Beiträge von Mushu

    [quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/2809-play-off-1-4-final-spiel-3-zsc-biel-27-03-2022/?postID=142411#post142411']

    Jap und dann kommt Corona und es gibt neue Probleme zu antizipieren, ein Plan nutzt nur solange er realistisch ist, aber auch Pläne werden laufend korrigiert, selbst Strategien müssen hinund wieder überarbeitet werden.

    corona ist absolut kein argument, weil beim zsc seit salis keine sportliche kontinuität herrscht und kein plan sichtbar ist. und überhaupt, wie soll corona eine sportliche strategie beinflussen? sie beinflusst höchstens die kriegskasse im jahr danach.

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    Salis?

    Was hat Salis besser gemacht? Zu der Zeit hatte der CEO noch Zeit für das sportliche Tagesgeschäft!

    Salis ...

    [quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=142391#post142391']

    In einer normalen, nicht Meister Saison reichen die Sektoren auch für den FCZ. Der Rest ist frommer Wunschtraum und eine durch einen Erfolgshöhenflug euphorisierte, verzogene Relativitätsrechnung. Aber über solche Fakten diskutiert man besser nach dem Meistertitel

    sag ich doch schon, seit man ein neues stadion bauen will! ist ja auch nur mushu, der das anders sieht!


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

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    Es werden immer mehr Mushu's. Und spätestens in 5 Jahren sind Canepa's auch Mushus.

    Und das Schneekätzchen merkt schon früher, dass Mushu mehr vom Fussball versteht, als er ...

    Solche Dinge gibt es im Sport immer wieder. Kleinere Teams mit einer einmaligen Saison in der alles stimmt. Rappi kann weit kommen. Ob es zum Meister reicht?

    Aber es reicht eben nicht dauerhaft oben zu sein. Würde aber auch Wetten, dass sie nächste Saison hart um den Einzug in die Playoffs kämpfen. Und zwar hart kämpfen. Ein Verletzter da, ein Cervenka nicht mehr in ganz so grosser Form etc. und schon bist noch mittelmass.

    Findest du das nicht zu einfach?

    Wenn ich beim FCZ schaue, was "richtiges Personal; gut eingesetzt" bewirken kann (nachdem ich jahrelang das Gegenteil gesehen habe) darf man zurecht den Sportchef (in erster Linie) und den Trainer in Frage stellen.

    Wie so oft:
    Der Fisch stinkt vom Kopf ...

    [quote='Champs-de-Mars','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=142262#post142262']

    Der grosse B-Gästesektor ist nun tatsächlich zu einem Problem geworden. Gegen GC hätte man das komplette B füllen können, wenn man GC keinen oder nur einen kleinen Sektor im B zugeteilt und mit baulichen Massnahmen eine Trennung bis hinten in den Aussenbereich gezogen hätte. Aus Sicherheitsgründen verzichtet man darauf, wohl die richtige Entscheidung, wenn auch bitte für den FCZ und das Präsidentenpaar. So werden es hald dann nur 16'000 und nicht über 20'000 sein.

    Und ja, ein 18'000 reicht definitiv aus. Für GC sowieso und auch für uns, werden wir uns doch nur ca. alle 10-15 Jahre über einen Meistertitel freuen können, rein realistisch betrachtet.

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    Realistisch betrachtet gibt es keine Daseinberechtigung für GC mehr. Würde da keine Wette eingehen, dass es diese Produkt in 5-10 Jahren noch gibt. Der FCZ hat das Zuschauer-Grundpotential heute schon. Und wenn sich auch noch die Finanzen in Zürich auf einen Club konzentfieren ...

    Eine stabile Grösse in den Top 3 ist möglich, mit rascheren Ausreissern nach oben.

    18'000 ist heute schon nötig und das realistische Potential für noch mehr Zuschauer ist auch gegenen (auf die 50-70 Jahre, die das Stadion halten sollte).

    Alles unter 21'000 ist der Stadt Zürich nicht würdig.

    Aber glücklicherweise kommt dieses Stadion nach lange nicht, wenn überhaupt ...

