Beiträge von Mushu

    Zitat von rouge+jaune-1939

    der fcz bereitet einem wirklich keine freude im moment....
    canepa hat nichts, aber auch gar nichts auf der trainerbank zu suchen.... sein verhalten war skandalös!
    tintin ist nicht mehr tragbar.... mag er eine schlechte mannschaft zur verfügung haben, sein (dauerndes) verhalten an der seitenlinie ist skandlös!
    der fcz hat eine wunderbare jugendabteilung, was sind das nur für miese vorbilder!

    Traurig/bedenklich; aber leider wohl wahr ...

    Zitat von Der Weise

    Auch spannend, Streller und Koller waren auch auf dem Platz, aber nada Sanktionen. Die verarschen den FCZ wirklich. Canepa wird gesperrt weil er neben der Trainerbank stand?
    Wir haben sicher nicht wegen dem Schiri verloren, aber was sich die Herren leisten ist schon übel. Bieri sieht konsequent weg und beklagt sich, obwohl er als 4 Mann das hätte sehen müssen. Es hat nix mit mangelndem Respekt zu tun, aber langsam glaub ich die machen das wirklich vorsätzlich....

    Streller wurde gebüsst und wenn Canepa neben der Bank stehen geblieben wäre, wäre mit ihm gar nichts passiert. Ist er aber nicht ...

    Eigenartige Interpretation einer "weisen Person" ...

    Zitat von Mushu

    Und es zeigt genau auf, was bei uns an der Linie falsch läuft, und weshalb kein Schiri in der Schweiz je im Zweifelsfalle für den FCZ entscheiden würde ...

    Den Nachteil hat man sich ehrlich erarbeitet und man pflegt ihn mit Insbrunst ...

    Ach ja; und die Ansicht, den Ligaerhalt "locker" zu schaffen mit dem Weg von gestern ist schon fast fatal ...


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    Zitat von Larry

    Drei Sperren für Rumpelstilzchen Magnin :applaus: so geht es nun wirklich nicht!

    Auch das Verhalten von Canepa habe ich hier schon oft kritisiert, leider ist der Sonnenkönig ja bekanntlich total Beratungsresistent. Da helfen nur Sperren und Bussen.

    Und es zeigt genau auf, was bei uns an der Linie falsch läuft, und weshalb kein Schiri in der Schweiz je im Zweifelsfalle für den FCZ entscheiden würde ...

    Den Nachteil hat man sich ehrlich erarbeitet und man pflegt ihn mit Insbrunst ...

    Freitag 26. April 2019 15:51

    Sperren gegen Magnin, van Eck und Canepa

    Aktualisiert vor 5 Minuten vonThomas Schifferle

    Vor drei Wochen stellte Ludovic Magnin fest, er sage nichts mehr über Schiedsrichter, das würde sonst Seiten füllen. Am Donnerstag beim Cup-Halbfinal gegen Basel hat der Trainer des FCZ seinen Vorsatz schon wieder vergessen. Das hat nun Folgen: Er ist vom Schweizerischen Fussballverband wegen Schiedsrichter-Beleidigung gleich für drei Meisterschaftsspiele gesperrt worden.

    Auch Ancillo Canepa und René van Eck kommen nach diesem Match nicht ungeschoren davon. Der Präsident des FCZ und Magnins Assistent werden für ein Cup-Spiel gesperrt, ihnen ist zum Verhängnis geworden, dass sie in der 80. Minute bei einer Rudelbildung auf den Platz stürmten. Weil er sich da ebenfalls einmischte, wurde FCB-Sportchef Marco Streller mit einer Geldbusse belegt.

    Magnin nannte Klossner einen «Betrüger»

    Magnin fluchte während des Spiels immer und immer wieder. Als Stephan Klossner einmal für den FCZ zu Recht keinen Elfmeter gab, führte er einen Veitstanz auf. Er ärgerte sich nach dem Spiel lauthals, weil Zdravko Kuzmanovic für seinen Schlag in den Nacken von Alain Nef nur die Gelbe Karte erhalten hatte. Ein Platzverweis wäre gegen den Basler angemessen gewesen, ja. Aber das gibt Magnin noch lange nicht das Recht, Klossner wiederholt «Betrüger» zu nennen, zumindest hat der Schiedsrichter diesen Ausdruck rapportiert.

    Als Vierter Offizieller war an diesem Abend Alain Bieri im Einsatz. Bieri ist der Schiedsrichter, der sich in der letzten «SonntagsZeitung» mit dem Verhalten von Canepa und Magnin auseinandersetzte, weil sie ihn beim Spiel in Thun heftig kritisiert hatten. Bieri sagte im Interview: «Vielleicht meinen sie, es gehöre zur Unterhaltung in diesem Geschäft. (...) Eigentlich ist es ein Zeichen von mangelndem Respekt unserer Arbeit gegenüber.»

