Beiträge von Iceman

    Zitat von Larry

    Mister Gähn am 04.03.2012 12:52

    Gähn

    Schon wieder scb? Zum glück gabs keine andere spannende spiele. Fühle mich gelangweilt. Bericht nicht gelesen!


    :rofl:

    ....da hast Du aber ganz wichtige Zeilen verpasst, und die Frage, welche einem ansonsten nicht im Traum in den Sinn gekommen wäre, nämlich: Wer gewinnt das nächste Spiel? Kann der SCB das durchziehen oder nicht?

    Aber wahrscheinlich hat Klaus einer seiner Dutzendartikel hervorgeklaupt (...hier die unbegabte Handwerkertruppe aus Bern, dort die technisch und taktisch besseren Klotener...) um sich richtig viel Zeit zu nehmen, einen brandneuen, gut recherchierten Artikel über den ZSC als neuen Meisterschaftsfavoriten zu verfassen. Da wird dann vom "Play-off"-General Hartley die Rede sein, welcher eben Kraft seiner Erfahrung den "Z" genau auf die Stunde Null in Form gebracht hat. Und die Quali war sowieso nur eine Show zur Irreführung der Gegner und um der Favoritenrolle zu entgehen.

    Bin sicher, Klaus wird sich da spätestens nächsten Mittwoch nicht lumpen lassen :nick:

    Sehe dies ähnlich, die grossen Überraschungen werden ausbleiben.

    Zug / Biel 4:1
    Viel mehr als einen einzelnen Überraschungserfolg kann man den Bielern kaum zumuten.

    HCD / ZSC 3:4
    Einschleim.... nein, im Ernst, diese Serie hat am ehesten das Potential, einen Favoriten zu stürzen. Arno del Curto jammert zwar alle Zeitungen voll mit seinen Verletzten, aber ausser Guggisberg werden dann - oh Wunder - trotzdem alle parat sein. Dennoch war der ZSC diese Saison verschiedentlich nahe dran, und irgendwann müssen Monnet und Bärtschi ja treffen.... :wink:

    Kotzerong / LaguNO 4:2
    Lääri Harrass wird zwar mit Mann und Maus mauern und jeden exkommunizieren, der sich über die rote Linie wagt. Trotzdem fehlen Lugano die Spieler der Sorte "Murks, Würg & Knorz", welche es bräuchte, um mit dem "System-Larry" die spielerisch starken Gotteronisten zu beunruhigen. Die Luganesi sind zu stolz, um die Scheibe irgendwie wegzuhauen, sondern wollen spielen und auch schöne Trickli zeigen.

    Kloten / SCB 3:4
    Na ja, die Hoffnung stirbt auch hier zu allerletzt. Die Routiniers des SCB sind zwar allesamt im Formtief ihres Lebens, einige müssen aufpassen, dass sie bezüglich der Skoreliste nicht noch hinter Bührer zurückfallen. Und im Normalfall reicht es nicht, wenn nur 2 Spieler bzw. Vermin / Berger plus ein Ausländer das Tor treffen. Die Formkurve sieht Kloten im Aufwärtstrend, dazu der Heimvorteil. Man muss schon sehr optimistisch sein, um die Gründe zu finden, welche für den SCB sprechen. Beispielsweise: Man ist nicht Favorit; Plüss, Rüthemann, Gardner, Déruns etc. etc. müssen doch irgendwann noch irgendwas fertigbringen. Und in den Play-off's wird ja alles anders.

    :roll: ....der Klaus überbeisst noch mal mit seinem neuen Lieblingsthema. Was er in seiner gewohnt schludrigen Recherche mal wieder vergisst zu erwähnen ist, das SCB-Lüthi zwar nicht a priori für ein Durchspielen ist, aber auch nur unter der Bedingung, dass mehr Kohle fliesst.


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    «Time-Out»
    24. Februar 2012 15:51; Akt: 24.02.2012 16:12 Print
    Warum der HC Davos nicht nachgeben darf
    von Klaus Zaugg - Der HC Davos ist nicht gewillt, sich in Sachen Spengler Cup von der Liga erpressen zu lassen. Das ist richtig so. Eine Polemik.


