Beiträge von Supreme

    Sport gegen Schildbürger

    Nati spielt trotz Verbot mit Wappen an der WM

    Das Institut für geistiges Eigentum will der Eishockey-Nati den Gebrauch des Schweizer Wappens verbieten. Im Sommer muss sich das Parlament mit dem Fall befassen, der Züge einer Schildbürgerei trägt.

    Wenn Niederreiter und Co. am Freitag gegen Norwegen in die Eishockey-WM 2024 steigen, werden sie das wie bisher mit dem Schweizer Wappen auf der Brust tun. Eigentlich dürfte die Nati das Wappen ja nicht mehr tragen – zumindest dann, wenn es nach dem Willen des Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) geht. Das Wappenschutzgesetz wurde 2017 eingeführt und verbietet den Gebrauch für geschäftliche Zwecke – ausser man erhält die Lizenz zur Nutzung, wie zum Beispiel der Sackmesserhersteller Victorinox oder der TCS.

    Die Bundesbeamten vertreten die Meinung, dass sich der Schweizerische Eishockey-Verband (SIHF) nicht hartnäckig genug um diese Lizenz bemüht hat. Bei einem Missbrauch des Wappens droht theoretisch gar eine Freiheitsstrafe von einem Jahr oder eine Geldstrafe. Aber wen würden die Beamten einlochen oder büssen? Die gesamte Nati? Oder nur den CEO Patrick Bloch, der sich seit 2018 mit Politikern auf höchster Ebene um eine Lösung bemüht? «Wir werden in Prag wie gewohnt auflaufen», sagt Bloch.

    Flagge zeigen geht – Wappen tragen nicht

    Der Zoff hält inzwischen Bundesbern auf Trab, National- und Ständerat werden sich in der Sommer-Session (27. Mai bis 14. Juni) mit dem Thema befassen müssen, entsprechende Vorstösse wurden längst eingereicht. Danach dürfte der Wappenzoff beendet sein, der irgendwie an einen Schildbürgerstreich erinnert.

    Der Fussball-Verband hat mit dem Wappen übrigens keine Probleme: Schon seit den 80er-Jahren tragen die Auswahlteams das Schweizerkreuz nicht mehr als Wappen, sondern in Flaggenform.

    Die Eishockey-WM dauert bis am 26. Mai – dann wird in Prag der Final ausgetragen. Am Tag danach startet die Sommersession des Parlaments. Gemäss Insiderinformationen aus Bern wird die sportliche Erfolgsbilanz der Schweizer Nati den Entscheid der Politiker allerdings nicht nachhaltig beeinflussen. «Es muss doch selbstverständlich sein, dass Schweizer Nationalteams das Schweizer Wappen nutzen können», sagte SP-Nationalrat Matthias Aebischer am 13. März zu Blick. «Wenn hier eine Gesetzeslücke besteht, muss diese eben geschlossen werden. Der Amtsschimmel muss hier im Zaum gehalten werden.»

    Ich denke das wird morgen fix kommuniziert 😉Denke aber nicht das Fiala kommt, seine Frau hochschwanger.

    Naja, Weibel hat von 3 Spielern gesprochen bei denen es gut aussieht. Habe aber nicht alle Namen mehr präsent

    truurig ja - was hets brucht am Samstig / Sunntig schnall all Spieler zämetrummle und än Alass mache? Schlussendlich hand t'Spieler au freud ka wann mir Fans s'Team über die ganz Saison unterstützt hand.

    Ambrì wo sit Jahre kein Bluemetopf günnt (sorry Spengler Cup vergasse), schaffts immer äs Abschlussfescht z'mache - wieso mir nöd?

    Aber ein Tag nachem Titel t'Rachnig z'verschicke für die neu Saison das bringets ane - naja

    Hey de Bodi isch scho am schaffe, was wettsch de no go zämetrummle? 😀

    Dahlström zu Lugano, LaLeggia weg

    Der HC Lugano hat für die nächsten zwei Saisons den schwedischen Verteidiger Carl Dahlström verpflichtet. Der 29-jährige wechselt von Färjestad ins Tessin, davor konnte er sich während mehrerer Saisons in Nordamerika nicht nachhaltig in der NHL durchsetzen.

