Der erfahrene Sutter überzählig für einen Nobody Suter. Höchststrafe; zerstörrend ...
Beiträge von Mushu
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Zitat von Reto
Gseh nöd, um was es gaht i dem Video, will ich online de Blick nüme chan läse, will ich kei Bock uf d'Werbig han.
Trotzdem ei Frag: Isch das vom Ambüehl geschter würklich so es schlimms Foul gsi an Roe?
"Live" hani mi grad ufgregt. I de Ziitlupe hani aber irgendwie au en Schwalbe-Verdacht gha. Isch aber cheibe schwierig zum beurteile...
Für mich war's auch recht "schwalbig". Es gab sicherlich eine Berührung. Danach wurde aber für mein Empfinden mächtig "verstärkt".
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Zitat von snowcatAlles anzeigen
sooo schlimm wars scheinbar nicht wirklich. finde im netz jedenfalls nirgends vernichtende worte. ausser von der immergleichen wutbürgerfraktion, die bei 10 spielen erst ab 36 punkten und einem torverhältnis von 54:0 zufrieden sind, aber auch dann noch vom drohenden barrageplatz schwabulieren.
habe mir noch die aufzeichnung rein gezogen im tevau. für was gibts eigentlich den var, wenn ein abseitstor gilt und ein klarer handspenalty nicht gepfiffen wird? so kann man es auch sein lassen und das geld besser in die juniorenabteilung investieren...

nzz am sunntig:
Verloren, aber nicht untergegangen
Da waren sie wieder, die quälenden Momente des Zerfalls, während deren jenen, die mit dem unberechenbaren FC Zürich sympathisieren, angst und bange wird. Der FC Luzern kehrte innerhalb von 15 Minuten den frühen 0:1-Rückstand in eine komfortable 3:1-Führung. Als könnte das im Letzigrund leichter nicht sein, als hätte er eine ausgebuffte, gefestigte Mannschaft, die sich des Siegens sicher ist; als hätte seine Vorrunde nicht das eine oder andere Fragezeichen nach sich gezogen. Doch der weitere Verlauf des Abends offenbarte, dass man keine voreiligen Schlüsse ziehen sollte.
Die Zürcher sind nicht in Auflösung begriffen, drohten nicht 0:5 unterzugehen und hätten sich diesmal am Ende wenigstens das Remis verdient. Die Luzerner ihrerseits liessen im zweiten Teil erkennen, dass sie nicht den Fussballhimmel erreicht haben. Noch nicht. Ihr Torhüter Marius Müller wehrte sich zuweilen bravourös, einmal, zweimal, drei- und viermal. Sie spielten immer passiver und versuchten auf der anderen Seite rare Nadelstiche zu setzen. Als in der Nachspielzeit auch noch der Kopfball des Zürcher Verteidigers Nathan am Tor vorbeiflog, war die Niederlage des FC Zürich Tatsache und das Fazit von dessen Trainer Ludovic Magnin gezogen: «Diesmal war das Wettkampfglück nicht auf unserer Seite.»
Dabei hatte für die Seinen alles so gut begonnen, um einen Tag nach der Vertragsverlängerung mit dem Trainer auf dem Rasen ein positives Signal nachzuschicken. Keine 5 Minuten waren gespielt, ehe Marco Schönbächler das 1:0 erzielte. Zuvor hatte sich der noch nicht 19-jährige Luzerner Ashvin Balaruban bei seinem Debüt einen Fehler zuschulden kommen lassen. Der Luzern-Trainer Fabio Celestini sagte hinterher selbstkritisch, dass «das für Balaruban auf der linken Seite gegen Aiyegun Tosin etwas viel gewesen ist». Das mag sein. Doch wenn in einem Fussballspiel 5 Tore und dazu zahlreiche Torchancen zu konstatieren sind, steht dies immer auch mit Fehlern im Zusammenhang.
