Beiträge von Iceman

    Zitat von Larry

    Buhuhuuu... wühle nicht in offenen Wunden!!!
    Das lange Kapitel "Meine bittersten Momente als SCB-Fan" ist um eine weitere Episode reicher geworden. In Führung liegt nach wie vor der Abstieg im Entscheidungsspiel gegen den EHC Biel, als Wittwers Bruno etwa 3 Penalties nicht verwertete. Mit knappem Abstand folgt das vergeigte Spiel für den Wiederaufstieg in Chur, bei dem irgend so ein Tosio auf der Gegenseite alles hielt, was zu halten war. Danach kommt natürlich schon das bittere Ende dieses Jahr. Gleich dahinter die 1:0 Niederlage im 7en Finalspiel gegen Davos, wo Bordeleau mit gebrochenem Fuss spielte. Danach ein bunter Strauss an 1/4-Final Niederlagen als Qualisieger gegen den 8en.... :galgen:

    Weitere Schlussworte erspare ich Dir und mir. Ausser natürlich die (zähneknirschende) Gratulation zum Titel!

    Kann mir nicht vorstellen, dass sich ein halbwegs intelligenter Spieler keine "Gedanken" über den Klub, den Kader und die Lohnstruktur macht. Das "Problem" dürfte eher sein, dass Spieler - und auch Zuschauer und wohl auch die Liga - nicht in jedem Fall Anhaltspunkte haben, wie es um die Finanzkraft von designierten Gönnern steht. Bei Kloten bzw. Bircher musste man annehmen, dass der Typ offenbar Kohle ohne Ende hat, um angesichts der Einnahmemöglichkeiten von Kloten eine derartige Truppe finanzieren zu können. Keine Ahnung, ob zur "Jube-Holding" (...oder wie das Ding heisst...) irgendwelche Zahlen publiziert werden, aufgrund derer man sich beruhigt hätte zurücklehnen können.

    In Lugano gehe ich einfach mal davon aus, dass die Mantegazzas Kohle ohne Ende haben, und den HC Lugano als Liebhaberei betreiben. Irgendwelche Fakten habe ich nicht, sondern ich plappere einfach das nach, was man seit dem Einstieg von Geo "der grüne Pullover" Mantegazza so erzählt.

    Zum geduldigen Gönner des ZSC, Walter Frey, gibt's folgendes aus Google: "Das Unternehmen befindet sich vollständig im Privatbesitz der Gründerfamilie und veröffentlicht nur sehr beschränkt Geschäftszahlen. Im Jahr 2006 beschäftigte die Gruppe laut Angaben der Handelszeitung 2'495 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 2,186 Milliarden Schweizer Franken" .
    Die Annahme, dass sich W. Frey die paar Milliönchen pro Jahr für den ZSC + die GCK-Lions leisten kann, ist somit nicht aus der Luft gegriffen.

    Beim SCB werden die Zahlen publiziert, die Unsicherheit besteht darin, wie sich der "Nebenerwerb" aus dem Gastro- u. Eventgeschäft entwickelt. Gäbe es da einen Einbruch in der Ertragslage, müsste der Aufwand für den Hockey-Teil umgehend gesenkt werden. Hingegen gibt es keine Gönner, deren geschäftliche Probleme zur Existenzfrage beim Klub führen könnten.

    Ambri – Sawiri und ein paar andere Gönner
    Fribourg – halbstaatliche Betriebe (Group E + Kantonalbank)
    Zug – weiss nicht

    Aber eben, wohl nur die wenigsten Spieler und Fans beschäftigen sich ernsthaft mit diesem Thema. Einerseits fehlen die Infos, andererseits eben auch das Interesse.

