Wow, kommt gerade viel zusammen. Aber diese Teams liegen mit ihren Resultaten ja z.T. brutal hinter den Erwartungen.
Beiträge von ZSColin
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Ich als Blum würde vor Zivilgericht gehen falls er die Karriere abbrechen muss. Hat Favre auch gemacht gegen Chapuisat (Vater). Hat auch McKim gemacht gegen "Killer" Miller, hat auch Recht bekommen in der Schweiz. Miller wurde dann noch in den USA verklagt von der Versicherung von McKim und musste 1,6 Millionen bezahlen.
Oh wow, das wusste ich nicht, dass Killer-Miller in den USA auch noch angeklagt wurde. Aber ja, ich würde das auch tun, sorry.
Ich meine das Foul von Herzog geht effektiv in die Richtung von Miller + Gabet Chapiusat, vorsätzlicher geht's gar nicht.
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Danke fürs posten Larry.
Ich muss zugeben ich habe den Typ Eric Blum immer gemocht, egal wo er gespielt hat. Extrem ehrgeiziger, hochtalentierter, hartnäckiger und flinker TOP-Verteidiger.Spielte eigentlich immer fair und aus meiner Sicht hat es da wirklich den falschen erwischt... (nicht dass ich es einem andern wünschen würde!!)
Alles Gute Eric Blum!
100% dito.
Einfach Scheisse, diese schweren (und in seinem Case, TOTAL überflüssige und unnötige) Kopfverletzungen.
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Wenn wir beim Thema sind. Hoffe sehr der Z entscheidet sich für die 2G Variante im Hallenstadion.
Ich bete schon fast dafür, ja. HOFFENTLICH können und machen sie's! Da das HaSta ja nicht dem Z gehört, wird die Stadt wohl auch mitreden,
könnte ich mir vorstellen.
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Wusste nicht in welchem Fred ich's posten soll:
Die aktive Fanszene hat sich entschieden, bis auf Weiteres nicht gemeinsam an die Auswärtsmatches zu reisen. Gewisse unterschiedliche Vorgaben
von Kanton zu Kanton haben sie zu diesem Schritt bewegt. Schade ........
Auch wenn ich nie und nimmer im Hallenstadion auf meinen Sitzplatz an der Seite verzichten würde. Auswärts in der Kurve zu stehen ist auch nach
dutzenden von Jahren für mich immer noch geil! Love it.
(wobei ich nicht weiss ob die Jungen einfach nur Mitleid mit einem alten Sack haben, der sich aus ihrer Sicht wahrscheinlich jeweils "einfach in ihre
Kurve verirrt")
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Danke für's posten Larry.
In a nutshell:
"Im Sport ist es relativ einfach: Der richtige Trainer ist jener, der am häufigsten gewinnt. Die, die am meisten geklatscht haben, als wir den Vertrag mit Rikard Grönborg vorzeitig verlängert haben, sind heute jene, die ihn am lautesten kritisieren.
Das ist Zürich."
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Bin eher bei Sbornaja. Aber nur, weil er mir bei uns aber auch beim EVZ nicht als Bandenhobler und tough guy aufgefallen ist,
welcher sich im Slot blaue Flecken holt. Aber ein Schönwetterspieler ist er definitiv nicht. "Schillerfalter"........ nee-nee.
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Berühmt schon ........
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Bin auch 50/50. Hätte lieber Prassl zurück........
Aber back to Bachofner:
Ist doch erstaunlich, dass er nach so kurzer Zeit wieder zu uns zurückkehrt. Da wären ein paar Hintergrund-Details sicher mega spannend.
Grundsätzlich kein schlechter Spieler für unser Kader. Noch einen Super-Kurver braucht's definitiv nicht. Er wird nie der grosse Skorer werden,
aber er hatte überall ziemlich Erfolg. Und auch wenn sein Abgang nicht soooo toll gewesen ist, wenn er das ZSC-Leibchen auf dem Eis
trägt ist er einer von uns! Da gehen die Meinungen natürlich diemetral auseinander, gäll Fäbe.
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Im a guy from Sweden and im just curious what Lions fans think about Grönborg. Are you satifised with his coaching? I did not like him when he was coach for Team Sweden. There was no game plan and he choosed some weird players.
