Danke für's posten Leute.
Beiträge von ZSColin
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Hat mich ehrlich im Moment als ich's gelesen habe getroffen. Er war nicht lange bei uns, aber ein so unfassbar wichtiger Teil unserer Geschichte!! Und da er ja auch sonst noch Jahre lang im Schweizer Hockey als Trainer, Experte, etc. unterwegs gewesen ist, kann ich schon sagen dass es mich echt kurz geschockt hat. Ausserdem war er nur 3 Jahre älter als ich, damn ......... Bei der Zeremonie, als die Namen unter unser neues Stadion gezogen wurden war er ja auch dabei.
Ohne ihn wären wir 2001 nicht Meister geworden und mein Avatar-Pic wäre nie entstanden.
R.I.P. Morgan Samuelsson
PS. Wäre echt cool, wenn unser Block etwas machen würde. Muss nichts Riesiges sein, einfach ein kleine Hommage wäre schön.
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Grüsse euch, sind in Augsburg, wie so oft, Zweit Lieblings Fav Deutsche Hockeystadt, morgen oder heute VfL in Augsburg, am Dienstag mit DEG Kollege nach Klo... zum Spiel der DEG weiter. Vorher Druckbetankung auf dem Plärrer.
Leider nicht gegen den ZSC. Sitzen vor dem Stamm Hotel mit ein paar Drinks. Haben übrigens jetzt eine ZSC Dauerkarte. Sehen uns am 15ten. 
ZSC/DEGShanahan
Nice one! Dann sieht man sich ja noch etwas öfter an den Z-Heimspielen.
Geniesst euren "Sport-Trip"!
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Union gäge Real und Napoli i de Champions League - scho no geil irgendwie .......
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Wobei die "Müdigkeit" eine etwas komische Begründung ist, und eigentlich auch nicht nötig wäre. Die Genfer waren schlichtweg besser als der EVZ im entscheidenden Moment. Natürlich hatten die starken Ausländer einen wesentlichen Anteil, aber in meiner Erinnerung war eben auch die "Business Class" der CH-Spieler bei Servette besser als diejenige in Zug.
PS: Wäre Genf NICHT Meister geworden, würden uns die Ohren dröhnen bzw. die Augen flimmern ob all den Statements vom Klaus, wie es ohne grossen Goali nicht gehen würde, und der Robert Mayer halt wie seinerzeit der Dino Stecher etc. etc. etc.
Genau! Ein Tanner Richard z.B. war in den PO's - und nicht nur wegen seiner Bullystärke ebenfalls überragend und wichtig für die Genfer.
Und ja, Chläusu hätte sicher eine Story in der Schublade fix - fertig - und versandbereit, wie es ohne GROSSEN CH- oder Top-Ausländer Goali
nicht möglich ist Schweizer Meister zu werden. Dino Stecher und noch aktueller Tobias Stephan .........
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Wofür kann man die jetzt schon brauchen?
Ist doch "härzig", wie Fans welche noch nicht Jahrzehnte eine Karte haben und evtl. etwas jünger sind sich und uns fragen, wann die
Saisonkarte (endlich!) kommt.
Mag mich eigentlich nur an ein Jahr erinnern, welches weiss ich aber nicht mehr, an welchem es effektiv Probleme bei der Herstellung
und v.a. dem Versand der Karten gab. Die allermeisten hatten ihre Karte erst ein paar Tage vor dem 1. Saisonspiel und einige wenige
mussten die Karte sogar im Stadion holen da es zeitlich für den Versand nicht gereicht hätte.
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Noch spannendes zum Gönner von Servette…
Rolex: Dahin fliessen die Milliarden des verschwiegenen Uhrenkonzerns
https://www.nzz.ch/wirtschaft/han…tung-ld.1753588
Rolex: Dahin fliessen die Milliarden des verschwiegenen Uhrenkonzerns
Die Genfer Stiftung Hans Wilsdorf hält sämtliche Rolex-Aktien. Ist sie die freundliche Fassade des Imperiums, das soeben den Uhrenhändler Bucherer gekauft hat? Wegen der Grosszügigkeit sprechen Insider vom «Staat im Staat» – und Politiker vom Joker in der Hinterhand.
Sie ist 85 Meter lang, 17 Meter breit, 8 Meter hoch und von einer architektonischen Finesse, dass sie schon mehrfach ausgezeichnet worden ist. Die Hans-Wilsdorf-Brücke über den Fluss Arve ist das augenfälligste Zeichen einer Macht, die so weitreichend ist, dass man in Genf vom «Staat im Staat» spricht – und so mysteriös, dass man zuweilen nicht einmal ihren Namen nennt.
