Aus Zauggs Feder

  • Zitat von sloggi


    ...ich frag mich auch immer, wer schaut denn überhaupt so etwas.

    also mängisch chan die dümmscht sändig, so dumm sie, dass sie scho wieder luschtig isch...
    sit emne Zietli lueg ich nur no sehr wenig tv, usser sport, aber ab & zue, i gwüsse zueständ, isch sone dsds idiote sändig eifach nur zum ablache!!
    ....ok, mini frau teilt die meinig nöd mit mir, aber das macht sie ja au scho bi monty python nöd ;)

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von larlf


    also mängisch chan die dümmscht sändig, so dumm sie, dass sie scho wieder luschtig isch...

    Das isch natürli de Witz bzw. s'Konzept vo dene Sändige:

    Mir lached ois kaputt wie sich d'Lüt bis uf d'Chnoche blamiered, segs als Uswanderer, uf Brutschau, als Möchtegern Gesangsstar, wänns müend Made frässe im Tschungelcamp, etc.

    Und mir hocked dihei i de warme Stube mit em Bier i de Hand.

    Drum zeigeds bi DSDS au nöd nur die guete, sondern au all die totale Pfiifene.

    Aber ebe: Das häd mer relativ schnäll gseh, finds nüme luschtig.

    Tschungelcamp und vieles andere han ich mer also nie ahtue, aber bi de (dütsche) Uswanderer hani amigs e Zyt lang scho glached, wänn die dümschte Harz IV Empfänger ohni Chole, ohni Ahnig und ohni d'Sprach z'chöne noimed ane gönd und meined sie seged jetzt dört die gröschte :twisted:

  • Zitat von Larry


    Aber ebe: Das häd mer relativ schnäll gseh, finds nüme luschtig.

    das isch scho so: meischtens hät mer die sache rel. schnäll gseh & luegeds nüme...

    was ich uf jedefall gmerkt han: de tv fehlt mir überhaupt nöd, wänni länger nöd luege:
    aber das hät wohl au mit em alter ztue, schliesslich känni (fascht) all seriä vo früenher.

    zudem gits no verschiedeni bedürfnis:
    entweder eifach nur chli abschalte & dänn chans locker au mal schrott sie wo lauft oder dänn luegi bewusst tv (mit doku oder live sport...)

    • Offizieller Beitrag

    Ussert für Live-Schport bruch ich s'Fernsehprogramm nullkommagarnöd.

    Ich verzichte nöd uf de TV, aber uf das wo usgschtrahled wird. De Aateil a Sache, wo ich us em TV-Programm luege, belauft sich uf villicht 1%.

    Was aber nöd heisst, dass ich dänn nöd Supertalent oder DSDS abelade und mal luege, wänn suscht nüt schläuers lauft. Unterhaltsam isch das jetzt nämlich scho no, findi.

  • DAS findi en mega vorteil: dass chasch d'sändige ufneh & luege wännd wettsch.
    ok, das hät mer früener ja au chöne, aber hüt isch es halt no bequemer & vor allem muesch nöd immer angst ha, dass us versehä öppis alts überspielt wird...

  • Zitat von Reto

    Es beschtaht offebar en Märt.

    und genau das isch de eigentlich skandal und das wo eim z'denke git! nöd die ganze sender oder sendige an sich, sondern dass die eso höchi ischaltquote händ, dass immer witer produziert wird! au s'wetter tussi cha nüt defür, wänn sie in hintertublike sfr. 5000.- für e turnabigmoderation überchunt! ich würs au neh... :floet:

    no öppis zur ehrerettig vom fernseh: ich bin en totale tv-junkie, schaffe locker 5 std pro tag im schnitt. ame verregnete wuchend chas durchus s'dopplete bis 3-fache si. das alles aber ohni irgend e müll sendig azluege! will: es git durchus immer no sehr vill gueti sendige am fernseh. für fundierti, guet recherchierti polit- gschicht- oder au kultursendige, aber au independent movies und/oder low-budget produktione mues mer sich aber a die öffentliche, no besser a dene ihri nieschesender wie zdf neo, einsplus, arte etc. halte.

    die private bruch ich nume für gueti blockbusters (au die gits, nöd alles was mainstream isch, isch au schrott) oder für gueti krimiserie. es hät durchus es paar gueti und witzigi, so ala "lie to me", ume.

    und de bescht garant kei müll müesse azluege isch alles ufneh! so zappt mer nöd sinnlos im seich ume und lueged au garantiert nume das, wo eim au würkli interessiert. usser sport natürli, da isch live scho es biz interessanter... :wink:

    gruess roli c.

