Beiträge von Mushu
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[quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/2871-zsc-vs-biel-1-1-2023/?postID=155049#post155049']
SF i guess ......
dann sagt man nein und erklärt, dass die sla am 1. januar besetzt ist! kongress der zeugen jehovas oder so…
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[/quote]Zeugen Jehovas sind am 2. drinnen ...

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[quote='Reto','https://forum.zscfans.ch/thread/2848-ticketb%C3%B6rse/?postID=154991#post154991']
Ah. Danke

Will jemand sein Ticket an mich verkaufen, anstatt nicht zu gebrauchen?
Sonst hole ich mir dann noch einen Stehplatz in dem Fall...
[/quote]PN gseh?
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[quote='Sbornaja','https://forum.zscfans.ch/thread/2623-gr%C3%B6nborg/?postID=154830#post154830']
Geil, Und Lini kriegt wieder ein paar Tage Erfahrung.
Wird ihm gut tun, auch wenn es nur 3 Wochen sind.
[/quote]Macht ihn noch kompetenter für einen anderen CH-Club. Wird ja kaum bis Mitte 2025 bei GC bleiben ...
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[quote='Larry','https://forum.zscfans.ch/thread/2870-ambri-zsc-23-12-22/?postID=154745#post154745']
Weniger Spiele sind auch weniger Einnahmen in der Gastro, da hätten wir keine neue Halle gebraucht! [/quote]
Glaube nicht, dass die Rechnung so einfach ist. Ausverkaufte Spiele mit 6'000 tatsächlichen Besuchern sind gastronomisch schwierig. Du hast ordentlich "Ohnehin-Kosten"; die du zuerst reinholen musst. Wenn dann wirklich 12'000 da sind, rollt der Rubel; sonst eher weniger ...
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[quote='Danny','https://forum.zscfans.ch/thread/2870-ambri-zsc-23-12-22/?postID=154738#post154738']
Denke nicht, dass die Saisonkarte markant günstiger wird; erwarte ich nicht. Hier macht der Markt den Preis. Und "erfolgreich/attraktiv" hat im Raum Zürich einen grossen Markt ...
Also dann wäre es ja ein happiger Preisaufschlag, gleich viel bezahlen und weniger Spiele bekommen. Ein gewagtes Experiment (grosses Risiko), das können nur Fans ohne Verantwortung gutheissen.
[/quote]Es ist doch die Frage, wieviele Spiele man wirklich im Schnitt schaut; nicht, wieviele im Paket inbegriffen sind.
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[quote='Danny','https://forum.zscfans.ch/thread/2870-ambri-zsc-23-12-22/?postID=154736#post154736']
Suchen wir mal anders:
52 Runden! Wie sinnvoll ist das? Wieviele Wochen mit 3 Spielen (vor allem auch bei "Terminkollissionen) hat das zur Folge? Ist das gesund? Kann man so den Level stetig hoch halten? Wann ist Zeit für Training; etwas Neues einzustudieren; Genesene wieder einzubinden? Kann man ja zwischen den Spielen nur noch regenerieren ...
Geben die 6-7 Heimspiele mehr wirklich den monitären Mehrwert? Ich zweifle irgendwie.
Glaube; das Spiel wird so überreizt und die Spieler ausgelaugt.
Für mich würden 39 Spiele reichen; und allenfalls wären - real - nicht weniger Zuschauer anwesend.Es gibt noch zusätzliche Aspekte und nicht nur die des Zuschauers. Stelle mal eine Kalkulation auf und dann eine Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben. Es wird vermutlich sichtbar, dass die Spieler halt für weniger Arbeit auch entsprechend tiefer entlöhnt werden. Auch denke ich dass die Saison Karte markant günstiger wird, was du ja möchtest. In der NHL nehme ich nicht an, dass die Spieler nach nur 39 Spielen schon ausgelaugt sind.
Von mir aus können wir gerne mit mehr Imports verstärken.
[/quote]Denke nicht, dass die Saisonkarte markant günstiger wird; erwarte ich nicht. Hier macht der Markt den Preis. Und "erfolgreich/attraktiv" hat im Raum Zürich einen grossen Markt ...
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mit 10 Teams und 36 Runden könnte sich unsere Truppe solch lustlose Auftritte wie gegen Rappi, Langnau, Bern, Kloten, Fribourg nicht leisten. Dann ginge es in jedem Spiel um etwas und die Quali hätte einen viel höheren Stellenwert (und ich wäre bei jedem Heimspiel dabei). Mit 52 Runden kann man sich 15 Totalausfälle auch leisten, bei 36 Runden liegt der lari fari nicht mehr drin.
Suchen wir mal anders:
52 Runden! Wie sinnvoll ist das? Wieviele Wochen mit 3 Spielen (vor allem auch bei "Terminkollissionen) hat das zur Folge? Ist das gesund? Kann man so den Level stetig hoch halten? Wann ist Zeit für Training; etwas Neues einzustudieren; Genesene wieder einzubinden? Kann man ja zwischen den Spielen nur noch regenerieren ...Geben die 6-7 Heimspiele mehr wirklich den monitären Mehrwert? Ich zweifle irgendwie.
Glaube; das Spiel wird so überreizt und die Spieler ausgelaugt.
Für mich würden 39 Spiele reichen; und allenfalls wären - real - nicht weniger Zuschauer anwesend.