    Was die Liga angeht, so müssen die sich aber schon eher Gedanken machen. Natürlich kann die Liga nicht Revisoren und Controller beschäftigen, sondern muss sich auf eingereichte Budgets und Revisionsberichte verlassen. Dies natürlich auch nicht blindlings, die Kontrolle dürfte aber kaum über eine Plausibilisierung der Zahlen hinausgehen. Wie das Budget 2011/12 im Falle von Kloten ausgesehen hat, wäre interessant. Für die Erkenntnis, dass die Truppe von Kloten vom Aufwand her mit dem ZSC oder dem SCB vergleichbar ist, braucht man weder ein Trainerdiplom noch akademische Weihen. Die Frage ist, mit was für Phantasieerträgen in Kloten gerechnet worden ist. Denn um in einer Saison 7 Mio. "hinderdsi" zu machen, braucht's mehr als ein etwas zu frühes Ausscheiden aus den PO's.

    Unverständlich ist ebenfalls, dass – wie im Fall Kloten – Steuern und Sozialabgaben über Jahre hinweg nicht bezahlt sind. Hier hätte die Begleichung solcher Ausstände schon vor geraumer Zeit als Bedingung für eine Lizenzerteilung gelten müssen. Evtl. müsste inskünftig eine detaillierte Aufstellung der Kreditoren eingefordert werden, um solche leuchtend rot blinkende Warnlampen zu erkennen.

    Kommt noch dazu, dass die EHC Kloten AG die legale Möglichkeit einer eingeschränkten Revision gewählt hat. Wenn der Verband schon derart unbedarft agiert im Zahlenfriedhof, so müsste mindestens sichergestellt sein, dass nicht auch noch die Revision im abgekürzten Verfahren durchgeführt wird. Na ja, im nachhinein ist man immer klüger, aber hier kommen schon ein paar Sächelchen zusammen, welche nicht nur bei Kloten selber für (zu späte) Konsternation sorgen, sondern auch grosse Fragezeichen betreffend der Fachkompetenz der zuständigen Liga-Instanzen hinterlässt.

    Zitat von Zesi 05

    Besser als de Massy und de Mandioni! Wenn de Reiber nöd all zu klinlich pfift (was i de Playoffs ja weniger es Problem isch), isch er nöd schlecht(er als die andere). Nur sis "sich ins Szene setzte", z.B. bi 10ner nervt, aber hät ufs Spiel kein Ifluss.

    Am liebschte hetti (mitlerwile) de Kurmann!

    Über die ganze Saison gesehen habe ich eigentlich nur bei Mandioni den Eindruck, dass er es nicht so im Griff hat. Reiber ist halt ein kleiner Selbstdarsteller und will manchmal krampfhaft beweisen, dass er kein Heimschiedsrichter ist, schlecht ist er aber nicht (...bis zum ersten "Fehlentscheid" heute Abend...). Massy war als Spieler kein Kind von Traurigkeit und kennt die Tricks, er fällt auch nicht so schnell auf Schwalbenkönige rein (...aber die sind ja schon eliminiert und nicht im Final...). Auch gegen Kurmann kann man nichts sagen.

    Wichtig wäre, eine gewisse Linie über das ganze Spiel oder die Serie hinweg einzuhalten, da gab's bislang schon etwelche "Stilwechsel" zu konstatieren.

    ...wobei die Artikel von Klaus Zaugg kaum mit der gleichen Absicht verfasst sind wie diejenigen in den Tageszeitungen. Klaus polemisiert bewusst, schüttet dort Öl ins Feuer wo es eh' schon überhitzt ist, usw. Den oft heftigen Reaktionen auf den "betroffenen" Pinboards bzw. in den 20min Kommentaren zeigen, dass dieses Konzept funktioniert. Auch wenn Zaugg ab und an den "Ironiemodus" ausdrücklich ein- und ausschaltet. Vor allem in der Quali locken die Matchberichte der Tageszeitungen von oft tristen Spielen ja keinen aus der Reserve, weshalb Zaugg da auch kaum Konkurrenz hat.

    Man muss die Zauggschen Artikel einfach als das nehmen, was sie sind.

