Beiträge von Danny

    Geoff Ward hat seine Mannschaft inzwischen auf den ZSC eingestellt (wie zu erwarten war). Bis jetzt hat sich Marco Bayer auf die Qualität seiner Topspieler verlassen können. Wenn es nötig war die besten Kräften forciert und die Rechnung ging in den ersten beiden Begegnungen auf. Dieses Coaching wird nicht mehr reichen, jetzt muss er sein Geschick beweisen, entweder ist er ein schlauer Fuchs oder eben bloss NUR ein durchschnittlicher Coach. Er muss genauso seine Spieler erfolgreich auf die Schwachstellen des Gegners einstellen und Lausanne je nach Spielverlauf mit der geeigneten Taktik und dem richtigenTiming wirkungsvoll antizipieren. Sollte ihm das nicht gelingen wird es noch eine ganz heisse Serie bis und mit 7. Spiel.

    Sieg geholt, super mehr gibt es nicht zu sagen. Von zu Hause kam es mir vor als hätten wir mit 2 Blöcke gespielt, was mir ganz und gar nicht gefiel

    hoffentlich kommt Lammikko morgen zurück, der fehlt an jedem Ende und gibt die nötige tiefe

    Lausanne war klar stärker als zuhause, wollte unbedingt das Rebreak und drückten pulsierend aufs Maximaltempo in der ZSC Zone. So konnten die Gäste mit nicht allzuviel Aufwand zwei Tore buchen. Mit diesem zwischenzeilichen 1:2 Spielstand tat sich der ZSC recht schwer, entsprechend musste MB sein Plan B aktivieren und auf drei starke Linien reduzienen. Die Rechnung ist aufgegangen und MB hat sowohl vom Timing und der Linienzusammenstellung richtig reagiert. Natürlich kan MB nicht kontinuerlich nur auf die besten setzen, aber zwischendurch wenn es brenslig wird und mit ausgeruhten Spielern wie aktuell beim ZSC, muss er es sogar tun. Ein Rebreak wäre definitiv keine Option gewesen.

    bini de einzig da ihne wo s'Gfühl hat dass nix entschiede isch? Ganz ehrlich, wie Lausanne am Zistig än schlächte Tag verwütscht hat, chönd au mir frühener oder spöter nöd richtigs anebringe

    darum tüüf flüüge und dä nägscht Sieg hole

    Lausanne hat gegen die Tigers in jedem Heimspiel Min. 4 Tore erzielt, gegen Fribourg dann nur noch Min. 2 Tore erzielt und jetzt gegen den ZSC 0 Tore im ersten Finalspiel. Kein "schlächte Tag" sondern die logische Folgerung.

    Kann sein. Aber nicht Mr. Ward gewinnt die Spiele - sondern seine Spieler auf dem Feld.
    Bzw. sie verlieren die Spiele....!! Wenn wir morgen 2:0 in Führung gehen, dann tippe ich effektiv eher auf ein 4:0 als auf ein 4:2 oder 4:3
    Mir kam's vor, als hätte ich nicht Lausanne sondern Giovanni T.'s Spieler auf dem Eisfeld gesehen:
    "In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer!"

    Vorteil liegt beim ZSC ganz klar und ich attestiere dem ZSC auch mehr Qualität sowohl in der breite wie auch in der tiefe. Aber genau das ist das gefährliche, man wähnt sich schon am Ziel und ist nur noch 98% bei der Sache. Bei Lausanne ist der Druck jetzt den Titel zu holen sehr hoch und mit dem Rücken zur Wand können unglaubliche Kräfte mobilisiert werden. Geoff Ward kennt die ganze Bandbreite dieser Psychologie und wird es sehr geschickt angehen. Natürlich und da sehe ich es gleich, zieht der ZSC sein Spiel in nächsten drei Begegnungen ohne Durchhänger und konsequent über die ganze Spieldauer durch, ist ein 4:0 viel wahrscheinlicher als ein 4:2 bzw. 4:3. Aber davon sind wir noch ganz weit entfernt.

    5. Ich habe ein 4:0 in dieser Serie getippt. Grössenwahn? Arroganz? Überheblichkeit? JA KLAR, mit Stolz sogar. Und was passiert? Nun
    muss ich zu Kreuze kriechen und mir eingestehen, dass ich sogar noch untertrieben habe, da ich gesagt habe, dass jedes dieser 4 Spiele
    äusserts knapp ausgehen wird, dami nomal. Mea culpa...... :kopfschlag:

    Lass dich vom gestrigen Spiel nicht einlullen. Geoff Ward ist schon schnell klar gewesen, dass das erste Heimspiel nicht zu retten ist, hat taktisch seinen Linien schonen durchlaufen lassen und wertvolle Informationen gesammelt. Sollte Lausanne Morgen das Rebreak schaffen sind sie im Vorteil. MB tut gut daran einen Plan B zurechtzulegen, sollte der ZSC in Rückstand geraten.

