Beiträge von Mushu

    Gut, Stefan Eichmann (ehemaliger Profi Schiedsrichter) sagte mir vor knapp 10 Jahren einmal, dass pro Match ein Schiedsrichterteam durchschnittlich 360 Fehler macht.. Dann wären sie ja noch gut dabei;)

    Jeder schlecht bezahlte Schiri macht pro Spiel weniger Fehler als jeder hochbezahlte Hockeystar ...

    Wobei die Zuordnung der Kommentare deinen kompletten unbefangenen, neutralen Ansichten unterliegt..😎

    Und das permanente Bemühen, dass der Rechtsstaat verletzt sei; das würden oder werden die Gerichte feststellen, nicht Snowcat ...

    Bisher ist alles rechtstaatlich verlaufen; geht in der CH fast nicht anderst, auf dieser Ebene ...

    Grasshoppers in Schieflage

    «Planlos, seelenlos» – wieso der Club wieder einmal um seine Zukunft kämpft

    Präsidentin Stacy Johns sieht bei der Entwicklung Licht am Ende des Tunnels. Besorgte Anhänger sehen das anders. Und bei der Mannschaft zeichnen sich Abgänge ab.

    Thomas SchifferleMarcel Rohner

    Marcel Rohner,

    Thomas Schifferle

    Publiziert heute um 11:47 Uhr

    2


    Die Spieler des Grasshopper Club Zürich feiern mit den Fans nach dem Meisterschaftsspiel der Swiss Super League gegen Luzern im Letzigrund-Stadion am 6. April 2025.

    So soll es auch gegen Winterthur sein: Spieler und Fans der Grasshoppers im Jubel vereint (hier nach dem 3:1 gegen Luzern).

    Foto: Ennio Leanza (Keystone)

    Hören Sie diesen Artikel:


    00:00 / 09:30

    1X

    BotTalk

    In Kürze:

    • Der Club verzeichnet einen massiven Verlust von 13,7 Millionen Franken für 2023/24.
    • Die amerikanische Präsidentin Johns beklagt kulturelle Unterschiede zwischen Zürich und Los Angeles.
    • Zwanzig Spielerverträge laufen im Sommer aus, viele Leistungsträger wollen gehen.
    • In einem offenen Brief kritisieren Fans die fehlende Vision der amerikanischen Führung.

    Der Match: «Es ist Druck auf dem Kessel»

    Die Woche begann mit der nächsten schlechten Meldung aus der Buchhaltung. Für die Saison 2023/24 meldeten die Grasshoppers Einnahmen von gerade einmal 10,2 Millionen Franken, dafür einen Verlust von 13,759 Millionen. So kommuniziert es die Swiss Football League. Es sind Zahlen, die schon seit zwei, drei Jahrzehnten zu ihrem Alltag gehören oder ihrem «finanziellen Chaos», wie es Präsidentin Stacy Johns nennt.

    Am Ostersamstag steht für GC nun das 33. und letzte Spiel der ersten Meisterschaftsphase an. Es ist nicht irgendein Spiel, sondern ein eminent wichtiges: Gegen den Tabellenletzten aus Winterthur besteht die Chance, den Abstand zum direkten Abstiegsplatz auf neun Punkte zu erhöhen. «Wir wünschen uns, dass unsere Fans einen Hexenkessel aus dem Stadion machen», sagt Trainer Tomas Oral. Das ist selten genug der Fall im Letzigrund: GC hat mit 6773 Zuschauern den drittschlechtesten Schnitt der Liga.

    Im Hintergrund laufen derweil die Diskussionen, wo die Grasshoppers allfällig eine Barrage austragen müssten. Der Letzigrund ist beim Termin Ende Mai schon belegt. Alternativen wie Luzern, St. Gallen oder Winterthur bieten sich nicht an, weil sie zu teuer sind wie Luzern, das 1 Millionen Franken verlangt hat, oder weil aus Gründen der Sicherheit und Organisation keine Lust auf einen Besuch aus Zürich besteht. An der Mannschaft liegt es, mit Siegen und Punkten dieses Thema zu beenden. Oral sagt: «Es ist Druck auf dem Kessel.»

