Beiträge von ZSC4E

    Durchaus sinnvoll. Wenn man bedenkt dass die meisten die Covid Erkrankung spätestens nach ein paar Wochen in kleinster Weise mehr spüren, dann sind so Fälle wie jetzt der von Carr einer ist unberechenbar.

    Bei Azevedo Rücken wäre ich mir auch noch nicht so sicher wies da weitergeht. Rücken sind auch immer 50%-50%

    Die Polen spielten eben clever und lullten den ZSC immer wieder ein, für mich passt "naiv" wesentlich besser. Aber löst halt nicht die gleichen Emotionen für eine Schlagzeile aus.


    Für den ZSC halt eher ein Vorbereitungsspiel. Schlussendlich ist der Gradmesser Rögle und nicht Katowice. Natürlich, die Leistungsträger blieben einiges schuldig

    Naiv passt eigentlich sehr gut zum Auftritt. Schade hat man das aber nicht nach 20, Minuten konsequent korrigiert.

    Habe die Spiele nicht gesehen, aber Rögle hat eventuell auch naiv gestartet, gegen beide Gegner. Aber die haben beide Spiele noch gewonnen nach Rückstand.

    Klingt sehr logisch und ist reine Theorie. Du implizierst, dass es die Verantwortlichen nicht bewusst sind. Wie willst du die Spieler motivieren, intristisch oder extrinsisch?

    Nein, ich sage damit dass das den Verantwortlichen sehr wohl bewusst ist. Aber es gelingt nicht, dass die Spieler die Finger ausm A ziehen.

    Das hat nicht mit Motivation zu tun, sondern mit Einstellung.

    56. Minute, 1:6 durch Mikko Lehtonen: Was für ein Hammer! Texier spielt zu Lehtonen und dieser hämmert den Puck vom Bullykreis wunderbar über die Stockhand von Roy in den Winkel!

    Habe das ganze Spiel auf seine Schüsse gewartet. Dann dieser Ansatzlose Schuss. Lehtonen wird Noreau mehr als vergessen machen. Offensiv viel diverser und unberechenbarer, Defensiv Grundsolide.

    Genau! Auf MySports 3 wird morgen ZSC überträgt. Um 19:00 beginnt das Spiel

    Auch wenn heute erst Der 1.9. Ist, wir zusammen mit Zug die kürzeste Pause hatten, bin ich voll bereit und absolut ready für Eishockey. Freue mich auf das Spiel und vor allem einen ersten Blick auf Lehtonen und Texier zu werfen.

    Ein "für" zuwenig.

    Die sportliche Gesamtverantwortung liegt beim Sportchef. Für das wird er auch bezahlt.

    Gut deshalb hat er aus meiner Sicht nach RG noch eine letzte Chance einen Trainer hinzustellen, der die Mannschaft zum Titel führen kann.

    Mit den CL Spielen werden die Betroffenen Mannschaften zusätzlich belastet, da gibt es schon mal Differenzen. Da stellt sich für eine Topmannschaft (die es weit schaffen könnte) die Frage, ob es Sinn macht bist zum Schluss durchzuziehen um dann vielleicht im PO kraftlos aufzutreten (These)

    CHL Belastungen kompensiert man idealerweise mit grösserem Kader um überall erfolgreich zu sein. Wobei das ist mir im Eishockey nie so aufgefallen wie das im Fussball ziemlich offensichtlich ist.

    Nichtsdestotrotz spielen alle Teams um die PO Quali und anschliessend wollen alle 8 so weit wie möglich kommen. Also gleiche Voraussetzungen.

    Auch stellt sich die Frage, ob genügend Energie vorhanden ist, permanent mit Maximalleistung vollgas gute 8 Monate ich durchszuspielen, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass z.B. Ajoie die Maximalleistung letzte Saison auf den Playoff geplant haben.

    Man gibt nicht 24/7 Maximalleistung. Und auch nicht 8 Monate am Stück (Nati Pause, Spengler Cup.) Genau deshalb gibt es die Periodisierung, Trainungsumfang wird reduziert, es gibt Platz für Erholung. Wie oft lamentieren wir, es reiche halt nicht nur 50 Minuten zu spielen. Oder erst in den letzten 10 Minuten Gas zu geben. Nur weil man nicht mehr spektakulär vollgas anrennt heisst das nicht es ist nicht intensiv konsequent das Spiel zu kontrollieren und zu verhindern dass der Gegner wieder rankommen kann. Hinsichtlich

    Ajoie ist ein scheiss Beispiel. In der Theorie müssten die gegen den Abstieg spielen und fürs oben bleiben am Schluss "in Topform" sein.

