Auf die neue Saison hoffe ich dass SL eine Nachfolge findet wo man die Quali und CL nicht lustlos durchwurstelt.
Sagen wir mal Vorbereitung und den Start in die Quali. Wie es weiter geht ist noch unklar.
Auf die neue Saison hoffe ich dass SL eine Nachfolge findet wo man die Quali und CL nicht lustlos durchwurstelt.
Sagen wir mal Vorbereitung und den Start in die Quali. Wie es weiter geht ist noch unklar.
egal, 3 Punkte auf dem Konto & nur 1 hinter dem EVZ: somit ist der absolute Fehlstart für das Erste abgewendet.
Dito. Wenn die Zeiten auf SIHF einigermassen stimmen, ist die 4. Linie ca. 10 Min. Im Spiel gewesen und Lehtonen mit 24 Min. der Spitzenreiter.
Und keiner der Spieler kommt auf die Idee, was wohl dahinter stecken könnte, wenn RG nach drei Jahren und 2-5 Spielen aus heiterem Himmel gewisse Dinge ganz anders macht.
Egal was er jetzt macht, spekuliert und fantasiert wird so oder so und er kann es ja auch von sich aus machen (die Taktik ändern). Für den Anfang reicht es schon wenn er die Richtung einschlägt. Bin mir sicher die eine Hälfte der Mannschaft würde es positiv sehen.
Vorgaben SL? Sicher. Den Trainer vor dem Team zu enteiern. Dann hat er die Kabine definitiv verloren. Was für eine Idee…
Unter vier Augen im Büro von SL.
Wer Walti F. kennt weiss, das Grönborg noch einen Moment weiter wursteln darf...
Hier komm SL ins Spiel, er kann auch klare Vorgaben machen, zumindest was die Eiszeiten betreffen. Dann wären zwei Optionen zusätzlich im Fokus:
1. Der Nachfolger bekommt die Top Perfomer nicht ausgepresst.
2. RG bekommt noch eine kleine Chance etwas moderner zu coachen.
es gäbe doch eh zuerst irgend eine Zwischenlösung. Deswegen wird man nur im absoluten Notfall RG entlassen.
Was wäre dann eine Zwischenlösung, den Assistenten zum Head machen?
Die Frage ist einmal mehr: Feuern oder ihm wieder Zeit lassen? Und warum gewinnen wir dieses mal gegen Zug?
Letzte Saison war ich für eine Fortsetzung mit RG. Jetzt die Wiederholung des Unschönen, kein Fortschritt bedeutet Rückschritt, Das konservative Coaching Muster wiederholt sich. Findet kein sofortiger wahrnehmbarer Mindshift bei RG statt, habe ich wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche PO. Um gegen Zug zu gewinnen brauchen wir 4 Linien die gleich gut sind und mit ähnliche Einsatzzeiten aller Spieler wie die des Gegners. Die Niederlage gegen Rappi kann es geben, gegen Langnau mit unserem Top Kader und dazu noch sehr forciert, nein. Ich denke Heinrich kann die Kisten vorbereiten.
Aktuell wird man sich beim ZSC sicher noch mehr Zeit lassen, sind ja erst zwei drei vier ...zwölf... Spiele durch. Zudem stellt sich natürlich wie immer die Frage, wer folgt?
Könnten ja ein Rochade mit GCK machen, Michael Liniger ist vielleicht eine ganz gute Option?
Kaum. Grönborg presst einfach, wenn es wichtig wird, sein besten Kräfte bis zum geht nicht mehr aus. Jetzt hat das natürlich zwei Seiten. Hätten Linie 3 und 4 besser performt hätte er das Gewicht auf mehrer Schultern verteilen können. So blieben Line 1 und 2 die dann iwann komplett durch waren.
Wie sollen Linie 3. und 4. Fortschritte erzielen, wenn RG schon seine besten Kräfte zum Saison Beginn auspresst? Linie 3 und 4 wäre bei Langnau Linie 2 und 3 und damit haben sie gegen uns gewonnen. Ghetto, der überstrapaziert wurde, stand auf dem Eis als das 2:1 erzielt wurde, gemäss NZZ hatte er schon 23 Min. Eiszeit.