    Nicht ganz vergessen darf man bei dieser "Rückschau", dass es damals auch in normalen Qualispielen um einiges ruppiger zuging. Da wurde mit dem Stock gearbeitet, gehalten, und die Ellbogen eingesetzt, dass man aus heutiger "Nulltoleranz-Sicht" schon ins Grübeln kommt. In der Verteidigung waren ganz andere Spieler gefragt bzw. einsetzbar. Ein Helbling oder Heins in ihren schwachen 5 Minuten hätten zwar auch damals nicht gerade den Fairness-Preis gewonnen, wären aber nicht weit weg davon gewesen.

    Bei einem noch längeren Blick zurück würde man auch feststellen, dass es etwas früher noch übler war. Die Play-off Serien in den 90er Jahren glichen eher einem Krieg auf dem Eis, wenn ich da an die Partien gegen das damalige "Grande Lugano" denke. Würde ein heutiger Schiri nach den heutigen Reglen ein solches Spiel via Grossleinwand "nachpfeiffen", würde kaum ein zusammehängender Spielzug ohne Strafenfolge zusammenkommen. Spezialisten wie etwas der Luganese Claude "der Kniestich" Domeniconi zogen gegnerische Spieler durch Aktionen aus dem Verkehr, welche problemlos als vorsätzliche Körperverletzung durchgehen würden.

    Umgekehrt war aber auch das Tempo nicht so hoch wie heute. Einerseits kam durch das damals legitime Halten, Haken etc. viel weniger Spielfluss rein, andererseits waren die Spieler läuferisch nicht auf dem gleichen Level wie heute. Wenn es heute kracht, und einer der Beteiligten einen Fehler macht (unfairer Check oder schlechtes "Fressen" des Checks), heisst es für das "Opfer" oft Hirnerschütterung und mehrwöchige Pause. Und je nach Schwere und Anzahl solcher Vorfälle möglicherweise Karrierenende. Das Dilemma mit dem höheren Tempo und den häufigeren Hirnerschütterungen ist in der NHL ebenfalls Thema, zu welchem schon die unterschiedlichsten Ideen geäussert wurden. Auch diejenige, dass man wieder vermehrt Halten und Haken sollte, um Tempo aus dem Spiel zu nehmen.... :idea:

    In vielen "Foren" wird ja jetzt der eigene Frust dadurch gedämpft, dass man den Finalteilnehmern deren Mängel vorwirft, insbesondere sie hätten nur defensiv gemauert und so. Das mag - mindestens im Falle des SCB - teilweise wahr sein. Es wäre aber ebenso spektakulär wie tödlich, wenn man sich gegen die guten Läufer und Techniker aus Kloten und Fribourg auf einen offenen Schlagabtausch eingelassen hätte. Jeder muss mit den Steinen bauen, die er hat. In der NZZ steht richtigerweise, dass das Team des SCB den Zenit eigentlich überschritten habe. Die "alten Kämpfer" wie z.B. Plüss oder Rüthemann können nicht verbergen, dass der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlässt. Und die "jungen Wilden" sind zwar ein Versprechen für die Zukunft, trotzdem kann man aber von 17 und 19jährigen Typen noch nicht erwarten, dass sie in den PO's den Karren reissen. In diesen zermürbenden Spielen fehlen ihnen noch ein paar Kilo Muskeln und ein paar Jahre Erfahrung.

    Die "Vorwärtsstrategie-Klubs" Kloten, Zug, und Gottéron haben zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Favoritenrolle nicht so angenehm ist wie die des Underdogs. Und dass trotz respektablem Budget und teuren Transfers sehr viel schief gehen kann. Diese Erfahrungen haben die jetzigen Finalteilnehmer oft genug selbst machen müssen.

    Und was das von vielen vermisste offensive Spektakelhockey anbelangt: Ich bin zwar kein NHL-Kenner, glaube aber nicht, dass dort im Playoff-Final Elfentanz und Kunststücke für die Galerie Trumpf sind.