Hans Wilsdorf heisst die Stiftung, welche die Brücke ersonnen, geplant und finanziert hat. Es ist dies eine der einflussreichsten, vermutlich gar die einflussreichste Stiftung der Schweiz. Ihr Geld verteilt sie mit derart offenen Händen, dass man sich zuweilen fragt, ob sie einfach nicht mehr weiss, wohin sie mit all den Mitteln soll. Macht sie dies aus reiner Nächstenliebe, oder verfolgt sie einen Plan?
Ihre Finanzkraft kommt nicht von ungefähr. Die Fondation Hans Wilsdorf – zumeist schlicht «Wilsdorf» genannt – ist die alleinige Besitzerin eines der erfolgreichsten und gleichzeitig verschwiegensten Unternehmen des Landes: Rolex. Was der Genfer Uhrenhersteller verdient, wie hoch der Gewinn ist, ja sogar wie viele Exemplare hergestellt werden: All dies weiss die Öffentlichkeit nicht.
Rolex gibt keine Auskunft, das muss die Firma auch nicht. Anders als viele andere Luxusgüterhersteller gehört sie zu keinem börsenkotierten Konzern. Rechenschaft ablegen muss sie einzig der Stiftung Hans Wilsdorf, die 100 Prozent der Aktien hält. Deren Führungskräfte hüten sich davor, das Geheimnis zu lüften.
Das einzige Interview des Gründers
Die Diskretion von Rolex ist legendär und hat sich über all die Jahre kaum geändert. Mit Hans Wilsdorf, der das Unternehmen 1905 gegründet hat, ist ein einziges Interview aus dem Jahr 1959 bekannt – wenige Monate vor seinem Tod. Die Videoaufzeichnung ist als Zeitzeugnis wertvoll, geschäftsrelevante Informationen gab der gebürtige Bayer aber schon damals nicht bekannt.
Hans Wilsdorf – Rolex-Gründer und Marketing-Genie
fum. Das Leben stellte Hans Wilsdorf, 1881 im bayrischen Kulmbach geboren, schon früh auf die Probe: Seine Eltern starben jung, Wilsdorf wuchs in Internaten auf. Mit 19 Jahren zog er in die Schweiz und lernte in La Chaux-de-Fonds die boomende Uhrenindustrie kennen. 1905 gründete er in London die Uhrenvertriebsfirma Wilsdorf & Davis, drei Jahre später liess er den Markennamen Rolex registrieren. Chronometrische Präzision zeichnete die Armbanduhren schon damals aus. Nach Genf übergesiedelt, liess Wilsdorf Rolex 1920 im Schweizer Handelsregister eintragen und wurde alleiniger Firmeninhaber. Mit der «Oyster», der weltweit ersten wasser- und staubdichten Uhr, gelang ihm 1926 ein durchschlagender Erfolg. Es folgten weitere Kultmodelle – das Marketing-Genie wusste die Präzisionswerke stets erfolgreich zu positionieren. 1960 starb Wilsdorf kinderlos. Sein Vermögen und die Eigentumsrechte hinterliess er der Hans-Wilsdorf-Stiftung.
Ganz grobe Schätzungen, gestützt auf ein paar wenige bekannte Zahlen, kann man trotzdem anstellen: Unbestritten ist in der Branche, dass Rolex mehr als eine Million Uhren pro Jahr herstellt. Der Umsatz wird auf gegen 10 Milliarden Franken jährlich geschätzt. Unbekannt ist der Gewinn. Klar ist, dass die Schweizer Uhrenindustrie, mit Rolex als Leuchtturm, höchst erfolgreiche Jahre hinter sich hat. Ein gewichtiger Gewinnanteil dürfte zudem aus dem breit diversifizierten Immobilienportfolio stammen.
Der Rolex-Gründer Hans Wilsdorf hatte keine direkten Nachkommen. Also gründete er 1945 eine Stiftung, gab ihr seinen eigenen Namen und übertrug ihr mit seinem Tod sämtliche Aktien. Der Hauptzweck der Stiftung ist der Fortbestand von Rolex. Den «Besitztümern der Stiftung seien alle Ressourcen zuzuteilen», die zu deren «Erhalt und zur normalen Entwicklung» beitrügen, heisst es im Gründungsakt einleitend.