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ausser dem türken koch finde ich jetzt in diesem zusammenschnitt nichts wirklich peinlich. und wenn watson nur gerade diese 6 momente findet, war eigentlich vieles in ordnung.
ich behaupte mal, dass viele der heutigen „peinlichkeiten“ der personen welche in der öffentlichkeit stehen hauptsächlich dem smartphone und social media geschuldet sind.
ich hatte vor etwa 2 monaten ein interessantes gespräch mit urs „günti“ güntensperger. für alle jungen hier: ein schweizer fussballprofi, von ca. 1988-2000 aktiv, ua. für luzern, den fcz und eintracht frankfurt. er, alles andere als ein kind von traurigkeit, sagte sinngemäss, dass er doch sehr froh ist, gabs zu seiner aktivzeit weder smartphones noch internet auf grund dessen, was sie damals alles „geboten“ haben!
könnte mir vorstellen, dass zb. ein freddy chassot oder ein mario basler etc. ganz ähnlich empfinden!
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Sogar ein Mushu ist da froh; gab da doch einiges ....

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[quote='Larry','https://forum.zscfans.ch/thread/2081-zsc-kader/?postID=154349#post154349']
Simon Hrubec verletzt
Der Goalie der ZSC Lions hat sich mit der tschechischen Nationalmannschaft im Rahmen der Euro Hockey Tour am Unterkörper verletzt und fällt mehrere Wochen aus.
Super! :roll:
Nun muss Gröni den Waeber bringen und dieser hat die Chance um zu zeigen das er gleich gut ist wie Hrubec.
[/quote]Orakel Mushu sieht immer noch den Meister ZSC! Ergo; Waeber schwächt nicht; ein Ausländer auf dem Feld stärkt (vielleicht) ...
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also gut, ich mach dir den gefallen!

in diesem falle sind fakten etwas schwieriger, weil vieles einfach subjektive wahrnehmung ist. darum haben auch beide recht, diejeniegen welche von der bestorganisierten (oder eine der bestorganisierten) wm ever sprechen, und auch diejenigen welche von der gekauftesten und teuersten wm ever reden. aber das eine schliesst das andere ja nicht aus, ganz im gegenteil.
die araber, egal ob saudis, qataris, emirates etc. haben etwas gemeinsam: sie arbeiten nicht, sie lassen arbeiten! und sie wollen immer das beste, schönste, extravaganteste, grösste und teuerste. dementsprechend engagieren sie auch das entsprechende (und somit in der regel teuerste) knowhow aus der ganzen welt. egal ob strassenbauer, architekten, ingenieure oder piloten für ihre (wirklich tollen!) airlines. knausern tun sie, da sind sie hingegen sehr mit westlichen massstäben und „werten“ unterwegs, bei arbeitern der untersten stufe der nahrungskette.
insgesamt ist es nur die logische konsequenz, dass in so einem land ein sportereignis der superlative organisiert wird bzw. wurde.
die situation der menschenrechte, frauenrechte, wertesystem der gesellschaft etc. lasse ich bewusst aussen vor, weil das kein bewertungskriterium für die qualität eines organisierten events ist.
noch tatsächlich ein fakt: 4 milliarden menschen schauten sich weltweit das finale am tv an. wie schon vor der wm erwähnt: die paar (hauptsächlich) deutschen, welche diesen event am tv boykottierten, gehen den scheichs und der fifa sowas von am arsch vorbei!
4 Milliarden am TV; spannend, wer es aber so auf den Platz schafft und offenbar Fussball repräsentiert. Hier das Bild, das zum Ausdruck bringt, weshalb Fussball - obwohl er verdammt gut war - für den "Organisator der besten WM aller Zeiten (da so reich, dass Kotze nicht mal stinkt)" nur eine unbedeutende Nebensache war ...

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der unanständige hats gerichtet. die 1. hz war so was von souverän. alles in allem verdient für argentinien. und der unanständige mit der krönung und somit der perfektesten fussballer karriere aller zeiten.
ich mag sie eigentlich auch nicht, die argentinier. keine südamerikanische mannschaft, aus den (wahrscheinlich) gleichen gründen wie du, hinterhältig und unanständig.
aber noch weniger mag ich ronaldo und genau für diesen stinkstiefel bricht jetzt eine welt zusammen. und das amusiert mich doch wirklich ziemlich stark!
ansonsten: geiles finale mit allem was fussball ausmacht! grundsätzlich geile wm, mit der besten organisation ever. und fussballtechnisch gesehen ein ganz klarer gewinn, wenn im dezember gespielt wird und die spieler noch im vollbesitz ihrer kräfte sind!
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Provokation ist Programm; Snowcat, die 🍊 der Pinnwand.
Aber; habe doch auch einige, deckungslgleiche Analysepunkte:
- der Final war geil und hat alles geboten, was Fussball so bieten kann;
- Messi hat sich unsterblich gemacht und für Ronaldo muss das ein Stachel sein; der ihn depressionsgefähred macht;
- Messi weniger Ich-bezogen; im Verhältnis zu Ronaldo: ja. Aber wie war das? Wie konnten alle anderen Argentinier den Pokal auch übernehmen und medienwirksam hochstemmen? Huch; das war wohl nicht! Neben Gott Messi hat es nicht mehr Platz, als neben Ego Ronaldo!
