Beiträge von Danny

    Finde ich auch! Variante 3 wäre definitiv die schlechteste, insbesondere auch weil Grönborg ja recht offensiv zu den Medien gegangen ist. Es würde wohl nicht lange gehen, bis irgend ein "Insider-Bericht" (egal ob wahr oder nicht) in die Presse kommt und damit würde Unruhe aufkommen..

    Das eine hat mit dem anderen nicht zu tun, diese Logik kann ich nicht nachvollziehen. Es ist ja eine prof. Kommunikationsabteilung! Knifflig wird es nur wenn noch Unklarheiten vorliegen, die so nicht kommuniziert werden können.

    enau so gehts mir auch mit dem RIP, NFL, Bundesliga, FCZ und GC-Fred. Ärgere ich mich darüber? Nö. Also sei bitte kein grumpy old man

    Ich würde es nicht in den gleichen Topf tun. Corona ist eine ganz andere Dimension und polarisiert viel mehr als wir möchten, da jeder auf unser Erde in irgendeiner Form betroffen ist. So lange nicht geschwurbelt wird ist es unproblematisch, ansonsten nimmt die toxische Kommunikation schnell fahrt auf.

    Wir hatten es und das passte aber auch vielen nicht! Und wurde daher (von Reto selber) geschlossen. Ausser einem unendlichen Ping Pong hin und her bringt das m.E. nichts. Wir werden das Problem nicht hier im Forum lösen!

    Auf den Punkt gebracht! Ein komplexes Thema in diesem Forum abzuhandeln macht es kompliziert.

    Das Coaching verstehe ich ebenfalls nicht, aber es bringt ja nichts. Bin einfach gespannt, wie die Causa Grönborg ausgeht. Ich bin überzeugt davon, dass man mit diesem Team mehr erreichen muss! Ueberraschungen gibt es ja immer wieder, aber wir spielen so unkonstant und anfällig, dass ich unter Grönborg nicht an erfolgreiche Playoffs glaube. Bin also wirklich gespannt, was da kommuniziert wird.

    Ich denke da sind mehrere Faktoren und RG hat nur bedingt darauf einfluss. Und manchmal trennen Details zwischen Erfolg und Niederlage.

    Sorry wer mit diesem Team gegen das notorisch am Schwanz der Liga herumturnende Langnull nicht klar gewinnt der macht etwas falsch!


    Sehe nicht wie wir in den PO's gegen die Spitzenteams bestehen sollen. Da wir uns in der Tabelle kaum verbessern könnte es schon im 1/4 hart werden, im Moment wäre es Zug!

    Mannschaften die sehr sehr defensiv ausgerichtet sind, kommen zu einfach zu Toren, auch benötigen wir zu viel Aufwand für ein Tor. Es kann durchaus sein, dass der neue tchechische Goali ein halbes bis ein ganzes Gegentor im Schnitt verhindern kann. Vorne spielen sie an sich gut, vielleicht zu gut und spielen den Gegner dadurch auch defensiv gut ein. Unberechenbarkeit und Überraschungsmomente fehlen etwas. Aus meiner Sicht fehlt ganz wenig und die Punkte kommen zuverlässiger.

    Schwedische Trainer alles Nieten, bzw. funktionieren in der Schweiz nicht?

    Okay, solange kein Schwedische Coach seit Slettvoll den Pokal stemmt, werden die kritischen Stimmen wohl nie verstummen.

    Gegen die Skandinavier ans sich dürfte man sich nicht mehr wehren, denn Tagnes und Jalonen haben dies ja geschafft/bewiesen

    Conny Evenson hat den Pokal auch zweimal gestemmt. Auch andere Nationalitäten sind erfolgreich gewesen und haben ebenso versagt. Die Argumente die dafür bzw. dagegen sprechen sind ziemlich ausgewogen. Jalonen ist Finne wie auch Suhonen (auch 2 Pokale). Aus meiner Sicht sollte auch die Motivation der Spielern und deren entsprechenden Löhnen fokussiert werden, sowie die Rolle der Agenten. Wenn ein Ausländischer Spieler zu einem tieferen Lohn die gleiche (oder bessere, bzw. konstantere) Leistung erbringt muss man es schon hinterfragen. Das war ja ein Teil der Diskussion vor zwei Jahren bez. erhöhen des Ausländerkontingentes.

    Der einzige der ein Problem damit hat ist Zahner. Da merkt man, dass das ganze für ihn mehr Firma als Eishockeyclub ist.

    Also als Führungsperson ist er ein Vorbild und bei ihm setze ich eine sehr hohe Maturität voraus. Insofern hat Zahner das kleinste Problem mit der Situation. Und als Firma und Eishockeyclub in der höchsten CH-Liga lässt sich es nicht auseinanderhalten. Der CEO muss beides unter einem Hut bringen, ich denke das kann er auch und ein Kommentar dazu abgeben muss er natürlich auch, das wird von ihm verlangt.

    Bei Schelling kam zur Unerfahrenheit noch dazu, dass sie tage- und teiweise wochenlang für Spieler und Agenten nicht zu sprechen war, obwohl nach den übichen Gepflogenheiten deren Zukunft hätte geregelt werden müssen. Wenn man gleichzeitig von anderen Klubs umworben wird, sind die Konsequenzen klar.

    Da kommt es darauf an wie es interpretiert wird. Ich denke, dass Florence Schelling kein Support bei der Entscheidung bekam und deshalb überfordert war. Wer will schon im ersten Amtsjahr mit Fehlentscheiden auffallen. Ist genauso ein Führungsproblem von weiter oben. Zudem bin ich immer etwas vorsichtig bei solchen Darstellungen, d.h. wie viel ist wahr und wie viel ist übertrieben. Wenn man jemanden los haben möchte wird das Negative gerne übertrieben. Warten und herauszögern muss nicht zwangläufig falsch sein.