    [quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/2808-play-off-1-4-final-spiel-2-biel-zsc-25-03-2022/?postID=142184#post142184']

    Bin totaler Playoff Fan, aber ich hasse es wenn vor allem hier in diesem Forum immer so getan wird als ob die Quali nur Zeitverschwendung, nur sinnloses Abspulen von 52 Runden wäre.

    als nicht mehr so angefressener zsc fan, wie ich es bis anfang der 2000-er jahre war, empfinde ich das aber genau so! für mich sind das 52 freundschaftsspiele bis die saison endlich beginnt.

    vor allem, wenn man einem reichen club wie dem zsc folgt, welcher (zurecht) jedes jahr einen qualiplatz in den ersten 4 und das erreichen des halbfinales als (minimal-)ziel bekannt gibt.

    aber klar, für langnau, ambri fans etc. hat die quali eine ganz andere bedeutung und spannung. da ist auch in der quali beinahe jedes spiel ein höhepunkt, weil man in der regel bis zur letzten runde um den einzug in die playoffs kämpft. etwas, was wir ja nur zu gut kennen aus der zeit nach dem aufstieg 1989 bis ende der 1990-er jahre. die zeiten, als wegen einem sieg in kloten eine krawatte gedruckt wurde! :geil:

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    "Bis die Saison endlich beginnt. "

    Und dann beginnt sie, und irgendwie ist man bereits so abgestumpft, dass "das Feuer" irgendwie nicht mehr rüberspringt. Und da meine ich nicht nur die Spieler; meine persönliche Hockeylust ist ernüchternd tief.

    Ok; dank Corona hatten wir nun irgendwie drei Jahre Quali ...

    [quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/2806-playoff-1-4-final-1-spiel-zsc-vs-biel-23-3-2022/?postID=142026#post142026']

    Kann man so sehen, das mit dem Titelfavorit. Aber der Titelfavorit Nr. 1 ist für mich noch immer ganz klar der EVZ.

    Und ja, dann kommen wohl schon wir und evtl. Fribourg. Aber let's face it, auch der HCD, Biel und Lausanne könnten

    es tatsächlich packen! Nur die Lakers sehe ich nicht ganz so weit, auch wenn sie eine überragende Saison gespielt

    haben.

    du weisst ja noch, was du mir schuldest, sollte der zsc meister werden?

    und das der zsc meister wird, behaupte ich schon seit den grottenspielen ende herbst.

    :suff: :suff: :suff:

    [/quote]

    Aber das der FCZ Meister wird, hast du bis vor einer Woche nicht gewusst?

    Experte!!!!!

    :rofl:

    [quote='ZSColin','https://forum.zscfans.ch/thread/2807-eine-nicht-unerfolgreiche-organisation/?postID=142018#post142018']

    ich auch nicht!

    Mein ProfilPic zeugt davon!

    Auf der Bartheke im ZiCZac von Susi auf die Wange geküsst und vor der Bar mit Plavsic über sein Tor gesprochen, eine Nacht für die Ewigkeit!

    Same here - mein Profil-Pic ist vom 1. April 2000 - Nicht der wichtigste, aber der schönste Tag meines Lebens!

    [/quote]

    0:00:01 Uhr Geburtstag. Hat gut gepasst. Aber schönster Tag?

    Hmmm ...

    Bin Vater von zwei Kundern; würde ihnen nicht gerecht, wenn ich das behaupten würde!!! Beide 1'000 Mal bedeutender als ein Meistertitel ...
    :zwinker:

    Interview mit ZSC-Coach Rikard Grönborg«Darauf freue ich mich seit drei Jahren»

    Die ZSC Lions steigen am Mittwoch (20 Uhr) ins Playoff gegen den EHC Biel. Coach Rikard Grönborg verspricht Spektakel und sagt, von wem er besonders viel erwartet.

    Simon Graf
    Simon Graf
    Publiziert heute um 06:30 Uhr

    Aufs Logo stehen ist tabu: Rikard Grönborg in der Kabine der ZSC Lions.