- Bestorganisierte WM ever? Da muss ich lachen; bis ins kleinste Detail teuerste, ge- und verkaufte WM ever ist die Wahrheit! Ein Steilpass für Dumme (oder Provokateure), das als "beste ever" auszurufen. Verkauft bis ins Detail, bis zum Schluss; selbst Gott musste ein Katar-Mäntelchen anziehen und hats gemacht. Geld steht in jeder Beziehung über Gott! Und wer ist Gott? Doch Infantil(isom)o? So oder so; bestens bezahlte Götter!
- 100% cool; die Zentralisierung; kurzen Wege; Kompaktheit. Das würde für die realistische Zukunft eine "Verschlankung/Redimensionierung" bedeuten. Das Gegenteil geschieht; und da ausserhalb dem ölfinanzierten arabischen Raum Geld noch eine Bedeutung hat, werden in vier Jahren die "Probleme"; das "Unschöne", weiter geföhrdert, bzw für viel Geld (und Wahlstimmen) verkauft.Fussballerisch: alles in allem wirklich etwas vom Besten, an was ich mich erinnern kann! Sowohl in Spielen, wie auch in Spielern und Spielzügen.
Und; ach ja; wenn es ein Götterschaffen hätte werden sollen, hätte man auch Messi (neben Ronaldo) nicht in Gott-Status erheben müssen und gleich Mbappe nehmen können; wäre wie in England William statt Charles die sympathischere Lösung gewesen ...
Und 8-ung:
"Sympathischere" ist nicht gleich "sympathisch" ...
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[quote='Supreme','https://forum.zscfans.ch/thread/2081-zsc-kader/?postID=154212#post154212']
Das Bodenmann gehen muss ist echt Schade. Erzielt nach wie vor viele Punkte, aktuell 3.bester Torschütze und 9. bester Punktesammler.
Dazu mit +11 eine saubere Bilanz, (Sigrist z.B. hat +-0!)
Ausserdem bildet er mit Hollenstein ein gutes Flügelpaar.
Ich verstehe nicht, wieso man bei Zehnder von "jungen Eigengewächsen" spricht.
[/quote]
Ja, Bodenmann fällt (auch) dieses Jahr durchaus positiv auf. Aber eben; wenn man der Ansicht ist, daas ein Kader stetig "erfrischt" und auch verjüngt werden sollte, musst du dann reagierwn, wenn die Verträge auslaufen. Stimmt auch für Bodenmann (hätte auch für den unproduktiveren Chris gestimmt).
Guter, zukunftsweisender Weg. Vielleich kann man ihn ja als Kükenhüter bei den GCK's gewinnen; wie seinerzeit Micheli.
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Perfekt.
Dreimal die richtige Entscheidung mit Balti, Bodenmann und Diem.
Wo steht, das Bodenmann geht? Habe nur gelesen, mit wem verlängert wurde, und wer neu kommt ...
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Snowcat:
Die Welt; inkl. NZZ rätselt. Du als weltweit einziger verstehender Experte; kläre uns bitte auf, und trage damit dazu bei, dass nicht unnötig Gelder verschwendet werden.
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Der Tod im dritten Jahr der Pandemie
In vielen Ländern der Welt sterben seit Monaten mehr Menschen, als zu erwarten wäre. Die Ursachen sind noch nicht geklärt. Eines aber ist sicher: Mit der Impfung hat die Übersterblichkeit nichts zu tun.
Theres Lüthi | 26.11.2022, 21.45 Uhr
Bei der Gruppe der über 65-Jährigen beobachtet man seit gut einem Jahr eine Übersterblichkeit. Das heisst, verglichen mit dem Zeitraum 2015 bis 2019, als die Pandemie noch nicht da war, sterben mehr Menschen, als man erwarten würde. In der Schweiz liegt die Sterblichkeit bei den Senioren bisher in 28 von 45 Wochen oberhalb der zu erwartenden Bandbreite, und ein ganz ähnliches Bild zeigt sich in vielen anderen Ländern. Doch die Ursache liegt im Dunkeln.
Weltweit versuchen Fachleute dem Rätsel der überzähligen Toten auf die Spur zu kommen. Verschiedene Hypothesen stehen derzeit im Raum. Die unerklärten Toten könnten:
nicht erfasste Corona-Infizierte sein, denn gerade in den Altersheimen wird oft nicht genügend getestet.
eine Folge der überlasteten Gesundheitssysteme sein. Während der Pandemie wurden Diagnosen verpasst und Operationen verschoben, was zu frühzeitigen Todesfällen geführt haben könnte.an den Spätfolgen einer Covid-19-Infektion gestorben sein. Studien weisen darauf hin, dass eine Infektion mit Sars-CoV-2 das Risiko für kardiovaskuläre Leiden erhöht, selbst Monate nach der Genesung.
Und schliesslich muss die Möglichkeit einer Impf-Nebenwirkung in Betracht gezogen werden. Geimpft wurde ab Anfang 2021, manche Menschen haben mittlerweile den dritten Booster erhalten.
Die Übersterblichkeit bei den über 65-Jährigen sieht man nicht in allen, aber doch in vielen Ländern der Welt, wobei sie unterschiedlich stark ausgeprägt ist. In Deutschland lag sie in den letzten Wochen zwischen 10 und 15 Prozent pro Woche, in Grossbritannien sind es derzeit 12 Prozent gegenüber dem Erwartungswert, und auch in den Niederlanden oder in Österreich ist sie hoch. In der Schweiz liegt sie für die Woche vom 13. November bei 12 Prozent.
