Beiträge von Mirko

     «Wir haben ein ziemlich gutes Team. Das müssen wir noch aufs Eis kriegen, noch klickt es nicht richtig. Aber wenn wir das hinkriegen, dann wird es für jeden Gegner schwierig gegen uns.»

    Wie oft habe ich das beim ZSC schon gehört im Sinne von "wenn es um etwas geht dann klappt das schon"... Ich hoffe die Spieler sehen auch dass man dafür nicht nur schön spielen sondern auch aktiv dafür arbeiten muss dass es "klick" macht

    scheint so, habe nichts dagegen

    Verlässt der Schwede die Lions?

    Avangard Omsk soll an sofortiger Grönborg-Verpflichtung interessiert sein

    Wie ist das denn möglich?

    Bei Avangard Omsk ist doch aktuell der Trainergott Bob Hartley persönlich im Amt? Und die wollen diesen Superstar und Titelgaranten durch einen Versager-Schweden auswechseln? :nixwiss:

    eine schlagzeile, die viele nicht lesen wollen, passt halt nicht in ihr weltbild des fussballfans. ist aber trotzdem wahr. wahrer jedenfalls, als dass die ganze sk am samstag den pyrowerfern applaudiert hat.

    Ich lese im Artikel: EIN FCZ-Fan steigt über den Zaun und "stürmt den Platz" und wird dann von einem FCZ-Security und EINEM anderen Fan wieder zurüpck beordert. Ja, da hat die ganze Kurve den grossen "Platzsturm" wahrlich heroisch verhindert.

    Mit der Aussage zu dem Penaltyschiessen gehe ich nicht ganz konform mit dir. Einerseits hat dies darüber entschieden, wer nun einen Punkt mehr bekommt und andererseits kann es im Playoff über die nächste Runde oder gar den Meister entscheiden.

    Ich habe jetzt Waeber gestern nicht so schlecht gesehen bzw. in den ersten beiden Dritteln hat er uns lange im Spiel gehalten und den einen oder anderen BigSave gemacht. Selbst in der NHL machen die Torhüter dann und wann noch einen Fehlgriff in einem Spiel, in dem sie ansonsten gut performen. Waeber steht aktuell Ligaweit auf Rang 5 und performt aktuell noch "überdurchschnittlich".

    Ähm, in den Playoffs entscheidet nicht mehr das Penaltyschiessen, wer das Spiel gewinnen wird... Ich gehe aber mit dir einig dass die Kreativität bei unseren Spielern nicht gerade hoch ist. Gut, bei Rappi ja auch nicht wirklich, Cervenka ausgenommen.

    Und betreffend Goalie: ja, Waeber hat gestern ein Ei kassiert. Das ist das Los des Goalies, ein grosser Fehler führt fast immer zum Tor. Ansonsten hat er uns effektiv im Spiel gehalten. Auch er darf mal einen Fehler machen, andere Spieler machen pro Match 5-10 Fehler ohne dass die halt gerade zum Tor führen.

    Spannend... Als es im ersten Jahr gut gelaufen ist, wurde immer betont dass Grönborg zwar ein "geborener Schwede" ist aber eigentlich eher amerikanisch geprägt sei. Jetzt wo es nicht läuft wird plötzlich wieder das schwedische Element betont :roll:

    Habe zwar erst nach dem ZSC eingeschaltet, aber das war ja mal ein Cup-Fight gestern und das geile Penaltyschiessen am Schluss hat den enttäuschenden ZSC-Auftritt mehr als kompensiert 8)

    Es ist schwierig fuer mich Schweizer Franken aus den USA zu senden. Wenn Dir das recht ist sende ich Dir einen Check nach Florida so bald Du dort bist.

    :oldie: Einen Check habe ich glaube ich hier etwa vor 20 Jahren das letzte Mal bekommen...


    Die 360-Grad-Lösung bietet Besuchenden der Swiss Life Arena zukünftig ein einzigartiges Erlebnis.

    Das wird dann wohl vor allem ein "einzigartiges Werbeerlebnis" werden...

    Im Tagi (!) heute ein Artikel über Fribourg:

    Die ewigen Verlierer gehören plötzlich zu den Besten Europas

    Sie waren noch nie Schweizer Meister, kannten jahrelang nur Hohn und Spott. Nun hat sich Fribourg Gottéron eine neue Mentalität zugelegt . Mit Erfolg

    Ja, ich bin auch beeindruckt was Fribourg aktuell leistet. Aber hier gleich von "einer neuen Mentalität" zu sprechen, ein paar Monate nachdem man sang- und klanglos in den Playoffs gescheitert ist? Es ist nicht das erste Mal dass sie in der Quali gut dran sind.