Auf jeden Fall sahen die etwas mehr als 8600 Zuschauer in der nebligen Zürcher Kälte ein überdurchschnittliches und gefälliges Super-League-Spiel. Auf eine gewisse Intensität weisen nicht weniger als 8 Verwarnungen und teilweise im Grenzbereich geführte Zweikämpfe hin. Und nicht zu vergessen: Zu Beginn standen neben den beiden Torhütern lediglich 5 Spieler auf dem Terrain, die älter als 24 Jahre sind. Da muss sich der eine oder andere Fehler zu viel einschleichen. Das Publikum bedankte sich.
Das Offside wurde durch VAR kontrolliert; der deutlich Platzierte war im passiven Offside und bei den entscheidenden Beiden waren es Millimeter; offenbar zugunsten Luzerns. Den mit dem Hands verstehe ich auch nicht ...
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Zitat von Larry
A propos Flüeler/Ortio: Flüeler verletzt, es sind noch 11 Spiele bis zu den PO's. Selbst wenn er nun sofort zurück kommt wird man Ortio warm halten müssen, sprich, die beiden würden sich die Spiele wohl aufteilen. Falls Flüeler noch länger fehlt kann man ihn vergessen für die PO's! Zum Glück haben wir Ortio, es wird aber immer mehr fraglich wie das mit Flüeler weiter gehen soll. Er ist einfach zu viel verletzt!
Flüeler scheint nicht für Spitzenhockey gemacht zu sein; vor allem auch körperlich. Die Geschichte wiederholt sich zu oft.
Wenn er noch länger verletzt bleibt, hoffe ich einfach, dass sich die Geschichte nucht in dem Sinne wiederholt, dass man Flüeler in den PO's wieder versucht aufzubauen.
Und ich vermisse nun Schlegel doch noch mehr; eigentlich gäbe es genügend CH-Goalis. Ortio finde ich gut; aber nicht der Überflieger, der nicht durch einen CH-Goali gleichertig ersetzt werden könnte ...
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Zitat von snowcat
ich bin auch einer (der wenigen), welche den pitsch immer mochte. aber ich mag ja auch den magnin (als einer der wenigen...)
wahrscheinlich sogar aus ähnlichen gründen: direkt, ehrlich, gerechtigkeitsfanatiker, nicht pflegeleicht und trotzdem das herz auf dem rechten fleck. und beide fühlen sich oft missverstanden oder benachteiligt. allerdings nicht immer zurecht, etwas selbstreflexion tut in solchen momenten ganz gut.
aber wenn du mit solchen leuten korrekt bist und keine spiele spielst, tun sie alles für dich. und genau wie müller, wurde auch magnin nicht übermässig viel talent in die wiege gelegt. die mussten sich alles hart erarbeiten. ich hoffe für magnin, dass er sich auch den trainer hart erarbeiten kann und ihm der endgültige durchbruch gelingt.
unvergessen folgende anekdote, spätestens seit dann ist pitsch müller kult für mich:
war von 1985 - 1987 in genf zu hause. 1986 gingen wir nach val d‘isère skifahren. während den weltcuprennen. da sahen wir vor einem hotel einen weissen porsche 944 mit zh nummer. war damals bekannt, dass müller so einen fuhr. so klebten wir einen zettel unter den scheibenwischer. mit adresse und der bitte, uns vom nächsten weltcuport eine ansichtskarte zu schicken. der weltcuptross zog weiter nach skandinavien, aber es kam keine karte. hatte das ganze schon vergessen. damals war der saisonabschluss und die letzten rennen immer in nordamerika. und tatsächlich, mitte märz kam eine postkarte aus aspen! von pitsch himself!

Müller war der Stachel im Berglerfleisch des Schweizer Skisports und er hat diesen irgendwie auch wachgeküsst; nach ihm genügte Talent alleine nicht mehr. Für mich unvergessen, als er 1982 mit nur einem Ski ein Rennen zu ende fuhr. Jeder andere hätte aufgegeben.
Bitte vergleiche ihn nicht mit Magnin; ich mag den Peter Müller alles in Allem ...
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«Beat Feuz ist Gift für die Jungen»
Interview Ski-Legende Peter Müller wurde unterdrückt, gepeinigt, ignoriert. Trotzdem wurde er als Einzelkämpfer im Team zum besten Abfahrer. Der 62-Jährige sagt, warum Feuz nicht als Vorbild taugt.Wer hat Ihnen in den Skischuh gepinkelt?