Good results = good coach. Bad results = bad coach. As it has been said, first season was fantastic. 2nd season was very disapointing. This season
the results are still not what is expected in Zurich with this team. Personally I like, that he is not somebody you can just push around and that he
has a clear vision and gameplan. And he shows emotions, which is not the normal here in Switzerland, especially in regards to Swedish coaches.
On the other hand he has not been able to bring our youngsters to the next level. Of course that's difficult, when the results are bad and frustrating.
And maybe our young players don't have what it takes to make it in our league.
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Päng - Rasenball entlässt den Trainer.
Und Gladbach kassiert ZUHAUSE gegen Freiburg in der 1. Halbzeit 6 Tore.
BuLi verrückt.....!!
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relativ einfach: der Trainer schafft es nicht, diese Truppe zu führen!
schon seit Wochen spielt er mit 3 1/2 Linien, kein Wunder ist da mal wer müde
und kommt zu spät
4 ausgeglichene Linien bilden und Sieg über Sieg wird folgen, im Playoff
haben wir dann auch die 51, einer der besten Ausländer auf CH Eis
sofern er richtig eingesetzt wird
ps: wieder ein Lastwagen geht Richtung Winkel
Ja, wo ist denn unser Heinrich? Hallo ..... noch da? Nein, natürlich nicht.
Nicht nach ein paar gewonnen Spielen. Wie immer ......
Hallöleee???
PS. Die Lastwagen kommen alle zurück. Hast du genug Parkplätze?
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Zur Zukunft von Rikard Grönborg
«Ich will nicht nur mein Salär abholen, und niemand ist happy»
Der schwedische ZSC-Coach könnte bis zum 31. Dezember seine Ausstiegsklausel ziehen, sonst verlängert sich sein Vertrag bis 2023. Er sagt, was ihm durch den Kopf geht.

Simon Graf (TA)

Bleibt er? Bleibt er nicht? Rikard Grönborg muss sich bis zum 31. Dezember entscheiden. Foto: Patrick Straub (freshfocus)Der gedrängte Spielplan lässt den ZSC Lions dieser Tage kaum Zeit, um durchzuatmen. Der 3:2-Overtimesieg in Ambri vom Samstag war das vierte Spiel innert sechs Tagen, nächste Woche folgen drei weitere Partien, alle in der Fremde: am Dienstag das Wiederholungsspiel in Rapperswil-Jona, am Donnerstag und Freitag gastieren die Zürcher in Genf und Lausanne. Ihre Tendenz war zuletzt wieder positiv, mit drei Siegen in Serie, davon zweimal in der Überzeit.
Irgendwo in den Hinterköpfen schwebt aber eine wegweisende Entscheidung für den Club: Headcoach Rikard Grönborg könnte bis zum 31. Dezember seine NHL-Ausstiegsklausel ziehen, sonst würde sich sein Vertrag um eine weitere Saison bis 2023 verlängern. Dies vereinbarten Grönborg und Sportchef Sven Leuenberger im Sommer 2020 nach der ersten, überzeugenden Saison unter dem Schweden, die die Lions auf Rang 1 abschlossen, ehe das Playoff wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde. Leuenberger baute diese Klausel ein, um nicht im Sommer plötzlich ohne Coach dazustehen.
Es ist kein Geheimnis, dass die Begeisterung über Grönborg seitdem merklich abgenommen hat. Die vergangene Saison war eine verlorene, und nach Toptransfers (Malgin, Weber, Azevedo, Quenneville) als Titelfavorit in diesen Winter gestartet, sind die ZSC Lions bisher vieles schuldig geblieben. Dass Grönborg in den nächsten drei Wochen die Zusicherung eines NHL-Jobs für nächste Saison bekommt, ist unrealistisch. Aber darum geht es auch gar nicht. Er könnte seine Klausel auch ohne eine solche Vereinbarung ziehen – und seine Karriere nächste Saison ausserhalb der NHL fortsetzen.