    Was mir auch noch aufgefallen ist gestern:

    Das PP war ja eine Stärke von uns, weil man sehr variabel gespielt hat. Gestern war es wieder wie in der Freddy-Zeit. Man spielt immer und immer wieder Ghetto an für einen One Tier, und der Gegner kann sich problemlos darauf einstellen...

    Ich frage mich nach wie vor, ob die CHL für die Clubs wirklich so der Burner ist, wo sie alles für den Erfolg tun... Zumindest bei den Fans definitiv nicht. Von Zürich müssen wir ja schon gar nicht sprechen. Aber auch bspw. in Fribourg wo Hockey DIE Sportart Nr. 1 ist, wo man aktuell eine Euphorie hat und wo die CHL-Gruppenphase bei der Saisonkarte dabei ist kommt nicht mal ein Drittel ins Stadion zum Spitzenspiel der Gruppe.

    Betreffend Niveau ist es sicher ein Zwischending. Die National League ist sicher nicht so gut wie sie einige machen wollen à la "die beste Liga ausserhalb der NHL", aber auch nicht so schlecht wie hier immer mal wieder einzelne weismachen wollen... Da bin ich bei Colin, das Niveau über eine ganze Saison inkl. Playoffs ist bei uns garantiert noch höher als in der DEL.

    https://www.watson.ch/sport/analyse/…ibourg-gotteron

    Hier wird bestätigt was ich schon befürchtet habe - mit Fribourg ist zu rechnen!

    Mein Fluch von 1980 (die werden nie Meister!) hat zwar bis heute gehalten:mrgreen::suff:

    War doch schon ab und an so, dass Fribourg zu Beginn der Saison oben war, glaube auch letzte Saison.

    Mit zunehmender Dauer hat man sich ins Mittelfeld bewegt, und als dann Playoffhockey gefragt war ist man sang- und klanglos gescheitert.

    Die Corona-Saison warf Lukas Flüeler aus der Bahn

    Nach einer schwierigen Zeit überzeugt Lukas Flüeler mit starken Leistungen. Doch sein Vertrag läuft aus, und ZSC-Sportchef Sven Leuenberger hat noch nicht mit ihm geredet.

    Lukas Flüeler ist kein Grübler, sondern einer, der das Leben nicht so schwer nimmt. Einer, der auch einmal abschalten kann, gerne golfen geht oder gut essen, sich nicht die ganze Zeit den Kopf übers Eishockey zerbricht. Sonst hätte der Pfäffiker in Zürich nicht so erfolgreich die Nachfolge des grossen Ari Sulander antreten können. Doch dann kam Corona und warf ihn aus der Bahn.

    Der 1,92-Meter-Hüne steht am Samstag spät im leeren Hallenstadion und blickt zurück: «Ich liess mich durch die ganze Corona-Geschichte viel zu fest durcheinanderbringen. Ohne die Zuschauer fehlten die Emotionen. Als ich gut spielte, kam wieder eine Quarantäne, und danach fand ich nicht mehr richtig zu meinem Spiel. Dann fing ich mir im Dezember selber Corona ein und brauchte einen Monat, bis ich wieder voll da war.»

    Wie stark erwischte ihn das Virus? «Ich hatte die bekannten Symptome. Aber ich will das nicht als Ausrede nehmen. Ich bin nicht zufrieden damit, wie ich mental auf all das reagierte. Ich überlegte viel zu viel.» Und bald einmal war für ihn der Zug abgefahren, setzte Rikard Grönborg auf seinen jüngeren Konkurrenten Ludovic Waeber.

    «Ich dachte, irgendwann gebe ich wieder Gas und es kommt wieder», sagt Flüeler. «Aber dann spielte ich nicht mehr. Nicht im Cup, nicht im Playoff. Mir glitt das Ganze aus den Händen.» So findet er sich knapp zwei Wochen vor seinem 33. Geburtstag in einer für ihn neuen Situation wieder: Er kämpft um einen neuen Vertrag. Bisher hatte der vierfache Meistergoalie bei den ZSC Lions stets frühzeitig um mehrere Jahre verlängert. Nun läuft sein Vertrag aus, und Sportchef Sven Leuenberger hat noch nicht mit ihm geredet. Dafür wurde kürzlich Waeber für drei weitere Jahre bis 2025 an die Zürcher gebunden. Ein klares Zeichen.