Das war damals wohl die Fraktion um Conradin Cathomen und Silvano Meli. Für Meli als Walliser war ich ein rotes Tuch, er konnte mich nicht ausstehen. Ob es Urin war oder Wasser, weiss ich nicht.Waren Sie im Schweizer Abfahrtsteam der Aussätzige?
Auf eine Züri-Schnurre hatte niemand gewartet. Als ich mit 14 sagte, ich wolle Skifahrer werden, lachten mich daheim in Adliswil alle aus. Fuhr ich Bestzeiten, hiess es, ich hätte ein Tor ausgelassen. Es war hart als Bub. Und im ersten Trainingslager in Zermatt sagten die Etablierten, sie wollten nicht mit mir ins Zimmer. Also sass ich allein dort, trainierte doppelt so hart, nur damit ich mit diesen Trotteln nichts zu tun haben musste. In der Nationalmannschaft ging es gleich weiter, mit Russi, Tresch, Berthod. Die sagten: «Fährst du schneller als wir, hören wir auf.»An wem lag diese Abneigung?
Sicher auch an mir. Ich sagte: Hört doch schon jetzt auf, in einem Jahr bin ich sowieso schneller. Ich musste viel einstecken, gab aber auch zurück. Walter Tresch leerte mir einmal ein Bier in den Nacken. Beim Fussball wurde ich hart gefoult, beim Eishockey mit dem Stock geschlagen.Dachten Sie nie: Das mache ich nicht mehr mit?
Natürlich fragte ich mich, ob ich das noch will. Für die anderen Schweizer waren meine Siege fast wie die Todesstrafe. Da war ein Zürcher, der den Berglern um die Ohren fuhr. Das ging doch nicht, die sind ja nur dafür da, den Berglern das Geld in die Region zu bringen. Zwei, drei waren nett, der Rest war für den Kübel.Wie ist heute das Verhältnis zu den damaligen Fahrern?
Man sagt ciao und tschüss. Entschuldigt hat sich nur René Berthod, er meinte, er sei ein Sauhund gewesen. Die Schweizer Trainer aber waren froh, hatten sie mich. Ich zog den Karren. Im Konditionstraining machten die anderen ab, wer in welchem von zehn Bergläufen in Serie voll ging, nur damit ich keinen Lauf gewann. Ich wurde halt zehnmal Zweiter, arbeitete doppelt so viel wie die anderen, die sich Kaffee und Kuchen gönnten.Griffen die Trainer nie ein?
1984 fuhren wir in Cortina. Vor der Weiterreise rief mich Karl Frehsner (Cheftrainer) zu sich und sagte, ich müsse meine Milch bezahlen. Ich hatte gar nie Milch getrunken. Irgendeiner bestellte dauernd auf meine Rechnung. Ich wollte nicht zahlen und nannte Frehsner einen Schafseckel. Er meinte, er würde mich nicht mitnehmen an die Olympischen Spiele in Sarajevo. Ich sagte: Lass mich hier, wir schauen dann, wer eine Medaille holen wird. Letztlich zahlte ich – mit Frehsner sprach ich drei Wochen kein Wort. Und holte Silber.War es Taktik, Sie auf diese Weise anzustacheln?
Vielleicht. Frehsner hat mich runtergedrückt, um die anderen hochzuheben. Er sagte: Trainiert wie der Müller, dann siegt ihr auch. Einige gewannen ein Rennen, die ohne mich nie etwas gewonnen hätten. Etwa Cathomen, Bürgler, Alpiger, Räber, Mahrer.Sie gegen den Rest der Welt?
Ich bin ziemlich lieb, eine treue Seele. Macht jemand etwas für mich, vergesse ich das ein Leben lang nicht. Aber verhält sich einer wie eine falsche Ratte, dann werde ich sehr direkt und gebe ihm keine zweite Chance.War Ihnen Ihr Ruf egal?