    Der Streit um die Spengler-Cup-Entschädigung eskaliert. Die Liga (die elf Klubs im Unterland) hat dem HC Davos ein Ultimatum per 28. Februar gesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der HC Davos die finanziellen Forderungen der Klubs für das Einhalten der Spengler Cup-Weihnachtspause akzeptieren. Sonst werden in der Altjahrswoche drei NLA-Meisterschaftsspiele ausgetragen (20 Minuten Online).

    Beginn der Polemik. Inzwischen ist klar: HCD-Präsident Gaudenz F. Domenig wird dieses Ultimatum ignorieren. Und das ist richtig so. Mehr noch, die einzig richtige Strategie wird sein: Keine Entschädigung für die Klubs, die keine Spieler für den Spengler Cup zur Verfügung stellen und dafür grosszügigere finanzielle Abgeltung für die Klubs, die Spieler fürs Turnier freistellen. Und jede Lösung muss langfristig (auf sieben oder zehn Jahre) fixiert werden. Damit es für den Spengler Cup eine Planungssicherheit gibt.

    Es geht um die Existenz des Spengler Cups

    Wenn HCD-Präsident Gaudenz F. Domenig jetzt einknickt und jenen Klubs Geld zu überweisen beginnt, die keine Spieler fürs Turnier freigeben, dann ist es der Anfang vom sicheren Ende für sein Turnier. Die Klubgeneräle werden dann nämlich diese finanzielle Entschädigung im Laufe der Jahre immer weiter erhöhen. Weil sie ja wissen, dass der HCD schon bei der ersten Drohung des Durchspielens die Nerven verloren hat. Wer sich einmal erpressen lässt, bleibt auf alle Ewigkeit erpressbar. Wehret den Anfängen. Und noch etwas: Das Geld, das dem Spengler Cup entzogen und den Klubs überwiesen wird, führt weder zu höherer Qualität noch zu irgendeiner Verbesserung oder Förderung unserer Hockeykultur. Dieses Geld wird subito in die Lohntreiberei investiert.

    Die ganze Angelegenheit offenbart eine besorgniserregendere Führungsschwäche unseres Verbandes (Swiss Ice Hockey): Der Spengler Cup ist eine fürs Gesamtinteresse und Gemeinwohl unseres Eishockeys zentrale Institution. Deshalb müsste sich in diesem Fall der Verbandspräsident kraft der Autorität seines Amtes und kraft seiner Unabhängigkeit um eine rasche und vernünftige Lösung bemühen. Es kann nicht sein, dass ZSC-Manager Peter Zahner seinen persönlichen Kreuzzug gegen den HC Davos auf Kosten unseres Eishockeys führen darf. Zahner ist der Anführer der «Durchspieler», also jener Klubs, die Geld für die Spengler-Cup-Pause wollen. Kaum Zufall, dass die zwei Klubs mit dem grössten sportlichen Missmanagement und der grössten Schuldenwirtschaft der jüngsten Vergangenheit (ZSC Lions und Lugano) und die zwei Klubs, die in den letzten Jahren vergeblich HCD-Trainer Arno Del Curto geködert haben (ZSC Lions und Lugano) in dieser Sache am lautesten bellen. Und es ist wohl auch kein Zufall, dass ausgerechnet SCB-General Marc Lüthi, ein Mann, der etwas von Marketing versteht und – anders als seine Kollegen in Zürich und Lugano – schwarze Zahlen schreibt und den SCB zu einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Hockeyunternehmen ausserhalb der NHL gemacht hat, gegen das Durchspielen und für den Spengler Cup ist.

    Die hohe internationale Wertschätzung des Spengler Cups

    Wer hin und wieder aus dem eigenen Büro oder sogar über die Landesgrenze hinaus und in Kontakt mit ausländischen Hockeykulturen kommt, erfährt immer wieder, welch hohe Wertschätzung der Spengler Cup geniesst. Und zwar bis hinüber nach Nordamerika. In jedem anderen Hockeyland würden die Klubs eine sechsstellige Summe in einen Topf einzahlen um eine Hockey-Werbeplattform im öffentlich rechtlichen TV wie den Spengler Cup zu bekommen. Die Borniertheit einzelner unserer Klubgeneräle ist besorgniserregend. Es wäre auch an den Präsidenten der betreffenden Klubs und den Mäzenen, die jedes Jahr die Rechnungen bezahlen, und an den Entscheidungsträgern der Firmen, die in Hockey-Werbung investieren, die hochbezahlten Klubgeneräle zur Räson zu bringen.

