Wäre einfach blöd, eine Meisterschaft mit 11 Teams durchzuführen zu müssen. Kloten war immerhin ein attraktiver Gegner und würde das wohl auch in Zukunft sein, selbst mit einer etwas weniger teuer besetzten Mannschaft.
Beiträge von Iceman
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Zitat von Blackstar
Sie verzichten auch nicht (oder noch nicht). Das hat Stancescu gestern nochmals klar gesagt. Es sei nur ein Aufschub und kein Verzicht. Zudem hat das gestern schon nicht mehr sooo klar getönt als würde die ganze Mannschaft noch voll dahinter stehen...
Oje, da werden ein paar Kloten-Anhänger noch einmal um eine Illusion ärmer... traurige Welt, ist denn die stets herausgestrichene, gute Kabinenatmosphäre wirklich gar gar nichts mehr Wert?? Wegen etwas anderem ist ja niemand dort, denn der arme Dorfklub aus Kloten kann nicht soviel zahlen wie die bösen Geldsäcke aus Lugano, Zürich und Bern. Dort spielt jeder nur unter Zwang, und in den Drittelpausen verhauen die Spieler einander...
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Zaugg lässt wieder mal durchblicken, dass seine Kolumnen nicht immer mit einem riesigen Bierernst zur Kenntnis genommen werden sollten. Er muss ja etwas polemisieren und "stichlen", sonst bräuchte es seine Kolumne gar nicht. Denn "politisch korrekt" analysieren und kommentieren machen genügend andere.
Was das Thema "Hartley" anbelangt, so hat Zaugg selber schon mehrmals geschrieben, dass eine Titelverteidigung seit geraumer Zeit fast nicht mehr zu bewerkstelligen ist. Selbst mit Bob Hartley wäre es die Frage, ob die nächste Saison einen ebenso glücklichen Ausgang nehmen würde wie die letzte. Die ganze Sache ist sehr ausgeglichen geworden, und schon in den 1/4-Finals können Könige zu Bettlern werden. Die Unterschiede zwischen den ersten 8 sind verhältnismässig klein, etwas Nervenflattern, eine Verletzung, und schon ist's passiert.
Die Befürchtung, dass sich nun wieder alter Schlendrian breitmachen könnte, teile ich nicht. Zu viele gute junge Spieler sind im Kader oder drängen nach. Das von Zaugg auch gerne beackerte Thema der "politisch mächtigen" Spieler verliert m.E. deshalb an Brisanz. Früher mussten sich Trainer wohl öfters eingestehen, dass ein etwas lustloser, aber sehr begabter CH-Grossverdiener halt trotzdem mehr bringt, als ein hoch motivierter junger Chrampfer, dem es aber am Können fehlt. Durch die Fortschritte in der Nachwuchsförderung ist dieses Problem kleiner geworden. Allerdings gibt es auch dort noch viel Arbeit, denn weiterhin tut sich ab dem 17 Altersjahr eine grosse Lücke auf zu den grossen Eishockeynationen. Ich habe immer den Eindruck, dass die meisten CH-Spieler quasi "Buebe" bleiben, währenddem Schweden, Russen, Kanadier & Co. zu "Schränken" heranwachsen. Von Dingen wie Schusstechnik etc. wollen wir gar nicht anfangen, da kann auf die Auftritte der Nationalmannschaft verwiesen werden.
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Es ist - nicht nur im Eishockey - halt einfach so, dass die Schweiz nicht der Nabel der Welt darstellt. Im Fussball ist es ähnlich, da ist die Schweiz für gute Trainer oder Spieler bestenfalls ein Sprungbrett, um in eine der "grossen" Ligen im Ausland zu wechseln. Siehe dazu beispielsweise den FC Basel. Und im Eishockey ist es nicht anders.