Alles anzeigenNicola Berger18.09.2022, 18.00 Uhr (NZZ)
Der ZSC versucht es mit der Brechstange
Bei den Titelkandidaten sind die Eiszeiten der Schlüsselfiguren ein Dauerthema. Chris McSorley sagt, sein Team sei im letzten Jahr nicht zuletzt darum auf Platz 9 abgestürzt, weil er seine wichtigsten Spieler aufgrund von Verletzungssorgen zu lange zu stark forciert habe. «Irgendwann», so McSorley, «ist die Zitrone ausgepresst.»
Dan Tangnes, der zweifache Meistercoach des EV Zug, erklärt: «Wir diskutieren jeden Tag über die richtige Belastung für die Spieler. Es ist ein Balanceakt, sie frisch zu halten.» Er achte darauf, seine Stürmer möglichst nicht mehr als 18 Minuten pro Spiel aufs Eis zu schicken, sagt Tangnes. Es ist ein Luxus, den er sich nach den Erfolgen der letzten Jahre leisten kann: Niederlagen in der Qualifikation beunruhigen in Zug niemanden, intern wie extern; es ist kaum möglich, mehr Jobsicherheit zu haben.
Aber nicht viele Trainer haben sich einen solchen Komfort erarbeitet. Rikard Grönborg, der nicht unumstrittene Coach der ZSC Lions, etwa benötigt Siege. Sein Bewusstsein dafür scheint geschärft zu sein: Bei der enttäuschenden Niederlage in Langnau stand der Nationalstürmer Sven Andrighetto mehr als 23 Minuten auf dem Eis, der Abwehrchef Mikko Lehtonen sogar 25. Die Werte sind auch darum so hoch, weil der ZSC oft im Powerplay spielte.
Aber es zeigt exemplarisch, wie stark die Underdogs die Favoriten gefordert haben. Für die Parität der Liga ist das ein gutes Zeichen. Zumindest so lange, bis bei den Marathonmännern von Ajoie bis Langnau die Kräfte schwinden.
Klar und deutlich: "Der ZSC versucht es mit der Brechstange"
a. Chris McSorley, was man nicht tun soll
b. Dan Tangnes, Konzept, was man tun soll
c. Rikard Grönborg, woran er scheitern wird
Hat RG kein Vertrauen in den letzten 1,5 Linien und ist deshalb in einem Teufelskreis gefangen?
Schon klar, kann man nicht jedes Spiel nur mit taktischen Finten und Willenskraft gewinnen. Aber bei uns habe ich immer den Eindruck, als werde vor dem Anpfiff das Steuerrad festgebunden, halbe Kraft voraus, und es kommt dann halt wie es kommt. Und Gröni guckt dem Treiben versteinert zu.
Gut, in der 2. Quali Hälfte und im PO letzter Saison war es schon wesentlich besser, aber so übers Ganze müsste die Mannschaft sich jedes Jahr etwas weiterentwickeln und diesbezüglich kann man schon Stagnation sehen.
der zsc braucht auch kein neues konzept, er braucht überhaupt mal eines!
Ah, sorry, dann wäre es die Version 1.0
Trotzdem: Hat Grönborg als Trainer keinen Erfolg und spielt das Team weiterhin einen solchen Scheiss zusammen - dann muss er gehen!
Die Niederlagen tun weh, ganz klar. Schlimmer aber, WIE sie zu Stande gekommen sind. Mit welcher Einstellung und Moral man sich
dagegen gewehrt hat. Oder anders formuliert: In beiden Spielen hätten beide Teams mit identischen Leibchen spielen können. Man hätte
gesehen, welches der Teams den Sieg mehr wollte! Und DAS ..... DAS ist ein Offenbarungseid!