    Wenigstens ist der Unterhaltungswert gross: Der ganze Streit um die Spengler-Cup-Honigtöpfe ist aus dem Stoff des Neides, der Intrigen und der Eitelkeiten gewoben, die zu allen Zeiten die Klassiker der Weltliteratur inspiriert haben. Von Niccolò Machiavell bis Tom Wolfe. Ende der Polemik.

    Das Geschreibsel von Klausi darf man auch nicht wörtlich nehmen. Da werden Aussagen aus Zusammenhängen gerissen und in einem möglichst dramatischen Licht wiedergegeben. Dass es um die Entschädigung eine Feilscherei geben wird, war zum vorneherein klar. Seit geraumer Zeit ist ja bekannt, dass der Vertrag zwischen Liga-HCD-SFDRS ausläuft und dass es dann im wesentlichen um eine höhere Entschädigung an die anderen Klubs gehen wird. Wenn diese entsprechend ausfällt, hat das Gros der Liga wohl kein Problem mit der Pause. Beim ZSC liegt die Sache insofern leicht anders, als dass die Altjahreswoche Optionen für (Heim)Spiele des ZSC böte, welche aufgrund von "Monster-Truck" Co. Veranstaltungen verschoben werden mussten. Ist diese Saison glaub ich nicht so schlimm wie auch schon, kann aber schon nächste Spielzeit wieder anders sein.

    Gewisse Verlautbarungen sind aber schon zum schmunzeln, etwa die Drohung, der HCD könnte das Nationalteam boykottieren. Mit Verlaub, aber dies hat er ja schon jahrelang gemacht, einfach getarnt als Querele zwischen RvA und Krüger. Und von dieser Querele bzw. plötzlicher Unpässlichkeit bzw. plötzlich entdecktem Familiensinn sind dann diverseste Spieler "erfasst" worden - sobald sie zum HCD gewechselt haben. Na gut, tempi passati, aber da wird auf beiden "Seiten" enorm viel heisse Luft rausgelassen. Zumindest wenn man Laber-Klaus Glauben schenken will.

    Aber was will er schon machen? Durch die ewigen Pausen in der Meisterschaft und dem 100ersten, ausgelutschten angeblichen "Derby" geht Polemik-Klaus langsam der Stoff aus. Und zum zigsten Mal über die "Helvetics" und deren "Eishockey-Arena" irgendwo bei Huttwil zu schwadronieren ist wohl selbst einem Klaus Zaugg zu schwachsinnig. Gehe davon aus, dass man sich über die Entschädigung noch einig werden wird, und zwar mit einem guteidgenössischen Kompromiss, wo jede Seite anschliessend etwas jammern und Befriedigung daraus schöpfen kann, dass die "anderen" auch Federn lassen mussten.

    War beim letzten Spiel EVZ-SCB in der Rinderarena zu Zug. Allerdings nicht im Gästesektor, sondern auf einem Sitzplatz. Trotz "Boykott" hatte es ein paar Leute im Gästesektor, aber nicht viele. So wie ich das aus mündlichen und schriftlichen Diskussionen entnommen haben, ärgern sich die meisten Fans nicht so sehr wegen der Ausweisgeschichte, sondern dass in Zug praktisch ein Choreo- bzw. Fahnen- bzw. Doppelhalter Verbot herrscht. Auf normalem Weg bekommt man sowas gar nicht mehr rein, Photos schicken geht nicht. Offenbar müsste einer vorgängig mit seiner Fahne nach Zug eseln und diese dort "abnehmen" lassen.

    Ich habe mit Krawallen an Eishockey- oder Fussballspielen nichts am Hut, und eine Identitätskontrolle wird so oder so früher oder später kommen. Personalisierte Tickets gibt's im Ausland ja scheints schon länger. Das erwähnte, faktische "Fahnenverbot" sollte aus meiner Sicht aber erst verhängt werden, wenn Krawallmacher hinter Fahnen und Transparenten "geschützt" werden bzw. wenn dadurch offensichtlich ist, dass das Gros des Fanblocks den Krawallanten Schutz gewährt um sie vor den Stadionkameras bzw. der Security zu schützen.