    Mit dem Abwehrspieler Joey LaLeggiadagegen wird der Vertrag ein Jahr vor Ablauf im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Der Kanadier erzielte in seiner einzigen Saison bei den Bianconeri in 39 Spielen 9 Tore und 17 Assists. (sda)

    Schwede Bengtsson zwei weitere Jahre beim EV Zug

    Der Schwede Lukas Bengtsson hat den Vertrag mit dem EV Zug vorzeitig um zwei Saisons verlängert. Der 30-jährige Verteidiger, der im vergangenen Sommer von den Växjö Lakers nach dem Gewinn des Meistertitels in die Schweiz gewechselt hat, bindet sich damit für die nächsten drei Jahre an die Innerschweizer. (abu/sda)

    Schad sind nun die Playoff vorbei. War wirklich eine gute Zeit. Das Finale mit Ups (Heimsiege) und Downs(Auswärtsspiele) aber sehr intensiv und nerven aufreibend.Jetzt sind wir Meister und die Saison vorbei. Nun geht es ewigs bis die neue Saison anfängt. Dann wieder gefühlte 1000 Spiele in welchen es um nicht viel geht. Bis dann wieder 2 Monate lang die post abgeht. Ja das ist das Leben eines Eishockeyfans .

    Habe bereits die Mail der National League erhalten, am 17. September geht es los mit der Saison 24/25. :mrgreen:

    und bis dahin haben wir immerhin noch eine Hockey-WM und für Spinner wie mich noch die Fussball-EM.

    Es wird somit eine sehr kurzweilige Zeit bis zur nächsten Saison.

    Übrigens in meinem Fitness-Center haben die Jungs der 1./2. Liga bereits wieder mit dem Sommertraining begonnen. :hockey:

    Es „freut“ mich doch, dass ich nicht der einzige bin mit diesen Problemen.
    Florida würde mich auch reizen. :floet:
    Aber heute Abend heisst es: :zsc:


    Wüthrich und Marchon nicht mehr beim Nationalteam

    Vier kommen, zwei rücken nicht mehr zur Hockey-Nati ein. Für die vierte WM-Vorbereitungswoche bietet Trainer Patrick Fischer Goalie Philip Wüthrich und Stürmer Marc Marchon nicht mehr auf. Stattdessen sind ab dieser Woche mit Nico Hischier, Jonas Siegenthaler, Akira Schmid und Philipp Kurashev vier Spieler aus der NHL neu mit von der Partie.

    Nach den beiden Testspiel-Siegen gegen Lettland zum Ende der dritten Vorbereitungswoche steht für die Schweiz vor dem WM-Start am 10. Mai gegen Norwegen kommende Woche noch das Vierländer-Turnier im Rahmen der Euro Hockey Tour mit den Partien gegen Schweden (am Donnerstag in Kloten), Finnland und Tschechien (in Brünn) im Programm.

    Mit weiteren Mutationen ist im Verlauf der Woche zu rechnen. Zum Nationalteam stossen bis zum WM-Auftakt noch die Nationalspieler der Playoff-Finalisten ZSC Lions und Lausanne, sowie allenfalls weitere NHL-Akteure, die aus den Playoffs um den Stanley Cup ausscheiden. (abu/sda)

    Drei neue Imports für den SCB

    Der SC Bern hat Verteidiger Anton Lindholm sowie die Stürmer Victor Ejdsell und Kalle Kossila für zwei Saisons bis Frühling 2026 unter Vertrag genommen. Alle drei Spieler waren zuletzt in Schweden Tätig – Lindholm kommt von Leksand, Ejdsell war bei Färjestad und Kossila stand zuletzt bei den Växjö Lakers unter Vertrag.