    Da hat sich der gute Herr Fetscherin in einen schönen Schlamassel reinreiten lassen, und wie schon vermutet sucht Bircher den raschestmöglichen Abgang, ohne noch einmal allzuviel Geld einschiessen zu müssen. Der anlässlich der Vorstellung von Fetscherin angedeutete "Rettung", wonach das Catering im eigenen Stadion die entscheidende Kohle bringen würde, entpuppt sich als Wunschvorstellung. Bei der Zuschauerkapazität und der Marge in diesem Segment der "Gastronomie" kommt da nicht soo viel zusammen. Es ist die Rede von ca. TCHF 500, was in etwa die Nettolohnkosten eines guten CH-Spielers decken würde. Allerdings ohne Prämien, evtl. Steuern, Versicherungen, usw. usw. Zudem will der jetzige Inhaber dieser Rechte für die vorzeitige Auflösung scheints einen 7stelligen Betrag, da müssten dann wohl die jetzt noch abwartenden Geldgeber im Hintergrund einspringen.

    Bin gespannt, wie das mit der Verscherbelung der Spieler weitergeht. Hätte eigentlich von Gunten gerne beim SCB gesehen, allerdings sagte dieser deutlich, dass er wegen der Freundin in Zürich leben wolle. Also eher ein Fall für den ZSC. Letztlich bringt es aber nichts, wenn Spieler quasi zwangsweise den Klub wechseln, das hat man seinerzeit bei Patrick Bärtschi gesehen. Mal sehen, wer da als erster die Nerven verliert (tippe mal auf Lugano) in Sachen Ablösezahlungen.

    24. März 2012
    Klotener im Ausverkauf
    Flyers-Präsident bietet Spieler an
    Die Zersetzung der Kloten Flyers scheint ihren Lauf zu nehmen. Nach übereinstimmender Auskunft verschiedener unabhängiger Quellen hat der Präsident Jürg Bircher begonnen, Spieler des gegenwärtigen Kaders bei anderen Klubs anzubieten.

    Daniel Germann

    Zur Disposition stehen praktisch alle Spieler inklusive des Nationalverteidigers Patrick von Gunten, der auf nächste Saison aus Schweden zurückkehrt und vor wenigen Wochen in Kloten einen Vertrag unterschrieben hat. Brisant macht diesen Vorgang vor allem, dass die sportliche Führung der Flyers und die Spieler selber darüber noch nicht informiert worden sind.

    Bircher begründet sein Vorprellen bei den anderen Klubs damit, dass der neue Geschäftsführer Adrian Fetscherin das Budget auf die kommende Saison hin zusammenstreichen wolle. Offensichtlich geht es den Flyers aber nicht nur darum, die Lohnkosten zu senken, sondern auch darum, Mittel für die laufenden Kosten zu generieren.

    Bircher fordert für allfällige Transfers eine Entschädigung, stiess aber damit bisher auf taube Ohren. Im Schweizer Eishockey wurden Transfersummen vor fünf Jahren durch sogenannte Ausbildungsentschädigungen ersetzt.

    Innerhalb des Klubs wächst die Angst, Bircher könnte allfällige Transfererlöse zur Ablösung eigener Darlehen nutzen. Gleichzeitig verschärfen immer neue Forderungen die finanzielle Situation der Flyers. Der ehemalige Konditionstrainer Juhani Hirvönen forderte auf dem Betreibungsweg drei Jahressaläre ein und hat am 31. Mai einen Gerichtstermin gegen die Flyers.

    Gegen Kimmo Rintanen sind Steuerforderungen offen, die gemäss Vertrag der Klub für den Finnen hätte begleichen sollen. Und der tschechische Verteidiger Radek Hamr fordert über einen Anwalt Geld für die vergangene Saison ein. Sein Vertrag war im letzten Herbst von den Kloten Flyers aufgelöst worden.