    Ich habe deshalb trotz allem Verständnis für den Unmut der Fanszenen, wenn man so schikaniert wird.

    Kann halt passieren. Ganz ohne medizinische "Prognose" hat man Breitbach sicher nicht verpflichtet. Ob man in solchen Fällen (d.h. wenn sich Spieler in der Vorsaison verletzten) überhaupt auf eine Verpflichtung verzichten soll, ist die Frage. Angesichts des trockenen Spielermarktes ist sie wohl eher zu verneinen. Intern wird man höchstens abklären müssen, ob die medizinischen Vorabklärungen OK waren (und davon gehe ich beim ZSC und dessen "Spitalabteilung" aus). Ist bei den damaligen Abklärungen herausgekommen, dass keine besonderen Risiken zu erwarten sind, so war der Transfer vertretbar. Ist aber bekanntlich keine exakte Wissenschaft. Ist deshalb wohl eher als "Pech" abzubuchen.

    Die grosse Frage ist für mich nach wie vor, ob Fetscherin finanziell so gut aufgestellt ist, dass er über die nächste Saison hinaus Defizite (mit)finanzieren kann. Sehe da ein ähnliches Risiko wie Larry. Nämlich dass Bircher und Kollegen diese Saison und nächste nochmals kräftig in die Tasche greifen und den Schaden finanzieren, um sich sozusagen "loszukaufen". Ob die finanziellen Sorgen der Flyers mit dem Stadioncatering beseitigt sind, wage ich zu bezweifeln. Und ob Fetscherin - trotz dem guten Preis, den er für sein Internet-Sportradio garniert hat - wirklich bereit ist, im Notfall Geld einzuschiessen.... na ja.

    Wie Fetscherin die chronischen Finanzprobleme in Kloten lösen soll, ist mir nicht klar. Hat er bessere Kontakte als Bircher und der aktuelle Verwaltungsrat? Wegschnorren lassen sich die Sockeldefizite nämlich nicht. Auch wenn jetzt wieder Spargelöbnisse abgegeben werden (....gleichzeitig ist man aber an PvG dran...) so wird da - wie in vielen Staatshaushalten - wahrscheinlich ein vermindertes Ausgabenwachstum schon als "Sparen" interpretiert.

    Same procedure as every year....

    Na ja, der SCB heimst in der Sportberichterstattung auch nicht unbedingt viel Lob ein. Es "heisst", dass er bisher nicht oder praktisch nie zu überzeugen vermochte. Die (teuren) CH-Routiniers kommen nicht so auf Touren (ein Rüthemann z.B. hat per 6.2.2012 ca. 7 Öfen gemacht...), die Ausländer seien schwach, der Torhüter nur gut, aber nicht sehr gut etc. etc. Einzig die U20-Fraktion wird gelobt, denn ohne die wäre der SCB wahrscheinlich unter dem Strich. Trotzdem hat dieser offenbar so schwächelnde SCB nur ganze 8 Punkte (6.2.2012) Rückstand auf die Spitze. Über die Frage, ob nun in Kloten oder Bern mehr Steigerungspotential vorhanden ist, lässt sich trefflich streiten.

    Wurde ja hier schon vor einiger Zeit diskutiert, dass mit der "Flucht nach vorne" Strategie verschiedener Klubs die Risiken auch steigen. Nach wie vor wird aber in den Medien oft der Eindruck vermittelt, die Situation sei noch so wie vor ca. 10 Jahren. Da gab es mit Lugano, ZSC, Bern und Davos 4 Klubs, welche ein mehr oder weniger deutlich grösseres Budget hatten als das Mittelfeld (Kloten, Zug, + ?Servette? + ?Lakers?) oder die latent von Geldknappheit bis Konkurs bedrohten Gottéron, Langnau, Ambri, Biel.

    Mittlerweile hat sich die Situation erheblich verändert. Ambri, Langnau und Biel sind zwar nach wie vor im steten finanziellen Überlebenskampf, beim Rest wurde aber erheblich "geklotzt". Dass da teilweise die öffentliche + halböffentliche Hand wacker mitmischt wie bei Gottéron - Groupe E (Energie) u. Kantonalbank - entspricht auch nicht unbedingt dem Normalfall. In Genf erhält McSorley einige Milliönchen vom Kanton bzw. der Stadt, weil das Eisstadion noch nicht ausgebaut ist. Da würden sich andere Klubs auch darüber freuen, wenn sie sozusagen "von Staates" wegen solche Ansprüche haben könnten. Trotzdem, die Senfer haben das Kader massiv reduziert, mit den sichtbaren Folgen diese Saison. Verletzte können kaum mehr ersetzt werden, das Kader ist auf Minimalgrösse.

