Beiträge von Mushu

    <woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=124320#post124320"><p>Ich glaube nicht, dass er verkauft. Herr Canepa ohne Macht und ohne "wichtige" Position beim FCZ?</p><p>Er tut dies nur, wenn es für die gesamte Swiss Fooball League bachab geht. Wetten?</p></woltlab-quote><p>Ich denke nicht, dass Canepas in dem Bereich der Millionäre/Milliardäre anzusiedeln sind, die sich dieses "Ego-Produkt" ohne wenn und aber leisten können. Daher wird bald nicht die Frage sein, ob er will; sondern, ob er muss (verkaufen; oder in Konkurs gehen lassen) ...</p>

    Kondoliere dir. Tut mir leid für deinen Onkel. Und ja; der Virus ist das "Ding", was bei angeschlagenen, älteren (und noch nicht so alten) Personen das "Fass" zum Überlaufen bringt.

    Ist eine Tatsache; passiert bei vielen (den Meisten) Corona-Toten.

    Was das mit meiner Haltung zu tun hat (welche aus meiner Sicht durchaus offen/liberal ist); kann ich nicht nachvollziehen. 🤷‍♂️

    die (herden-)immunität ist doch genau der springende punkt! die erreicht man nur mit impfung oder durchseuchung. wann die impfung kommt wissen wir nicht. wenn man also weiterhin rumeiert wie der bundesrat das tut, werden wir mit dem ist zustand noch bis zur impfung leben, da sich ja niemand anstecken kann und der br bereits die dritte etappe von der weiteren entwicklung der fallzahlen abhängig macht.

    wie gesagt: mit diesem konzept werden wir noch bis zur impfung mit dem ist zustand leben! ausser der druck aus wirtschaft und von vernüftigen vertretern aus dem medinzin/virulogen bereich und nicht zuletzt aus der bevölkerung wird dann doch zu gross. was zu hoffen ist!

    Roli; füt die "Herdenimmunität" benötigt man ezwa 80% der Bevölkerung.

    Ganz grob gerechnet 8 Mio.
    Wieviel sind schon krank geworden? Wieviele Jahre würde das dauern?

    Der deutsche Fake-News-Tölpel hat dir das gestern durchgerechnet. Du glaubst aber nur Facts, daher nimmst du ihn nicht zur Kenntnis.

    Herdenimmunität; so gut ich das auch fände; erreichst du nur mit gezielter Ansteckung. Per Spritze, oder mal 1'000 nicht infizierte eine Woche mit 10 Infizierten in der Turnhalle leben lassen.

    Aber das lässt sich nicht machen (ich weiss; kein Fact; nur meine Annahme) ...

    das sind doch genau die panikmacherzahlen, welche sich nicht mal ansatzweise belegen lassen. sind reine spekulationen.

    was sich aber sehr wohl belegen lässt, sind die bisherige anzahl und art der toten. prozential ist es im 0,0x bereich. ALLE, AUSNAHMSLOS sind risikopatienten, die meisten sogar ü80. kein einziger gesunder ist am virus gestorben. keiner! unsere spitäler sind leerer als zur vorcorona zeit. aber schon wird panisch vor der zweiten welle gewarnt, welche noch schlimmer werden soll!

    und das sind die fakten, seit wir vom virus wissen. hat sich nicht geändert seither, auch nicht tendenziell. da musst du dich nicht wundern, wenn ich solche millionenzahlen nicht mehr ernst nehme. zumindest solange nicht, bis sich auch nur ansatzweise ein trend in diese richtung zeigt oder gar gesunde und junge leute am virus sterben werden!


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Spannend: deine Zahlen sind "Fakten"; die Zahlen, die nicht deinen entsprechen, sind "Panikmache". Kenne ich auch von anderen ...

    Aber im Grundsatz sind wir nah beisammen. Bin auch für eine breitere Öffnung, als bisher durchscheint; glaube, dass wir noch ganz lange nicht in den Letzi gehen, auch keine Konzerte. Glaube, dass weiterhin viel krank werden, und wir aber vorbereitet sein sollten, diejenigen, die Komplikationen machen, nicht einfach "verrecken" zu lassen.

