Beiträge von Danny

    Quali Sieg ja, aber wie es in den Playoffs gegangen wäre, Spekulation, haette er den damals besten Center, Roe, den besten Offensiverteider, Noreau und

    den besten CH Spieler P. Suter auch bis zum Umfallen gebracht? man weiss es nicht. Fakt ist, gewonnen er hat nichts mit einem Kübel bei uns.

    Fakt ist, dass die Spieler zu viel Macht haben und jeder Trainer früher oder wenig später angezählt sein wird beim ZSC.

    Bei Heinrich ist nur das Problem, dass er eine gewisse Zeit nach jeder Niederlage die Schachteln bringen wollte. Aber zwischenzeitlich hat er ganz normale Beiträge geschrieben & somit alles ok und gern gelesen (von mir).
    Wäre langweilig, wenn hier immer nur die ganz Alten schreiben & diesbezüglich wurde es hier ja bereits ein wenig aufgefrischt, was ich cool finde!

    Ich denke auch, dass der Nachfolger früher oder später Schachteln benötigt, also eine wiederkehrende Angelegenheit für Heinrich. Nicht vergessen, RG war ein Sieg und ganz wenige Tore vom Titel entfernt, also alles andere als eindeutig.

    Die nächsten 2-3 Spiele gewinnen sie dann wieder, die Halles ist ausverkauft und alle sind happy.


    DAS Problem über das wir hier diskutieren besteht seit August. Die Niederlage in Polen, Rappi und Langnau. Danach fangte man sich. Lange ungeschlagen in der neuen Halle. Dann Auswärtsderby verloren, in Bern verloren, dann wieder besser, danach dann in der CHL rausgeflogen, dann wieder viele Spiele gewonnen und jetzt wieder ein Tief. Ergo diese Tiefs kommen so alle 5 Wochen. UND das Team hat halt zuviel Klasse sodass auch sehr mässige Leistungen zu Rang 3 reichen

    Also für dich alles im grünen Bereich?

    Bitte in den nächsten 20 Jahren keinen Skandinavier mehr ...

    Alle in den gleichen Topf? Von den Skandinaviern errachte ich die Schweden als (vielleicht) zu ausgeprägt systemisch, was auch bei RG zutrifft. das Gegenteil wäre dann pröbeln (Improvisation). Beide Extreme sind nicht unbedingt das Richtige in CH. Wobei die Finnen viel näher der CH Kultur sind und eben nicht so starr und bürokratisch, sondern mehr flexibel sind. Dan Tangnes ist ein Norweger und passt nicht in das Schweden Profil. Ich denke der ZSC braucht ein Coach der die richtige Dosis zwischen Gundsystem und Individualismus findet bzw. wenn nötig, gekonnt Anpassungen vornehmen kann. Aber es gibt sicher auch Schweden die nicht in das Muster passen. Auch denke ich, dass schwedische Spieler diszipliniert normiert und standardisiert spielen (individuelle Klasse vorenthalten). Das erklärt der Erfolg von RG mit dem Tre Kronor Team. In CH muss er im Vergleich zu SE mit Individualismus und einem Gefälle in der Mannschaft klarkommen (das errachte ich als grösste Herausforderung). Gleichzeiitig muss er noch die Spieler vorwiegend intrinsisch motivieren können.

    Ich denke wir sollten aufpassen nicht dem Pröbli Modus zu verfallen. Okay, die Mannschaft hat jetzt in den letzten Spielen, insbesondere nach der Nati Pause ein grosser Leistungsabbau gezeigt. Bevor wir Symptombekämfung betreiben sollten die zugrundeliegenden Ursachen fokussiert werden? Aus meiner Sicht sind die Ursachen tiefer verwurzelt als nur beim Coach das Problem zu sehen. Die Nachfolge Coaches werden früher oder später am gleichen Problem scheitern, den Spielern und ihren Agenten ist das egal, kassieren tun sie ja trotzdem. Genau deshalb würde ich es genau umgekehrt angehen und die Spieler die nicht bereit sind sich an der Maximalleistung zu orientieren sollen die Konsequenzen ziehen.

    Letztes Jahe wurde RG vorgeworfen, er hätte kein System. Dieses Jahr haben wir ein zu starres System unter RG. Ihr müsst euch schon mal entscheiden, was jetzt der Fall ist.

    Jap und irgend ein Grund (oder mehrere) muss es ja sein.

    Quite quitting in Kombination mit folgendem Zitat passt ganz gut:

    Dieser Manschaft fehlt aktuell mehr als ein neuer Trainer. Da kannst du wohl hinstellen wenn du willst.. es fehlt an Leidenschaft, Emotionen etc. Und etliche sogenannte Leistungsträger tuckern seit November ein wenig in ihrer Selbstherrlickeit auf dem Eis herum. Reicht ja eh für neue Verträge und gute gefüllten Lohnkonten. Natürlich spielt kein Spieler eine Saison in Hochform oder du gewinnst 50 Spiele. Erwartet auch keiner. Aber iwann solltest du deine Identität als Team finden, deine Emotionen finden etct Vom dem spüre ich Nada, Zero, Nix. Im Gegenteil. Es wird stetig lascher….