Was das in absoluten Zahlen bedeutet, erklärt ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Statistik (BfS). «Für das Jahr 2022 wären insgesamt etwa 65 000 Tote normal. Tatsächlich werden es aber deutlich mehr als 70 000 sein», sagt er. Schon heute sind bereits über 5000 Personen «zu viel» gestorben. Das entspricht «einem unerklärten Toten alle 90 Minuten», wie ein Twitterer berechnet hat. Warum diese Menschen gestorben sind, ist jedoch unklar – und wird es auch noch bleiben. Laut BfS wird die Todesursachenstatistik für das Jahr 2021 erst im April 2023 vorliegen und die für das Jahr 2022 im Dezember 2023.
Mehr Einblick in die Todesursachen können andere Länder gewähren, wo die Sterbedaten schneller aufbereitet werden als in der Schweiz. Vorbildlich ist der kürzlich veröffentlichte Bericht aus Australien. Für die ersten sieben Monate des laufenden Jahres verzeichnet man dort eine Übersterblichkeit von 14 Prozent, was rund 13 700 Todesfällen entspricht. «Etwa die Hälfte dieser Fälle ist auf Covid-19 zurückzuführen, während der verbleibende Überschuss andere Ursachen hat», heisst es im Bericht.
Dass es sich dabei um unentdeckte Covid-19-Tote handelt, erachten die Autorinnen und Autoren als höchst unwahrscheinlich, da sehr gut getestet werde, insbesondere bei schwer erkrankten Personen. «Ausserdem werden in Australien bei allen Todesfällen, bei denen ein Verdacht auf Covid-19 besteht, post mortem Tests durchgeführt», heisst es.
Auch der Effekt eines überlasteten Gesundheitssystems oder von verpassten Vorsorgeuntersuchungen sei bestenfalls als moderat einzuschätzen. So zeigen die Sterbedaten für das Jahr 2022 bisher keine erhöhte Krebsmortalität. Dieser Einschätzung pflichtet auch Ruben van Gaalen bei, Demograf am Zentralbüro Statistik in Den Haag in den Niederlanden: «Im Jahr 2020 sind die Leute sicher weniger zum Arzt gegangen, weil sie vielleicht Angst hatten, sich Covid-19 einzufangen, oder weil die Gesundheitssysteme mit Corona-Patienten überlastet waren.» Auch die Krebsfrüherkennung habe gelitten. «Und wenn man Krebs in einem späteren Stadium erkennt, ist die Prognose ungünstiger. Doch die Folgen verpasster Krebsdiagnosen machen sich nicht von heute auf morgen bemerkbar, sondern dürften im Laufe der nächsten Jahre sichtbar werden», sagt van Gaalen.
Das Virus tötet indirekt
Als wahrscheinlichste Erklärung für die überzähligen Toten vermuten die Australier die Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion. «Eine durchgemachte Erkrankung könnte eine spätere Krankheit und den Tod verursachen oder auch vorbestehende Leiden verschlimmern, die dann schliesslich zum Tod führen», heisst es im Bericht. So war die Zahl der Todesfälle durch Herzkrankheiten, Schlaganfall, Diabetes und Demenz im Jahr 2022 deutlich höher als vorhergesagt.
"Tatsächlich liegen inzwischen zahlreiche Studien vor, die den Schluss nahelegen, dass Sars-CoV-2 nicht nur in der akuten Phase tötet, sondern auch in den Monaten danach."
Zu einem sehr ähnlichen Schluss kommt auch eine Studie aus Singapur, wo es im Laufe der Delta- und Omikron-Wellen ebenfalls zu einer ausgeprägten Übersterblichkeit kam. Für gut die Hälfte der überzähligen Todesfälle dürfte Covid-19 verantwortlich gewesen sein, so der Bericht. «Der Rest lässt sich durch Patienten erklären, die innerhalb von 90 Tagen nach ihrer Covid-19-Infektion an anderen Krankheiten verstarben.» Auch hier beobachtete man einen Anstieg der Todesfälle durch Herzkrankheiten.
Tatsächlich liegen inzwischen zahlreiche Studien vor, die den Schluss nahelegen, dass Sars-CoV-2 nicht nur in der akuten Phase tötet, sondern auch in den Monaten danach. In einer der bisher grössten Studien bei älteren Personen zeigte sich, dass das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Thrombose bis zu einem Jahr nach der Infektion erhöht ist, selbst nach mildem Verlauf. Die vielen Eigenschaften des Virus werden noch nicht gut verstanden, besonders heimtückisch ist jedoch seine Fähigkeit, Entzündungen in den Blutgefässen hervorzurufen, wodurch zum Beispiel das Risiko für Thrombosen erhöht wird.
Dass es nun ausgerechnet im dritten Jahr der Pandemie eine unerklärte Übersterblichkeit gibt, ist angesichts der hohen Zahl von Infektionen nach dem Wegfall der Massnahmen nicht ganz überraschend. «Viele vulnerable Menschen wurden lange sehr gut geschützt», sagt van Gaalen. Nach der Öffnung waren diese Personen plötzlich dem Coronavirus, aber auch anderen Viren ausgesetzt, und so erliegen sie möglicherweise ihren Grunderkrankungen. «Eine durchgemacht Corona-Infektion könnte Menschen, die ohnehin schon anfällig sind, noch anfälliger machen», sagt van Gaalen.