    Aufs Logo stehen ist tabu: Rikard Grönborg in der Kabine der ZSC Lions. Foto: Gaetan Bally (Keystone)


    Sie wurden mit Schweden dreimal Weltmeister, müssten also wissen, was Siegerteams ausmacht. Was braucht es?


    Viele Dinge müssen zusammenpassen. Du musst sehr gewissenhaft sein in allem, was du tust. Wir Coachs müssen dafür sorgen, dass jeder Spieler weiss, was zu tun ist. Jeder muss seine Rolle zu 100 Prozent akzeptieren. Egal, ob er sie mag oder nicht, er muss sich ihr ganz verschreiben. Wir reden ja von einer begrenzten Zeit, von etwas mehr als einem Monat. Und natürlich braucht es Chemie im Team und Spieler, die sich gegenseitig pushen. Ein, zwei Leader, die voranschreiten. Und etwas Glück. Ich glaube aber fest daran, dass je härter du arbeitest, desto mehr Glück du auch haben wirst.


    Was das Akzeptieren von Rollen betrifft: Sie haben ein breites Kader zur Verfügung, zwei Ausländer werden immer zuschauen müssen. Wie können Sie ihnen das vermitteln?


    Ich bin auch nicht immer begeistert, diese Entscheidungen treffen zu müssen. Aber ich muss das grosse Bild anschauen, das wir jeweils für das folgende Spiel brauchen. Und nicht jeder kann ein Erstlinien-Center sein, so ist das nun einmal. Diese Diskussionen können wir nach der Saison führen. Jetzt ist wichtig, dass jeder voll dabei ist. Es wird eine lange Reise, wenn wir so weit kommen, wie wir möchten. Wir brauchen jeden. Wir sahen letztes Jahr, wie schnell es gehen kann. Plötzlich fehlten uns zehn Leute. Das Line-up, mit dem wir ins Playoff starten, wird ein ganz anderes sein als jenes, mit dem wir die Saison beenden. Es geht nicht ums Ich, sondern ums Wir.

    Zitat
    «Es ist normal, dass es auch innerhalb des Teams eine gewisse Rivalität gibt, das ist nur gesund und zahlt sich langfristig aus.»


    Die ZSC Lions überzeugten in dieser Saison lange nicht. Passen die Puzzleteile nun zusammen?


    Die Spieler mussten sich untereinander finden, als Gruppe, und wir Coachs uns mit den Spielern. Wenn du 52 Spiele hast, kannst du vieles versuchen. Wenn du das nicht tust, wird es schwieriger, dich während des Playoff anzupassen. Es ist wichtig, im Verlaufe der Saison verschiedene Phasen durchzumachen. Es ist normal, dass es auch innerhalb des Teams eine gewisse Rivalität gibt, das ist nur gesund und zahlt sich langfristig aus. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, wie wir uns gefunden haben. In den letzten 22 Spielen punkteten wir 19-mal und holten im Schnitt 2,2 Punkte. Das ist das Momentum, mit dem wir ins Playoff starten wollten.


    Im vergangenen Jahr kamen Ihre ZSC Lions in einem hart umkämpften Viertelfinal gegen Lausanne durch, im Halbfinal gegen Servette gingen Ihnen dann aber die Spieler und die Energie aus. Welche Lehren haben Sie daraus gezogen?


    Wir machten einen guten Job gegen Lausanne, aber der Preis für jene Serie war zu hoch. Dazu kam, dass der Halbfinal nur auf drei statt vier Siege führte. So war unsere Niederlage im ersten Spiel schon eine grosse Hypothek. Unsere Lehre war, dass wir uns personell noch breiter aufgestellt haben.


    Der wichtigste Zuzug der letzten Monate war Goalie Jakub Kovar, der sich sofort als Nummer 1 etabliert hat. Wie sehen Sie seinen Einfluss?


    Er hat gezeigt, dass er ein Gamebreaker sein kann. Und er bringt mit seinem ausgeprägten Selbstbewusstsein eine Selbstsicherheit in die Gruppe. Er war über Jahre einer der besten Goalies der russischen KHL, das sehen wir nun auch bei uns. Er hat uns einen Boost gegeben.