Mit welchem Betrag man Rolex’ Wohlergehen sichert, wird nicht kommuniziert. Dass es eine stolze Summe ist, zeigt allein schon die letzten Donnerstag bekanntgegebene Übernahme des Uhrenfachhändlers Bucherer. Der Kaufpreis wurde natürlich nicht genannt – er dürfte allerdings, bei Bucherers geschätztem Umsatz von gegen 2 Milliarden Franken, bei mehreren Milliarden liegen. Auch ein Blick ins freiburgische Bulle ist erhellend. Rolex baut dort für 1 Milliarde Franken eine neue Produktionsstätte auf.
300 Millionen Franken – oder mehr
Und doch bleibt unter dem Strich sehr viel Geld übrig. Dieses müsse an «Wohltätigkeitswerke und Gönnerschaften» gehen, entschied Hans Wilsdorf. Gemäss ursprünglichem Stiftungzweck mussten auch noch entfernte Familienmitglieder berücksichtigt werden. Seit der Revision des Stiftungsrechts von 2006 ist dies jedoch nicht mehr erlaubt. Die damaligen Nutzniesser – es waren Dutzende Personen – wurden in gegenseitigem Einvernehmen ausbezahlt.
Welche Summe philanthropisch eingesetzt wird, kommuniziert die Stiftung Hans Wilsdorf nicht präzise. In den Medien treten ihre Vertreter kaum auf – und doch sind sie offener als früher. Der Generalsekretär Marc Maugué öffnet der NZZ nun die Türen des modernen Bürogebäudes im Genfer Nobelvorort Carouge und sagt: «Pro Jahr haben wir rund 300 Millionen Franken für Wohltätigkeitszwecke zur Verfügung. Wenn Grossprojekte anstehen, kann es auch einmal deutlich mehr sein.» Als alleinige Eigentümerin der Uhrenmarke kann die Stiftung letztlich selber darüber verfügen, wie viel sie auszahlen will.
«Diskrete Hilfe an verdiente Frauen»
300 Millionen Franken oder gar noch mehr – als jährliches Investitionsvolumen einer einzigen Stiftung ist das eine gigantische Summe. Gemäss Einschätzung von Experten handelt es sich mutmasslich um die finanzkräftigste gemeinnützige Stiftung der Schweiz. Warum also ist der Koloss zumindest in der Deutschschweiz nur Insidern ein Begriff?
Die Antwort ist einfach: Gemäss Stiftungszweck darf das Geld fast nur im Kanton Genf eingesetzt werden. Als Hans Wilsdorf 1945 die Statuten aufsetzte, zählte er unzählige Akteure auf, die von der Wohltätigkeit profitieren sollen. Unter ihnen finden sich auch solche, die aus heutiger Sicht reichlich aus der Zeit gefallen wirken (so sollen etwa «kultivierte und verdiente Frauen diskrete Hilfe» erhalten). Hinter praktisch jedem Punkt hat Hans Wilsdorf «à Genève» oder «genevois» notiert – obwohl er selbst ein Zugezogener war und 1926 per Parlamentsbeschluss ein kurz zuvor erworbenes Anwesen an den Kanton abtreten musste.
Dank der vom Gründervater breit gewählten Themenpalette kann der achtköpfige Stiftungsrat, teilweise mit etwas Interpretation, fast jeden erdenklichen Empfänger in Genf berücksichtigen: Entsprechend lang ist die Liste der Grossprojekte, welche die Stiftung allein in den letzten Jahren unterstützt hat: 2015 rettete Wilsdorf den Fussballklub Servette FC mit einem zweistelligen Millionenbetrag vor dem Untergang. 2017 kaufte die Stiftung für 100 Millionen Franken mehrere Gebäude, damit die Hochschule für Kunst und Design (HEAD) ihren neuen Campus errichten konnte. 2018 hätte sie 200 Millionen Franken an einen Musiktempel beigesteuert, der schliesslich knapp in einer Volksabstimmung scheiterte. Im gleichen Jahr stieg sie beim HC Genf-Servette ein und finanziert dem Eishockeyklub jene Ausländer, die ihn im April zur ersten Meisterschaftgeschossen haben.
2019 übernahm Wilsdorf für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag das eigentlich dem Untergang geweihte Kino Plaza, wo nun das Kulturleben neu erweckt wird, und finanzierte die Hälfte des 50 Millionen Franken teuren Genfer Staatsarchivs. 2020 rief sie mit zwei anderen Mäzenen die Stiftung Aventinus ins Leben, die wiederum die Aktienmehrheit der Zeitung «Le Temps» und des Onlineportals Heidi.news besitzt.