Die Frage ist also: Sieht er sich, obschon in den letzten eineinhalb Jahren vieles nicht wunschgemäss lief, auch mittelfristig in Zürich? Die Klausel ist einseitig, der Ball, pardon Puck, liegt also beim 53-Jährigen. Er habe sich noch nicht definitiv entschieden, sagt Grönborg. Er wolle zuerst mit den Clubverantwortlichen reden, wie sie seine Arbeit beurteilten. Also primär mit Sportchef Sven Leuenberger.
«Ich will sichergehen, dass der Club das Gefühl hat, dass ich meinen Job mache», sagt Grönborg. «Dass das, was ich tue, das ist, was erwartet wird. Dass man bei den ZSC Lions mit der Entwicklung zufrieden ist. Ich will nicht nur einfach mein Salär abholen, und niemand ist happy mit mir. Ich will sichergehen, dass die ZSC Lions finden, dass ich ihr Mann bin. Ich würde mich gerne mit dem Management zusammensetzen und darüber diskutieren. Momentan ist aber der Spielplan zu gedrängt.»
Diese Diskussion dürfte in der Woche ab dem 13. Dezember stattfinden, wenn die Liga wegen des Heimturniers des Nationalteams in Visp pausiert. Aber was sagt Leuenberger zu Grönborgs Vorstoss? Ist er zufrieden mit dem Coach? Der Sportchef scheint etwas überrascht über die Worte des Schweden: «Für mich ist nach wie vor klar, dass Grönborg das Sagen hat in dieser Sache. Er hat eine Ausstiegsklausel, nicht wir. Wenn er sich unsicher ist, ist es sicher das Beste, wenn wir darüber reden. Aber das mache ich sicher nicht via Medien.»
Ein taktisches Manöver?
Fragt sich, ob Grönborgs Worte ein taktisches Manöver sind, oder ob er tatsächlich seine Klausel ziehen würde, falls die ZSC Lions das wünschen würden. Grönborg hat seine Karriere akribisch aufgebaut, Zürich war vorgesehen als der Zwischenschritt auf seinem Weg in die NHL. Bei den ZSC Lions sollte der zweifache Weltmeistertrainer Schwedens beweisen, dass er auch auf höchster Clubebene reüssieren kann. Ob ihm das gelingt, ist noch nicht abschliessend zu beurteilen.
Klar ist: Nicht erfüllt hat sich die Hoffnung, dass Grönborg ein Ausbildner ist, der die Jungen weiterbringt. Er coacht sehr erfolgsorientiert, setzt kompromisslos auf seine Topleute, lässt Junge kaum spielen. Das lässt sich mit der Philosophie der ZSC Lions nicht gut vereinbaren. Gleichzeitig wird in Zürich aber auch Erfolg erwartet.
Vermisst der Schwede vom Club denn den nötigen Support? Er verneint: «Ich habe bisher nur Unterstützung gespürt. Ich bin sehr happy hier, meine Familie auch. Ich arbeite sehr hart, um täglich zum Erfolg dieser Organisation beizutragen. Ich liebe die ZSC Lions, die Fans, die Stadt. Gleichzeitig will ich sichergehen, dass ich immer noch willkommen bin.»
Ein flammendes Statement für ihn dürfte Grönborg momentan kaum erhalten. Es würde aber überraschen, sollte er die Ausstiegsklausel ziehen. Damit würde er nicht nur seine Zukunft aufs Spiel setzen, sondern als «Auslaufsmodell» auch seine Autorität beim Team untergraben. Und so enttäuschend die Saison bisher war, die ZSC Lions können immer noch Meister werden.
Danke für's posten Larry.
Dieser Satz bringt es auf den Punkt, es ist die Quadratur des Kreises:
"Er coacht sehr erfolgsorientiert, setzt kompromisslos auf seine Topleute, lässt Junge kaum spielen. Das lässt sich mit der Philosophie der ZSC Lions nicht gut vereinbaren. Gleichzeitig wird in Zürich aber auch Erfolg erwartet."
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Diese Davoser Jammeries gehen mir sowas von auf die Nerven …
WATSON: Eine Absage würde einen HCD ohne Reserven also viel härter treffen als letzte Saison. «Wir haben keinen Aktionär, der einfach so 14 Millionen einschiessen kann.» Der HCD-Vorsitzende meint damit wohl ZSC-Präsident Walter Frey. Sagt es aber nicht.
aber jedes Jahr ein paar Nati Spieler kaufen….