    Glaube ich nicht, er hat schlicht die Leute dazu nicht (mehr).

    So ist es, er wird es knapp hinkriegen den Schwung der 1. Linie zu nehmen, aber dann werden die anderen Linien die Differenz ausmachen. Es bleibt aber immer noch die ZSC Defensive, die er überwinden muss. 0 Tore im ersten Heimspiel ist schon bedenklich. Also insgesamt ist der ZSC auf allen Positionen qualitativ überzeugender.

    Bayer scheint wirklich 'angekommen' zu sein in seiner Rolle als Headcoach, im Verlaufe der Playoffs nach und nach alles richtig gemacht bis jetzt.

    Und wenn ich richtig informiert bin, ist seit der Übernahme von Bayer Fabio Schwarz zuständig für's Powerplay - da hat er ganze Arbeit geleistet!

    Definitiv, MB hat die Mannschaft wirklich gut auf das 1. Auswärtsspiel eingestellt. Lausanne hat insbesondere gegen Fribourg Anlaufschwierigkeiten bekundet, diese Schwäche wurde eiskalt vom ZSC bestraft. Ich glaube kaum, das im nächsten Spiel Malgin und Ghetto so herumtanzen kann. Jeff Wards Taktik, sich auf den Gegner einzustellen und dann den Zahn ziehen hinkt hinterher, deshalb wird Lausanne mit höchster Wahrscheinlichkeit alles daran setzen unsere Paradeline zu Neutralisieren. Insofern werden die anderen drei Linien zulegen müssen.

    Ich bleibe dabei. Lausanne ist etwas weniger stark wie im letzten Jahr. Hat u.a auch mich den Ausfällen zu tun. Aber nicht nur. Die Raffls und Bozon haben uns das Leben schwer gemacht. Wird sind auch etwas weniger dominant aber in der Breite einfach besser besetzt.

    Bei Lausanne zu 100% bei dir, beim ZSC stellt sich die Frage was bei der Dominanz zu berücksichtigen ist. Der ZSC hat der ganze CL Marathon erfolgreich durchgezogen und wurde nichstdestotrotz Qualizweiter, Lausanne hat sich sang und klanglos ausgeklinkt (CL) und stattdessen nur auf den Qualisieg konzentriert (Etappensieg). Und so wie es scheint hat der ZSC die Kräfte wie bei einen Marathon für den Schlussspurt (angenommen) einteilen können.

    Es ist ja vor allem nicht so, dass Lausanne alle Heimspiele in diesen Playoffs gewonnen hätte.

    Jap, die ersten beiden Heimspielen im HF gaben sie verloren (damit ist die ganze Heimvorteil Diskussion überflüssig). Aber, es zeigt dass Lausanne als Meisteranwärter viel Eiszeit benötigt um sich auf den Gegner einzustellen. Denkwürdig dann das zweite Heimspiel nochmals zu verlieren, das hätte durchaus eines zuviel sein können, wäre Fribourg nicht etwas angeschlagen gewesen. Die Belle gewannen sie m.E. nur weil sie konsequenter und abgeklärter spielten und der fahrige Auftritt der Fribourgern nutzen konnten. Genau deshalb ist vom ZSC auch ein sauberes und konsequentes Hockey verlangt , rest ergibt sich aus den Qualitäten der besseren Mannschaft.

    Konfus wie Adrian Bürgler - http://www.watson.ch die Chancen der beiden Mannschaften kalkuliert! Für mich der grösste Fehler: Quali und PO zu mischen, es sind zwei verschiedene Disziplinen (auch wenn beides Eishockey ist). Was zählt sind die Statistiken im PO und wie sich eine Mannschaft steigern konnte. Der ZSC weiss inzwischen, dass sie sich nie und nimmer auf eine Belle einlassen dürfen und werden die Auswärtsspiele viel konzentrierter angehen. Auch Lausanne weiss, dass der ZSC sich noch steigern kann und die Leistung wie sie im VF und HF gezeigt haben nicht reicht. Verlieren die Waadtländer heute, ist Geoff Ward mehr als nur gefordert.

    Die Euphorie scheint bei Einigen etwas durch die Decke zu gehen. Oder vielleicht schon etwas abgehoben?

    So einfach wird das nicht. Der HCL ist Qualisieger und überzeugte über weite Strecken der Meisterschaft. Auch im Viertel- und Halbfinale, sich zweimal im Spiel 7 durchzusetzen zeugt doch von guten Charaktereigenschaften. Die Defensive inkl Torhüter arbeitete sehr gut, die Offensive sehr druckvoll. Einziges grosses Manko war die Chancenauswertung. Wenn sie so weitermachen, müssen wir schon noch etwas drauflegen.