    Zudem anerkenne ich, dass die Bilder, die uns seit anfangs März verfolgen nicht "normal" sind und eine ausserordentliche, weltweit herausfordernde Situation darstellt, welche sich eigentlich niemand hat vorstellen können.

    Aber wir müssen lernen, mit dem "Undenkbaren" zu leben, und uns mit diesem zu "arrangieren". Und das noch lange Zeit!!

    Ich bin nicht bereit, "verarscht" vorzukommen, sondern in der Lage, zu anerkennen, dass wir alle lernen mussten und noch lernen müssen; Sachen richtig machen werden; aber auch falsch!

    Und für "Verharmlosungen" und "Verleugnungen" bin ich gerade auch nicht zu haben!

    Aber für Öffnungen und "selektive Isulation" bin ich zu haben. Und auch die Bereitschaft, den Tod zu akzeptieren ist da. Es darf aber kein unkontrolliertes Massensternen sein/werden.

    <woltlab-quote data-author="snowcat" data-link="https://forum.zscfans.ch/thread/2659-corona-und-anderi-biersorte/?postID=124223#post124223"><p>talk täglich heute sackstarck!</p><p><br></p><p>beda stalder, prof. immunologie sagt dass, was ich schon seit 2 wochen sage: risikopatienten noch unter quarantäne halten, alle anderen raus, schnell, sofort! herdenimmunität ist das stichwort. dann sind wir in wenigen wochen/monaten durch! machen wir weiter wie bis jetzt geht die ganze scheisse noch bis zu drei jahren!</p><p><br></p><p>auch klare worte von professor eichenberger, ökonom: wir haben das grösste politikversagen seit 1945, weltweit. hat damit zu tun, dass die regierungen mit den statistiken nicht ehrlich waren. die statistiken, welche sie brauchen sind schlicht unbrauchbar und deshalb auch völlig untauglich als entscheidungsgrundlage!</p><p><br></p><p>ja, ich fühle mich immer noch verarscht, je länger, desto mehr!

    auch interessant:</p><p><br></p><p><a href="https://youtu.be/vTXRsXLntnQ">

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    </a></p><p><br></p><p><br></p><p>ps. ich verurteile jetzt nicht im nachhinein den bundesrat. nachher ist jeder schlauer. aber ich verurteile die momentane politik, welche in die völlig falsche richtung geht. heute weiss man bedeutend mehr als noch vor 1-2 monaten.

    die gewinner werden die schweden sein. nicht mehr tote, aber der wirtschaftliche schaden massiv geringer als unserer! wobei gewinner in dieser situation natürlich das falsche wort ist. sagen wir so: sie werden bedeutend weniger verlieren!</p></woltlab-quote><p>Gerade auf dem deutschen TV einen Imunologen gehört. Der erklärte, dass man das vergessen kann. Man darf in Deutschland mit einer Million Erkrankungen innert Jahresfrist rechnen. Sollte man sich um den Faktor 10 verschätzt haben, wäre man bei 10 Mio. <br>Es braucht aber 50 Mio, bis die Herdenimmunität erreicht wird ...<br>Und ob man nur 1x erkranken kann, ist auch noch nicht gesichert.</p><p><br></p><p>Und ob Schweden das grosse Los gezogen hat; werden wir noch sehen. Bin da noch skeptisch. Immerhin haben sie heute schon die meisten Toten der skandinavischen Staaten.</p><p><br></p><p>Aber trotzdem; bin auch für raschere und breitere Rückkehr in normalere Zeiten. Aber Profi-Fussball, -Eishockey, Konzerte usw. werden wir noch monatelang nicht live sehen können. Und Sommerferien auf Malle werden wohl auch nicht ...</p>

    Freitag 10. April 2020 19:16
    Florian Raz

    Gegen die Regeln?
    So fragwürdig sind die Methoden der neuen GC-Besitzer
    Die «Football Leaks» zeigen, wie eng die neue Führung der Grasshoppers mit Spielerberater Jorge Mendes verstrickt ist. Mit dem Kauf von Clubs können Vorschriften der Fifa umgangen werden.