Bob Hartley muss sich aber auch Kritik gefallen lassen. Es wäre ihm kein Zacken aus der Krone gefallen, wenn er offen gesagt hätte, dass die NHL seine Wunschdestination sei und er bei einem entsprechenden Angebot nicht Nein sagen würde. Sein stetes Beteuern von wegen Vertragstreue und anderen hehren Grundsätzen hatte jeweils gut getönt, ruft aber nun verständlichen Frust bei denen hervor, die daran geglaubt haben. Dass diese ihrem Frust nun teilweise mit etwas "undifferenzierten" Breitseiten Luft machen, kann ich irgendwie verstehen.
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Zitat von Maurizio
also ich könnte nicht so einfach auf zwei monatslöhne verzichten wie die spieler der flyers
die müssen ja wirklich ein fürstliches salär bezogen haben
Hat von Gunten eigentlich mal einen lohn gesehen seit er von schweden zurück ist? 
Bisher habe ich nur gelesen, dass die Spieler die bis heute gesetzte Frist bis zum Tag der Ligaversammlung verlängern. Von einem eigentlichen Verzicht habe ich nichts gesehen. Da die Lohnsumme monatlich scheints TCHF 650 beträgt, kämen bei einem Verzicht immerhin 1,3 Mio. zusammen. Wäre eine schöne Spende der Spieler. Viel anderes als mindestens eine Fristverlängerung ist den Spielern auch gar nicht übrig geblieben. Wenn sie ihre Forderungen jetzt durchsetzen wollten, müssten sie die EHC Kloten AG betreiben, die wäre dann einfach per sofort Konkurs. Die können nur darauf hoffen, dass irgend ein Retter ihnen dann die Löhne auch noch bezahlt.
Da der Abschluss per 31. März erstellt worden ist, hätten die Löhne von April und Mai 2012 als "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" berücksichtigt werden müssen, sonst wären sie in den Schulden per Abschlussstichtag nicht enthalten. Gehe mal davon aus, dass dies gemacht worden ist.
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Am Image von Walter Frey gibt es selbstverständlich nichts zu rütteln, dennoch wäre die Mithilfe bei der Rettung der Flyers eine Aktion, welche ihm auch ausserhalb von Zürich viel Popularität garantieren würde. Und in Zürich wäre einmal mehr klar, dass ohne das Engagement von W. Frey vieles nicht gehen würde. Er treibt die Stadionpläne voran, um dem ZSC eine Zukunft zu sichern, bis dahin finanziert er den Klub, und nun würde er auch noch einen weiteren Teil der Zürcher-Hockeykultur "retten".
Evtl. ist eine solche Genugtuung für jemanden wie Walter Frey mehr Wert, als noch ein paar Millionen mehr Vermögen zu haben. Aber eben, vorderhand sind das alles Gerüchte und Begleiterscheinungen des "Klotener-Sommertheaters".
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Aus der heutigen (31. Mai 2012) NZZ:
"...Aus Gewerbekreisen habe er ein gutes Echo erhalten, sagt Krismer. Er gibt sich überzeugt, bald auch weitere Firmen präsentieren zu können, die 500'000 Franken beisteuern. Die Zeit drängt: Spätestens vor der Ligaversammlung vom 7. Juni zählen Solidaritätsbekundungen nichts mehr – dann muss auch Bares vorhanden sein. Die Leidenschaft der Geldbeschaffer ist jedenfalls gross.
Geheimnisvoll fragte der Klotener Stadtpräsident Huber seinen Task-Force-Kollegen Krismer nach der Pressekonferenz: «Hast du vom andern schon etwas gehört?» – Hat er noch nicht. Aber man darf gespannt sein..."