    NieUsenandGah

  • So schnell kann's gehen! Vom wohlstandsverwahrlosten Klub, bei dem NHL-Hartley schon resignierte, bis hin zum geheimen Meisterschaftsfavoriten. Positiv: Es kann gehen, wie es will, Klaus hat es auf jeden Fall schon immer gesagt.... :roll:

  • Zitat von Iceman

    So schnell kann's gehen! Vom wohlstandsverwahrlosten Klub, bei dem NHL-Hartley schon resignierte, bis hin zum geheimen Meisterschaftsfavoriten. Positiv: Es kann gehen, wie es will, Klaus hat es auf jeden Fall schon immer gesagt.... :roll:

    jetzt ischer komplett abgsicheret. bravo: :facepalm:

  • Zitat von Larry

    "Das Spiel ist klar strukturiert, Ordnung und System ist selbst dem Laien ersichtlich, die taktische Disziplin gut und das Coaching exzellent."

    Ihr blinde Nüss! :razz:

    hat bestimmt das stadion verwechselt, der liebe zaugg...

    oder aus versehen die championsleague dvd eingelegt

  • Unterdessen ertrage ich sogar Zaugg's Kommentare. Er wird pro Zeile bezahlt, sichert sich nach allen Seiten ab, landet hie und da einen Seitenhieb. Am liebsten nimmt er die Grossklubs wie uns und den SCB aufs Korn, so what?

    Ich habe aufgehört, mich über Zaugg aufzuregen. Seine Artikel sind gespickt von Wahrheiten, Unwahrheiten, Dichtung, Prognosen, Kritik. Sein Ziel ist nur die Unterhaltung, hie und da eine Provokation. Er will unterhalten und das macht man nicht mit trockenen Analysen.

    Nochmals, ich bin kein Zaugg-Fan, aber wenn man seine Artikel als Sport-Unterhaltung anschaut, dann kann man alles schön aus der Distanz über sich ergehen lassen. Beinahe jede Behauptung wird in einem anderen Artikel von ihm selbst widerlegt. Und immerhin hat er es hingekriegt, dass wir auch schon auf 18 Seiten über ihn schreiben...

    • Offizieller Beitrag

    Die Liga erpresst den HCD
    Streit um Spengler Cup - 22. Februar 2012 17:56; Akt: 22.02.2012 17:57
    http://www.20min.ch/sport/eishocke…en-HCD-10538744

    von Klaus Zaugg - Parallel zu den Playoffs beschert uns das Hockey eine grosse Zirkusnummer: Die Erpressung des HC Davos in Sachen Spengler-Cup-Pause. Der Eklat ist programmiert.

    Erpressung? Gewiss, ein böses Wort. Aber bei Lichte besehen ist es Erpressung: Unter der Führung von ZSC-Manager Peter Zahner und Luganos Sportchef Roland Habisreutinger hat sich die Liga zusammengerottet und dem HC Davos ein Ultimatum per 28. Februar gestellt: Entweder zahlt der HCD als Entschädigung für die Spengler-Cup-Pause so und so viel – oder die NLA spielt in der Weihnachtspause durch. Fini Spengler-Cup-Pause. Päng.

    Nun lehrt uns die Geschichte, dass jemand nur Ultimaten stellen sollte, der sich mit hundertprozentiger Sicherheit auch durchsetzen kann. Sonst wartet das Chaos.

    Peter Zahner sagt gegenüber 20 Minuten Online trotzig: «Wenn Davos nicht einlenkt, dann spielen wir durch!» Einlenken heisst: Die nicht am Spengler Cup mitspielenden Klubs wollen etwas mehr als 60 000 Franken für das Einlegen der Meisterschaftspause in der Altjahrswoche und Neuverhandlungen alle drei Jahre (bzw. bei Ablauf des TV-Vertrages). Das würde den HCD weniger als eine Million kosten. Davos offeriert, um Planungssicherheit zu haben, eine teuerungsindexierte Entschädigung, die bei 15 000 Franken beginnt, am Ende bei knapp 40 000 Franken liegt und in einem auf acht Jahre ausgelegten Vertrag festgeschrieben wird. Die Parteien sind also nach inzwischen sechsmonatigen Verhandlungen weiter auseinander als je zuvor.