Und während dies bei älteren Menschen besonders deutlich zutage tritt, mehren sich die Hinweise, dass das Virus auch jüngeren Alterskohorten zusetzt. So zeigt eine neue Studie aus den USA, dass das Sterberisiko durch Herzinfarkt auch bei den unter 65-Jährigen erhöht ist. Am stärksten war der relative Anstieg bei der Gruppe der 25- bis 44-Jährigen.
"Dass Viren das Infarktrisiko erhöhen können, ist nicht ungewöhnlich."
Martin Sauter hat die Sterbedaten in Deutschland für die verschiedenen Altersgruppen gesondert angeschaut. Im Jahr 2021 zeigt sich auch bei den Jüngeren eine Übersterblichkeit. «Bei den 40- bis 49-Jährigen beträgt sie über zehn Prozent», sagt er. «Dadurch, dass in der Altersgruppe vergleichsweise wenig Leute sterben, sind das aber absolut sehr wenige Fälle, die im Gesamtgeschehen praktisch verschwinden.»
Dass Viren das Infarktrisiko erhöhen können, ist nicht ungewöhnlich. Auch für Influenza ist ein solcher Zusammenhang belegt worden. Allerdings liess er sich in der betreffenden Studie nur für die ersten sieben Tag nach der Infektion nachweisen. Doch selbst wenn die kardiovaskulären Nachwirkungen der Corona-Pandemie weltweit unzählige Menschenleben fordern: Einen Herzinfarkt oder Schlaganfall ursächlich auf eine mehrere Monate zuvor durchgemachte Covid-19-Infektion zurückzuführen, wird kaum möglich sein. Der Beitrag von Sars-CoV-2 an die Übersterblichkeit bleibt ungenau, und er wird je nach Altersstruktur, Impfquote, Schutzmassnahmen oder Verhalten von Land zu Land unterschiedlich sein.
«Ich bin immer vorsichtig, Daten von anderen Ländern auf die Schweiz zu übertragen», sagt Martin Röösli, Epidemiologe am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut in Basel. Auch er ist jedoch überzeugt, dass die Langzeitfolgen einer Covid-19-Infektion einen Teil der Übersterblichkeit in der Schweiz erklären. «Sie tragen wohl dazu bei, dass das allgemeine Sterbelevel seit einem Jahr permanent etwas erhöht ist. Zusätzlich braucht es dann noch etwas ‹Akutes›, was die Sterblichkeit über das Signifikanzlevel hebt», sagt er. Das könne eine Hitzewelle sein, eine weitere Covid-19-Welle oder grippeähnliche Erkrankungen.
Synchrone Verläufe
Auffällig ist, dass die Spitzenwerte der Übersterblichkeit synchron zu den Covid-19-Wellen verlaufen. Dieses Muster ist es denn auch, was gegen die These einer Impf-Nebenwirkung spricht. «Die Leute sterben während und kurz nach jeder Covid-19-Welle, so wie jedes Jahr bei der Grippe», schreibt ein belgischer Virologe auf Twitter. «Diejenigen, die die überhöhte Sterblichkeit mit der Covid-19-Impfung in Verbindung bringen wollen, irren. Sars-CoV-2 ist das Schreckgespenst, nicht der Impfstoff.»
Gleichwohl werden Impfkritiker nicht müde zu behaupten, dass Vakzine und Booster das mysteriöse Sterben verursachten. «Wenn dem so wäre, dann wären beispielsweise in Schweden sehr viele Menschen gestorben», sagt van Gaalen. Dort haben nämlich über 90 Prozent der über 80-Jährigen bereits ihre fünfte Impfung bekommen. Eigenartigerweise gibt es aber gerade in Schweden seit der verhängnisvollen ersten Welle, als es noch keinen Impfstoff gab, praktisch keine Übersterblichkeit mehr. Dasselbe gilt für Neuseeland, wo die Impfrate ebenfalls sehr hoch ist. Zudem zeigt eine kürzlich publizierte Studie in «Nature» eine Korrelation, die klarer nicht sein könnte: Je höher die Impfquote in einem Land ist, desto geringer ist das sogenannte Lebenserwartungsdefizit der über 60-Jährigen im vierten Quartal 2021. Dieses Defizit berechnet sich aus der Differenz zwischen der beobachteten und der erwarteten Lebenserwartung aufgrund von vorpandemischen Trends.
Auch an den kürzlich verabreichten Boostern kann es nicht liegen. «In den Niederlanden begann die Auffrischungskampagne auf dem Höhepunkt der Omikron-Welle» sagt van Gaalen. «Als sie dann richtig ins Rollen kam, war die Welle bereits wieder am Abflauen.» Mit anderen Worten: Das Sterbegeschehen läuft dem Booster voraus. «Auf diese Argumente haben die Impfgegner keine Antwort», sagt von Gaalen.
Für den Demografen ist der Fokus auf die Übersterblichkeit wichtig. «Es ist nicht schön, dass diese Menschen sterben. Man sollte aber nicht vergessen, was wir dank Massnahmen und Impfstoffen alles erreicht haben und wie viele Menschenleben dadurch gerettet werden konnten», sagt van Gaalen. Es sei wichtig, das Gesamtbild zu sehen. «Die Pandemie hat das gewohnte Sterbemuster durcheinandergewirbelt.»