*****************************Muss nichts zu bedeuten haben, könnte aber auch auf den herbeigesehnten "Retter" hindeuten, ob der nun W. Frey heisst oder nicht. Als weniger wahrscheinlich erachte ich die Lösung, dass nun noch 7 oder 8 Unternehmen einfach so eine halbe Kiste abdrücken. Diese sind irgendwelchen Aktionären Rechenschaft schuldig, und ob es da jeder gut findet, wenn von "seinem" Gewinn mal eben 0,5 Mio. oder mehr für sportlichen Lokalpatriotismus abgezweigt wird, ist zweifelhaft. Solche Gesten kann sich nur einer erlauben, der nicht gegenüber einem breiteren Aktionariat Rechenschaftspflichtig ist, sondern solche Sachen mit ein paar Spezies oder der Familie absprechen kann. Es ist naheliegend, auf welche Personen man angesichts dieses "Anforderungsprofils" kommt, bzw. weshalb der Name von W. Frey ins Spiel gebracht wird. Zudem wäre ja mit Lehmann noch ein Partiefreund da, der dann die Sache übernehmen würde, so dass es für Frey bei einer einmaligen, imagefördernden, wenn auch sehr teuren "Übung" bleiben würde.
Evtl. macht sich W. Frey auch im Zusammenhang mit dem neuen Hockeystadion gewisse Überlegungen. Irgendwie scheint mir dieses Gerücht um das Duo Frey/Lehmann noch das plausibelste Rettungszenario zu sein

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Zitat von Larry
Dass Frey die Schulden von Kloten tilgt, einfach so, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!
Dass er einen Betrag spricht, wie Hoeness schon mal dem BVB geschoben hat oder auch 1860 am Leben erhalten hat (Stadion), sowas kann ich mir vorstellen.
Vermute mal, dass Frey einen "Batzen" in Aussicht gestellt hat, und dies im leicht hysterischen Kloten-Umfeld zur Rettungs-Aktion hochstilisiert worden ist. Wie wichtig der EHC Kloten für den ZSC ist, könnt Ihr wahrscheinlich eher beurteilen. Natürlich dürften im Hallenstadion bei einem Spiel gegen Kloten mehr Gästefans anwesend sein, als wenn Servette aufkreuzt. Wie es sich damit aber verhalten würde, wenn ein Sieg Klotens Seltenheitswert hätte, bleibt abzuwarten.
Daneben wird man nicht müde zu betonen, dass ohne Klotens Nachwuchsabteilung der Untergang der Eishockey-Schweiz praktisch feststehe. Auch hier erlaube ich mir zumindest ein Fragezeichen. Mittlerweile haben viele andere Klubs in diesem Bereich grosse Fortschritte erzielt, die zahlreichen Eigengewächse in den NLA-Teams zeugen davon. Und dies eben auch in Klubs, welche gemäss gängigen Klischees angeblich sowieso nur fremde Spieler zusammenkaufen. Der eishockeybegeisterte Kloten-Nachwuchs könnte sicher auf irgend eine Weise (ab einer gewissen Stufe) bei den GCK-Lions integriert werden. Zudem gibt es längst eine Zusammenarbeit zwischen NLA-Organisationen und Klubs aus der NLB oder der 1en Liga, wenn es um Nachwuchsförderung geht. Aber derzeit herrscht halt viel Aufgeregtheit.
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Vor einem Monat war man punkto Erkenntnisse ungefähr gleich weit, nun ist der Sofortbedarf von rund 10 "Kisten" also offiziell, ebenso die Tatsache, dass bei rund 5 Mio. keine Verhandlungen möglich sind. Auf gewissen Hockeyportalen geht das Gerücht, Walter Frey wolle das Überleben der Flyers höchstselbst sichern. Einige sind sich dessen schon so sicher, dass sie sich über den Umstand ärgern, dass den Kloten-Fans mit Sammelaktionen noch immer Geld "abgeluchst" wird.
Nun, Gerücht hin oder her, vom Szenario her ist hat das Engagement von W. Frey den Vorzug, wenigstens im Bereich des Möglichen zu liegen. Wenn Frey das Gros der alten Schulden tilgen hilft, könnte zudem auch Lehmann kaum mehr abseits stehen.