    Wenn man so will, dann wurde der Kauf der Grasshoppers bereits vor vier Jahren in China geplant. Gut, es hätte auch einen anderen Club in einer anderen europäischen Liga treffen können. Aber das Ziel, das Yang Zhang am 16. August 2016 formuliert, ist klar. Dem Analysten der chinesischen Fosun-Gruppe geht es darum, einen «TPO Club» zu kaufen. TPO steht im Fussball für «Third Party Ownership» und meint, dass jemand anderes als ein Fussballverein Anteile an den Transferrechten von Fussballspielern hält. Seit Mai 2015 ist das durch den Weltfussballverband Fifa verboten. Und das ist ein Problem für das Geschäftsmodell der Chinesen.

    Zhangs Email ist Teil einer ganzen Korrespondenz, die von der Online-Plattform «Football Leaks» veröffentlicht und vom Journalisten-Netzwerk European Investigative Collaborations (EIC) ausgewertet worden ist. Die Mails reichen zwar nur bis Ende 2017. Aber sie ergeben ein ziemlich klares Bild darüber, welche Pläne die neuen Besitzer der Grasshoppers verfolgen dürften. GC ist Teil eines weltweiten Konstrukts geworden, das mit dem Kauf und Verkauf von Spielern Gewinn machen will. Und das dafür einen Weg sucht, um die strenger gewordenen Regeln der Fifa zu umgehen.

    Der Deal mit dem König der Spielerberater

    Alles beginnt damit, dass die chinesische Fosun-Gruppe 2014 beschliesst, mit Fussball Geld zu verdienen. Fosuns Mitgründer und Vorsitzender Guo Guangchang ist der Ehemann der neuen GC-Besitzerin Jenny Wang. Fosun wendet sich an den portugiesischen Spieleragenten Jorge Mendes, der zu den mächtigsten Playern auf dem Markt gehört. Er berät unter anderem Cristiano Ronaldo.

    Im Oktober 2015 kommt ein interner Bericht der Fosun-Gruppe zum Schluss, dass es nur einen Bereich im Fussball gibt, mit dem Geld verdient werden kann: der Handel mit Transferrechten. Ende 2015 kauft Fosuns Tochtergesellschaft Foyo für 42 Millionen Euro 15 Prozent der Anteile an Gestifute, der Firma von Mendes. Dessen Neffe und Geschäftspartner Luis Correia schreibt in einem internen Mail: «Bingo!!!!!!!!»

    Gestifute besitzt zu diesem Zeitpunkt Anteile an den Transferrechten von mindestens 50 Spielern. Das zeigt der Vertrag mit Foyo. Das ist bei Vertragsunterzeichnung auch kein Problem. Das wird es aber, als die Fifa im Mai 2015 ihre Regeln verschärft. Ab dann erlaubt es der Weltfussballverband nur noch Fussballclubs, Transferrechte an Spielern zu besitzen. Zwar behalten bestehende Verträge ihre Gültigkeit. Aber neue TPO sind verboten.

    Das Geschäftsmodell von Gestifute und Fosun ist damit eigentlich kaputt.

    «Jorge kann auf die Einnahmequelle zählen»

    Doch Fosun will sich nicht aus dem Geschäft zurückziehen. Stattdessen wird ein Weg gesucht, um die Regeln der Fifa zu umgehen. Und er wird auch gefunden. Im Sommer 2016 kauft Fosun für rund 60 Millionen Franken die Wolverhampton Wanderers, die damals in der zweithöchsten englischen Liga spielen. Warum es gerade dieser Club ist, wird aus einem Mail klar, das Jeff Shi an einen Mitarbeiter von Gestifute schreib: «Du weisst, dass der Hauptgrund für das Investment in die Wolves unser Vertrauen in Jorge ist. (…) Jorge kann für lange, lange Zeit auf die Wolves als vertrauenswürdigsten Partner und Einnahmequelle für die Agentur zählen.»