In Plan-les-Ouates kaufte Wilsdorf zwischen 2017 und 2021 für jeweils dreistellige Millionenbeträge mehrere Gebäude und lässt dort nun soziale Einrichtungen sowie eine Uhrmacherschule einziehen. Seit Frühling 2022 wird im Quartier Plainpalais ein stattliches Gebäude zu einem Frauenhaus umfunktioniert. Im gleichen Jahr spendete Wilsdorf der IKRK-Stiftung kurzerhand 100 Millionen Franken für bahnbrechende Innovationsprojekte – gleich viel, wie der Bund beisteuert. Und im Februar dieses Jahres hat Wilsdorf für 32 Millionen Franken ein leerstehendes Hotel übernommen, damit es künftig caritative Organisationen nutzen können.
Tiere vor allem ausserhalb Genfs
Es sind solche Grossprojekte, welche die Genfer Öffentlichkeit – wenn überhaupt – mit dem Namen Wilsdorf verbindet. Doch eigentlich sind sie die Ausnahmen, welche die Regel bestätigen. Denn von den allermeisten Spenden hat praktisch niemand eine Ahnung. Zum Beispiel von jener an eine Familie, welche die Mietkaution nicht bezahlen kann. Oder an die Studentin, deren Eltern knapp bei Kasse sind; an den Kinderzirkus, der eine neue Ausrüstung braucht.
In den Bereichen Soziales, Bildung und Kultur unterstützt die Hans-Wilsdorf-Stiftung jedes Jahr Tausende solcher Einzelprojekte. In Genf gibt es kaum ein Theater, kaum einen Quartierverein, kaum eine Sozialinstitution, die nicht schon angeklopft haben. Hinzu kommen all die Nichtregierungs- und Hilfsorganisationen, die in der zweitgrössten Stadt der Schweiz ihren Sitz haben, ihr Geld aber weltweit einsetzen. Und dann gibt es einen Bereich, bei dem Hans Wilsdorf vor seinem Ableben explizit keine geografischen Angaben gemacht hat: den Tierschutz.
Gemäss Maugué teilen sich die jährlich rund 300 Millionen Franken ungefähr wie folgt auf: ein Drittel für humanitäre Hilfe, ein Drittel für Tiere und Ökosysteme, ein Drittel für lokale Projekte in Genf – plus die kostspieligen Grossprojekte, die nach Bedarf und Opportunitäten anfallen.
Decknamen auf Englisch
Kein Wunder, sprechen gleich mehrere Gesprächspartner vom «Staat im Staat» in Genf. Doch so in der Zeitung zitiert werden, das möchte niemand. Die Wilsdorf-Stiftung sei diskret, also sei man es auch, sagt ein Regisseur. Die Geheimniskrämerei führt so weit, dass sich Leute, die mit Wilsdorf zu tun haben, zuweilen Decknamen ausdenken. Man sagt dann W, auf Englisch ausgesprochen. Oder auch einfach schlicht nur: die Stiftung. Es wissen ohnehin alle, von wem die Rede ist.
Ein Beobachter sagt, man werde in Genf keine Entscheidungsträger finden, die sich öffentlich kritisch über Wilsdorf äusserten. Fast alle seien in der einen oder anderen Form von der Stiftung abhängig. Schliesslich tummelt sie sich in unzähligen Bereichen, in denen auch der Kanton aktiv ist. Die Bindungen zu staatlichen und parastaatlichen Akteuren sind eng. Dass gleich mehrere hochrangige Mitarbeiter der Stiftung zuvor in der Genfer Verwaltung tätig waren – Maugué selbst war früher Generalsekretär der kantonalen Sozialbehörde –, ist kein Zufall. Man kennt sich, und man traut sich gegenseitig.
Ein Anruf bei der Wilsdorf-Stiftung sei wie ein «Joker», sagt ein Politiker, der schon oft zum Telefon gegriffen hat. Man behalte diesen in der Hinterhand, wenn man sonst keine Finanzierungsquelle sehe. Immer aber gehe es um Projekte, die «nice to have» seien. Dort, wo staatliche Kernaufgaben auf dem Spiel stünden, halte man Wilsdorf ganz bewusst draussen.
Ein anderer Genfer Magistrat ergänzt, dass dank der Unterstützung der Rolex-Stiftung Pilotprojekte ermöglicht würden, für die es im normalen Budget kaum Spielraum gebe. Er habe ohnehin Mühe, die Kritik an Wilsdorf zu verstehen. Schliesslich erlaube es der Zustupf, innert kurzer Zeit und vor allem ohne Steuergelder Vorhaben zu realisieren, die sonst Jahre oder gar Jahrzehnte in Anspruch nähmen. In der Tat kann es – Riesensummen hin oder her – aufgrund der schlanken Struktur des Wilsdorf-Stiftungsrats schnell gehen, wenn dieser einmal von einer Sache überzeugt ist.