    Was das OYM und so betrifft. Die betreuen weit mehr als nur den EVZ. Da kommen auch Zig Einzelsportler hin. Der Vorteil Ist sicher das Interprofessionelle Team und die Infrastruktur. Der ZSC könnte durchaus gleichziehen indem ein entsprechendes Team zusammengestellt wird aus Trainings und Ernährungswissenschaftler und Athletiktrainer. Dafür braucht es kein OYM mit 75 Mitarbeitern. Wissenschaft ist für alle verfügbar. Die Anschaffung der Technik ist sicher einfacher wenn du es in einem riesigen Kompetenzentrum hast. Aber grundsätzlich: Athletische Eigenschaften messen alle die ein fundiertes Athletiktraining für den Verein organisieren. Mattia Stendahl weiss sicher auch wie er evidenzbasiert und sportartspezifisch arbeitet..

    Aber wir sind thematisch auf eine viel komplexere Fragestellung gekommen.

    Die Frage war eigentlich. Warum sollte ein ZSC und ein Rappi (oder sonst irgendwelche 2 Teams) unterschiedlich bezüglich Topform planen, wenn beide mehr oder weniger die gleiche Meisterschaftssaison Vor sich haben?

    Ich war nie Spitzensportler. Aber ein Formaufbau ist doch das A und O! Sprich auf Punkt X bestmöglich vorbereitet zu sein. Physisch, mental.

    Ja aber die Fähigkeiten müssen Trainiert werden. Und für gewisse trainingseffekte braucht es ein gewisses Mass an Trainingsvolumen und Kontinuität über einen Mindestzeitraum. Und die Termine (Spiele) setzen dir Grenzen für das Trainingsvolumen da Erholungsfaktor und Verletzungsrisiko noch wichtiger ist. Ich behaupte während der Quali werden die Spieler in den messbaren Fähigkeiten nicht mehr viel besser, im Speed zB.

    Es gibt immer Gründe Quellen, Grundlagen nicht preiszugeben.

    Für mich würde es reichen, wenn du oberflächlich erläutern würdest, woher du deine Erfahrungen hast, ohne Namen oder Vereine zu nennen. Denn deine "Thesen" hast du ganz schön als absolut dargestellt, wie wenn du eben Insider wärst. Anyway, kann auch gut ohne damit leben.

    Idealerweise bist du ab Playoff in Topform bzw. hast dann die meisten Spieler auf dem

    Zenith.

    Natürlich. Gilt aber für alle Mannschaften in der Liga die sich in den Playoffs sehen. Die Saison Planung ist diesbezüglich vom Verlauf her bei allen sehr ähnlich. Witzig dass Danny dies nun als für sich bestätigend ansieht, denn er hat explizit behauptet dass es zwischen "Top-Teams" und den anderen Unterschiede gibt.

    Und was heisst schon Top-Form. Die athletischen Grundlagen werden in einer sauberen Vorbereitung trainiert, hohes Trainingsvolumen und Trainingsintensität bis Saisonstart dann auch idR sehr hoch. Sobald man Spielfreie Zeiten hat peakt sich Trainingsintensität und Trainingsvolumen wahrscheinlich wieder ab und an. Aber für Kraft und Fitness Aufbau gibt es nicht mehr wirklich Zeit während der Saison. Je nachdem wie viele Spiele/Wettkämpfe man dann absolviert wird hauptsächlich das Trainingsvolumen reduziert, also Anzahl Einheiten oder Übungen, Dauer der Einheiten und Übungen. Die Intensität der Einheit ist aber sinnvollerweise trotzdem sehr hoch (Bsp. Maximale Sprints, aber halt nicht 100 Sprints).


    Bei den Spielen denke ich gehen alle Mannschaften mit dem Vorhaben rein so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Von Anfang an. Automatismen und das Zusammenspiel sind vermutlich die Punkte die im Verlauf der Saison am ehesten "in Form" gebracht werden können.