    Die Präsidentin: Das Klagen der Stacy Johns

    Anfang Februar fand in Hamburg die Spobis statt, Europas grösster Sportbusiness-Anlass. Viele traten auf: Annalena Baerbock, noch deutsche Aussenministerin, Fernando Carro von Leverkusen, Hans-Joachim Watzke von Dortmund, Max Eberl von Bayern München, Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, Weltmeister Bastian Schweinsteiger, NHL-Chef Gary Bettman.

    Und auch Stacy Johns erhielt die Ehre, auf einer Bühne Auskunft zu geben. Ihr Thema hiess: «FC Wacker Innsbruck, GC Zürich und Red & Gold Fussball – die globale Vision des Los Angeles FC, Siegerteams aufzubauen.» Verkürzt und einfach: Wie sollen die Grasshoppers wieder erfolgreich werden?

    Johns ist seit dem Einstieg der Kalifornier Anfang vergangenen Jahres Präsidentin von GC. Bisher hat man von ihr öffentlich sehr wenig gespürt oder gehört. In Hamburg darf sie eine halbe Stunde reden. Sie berichtet von einer Kultur in der Schweiz, die herausfordernd gewesen sei. Von der Schwierigkeit, in Zürich Leute zu finden, die zuverlässig und vertrauensvoll seien. Vom «sehr altmodischen» Denken in Zürich, in der Schweiz generell, nicht datengetrieben und analytisch zu arbeiten wie in Los Angeles.

    Stacy Johns, die neue Verwaltungsrats-Präsidentin der Grasshoppers, posiert auf dem GC Campus in Niederhasli. Los Angeles FC übernimmt Mehrheit der GC-Aktien.

    «Wir sehen das Licht»: Wenigstens Stacy Johns erkennt Fortschritte in der Entwicklung von GC.

    Foto: Michael Buholzer (Keystone)

    «Das erste Mal, als ich mit einer Krise in der Schweiz zu tun hatte, konnte ich niemanden finden», berichtet sie, «sie sagten, es sei ein Feiertag. Ich sagte, wir haben eine Krise. Sie sagten, wir sind im Urlaub. Ich sagte, o Herr, das ist neu.» Johns ist in Zürich als Präsidentin eingesetzt worden, um hier das «finanzielle Chaos» aufzuräumen und um GC in ein weltweites Netzwerk von Amerika bis Afrika zu integrieren, in dem «Siegerteams aufgebaut» werden. Oder wie sie auch sagt: «Die ganze Strategie läuft darauf hinaus, ein Netzwerk aufzubauen, das Spieler und Einnahmen generieren kann, die wirklich unser Geschäft vorantreiben.»

    Sie klagt weiter, wie schwierig es sei, die Balance zwischen zwei unterschiedlichen Kulturen zu finden. Auf dem Weg dahin haben die Amerikaner allerdings gleich einmal die wunderbare Hymne «Das isch GC» abgeschafft, weil sie sich, so Johns, «nicht inklusiv anfühlte». Immerhin haben sie eingesehen, dass sie an der Marke GC und den blau-weissen Farben nicht Hand anlegen dürfen.

    Irgendwann sagt Johns: «Ich glaube, es lohnt sich langsam. Ich bekomme langsam das Gefühl, dass sie (die Zürcher) anfangen, uns zu vertrauen. Wir sehen das Licht.» Dann ist ja nett, dass wenigstens sie das tut. Vor Ort ist davon nicht viel zu merken (siehe Kapitel Fans).

    Das Netzwerk: Kein Gewinn für GC

    Bei Spobis redet Stacy Johns auch von Tomas Veron Lupi. Der Argentinier ist ein guter Techniker, sein ehemaliger Club Montevideo ist Teil des Joint Ventures Red & Gold mit Bayern München. Er kam nach Zürich, weil GC durch seinen Besitzer Los Angeles FC auch zum Konstrukt gehört.