Wo liegt die Grenze?
Nur: Wo fängt «nice to have» an – und wo hört «must» auf? Die Grenze ist nicht einfach zu ziehen. Nirgends zeigt sich dies so gut wie im Umgang mit Menschen mit Behinderungen. Tal Schibler ist Stiftungsratspräsident von Foyer-Handicap, einem privaten Akteur, bei dem der Kanton jedoch der wichtigste Geldgeber ist.
Schibler sagt, dass man genau darauf achte, bei Wilsdorf nicht für Beträge anzuklopfen, die von der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton gedeckt sein müssten – also nicht etwa, um Löhne zu bezahlen. Zudem sei man bewusst mit verschiedenen Mäzenen in Kontakt. Selbstverständlich sei Wilsdorf aber ein «extrem wichtiger Baustein», um den man «ungemein froh» sei.
Das gilt besonders dann, wenn es um Immobilien geht – kaum irgendwo ist der Boden so teuer wie in Genf. Als Foyer-Handicap vor einigen Jahren eine neue, kostspielige Residenz baute, steuerten private Geldgeber einen Drittel des Aufwands bei. Ein bedeutender Anteil davon stammte von der Fondation Hans Wilsdorf.
Häufig gehe es aber auch um kleinere Beiträge, sagt Schibler und nennt als Beispiel die Anschaffung eines neuen Transportfahrzeuges. «Die Unterstützung von Wilsdorf ermöglicht es uns, eine bessere Qualität anzubieten», fasst er zusammen.
«Würden nicht mehr gleich handeln»
Der Wilsdorf-Generalsekretär Marc Maugué sagt, dass man sich der demokratiepolitischen Problematik selbstverständlich bewusst sei, ja dass sie jeden Vergabeentscheid des Stiftungsrats leite. Die allererste Frage, die man sich jeweils stelle, laute: Bezahlt der Kanton den Betrieb? Nur wenn man sie mit Ja beantworten könne, stelle man gegebenenfalls Geld zur Verfügung.
Was aber ist mit der eingangs erwähnten Hans-Wilsdorf-Brücke? Weil sich Stadt und Kanton damals nicht einigen konnten, hielt die Stiftung die Fäden in der Hand und schlüpfte gewissermassen in die Haut des Gesetzgebers. Maugué sagt, dass ein solcher Fall nicht mehr möglich sei. «Wir haben daraus gelernt und würden heute nicht mehr gleich handeln.» Mittlerweile greife man nur noch bei Projekten unter die Arme, die politisch legitimiert seien. Sprich: Wilsdorf gibt Geld für eine Infrastruktur, die Stadt oder Kanton ohnehin hätten bereitstellen wollen, aber dafür (noch) nicht genügend Mittel hatten. Wie diese dann konkret ausgestaltet und betrieben wird, entscheiden die Behörden.
Knapp 10 000 Gesuche treffen pro Jahr bei der Stiftung ein. Maugué sagt, dass man eine Mehrheit positiv beantworte. «Wir prüfen jeden Antrag individuell, doch im Zweifelsfall sagen wir eher Ja als Nein. Unsere Maxime lautet: Wachsam – aber wohlwollend.» Mittels Zufallsgenerator wird ein gewisser Prozentsatz der Vergaben nachträglich überprüft. Betrügereien habe man noch praktisch nie festgestellt, sagt er.
Der Geist Calvins
Der hohe Anteil der akzeptierten Gesuche ist vor allem darauf zurückzuführen, dass viele von sozialen Einrichtungen vorbereitet und oftmals gar direkt eingereicht werden. Wenn also zum Beispiel das Hilfswerk Caritas Kenntnis von einer Familie in Schwierigkeiten bekommt, selbst aber zu wenig Fördermittel hat, gelangt es an Wilsdorf. Das vereinfacht für die Stiftung die Bearbeitung, zumal das Hilfswerk seinen guten Ruf nicht mit chancenlosen Dossiers riskieren will.
Fliesst Geld, erfährt dies in der Regel kaum jemand. In den Geschäftsberichten der NGO steht der Posten einfach unter «Spenden». Zufall ist das nicht. Weil die Öffentlichkeit sonst nach Erklärungen suchen würde, tritt die Stiftung bei Grossprojekten zwar in Erscheinung. Aber auch diese tragen danach – die Brücke ist die Ausnahme – nicht den Namen des Rolex-Gründers. Bei kleineren Unterstützungen bleibt die Stiftung gänzlich, und ganz bewusst, im Hintergrund. Damit geworben wird nie.
