Habe immer mehr Mühe mit dem ganzen "Lions ist Scheisse"-Zeugs. Dann sollen sie halt bei Dübendorf ihre Spiele schauen gehen.
Das ist doch komplette Realitäts-Blindheit, wenn man nicht einsehen will, dass es nun mal nötig war, den Verein so am Leben zu erhalten. Logisch war das mit dem "Lions" im Namen eine Zwängerei, aber sich nach so vielen Jahren noch über so etwas aufzuregen (und ja - die meisten waren damals wohl tatsächlich noch nicht dabei, auch wenn sie den Spruch sicher nicht gerne hören), ist einfach nur noch kindisch.
Die Generation nach den aktuellen "Ultras" wird das nicht mehr so eng sehen. Wann dann irgendwann die Kinder der aktuellen Ultra-Generation mit dem Anti-Lions-Zeugs daher kommen, werden sie von der Generation vor ihnen wohl nur noch belächelt werden. Aber wenn man die Kommentare teilweise liest, ist das ja jetzt auch schon der Fall. Wie so üblich nehmen sich diese Gruppierungen doch viel zu wichtig und sie meinen, ihre eigene kleine Welt sei die, wie alle anderen sie sehen oder sehen sollten.
Kaum jemand findet die ganze Entwicklung vom Spitzensport zu Kapitalgesellschaften und Spielplätze für Investoren eine gute Sache. Die Zeit lässt sich aber wohl leider nicht mehr so zurückdrehen. Im Fussball ist es ja noch viel verreckter, wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass irgendwann die Fans ihre Konsequenzen aus den Entwicklungen ziehen werden. Die Frage ist halt, wie sehr das die Investoren dann interessieren wird.