Beiträge von Reto

    (ok wenn sie nicht geimpft sind, hält sich mein mitleid mittlerweile in grenzen)).

    Sehe ich nicht viel anders, aber hält sich Dein Mitleid auch bei Rauchern mit Lungenkrebs in Grenzen und bei ganz vielen anderen Sachen, welche die Leute hätten verhindern können? Oder nur dann, wenn du sie nicht kennst?

    Haha, sorry. Kleiner unseriöser Input (im Gegensatz zu sonst allem, was ich jeweils schreibe).

    Wer heisst Ständer mit Nachnamen und tauft seinen Sohn dann Steve?

    Und ich muss weiss Gott nicht über Namen lachen, aber den Vornamen kann man ja noch selber wählen...

    was aber gar nicht geht: in einer diskussion letzte woche, meinte eine sich partout nicht impfen lassen wollende kollegin, dass ich ein egoist sei. ich hätte die pflicht die maske aufzusetzen um
    die ungeimpften zu schützen…so eine argumentation habe ich bis dahin noch nie gehört. und ich finde sie auch ein paar tage später immer noch einfach nur scheisse.

    Absolut nicht nachvollziehbar. Wer sich jetzt (freiwillig) nicht impft, geht bewusst das Risiko ein, sich anzustecken und hat meiner Meinung nach kein Recht, nachher zu jammern, wenn der Verlauf doch schlimmer wird, als man für sich vorausgesagt hat.

    Alle anderen Rechte sollen natürlich behalten werden und es ist genau in etwa gleich bedenklich, wenn Politiker vorschlagen, dass Ungeimpfte die Corona-Behandlungskosten selber tragen sollen usw.

    Die Welt war schon länger komisch, aber sie ist in den letzten zwei Jahren noch viel komischer geworden. Was man täglich liest und auch erlebt, könnte man kaum einem erklären, wenn man zwei Jahre in der Zeit zurückreisen würde ;)

    Wenn ich, nach fundiertem google-Studium lese, dass man ab einem BMI ab 30 als adipös gilt, dann muss ich mir ja noch weniger Sorgen machen.

    Eben doch, siehe Opernhaus und Tonhalle mit der zusätzlichen Maskenpflicht. Vielleicht kommen ja zukünftig noch mehr damit

    Klar doch. Wir leben jetzt sie knapp 1 1/2 Jahren in einem von Angst und Panik bestimmten Umfeld.

    Das wird sich bei einigen mit kompletter Überreaktion auswirken. Der Kellner, der die Pizza an den Tisch trägt, könnte mit seinem Speuz die Pizza verseuchen und soll gefälligst eine Maske tragen und auch sonst wird jede und jeder als potenzielle Gefahr angesehen.

    Wer früher noch belächelt wurde, weil er / sie sich ständig mit Desinfektionsmittel die Hände gerieben hat, wegen jedem Bisschen, fühlt sich heute in allem bestätigt.

    Wobei man schon anerkennen muss, dass im Opernhaus mehr aus der Risiko-Gruppe unterwegs sind, als an anderen Orten. Die Frage ist aber, wie viele von denen tatsächlich noch ewig so weitermachen wollen...

    Lustig, dass snowcat auch erkennt, dass diejenigen, die jetzt 1 1/2 Jahre lang darüber diskutiert haben, dass die Leute zu einem grossen Teil mit und nicht an Corona gestorben sind, jetzt das Spielchen umdrehen und jeden, der stirbt, als Impf-Toten hinstellen wollen.

    Schon sehr anstrengend, wie sich die Medienwelt (da kann die alte Medienwelt, wie wir sie noch ohne die sozialen Medien kannten, ja nicht so viel dafür), verändert hat.

    Für mich zeigt das einmal mehr, dass es auch anderen hier die Zeit wert sein sollte, seine Beiträge zu lesen und nicht nur darunter zu schreiben, wie blöd sie doch sind...

    Ich meine, dass man im Umgang mit älteren oder verletzlichen (neudeutsch: vulnerablen) Personen sowieso schauen muss, dass man keine Bakterien, Viren oder Keime überträgt. Wenn man den Leuten vorgibt, dass sie sich impfen sollen, kann ich mir auch vorstellen, dass die eine oder der andere im Stolz verletzt ist, weil sie den ganzen Tag vorsichtig sind im Umgang mit ihren Patienten. Nur zur Erklärung, damit du auch verstehst, was ich mir als Grund für die Abneigung gegen die Impfung vorstellen kann.

    Aber ich wollte ja auch eher auf den Punkt hinaus, dass man aufpassen muss, die Leute in der Pflege nicht noch zu vergraulen. Wer macht das eigentlich noch freiwillig und dann noch in solchen Zeiten mit dieser Wertschätzung!?

    In der Pflege muss man sich ja sowieso so verhalten, dass man seine Patienten möglichst mit gar nichts ansteckt. Die Vorsichtsmassnahmen müssten mit oder ohne Impfung genau die gleichen sein / bleiben und es gibt ja wirklich noch andere Krankheiten als Covid-19, welche den einen oder anderen Patienten nicht so gut einfahren könnte.