Luxus finanziert Wohltätigkeit
Das Märchen des reichen Onkels, der einem die Wünsche von den Lippen abliest und dann selbstlos den Geldbeutel öffnet: Es hört sich eigentlich zu kitschig an, um wahr zu sein. Welche verborgene Absicht verfolgt die Stiftung Wilsdorf oder gar die Weltmarke Rolex mit ihrer Generosität? «Keine! Wir handeln einzig und allein so, wie es der Gründervater gewünscht hatte», versichert Maugué.
Es ist dies, in der Stadt Calvins, ein protestantisch angehauchtes Verständnis von Philanthropie. Dass Rolex sein Geld mit dem Luxusgut par excellence verdient, macht es umso koketter.
Der chinesische Immobilienmakler, der seine Geschäftspartner über sein Handgelenk zu beeindrucken versucht, weiss kaum, dass er einem Genfer IV-Rentner vielleicht einen Weg aus der Schuldenspirale ermöglicht. Auch das ist Teil des so mächtigen wie mysteriösen Phänomens Rolex. Hans Wilsdorf, dieser kinderlos gebliebene Uhrenpionier aus Oberfranken, würde sich ziemlich sicher darüber freuen.
Im gleichen Jahr stieg sie beim HC Genf-Servette ein und finanziert dem Eishockeyklub jene Ausländer, die ihn im April zur ersten Meisterschaftgeschossen haben.
Aber ja klar, nur wir sind die Bonzen mit dem grossen Geldsäckel. Gut dass mehr und mehr bekannt wird, dass auch andere Clubs "Gönner" haben, welche
das Portemonnaie zücken! Einfach um dem ganzen Märchen ein Ende zu setzen, dass fast nur der Z mit der grossen/grösseren Kelle anrichtet.
Danke für das Posting
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Hoffe die Schiris kennen dann die Regeln...
Wird echt interessant sein zu sehen, wie sich die neue Regeln auf das Spiel auswirken. Schade sind wir nicht dabei, bleibe dabei.
1000 Mal lieber CHL als Schwenningen, Red Bull Clubs und jetzt dann Davos, Bern und Ajoie ..........
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Obwohl mich American "Football" überhaupt nicht interessiert - cooler Bericht. Drücke ganz fest die Daumen dass dieses Schweizer Team
weiter wachsen kann. Dass sich dieser Sport längerfristig auch in Europa richtig durchsetzt ist für mich keine Frage!
Um es - aus ganz klar persönlicher Sicht - zu sagen:
Immer mehr werden Sportveranstaltungen mehr zu einem Event. Der zukünftige Zuschauer (=Konsument) geht je länger je mehr wegen der
Stimmung, der Kulisse, der Ambiance und des Erlebnis wegens an eine Veranstaltung. Darum platzt z.B. auch das Eidg. Schwingfest jedes
Mal und immer mehr fast aus den Nähten. Für mich hat American "Football" sehr, sehr viel mit dem Drumherum zu tun. Und genau daswünscht sich der zukünftige durchschnittliche Konsument und bekommt es (in NA) und kann es evtl. auch mittelfristig in Europa bekommen.
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Wie das Beispiel von Siegenthaler zeigt, kann es sich lohnen durchzubeissen. Bei einem Fünfjahresvertrag über 17 Mio. holt man die 500'000 locker rein. Er ist noch zu jung, um zurückzukehren, dann macht er die NHL-Türe definitiv zu. Dazu hat er mit Babcock einen neuen Coach, da ist vieles offen und ein Transfer ist auch immer möglich. Denke schon, dass er mindestens noch eine Saison beissen wird und würde es ihm auch raten.
Absolut korrekt. Klar "verliert" er in der AHL massiv Geld. Aber wenn er für sich eine effektive Chance sieht, dann muss er dies einfach riskieren.
Und sollte es dann nicht klappen, kann er als Verteidiger noch min. gute 10 Jahre mit einem echt ordentlichen Gehalt in der NL spielen.
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Sehe es genauso! Was wir hier sehen, hat wenig mit der Quali zu tun und gar nichts mit Playoffs. Nachdem ich schon mehrfach kreuzfalsch lag, habe ich vor Jahren beschlossen, die Vorbereitung höchstens dazu zu nutzen, mir die Nummern der neuen Spieler zu merken… dieses Ziel habe ich erreicht. Bin dann beim Season Opener live dabei, vorher nicht
Wobei ich mir die Spiele - normalerweise - immer gebe. Liebe es halt einfach ZSC Hockey zu schauen.
