Beiträge von Lions

    :rofl:

    Sie händ um's Verrecke nöd wele iigseh, dass es au relevant isch, dass mer gseht, dass de Händsche vom Aeschlimaa komplett hinter de Goal-Linie isch (mit em Puck drunter).

    "Mer gseht nöd, öb de Puck die hinter Linie berüehrt", bla bla bla. Die interessiert schlussändlich keine, wänn mer gseht, dass er über d'Goal-Linie isch. Wie blöd muess mer eigentlich si? Muess zuegäh, ich han zerscht au nur uf das g'achtet, aber das isch ja nöd de relevanti Punkt. Immerhin händs d'Schiris tschägged.

    Schlussändlich wär's au egal gsi, wänn's die Chischte nöd gäh hetted und bim 1:1 hani ziemlich müesse schmunzle. Kei Sekunde "Schiss" gha geschter, dass de Z de Match chönnt verlüre.

    Würkli saudumm vode Studiolüüt. 🤦‍♂️

    Muesch di übrigens mal achte: De Ueli Schwarz seit öpe die fachlich gseh en völlige Gugus, aber er chas so überzügend und guet verchaufe, dasses ihm amigs jede glaubt.^^

    Hier nur nochmals kurz zur Info (gemäss Anhang aus einem früherigen Post), weshalb man prozessmässig Fall Bayreuther und Fall Lemieux nicht miteinander vergleichen kann.

    Sounding Board (Gardner, Reichert, Rytz), die per Mehrheitsentscheid (falsch!!) entschieden haben, dass Fall Bayreuther nicht an den Einzelrichter geht, haben hier bei Fall Lemieux nichts zu sagen, da eine SPD ausgesprochen wurde.

    Grüsse an die Davoser Verschwörungstheoretiker, Grüsse an das MySports-Team samt Schwarz, Suri und Billeter, die versuchten die Fälle miteinander zu vergleichen..

    So sehr ich ihn nicht mag. Aber verdammt. Er war in einem Fauskampf, da kannst Du doch als Schiri nicht den Kopf dazwischen halten und dich dann beschweren wenn... Strafe ok, aber auch gut so.

    Das ist die eine Perspektive.
    Die andere ist: Es ist kein Geheimnis, dass in der Schweiz die Schiedsrichter eingreifen, das weiss man einfach. Und schlussendlich trägt der Spieler die Verantwortung. Und Lemieux muss bewusst sein, dass in der NL die Schiedsrichter die Spieler nicht einfach lassen machen, wie in der NHL/AHL.
    Ob es im Allgemeinen richtig ist, dass die Schiedsrichter immer bei einem Faustkampf eingreifen, das ist wiederum eine ganz andere Frage. Ich wäre auch dafür, dass man die Spieler machen lässt..

    Und in Anbetracht, dass Lemieux eigentlich bereits gesperrt sein müsste wegen des bewussten Schlags in die Kniekehle von Zehnder und auch mit anderen unschönen Situationen aufgefallen ist, habe ich so gar kein Mitleid mit ihm.

    So der Linesman macht mit unserem Spieler einen Bodyslam vom feinsten. Bin gespannt ob er nun auch nachträglich gesperrt wird. :floet:

    Das Sounding Board ist nicht involviert, da während des Spiels eine SPD ausgesprochen wurde. Schlechte Karten für Lemieux;)

    Die Schiedsrichter haben den Disciplinary Rapport ausgefüllt und der geht jetzt direkt an den Einzelrichter. (Rapport gilt automatisch als Antrag des Officiating)

    Wird wohl ein Kategorie II Fall sein, weil physische Tätlichkeiten gegen den Schiedsrichter ist immer im Minimum Kategorie II, als Ausnahme gilt, wenn sich Lemieux hätte befreien wollen von dem Faustkampf und dadurch den Schiedsrichter getroffen hätte, dann wäre es Kategorie I. Aber das war hier nicht der Fall.

    um welche Szene geht es hier genau? Verstehe gerade Bahnhof :/

    50. Minute. Lemieux mit einem Zweihänder Stockschlag bewusst und von hinten in die Kniekehle von Zehnder geschlagen. Zehnder geht zu Boden. Schiedsrichter haben es leider nicht gesehen. Für Stockschläge gibt man nach eigenem Ermessen eine grosse Strafe, wenn es eine rücksichtslose Gefährdung ist bzw. ausschlaggebend ist, die („Schwere des Vergehens, Schwere des Kontakts, Grad der Gewalt und der damit verbundenen allgemeinen Verwerflichkeit“). Und das war es meiner Meinung nach eindeutig. Schade, sollte solch eine Aktion kein Nachspiel haben..

    Pius Suter in den letzten drei Spielen mit 7 Punkten.

    Rossi diese Saison bisher mit 0.75 Punkte pro Spiel. Nicht zu vergessen, er ist „erst“ 23 Jahre jung.

    War Czarnik wirklich verletzt? Gibts da nicht Gerüchte, dass er sich mit dem Coach und CEO gestritten hat?

    Du hast recht, hab nachgeschaut: Er war als abwesend und nicht als verletzt gemeldet.. Dachte immer er sei verletzt..

    Aber irgendwie auch komisch, wenn du deinen besten Einzelspieler in der wichtigsten Phase aufgrund Streitereien nicht spielen lässt. Aber ja, interessant..