    Bisher hat Veron Lupi als Einwechselspieler ein paar gute Partien gezeigt, aber er ist nicht zum Leistungsträger geworden und wird im September 25 – kein Spieler, der GC irgendwann einmal eine Millionensumme einbringt.

    Die anderen Spieler, die über dieses Netzwerk zu GC gekommen sind, heissen Nestory Irankunda und Grayson Dettoni. Irankunda ist ein Plus für das Team, Dettoni hat noch keine Sekunde gespielt. Beide Leihspieler werden irgendwann zu den Bayern zurückkehren, sehr wahrscheinlich diesen Sommer. Auch das sind Spieler, die für GC keinen Gewinn darstellen und keine Fortschritte bringen. Die Schweizer stehen in der Nahrungskette des amerikanischen Netzwerks offensichtlich nicht zuoberst.

    Die Spieler: Es wird offensichtlich gespart

    Die Eigentümer vom Los Angeles FC schafften es bisher nicht, etwas Nachhaltiges aufzubauen. Und die Perspektiven sind wenig erfreulich: Im Sommer laufen rund 20 Verträge aus (inklusive Leihspieler). Das ist zwar auch ein Erbe der Vorgänger aus China, ausbaden müssen es die aktuellen Verantwortlichen trotzdem.

    Wer bleiben will, wie jetzt Defensivspieler Dirk Abels für eine weitere Saison, muss auf Geld verzichten. Es ist zu hören, dass GC keine überrissenen Löhne mehr zahlen wird – jedenfalls nicht höher als 20’000 Franken im Monat. Beim Zweitletzten Yverdon soll Antonio Marchesano eine halbe Million jährlich kassieren. Damit will GC nicht (mehr) mithalten.

    Einer, dessen Vertrag sich im Winter automatisch um zwei Saisons verlängerte, ist Goalie Justin Hammel. Seit bald zwei Jahren sticht er in diesem Kader mit seinen Leistungen heraus. Aber er sieht seine Zukunft nicht in Zürich, womöglich nicht einmal in der Super League. Wegen der Verlängerung würde GC wenigstens in seinem Fall etwas verdienen.

    Giotto Morandi von den Grasshoppers und Bastien Toma vom FC St.Gallen kämpfen um den Ball im Letzigrund Stadion in Zürich während des Swiss Super League Spiels am 10. November 2024.

    Seit Wochen wieder befreit, weil er den Club im Sommer verlassen kann: Aushilfscaptain Giotto Morandi.

    Foto: Gaetan Bally (Keystone)

    Anders ist das bei Giotto Morandi. Sein Vertrag sollte sich nach 22 Einsätzen automatisch verlängern, der Tessiner steht jetzt bei 23. Passiert ist nichts. Die Grasshoppers kommen Morandis Wunsch nach, er darf den Verein im Sommer verlassen. Seit das klar ist, spielt er befreit auf: mit der Captainbinde am Arm, wenn Antreiber Amir Abrashi geschont wird oder fehlt, und mit vier Skorerpunkten in fünf Spielen. Ein Club wie Servette hat ihn im Auge.

    Und sonst? Der Japaner Ayumu Seko, einer der letzten Spieler aus der chinesischen Ära, hat ein Angebot von GC auf dem Tisch. Er hat aber andere Pläne. Frage an den Verteidiger jüngst nach einem Match: «Bleiben Sie?» Antwort: «Nein.» Und der Abgang von Tugra Turhan gilt als sicher, das Ausland ruft oder ein besserer Schweizer Club. Der 17-Jährige schoss in zwölf Spielen der 1. Liga 17 Tore und traf einmal bei den Profis – ein Spieler, der als Beleg dafür hätte dienen können, dass der eigene Nachwuchs noch immer grosse Talente hervorbringen kann.

    Schon früh zeichnen sich also diverse Abgänge ab. Und die Absichten der Spieler dokumentieren, dass sie nicht an dieses Projekt des amerikanischen GC glauben.