    Ist halt so, wenn mittlerweile 2-3 Hauptredaktionen die Zeitungen der Schweiz füllen. Früher gab's noch eher die "Hofjournalisten", welche dem lokalen Verein nahe standen und die Artikel entsprechend wohlwollend ausfielen. Allerdings schreibt Pickel relativ deutlich, dass das Verdikt hart gewesen sei und nicht von jedem Referee geahndet worden wäre. Dass man sich bei den Zugern fragt, ob denn mit gleichem Massstab die Aktionen von Seger und McCarthy nicht auch strenger hätten bestraft werden sollen, ist verständlich. Aber ein Coach sollte eigentlich wissen, dass er im Normalfall keine Zustimmung findet, wenn er unter den vorliegenden Umständen die Schiris kritisiert.

    Seien wir ehrlich, andere Trainer und Fans würden wohl auch nicht in Lobeshymnen auf den Referee ausbrechen, wenn dieser einen "eigenen" Spieler nach einem solchen Check mit 5 Min. bestrafen würde. Auch wenn Videoanalysen zeigen, dass nicht alles sauber war. Shedden poltert gewohnt etwas lauter, andere würden dies vermutlich etwas leiser, aber nicht minder inbrünstig tun.

    Die Risiken bei den Checks steigen sowohl für den "Checker" (Strafe) als auch für den "Gecheckten" (Verletzung). Aufgrund des gestiegenen Tempos ist die regeltechnisch einwandfreie Charge schwieriger anzubringen als früher, und das Verletzungsrisiko ist schon rein aufgrund der kinetischen Energie höher, selbst wenn ein Check regelkonform ist.

    Mit dem Dilemma schlägt sich auch die NHL herum, welche ihre attraktiven Stars (Fall Crosby) infolge Hirnerschütterungen (selbst aufgrund korrekter Checks) zu verlieren droht. Die Ideen zum Thema sind zahlreich und reichen von "weiter wie bisher" bis zu Regeländerungen.

    Zitat von Reto

    dänn git's ja im Final grad nomal es Zähringer-Derby.

    Schön wär's!
    Kloten und Gottéron haben beide ein sehr spielstarkes Kader, nur waren bei Kloten diverse Hoffnungsträger etwas neben den Schuhen (Rüeger), spürten Nachwehen von Verletzungen (Wick) oder sind rekonvaleszent (Lemm). Gottéron demgegenüber hat gegen Lugano einerseits gezeigt, dass sie kaum mehr zu stoppen sind, wenn sie denn Mal in einen Spielrausch kommen. Andererseits haben sie gegen Lugano doch mehr Mühe gehabt, als erwartet wurde. Im letzten Spiel gestern scheiterte Lugano auch etwas am patzernden Conz, wäre dieser besser drauf gewesen, hätte Lugano das Spiel eigentlich gewinnen müssen.

    Dem SCB müsste es schon ähnlich optimal laufen wie gegen Kloten, zumal die Fribourger kaum so viele Chancen vergeigen werden wie die Klotener.

    Die Sache mit Conz zeigt für mich auch, dass gerade bei Torhütern das Hochjubeln nach einer gelungenen Saison meist etwas verfrüht ist. Ob Conz letztes Jahr bei Langnau oder Berra diese Saison in Biel: Beiden ist eine sehr starke Leistung geglückt, aber ein wirklich guter Goali kann seine Leistung mehrere Saisons halten und auch unter Druck und in den extrem wichtigen Momenten abrufen. Diesen "Beweis" müssen Conz und Berra noch erbringen, sie haben dafür ja auch noch ein paar Jährchen Zeit.

    Scheint offenbar ein neues Geschäftsmodell zu werden.

    Man stelle ein für den jeweiligen Klub nicht finanzierbares Kader zusammen und verkaufe danach schrittweise und für viel Geld aus laufenden Verträgen heraus die Spieler, welche man aus finanzieller Sicht nie hätte verpflichten dürfen.

    McSorbet hat ja eine ähnliche Praxis, verpflichtete er doch Adrian Brunner (den kleinen Bruder vom Zug-Brunner), löste aber gar nie eine Lizenz für ihn. Die bekam er erst beim Wechsel während der Saison zu Bern.