Man kann es auch machen wie Vreni Schneider: Sagen, dass die anderen alles besser können, aber selber jedes Rennen gewinnen. Understatement macht sympathisch. Ruderer Xeno Müller wurde verrissen, weil er sagte, er werde Olympia-Gold gewinnen. Ein Schnurri, ein dummer Siech sei er, hiess es. Er holte Gold, war eine Woche lang der Grösste – und musste in die USA auswandern. In Österreich musste ich noch nie bezahlen, um zu golfen. Hier zahle ich das Doppelte, weil es heisst, ich hätte ja genug Geld. Hier kann man nicht stolz sein auf Leute, die etwas erreichten.Verehrt wurde Pirmin Zurbriggen. Wie war Ihr Verhältnis?
In gewisser Weise bewunderte ich ihn. Er konnte seine Madonna anbeten, den Grind zwischen den Beinen einklemmen und Vollgas geben. In Japan waren wir einmal gemeinsam im Hotelzimmer. Pirmin regte sich auf, wenn ich um 21 Uhr das Licht brennen liess, mich hat es tödlich genervt, wenn er am Morgen um 6 herumtigerte. Gewann er, sprach ich nicht mit ihm. Gewann ich, sprach er nicht mit mir.Zurbriggen war der Held, bei Ihnen wurde nach dem Rücktritt vieles ausgeschlachtet.
Als ich den Fahrausweis abgeben musste, stand das auf den Titelseiten. Es ging halt darum, mich kaputt zu machen.Ihre Immobilienfirma ging Konkurs, Sie wurden als Verwaltungsrat angeklagt.
Dabei waren die Verluste Peanuts für mich. Es hiess: Ich müsse mein Haus verkaufen. Es heisst noch lange nicht, dass es mir schlecht geht, wenn ich 10'000 oder 20'000 Franken verliere. Ich habe in Unternehmen investiert und 600 Prozent Rendite gemacht, bin Multimillionär. Das war ein Skandal, ich hätte die Zeitung einklagen sollen. Der Untersuchungsrichterin ging es nur darum, an mir ein Exempel zu statuieren.Immer alle gegen Peter Müller?
Wenn du in der Schweiz etwas Neues machen willst, wird dir das Stuhlbein im Voraus abgesägt.Sie klingen frustriert.
Ich musste einen Panzer um mich legen, sonst wäre ich zerschellt. Ich hätte es leichter gehabt, wenn ich ausgewandert wäre. Aber ich war ein zu grosser Schisshaas. Und ich hatte meine Familie hier.Wie war das Familienleben?
Nach dem Rücktritt suchte ich einen Ersatz fürs Skifahren. Ich brauchte vier Jahre, bis ich mich zurechtfand. Emotional war das Leben in der Familie ausgeglichener, aber auch langweiliger. So machte ich unvernünftige Dinge, geschäftliche Investitionen etwa.Sie suchten weiter das Risiko?
Als Skifahrer führte ich kein normales Leben. Emotional hing ich entweder an der Decke oder steckte tief im Keller. Dann galt es, zu beissen, zu kämpfen. Einfach die Treppe hochlaufen, ging nicht. Auch das Tempo hat seinen Reiz. Wenn du in Kitzbühel am Start stehst, auf den Friedhof hinunterschaust und innert einer Minute und 50 Sekunden hinunterschiessen kannst – so etwas gibt es im normalen Leben nicht.Kämpfen, beissen: Sie waren immer ein Chrampfer.
Die Trainingswissenschaft steckte in den Kinderschuhen. Als es mit dem Konditionstraining losging, fuhr ich mit dem Velo in zwei Stunden um den Zürichsee, Grind runter und durchknütteln. War ich zu Hause, gab es zwei Einheiten am Tag. Das gab mir Sicherheit, vor allem psychisch.Was taten Sie noch für den Sieg?
Lange gewann ich zwar Weltcuprennen, aber nichts bei WM und Olympia. Bis ich anfing, die Pisten im Sommer hinaufzurennen und herunterzulaufen. Nach Crans-Montana fuhr ich sogar mit dem Velo. Ich ging auch nach Calgary, Frehsner sagte: «Du spinnst doch, du Vollidiot!» Aber ich lernte die Hotels kennen, die Pistenarbeiter. Bei Olympia fühlte ich mich dann wie zu Hause.Hielten Sie sich für ein Vorbild?