    Ich würde eher zu bedenken geben, ob man es sich leisten kann, dass auf einmal viele Teilzeit arbeitende Frauen, von denen einige vielleicht nicht unbedingt auf den Job angewiesen sind, den Bettel hinschmeissen und man dann erst recht ein Personalproblem in der Pflege hat - und dann vielleicht sogar ein längerfristiges!!!

    Bin auch auf 13K im Jahr und das mit allen möglichen Billig-Tele-Modellen und natürlich mit der höchsten Franchise und ohne irgendwelche Zusatz- oder Halbprivatversicherungen. So gesehen hätte ich wohl noch einiges zu gut, falls ich mal etwas selber bezahlen müsste ;)

    Gripptetote gab es (glaube ich) jeweils so zwischen 2'000 und 3'000 in durchschnittlichen Jahren.

    Mein Grosi ist auch an einer Grippe gestorben, bzw. die Grippe hat den schlussendlichen Ausschlag gegeben, dass ihr Körper nicht mehr mitgemacht hat. Das ist wohl in viele Fällen bei Corona ähnlich. Trotzdem hat man nie von allen verlangt, dass sie sich gegen die Grippe impfen und wenn nicht, dass sie dann immer einen Test machen müssen. Empfohlen hat man es den Leuten im Gesundheitswesen natürlich trotzden...

    Ein lustiges Argument dafür, nichts für die Test zu verlangen, das ich gehört habe, ist noch das Folgende:

    Dann gehen sich weniger Leute testen und dann haben wir auf einmal weniger Fälle, die gemeldet werden.

    Damit liessen sich dann Massnahmen immer weniger begründen.

    Daraus kann man dann wie immer die unterschiedlichsten Schlüsse ziehen: Sind die Massnahmen nicht mehr nötig oder ist es gefährlich, dass das dann so gesehen wird und mehr Druck auf die Auflösung der bestehenden Massnahmen gemacht wird?

    Das mit den Gratis-Test sehe ich auch so. Allerdings ist das dann wieder etwas der "indirekte Impfzwang", obwohl niemand gezwungen wird, ein Hockey-Spiel oder ein Konzert zu besuchen.

    Ich denke nicht, dass die Impfquote noch wahnsinnig in die Höhe schnellen wird. Es wird wohl eher in die Richtung gehen, dass bisher Ungeimpfte immer mehr Gründe finden, die nicht wirklich für eine Impfung sprechen. Oder man kann sich dann mal impfen lassen, wenn die anderen ihren dritten, vierten oder fünften Pieks bekommen, wenn bis dahin klar ist, wie gut die Impfungen auch wirklich schützen.

    natürlich wären wir soweit, sämtliche massnahmen aufzuheben. aber der verlust des spitalbettes oder die kosten für die behandlung selber zahlen ist verdammt heikel! wo ziehst du die grenzen? warum hat dann der alkoholiker bei einer leberttransplantation ein spitalbett? warum der kettenraucher mit lungenkrebs? warum der im auto verunfallte, obwohl er mit massiv übersetzter geschwindigkeit gefahren ist? wieso der verunfallte extrembergsteiger? warum der ausserhalb der markierten route skifahrende? könnte noch beliebig fortgesetzt werden…

    Peinlich, dass es in der Schweiz tatsächlich Politiker gibt, die solche Sachen vorschlagen.

    Verärgerte Bürger kann ich noch knapp verstehen. Allerdings zielt man wohl auf die Falschen, wenn man denkt, dass die die Bösen sind, die sich dann halt doch mal noch anstecken, wenn die Massnahmen (sinnvollerweise) aufgeheben werden. Wie müsste man denn all die zur Kasse bitten, die sich bis jetzt schon mal mit Corona angesteckt haben, weil sie nicht alle Vorgaben eingehalten haben???

    Es heisst doch "Stammtisch" hier.

    Leider ist es bei diesem Thema offenbar wirklich noch extremer, als sonst schon in der Politik. Die Meinungen sind in Stein gemeisselt und ich kann mir gut vorstellen, dass Leute, die die Beiträge von snowcat hier komplett daneben finden, diese nicht mal im Ansatz überhaupt lesen.

    Genau gleich habe ich das im März / April 2020 auch gemacht, wenn mich jemand mit "die Massnahmen sind völlig übertrieben" usw. angequatscht und mir stundenlange Videos oder Texte geschickt hat.

    Mittlerweile ist aber einiges an Zeit vergangen und man ist um viele Erkenntnisse reicher geworden. Ob man diese Erkenntnisse auch wirklich in die weitere Planung mit einbezieht, da frage ich mich manchmal ernsthaft.

    Und zu snowcat: Nur schon, dass er sich geimpft hat, müsste eigentlich klar machen, dass er nicht zu den Schwurblern gehört. Aber keine Ahnung, ob das Mushu oder Ari überhaupt gelesen haben...

    P.S. Gratulation no zum Hochziitstag, Mushu (isch glaub mal am 8.8. gsi, oder?)