Es liegt nicht nur an RG, wenn die Spieler mehrheitlich nicht parat sind kann er coachen was er will. Was bei mir schon etwas durchdringt, ist das konservative Coaching. Da ist hald der Punkt, will er das umsetzen was ihn früher erfolgreich gemacht hat, oder doch in eine neue Richtung gehen. Tangnes hat sich flexibler, bzw. anpassungsfähiger gezeigt.
wenn wir schon dabei sind: ähm, habe ich in diesem forum eigentlich schon mal über leuenberger sveni gelästert?
Er ist der Hauptverantwortliche für die Leistungskultur: Das neue Konzept V 2.0, welches die Maximale Leistung über 52 Qualispiele Sicherstellt, ist noch ausstehend.
OYM wäre ja eine andere Organisation und die Synergien entsprechend mit dem EVZ erfolgreich genutzt. Business eines Investors. Dank dem EVZ ist für das OYM bestes Marketing gelungen.
Aus der NZZ am Sonntag. Champion mit Luxusproblemen:
"Die strukturierte Arbeitsweise hat auch das Team verinnerlicht: Es ist heute fast unmöglich, das Zuger Kollektiv aus dem Konzept zu bringen. Für die Gegnerschaft hat das etwas Desillusionierendes."
Klingt unheimlich gut, ist aber auch Werbung und Wichtigtuerei. Der EVZ hat sich der neuen Zeit angepasst und somit etwas vorgelegt. Nur, zu viel Struktur und Regulierung ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Die Zeiten ändern sich, die Konkurrenz holt es wider auf und legt eins drauf, da wäre ja der ZSC der beste Kandidat dazu?
Das ist definitiv so und auch keine Überraschung. War mit dem Spiel zufrieden, das Schlussresultat 1-2 Gegentreffer zu hoch.
Das 3. Rappi Tor war ziemlich brutal und zeigt, dass auf Augenhöhe mitzuspielen, oder gar spielbestimmend zu sein nichts nützt wenn im dümmsten Moment ein Patzer (zu offensiv) passiert.
Stimmt. Konzentrieren wir uns auf den Trainer😬. Gebe ihm max. 10 Spiele.
mit einem Punkt in zwei Spiele, macht das 5 Punkte in 10 Spiele. Rechnet man mit 2 Punkte pro Spiel für eine Spitzen Mannschaft, müssten dann ca. 20 Punkte auf dem Konto sein. Es wäre somt ein Minus von 15 Punkte! Eine beachtliche Hypothek für den vize Meister! Nicht viel Zeit ein Nachfolger zu verpflichten und gratis wird es auch nicht sein.
Aber dennoch ist es schon extrem bemerkenswert wie man nach 2 Spielen sein ganzes Pulver gegen Spieler, Trainer, Sportchef verschiesst. 🙂
Also so dramatisch ist es auch wieder nicht, übertreiben oder relativieren hilft nicht weiter. Nüchtern betrachtet wollen doch die einen verstehen, weshalb der ZSC eindeutig nicht parat ist zum Saison Start, aber der EVZ schon voll da? Da sind für mich zwei Baustellen offensichtlich, die höchstwahrscheinlich IN EINEM Befreiungschlag gelöst werden können:
1. Nachwuchs besser einbauen und entwickeln
2. Konstanter Sigeswille bzw. mental maximal parat in allen Qualispielen auch auswärts und unabhängig des Gegners.
Ich denke, mit 4. bzw. 3. Linien gibt es doch mehrere Optionen, die ausgeschöpft werden können. SL muss RG nur den Rücken stärken wenn der eine oder andere Top bezahlte Spieler halt mangels Leistung sich in der 4. Linie wieder findet bzw. zwischendurch überzählig ist. Entsprechend gibt es mehr Platz für den Nachwuchs in den vorderen Linien.
Zug ist nicht unser Gradmesser.
Hat der ZSC ein tieferes Budget?
Die haben die selben scheiss Probleme wie wir grad.
Habe Fertig.
Unser Gradmesser EVZ zeigt wie es geht.
Das Problem sind Klötis wie Hollenstein und Bodenmann, die sich ihren Hockeykarriere-Lebensabend in Zürich finanzieren lassen, nicht der Trainer. Mit Hollenstein kein Titel.
Das lässt sich mit der 4. Linie ganz gut lösen.