Jetzt soll es also Ende Juni werden, bis definitives vermeldet werden kann. In der Zwischenzeit kann Spielplan-Verbrecher Vögtlin schon mal Szenarien rechnen. NLA mit Kloten / NLA ohne Kloten / NLA ohne Kloten, dafür mit Lausanne / NLB mit + ohne Lausanne.... Hoffentlich weiss am 1en Spieltag jeder, in welchem Stadion er anzutreten hat...

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Zitat von Maurizio
cool, er macht sich einfach aus dem staub und ein anderer söll jetzt einfach die paar millionen hinblättern?
Gurkenliga, es ist zum 
Nützt Kloten auch nicht viel, ausser dass eine bequeme Ausrede ("....wir geben nichts solange Bircher am Ruder ist...") wegfällt. Die Aktien sind eh' ein Nonvaleur. Zudem ist Bircher ganz und gar nicht "aus dem Staub", das werden die Sanierer noch früh genug merken. Um seine bzw. die Forderungen der JUBE-Holding, welche teilweise in aller Eile in den letzten Wochen noch in Rechnung gestellt und bei Kloten eingebucht worden sind, wird es ein langwieriges juristisches Hickhack geben. Da können Schreinermeister Spändli und Spengler Röhrli noch lange auf ihr Geld verzichten, Bircher bzw. die JUBE-Holding werden das nicht tun bzw. dürfen es nicht, da sie (z.B. wenn die JUBE Konkurs ginge) ihre Gläubiger schädigen würden. Es geht hier nicht nur um grosse Altlasten, sondern auch noch um solche mit sehr beschränktem oder gar keinem Verhandlungsspielraum. Auf Steuern u. Sozialversicherungsabgaben darf die öffentliche Hand nicht verzichten, da kann irgend ein Lokalpolitiker noch lange schwadronieren, wie eng man mit den Flyers verbunden sei. Und wie lange man bei solchen jahrealten Ausständen noch weitere Fristerstreckungen gewähren kann, wird ebenfalls nicht nur vom Wohlwollen der Stadtväter Klotens abhängen. Eine verlängerte Frist würde zudem bestenfalls den sofortigen Konkurs mangels liquider Mittel verhindern (die sind aber scheints auch so nicht vorhanden...), die Bilanzsituation bzw. die offenbar vorhandene Überschuldung aber nicht beseitigen. Und eben, Bircher und wohl auch andere, die auf ihr Geld nicht verzichten können oder wollen, werden die EHC Kloten AG in möglicherweise jahrelange "Gerichtshändel" verwickeln. Somit bleibt es bei der Erkenntnis, dass nur ein sehr reicher Götti helfen kann, welcher die Katastrophe ohne Verzug mit viel Geld zudeckt. Ansonsten läuft Kloten schlicht die Zeit davon.
Was sich die Liga bzw. Ueli Schwarz dabei denkt, eine Frist unmittelbar vor einer entscheidenden Sitzung der Liga- "Gesellschafter" ablaufen zu lassen, ist mir schleierhaft. Dannzumal müssten vermutlich gewisse nicht ganz einfache Entscheide gefällt werden, was ohne Vorbereitung aus dem Stand heraus nicht möglich sein wird. Erstaunlich, dass da noch kein Gesellschafter protestiert hat. Oder auch nicht, denn dies könnte das sofortige Ende von Kloten bedeuten. Damit will sich wohl keiner belasten.
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In vielen Köpfen lebt die Idee, mit möglichst vielen Gesetzen, Reglementen, Aufsichtsorganen und Über-Aufsichtsorganen irgendwelche Risiken auf Null zu reduzieren. Wenn in einem Unternehmen wie den Flyers ansonsten bewährte Mechanismen kollektiv versagen heisst dies nicht, dass deswegen nun das Obligationenrecht geändert werden muss. Der Verband bzw. die Liga kann auch nicht die Funktion einer "Ober-Geschäftsleitung" für die Klubs übernehmen und beispielsweise abklären, ob der Klub für die Transfers überhaupt das nötige Geld hat, die Eismaschinen regelmässig gewartet werden, und die Mannschaftsstruktur optimal ist. Das heisst natürlich nicht, dass in der Causa Kloten die Liga nicht auch einiges abzuklären und aufzuarbeiten hätte.