    Kommt dazu, dass Flüeler keinen Agenten mehr hat. Sein langjähriger Vertreter Gérald Métroz ist nicht mehr aktiv, schon seinen letzten Vertrag handelte Flüeler 2018 direkt aus. «Ich habe niemanden, der in der Liga herumposaunt, ich sei zu haben», sagt er. Allerdings wäre das auch nicht in seinem Sinn, wie er sofort anfügt. «Jeder, der mich kennt, der weiss: Ich spielte mein erstes National-League-Spiel in Zürich und will auch das letzte hier spielen.»

    Was Flüeler tun kann: es Leuenberger so schwer wie möglich machen, in Zukunft auf ihn zu verzichten. Das gelingt ihm bislang gut. Er hat in der Meisterschaft vier von fünf Spielen gewonnen und bisher die besten Statistiken aller NL-Goalies: 1,79 Gegentore im Schnitt und eine Fangquote von 93,53 Prozent. Zum Vergleich: Waeber steht bei 2,44 Gegentoren und 91,75 Prozent. Auch das sind gute Werte. Am Samstag beim 2:4 gegen die SCL Tigers überzeugte der Freiburger aber für einmal nicht – wie das ganze Team. Flüeler macht sich nicht so viel aus Statistiken. «Ich schaute noch nie gross auf die Fangquote und solche Dinge», sagt er. «Ich gewinne einfach gern. Spiele und Meisterschaften.» Das 5:1 am Freitag in Biel habe Spass gemacht. Trotzdem stand am Samstag wieder Waeber im Tor. Der 25-Jährige hat inklusive Champions League zehn Partien erhalten, Flüeler sieben. Immerhin. Er hat sich mit seinen starken Leistungen wieder ins Spiel gebracht.

    Leuenberger sagt: «Flüeler spielt definitiv wieder besser als letzte Saison, er hat sein Selbstvertrauen wiedergefunden und gewinnt wieder regelmässig. Ich habe ihm gesagt, dass wir ihm eine Chance geben, ihn genau beobachten. Aber jetzt ist es noch zu früh, um einen Schluss zu ziehen.»

    Ein wichtiger Baustein für Flüeler war, dass ihm die ZSC Lions einen persönlichen Fitnesstrainer zur Seite stellten: den Deutschen Stephan Schallenberg, der auch für die U-17 und die U-20 tätig ist. Im Sommer trainierten sie zweimal täglich miteinander, auch während der Saison arbeiten sie an spielfreien Tagen miteinander. Flüeler sagt: «Ich habe zwei, drei Baustellen an meinem Körper, an denen ich ständig arbeiten muss. Die Adduktoren, der Rücken, die typischen Goaliekrankheiten. Die speziellen Goalieübungen, mit denen ich den Rumpf und die Adduktoren stabilisiere, haben mir sehr geholfen.» Auf die Idee eines spezifischeren Trainings für Flüeler hätte man angesichts seiner Verletzungsanfälligkeit schon früher kommen können. Aber vielleicht war es ja gerade noch rechtzeitig, um ihm einen goldenen Herbst zu ermöglichen beim Club seines Herzens. Doch was, wenn er bei den Lions keinen Vertrag mehr bekommt? Flüeler kneift die Augen zusammen und sagt bestimmt: «Damit möchte ich mich momentan nicht befassen.» (Simon Graf)

    Eine Lehre für die Zukunft!

    Eigentlich hätten wir aus der Erfahrung von letzter Saison etc. schon genug solcher Lehren haben sollen…

    Gestern war auch noch der falsche Mann im Tor. Flüeler ist heiss, er sollte m.E. mehr spielen, war aber back-to-back darum ok.

    Auch wenn er heiss ist, hätte auch ich ihn nicht eingesetzt. Wir wissen ja wie verletzungsanfällig er ist… Und Waeber hatte in der CHL ja auch einen Shutout.

    Er steht fast im Torraum und schlägt mit dem rechten Ellenbogen auch noch auf die Stockhand. Ein völlig zurecht annullierter Treffer.

    https://howtheyplay.com/team-sports/Ba…ey-Visual-Guide

    Zitat

    Players must make all efforts to avoid contact with the goaltender while he is in the crease (the blue paint in front of the goal.) Players are also prohibited from facing the goaltender and waving in his face or other acts of distraction. It is permitted to stand in front of the goaltender and screen (block his vision) as long as he does not make contact or distracting motions.