Völlig bei dir. Immer eine laute Fresse und "mi-mi-mi-mi" mässig aber letzte Saison Egli von Rappi und jetzt Fora von Ambri holen.
Fucking Hypocrites!!!!
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Würde ich so nicht pauschal behaupten. Hartley hat das beispielsweise nicht gemacht.
Ich würde von Grönborg eher erwarten mal die Eier zu haben einen Star zu benchen. Aber was haben ein Weber und Andrighetto schon zu befürchten?
Touché!
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Geiles Game in Ambri! Krass kleiner Stehplatz-Bereich für die Auswärts-Fans. Schmuckes kleines Stadion, aber das Catering war Rappi-mässig
völlig überfordert! Okay, es hatte doch einige Leute, aber länger steht man eigentlich nur in Rappi an in der Pause um ein Getränk zu kaufen.
Lustig, habe mir das Spiel heute - wie immer - nochmals am TV gegönnt. Und dieses Mal decken sich meine "Live-Eindrücke" nicht mit der
"TV-Realität" Irgendwie hatte ich im Stadion immer das Gefühl, dass wir eine Klasse besser sind und definitiv die besseren Chancen hatten.
Aber was Flüeli alles zum mirakulös gekratzt hat - Wow! Und auch wenn unser PP jetzt wieder besser funktioniert - wir hätten min. noch
ein Tor in Überzahl schiessen müssen. Ambri hat doch einige Strafen gefressen.
Und was in der OT los gewesen ist hatte ich auch nicht so in Erinnerung. Da hätten wir das Game verlieren können, ja schon fast müssen.
Da fehlt Ambri dann halt wohl die Klasse.
Nun denn, die Resultate/Punke aus den letzten Spielen:
Sieg gegen Lausanne, 3 Punkte
Niederlage n.P. gegen Fribourg, 1 Punkt
Sieg n.P. gegen Fribourg, 2 Punkte
Sieg gegen Biel, 3 Punkte
Sieg n.V. gegen Ambri, 2 Punkte (die erste Verlängerung die wir gewonnen haben diese Saison)
5 Spiele - 11 Punkte, so kann es gerne weiter gehen! Bin noch immer bei Larry, dass unser Minimalziel der 4. Rang sein MUSS. Aber
im Moment stellt sich die Trainerfrage nicht. Okay, die Leistungen sind noch etwas gar volatil. Aber wenn der Trainer die sportliche
Gesamtverantwortung im Tagesgeschäft trägt und somit an den Siegen und Niederlagen gemessen wird und somit auch
entlasse werden muss, wenn die Resultate nicht stimmen, so ist er auch verantwortlich wenn es okay oder gut läuft.
Am Dienstag geht's (wieder) nach Rappi, das abgebrochene Game nachholen. Blackstar, bist du auch wieder dabei?
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Auch erwähnenswert die 23. Minute, die als Andenken an Chad Silver durchgeklatscht wurde. 23 Jahre her, er trug die 23 und es ist die letzte und 23. Saison in Oerlikon seither. Unglaublich!
Absolut! Grosser Respekt für unsere Kurve!!

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Lausanne langsam aber sicher ausser Rand und Band. Ich meine, der late blindside Check 1,5 vor der Bande
gegen Egli war ja wieder unter aller Sau!
Sogar MySports Experte Thomas Walser meint, dass Grönborg Recht habe, wenn er sage, dass der Coach
sein Team nicht im Griff habe.
Zum Glück kam Egli mit dem Schrecken davon - hätte ganz, ganz übel ausgehen können!
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Jetzt lebt er abgeschieden in den Wäldern Kanadas
Kevin Klein war beim letzten Meistertitel der ZSC Lions 2018 die grosse Figur. Von seiner Leidenschaft fürs
Eishockey will er heute nichts mehr wissen
Simon Graf
Kevin Klein hat an diesem Vormittag bereits einen Spaziergang gemacht in der verschneiten Winterlandschaft Kanadas. «Wir
haben schon einen Meter Schnee», erzählt er strahlend. «Wunderbar! Nächste Woche wird es wieder etwas wärmer. Aber ich
glaube, der Schnee bleibt. Ich liebe das Schneeschuhwandern. Und für die Kinder ist es ein Riesenspass: Sie machen
Schneeballschlachten, bauen Burgen und schlitteln den Berg hinunter.»