    Patrick Geering, Captain ZSC Lions


    Wie sehr beschäftigen diese Diskussionen das Team? Schnee von gestern sei das, vor allem ein Thema der Medien, sagte Geering. Und trotzdem wurde die Pause in die Zürich auch genutzt, um miteinander zu reden: Spieler, Trainer, Management, Sportchef. «Alle haben ein Commitment abgegeben», so Geering. «Ich stelle mich zu 100 Prozent hinter den Coach, das hat das Management ebenfalls getan. Mehr kann und will ich dazu nicht mehr sagen.»

    Genau das ist entscheidend wenn man erfolgreich sein will. Auch wenn nicht immer gleicher Meinung, muss die GANZE Organisation abgestimmt auftreten.

    Jede Saison fängt wieder von vorne an und die Erfolge der Vergangenheit gehen mit der Zeit in die Geschichte ein. viele Erfolgskonzepte sind an einer Zeitspanne gebunden und enden wieder. Will man vorne dabei sein muss man es kontinuerlich besser machen. Vielleicht könnte deshalb SL auf RG gesetzt haben und möglicherweise das menschlich Kulturelle zu wenig beachtet haben. Für mich stellt sich eher die Frage wie die Mannschaft aus der aktuellen Talsohle herauskommt.

    Vielleicht wäre es eine Variante Gb ein passender Assistenten zur Seite stellen. Einer der ein guten Draht zu den Spielern hat und Gb gut ergänzt. Könnte aus meiner Sicht eine Win-Win Situation sein.

    Jap Iceman, das ist die vierte Variante, damit bekommt Gb Zeit sich neu zu orientieren. Klub Coach oder Nati Coach sind zwei verschiedene Aufgaben und dann noch eine CH Klub Mannschaft mit hohen Ansprüchen. Da is SL nicht ganz aus dem Schneider.

    Grönborg hat via Medien verlauten lassen das er vom ZSC das Vertrauen ausgesprochen haben will, TV SRF hat darauf SL und div. Spieler interviewt, von dort stammen diese Aussagen. Grönborg ist ohne mit seinen Chefs zu sprechen an die Öffentlichkeit gegangen, fände ich als sein Boss nicht die feine Art. Wie schon gesagt: Grönborg sieht seine (NHL) Felle davonschwimmen, er reagiert nicht sehr souverän in letzter Zeit, sei dies gegen Schiris oder andere Coaches, sei dies mit dem Gang an die Medien. Seine Nerven liegen blank!

    Bei aller Liebe. Sollte Grönborg tatsächlich Sibiren dem ZSC vorziehen, dann würde ich lieber früher als später die Reissleine ziehen. Dann kann es für SL nur noch darum gehen, den Nachfolger einzutüten und die Sache mit Grönborg sobald dies der Fall ist zu beenden.

    Wenn ich diese beide Zitate Gegenüberstelle, dann ergibt das eine bzw. das andere kein Sinn für mich. Sollte Gb kurz vor dem Absprung sein, macht man sich das Leben nicht zusätzlich schwer, sondern konzentriert sich auf die Zukunft. Oder es gibt eine dritte Variante, zu einem Klub zu wechseln wo die Austiegsklausel nicht gilt.

    Das Grönborg (via Medien!) quasi die Vertrauensfrage gestellt hat ist eigentlich nirgends gut angekommen. Da hat er sich selber ein Ei gelegt. SL hat auf entsprechende Fragen angesäuert reagiert ("ich habe es gelesen"), die Spieler sagen einfach "das interessiert uns nicht". Für mich ist das Tuch zerschnitten!

    Und bedeutet, dass SL direkt mit den Spielern kommuniziert hat und Gb ausgelassen hat. Deshalb hat Gb auch die Vertrauensfrage gestellt. Was heisst das wohl?

    Du solltest Deine Meinung über ihn mal hinterfragen! Vielleicht ist eben die falsch!

    Die Frage ist, zählen die Fakten oder das Marketing? Rein sachlich betrachtet, stellt ja der sc den Headcoach ein und macht die Abklärungen. Auch bei der Verpflichtung der Spieler ist der sc im Lead. Ich frage mich eher wie gut arbeiten die beide "Manager" zusammen und wie sie sich unterstützen? Wenn die Spieler Uneinigkeit wahrnehmen kommt es nicht gut.

    <woltlab-quote data-author="Mushu" data-link="Grönborg"><p>Kann es sein, dass ein Trainer einer der weltbesten National-Mannschaften einen anderen Job ausübt, als der Trainer einer ambitionierten Clubmannschaft, welche auch noch Erträge aus der Weiterentwicklung von jüngeren Spielern erzielen sollte?</p></woltlab-quote><p>Wenn das so ist, dann hat SL spekuliert und nicht wirklich hinterfragt.</p>

    Ich finde es übrigens durchaus auch bemerkenswert, dass es nur zwei drei Leute hier hat, die Leuenberger, bzw. dessen Leistungsausweis

    bei uns, genau so kritisch sehen wie du oder ich.

    Gegenwertig wirkt SL auf micht etwas hilflos. Betrachtet man seine Erfahrung, ist in der Minikrise nicht viel sichtbar (Trainerwechsel ist das letzte "0815"- Mittel). Sein kürzliches Interview in der NZZ hat mich auch nicht wirklich überzeugt.

    Was die Leistungsträger und ihre Leistung betrifft, ja, da müsste mehr kommen. Weshalb sollen sie mehr Leisten als nötig. Für mich stellt sich die Frage, weshalb die Eigenmotivation etwas abhandengekommen ist? Dazu hat SL sicher eine Statistik die hilft.