    HCD-Domenig lässt sich nicht in die Karten blicken

    Auf den ersten Blick scheint klar: Wenn die Liga droht, in der Altjahrswoche durchzuspielen, bleibt dem HCD nichts anderes als niederzuknien und das Portemonnaie zu öffnen. Auf den zweiten Blick zeigt sich indes: HCD-Präsident Gaudenz F. Domenig ist soeben aus den USA zurückgekehrt (sein Sohn spielt dort bei einem Universitätsteam) und lässt sich nicht ins Bockshorn jagen. Vielmehr sagt der verhandlungsgestählte Wirtschaftsanwalt sybillisch: «Ich kann noch nicht sagen, wie unsere Strategie aussieht.» Er tönt dabei nicht so wie einer, der bereit ist, sich seinen Verhandlungspartnern zu unterwerfen.

    Gaudenz F. Domenig hat gute Gründe das Liga-Ultimatum zu ignorieren, zu pokern und auf Zeit zu spielen. Ohnehin ist es dem HCD gar nicht möglich, bis Ende Februar auf seriöse Art und Weise eine definitive Antwort auf das Liga-Ultimatum zu geben: Die Problematik ist viel zu komplex weil ja auch die Wünsche des Schweizer Fernsehens einen zentralen Bestandteil jeder Lösung darstellen. Sowohl der HCD (für den Spengler Cup) als auch Liga und Verband haben die neuen TV-Verträge noch nicht in trockenen Tüchern.

    Durchspielen ist nicht so einfach

    Vor allem: Das Durchspielen ist nicht so einfach wie die «Durchspieler» glauben. Zwar haben sich bei der letzten Liga-Versammlung bei einer Meinungsumfrage elf Klubs dafür ausgesprochen, durchzuspielen. Gespielt würde dann über die Festtage am 22. Dezember, am 26. Dezember, am 28. Dezember, am 30. Dezember und am 2. Januar. Aber formell wird in dieser Sache noch eine ganz offizielle Abstimmung notwendig sein. Diese Mehrheit dürften die «Durchspieler» wohl bekommen und Peter Zahner betont ausdrücklich: «Gibt es keine Lösung, dann spielen wir durch.» Er ignoriert alle Einwände gegen dieses Unterfangen mit dem Standartsatz: «Wir spielen durch!» Aber werden sie auch durchspielen? Die Umsetzung dieses Vorhabens ist nämlich schwierig.

    Problem 1: Terminplanung. Spielplan-General Willi Vögtlin sagt gegenüber 20 Minuten Online er könne problemlos den Spielplan noch im Juni oder August entsprechend abändern. Da sei keine Eile geboten. «Ich werde dann einfach drei Wochentagsrunden in die Altjahrswoche verlegen. Allerdings kann ich dann keine Sonderwünsche mehr berücksichtigen.» Da zeichnet sich ein heiloses «Gschtürm» ab, weil kaum einer das gewünschte Heimspiel bekommen wird. Vögtlin verkündet bereits klipp und klar: «Ich werde keinerlei Sonderwünsche akzeptieren und die Paarungen diktieren.»

    Problem 2: Alle kanadischen Ausländer haben in ihrem Vertrag mit dem Klub die Klausel, dass sie für Länderspiele freigestellt werden müssen. Diese Klausel ist Bedingung für die Bewilligung eines Transfers durch den kanadischen Verband. Die Spengler-Cup-Partien sind als Länderspiele deklariert. Die NLA-Klubs müssen dann also für die drei Runden während der Altjahrswoche auf die nordamerikanischen Ausländer verzichten. Nun wollen die «Durchspieler» von Anwälten prüfen lassen, ob diese Klausel überhaupt rechtlich haltbar ist – der Eklat mit dem kanadischen Verband ist programmiert.

    Problem 3: Der neue TV-Vertrag ist noch nicht fertig ausgehandelt. Ist das Schweizer Fernsehen überhaupt bereit, das Durchspielen und Abwerten des Spengler Cups zu akzeptieren? Kann das Schweizer Fernsehen während der Altjahrswoche den Spengler Cup und die NLA-Meisterschaftsspiele produzieren? Hat das Schweizer Fernsehen genug Sendezeit um die NLA-Meisterschaftsspiele und den Spengler Cup zu berücksichtigen? Diese Frage ist nicht geklärt, interessiert die Sponsoren aber sehr.