Das Gejammere von wegen Preistreiberei wirkt im Lichte des Kloten-Fiaskos eher grotesk, waren es in den letzten Jahren doch vorallem Klubs wie Kloten, Zug oder Fribourg, welche im Rahmen ihrer "Vorwärtsstrategie" die Spielerlöhne gepusht haben. AdC sollte daran denken, dass er diesbezüglich im berühmten "Glashaus" sitzt, und sich deshalb mit Stein- und anderen Anwürfen zurückhalten sollte. Davos war bisher in Sachen Löhne auch keine Tiefpreisinsel.
Beim in solchen Situationen ebenfalls immer wieder gerne hervorgekramten "Salary-Cap" werden - wie das neuerdings so üblich ist - unbesehen NHL-Verhältnisse auf die Schweiz übertragen. Ins gleiche Kapitel geht die Sache mit der "geschlossenen Liga". Die diesjährigen Play-off's und die Meisterschaft haben gezeigt, dass nicht eine Minderheit, sondern eine Mehrheit um den Meistertitel spielen kann. Im Vergleich zur Situation vor 10-15 Jahren ist die Liga viel ausgeglichener geworden.
Der langen Rede kurzer Sinn: Man soll die Lehren aus dem Fall Kloten ziehen und wo nötig Korrekturen anstreben, eine Ausrichtung des Verbandes auf den permanenten Katastrophenfall ist aber nicht angebracht, da auch so unternehmerische Unfähigkeit, völliger Realitätsverlust oder simple Blödheit in der Vereinsführung nicht verschwinden werden.
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Die erste Bewährungsprobe für den Schwarz Ueli, und schon durchgefallen. Man muss ja nicht mit Eifer und der Stoppuhr in der Hand auf die Einhaltung der Frist pochen, aber wenn Schwarz nicht in der Lage ist, sich ein Urteil über die Situation zu bilden, und die Geschichte einfach weiter eskalieren lässt, macht er den Verband noch lächerlicher, als er in der Situation ohnehin schon dasteht.
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Zitat von Larry
Buhuhuuu... wühle nicht in offenen Wunden!!!
Das lange Kapitel "Meine bittersten Momente als SCB-Fan" ist um eine weitere Episode reicher geworden. In Führung liegt nach wie vor der Abstieg im Entscheidungsspiel gegen den EHC Biel, als Wittwers Bruno etwa 3 Penalties nicht verwertete. Mit knappem Abstand folgt das vergeigte Spiel für den Wiederaufstieg in Chur, bei dem irgend so ein Tosio auf der Gegenseite alles hielt, was zu halten war. Danach kommt natürlich schon das bittere Ende dieses Jahr. Gleich dahinter die 1:0 Niederlage im 7en Finalspiel gegen Davos, wo Bordeleau mit gebrochenem Fuss spielte. Danach ein bunter Strauss an 1/4-Final Niederlagen als Qualisieger gegen den 8en....
Weitere Schlussworte erspare ich Dir und mir. Ausser natürlich die (zähneknirschende) Gratulation zum Titel!
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Kann mir nicht vorstellen, dass sich ein halbwegs intelligenter Spieler keine "Gedanken" über den Klub, den Kader und die Lohnstruktur macht. Das "Problem" dürfte eher sein, dass Spieler - und auch Zuschauer und wohl auch die Liga - nicht in jedem Fall Anhaltspunkte haben, wie es um die Finanzkraft von designierten Gönnern steht. Bei Kloten bzw. Bircher musste man annehmen, dass der Typ offenbar Kohle ohne Ende hat, um angesichts der Einnahmemöglichkeiten von Kloten eine derartige Truppe finanzieren zu können. Keine Ahnung, ob zur "Jube-Holding" (...oder wie das Ding heisst...) irgendwelche Zahlen publiziert werden, aufgrund derer man sich beruhigt hätte zurücklehnen können.