"Vor allem zu Beginn der Pandemie wurden viele Diagnosen verpasst"
Das zeigt auch eine Studie von Forschern des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern. Sie haben für die Schweiz die Sterbedaten zwischen Februar 2020 und April 2022 analysiert und berechnet, dass das Bundesamt für Gesundheit die Zahl der Corona-Sterbefälle für diesen Zeitraum um 38 Prozent unterschätzt hat. Laut Studie sind in dem Zeitraum zwischen 15 000 und 20 000 Menschen an Covid-19 gestorben. «Vor allem zu Beginn der Pandemie wurden viele Diagnosen verpasst», sagt Julien Riou, Erstautor der Studie, die erst als Preprint vorliegt. Die meisten verpassten Diagnosen betrafen die über 70-Jährigen.
«Wir hätten erwartet, dass auch der Lockdown und die Massnahmen zu einer Übersterblichkeit führten», sagt Riou. Suizide, verpasste Therapien, ökonomische Engpässe – die schädlichen Auswirkungen wurden von den Massnahmenkritikern breit besprochen. «Doch genau das Gegenteil war der Fall. Wenn man von allen Corona-Todesfällen absieht, fanden wir 3 bis 4 Prozent weniger Todesfälle als erwartet.» Am stärksten ausgeprägt war das Sterbedefizit bei den 40- bis 69-Jährigen. Verantwortlich dafür könnte der Rückgang von Influenza, Verkehrsunfällen oder Luftverschmutzung sein. «Wir möchten die negativen Auswirkungen, die der Lockdown und viele Massnahmen mit sich brachten, in keiner Weise herunterspielen», sagt Riou. Zumindest was die Sterblichkeit betrifft, wurden die negativen Effekte aber durch positive ausgeglichen.
Auch um solche Überlegungen geht es, wenn dereinst um die Gesamtbilanz der Pandemie gerungen wird. Die Langzeitschäden des Virus wird man erst in vielen Jahren richtig erfassen können. «Was sicher ist», sagt Riou, «diese Pandemie wird noch Generationen von Wissenschaftern beschäftigen."
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[quote='Thomi','https://forum.zscfans.ch/thread/2867-saisonkarte-23-24/?postID=154101#post154101']
Jep! Nachdem ich bereits in der Halle für Spiel 6 gegen Zug nur dank Blackstar
noch zu einem Tix gekommen bin habe ich mir eine SK geleistet. Und es nun nicht bereut nach diesem Ansturm! Die Zeiten von das billigste Tix kaufen und auf teuren, unbesetzten Plätzen hocken sind auch vorbei.Mal schauen wie lange das hält!
Denke nach dem alle die es interessiert die neue Halle mal gesehen haben wird es wieder mehr no shows geben, aber die SK dürften rar bleiben.Vielleicht haben die Verantwortlichen ja auch mal ein Einsehen und verkaufen noch 1'500 SK mehr. IMO wäre dies ohne Probleme möglich.
[/quote]Sollte es so sein, dass wir mit Saisonkarten und verfügbaren Einzeleintritten grossmehrheitlich susverkauft sind, sollten wir vom Fussball lernen (z.B. England; ich weiss, Larry; das ist auch in NA schon so.
).Saisonkartenbesitzer, die nicht gehen (oder ihre Plätze nicht offiziell weitergeben) müssen über den Verein (ich weiss ...) zum Wiederverkauf freigegeben werden. Am Wiederverkauf partizipieren Verkäufer und Verein.
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Gegenwärtig macht es den Eindruck, dass der ZSC mit der neuen Halle einen rechten Hype auslöst. Persönlich staune ich, wie die Kurve nun besetzt ist, wenn ich das mit der Halle vergleiche.
Wenn das anhält, könnte es sein, dass nicht mehr alle an eine Saisonkarte kommen, welche neu auf eine hoffen ...
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In Zürich regiert ein neuer Sheriff
Dean Kukan zog mit 18 aus in die grosse Hockeywelt, mit 29 ist er zurück und brilliert bei den ZSC Lions. Als Einziger erhält er die Bestnote, drei Spieler bekamen eine 5-6, vier sind ungenügend.
Rang 3 nach gut der Hälfte der Qualifikation und die solideste Defensive der Liga mit 2,07 Gegentoren im Schnitt: Die ZSC Lions sind auf Kurs – und doch vermögen sie bislang nur selten zu begeistern. So routiniert das Team sein Programm abspult, es fehlt das gewisse Etwas. Das spiegelt sich auch im Notenschnitt der Spieler von 4,6.
Torhüter
Simon Hrubec, Note 5-6
Nach Jakub Kovar haben die ZSC Lions in Hrubec den nächsten europäischen Spitzengoalie gefunden. Er spielt nicht spektakulär, aber das ist genau seine Stärke: Er steht so gut, dass er die Pucks wie magisch anzieht. Mit einer Fangquote von 93 Prozent führend in der Liga.
Ludovic Waeber, Note 5
In vielen anderen Clubs wäre er die Nummer 1, in Zürich steht er nur in einem Drittel der Spiele von Anfang an im Tor. Doch er lässt sich nicht beirren und erledigt seinen Job meist tadellos. Das trug ihm nun auch das Aufgebot für die Swiss Ice Hockey Games ein.