Den Berg hinunter? «Ja», sagt Klein, «unser Haus steht auf dem Gipfel eines Berges.» Er hält kurz inne und fügt schmunzelnd an:
«Für Schweizer Verhältnisse ist das kein Berg. Er ist 300, 400 Meter hoch. Bei euch würde man von einem Hügel sprechen. Weil
wir etwas höher gelegen sind, kommt bei uns der Winter jeweils schon früher.»
Beim Zoom-Call mit Klein sind im Hintergrund der dunkle Holzboden und die hellen Holzwände zu sehen - Skihütten-Atmosphäre
im Südosten Ontarios. Toronto und Kleins Heimatstadt Kitchener sind zwei Autostunden entfernt. Zur nächsten grösseren Stadt,
Collingwood, sind es 20 Minuten mit dem Auto.
Der Naturbursche, der über zehn Jahre in der NHL verteidigte und zuletzt von 2017 bis 2019 für die ZSC Lions, fühlt sich in dieser
Abgeschiedenheit wohl. «Wir haben drei Nachbarn in der Nähe, aber niemanden gleich neben uns. Wenn wir eine Party feiern,
klopft niemand an unsere Wand.»
Er organisiert Outdoor-Festivals für die wegen Covid darbenden Musiker
Im Frühling und im Sommer wurde es ein paarmal sehr laut vor dem Haus der Kleins. «Wir veranstalteten Outdoor-Festivals»,erzählt er. «Wir haben eine Menge Freunde, die von der Covid-Pandemie betroffen sind. Musiker, die ihre Leidenschaft nicht mehr
ausleben können. So organisierten wir im August letzten Jahres erstmals ein Festival mit Livemusik. Mit einem grossen Feuer,
einem Food-Truck. Gegen 100 Leute kamen.»
Von klassischem Rock über New-Age-Musik bis zu Hip-Hop und Techno wurde alles geboten. «Jeder konnte sich ausleben», sagt
Klein. «Es kam gut an.» Deshalb liess er mehrere solcher Festivals folgen, vorzugsweise bei Vollmond. «Die Leute bezahlten 20
oder 30 Dollar, die an die Bandmitglieder gingen. Für die Kinder war es natürlich gratis. So hatten alle etwas davon.»
Als Klein im Frühling 2019 zurücktrat, titelte diese Zeitung: «Der Sheriff räumt sein Revier». Mit grimmigem Blick und hartem
Einsteigen hatte er im Playoff 2018 den Gegnern Angst und Schrecken eingejagt und die ZSC Lions von Rang 7 aus zum
Meistertitel getrieben. Danach liess er sich überreden, noch eine Saison anzuhängen, in der die Zürcher dann das Playoff
verpassten. Er bereue nichts, sagt er. Diese zwei Jahre seien sehr bereichernd gewesen. Und er habe die Offenheit der Schweizer
sehr geschätzt.
Inzwischen hat er, der allein in der NHL über 20 Millionen Dollar brutto eingespielt hat, sein Vorhaben umgesetzt, sich mit seiner
Artikel auf Seite 34 der Zeitung SonntagsZeitung vom So, 05.12... https://epaper.sonntagszeitung.ch/1 von 2 05.12.2021, 13:05
Familie auf seinem Landstück niederzulassen, das er vor neun Jahren erworben hat. «Ich liebe es, in der Natur zu sein, Bäume zu
fällen, mein eigenes Holz zu hacken, all diese Dinge.» Er geniesse das einfache, selbstbestimmte Leben auf dem Land. In der NHL
spielte er in Nashville und New York jahrelang in Grossstädten.
Wenn Klein von seinem neuen Leben erzählt, fühlt man sich an das Buch «Walden (Leben in den Wäldern)» von Henry David
Thoreau erinnert. Der US-Schriftsteller beschreibt sein zeitweiliges Leben in einer Blockhütte Mitte des 19. Jahrhunderts als
alternativen Lebensentwurf. Das Buch wurde zum Klassiker und inspirierte Bewegungen wie die 68er.