    Glaube aber die Mehrheit der NL Mannschaften sind davon betroffen!

    Lösung wäre: 10er Liga und 36 Spiele.


    Dann ginge es in jedem Spiel um etwas und es gabe auch weniger No Shows und keine Wochen mit 3 Heimspielen. Dann hätte JEDES spiel einen sportlichen Wert und die Quali ist nicht mehr eine ewigs lange Vorbereitungszeit vom August bis zum März.


    Wird aber nicht mehr passieren. Wir müssen mit 14 Teams und einer ewigs langen Quali leben. Dass man dann halt lieber mal ein Drittel auf der Terrasse verbringt als drinnen das Spiel zu schauen ist die Konsequenz davon

    Ganz so einfach ist es nicht. In deinem Fall wird weniger Einnahmen generiert und entsprechend müssten die Löhne generell runter (welche Akteure wollen das). Spieler wie Wallmark und Lehtonen etc. wird es beim ZSC dann nicht geben. Es gibt kein Zurück, auch die teure SLA wäre dann eine falsche Investition.

    Ach das Problem besteht ja seit August/September mit ganz schwachen Spielen gegen die Polen, Rappi und Langnau, von daher nichts neues. Aber es reicht ja für unsere Liga. Sogar für eine Spitzenklassierung.

    Sehe ich gleich, die NL ist zu einer "Geschützten Werkstatt" mutiert. Deshalb das Import Kontingent aufheben.

    natürlich kommt von bartli zu wenig. keine tatktischen meisterleistungen, keine (sichtbare) entwicklung einzelner spieler, schon gar nicht von jungen. nach 4 saisons müsste die maschine auch laufen wie geölt. auch das macht sie nicht. zuviele spiele werden wegen individueller klasse und nicht wegen der spielanlage entschieden.

    Müsste ..., da lehnst du dich schon extrem aus dem Fenster, die Realität ist nicht ganz so trivial.

    Es gibt doch langsam aber sicher Vorbehalte zur sportlichen Entwicklung dieses Teams.
    Da meiner Ansicht nach ein Trainerwechsel nicht stattfinden wird, dürfte es noch spannend werden, woher die notwendigen Impulse kommen.

    Der Weihnachtsblues schlägt halt immer wieder zu! Aus meiner Sicht eher eine Frage der fehlenden Priorität (für Heimsiege) und entsprechend abhandegekommene Motivation einzelner Spieler. Erstaunlich, wenn sie schon so so lange das 0:1 halten können und dann mit der maximalen Minimalleistung den Ausgleichstreffer schaffen, noch mit dem Schlendrian weiter machen, hast du der Murphy ganz bestimmt nicht auf deiner Seite. Das 1:2 kam durch ein unnötigen Fehlpass eines hochgelobtes Schweizers zustande. Auch ist Waeber nicht der Schuldige wenn vorne fahrig gespielt wird, im Gegenteil, er war einen der wenigen Hoffnungsträgern für den möglichen Heimsieg.

    Glaube, irgendwo gelesen zu haben, dass es sogar 6-fach ist!

    Sorry, habe ich übersehen und gilt ab dieser Saison. Die SLA muss den "Return on Investment" noch in diesem Jahrhundert schaffen! Das geht nur mit ausverkaufter Arena!

    Gibt aber auch die Aussage eines Hockey-Gegenspielers vom letzten Jahr der sagte, dass Ghetto der einzige im Team sei, der sich

    wirklich gegen eine Niederlage stemmt - auch wenn man fast aussichtslos hinten ist

    Das ist sicher eine Grosse Stärke von ihm, er kämpft bis zum Umfallen! Vielleicht manchmal zu eigenwillig und könnte mehr im Einklang mit seinen Mitspielern sein. Anfänglich war er ja mit Wallmark in der Linie und es gab ein Rollentausch. Aus meiner Sicht liegt hier die Ursache wo er noch effizienter sein könnte bzw. wachsen könnte.

    Wobei Ghetto (auch) so ein Spielertyp ist, der IMMER spielen will. Siehe seine Performance im Playoff Halbfinal vor 2 Jahren gegen Servette, als er im

    1/4 Final von Lausanne buchstäblich fast zerstört wurde.

    Das will doch jeder, du meinst vermutlich Ghetto gibt immer vollgas? Für mich technisch sehr stark und ein Draufgänger, aber kann seine Mitspieler zu wenig lesen (Gegenteil von Malgin). Er kommt bei mir eher wie ein Einzelkämpfer vor und seine Mitspieler müssen sich ihm anpassen. Er passt gut in eine Linie die nicht so performt, bzw. sich zu wenig bewegt, er wirbelt und bringt viel Energie hinein.