angeles Clippers, ein Basketballteam, das in diesen Tagen gerade andere Sorgen hat, haben in ihrem 2024 eröffneten und zwei Milliarden Dollar teuren Stadion Intuit Dome eine Fan-Sektion namens The Wall eingeführt. Es sind Plätze, die mit einem ganzen Pflichtenheft einhergehen. Wer Tickets erstehen will, muss sich einer Art Gewissensprüfung unterziehen. Anfeuerungen für den Gegner sind verboten, und sei diesem gerade der schönste Spielzug oder ein Kunstwurf aus dem Nirgendwo gelungen. Wer in den untersten Reihen, der Supporter’s Section, stehen will, ist «angehalten», aktiv zu supporten, also zu singen und zu klatschen. Verstösse werden erst mit einer Warnkarte und dann mit einem Verweis aus der Sektion geahndet.
Bisher war man davon ausgegangen, dass Fans in erster Linie ins Stadion kommen, um unterhalten zu werden, vielleicht auch, um den Alltag zu vergessen, den öden Job. Dafür entrichten sie immer kostspieligere Eintritte, mit denen die üppigen Spielerlöhne mitfinanziert werden. Es scheint, als geriete diese lose Übereinkunft im modernen Sport hier und dort ins Wanken. Wir leben in wahrlich interessanten Zeiten.
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Was bei den Moitie-Moitie gilt, wird vermutlich auch bald bei uns gelten. Sofern es natürlich keine Revolte mit der Hellebarde geben wird.
Jep, Saison vorbei bevor sie losgegangen ist. Mal schauen was sie noch hinkriegen. Ich dachte, sie wollten die Halle sowieso in den nächsten 2 Jahren sanieren
Warum? Ein wenig Härte schadet nicht. Am Ende ja nix passiert.
Nicht zu beginn der Saison. Da machst du im schlimmsten Fall die Spieler kaputt respektive sie verletzen sich. Was hast du davon? Die Spiele in der NLA sind meistens schnell, technisch aber selten so physisch. Erst in den Playoffs wirds ruppig.
Unsere Mannschaft hat nach Spielschluss den Handshake verweigert. Find ich generell grundsätzlich unsportlich, war gestern aber irgendwie doch auch sehr nachvollziehbar. Mannheim wirklich eine ganz dumme Truppe.
War nicht letztes Jahr auch mit einer deutschen Mannschaft so ein Aggressionsproblem? Vielleicht sollte man dan halt andere Mannschaften einladen. 🤷♂️
Beim unterhaltsamen 5:1-Testsieg gegen Ingolstadt bestätigt der SC Bern den höchst erfreulichen Trend zu echtem Hockey. Aber nun gibt es eine bange Frage.
Marc Lüthi hat sein Amt als Verbandspräsident mit einer klugen und diplomatischen Geste begonnen – aber zwischen den Zeilen eine brisante Ankündigung gemacht.
...solange es bei Proteinpulver oder diesem und jenem Vitaminzusatz bleibt, und vor allem die Eltern ihre Aufsichtspflicht wahrnehmen, ist das sicher so. Nicht unterschätzen sollte man allerdings, dass der Zugang zu weitaus weniger harmlosen "Stoffen" nicht schwierig ist, und Jugendliche durch das Gefasel von Influencern und durch Kollegen, welche mit dem Zeugs experimentieren, leicht beeinflussbar sind.
Ja, da muss ich meine Jungs jeweils bremsen. Gestern kam er mit einem indischen Kraut, dass ich noch nie gehört habe. Das habe sein Sportlehrer gesagt , das sei gut. Eine kurze Recherche im Internet hat ergeben, dass es für Minderjährige nicht ohne ist.
Haha ja. Gibt seit ein paar Jahren einen riesen Hype bei den Jungen rund um Proteinpulver und High-Protein-Produkte, stark gepusht durch Social Media. Da wird schnell vermittelt, man brauche 1,5-2 g Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht, sonst klappt’s mit dem Muskelaufbau nicht bzw. man verliert sogar Muskeln - obwohl die allgemeinen Empfehlungen deutlich tiefer liegen und wir hier in Europa ohnehin keinen Eiweissmangel haben. Teilweise sieht man auf YouTube schon 10-12-Jährige mit ihrem Proteinpulver. Und gerade die Jungen, die Sport machen, lieben es natürlich, ihre Proteinzufuhr zu tracken, das ist schon so.
Es wird sicherlich aufgrund der vielen Social Media Stars und Influencer präsenter und die Jugendlichen sind dafür ein enorm gutes Zielpublikum und saugen alles auf. Jedoch hat mir schon mein Fitness Coach vor x-Jahren gesagt, dass für den Muskelaufbau 1.5 -2g Protein pro KG nötig sind. Demzufolge nicht neu. Als "fauler" Vater muss ich aber das Thema Proteinshake in Schutz nehmen. Es ist sehr praktisch, wenn die Kiddies nach ihrem Training, abends um 21Uhr, ihren Shake machen und trinken, anstatt sie nochmals bekochen zu müssen. Das ist für mich ein Mehrwert, respektive eine grosse Unterstützung und sie kriegen genug Eiweiss.
Was für mich neu ist, ist die enorme Vielfalt und Verfügbarkeit, auch an Supplements. Da gibt es Sachen, das ist krass. Ich sage meiner Frau immer wieder, dass wenn die Polizei aus irgendeinem Grund mal bei uns vorbeischaut, vermutlich ihr ganzes Analyselabor für Wochen auslasten könnte, bis sie sicher sind, dass es keine Drogen sind. Ich weiss, Supplements sind auch viel Schabernack und Streitpunkte, genauso wie deine Vitamin-C Tablette jeden Morgen. Wäre ja vermutlich bei einer gesunden Ernährung ja auch nicht nötig. Aber wir essen ja alle nicht immer gesund.. Dafür gibt es das ja..Ein Beispiel ist Ka-Ex (Schweizer Erfindung), die Jungs in der Garderobe lachen mich jeweils aus, wenn sie das sehen. Ich jedoch, fühle mich am nächsten Tag wesentlich weniger gerädert, als wenn ich auf das Ka-Ex verzichte. Wie gesagt, persönliches Empfinden für meine alten geschundenen Knochen.
Langer Rede kurzer Sinn, was ich eigentlich sagen wollte. Es gibt kein richtig oder falsch. Jeder hat andere Voraussetzungen, andere Körper und Aktivitäten. Entsprechend soll jeder das auch machen, was für ihn Sinn ergibt.
Leonardo Genoni hütet auch zukünftig das Tor des EV Zug. Der 38-jährige Top-Goalie hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert – und zwar gleich bis im Sommer 2030.
Kommt bei den Junioren darauf an, wie gut das Mami kocht und bei den Älteren dann die Frau.
Jein. Es ist eher eine Frage der Portionengrösse sowie des Proteinbedarfs. Wer 16-jährige, gefrässige Hockey-Monster betreut, weiss was ich meine. Nicht ganz günstig und viel Aufwand.😅