    Jeff Shi ist zum Zeitpunkt des Einstiegs der Chinesen bei Gestifute CEO von Foyo. Nach dem Kauf von Wolverhampton wird er Präsident der Wolves. Er hat auf Anfragen des EIC stets abgestritten, dass Mendes bei den Geschäften der Wolves mitredet.

    Shi tut das mit gutem Grund: Die Regeln der English Football League (EFL) verbieten es, dass Spielervermittler Einfluss auf einen Fussballclub haben. Tatsächlich untersuchte die EFL die Verbindungen von Gestifute und den Wolves. Sie kam im April 2018 aber zum Schluss, Mendes spiele bei den Wolves «keine Rolle» und stellte ihre Untersuchungen ein.

    Die Transfers von Wolverhampton allerdings lassen einen leicht anderen Eindruck aufkommen. Derzeit werden sechs der Wolves-Spieler von Mendes beraten. Und Trainer Nuno Espirito Santo war seinerzeit der erste Profi, der bei Mendes unter Vertrag war.

    «Ein komplettes System im globalen Fussball»

    Doch ein Club allein reicht nicht, um die Ziele von Fosun zu erreichen. Das macht Yang Zhangs Mail aus dem August 2016 klar. Der Fosun-Analyst schreibt an den Mendes-Partner Correia: «Unser Ziel ist es, mit euch ein weltweites System im Fussball aufzubauen. Mit verschiedenen Stufen an Clubs und Trainings-Einrichtungen. (…) Ich glaube, dass wir gemeinsam eine starke Präsenz in jeder grösseren Liga aufbauen können.»

    Das Mail macht klar, worum es Fosun geht: Die Firma will ein Netzwerk errichten, in dem es den Wert von Fussballern steigern kann, ohne dabei die Regeln der Fifa zu brechen. Und das können die Chinesen, indem nicht sie selbst als Besitzer von Transferrechten auftreten, sondern die Clubs, die von ihnen kontrolliert werden.

    Fosun ist 2016 stark am Kauf des portugiesischen Vereins Rio Ave interessiert, der bereits eng mit Gestifute zusammen arbeitet. Aber dann grätscht die chinesische Zentralregierung dazwischen. Sie verschärft die Regeln für chinesische Investitionen im Ausland. Der Deal kommt nicht zustande.

    Aber jetzt scheinen die Zeichen für chinesische Zukäufe im Ausland wieder besser zu stehen. Und so sind es 2020 die Grasshoppers, die neben Wolverhampton zum zweiten Verein werden im geplanten weltweiten Netzwerk von Fosun und Gestifute.

    Möglichst keine direkten Verbindungen

    Wobei der Kauf so abgewickelt wird, dass möglichst keine direkten Verbindungen zwischen den verschiedenen Firmen bestehen. Als GC-Käuferin treten weder Fosun noch Foyo noch Gestifute auf. Sondern die eigens für den Kauf im Februar 2020 in Hongkong gegründete Firma Champion Union HK Holdings Limited. Diese wiederum ist nicht im Besitz von Fosun-Mitgründer Guo Guangchang, sondern von dessen Ehefrau Jenny Wang.

    Mit diesem Konstrukt sollen auch die Regeln des europäischen Verbandes Uefa eingehalten werden. Diese verbietet es, dass zwei Clubs desselben Besitzers im gleichen Wettbewerb der Uefa teilnehmen. Was bedeutet, dass die chinesischen Besitzer zumindest damit liebäugeln, dass dereinst sowohl die Wolves als auch die Grasshoppers europäisch vertreten sein könnten.

    Und warum sollte es auch nicht so weit kommen? Sportlich jedenfalls hat Wolverhampton vom Einstieg der Chinesen profitiert. Mit den Spielern und dem Trainer, die via Mendes kamen, stieg der Club auf. Er steht derzeit auf Rang sechs der Premier League und hat sogar Chancen auf einen Platz in der Champions League.

    Man sollte sich einfach nicht verwundert die Augen reiben, wenn in den kommenden Transferperioden überraschend viele Spieler aus Portugal den Weg nach Niederhasli finden. Oder einige Leihspieler aus Wolverhampton.