    Denn mal Hand aufs Herz: Weder Davos und schon gar nicht Kloten waren keine Massstäbe in Bezug auf das, was jetzt auf uns zukommt.

    Daher ist es überhaupt nicht angebracht, die Bodenhaftung zu verlieren.
    Ich hoffe, unser Team sieht es auch so, sonst könnte es durchaus ein böses Erwachen geben.

    Vollgas ZSC !!! Mir sind Züri !!!

    Ich würde jetzt Lausanne auch nicht überbewerten. Letzter Saison konnten sie sich aus dem Hintergrund stetig nach vorne entwickeln und als Wundertüte nur gewinnen, das hat sie beflügelt und so traten sie mit einer unbeschwertheit auf (die jetzt verblasst ist). Dieser Saison ist alles Schnee von gestern und der ZSC hat einiges an Erfahrung mit dieser Wundertüte gesammelt und weiss ziemlich gut auf was man sich einstellen muss. Lausanne mit dem Heimvorteil muss jetzt liefern! Den Knorz gegen die Tigerlis werte ich nicht gerade als Stärke für Lausanne und gegen ein Dezimiertes Fribourg die Serie noch zu wenden würde ich auch nicht überbewerten, Fribourg war am Schluss sehr fahrig.

    Man hört aus dem Umfeld des ZSC immer wieder beide Seiten: Die einen sagen "dieser Bayer ist nix und wegen dem und dem
    bitte nicht verlängern". Und andere sagen "wegen dem und dem sollte man ihn unbedingt oben beim Z behalten". Wir werden
    sehen......

    Natürlich hatte Bayer ein schwieriger Start, unter Berücksichtigung der Ausgangslage hat er jedoch schnell den Rank gefunden und sich gut eingefügt (sichtbare Lernkurve!). Alles Entscheidemde gelang ihm zu gewinnen. Die Spielkultur und Harmonie im Team scheint wirklich gut zu Funktionieren. Wobei der Anteil vom Assistenten Rob würde ich nicht unterschätzen. Insofern sollte das Coaching Team mit Marco Bayer usammenbleiben.

    Sehe ich nicht so. Je länger die Serie dauert, desto mehr werden unsere vollen Tanks den Ausschlag geben. Das sagt auf jeden Fall meine Glasskugel......

    Ist vermutlich auch so. Nur, das Risiko muss gar nicht eingegangen werden, wenn der erste ZSC Sieg auswärts eingefahren wird. Deshalb keine Experimente und "fertig Scheissdreck".

    ob der zsc den mentalen biss und die leidensfähigkeit hat nach dem letztjährigen titel, dem cl titel und der erneuten finalquali, wage ich zu bezweifeln. aber dies wird nötig sein um zu gewinnen. spätestens jetzt ist fertig mit micky maus hockey und gelegentlichen nadelstichen! losan wird uns so richtig weh tun auf dem eis. spielerisch, physisch und psychisch.

    Der angenommene mentale Vorteil, setzt auch die spielerischen und läuferischen Qualitäten über alle Linien voraus. Da sehe ich Lausanne nicht im Vorteil. Und gegen Fribourg mit dem Ausfall von Wallmark ist es kein Gradmesser. Mit dem HCD hatte der ZSC für mein Verständnis den schwierigeren Gegner.

    Gleich mit dem Break starten, dann unsere Kaderbreite ausspielen!

    Genau, höchstwahrscheinlich ist die Chance das Break in der ersten Begegnung zu schaffen am grössten. Dazu muss der ZSC auch mit voller Überzeugung und unnachgiebig es über die ganze Spieldauer mit dem Wille zu gewinnen, durchziehen. Nach jeder Begegnung werden die beiden Mannschaften sich immer besser aufeinander einstellen und der Heimvorteil mit den Fans im Rücken könnte sehr wahrscheinlich zum entscheidenden Faktor werden wenn beide etwa gleich auf Augenhöhe sind. Ob Lausanne auf dem gleichen Level wie letzte Saison ist, bezweifle ich.

    Also es war das beste Drittel, weil sie die Offensive vom Zett im Griff hatten und kaum etwas zugelassen haben. Selber haben sie sich aber kaum Chancen erarbeitet (siehe xG). Also es war weit davon entfernt, dass sie uns an die Wand gespielt hätten o.ä. Es war einfach ausgeglichen und chancenarm.

    Wenn wir so spielen, wie ab dem 2. Drittel, dann wird es für Davos sehr schwierig. Ich hoffe sie zeigen dies auch einmal in Davos.

    Genau, entscheidend wird sein, dass der ZSC konsequent geduldig und abgeklärt startet, die harte Arbeit ohne Durchhänger durchzieht. je länger sich die Davoser kein Vorteil heraus spielen können, je mehr werden sie ungeduldig.