Für die Trainer war es eine Traumsituation. Mit mir hatten sie einen, der immer Vollgas gab – der Beste war auch der Reisser. Schwieriger wird es, wenn der Beste ein riesiges Talent ist, es im Konditionstraining aber locker nimmt. So wie momentan.Beat Feuz taugt nicht zum Leader?
In einer Karriere führen viele Wege zum Ziel. Aber wer nicht konsequent arbeitet und einen Flick weg hat, wird wohl nie ein Rennen gewinnen. Bei mir im Sportgeschäft arbeitet einer, der mit Feuz trainierte. Vor den Konditionseinheiten klinkte sich Feuz aus, ging in den Wald und schlief. Sein Glück war, dass seine Freundin ihm in den Hintern trat. Ohne sie hätte er kein einziges Rennen gewonnen.Überrascht Sie sein Weg?
Es hat immer Genies gegeben. Aber er ist Gift für die Jungen. Es ist frustrierend, wenn einer doppelt so viel trainiert und dann eins mit dem Hammer draufkriegt. Vielleicht nehmen es darum einige zu locker in der Schweiz. Ich muss schmunzeln, wenn ich ans riesige Budget von Swiss-Ski denke und an die 30 Jahre, in denen wir den Nationencup nicht mehr gewonnen haben. Traurig!Was sind die Gründe?
Bis ein Kind 15 ist, sollte ihm verboten werden, auf dem Gletscher zu trainieren. Wenn ich sehe, wie Achtjährige auf über 2000 Metern fahren und nach drei, vier Fahrten total kaputt im Schnee liegen, frage ich mich, was das soll. Mit 16 sind sie dann ausgebrannt, hören auf. Bei Swiss-Ski sind über 100 Trainer angestellt. Aber es sind wohl nicht alles die richtigen Leute.Sie waren 1999 vier Monate lang Trainer der Schweizerinnen. Dann war Schluss. Weshalb?
Ich hatte mit Corinne Rey-Bellet eine Fahrerin mit riesigem Talent, aber sie hatte keine Lust aufs Konditionstraining. Es gab Unruhe, mit Jean-Daniel Mudry kam ein Militärkopf als Präsident. Er stellte den Fahrerinnen die Vertrauensfrage. Es hiess, alle seien gegen mich, ich müsse gehen. Mudry merkte nicht, was für Spielchen gespielt worden waren.Was meinen Sie?
Eine Fahrerin hatte alle gegen mich aufgehetzt – das hat eine andere später zugegeben. Es gab Drohungen für den Fall, dass jemand nicht gegen mich aussagt.Sie als Frauentrainer, war das nicht zum Scheitern verurteilt?
Ich hätte das Ganze sanfter angehen müssen, ja. Aber nach zwei Monaten Training in Magglingen waren die physischen Werte um 20 bis 40 Prozent besser als im Vorjahr. Es ist schade, kriegte ich keine Rückendeckung. Präsident Mudry hatte vom Skifahren keine Ahnung, das war eine Katastrophe. Aufgefallen ist er damit, dass er während der Rennen gesperrte Pisten hinunterrutschte.Sie gefallen sich in der Rolle als Verbandskritiker.
Es läuft vieles falsch. Urs Lehmann muss man zugutehalten, dass er die Finanzen im Griff hat. Aber der Erfolg ist nicht ausreichend. Ich staune, dass es in der Trainerausbildung kein Thema ist, wieso eine Schneider über 50 Rennen gewann, wieso der Müller 24-mal siegte. Offenbar hat man es nicht nötig, von den Erfolgreichen zu lernen.Sie siegten als Sportler oft, als Vater aber scheiterten Sie. Ist das Ihre grösste Niederlage?
Das ist keine Niederlage, das Gericht war korrupt. Es ist schade, wenn Beziehungen zu Bruch gehen – und dann noch wegen einer Anwältin, die bei der Scheidung sehr viel kaputt gemacht hat. Als Mann wird man zur Schnecke gemacht. Es ging nur ums Geld.Sie sagten einmal, die Heirat sei Ihr grösster Fehler gewesen.