    Die Fans: Ein Brief voller Schmerz

    Teile der Fans teilen die Zweifel der Spieler. Das zeigt ein offener Brief, der seit dem verlorenen Derby gegen den FC Zürich am 30. März die Runde machte. «Das Vertrauen in die Führung ist bei vielen GCZ-Fans auf dem Tiefpunkt», schreibt der Verfasser. Das Derby sei symbolisch für den Zustand von GC: «Orientierungslos, planlos, seelenlos.»

    Der Brief ist als tiefer Vertrauensverlust in die neue Führung zu verstehen. Er ist ausführlich, er ist deutlich, aber sehr sachlich und darum ernst zu nehmen. Der neue Hauptsitz in der Zürcher Altstadt wird positiv erwähnt. Aber die Zeilen zeigen vor allem, wie viele Fragen die GC-Führung offenlässt. «Enttäuschung entsteht nicht aus Gleichgültigkeit. Sie entsteht aus Liebe.»

    Weiter heisst es: «Amerikanische Investoren stehen oft für Visionen, für Drive, für Leadership. Umso erstaunlicher, dass unser Verein heute genau das nicht hat. Wer Grosses aufbauen will, braucht eine starke Person an der Spitze – hier, vor Ort, im Alltag.»

    Es ist ein Brief ohne übertriebene Forderungen, geschrieben von Menschen mit einem guten Sinn für die Realität. «Die Fans erwarten keine Garantie auf Platz 6», steht auch darin, «aber sie erwarten, dass man den Weg dorthin sichtbar, glaubhaft und mutig einschlägt.» Und ganz am Ende, mit Blick auf die Besitzer der Grasshoppers: «Ihr entscheidet – doch ohne Veränderung verliert dieser Club alles, wofür er steht.»

    Hett no es E2 Premium mit Studi-Ermässigung; Saisoncharte; (Einzeltickets sind mit 84.-- im Verchauf gsi)

    Händ's x-Mal wiiter geh, aber i de Serie gäge Davos sind mer plötzlich kontroliert worde (händ zum Glück en Uswiis debi gha). Risiko falls känn Studi ...

    PA bitte

    5. Ich habe ein 4:0 in dieser Serie getippt. Grössenwahn? Arroganz? Überheblichkeit? JA KLAR, mit Stolz sogar. Und was passiert? Nun
    muss ich zu Kreuze kriechen und mir eingestehen, dass ich sogar noch untertrieben habe, da ich gesagt habe, dass jedes dieser 4 Spiele
    äusserts knapp ausgehen wird, dami nomal. Mea culpa...... :kopfschlag:

    Bin voll bim Colin; zwar nöd sit Start, aber sit Spiel 1 und nachdem mich mis Orakel über s'Bissi wüsse lah hät, dass es tatsächlich e 4:0 Serie git ...

    :geil::floet:

    da hätte ich doch tatsächlich am schluss dieser bemerkung „ironie off“ schreiben müssen…

    bei langjährigen lesern meiner geistigen ergüsse (zumindest in diesem fred) und dem ersten teil des postings habe ich natürlich angenommen, dass so ziemlich klar ist, dass ich das nicht ernst meine…:nixwiss:

    Also ich nehme alles ernst, was du von dir gibst. Daher habe ich wirklich gemeint, du seist geläutert ...

    :floet:

    Bei Einzeltickets steht auf der Website, dass du es nachweisen musst. Aber wie wann wo, keine Ahnung.

    Bei SK weiss ich es. Dort muss man 1x pro Jahr den Ausweis per Mail schicken. Danach wird aber nie mehr kontrolliert, auch beim Eingang nicht. Daher kann man auch Lehrling/Studenten-Karten in Einzeltickets umwandeln und Erwachsene kommen rein. Offiziell erlaubt ist das jedoch nicht.

    Also bei uns wurde im 1/4-Final einmal kontrolliert, bzw. der Inhaber der Studentenkarte musste seinen Studi-Ausweis zeigen; den er nicht danei hatte (zum Glück waren wir zu 4. und ein anderer hatte einen).