    Zitat von Larry

    Ha ha der Schifferle vom Tagi scheint einen grausamen Hass auf Vogel zu haben. :mrgreen:

    Tatsache ist aber das die Chinesen mit Wolverhampton sofort den Aufstieg geschafft haben und aktuell auf Platz 6 stehen. Auf der anderen Seite der Geleise hat Canepa wieder einmal erklärt kein Geld mehr in den FCZ zu stecken. Ich denke man muss sich eher Sorgen um den FCZ machen....

    Jetzt, wo es nur noch einen Zürcher Verein gibt könnten sich ja die Banken oder Versicherungen auf ein Sponsoring einlassen. Oder es kommt der FC RB Zürich ...

    Mit Canepa gebe ich dir recht. Da gibt es kein Vorwärtskommen mehr. Knappes Mittelmass ist das Höchste der Gefühle; Tendenz sinkend.

    Aber mehr will man ja in Zürich gar nicht ...

    Upps; wir müssen in ein anderes Kapitel wechseln ...

    Liest sich gut ...


    ABO+ Donnerstag 09. April 2020 17:14
    Analyse zum GC-Verkauf

    GC ist auf dünnes Eis geraten

    Der Rekordmeister wagt ein grosses Experiment – und setzt auf Personen, die im Einflussbereich des alten Strippenziehers Erich Vogel stehen.
    Heute, 17:14 vonThomas Schifferle

    GC galt einmal als nobel. Es war der Club des alten Zürcher Geldadels, von Wirtschaftsführern, von Walter Schoeller, Luk Keller, Rainer E. Gut, Fritz Gerber. GC war erfolgreich, wurde Rekordmeister und Rekordcupsieger, es weckte Neid.

    GC leistete sich immer viel, der Erfolg war teuer, aber er wurde immer irgendwie finanziert. Immer tat sich irgendwo eine Kasse auf, solange Meisterschaften gewonnen wurden. Nach 2003 und dem Gewinn des bislang letzten Meistertitels begann der Erfolg auszubleiben, den Cupsieg von 2013 gab es wohl noch, ja, ein Trost war das nicht wirklich.

    Trotzdem träumte GC weiter gross und bewegte sich darum seit dem Rückzug von Gut und Gerber am Rand der finanziellen Überforderung, nicht einmal, zweimal, auch nicht dreimal, sondern dauernd. Egal ob die Ausgaben 25 und mehr Millionen betrugen oder 13 wie jetzt, am Ende einer Saison haben immer Millionen gefehlt. Sie sind immer schwerer zu finden gewesen, weil der Erfolg ausblieb, es gab keine Rechtfertigung mehr für die zu hohen Ausgaben.

    Im vergangenen Frühjahr stieg GC aus der Super League ab, nach 70 Jahren. Es war sportlich der Tiefpunkt.

    Und jetzt folgt die nächste so bemerkenswerte wie zweifelhafte Episode in seiner Geschichte. GC wird nach China verkauft und begibt sich auf dünnes Eis.

    Der Verkauf nach China zeigt, wie sehr das Renommee von GC in der eigenen Stadt gelitten hat. Der Club bekommt das, was er dafür verdient: einen Besitzer, der nur Fragen provoziert.

    Beklagen soll sich keiner darüber, der Geld hat und GC nahe steht. Es ist nur das Zeichen dafür, dass sich in Zürich keiner mehr genug für den Club interessiert, um ihn vor diesem Verkauf zu bewahren. Es könnte kein besseres Zeichen dafür geben, wie sehr sein Renommee gelitten hat, wie gleichgültig er gesehen wird, wie belanglos er geworden ist, wie müde er gemacht hat mit seinen diversen Eskapaden. Wie traurig das Bild ist, das er seit langem abgibt. Er bekommt das, was er dafür verdient: einen Besitzer, der nur Fragen provoziert und keine Hoffnungen weckt. Und den alten ewigen Strippenzieher Erich Vogel.