Zu Zeiten der Pandemie unterrichten sie ihre beiden Söhne zu Hause
Kleins Leben wurde durch die Covid-Pandemie noch abgeschiedener als geplant. Seit zwei Jahren unterrichten seine Frau Jodiund er die beiden Söhne Joseph (12) und Oliver (9) zu Hause. «Wir wollten nicht, dass sie sieben, acht Stunden am Tag Maske
tragen müssen», sagt er. «Wir sind keine Lehrer, aber wir halten uns an den Lehrplan und fügen noch einige Dinge hinzu.»
Seine Frau und er wechseln sich ab, seine Spezialgebiete sind Mathematik und alles Kreative, sei es Werkunterricht, Kunst oder
Musik. Am Montag ist jeweils Outdoor-Tag. «Homeschooling ist eine Herausforderung für uns, aber den Jungs macht es Spass.»
Ihre Tage dürften um einiges abenteuerlicher sein als die in einer herkömmlichen Schule.
Klein war schon immer einer, der die Dinge selber in die Hand nahm. Das merkten in Zürich auch seine Teamkollegen. So zimmerte
er einen Pokertisch für den Teambus, den sie zwischen die Sitzreihen stellen konnten. «Wir haben viele Stunden mit Pokern
verbracht», schwelgt er. Oder er lernte via Youtube das Schmieden von Messern. Er habe immer gern mit den Händen gearbeitet.
Meistens gibt es Präsente. Schmuck für seine Frau, ein Schnitzmesser für den Freund des Sohnes.
Er restauriert Oldtimer - aktuell eine 67er-Corvette und einen Impala
In Kanada betreibt er zudem mit einem Geschäftspartner ausserhalb Torontos eine Garage, die Oldtimer restauriert. «Anfangs legteich selber Hand an, inzwischen werkle ich an meinen eigenen Projekten: aktuell an einem Chevrolet Impala 1963 und einer 67erCorvette für einen Kumpel. Die Karosserie ist von früher, der Motor und alles andere neu.»
Vermisst Klein das Eishockey nicht? «Ich habe das Teamleben immer genossen», sagt er. Besonders geblieben ist ihm aus seiner
Zürcher Zeit neben dem Titel eine Party mit dem Team, in der sich alle im Stil der 1920er-Jahre verkleideten, eine Band aufspielte
und sie von zwei Tanzlehrern instruiert wurden, wie in den «Roaring Twenties» zu tanzen.
Das Spiel selber fehle ihm aber nicht, sagt der 36-Jährige. «Ich hatte schon immer viele Interessen ausserhalb des Eishockeys.
Meine Kids spielen nicht, ich war nun sicher schon ein Jahr nicht mehr auf dem Eis.» Sein älterer Sohn Joseph entdeckte in der
Schweiz das Tennis und spielt inzwischen recht ambitioniert. Der stolze Vater sagt: «Meine Frau schickte ihn in Bülach in ein
Tenniscamp, seitdem ist er ganz vernarrt in diesen Sport. Er spielt viermal die Woche und schlägt mich regelmässig.»
So schwer vielen der Übergang nach der Karriere fällt, Klein hatte keine Mühe loszulassen. Schaut er sich immerhin ab und zu ein
NHL-Spiel an? Die Toronto Maple Leafs sind ja nur zwei Stunden entfernt. Er winkt ab. «Ich schaue kein Eishockey. Einmal musste
ich zwei Drittel der Leafs schauen. Als ich meine Eltern besuchte und mein Dad den Fernseher einschaltete.»
© SonntagsZeitung. Alle Rechte vorbehalten.Danke für's posten! Scho en coole Typ gsi! So eine brüüchtet mer jetzt au wieder.
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ich hatte damals einen dvd videorecorder, welcher tatsächlich in der lage war, tv sendungen aufzuzeichnen! ausserdem lief die sendung als wiederholung gegen 04:00 uhr und zusätzlich am sonntagnachmittag auf rtl2.
keine angst, ich habe wegen dem tv nichts verpasst!
Jetzt passt's! Hätte natürlich schreiben sollen, dass Leute, welche auch effektiv am SA Abend diese Sendung geschaut haben, mein Unverständnis
erlebt haben.