    Versetz dich in die andere Position. Wie würdest du eine Person "übersetzen", deren zwischenmenschlicher Umgang mit dir (oder im Team für mögliche neue Vorgesetzte oder Teammitglieder) mit "korrekt" beschrieben wird; nichts mehr, nichts weniger?

    Der Chat-GPT wählt da einen recht deutlichen, nicht grundsätzlich absolut unverständlichen, Ansatz ...

    Absolut unnötig und ehrlich gesagt - auch ein bisschen Scheisse das Ganze. Genau SOLCHE Sachen führen dazu, dass sich die
    "Szenen-Jungs" plötzlich mit den "Leibchen-Fans" (inkl. Kinder und Frauen) anlegen. Nix Ultra- und Hool-Codex. Darum, nö du - is uncool.

    Aber (und nochmals, ich verurteile diese Aktion von den Z-Jungs):
    Wie kann es sein, dass man aus dem Gäste-Block rausspringt, sich prügelt und dann wieder in den Gästeblock reinspringt? Hallo
    Security? Stell dir vor so etwas passiert in Lugano, Fribourg, Zug ..... Dann wird nicht nur der Täter, sondern auch die Leute welche
    aus dem Gästeblock springen abgeführt - und das zu Recht!

    Anders formuliert: "Hey Leute, gesehen - man kann beim ZSC den Gästeblock verlassen und bei den Sitzplätzen ........ " - nur so ein
    kleiner Gedanke. Sorry, not sorry.

    Das Vorbild lässt grüssen ...

    Sehe es wie SL: Wird schwer! Er ist wie Malgin einer der in den Linien 1-2 spielen müsste was aber im aufstrebenden Montreal sehr schwierig werden wird. Falls dies nicht klappt müsste er es machen wie Pius der sich erfolgreich zum 3-4 Linien Spieler gewandelt hat.

    Ich werde ihn vermissen! Einer meiner Lieblingsspieler beim ZSC!

    Auch einer meiner Lieblinge.

    Meinst du wirklich, er ist (derzeit) reif für NHL? Ich habe den Eindruck, er ist "zu leicht" und in der CH auch "zu wenig dominant". So kommt er doch in NA nicht an; oder?

    Verkehrtstechnisch - für mich - Davos besser. Aber ja, ein kleinerer Auswärtssektor, wobei noch immer ok im Vergleich zu anderen Stadien. Ausserdem sieht
    man in Bern das gegenüberliegende Tor fast nicht mehr. Ok, liegt auch an mir bzw. meinem Alter :oldie:

    Aber Bern könnte uns unter den jetzigen Umständen evtl. etwas mehr "liegen", ja.

    Wenn ich wählen dürfte, dann klar Bern; schätze sie "einfacher" ein.

    Hey Colin

    Komm wieder runter; was immer du genommen hast; nimm weniger ...

    :knuddel:

    Tja; die Serie war harziger, als erwartet und erhofft. Aber das ist wohl auch ein Wohlstandsproblem.

    Das Ziel eines "Star-Teams", wie wir es sind, sein sollen, sein wollen, ist:
    "Wenn wir unsere beste Leistung abrufen können, sind wir unbesiegbar (selbst wenn es nicht alle schaffen, sollte es klappen). 100% ist das Ziel; aber nicht zwingend die Erwartung."

    Das Ziel für (fast) alle Gegner von uns: "Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir über uns herauswachsen; 100% reicht nicht; 110% sind zwingend gefordert; möglichst von Beginn an!"

    Und das kann dann zu schwierigen Situationen führen. Die Liga ist ausgeglichen genug, dass 97% eines Spitzenteams gegen 106% des Underdogs plötzlich nicht mehr reichen!

    Ach ja; derzeit sehe ich uns gegen Davos und Lausanne, evtl auch Fribourg nicht als den eindeutigen Favoriten. Das Ziel, "über sich herauswachsen" wäre nicht falsch; denke aber, dass wir diese Mentalität nicht haben.

    Es wird nicht einfacher ...