    Zitat
    «Denis (Malgin) spielt mit Feuer und ist ein sehr guter Athlet. Er kann selber auf sich aufpassen.»


    Denis Malgin hat sich zum offensiven Leader des Teams entwickelt und wird im Playoff entsprechend angegangen werden. Wie stellen sich die ZSC Lions darauf ein?


    Denis spielt mit Feuer und ist ein sehr guter Athlet. Er kann selber auf sich aufpassen. Und es ist ja nicht so, dass er unser einziger Topspieler wäre. Wir haben viele Karten, die wir spielen können. Das ist einer unserer Vorteile. Die Art und Weise, wie Denis in der Qualifikation aufgetreten ist, stimmt mich zuversichtlich, dass wir auch im Playoff einiges von ihm sehen werden. Letztes Jahr spielten wir ja noch gegen ihn und versuchten, ihn aus dem Spiel zu nehmen. Doch das gelang uns nicht richtig. Ich erwarte ihn diesmal noch stärker.


    Es heisst ja: Offensive gewinnt Spiele, Defensive Meisterschaften. Müssen sich die ZSC Lions als offensiv orientiertes Team im Playoff anders präsentieren als sonst?


    Überhaupt nicht. Wenn man die Tordifferenz bei fünf gegen fünf Feldspieler anschaut, waren wir das beste Team der Regular Season. Die Balance stimmt also. Und das zeigt uns, dass unser System verlässlich ist.


    Was für eine Serie erwarten Sie gegen den EHC Biel?


    Ich denke, es wird eine spektakuläre Serie geben für die Zuschauer mit viel Tempo und vielen Offensivszenen. Biel versteht es exzellent, den Puck zirkulieren zu lassen, und hat viel Bewegung in der Offensivzone. Die Bieler sind auch ziemlich gut ausbalanciert. Wir hatten immer gute Spiele gegen sie, ich freue mich auf dieses Duell.


    Wie gut kennen Sie den Bieler Coach Antti Törmänen?


    Ziemlich gut. Peter Popovic (Grönborgs Assistent) spielte mit ihm in Södertälje. Antti ist ein Gentleman und jemand, der viel über Eishockey weiss. Er hatte letztes Jahr eine schwierige Zeit, ich bin froh für ihn, wie er zurückgekommen ist. Er ist ein positiver Mensch und sehr smart, mit ihm kann man über ganz viele Dinge sprechen.

    Zitat
    «Wenn ich zu Hause bin, bin ich Dad und Ehemann. Es ist wichtig, dass man auch in dieser Zeit zu sich schaut und gesund bleibt.»


    Wie verändert sich Ihr Leben im Playoff? Sind Sie da noch ansprechbar ausserhalb des Eishockeys?


    Ja, du musst zwischendurch auch abschalten können. Wenn ich zu Hause bin, bin ich Dad und Ehemann. Es ist wichtig, dass man auch in dieser Zeit zu sich schaut und gesund bleibt. Wenn man einen stressigen Job hat, ist es wichtig, die Balance zu finden.


    In Ihrem dritten ZSC-Jahr spielen Sie erstmals Playoff vor Zuschauern. Was wird das verändern?


    Ich fokussiere mich auch in einem leeren Stadion ganz auf meinen Job, die Spieler ebenfalls. Wir sind Profis. Aber seien wir ehrlich: Diese Atmosphäre ist es doch, was wir so lieben an diesem Sport. Die Fans machen es so speziell. Endlich kann ich hier ein Playoff mit den Fans erleben. Darauf freue ich mich seit drei Jahren.

    Gefahren des Erfolgs
    Zürich kann YB stürzen – reicht es gleich für eine FCZ-Ära?

    Der FC Zürich kann in Bern einen riesigen Schritt Richtung Titel machen. Paradoxerweise erschwert der Höhenflug die Zukunftsplanung.

    Florian Raz
    Publiziert heute um 19:39 Uhr

    Marinko Jurendic lebt zwischen zwei Zeitzonen. Mindestens. Da ist das aufregende Hier und Jetzt: also das Spiel seines FC Zürich bei den Young Boys, in dem der FCZ den wankenden Meister endgültig aus dem Titelrennen werfen kann. Aber weil Jurendic als Zürcher Sportchef amtiert, muss er mit dem Kopf auch schon in der kommenden Transferperiode sein.