Der Fehler war, keine Gütertrennung zu machen. So hätte es den Rosenkrieg und den Dreck, der nur noch Anwaltsfutter war, nie gegeben. Aber es ist fantastisch, wenn eine Partnerschaft funktioniert. Meine Eltern starben vor vier Jahren, mein Vater hatte Krebs, ging mit Exit, weil er sich nicht mehr bestrahlen lassen wollte. Da sagte meine Mutter, sie könne nicht ohne ihn leben, zu gerne habe sie ihn. Sie gingen gleichzeitig – das war ein Riesenschock und macht mich wütend.Weshalb?
Meine Mutter war 90, sie wäre locker 100 geworden, so fit und gesund sie war.Wie war Ihre Kindheit?
Manchmal hatte ich Angst. Wir hatten einen Plastikschlauch, mit dem wurde ich geschlagen, wenn ich nicht parierte. Mein Vater hat meiner Mutter verboten, zu arbeiten. Er kam dreimal am Tag nach Hause, da musste das Essen auf dem Tisch stehen. Die Eltern kamen aus einer anderen Zeit, wohnten während des Zweiten Weltkriegs in Kreuzlingen, schliefen im Keller, damit oben kein Licht brannte und die Bomben nicht in der Schweiz runterfielen.Waren Sie immer der Böse?
Es geschahen Dinge, die heute undenkbar wären. Es gibt ein Foto, auf dem ich an einem Strick angebunden im Sandhaufen spiele. Ich fragte meine Mutter, was das soll. Sie sagte, ich wäre immer davongerannt, da hat sie mich halt festgemacht.Wie hat Sie das alles geprägt?
Damals war das normal.Es wurde doch nicht jeder geschlagen zu Hause.
In der Schule mussten wir die Hand hinhalten, dann kam der Lehrer mit dem Lineal – und päng! Ich hatte keinen Kollegen, der nicht geschlagen wurde. Ich habe nachher versucht, bei meinen Töchtern anders zu reagieren, zu reden, zu erklären.Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Leben?
Es gibt noch geile Momente. Ich habe sehr intensiv gelebt und hoffe noch auf ein paar gute Jahre. Wenn ich zurückdenke, an die Zeiten als ‹kleiner Knopf›, als ich das Ziel hatte, Weltcuprennen zu fahren, muss ich sagen: Es ist doch recht gut herausgekommen.************
Peter Müller empfängt in Einsiedeln im eigenen Schneesport-Geschäft zum Interview. Die Kaffeeecke mit Grossbildfernseher bezeichnet er als Weltcup-Bar, jedes Rennen wird übertragen. Ausgestellt sind die beiden Kristallkugeln für seine Siege in der Abfahrtswertung (1979, 1980) sowie die fünf WM- und Olympia-Medaillen. 1987 in Crans-Montana wurde der Zürcher vor drei Teamkollegen Weltmeister. Er gewann 24 Rennen, darunter 19 Abfahrten. Einzig Franz Klammer (25 Siege) ist in der Königsdisziplin erfolgreicher gewesen. An Wengen hat der 62-Jährige gemischte Erinnerungen. 1981 stürzte er schwer. Im Jahr davor war er in der ersten Abfahrt Vierter geworden, worauf ihn Reporterlegende Sepp Renggli fragte, was los gewesen sei. «Ich sagte: ‹Hat dir ein Vogel ins Hirn geschissen? Fahr du hier so schnell runter, dann reden wir darüber.›» Amnächsten Tag gewann Müller. «Ich sagte zu Renggli, er könne warten, vor ihm würden die Andorraner, Chinesen und Japaner ein Interview bekommen. Renggli musste sich drei Stunden lang gedulden, fortan war ich bei ihm der Tubel.» (phr/rha)
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Wo die neuen Trainer dem ZSC Beine machen
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Schlegel (Mit-)Match-Winner für Lugano. Erwähnt das niemand hier? Als er auf der Bank sass wurde das immer erwähnt ...
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Zitat von snowcat
ps. mushu: es gibt zwei, hast canepa vergessen!