    Andras Gurovits hat den Auftrag der bisherigen Hauptaktionäre Stephan Anliker und Peter Stüber wohl nach bestem Wissen und Gewissen versehen. Der letzte verbliebene Verwaltungsrat hat einen Käufer gefunden für einen Anliker, der müde und desillusioniert geworden ist, und einen Stüber, der sich von Vogel beeinflussen liess. Gurovits, der ehrenwerte Anwalt, wird mit der Zeit selbst erkennen, wie glücklich er mit seinem Ergebnis noch sein kann.

    Mit den Chinesen kommt Vogel, denn Vogel hat seit Ende 2018 im Hintergrund alles getan, um neue Besitzer zu finden. Er wehrt sich gegen diese Darstellung, er will zwei Leuten das Verdienst für dieses Geschäft zuschreiben, die neu in die Organisation eingebunden werden: Shqiprim Berisha und Samuel Haas. Berisha? Haas? Zwei Unbekannte als Heilsbringer? Nicht einmal Vogel kann glauben, dass einer das wirklich glaubt.

    Er stiftet dauernd Unruhe
    Vogel, bei GC früher Spieler, Trainer und Sportchef, hat gesteuert und gelenkt, er hat einfach das gemacht, wovon er selbst mit 81 Jahren nicht lassen kann. Vielleicht meint er es gut mit GC, wahrscheinlicher ist, dass er überzeugt ist, nur er wisse, was gut für den Verein sei. Dem widerspricht ein Fakt: Seit Ende der 90er-Jahre ist GC nur einmal zur Ruhe gekommen, das war zur Zeit von Rainer E. Gut und Fritz Gerber, als sie Vogel mit kalter Geste vor die Türe stellten.

    Kaum waren sie weg, war Vogel in unterschiedlichen Rollen wieder da, einmal während zwei Jahren als Vizepräsident ohne durchschlagenden Erfolg. Es soll nicht verschwiegen werden, dass er aus dem Hintergrund heraus ein paar gute Transfers angeregt hat, zum Beispiel von Kim Källström. Bloss verblasst das alles bei der Unruhe, die er dauernd angestiftet hat.

    Jetzt hat er die Chinesen von Fosun beraten und ihnen täglich rapportiert, und mit ihnen ziehen seine Vertrauten in unterschiedlichen Rollen auf dem Campus ein: Berisha als Managing Director, Haas als Geschäftsführer und Adrian Fetscherin für Marketing und Kommunikation. Es ist ein Vogel-Kabinett. Oder ein Vogel-Cabaret?

    Doch die entscheidende Frage ist damit noch immer nicht beantwortet: Was will Fosun eigentlich mit GC? Auch wenn jetzt von einer Champion Union HK Holdings Limited als Besitzer die Rede ist, es ist eine Tarnkonstruktion, weil Fosun bereits bei Wolverhampton der Besitzer ist und die Uefa verbietet, dass eine Firma oder Person mehr als einen Fussballclub kontrollieren darf. Die neue Besitzer Jenny Wang ist die Frau von Fosun-Mitgründer Guo Guangchang.

    Wollen sie ein geschäftliches Standbein in Zürich haben? Das könnten sie, bei der Umsatzstärke ihres Unternehmens von 14 Milliarden Franken im Jahr 2018, auch ohne Fussball. Wollen sie einen Spielerhandel aufziehen, weil für sie das der «lukrativste Geschäftsbereich» im Fussball ist, wie einmal in Mails aus den Football Leaks nachzulesen war? Aber was gibt der Schweizer Markt in diesen Tag her, schon gerade ein Club wie GC in der Challenge League? Nichts. Verstehen sie etwas vom Schweizer Fussball? Das tun sie nicht, sie verlassen sich auf die Expertise von Vogel. Sonst wären sie nie auf die Idee gekommen, auf Leute wie Berisha und Haas zu bauen.