    Insgesamt haben Gottéron, Zug und Kloten am meisten zugelegt, wobei die finanzielle Last bei den Klotenern wohl am einseitigsten verteilt ist. Und so schön es auch ist, wenn ein finanzstarker Fan eines Klubs das Sagen hat und in der Euphorie eine teure Mannschaft zusammenstellt, so gross sind in einem solchen Fall auch die Risiken. Eine Milliardärsfamilie wie die Mantegazzas kann sich das langfristig leisten. Im Falle von Walter Frey ist es insofern etwas anders, als der zwar auch sehr viel Geld abdrückt, jedoch damit auch noch die GCK-Lions alimentiert. Rein auf die 1e Mannschaft bezogen dürfte Lugano m.E. mehr Kohle zu verbrennen haben als der ZSC.

    Im Vergleich mit Mantegazza oder W. Frey spielt Bircher aber eine Liga tiefer. Dass er in seinem Eifer, mit Kloten den Kübel zu holen, seine Möglichkeiten wohl etwas überstrapaziert hat, ist nicht erst diese Saison ein Thema. Widersprüchlich ist (immer wieder) die Kommunikation, wo öffentlich finanzielle Todesahnungen geäussert werden, um eine Woche später Verpflichtungen und Vertragsverlängerungen mit teuren und hochkarätigen Spielern bekannt zu geben. Werden Bircher oder andere Vertreter der Führungsriege darauf angesprochen, so kommt meist wenig erhellendes. Dieses Jahr heisst es beispielsweise, dass der VR "...den laufenden Spielbetrieb finanziell gesichert habe...". Das ist zwar schön für diese Saison, aber all die Vertragsverlängerungen und Neuverpflichtungen gehen ja über diesen "laufenden Spielbetrieb" hinaus. Offenbar rechnet Bircher für nächste Saison mit höheren Einnahmen oder zahlungskräftigen Sponsoren, welche ihn finanziell entlasten. Wie lange diese Hochseilakte noch gut gehen, bleibt abzuwarten....

    Zitat von Rangersfan

    An dieser Stelle auch vielen Dank an den Mann der Sulo engagiert hat. Der beste GM den der Z je hatte, Simon Schenk. :nick: :nick:

    ...vor wenigen Jahren tönte es hier bezüglich Simon Schenk aber ziemlich anders, vor allem am Ende seiner Laufbahn. Aber bei Iten war es dann auch so, und heute finden nicht wenige, dass Iten die Sache eigentlich nicht so schlecht gemacht habe. Wahrscheinlich ist es mit Sportchefs so wie mit den Malern, richtig berühmt werden sie erst, wenn sie tot (Maler) oder nicht mehr im Amt (Sportchefs) sind...

    So schnell kann's gehen! Vom wohlstandsverwahrlosten Klub, bei dem NHL-Hartley schon resignierte, bis hin zum geheimen Meisterschaftsfavoriten. Positiv: Es kann gehen, wie es will, Klaus hat es auf jeden Fall schon immer gesagt.... :roll:

    Aus Berner-Sicht grenzt es an ein Wunder, dass mit einer derart desolaten Leistungen überhaupt noch Punkte zu holen sind. Objektiverweise sind mit natürlich die "Probleme" des ZSC auch nicht entgangen, aber ich habe den Eindruck, dass der ZSC sehr vieles richtig macht. Man kommt schnell aus dem eigenen Drittel, macht Druck auf die gegnerische Kiste, schiesst aus dem Hinterhalt.... das Problem ist wahrscheinlich auch das angenagte Selbstvertrauen. Und natürlich die Tatsache, dass die meisten Gegner kaum derart schlecht sind, wie der SCB derzeit. Und ohne mich jetzt an der "internen" Goalidiskussion beteiligen zu wollen: Ohne den Lapsus von Flüeler nach 25 Sekunden wäre das Spiel evtl. in anderen Bahnen verlaufen.