Da bin ich mir nicht sicher; der mag
a) sein Ego; das kann er mit Rumpelstilzchen gut pflegen (Cilli gegen den Rest der Welt)
b) nicht mehr Geld investieren.
Aber villeicht ist ja die Rothaarige beim Rumpelstilzchen etwas hormongetrieben ...
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Zitat von Larry
Na ja Daffos ist eine Top-4 Mannschaft und wir spielen Auswärts. Über den scheinbar verschlafenen Start kann man diskutieren, aber dort oben kann man durchaus verlieren. Für mich kommt im Moment viel zuviel Kritik! Gehe jetzt NHL schauen. PS: Die Panthers Fans sind nicht besser.....auch dort Nörgelforum! :razz:
Nach dem Spenglerxup in Davos verlieren; das machen doch nur ganz schwache Teams ...
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Zitat von snowcat
er isch vomene 17-jährige entzauberet worde...

aber er isch jetzt scho 50x de besser trainer als de sämi je si wird. und dem häsch alli chance geh.
lieber en gloon wos druff hät, als en ehrewerte charakter, wo aber de schlächtischt trainer isch wos je häts gits im profifuessball...und das hät mer scho bi de astellig gwüsst! usserdem bin ich i de glückliche lag, dass ich wegem fuessball is stadion gange. ich gseh de trainer amigs gar nöd...

namal öppis: zeig mir eis einzigs zitat, wo er e grossi klappe gha hät! nöd e luuti klappe, luut isch er. nei meine inhaltlich e grossi schnurre! oder eis zitat, wo er e schlächti leistig schöngschwätzt hät. suech mal schön, gib der zit bis nöchst jahr!


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Zitat von snowcat
ich ha de ludofigg scho als spiller geil gfunde. und ich find en immer no en geile siech!unvergesse de rückflug vo lissabon, wo ich zmitzt i de fcz spiller gsässe bin, gad näbem mehmedi, eis witer de magnin, hinne rodriguez, drmic etc. de magnin hät alli unterhalte. hät de genau glich humor wie ich und funktioniert au susch nöd unähnlich wie ich. wie gseit, en geile siech...

moll, finde de brecher hervorragend! als einzelspiller isch er wükli „nume“ guet, aber sis gsamtpaket isch hervorragend: sichere rückhalt mit usstrahlig, rettet meh pünkt als er verschuldet, isch aber trotzdem es mü zschlächt für buli! also eine womer längerfristig chan plane ohni immer müesse angst zha, dass er nöchst saison wäg isch. s‘level vom johhny leoni i de meistersaisons hät er jedefalls mittlerwile!
Ja, ja; grossi Klappe und voneme 18-jährige entzauberet werde. Funktioniert bisher als Trainer gliich. Zum Glück - für ihn - händs känn talentierte Jungtrainer als Assi gno ...
Mir hät er no als Usseberteidiger mit geilem lingge Fuess gfalle. Öppe bis Schtuttgart. Nachher hät er nur no e grossi Klappe gha; bis hüt.
Mag en luschtige Gloon si (für die wo das gfallt). Wänn i aber en Gloon gseh will, gann i in Zirkus, nöd in Letzi ...
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Zitat von Eggi
100 Mio Paket für einen 19 Jährigen, dieses Risiko waren wohl die wenigsten bereit einzugehen. Bin gespannt, Favre kann ja bekanntlich nicht wirklich mit Mittelstürmern... Und der muss sofort funktionieren.
100 Mio Paket; wie setzt sich das zusammen? Transfersumme war ja offenbar relativ bescheidene 25 Mio. ...
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Zitat von snowcatAlles anzeigen
ouh ja! dann können wir sämi wieder holen! habe gehört, dass er im moment ohne engagement ist...
30 punkte haben wir schon und mit 39 punkten ist man garantiert nicht auf dem abstieg- bzw. barrage platz! 3 siege in 18 spielen traue sogar ich dem sämi zu!