Verteidiger
Phil Baltisberger, Note 4
Die klare Nummer 6 in der ZSC-Defensive, auch punkto Eiszeit (9:24 Minuten pro Spiel). Ein Kämpfer, der um seine Limiten weiss und auch nicht versucht, mit kreativem Spiel zu glänzen. So behauptete er sich vor Trutmann. Doch wenn es zu schnell geht, bekommt er Mühe.
Patrick Geering, Note 4-5
Der Captain rückte durch den Zuzug Kukans in der Hierarchie nach hinten, verlor seinen Platz im Powerplay und spielt weniger Boxplay. Seine kleinere Rolle – er büsste fast sechs Minuten Eiszeit pro Match ein – scheint sich auf seine Leistungen auszuwirken. Zuweilen lässt er die Souveränität der letzten Jahre vermissen.
Dean Kukan, Note 6
Dass er eine Verstärkung sein würde, war nach seinen WM-Auftritten wohl jedem klar. Doch er hat die hohen Erwartungen vor allem offensiv noch übertroffen, spielt auf dem ganzen Eis dominant und trägt nicht nur den Topskorer-Helm, sondern hat auch die beste Plus-Minus-Bilanz (+19).
Mikko Lehtonen, Note 5
Wenn der Finne einen guten Tag hat, ist er der dominante Verteidiger, auf den man sich in Zürich gefreut hatte. Doch zuweilen produziert er unerklärliche Aussetzer. Lehtonen hat seine Rolle noch nicht ganz gefunden, ist aber auf jeden Fall viel solider als Vorgänger Noreau.
Christian Marti, Note 5
Lange ergänzte der Hüne Kukan als defensive Absicherung, zuletzt ist er ins dritte Abwehrpaar zurückgefallen. Er ist der einzige ZSC-Verteidiger, der so richtig hart spielen und damit die Mannschaft aufwecken kann. Das könnte er durchaus noch öfter tun.
Dario Trutmann, Note 4
In seinen ersten beiden ZSC-Saisons von 2019 bis 2021 war er eine positive Überraschung, inzwischen hat Grönborg das Vertrauen in ihn verloren. Mit nur 7:20 Minuten Eiszeit pro Partie spielt er kaum mehr eine Rolle. Ein guter Allrounder mit gelegentlichen Fehlern.
Yannick Weber, Note 4
Der langjährige NHL-Crack wird von Grönborg häufig eingesetzt, kommt mit 20:45 Minuten sogar auf mehr Eiszeit als Kukan. Offensiv ist er kein Faktor, in der Defensive kämpft er aufopfernd. Doch allzu oft lässt er sich zu unbedachten Aktionen hinreissen und wird so zum Handicap.
Stürmer
Sven Andrighetto, Note 4-5
Wenn der Massstab seine erste ZSC-Saison 2020/21 ist (63 Punkte in 60 Spielen), so ist er bislang eine leise Enttäuschung. Immer kämpferisch, aber manchmal zu eigensinnig, ist er auf Kurs für 17 Tore. Das ist ein sehr guter Wert für die meisten. Aber von Andrighetto erwarten wir mehr.
Justin Azevedo, Note 4-5
Die ersten Wochen verpasste er wegen einer Rückenverletzung, seit seiner Rückkehr ist er wieder gesetzt im ZSC-Sturm. Immer in Bewegung, gut in den Bullys und bissig in den Zweikämpfen. Der Kanadier ist ein dankbarer Allrounder, aber kein Goalgetter.
Jérôme Bachofner, Note 3-4
Die Rückholung von früheren ZSC-Spielern ist in Zürich eine beliebte Disziplin. Bei Bachofner hat sie sich nicht ausbezahlt. Läuferisch okay, aber in den Zweikämpfen fehlt ihm das Durchsetzungsvermögen. Und vor dem Tor wirkt er zusehends harmloser.
Chris Baltisberger, Note 4-5
Keine einfache Saison für ihn, der mit Rückstand startete, nachdem ihm die Metallplatte aus dem Bein entfernt worden war. Grönborg honorierte seinen Kampfgeist mit Powerplay-Einsätzen und jüngst der Berufung in den ersten Sturm. Er kämpft um einen neuen Vertrag.
Simon Bodenmann, Note 5
Dafür, dass seine Karriere im letzten Winter nach einer schweren Gehirnerschütterung fast beendet schien, nun eine positive Überraschung. Im Spiel 5 gegen 5 einer der Produktivsten bei den Zürchern und immer kämpferisch. Mit acht Toren hat er bereits seinen Wert von 2020/21 egalisiert.
Dominik Diem, Note 3-4
Für einen Spieler wie Diem hat es bei den ZSC Lions keinen Platz mehr. Er ist technisch versiert und hat eine gute Spielübersicht, doch er ist zu wenig gut, um in diesem Team eine Offensivrolle zu übernehmen. Beim EHC Kloten möchte er nächste Saison seine Karriere neu lancieren.
Denis Hollenstein, Note 5
Kürzlich verlängerte er den Vertrag bis 2025. Das macht für beide Parteien Sinn. Hollenstein ist ein Topathlet und kann gut noch eine Weile auf einem hohen Niveau weiterspielen. In dieser Saison spielt er wieder eine gute Rolle, obschon er punkto Eiszeit (15:34 Minuten) nur die Nummer 11 im Team ist.