In Lugano gehe ich einfach mal davon aus, dass die Mantegazzas Kohle ohne Ende haben, und den HC Lugano als Liebhaberei betreiben. Irgendwelche Fakten habe ich nicht, sondern ich plappere einfach das nach, was man seit dem Einstieg von Geo "der grüne Pullover" Mantegazza so erzählt.
Zum geduldigen Gönner des ZSC, Walter Frey, gibt's folgendes aus Google: "Das Unternehmen befindet sich vollständig im Privatbesitz der Gründerfamilie und veröffentlicht nur sehr beschränkt Geschäftszahlen. Im Jahr 2006 beschäftigte die Gruppe laut Angaben der Handelszeitung 2'495 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 2,186 Milliarden Schweizer Franken" .
Die Annahme, dass sich W. Frey die paar Milliönchen pro Jahr für den ZSC + die GCK-Lions leisten kann, ist somit nicht aus der Luft gegriffen.Beim SCB werden die Zahlen publiziert, die Unsicherheit besteht darin, wie sich der "Nebenerwerb" aus dem Gastro- u. Eventgeschäft entwickelt. Gäbe es da einen Einbruch in der Ertragslage, müsste der Aufwand für den Hockey-Teil umgehend gesenkt werden. Hingegen gibt es keine Gönner, deren geschäftliche Probleme zur Existenzfrage beim Klub führen könnten.
Ambri – Sawiri und ein paar andere Gönner
Fribourg – halbstaatliche Betriebe (Group E + Kantonalbank)
Zug – weiss nichtAber eben, wohl nur die wenigsten Spieler und Fans beschäftigen sich ernsthaft mit diesem Thema. Einerseits fehlen die Infos, andererseits eben auch das Interesse.
Was die Liga angeht, so müssen die sich aber schon eher Gedanken machen. Natürlich kann die Liga nicht Revisoren und Controller beschäftigen, sondern muss sich auf eingereichte Budgets und Revisionsberichte verlassen. Dies natürlich auch nicht blindlings, die Kontrolle dürfte aber kaum über eine Plausibilisierung der Zahlen hinausgehen. Wie das Budget 2011/12 im Falle von Kloten ausgesehen hat, wäre interessant. Für die Erkenntnis, dass die Truppe von Kloten vom Aufwand her mit dem ZSC oder dem SCB vergleichbar ist, braucht man weder ein Trainerdiplom noch akademische Weihen. Die Frage ist, mit was für Phantasieerträgen in Kloten gerechnet worden ist. Denn um in einer Saison 7 Mio. "hinderdsi" zu machen, braucht's mehr als ein etwas zu frühes Ausscheiden aus den PO's.
Unverständlich ist ebenfalls, dass – wie im Fall Kloten – Steuern und Sozialabgaben über Jahre hinweg nicht bezahlt sind. Hier hätte die Begleichung solcher Ausstände schon vor geraumer Zeit als Bedingung für eine Lizenzerteilung gelten müssen. Evtl. müsste inskünftig eine detaillierte Aufstellung der Kreditoren eingefordert werden, um solche leuchtend rot blinkende Warnlampen zu erkennen.
Kommt noch dazu, dass die EHC Kloten AG die legale Möglichkeit einer eingeschränkten Revision gewählt hat. Wenn der Verband schon derart unbedarft agiert im Zahlenfriedhof, so müsste mindestens sichergestellt sein, dass nicht auch noch die Revision im abgekürzten Verfahren durchgeführt wird. Na ja, im nachhinein ist man immer klüger, aber hier kommen schon ein paar Sächelchen zusammen, welche nicht nur bei Kloten selber für (zu späte) Konsternation sorgen, sondern auch grosse Fragezeichen betreffend der Fachkompetenz der zuständigen Liga-Instanzen hinterlässt.