jetzt noch ernsthaft: höhere helvetische fussball qualität landet früher oder später in der buli. sei es als spieler oder als trainer. ludofigg könnte durchaus einer der wenigen sein, dem beides gelingt.
bei einem der letzten interviews wurde er gefragt ob er einer anfrage aus der buli folgen würde. antwort: „noch nicht“! er tut gut daran, auf seine eigenen worte zu hören. neben ein paar highlights, leverkusen spiel, cupfinal, ist er natürlich vieles schuldig geblieben. die mannschaft allerdings auch!
bin mir immer noch nicht sicher, ob die 6 siege aus den letzen 7 spielen den umständen geschuldet waren oder ob er sich als trainer tatsächlich gefunden hat.

basel war noch europacup geschädigt, in thun könnte der fcz durchaus verlieren, in xamax hätte ein unentschieden dem spielverlauf eher entsprochen. in san gallen wollte man am anfang mitspielen, aber der gegner war zu stark. also hat man mitten in der 1. hz auf defensiv und konter taktik gewechselt. mit einem überragenden nathan in der iv und einem (überraschend) sehr guten m. kryeziu, ebenfalls in der iv. ausser seinem dämlichen beinstehen lassen beim san gallen penalty war er wirklich tadellos. san galler unvermögen im strafraum/abschluss, besorgte den rest. natürlich spricht es nicht gegen den trainer und die mannschaft, wenn man nach 20 minuten einfach mal auf plan b wechseln kann und dann noch gewinnt. wenn auch mit einigem glück.
vielleicht waren diese spiele aber auch einfach ausgleichende gerechtigkeit. das erste saisonspiel gegen lugano war 30 minuten echt stark. aber noch vor der pause lief man in zwei dämliche konter mit unglaublichen individuellen fehlern, welche man nicht dem trainer anlasten kann. das spiel in sion dominierte man auch, wiederum individuelle böcke liessen sion gewinnen. ebenfalls fehler ausserhalb des einflussbereichs vom trainer. sion weiss wohl bis heute nicht, warum sie dieses spiel gewonnen haben...auch das letze 0:4 gegen yb war vom spiel her alles andere als zwingend. alleine aus diesen 3 spielen wären 7 punkte durchaus möglich gewesen.
aber das festhalten an einem plan, kann sich durchaus auszahlen. brecher zb. ist mittlerweile ein hervorragender goalie. ihm verdanken wir diese saison mehr punkte, als dass er verschuldet hat. ich hoffe, beim trainer zahlt sich das festhalten auch aus! aber die antwort darauf kennt, ausser der rückrunde, niemand!
nach der rückrunde wird mit trainer und team abgerechnet. hoffe jetzt mal, dass cillo nicht auf die idee kommt, den vertrag mit ludofigg schon in der winterpause um 4 jahre zu verlängern...
aber eine verhaltene vorfreude auf die rückrunde ist bei mit durchaus vorhanden!

Du weisst; ich bin mir ziemlich sicher, dass uns LM noch lange erhalten bleibt; sportlich ist das passiert, was ihn gerettet hat.
Aber: ich mag ihn nicht (mehr); habe die Nase voll von ihm und will ihn nicht mehr; auch mit noch mehr "Erfolg". Er nervt mich nur noch!
Brecher: "hervorragend": sehr grosse Worte. Er ist etwa die Nr. 3 oder 4 in der CH und etwa die Nr. 9-10 der CH-Goalis. Würde "guter Goali" nicht auch genügen?
Abgerechnet wird nach der Rückrunde:
Vor einem Jahr hast du etwa dasselbe gesagt. Wurde aber nicht. Dann hast du auf die Vorrunde dieser Saison verwiesen. Nun wieder auf die Rückrunde ... Und ewig grüsst das Murmeltier.Doch; Canepas werden den Vertrag mit LM noch vor dem Rückrundenstart verlängern. Wahrscheinlich sogar längerfristig (3 Jahre?).
Da bleibt nur der kleine Strohalm VFB ...
Ich will Rumpelstilzchen nicht mehr; bin satt von ihm. Egal, wie die Resultate in der Rückrunde aussehen.
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Zitat von Larry
Stuttgart hat Magnin im Visier
Ouw ja!!! Lieber früher als später, am Liebsten gleich ab morgen ...