    Schlechte Erfahrungen mit Investoren
    In der Not haben schon einige andere Schweizer Vereine auf ausländische Investoren gesetzt. Servette tat das bei dem französischen Spielervermittler Marc Roger und später bei Majid Pishyar, Wil bei den Ukrainern um Igor Belanow und beim Türken Mehmet Nazif Günal, Sion setzte auf den kamerunischen Bierbrauer Gilbert Kadji, sie alle zogen Nieten. Niemand tat das so sehr wie Xamax mit dem Tschetschenen Bulat Tschagajew. Auch Lugano ist mit italienischem Geld nie glücklich geworden, oder Luzern hoffte vergeblich auf die vollmundigen Versprechen ausländischer Investoren.Schweizer Clubs haben nur dann erfolgreich arbeiten können, wenn sie auf einheimisches Geld zurückgreifen konnten. Basel, YB und der FCZ haben das in den letzten zwei Jahrzehnten bewiesen, als selbst in der Schweiz der Finanzbedarf zuweilen auf bis zu 70, 80 Millionen gestiegen ist.

    Zitat von Larry

    Wie ich es schon immer gesagt habe.....

    Freue mich auf jeden Fall bereits wieder auf Derbys auf Augenhöhe, denn kein Spiel bringt mehr Emotionen als das Stadtrivalenderby!

    Ein chinesischer Club mit Sitz in Niederhasli hat ein Stadtrivalen-Derby gegen den FCZ? Ernsthaft? Braucht es nicht ...

    Zitat von snowcat


    nein, soziale kontakte bedeutet: eishockeymatch, fussballmatch, kino, theater, comedy, jassen, stadtführung, auswärts essen, barbesuche, ein bier trinken in einer gartenbeiz und dazu zeitung lesen, aber natürlich auch party...usw. und vieles ist auch möglich unter einhaltung der jetzigen regeln! notfalls auch mit maskenzwang.

    würde ich im netz täglich zahlen finden, welche auf eine pandemie hinweisen wie es zb. mindestens der hongkong grippe entspricht (1968-1970), ja dann hätte ich volles verständnis für alle massnahmen und würde sie keine sekunde in frage stellen oder gar deren (langsames) ende fordern. aber die zahlen sprechen eine ganz andere sprache! was nicht heisst, dass wir nicht zur risikogruppe sorge halten müssen.

    meinen eltern, beide ü80, habe ich schon vor +/- 3 wochen ausgangsverbot erteilt. ich kaufe für sie ein, übergabe der ware an der türe, betrete die wohnung nicht.

    aber im moment fühle ich mich ziemlich verarscht. die zahlen und fakten sind jederzeit abrufbar, nicht nur von abstrusen und/oder verschwörungstheorien verdächtigen seiten!

    selber denken und schlüsse ziehen sollte erlaubt sein. auch bzw. erst recht in solchen zeiten!

    Hey Roli

    Äussere mich ja schon eine gewisse Zeit lang vorausschauend und habe nicht nur falsch gelegen ...

    Wir wurden in der Schweiz nicht verarscht; im Gegenteil; wir haben viel (nicht alles) gut gemacht. Schau über den Brillenrand hinweg; Italien, Spanien, England, USA; alles nicht Dritte-Welt; nicht extem weit weg von uns ...

    Haben wir nicht so schlecht gemacht.

    Das Meiste haben wir gute gemacht; das Datum des Befinns zurück zur Normalität (was noch monate dauern wird), ist gut gewählt. Und wenn nun auch die Kinder, step by step, wieder langsam in die Schulen zurückgeführt werden, wäre das noch ein weiteres, gutes Zeichen.

    Sehe nicht viele Länder, die das besser gemacht haben! Du schon? Welche? Und warum?

    Zitat von Larry

    Österreich lockert die Corona-Massnahmen. Ab dem 14. April sollen alle Geschäfte, die kleiner sind als 400 Quadratmeter, die Türen öffnen. Dazu gehören auch Bau- und Gartenmärkte. Coiffeure öffnen am 1. Mai. Hotels und Restaurants sollen dann stufenweise ab Mitte Mai wieder geöffnet werden.
    :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus: :applaus:

    Tja; da haben es rechts-populistische Regierungen einfacher. Sie müssen sich über Folgen (vor allem gegen "schwächere Bevölkerungsschichten") weniger Gedanken machen. Es wird immer Gründe geben, weshalb es nicht geklappt hat; und "Schuld" werden immer die anderen sein ...