Aber ja, der "sportliche Wert" ist ganz sicher nicht aussagekräftig für den Verlauf und den Ausgang der
neuen Saison, keine Frage.
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Da fragt sich der Realist in mir, weshalb das bei uns noch nicht so ist und der Optimist in mir hofft, dass es noch seeehr lange geht, bis dies bei uns Einzug hält!

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Habe mir die 2 Spiele gegen die Dosen-Sportler nicht gegeben. War ja nicht gerade das gelbe vom Ei was man so liest. Ist halt in der Vorbereitung
auch schwierig wirklich zu deuten wie die Saison laufen wird/könnte.
Der Optimist sagt, "Hey, es ist nur die Vorbereitung. Und die beste Vorbereitung hatten wir im Frühling 2005, als wir - soweit ich weiss - ALLE Spiele
gewonnen haben und am Schluss ins Playout mussten".
Der Pessimist sagt, "Hey schau mal, die spielen trotz neuem Personal den gleichen Stiefel zusammen wie teilweise letzte Saison"
Ich persönlich bewerte die Vorbereitung, wie auch damals die CHL als nicht allzu hoch. Weiss irgend jemand noch wirklich, wie die Vorbereitung
letzte Saison war? Und was für Schlüsse man wirklch daraus ziehen konnte? Oder als wir vor 2 Jahren im Final standen? Oder als wir 2018 Meister
wurden?
Klar, enttäuscht bin ich auch, wenn ich lese das unsere Ausländer nicht geglänzt haben. Aber ganz ehrlich? Das habe ich auch nicht wirklich erwartet.
Diese Jungs sollen/müssen/können zeigen was sie drauf haben, wenn es richtig zur Sache geht! Da ist Mentalität gefragt, und der unbändige Wille
zum Sieg. Schönspieler wie Texier, bei dem wir alle mit der Zunge geschnalzt haben wenn er auf dem Eis getanzt hat sind zwar geil anzuschauen.
Aber eben ........
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Alles anzeigen
Geld spielt bei Spuhler und Walti sehr, sehr wohl eine grosse Rolle. Ansonsten wären sie nicht so reich und wohl doch eher in der SP anstatt der SVP. (Spass😂)
Ich verstehe, was du meinst. Geld müsste keine Rolle mehr spielen für sie.
Aber es sind beides Geschäftsleute. Ihr Ziel ist es nicht, wie sie bis zum Lebensende ihr Geld möglichst gut noch verpassen können - auch beim ZSC nicht.
In der Theorie hätte der ZSC genug gut Geld bzw. genug gute Geldgeber, um sich jeden möglichen Spieler zu holen - in der Praxis aber nicht. Der ZSC ist schliesslich keine Non-Profit-Organisation. (hätte man im Hasta zwar denken können😂), aber auch das Ziel der ZSC Lions AG ist es, schlussendlich Gewinn zu machen. Daher hat Leuenberger auch Jahr für Jahr ein begrenztes Budget zur Verfügung.
Logisch, das Budget ist letztendlich ein Richtwert - wenn ein Juwel auf dem Markt ist, dann wird man die Sachlage bestimmt neu besprechen. Als Beispiel: Ein Suter wäre garantiert nicht mehr im Budget gelegen, insbesondere weil auch schon Malgin kam, aber hätte er sich gegen die NHL entschieden, dann hätte man kaum gesagt: Sorry Suter, du liegst nicht mehr im Budget drin.
Wir hatten bei vielen, vielen Spielern, die wir haben wollten, den Kürzeren gezogen, weil andere Teams mehr zahlten. Darunter waren auch genug Top-Spieler. Ich könnte einige aufzählen… Und als aktuelles Beispiel ist man auch nicht bereit Berni 600K+ zu geben bei einer möglichen Rückkehr. Andere Teams wahrscheinlich schon.
Perfekt geschrieben

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Naja insides hab ich zum Glück keine oder sicher nicht diese.
Habs doch eins oben (versucht) besser zu schreiben, unseren Besitzern spielt Geld keine Rolle ! Okay hab's zu wenig differenziert geschrieben, der Z hat ein Budget , welches aber für top Cracks (siehe malgin, evtl Leo oder aber für einen Sutter/Berni) gesprengt wird bzw diese "einfach" (versucht) geholt werden. Mingia sorry sind zu viele klammern und bzw und dieser ganze Mist.