    Dort steht er vor einer paradoxen Situation. Der sportliche Erfolg macht seine Arbeit nicht einfacher, sondern schwieriger. Leistungsträger wie Ousmane Doumbia oder Assan Ceesay haben auslaufende Verträge. Weil sie bislang die Saison ihres Lebens spielen, steuert der FCZ auf seinen 13. Meistertitel zu. Ihre Leistungen machen sie aber auch begehrt und lassen ihre Lohnvorstellungen steigen.

    Jurendic erzählt von «Gesprächen schon früh im Herbst» mit Ceesay und Doumbia. Davon, dass der Club «gern mit beiden weitermachen würde». Dass trotzdem bislang keine Einigung verkündet wurde, zeigt, wie kompliziert die Verhandlungen sein dürften.

    Der Fall Doumbia zeigt die Kräfte, die nun wirken
    Der Fall von Doumbia steht dabei exemplarisch für die Kräfte, die nun wirken. Der Mittelfeldspieler, der im Mai 30 Jahre alt wird, hat zum ersten und wohl auch letzten Mal in seiner Karriere die Chance auf einen grossen Vertrag. Natürlich wünscht er sich eine lange Laufzeit mit einem möglichst hohen Lohn.

    Ebenso logisch, dass der FCZ bei den Verhandlungen nicht nur Doumbias aktuelle Leistung im Blick haben darf. Sondern auch, dass mit einem neuen Kontrakt Geld in jene Jahre investiert wird, in denen die körperliche Leistungsfähigkeit eines Profifussballers zumindest nicht zunimmt.

    Jurendic spricht vom «Rahmen», der eingehalten werden muss: «Dazu gehören die Qualität des Spielers und die Finanzen, aber auch, wie die Kaderplanung insgesamt aussieht.»

    Der FCZ scheint also nicht mehr wie früher bereit, seine finanzielle Schmerzgrenze zu überschreiten, wenn ein Fall akuter Verliebtheit vorliegt (Stichwort: Yassine Chikhaoui). Klingt vernünftig. Gestaltet aber die Kaderzusammenstellung nicht einfacher.

    Für Europa investieren? Das liegt für den FCZ nicht drin

    Zumal der FCZ im Fall des Meistertitels im Sommer mindestens sechs Spiele auf europäischer Ebene bestreiten wird. Eine zusätzliche Belastung, auf die Jurendic nicht mit einer Vergrösserung des Teams reagieren will: «Die Hauptaufgabe ist, ein kompetitives Kader für die Super League zu bilden und dieses weiter zu stärken.»

    So stellt sich die Frage: Wie nachhaltig kann der Zürcher Höhenflug sein? Nur drei Clubs sind in den letzten 18 Jahren in der Schweiz Meister geworden. Zwei von ihnen haben in dieser Zeit eigentliche Dynastien errichtet. Der FCB mit acht, YB immerhin mit vier Titeln in Serie.

    Könnte der FCZ einen Titelgewinn für den Beginn einer eigenen Ära nutzen? Jurendic muss ein wenig lächeln. Dann sagt er: «Diese Frage kommt mindestens drei Jahre zu früh. Natürlich haben wir längerfristige Pläne, wie wir Stabilität entwickeln wollen. Aber sportlich kannst du unmöglich so weit vorausblicken.»

    Die finanzielle Lücke zu Bern und Basel ist immens
    Fredy Bickel war Sportchef, als Zürich seine letzten Meisterschaften gewonnen hat. Doch trotz der drei Titel von 2006 bis 2009 sagt er: «Der FCZ hatte damals die Voraussetzungen nicht, um Serienmeister zu werden. Und so sehr ich es ihm gönnen würde: Ich sehe sie heute auch nicht.»

    Bickel redet von einem finanziellen Grundvolumen, das ein Club mitbringen müsse, um nach einem Titel abheben zu können: «Zürich fehlen die Sponsoren, es fehlt das eigene Stadion, das Basel und Bern viel mehr Geld einbringt.»