    Problem 4: Wie reagieren die HCD-Fans auf das Durchspielen? Wird es Auswärtsspiel-Boykotte geben? Solche Boykotte würden die Klubs im Unterland empfindlich treffen.

    Problem 5: Wie reagiert der HCD Davos auf das «Durchspielen»? Bereits lässt HCD-Präsident Gaudenz Domenig durchblicken, dass die Zusammenarbeit mit der Nationalmannschaft neu überdacht werden könnte. Will heissen: Es könnte zumindest während der Saison (nicht für die WM) zu einem HCD-Nationalmannschafts-Boykott kommen.

    Problem 6: Wie reagieren die Sponsoren? Es gibt mehrere Sponsoren (z.B Skoda, Feldschlösschen) die sich sowohl bei Klubs als auch beim Spengler Cup engagieren. Eine Entwertung des Spengler Cups wird wohl kaum freudig hingenommen.

    Problem 7: Die freiwilligen Helfer. Viele freiwillige Helfer der Klubs schätzen die Festtagspause sehr. Einzelne Klubs werden Probleme haben, für Meisterschaftsspiele während der Festtagspause das Personal zu finden.

    Problem 8: Die Schiedsrichter. Beim Spengler Cup sind in der Regel zwei Schweizer Head- und fünf oder sechs Schweizer Linienrichter im Einsatz. Es zeichnet sich ab, dass es schwierig wird, gleichzeitig den Spengler Cup, NLA- und NLB-Meisterschaftsrunden zu bepfeiffen (die NLB spielt ja auch durch).

    Problem 9: Das Vermarktungs-Unternehmen Infront möchte im Rahmen des neuen TV-Vertrages die Vermarktung der Liga übernehmen und ist gleichzeitig stark interessiert, IMG auch die Vermarktungsrechte des Spengler Cups abzujagen. Infront wird kaum an einer Abwertung des Spengler Cups interessiert sein.

    Problem 10: Wird durchgespielt, werden drei Meisterschaftsspiele mehr während der U20-WM gespielt. Gerade Klubs mit vorbildlicher Juniorenförderung müssen bei einer noch grösseren Anzahl Partien auf ihre besten jungen Spieler verzichten. Bei der letzten U20-WM spielten immerhin vier NLA-Stammspieler.

    Wie wir es auch drehen und wenden: Die Drohung des Durchspielens ist nicht durchdacht und deshalb kaum haltbar. Peter Zahner, Roland Habisreutinger und ihre «Durchspiel-Rebellen» mahnen an Buben, die sagen: «Papi, ich will sofort ein neues Velo, sonst laufe ich von zu Hause fort und komme nie mehr heim.» So ist noch kein Bub zu einem neuen Velo gekommen.

    • Offizieller Beitrag

    ha ha ha haaaa


    Zitat von virus

    Problem 4: Wie reagieren die HCD-Fans auf das Durchspielen? Wird es Auswärtsspiel-Boykotte geben? Solche Boykotte würden die Klubs im Unterland empfindlich treffen.

    Problem 5: Wie reagiert der HCD Davos auf das «Durchspielen»? Bereits lässt HCD-Präsident Gaudenz Domenig durchblicken, dass die Zusammenarbeit mit der Nationalmannschaft neu überdacht werden könnte. Will heissen: Es könnte zumindest während der Saison (nicht für die WM) zu einem HCD-Nationalmannschafts-Boykott kommen.

  • Finde ich gut, dass die Clubs druck aufsetzten, ich hoffe nur sie haben auch eine Mehrheit !
    Bis anhin hat ja Davos nicht mal die Zahlen offengelegt. Aber ich bin überzeugt, dass wenn die anderen Clubs mitspielen, Davos einlenken muss !

  • Zitat von vancouver

    Finde ich gut, dass die Clubs druck aufsetzten, ich hoffe nur sie haben auch eine Mehrheit !
    Bis anhin hat ja Davos nicht mal die Zahlen offengelegt. Aber ich bin überzeugt, dass wenn die anderen Clubs mitspielen, Davos einlenken muss !


    Mittlerweile bin ich der Meinung, dass man weiterspielen soll. Der HCD kann seine Spiele verschieben und hoffen wir für Zahner und Habisreutinger, dass Sie genau dann ein Heimspiel gegen den HCD haben.

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