Wollte eigentlich am Anfang nur sagen, wir haben Schotter und wenn einer auf den Markt kommt lassen wir uns nicht Lumpen oder bieten wenigstens mit.... Stutz hämer
So genug jetzt, geht doch eigentlich um Hockey und nicht darum ob wir jetzt Bonzen oder der oberbonzen Club sind, den eins sind wir sowieso: ZÜRI
Geiles Posting (wirklich!). Musste echt lachen ......
Und wir sehen's ja fast gleich. Nur eben nicht ganz. Ich glaube, bzw. glaube zu wissen, dass wir nicht bei jedem Spieler "über die Grenze" gehen und
auf Teufel komm raus verpflichten. Und ja, wir sind eher ein Bonzen-Club, ob wir's wollen oder nicht. Aber jetzt haben wir auch die Infrastruktur!
D.h. ein neues, eigenes Stadion, dass im Schnitt immer über 10K Zuschauer hat.
Und ja schlussendlich: MIR SIND ZÜRI !! Genau, dami nomal!
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Ich schrieb oder meine nicht dass der Z jeden Spieler bekommt den es möchte. Ich schrieb einzig das Geld beim Z (besser gesagt bei deren Besitzern) keine Rolle spielt. Nicht mehr und nicht weniger. Ausführen müssen wir dies nicht, Meinungen dazu wohl gemacht allerseits
Walti und co Habens dicke, hoffentlich deckt sich hier meine mit eurer Meinung, ansonsten muss ich den anderen auch zitieren mit : ihr habt leider nicht wirklich die grösste ahnung
Ganz sicher haben "Walti und Co." ein grosses Portemonnaie. Da sind wir uns einig. Aber du schriebst "bei UNS (d.h. beim ZSC)" spielt das Geld keine
Rolle. Und das ist ganz einfach nicht wahr. Aber du kannst mich/uns gerne mit deinen Insides vom Gegenteil überzeugen, keine Frage.
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Hast natürlich recht mit dem Alter und dem Geld. Nur spielt Geld bei uns ehrlicher Weise keine Rolle
Genau. Darum spielen ja alle Cracks bei uns und nicht in Lausanne, Zug, Lugano, Davos und Bern.
Ein Zehnder und ein Bachofner wollten alle! Nur sind sie zu uns gekommen, weil wir einfach den
Jahreslohn verdoppeln können.
Aber ok, wenn du meinst Geld spielt keine Rolle, dann sage ich - getreu Thomi's Motto: Du hast
leider nicht allzuviel Ahnung.
Klar können wir mehr zahlen als viele anderen. Und klar leisten wir uns auch Top-Cracks wie ein
Ghetto oder Malgin. Aber das wir so viel mehr Kohle haben, bzw. ausgeben wie die anderen Top-Teams
ist einfach nur lächerlich.
Wohin ging ein Hofmann? Wohin ging ein Yannick Rathgeb? Ein Gaëtan Haas? Ein Christoph Bertschy?
Wo spielt ein Damian Riat, ein Mirco Müller, Alatalo, Thürkauf, Knack, Brunner, etc. etc. etc.
Und trotz dem Geldspeicher von Dagobert Duck, spielen bei uns neben den oben genannten auch
ein Phil Baltisberger, ein Sigrist, ein Sopa ........
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Genoni und Kovar, ohne die beiden definitiv keine Chance. Hofmann im ersten Meisterjahr auch noch bockstark, nachher bereits gegen uns nicht mehr wirklich der entscheidende Faktor, sondern Genoni und Kovar.
Isso. Aber Zug hatte schon vor Genoni gute bis wirklich sehr gute Ausländer.
Und dann kam der Meister-Goali - tja. Darum stufe ich diesen Transfer noch
etwas höher ein als ein Kovar.
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Ich glaube wenn man Genoni nach Zürich lotsen möchte, müssten wir sehr tief in die Taschen greiffen und sicher 100-200k mehr als der EVZ aufwerfen.
Tönt halt als Frontseitenstorry super; "Verlorener Sohn kehrt zurück", "Somit schliesst sich der Kreis" oder was auch immer.
Ich schätze Genoni nicht so ein, dass ihn das wirklich noch reizen würde, ausser die Vertragslänge wäe 3-4 Jahre mit Folgevertrag im Management-/Juniorenbereich/Torhütertrainer, was auch immer...Wie ZSColin sehe ich diesen Move nicht wirklich. Ausserdem wäre der Druck auf Genoni riesig. In Zürich kannst du als Genoi nur verlieren und bei Zug kann er nur gewinnen.
Perfekt zusammengefasst