    Kommt dazu: Der FCB war als Meister mehrfach direkt für die Gruppenphase der Champions League mit ihren Millionenprämien qualifiziert. Der FCZ dagegen müsste im Sommer drei Qualifikationsrunden überstehen. Und das Besitzerpaar Heliane und Ancillo Canepa mag vermögend sein. Es kann und will aber nicht wie die Familie Rihs in Bern über Jahre Millionendefizite im zweistelligen Bereich decken.

    Wie weit die finanziellen Möglichkeiten der Zürcher von der Konkurrenz entfernt sind, zeigt der Blick auf die zuletzt veröffentlichten Lohnsummen. Da stand der FCB bei 36 Millionen Franken, YB bei 27 – und der FCZ bei 14.

    Fredy Bickel, ehemaliger Sportchef des FCZ
    Umso bemerkenswerter ist der aktuelle Höhenflug des FCZ. Bickel hat darum «richtig Freude an dieser Mannschaft und ihrem Zusammenhalt». Aber er fürchtet zugleich, dass auch Trainer André Breitenreiter das Gefühl haben könnte, eine absolute Ausnahmesaison zu erleben: «Brutal nüchtern betrachtet, müsste der Trainer sagen: ‹Im Sommer bin ich weg.› Er hat sich für die Bundesliga interessant gemacht und weiss selbst, wie schwierig es wird, dieses Niveau zu halten.»

    Jurendic weiss natürlich, dass Breitenreiter Interesse in seiner Heimat wecken könnte. Aber er verweist auf den bis Sommer 2023 laufenden Vertrag mit dem Trainer. Er glaubt auch, dass es Argumente gibt, die für den FCZ sprechen: «André hat sich für den FCZ entschieden, weil er vom Projekt überzeugt war. Wir bieten ihm ein Umfeld, in dem er sich wohlfühlt.»

    Und dann ist Marinko Jurendic wieder im Heute angekommen. «Jetzt konzentrieren wir uns erst mal gemeinsam auf die aktuelle Saison.» Und auf das wichtige Spiel in Bern.

    [quote='Larry','https://forum.zscfans.ch/thread/2805-pre-playoffs/?postID=141822#post141822']

    Ich glaube der FC Basel zählt nur die anwesenden Zuschauer.

    Nein machen sie nicht! Sie melden 20'000 und im Stadion sind knapp 10'000!

    [/quote]

    Bist du sicher?
    Habe auch in Erinnerung, dass sie sich recht stark an den Sicherheitskosten beteiligen müssen, und dass der Faktor die Zuschauerzahlen sind. Das mache überhöhte Zuschauerzahlen (bei realistisch hohen Zahlen) absolut unattraktiv sind ...

    durch die kleinen, privaten, Aufträge im Familien- & Kollegenkreis bekommt man es ja schon mit: aber ich bin erstaunt, dass es auch bei einem solch grossen & wichtigen Projekt nicht besser läuft!
    Oder war man der Meinung, die Träger sind wichtig, aber die Schrauben egal?
    Ist ja doch eine grössere Konstruktion / Last, die da getragen werden muss…

    Aber das war auch vor 30 Jahren ähnlich, wahrscheinlich nicht in dem Ausmass wie es heute gehandhabt wird.
    Ich war in den Schulferien bei Spenglereien angestellt & da haben unsere Bleche auch einiges verdeckt, was nicht jeder sehen sollte…

    Nun sind wir weg vom Hallenstadion; und was ist das Resultat? Wir können in der neuen Halle zuerst einmal nicht spielen, weil sie fremd vergeben ist ...

    :rofl:

    [quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=141708#post141708']

    Nochmals:
    Es geht um die technischen Grundlagen. Digitales Filmen arbeitet mit 24 Bildern pro Minute. Es gibt demnach"Lücken". Zudem ist immer mal wieder nicht genau feststellbar, wann der Ball den Fuss verlässt. Die Ausgangslage ist daher oft nicht korrekt erfassbar.