Juho Lammikko, Note 5-6
Die Verpflichtung des Finnen löste keine Jubelstürme aus, er ist kein Kürläufer. Aber genau das macht ihn für den ZSC so wertvoll: Er ist ein unspektakulärer, stabiler Center, geht vors Tor, schiesst dreckige Tore und geht den Gegnern unter die Haut. Mit zwölf Treffern der beste Torschütze.
Willy Riedi, Note 5
Wegen einer Knieverletzung verpasste er den Grossteil der letzten Saison, in diesem Winter ist er zum Stammspieler geworden. Ja mehr noch: Zeitweise war er der beste Torschütze und gefiel mit seiner Wucht. Zuletzt ist er etwas abgekühlt, hat siebenmal nicht gepunktet. Diese Woche ist er nun erstmals im Nationalteam.
Garrett Roe, Note 4-5
Ein steiler Abstieg des Amerikaners, der das Team 2019/20 zusammen mit Pius Suter noch offensiv anführte. Wenn Hrubec spielt, ist er stets überzählig. Bei seinen gelegentlichen Einsätzen erledigt er seine undankbare Rolle gut. Doch er punktet nicht mehr gross und spielt auch kaum mehr Powerplay.
Reto Schäppi, Note 5
Nach seinem 30. Geburtstag hat er sich nochmals weiterentwickelt. Er gewinnt viele Zweikämpfe und sorgt zuweilen sogar für Torgefahr. Mit seiner defensiven Verlässlichkeit und seiner Wucht ist er nach wie vor einer der besten Viertlinien-Center der Liga.
Justin Sigrist, Note 3-4
Woran liegt es? Daran, dass er keine klare Rolle mehr hat? Oder dass er sich, als Stammspieler etabliert, ausgeruht haben könnte? Jedenfalls ist der Techniker nach zwei starken Saisons eine Enttäuschung. Er schiesst keine Tore mehr und hat an Zweikampfstärke eingebüsst.
Kyen Sopa, Note 3-4
Zuletzt nur noch überzählig, fragt sich, ob er bei den ZSC Lions eine Zukunft hat. Ein hervorragender Skorer bei den Junioren, geht ihm die offensive Härte ab, um dies auch in der National League zu sein. Sein Vertrag wurde jüngst bis 2025 verlängert. War das eine gute Idee?
Alexandre Texier, Note 4-5
Immer wieder blitzt durch, wie gut der technische überragende Franzose eigentlich ist. Doch es passt noch nicht richtig zusammen bei ihm und den ZSC Lions. Nur 4 seiner 66 Schüsse führten zu Toren, manchmal wirkt er abwesend. Den besten Texier haben wir noch nicht gesehen.
Lucas Wallmark, Note 5-6
Als offensive Version von Marcus Krüger angekündigt, hält er, was man sich von ihm versprach – und sogar noch etwas mehr. Er ist ein sehr vielseitiger Center, defensiv solide, smart und gut am Bully, zweikampfstark und ruhig. Aber er ist kein Scharfschütze und kein Künstler.
Nicht bewertet
Enzo Guebey, Livio Truog, Nicolas Baechler
Quelle?
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Mumpitz den Trainer zu wechseln. Ich finde die Leistungen besser als in der letztjährigen Quali.
Was ich mir aber gewünscht hätte gestern in Lausanne wäre gewesen einigen müden Titularen eine Pause zu geben und z,B. Einen Meier, Guebbey, Sopa und Bächler zu bringen. Und zwar in einem Spiel wo sie dann auch liefern müssen und nicht eine Eiszeit von 4 Min. Pro Spiel haben.
Wäre ein guter Test gewesen.
Womit wir wieder beim Trainer, und der Frage nach dem Umgang mit ihm, sind. Was macht Sinn? Wir werden ja Meister, wenn wir keine grossen Fehler machen.
Ist das Festhalten an ihm ein "grosser Fehler"? Oder die Trennung?
Glaube beides nicht ...
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Muss mich doch noch äussern, nachdem hier tatsächlich ein Eigener vom Opfer zum Täter geschrieben wird!
Die Regel ist einfach, klar, richtig und gut! Gut vor allem auch, weil nicht interpretiert werden muss. Und richtig, weil es gerechtfertigt ist, dass es in einem solch schnellen und auch "harten" Spiel einen kleinen Raum gibt, in dem die langsamste und statischste Figur unmissverständlich geschützt ist. Für mich war sofort klar, dass das Tor nicht zählt.
Was ich auch noch speziell finde, ist, dass man hier nun sogar ein Foul unseres Th herbeischreibt. Was der sich in Sekundenbruchteilen alles überlegt haben muss, während er auf den Puck konzentriert gewesen sein wird und ein Spieler aus dem Rücken seinen Toreaum kreuzt; er sich auf die Abwehr des Pucks verschrieben hat. Da schafft er es auch noch, sich bewusst so zu bewegen, dass er - während er logische Positionen einnimmt - er auch noch sein Bein ausfahren kann, damit er angegangen wird ...
Der Mann ist noch mehr (welt)klasse; was der alles schafft, im Spiel, unter Druck, im vollen Tempo des Gegners; wow!