    Nicht finanzierbare Titelträume (Kloten) und Schlaumeiereien (Sorley) treiben da seltsame Blüten....

    Nachdem es diese Woche etwas langweilig ist für den ZSC, befasst Ihr Euch sicher gerne vorausschauend mit den ganz wichtigen Terminen der nächsten Saison...

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    Final der European Trophy in Bratislava
    Das Teilnehmerfeld der European Trophy 2012 steht fest. Die dritte Ausgabe wird mit 32 Mannschaften in vier Divisionen ausgetragen. Wieder mit dabei ist auch der SC Bern sowie die ZSC Lions und als weitere Schweizer Teams neu der HC Fribourg-Gottéron und der EV Zug. Der exakte Spielplan wird im Verlauf der nächsten Wochen bekannt gegeben.

    Das Finale der European Trophy, der Red Bulls Salute 2012, wird in diesem Jahr vom 13. – 16. Dezember 2012 in Wien und Bratislava stattfinden. Zum ersten Mal wird damit das als Einladungsturnier begründete Red Bulls Salute, das 2010 zum Finalturnier der European Trophy wurde, nicht in Salzburg ausgetragen. Neben Wien wird die Hauptstadt der Slowakei, Bratislava, in diesem Jahr nicht nur der zweite Gastgeber des Finalturniers sein, sondern auch Ausrichter des Finalspiels. Die Stadt hat bereits während der Weltmeisterschaft 2011 bewiesen, dass sie in der modernisierten, 10’000 Zuschauer fassenden Arena eine gute Gastgeberin sein kann.

    Die Gruppeneinteilung

    North Division
    EC Red Bull Salzburg
    Eisbären Berlin
    Hamburg Freezers
    HC Kometa Brno
    HC Mountfield
    HC Plzen 1929
    Luleå HF
    Oulun Kärpät

    East Division
    Bili Tygri Liberec
    Brynäs IF
    Djurgårdens IF
    HC CSOB Pojistovna Pardubice
    HC Fribourg-Gottéron
    SC Bern
    Tappara
    TPS

    South Division
    HC Slavia Praha
    HC Slovan Bratislava
    HC Sparta Praha
    HV71
    JYP
    KalPa
    Linköpings HC
    UPC Vienna Capitals

    West Division
    Adler Mannheim
    ERC Ingolstadt
    EV Zug
    Frölunda Indians
    Färjestads BK
    HIFK
    Jokerit
    ZSC Lions

    Zitat von Larry

    Danke für den Hinweis, ich sehe es aber weder im Elend noch im Erfolg so dramatisch, wie es Klaus Zaugg zu tun pflegt. Kloten hatte in praktisch allen Spielen ihre Momente, in welchen das Spiel auf ihre Seite hätte kippen können. Währenddem dem SCB in den entscheidenden Momenten die wichtigen Tore gelangen, klebte dem EHC Kloten das Pech auch etwas an den Stöcken.

    2 kleine Begebenheiten aus dem letzten Spiel in Kloten mögen die Situation für "Aussenstehende" etwas illustrieren:

    - Im 1en Drittel haut Höhener von der blauen Linie einen Richtung Rüeger, nach einem Abpraller kommt Reichert an die Scheibe. Der dreht sich um die eigene Achse und trifft haargenau. Nichts gegen den grossen Kämpfer Reichert, aber ich glaube wir wissen alle, dass solche Kunststücke nicht gerade zum Standardrepertoire von ihm gehören. Aber eben, in diesem Moment gelang das Kunststück.

    - Praktisch "umgekehrt proportional" die Situation im letzten Drittel: Kloten drückt enorm, die Scheibe kommt zu Santala, dieser bringt den Puck nicht an Bührer vorbei. Normalerweise würde Santala so einen Ofen machen, aber eben, etwas verkehrte Welt.