    Wlobei auch ich - nicht erst seit gestern - auch überzeugt bin, dass Lockerungen unumgänglich sind (und schon bald kommen werden) ...

    Zitat von Reto

    Das mit dem Schild hani nie verschtande ;)
    Aber ich verschtah au de nöd, wo mit em Rugge zum Fäld uf de Trummle ume trummled.

    Du verschtahsch aber no relativ vill; rächt breit gschtreut, nöd ...

    Zitat von ZSColin

    Heute Abend um 22:33 Uhr vor genau 20 Jahren war der schönste Moment meines Lebens:

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    Und 90 Minuten später hatte ich Geburtstag; da kam viel ungesundes zusammen ...

    Läck; 20 Jahr her. Bin glaubs scho langsam im Sektor "alte Sack" dehei ...

    Zitat von larlf

    bin Grundsätzlich mit dem von Mushu einverstanden, nur habe ich dazu folgende Fragen:
    - "Jeder der krank war, kann nicht mehr krank werden. " -> gilt das auch für Mutationen, von denen ab + zu die Rede ist?
    - Wie lange dauert es, bis der Punkt "Die heutige Dynamik brechen; Behandlungsplätze verfügbar zu haben." erfüllt ist, d.h. reicht die Zeit, damit die Wirtschaft nicht total zusammenbricht?

    Ich vermute nicht, dass Du oder jemand sonst das im Moment beantworten kann.
    Aber das sind Fragen, die man aus meiner Sicht auch in Betracht ziehen sollte, wenn man die ganze Lage beurteilen muss.



    Es gibt keine Erfahrungen im Umgang mit einem solchen Virus; das ist das Hauptproblem. Es gibt nur wenig "Wissen"; es gibt nur "Versuchen, analysieren" und allenfalls auf Resultate "reagieren". Kein einfacher Job für die Entscheidungsträger ...

    Das Virus ist da;

    Es gibt kein Medikament dagegen; und schon gar kein Impfstoff (für ein Einsatz eines Medikamentes muss man übrigens "krank werden"; Gedankenanstoss)

    Der einzige Schutzt bringt eine durchgemachte Krankheit.

    Es gibt gefährdetere Bevölkerungsschichten; und weniger gefährdete.

    Es gibt nur einen Weg! Die heutige Dynamik brechen; Behandlungsplätze verfügbar zu haben. Und dann: risikoarme Menschen wieder am Leben teilnehmen lassen. Krankheiten sind in der Regel problemlis; Ausnahem können wir meistern!

    Jeder der krank war, kann nicht mehr krank werden.

    Das Risiko einer Erkrankung sinkt.

    Auch risikobehafterte Mitmenschen können wieder aktiver werden; das Risiko einer Erkrankung ist geringer; im Fall von Komplikationen sind wir bereit.

    Noch mehr Menschen können nicht mehr Virusträger sein; noch Gefährdentere können zurückkehren.

    Funktioniert, und hat nichts mit "Herdenimunisierung" zu tun; niemand wird gezielt "krank gemacht" (würde zwar beschleunigen, ist aber nicht vertretbar).

    War ich verständlich?
    Was wäre der "alternative Weg"?

    Bin kritikfähig; wünschte mir einfach formulierte Alternativen, die ich meinen Gedanken gegenüberstellen könnte. Danke!

    Zitat von snowcat


    siehe antwort an der weise...


    Ist er Multi-Millardär? Einer der die Börse seit 30-Jahren so was von versteht, müsste dich schweinereich geworden sein ...

    (Kenne ihn wirklich nicht; aber die textliche Ausgangslage hier reizt sowas zu solchen Fragen ...

    Ja, ja; ich will ja nur provozieren [emoji6]

    Oder sollte man villeicht allgemein "Expertenaussagen" etwas kritisch hinterfragen? Lukas Bärfuss hat uns ja auch etwas mitzuteilen ...)