    Trotzdem, ich habe gestern bzw. seit Weihnachten einen "kaputten" SCB gesehen, wie ich ihn seit dem Intermezzo mit Haworth als Trainer nie mehr erleben musste. Während 80% der Zeit bemühten sich hochbezahlte Nati-Spieler, die Scheibe irgendwie aus dem eigenen Drittel zu hauen. Man steht einen halben Meter vor Bührer herum, und der ZSC kommt aus allen Lagen und Distanzen zum Schuss (...und zig Nachschüssen...). Für mich eine weitere Saison zum Vergessen, bitte in Sinne des Umweltschutzes das Eis in der Frost-Finanz Arena abtauen und die Lichter löschen, die Spieler können noch etwas auf die Hometrainer hocken. Die Eistrainings kann man sich schenken. Wer nach zig Spielen und Trainings immer noch so agiert, kann mit Eistrainings aufhöhren. :kotz: :kotz:

    Zitat von Larry

    ...und wo chan schriibe! :fleht:


    ....der aber ein gut entwickeltes Ego hat und schnell einschnappt, wenn's (ausserhalb des Eisfeldes und der 1en Mannschaft) nicht ganz so läuft, wie von ihm gewünscht. Beispielsweise wenn ein Klub daran festhält, dass die Vertagsverlängerung nach Ende der Quali ein Thema ist, und nicht im Oktober. Mit so arroganten Leuten kann Ruhnke dann nicht mehr zusammenarbeiten...

    Der Artikel ist natürlich trotzdem schön melancholisch geschrieben!

    Da steht uns ja ein kapitales Murks-Spiel ins Haus am Freitag. Nach einem Monat ansehlichen Hockeys ist der SCB wieder im Krisenmodus. Gottseidank haben wir noch ein paar 17jährige, die das Spiel gegen Rappi letzten Samstag in die Hand genommen und das Schlimmste verhindert haben. Der ZSC hatte vor dem verunglückten Spiel gegen die Bieler immerhin 4x ein Erfolgserlebnis, die Chancen stehen also nicht schlecht.

    Trotzdem wird es am Freitag wohl ein Spiel, welches einzig für das Kapitel "Wie man es ganz sicher nicht machen sollte" im Eishockey-Lehrbuch taugt.

    ...wobei man ja zur genüge weiss, wie der "Blick" die Tatsachen so verdreht, dass eine möglichst emotionale Deutung möglich ist. Bin überzeugt, dass sich die Sache im Original etwas anders angehört hat. Aber sonst würde man ja auch nicht darüber sprechen bzw. schreiben....

    Ist halt nicht so wie bei den pösen Grossklubs, wo die Spieler jeden Tag weinen, wenn sie wieder 3 Stunden malochen gehen müssen. Dabei tun denen doch sicher die Finger vom Playstation Pad weh! Und der Physio hat immer so kalte Hände!

    Kloten, du hast es besser!!

    Ein Sportchef kann da wohl machen was er will, es ist falsch. Holt er Wichser zurück, und er schlägt beim ZSC trotzdem nicht ein wie erträumt, war's ein Fehler. Holt er Wichser nicht zurück, und dieser setzt in Rappi seine Aufwärtstendenz fort (...und beim ZSC läuft's nicht wie gewünscht...) wird das Verbleiben Wichsers in Rappi als fahrlässiges Versäumnis gegeisselt werden....

    Habe eigentlich gemeint, dass Kolnik bei seinem "CH-Entdecker" McSorley im Probetraining sei. Aber evtl. fehlt's in Genf am Münz, um einen Kolnik - sollte er wieder sein Rendement von ehemals erreichen - zu bezahlen.

    Zitat von Vladi19

    Wäre auch mal Zeit...

    Auch mit besseren Bildern dürfte es immer noch strittige Szenen geben, und dann würden die War-Room Schiedsrichter - ähnlich wie der Einzelrichter - wieder als parteiisch bezeichnet. Ungefähr so, wie jeder Eishockeyfan das Gefühl hat, der Klaus Zaugg polemisiere immer nur gegen seinen Klub.

    Zugriff auf's vollständige Bildmaterial im Stadion = OK
    Möglichst gute + moderne Gerätschaft vor Ort = OK
    War-Room = aus meiner Sicht für die NHL und deren Grösse OK, aber ein Overkill für die NLA