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Zitat von Zesi 05
Besser als de Massy und de Mandioni! Wenn de Reiber nöd all zu klinlich pfift (was i de Playoffs ja weniger es Problem isch), isch er nöd schlecht(er als die andere). Nur sis "sich ins Szene setzte", z.B. bi 10ner nervt, aber hät ufs Spiel kein Ifluss.
Am liebschte hetti (mitlerwile) de Kurmann!
Über die ganze Saison gesehen habe ich eigentlich nur bei Mandioni den Eindruck, dass er es nicht so im Griff hat. Reiber ist halt ein kleiner Selbstdarsteller und will manchmal krampfhaft beweisen, dass er kein Heimschiedsrichter ist, schlecht ist er aber nicht (...bis zum ersten "Fehlentscheid" heute Abend...). Massy war als Spieler kein Kind von Traurigkeit und kennt die Tricks, er fällt auch nicht so schnell auf Schwalbenkönige rein (...aber die sind ja schon eliminiert und nicht im Final...). Auch gegen Kurmann kann man nichts sagen.
Wichtig wäre, eine gewisse Linie über das ganze Spiel oder die Serie hinweg einzuhalten, da gab's bislang schon etwelche "Stilwechsel" zu konstatieren.
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...wobei die Artikel von Klaus Zaugg kaum mit der gleichen Absicht verfasst sind wie diejenigen in den Tageszeitungen. Klaus polemisiert bewusst, schüttet dort Öl ins Feuer wo es eh' schon überhitzt ist, usw. Den oft heftigen Reaktionen auf den "betroffenen" Pinboards bzw. in den 20min Kommentaren zeigen, dass dieses Konzept funktioniert. Auch wenn Zaugg ab und an den "Ironiemodus" ausdrücklich ein- und ausschaltet. Vor allem in der Quali locken die Matchberichte der Tageszeitungen von oft tristen Spielen ja keinen aus der Reserve, weshalb Zaugg da auch kaum Konkurrenz hat.
Man muss die Zauggschen Artikel einfach als das nehmen, was sie sind.
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Nicht ganz vergessen darf man bei dieser "Rückschau", dass es damals auch in normalen Qualispielen um einiges ruppiger zuging. Da wurde mit dem Stock gearbeitet, gehalten, und die Ellbogen eingesetzt, dass man aus heutiger "Nulltoleranz-Sicht" schon ins Grübeln kommt. In der Verteidigung waren ganz andere Spieler gefragt bzw. einsetzbar. Ein Helbling oder Heins in ihren schwachen 5 Minuten hätten zwar auch damals nicht gerade den Fairness-Preis gewonnen, wären aber nicht weit weg davon gewesen.
Bei einem noch längeren Blick zurück würde man auch feststellen, dass es etwas früher noch übler war. Die Play-off Serien in den 90er Jahren glichen eher einem Krieg auf dem Eis, wenn ich da an die Partien gegen das damalige "Grande Lugano" denke. Würde ein heutiger Schiri nach den heutigen Reglen ein solches Spiel via Grossleinwand "nachpfeiffen", würde kaum ein zusammehängender Spielzug ohne Strafenfolge zusammenkommen. Spezialisten wie etwas der Luganese Claude "der Kniestich" Domeniconi zogen gegnerische Spieler durch Aktionen aus dem Verkehr, welche problemlos als vorsätzliche Körperverletzung durchgehen würden.