    Und wenn es dann beim Resultat um Millimeter innert Hundertstellsekunden geht, und die Ausgangslage nicht 100% gesichert ist; ja dann ist das Resultat auch um Millimeter falsch; in welche Richtung auch immer. Absurd; nicht eindeutig!!

    vielleicht ist die technik ja weiter als du meinst und kann von sich aus die linie im exakt richtigen moment der ballabgabe setzen. ich weiss es nicht, könnte es mir aber vorstellen. falls nicht, muss ich dir sogar (etwas…) recht geben!

    aber vielleicht sollte man einfach auch die offside- so wie die handsregel neu überarbeiten.

    auf jeden fall gibts im fussball nichts ärgerliches als korrekte und trotzdem aberkannte tore. oder eben umgekehrt illegale tore werden anerkannt.

    :nixwiss:


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    [/quote]

    In der Schweiz haben wir nichteinmal die kalibrierte Linie zur Verfügung und dann noch der Fuss, der - je nach Situation - nicht genau einsehbar ist. Und soll ich noch reinbringen, dass bei langen Pässen allenfalls ein Resultat aus zwei Bildern ...

    Regel überdenken könnte im Tun sein. Es soll beim Angreifer nicht mehr der Bodenkontakt angeschaut, sondern einfach der "vorderste Punkt" beachtet werden (Schulter/Kopf). Macht es nicht genauer, aber etwas einfacher ...

    So, oder so; schwierig.

    Und noch zum Ball und Tor. Das ist technisch wesentlich einfacher. Nur eine Situation, kein Zeitfaktor.

    und ich bin mal mit colin einig! :nick:

    nenn mir doch bitte einen gröberen fehler im fussball, als ein korrektes goal zu annulieren oder ein nicht korrektes goal zu geben! ich kenne keinen…


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Nochmals:
    Es geht um die technischen Grundlagen. Digitales Filmen arbeitet mit 24 Bildern pro Sekunde. Es gibt demnach"Lücken". Zudem ist immer mal wieder nicht genau feststellbar, wann der Ball den Fuss verlässt. Die Ausgangslage ist daher oft nicht korrekt erfassbar.

    Und wenn es dann beim Resultat um Millimeter innert Hundertstellsekunden geht, und die Ausgangslage nicht 100% gesichert ist; ja dann ist das Resultat auch um Millimeter falsch; in welche Richtung auch immer. Absurd; nicht eindeutig!!

    isch so! eine der wenigen regeln im fussball, welche keinen interpretationsspielraum offen lassen.

    aber dann sollte der var auch alle technischen möglichkeiten haben, um auch millimeter entscheide exakt bewerten zu können.

    Es hät mal gheisse, dass de VAR dafür da isch, dütlichi Fehlentscheid z'vermiide. Das isch bim Abseits nöd e so, und au nur schwer möglich. Muesch dänn für d'Linie und s'Millimeterle au no die genau Tusigschtel-Sekund verwütsche, wo de Bölle de Fuess verlahnt, und das überhaupt genau gseh, möglichscht uf eim Bild.

    Das isch absurd un nur i de wenigschte Fäll 100% präzis; da chasch au die kalibriert Linie rauche, wenn sie 5 Hundetschtellsekunde falsch ihbrämst worde isch ...

    Grobi Fähler verhindere isch super. Das mit em Abseits-Millimeterle isch absurd.

    [quote='snowcat','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=141672#post141672']

    ok, ich nehme natürlich auch dieses 2:2! :rofl:

    [/quote]

    Absoluter Experte ...
    :zwinker:

    Tja, hört und liest man ja immer und immer wieder. Bei einem solchen Prestige-Projekt - für Zürich - ist es aber einfach nur peinlich!

    Nun gut, die Anwälte stehen sicher schon bereit. Juristenfutter, leider.....

    Der mit den GU und den SubSubSub-Unternehmen; den Konkursen und den Neugründungen ist halt schon so. Der Preis für "Best Price" ...

    Und nicht's Neues:

    Wie war das mit dem Letzi und dem Dach?

    Wie war das mit dem Gotthard-Basistunnel und den hunderten von Kilometern Mangelkabel, welche verlegt wurden?

    usw. usw. ....