    :zwinker:

    Voll daneben gewesen. Gut, immerhin 2 von 4.😂

    Dafür habe ich ein Jahr zuvor alle Viertelfinalserien richtig getippt und 3 sogar aufs Resultat genau.
    (auch hier im Forum).
    So liegt man manchmal richtig und manchmal daneben.
    Aber dass Zug derart schwach ist, das konnte kaum jemand voraussehen. Klar, das Verletzungspech bei ihnen habe ich nicht berücksichtigt, sonst hätte ich evtl. auch auf Davos getippt aber trotz allem 0-4 chancenlos, das ist desaströs, wenn man das Zuger Kader ansieht. Und dass Lausanne nicht unbedingt der Topfavorit schlechthin ist, wie du das siehst ZSColin , dabei bleibe ich auch!

    Aber ich bleibe bei meiner Prognose, dass sich der Lausanne ZSC Finale nicht wiederholt.:)


    PS: Und dass sich Ligatopskorer und bester Berner Spieler Austin Czarnik verletzte, das konnte man auch nicht voraussehen. Dieser Häman Aktell hat es absolut nicht gebracht. Hätte sich Czarnik nicht verletzt, hätte die Serie womöglich ein anderes Ende genommen. Aber hätte, hätte Fahrradkette.

    Chasch das Slowfooting vom Bayreuther mal undersueche lah?

    Klar: Habe es mir mal angeschaut. Könnte ich dir auch so erklären, aber ist ziemlich bequem mit der KI, die sich selbst die Fragen stellt und beantwortet.^^ Die kurze Version: Ein versuchtes Slew-Footing geht nicht unter Slew-Footing

    Das Video könnte ich erst am Abend der KI geben, wenn ich zuhause bin. (Brauche dafür 2 Geräte).

    Aber eben: Lässt sich auch ohne Video beantworten🙂:


    KI: Was ist Slew-Footing?

    Laut Regel 52 – IIHF Rulebook 2024/25 ist Slew-Footing:

    „…the act of a Player using their leg or foot to knock or kick an opponent’s feet from under them, or pushing the opponent’s upper body backward with an arm or elbow and at the same time using a leg or foot to knock or kick their feet from under them, causing them to fall violently to the ice.“

    (Regel 52.1 – IIHF Rulebook 2024/25)

    Kurz gesagt: Eine besonders gefährliche Kombination aus Bein-Aktion und gleichzeitigem Druck gegen den Oberkörper, sodass der Gegenspieler heftig stürzt – meist ungeschützt nach hinten auf den Rücken oder Kopf.


    Welche Strafe ist vorgeschrieben?

    Gemäss Regel 52.2 – IIHF Rulebook 2024/25:

    „The Referee shall, at their discretion, assess a Major Penalty and an automatic Game Misconduct Penalty if a Player is guilty of ‘slew-footing’.“

    (Regel 52.2 – IIHF Rulebook 2024/25)


    Das bedeutet:

    • 5 Minuten Grosse Strafe

    • + automatische Spieldauerdisziplinarstrafe (20 Minuten)

    Diese Kombination ist verpflichtend – es gibt keine mildere Option (z. B. 2 Minuten oder 2+2)


    Gibt es eine Strafe für den Versuch eines Slew-Footings?

    Nein – das Regelbuch kennt keine Strafe für den Versuch.

    Weder in Regel 52 noch im IIHF Situation Handbook gibt es einen Abschnitt wie „Attempt to Slew-Foot“.

    Im Gegensatz dazu ist z. B. bei Butt-Ending (Regel 58.2) explizit ein „Attempt“ mit einer Doppelten Kleinen Strafe (2+2) vorgesehen.


    Das bedeutet:

    Ein blosses „Versuchen“ eines Slew-Footings (ohne dass der Gegner fällt) ist kein Slew-Footing im Sinne der Regel 52. Schiedsrichter müssten dann – je nach Situation – auf andere Regeln ausweichen, z. B.:

    • Regel 75 – Unsportliches Verhalten

    • Regel 57 – Beinstellen (Tripping)


    Hier ist nun das offizielle Beispiel zu Slew-Footing direkt aus dem IIHF Situation Handbook 2024/25, vollständig regelkonform und mit Quellenangabe:

    SITUATION 52.1 – Slew-Footing

    (IIHF Situation Handbook 2024/25)


    Frage:

    Was für eine Strafe ist zu verhängen, wenn ein Spieler mit Bein oder Fuss sowie gleichzeitig mit Arm oder Ellbogen einen Gegenspieler so zu Fall bringt, dass dieser heftig aufs Eis stürzt? Wer darf diese Strafe anzeigen? Welche anderen Regeln kämen infrage, wenn die Aktion weniger intensiv oder der Spieler nicht heftig fällt?

    Antwort:

    „Regel 52 schreibt vor, dass für dieses gefährliche Vergehen ausschliesslich eine Grosse Strafe (5 Minuten) plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Game Misconduct) ausgesprochen werden kann. Jeder Offizielle auf dem Eis kann diese Strafe anzeigen. Ist die Aktion nur minimal oder der Gegner fällt nicht heftig, können stattdessen Regel 51 (Roughing) oder Regel 57 (Tripping) angewendet werden.“


    Fazit – klipp und klar:

    • Nur wenn der Gegner heftig stürzt, darf die Aktion als Slew-Footing (Regel 52) gewertet werden.

    • Dann ist die Strafe zwingend:

    → 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe

    • Gibt es keinen klaren Sturz, dann darf Regel 52 nicht angewendet werden. Der Referee muss auf andere Regeln wie Roughing (51) oder Tripping (57) zurückgreifen.


    Dieses Beispiel bestätigt auch nochmals, dass ein „Versuch“ ohne Wirkung nicht als Slew-Footing gelten kann.