Umgekehrt war aber auch das Tempo nicht so hoch wie heute. Einerseits kam durch das damals legitime Halten, Haken etc. viel weniger Spielfluss rein, andererseits waren die Spieler läuferisch nicht auf dem gleichen Level wie heute. Wenn es heute kracht, und einer der Beteiligten einen Fehler macht (unfairer Check oder schlechtes "Fressen" des Checks), heisst es für das "Opfer" oft Hirnerschütterung und mehrwöchige Pause. Und je nach Schwere und Anzahl solcher Vorfälle möglicherweise Karrierenende. Das Dilemma mit dem höheren Tempo und den häufigeren Hirnerschütterungen ist in der NHL ebenfalls Thema, zu welchem schon die unterschiedlichsten Ideen geäussert wurden. Auch diejenige, dass man wieder vermehrt Halten und Haken sollte, um Tempo aus dem Spiel zu nehmen.... :idea:
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In vielen "Foren" wird ja jetzt der eigene Frust dadurch gedämpft, dass man den Finalteilnehmern deren Mängel vorwirft, insbesondere sie hätten nur defensiv gemauert und so. Das mag - mindestens im Falle des SCB - teilweise wahr sein. Es wäre aber ebenso spektakulär wie tödlich, wenn man sich gegen die guten Läufer und Techniker aus Kloten und Fribourg auf einen offenen Schlagabtausch eingelassen hätte. Jeder muss mit den Steinen bauen, die er hat. In der NZZ steht richtigerweise, dass das Team des SCB den Zenit eigentlich überschritten habe. Die "alten Kämpfer" wie z.B. Plüss oder Rüthemann können nicht verbergen, dass der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlässt. Und die "jungen Wilden" sind zwar ein Versprechen für die Zukunft, trotzdem kann man aber von 17 und 19jährigen Typen noch nicht erwarten, dass sie in den PO's den Karren reissen. In diesen zermürbenden Spielen fehlen ihnen noch ein paar Kilo Muskeln und ein paar Jahre Erfahrung.
Die "Vorwärtsstrategie-Klubs" Kloten, Zug, und Gottéron haben zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Favoritenrolle nicht so angenehm ist wie die des Underdogs. Und dass trotz respektablem Budget und teuren Transfers sehr viel schief gehen kann. Diese Erfahrungen haben die jetzigen Finalteilnehmer oft genug selbst machen müssen.
Und was das von vielen vermisste offensive Spektakelhockey anbelangt: Ich bin zwar kein NHL-Kenner, glaube aber nicht, dass dort im Playoff-Final Elfentanz und Kunststücke für die Galerie Trumpf sind.
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Das Entgegenkommen ist natürlich reiner Eigennutz des SCB, da der ZSC auswärts (in Kloten oder Rappi) angeblich noch stärker ist als in der Halle!

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Da hat sich der gute Herr Fetscherin in einen schönen Schlamassel reinreiten lassen, und wie schon vermutet sucht Bircher den raschestmöglichen Abgang, ohne noch einmal allzuviel Geld einschiessen zu müssen. Der anlässlich der Vorstellung von Fetscherin angedeutete "Rettung", wonach das Catering im eigenen Stadion die entscheidende Kohle bringen würde, entpuppt sich als Wunschvorstellung. Bei der Zuschauerkapazität und der Marge in diesem Segment der "Gastronomie" kommt da nicht soo viel zusammen. Es ist die Rede von ca. TCHF 500, was in etwa die Nettolohnkosten eines guten CH-Spielers decken würde. Allerdings ohne Prämien, evtl. Steuern, Versicherungen, usw. usw. Zudem will der jetzige Inhaber dieser Rechte für die vorzeitige Auflösung scheints einen 7stelligen Betrag, da müssten dann wohl die jetzt noch abwartenden Geldgeber im Hintergrund einspringen.
Bin gespannt, wie das mit der Verscherbelung der Spieler weitergeht. Hätte eigentlich von Gunten gerne beim SCB gesehen, allerdings sagte dieser deutlich, dass er wegen der Freundin in Zürich leben wolle. Also eher ein Fall für den ZSC. Letztlich bringt es aber nichts, wenn Spieler quasi zwangsweise den Klub wechseln, das hat man seinerzeit bei Patrick Bärtschi gesehen. Mal sehen, wer da als erster die Nerven verliert (tippe mal auf Lugano) in Sachen Ablösezahlungen.