    Der SCB hat den Sieg in dieser Serie nicht gestohlen, aber auch vom nötigen Glück (meinetwegen dasjenigen des Tüchtigen) profitiert.

    Gratulation, gut ist der ZSC rechtzeitig in Schwung gekommen. Wer weiss, wie weit dieser trägt. Auf jeden Fall wird sich der EVZ warm anziehen müssen. Weiss nicht, ob es für die Zuger von Vorteil war, in der ersten Runde gegen Biel anzutreten. Ob da wirklich so viel Kraft gespart wird? Auch wenn der HCD nicht gerade in Hochform agiert hat, so ist der "Z" einen höheren und intensiveren Rythmus gegangen als es beim EVZ momentan der Fall ist. Auch wenn am Samstag für Biel wahrscheinlich Lichterlöschen ist. Würde mich nicht wundern, wenn der höhere Rythmus - mind. zu Beginn der Serie - dem ZSC gleich das Break ermöglichen würde.

    Zitat von Brave New World

    Wenn die Topspieler angeschlagen oder Verletzt sind, gibts überall am fluchen. Ich würde gerne hier lesen, wenn Tambellini, Ambühl, Seger, Bärtschi, Monnet und 2-3 verletzt bzw. angeschlagen sind. Es würde genau gleich tönen. Hundertpro.

    Sicher, aber es würden keine Sondersendungen produziert deswegen in Leutschenbach. Der HCD hat dieses Jahr einfach Pech, man hatte auch schon oft Glück (...von mir aus das "Glück des Tüchtigen"...), wenn der Gegner im entscheidenden Spiel seinen Goalgetter mit gebrochenem Fuss spielen lassen musste und so. Dann gab es auch Jahre, wo die Schlüsselspieler (...die der anderen Klubs, welche nicht gefälligerweise Krach mit Krüger hatten...) verletzt aus irgendwelchen Nati-Zusammenzügen heimkehrten, währenddessen sich der HCD au grand complet vorbereiten konnte. Ist heute etwas entschärft, da ja fast jeder zu irgend einer "erweiterten Nati" gehört. Aber eben, der HCD ist nach wie vor ein Topteam, schon nur wenn die Tschechen-Fraktion das Visier richtig einstellt. Abschreiben darf man die trotz des momentanen Lamentos nicht. Nur im Fall dass der HCD die Auferstehung feiern sollte: Gibt's dann auch wieder eine Sondersendung vom schweizerischen Farbfernsehen?

    Der HCD-Fanclub Leutschenbach muss seine Hotelgutscheine noch ausnützen, ergo wird jetzt zum 100en Mal die Verletztenliste beweint. Mein Gott, jetzt ist der HCD halt auch mal von Pech betroffen! Trotzdem, gerade sturmlinienweise fehlen die Spieler ja auch nicht. Und wie es halt so geht, wenn's vorne etwas wackelt, sind plötzlich auch die (im allgemeinen Erfolg) in den Himmel geschriebenen Goalis nicht mehr fehlerfrei.

    Genoni ist ein starker Torwart, hat aber auch das Glück, im Normallfall sehr gute Vorderleute zu haben. Jetzt sind diese etwas von der Rolle, und - oh Wunder - weil es nun plötzlich mehr Gefahrenmomente vor dem Davoser-Tor gibt, steigt die Fehlerquote bzw. die erhaltenen Tore. Ist im Grunde genommen nicht aussergewöhnlich und zeigt höchstens, welchen Stellenwert Auszeichnungen bzw. "Best-Player-Awards" haben. Hinter einem HC irgendwas und SC nochsowas in Hochform sieht ein Torhüter nunmal besser aus, als hinter dem EC Wurstweggen mit schmalem Budget und noch schmalerem Kader.

    Hoffe der ZSC kann seinen Steigerungslauf fortsetzen, dann dürfte nicht nur der HCD in den 1/4-Finals rausfliegen, sondern auch der nächste "Favorit" Mühe bekunden.