    Die Rolle des Präsidenten

    Canepa hat es sich schon lange zur Angewohnheit gemacht, die Spiele am Seitenrand zu verfolgen. Manchmal gibt er sich als Teammanager aus, damit er auswärts auf die Spielerbank sitzen kann. Im Cup-Viertelfinal gegen Kriens musste er ermahnt werden, weil er glaubte, seinen Bewegungskreis bis zur Eckfahne ausdehnen zu können. Er mag es offensichtlich, sich als leidender Präsident zu inszenieren. Die Schiedsrichter sagen es nicht öffentlich, aber sein Verhalten stört sie. Er sollte sich darüber Gedanken machen, immerhin gehört er zum Komitee der Swiss Football League.

    Gegen Basel stand er die ganze zweite Halbzeit neben der Trainerbank. Darum hatte er es nicht weit, sich ins Getümmel zu stürzen, das nach Kuzmanovic’ Tätlichkeit entstand und für unkontrollierte Emotionen sorgte. Dafür ist er nun bestraft worden, genauso wie Van Eck. Und das ist richtig so.

    Magnins mutige Prognose

    Vielleicht findet der FCZ nun rechtzeitig wieder zur Ruhe und konzentriert sich auf das, was wichtiger ist, viel wichtiger: dieses Spiel am Sonntag gegen Sion. Sechs Runden hat er noch Zeit, um das Abrutschen auf einen Barrageplatz und damit das ganz grosse Desaster zu vermeiden. Wenn sie immer so spielen würden wie nun gegen Basel, würden sie den Ligaerhalt locker schaffen, sagt Magnin. Und er sagt wirklich «locker».

    Er könnte sich noch irren. Im Cup hatte der FCZ nichts Existenzielles zu verlieren. In der Meisterschaft, gegen Sion, Basel, Xamax, Thun, Luzern und St. Gallen, ist das anders. Auf Dauer würde auch keine Kritik am Schiedsrichter als Rechtfertigung für eigene grundlegende Versäumnisse dienen.

    (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

    Zitat von Larry

    Magnin möchte ein Trainer sein, einer wie Favre. Ist er aber nicht. Seine komischen Aufstellungen werden quer durch alle Medien kritisiert. Gestern dann ein weiterer Höhepunkt: Er macht (wieder einmal!) den Schiedsrichter zum Sündenbock, hockt am Schluss enerviert auf der Bank, täubelt wie ein kleines Kind. Ich kann den Mann nicht mehr ernst nehmen!

    Ein anderer Gedanke:

    Wenn wir im Sommer noch diesen oder jenen Vertrag abschliessen wollen; was meint ihr: ist Ludo da ein Grund zum FCZ zu kommen, oder eher einer um das sein zu lassen?



    a) Saisonziel 1 ist nun verfehlt
    b) Saisonziel 2 wol auch bald
    c) das macht unsere sportliche Leitung sicher handlungsfähiger (bzw. "Würde machen ...)
    d) welcher Schiri würde im Zwefelsfalle für uns pfeiffen, wenn er das ganze Spiel über lauthals kommentiert und oftmals zu unrecht kritisiert wird?
    e) was für Impulse, Zeichen erhält die Mannschaft dadurch von aussen?
    f) eine Leistungssteigerung war gestern erkennbar; zumindest vom Engagement her
    g) aber irgendwie mag ich die aufkommende Zuversichtsstimmung nicht mitzutragen; ich befürchte sehr, dass wir am Sonntag wieder eine andere Mannschaft/Stimmung auf dem Platz erleben werden
    h) würde mich aber gerne eines Besseren belehren lassen...

    Zitat von snowcat


    von einer organisation, welche - ausserhalb nhl/khl - mit am meisten geld in die hand nimmt, erwartet man halt schon etwas mehr als von duttweilers zsc. und wenn gewisse aktionen halt wirklich nur peinlich und nicht mal ansatzweise durchdacht sind hast du den schaden und brauchst für den spott nicht zu sorgen! und ein bisschen polemik gehört schon auch dazu. noch besser ist das ganze mit einer gesunden portion sarkasmus zu betrachten! :mrgreen:

    wenn man die lions brille abzieht und den club ganz nüchtern und objektiv betrachtet, sieht man halt schon viele dinge, welche ziemlich im argen liegen und sich überhaupt nicht mit dem finanziellen aufwand decken.

    ps. die verpflichtung von roe hingegen finde ich einen guten schachzug. was ich von ihm im finale gesehen habe, entspricht ziemlich dem was uns fehlt. center und playmaker. aber eben auch hier der wehrmutstropfen: natürlich haben wir auch diesen spieler nicht selber im ausland entdeckt...

    Mer fahred sit Jahre e so chli de Bayern München-Style. Nur nöd ganz so erfolgriich, aber sicher gliich sympathisch ...

    ;o)

    Zitat von Balz

    Ich glaube der Schusstrainer könnte Jami Matilainen heissen, dann gibt es auch Google Search Results.. Wäre aber etwas bitter für die Homepage...

    Würde zur aktuellen Leistungskultur passen ...

    Aus dem FCZ- Forum. Mag aber trotz sarkastischem und provokativem Naturell irgendwie nicht so richtig lachen.

    "Immer noch zwei Punkte Vorsprung auf Xamax; wie nach Runde 2 ..."

    Könnte mal jemand von den Journalisten den Fanpräsidenten und seinen Handlanger fragen, was "mit allen Konsequenzen" im Hinblick auf einen nicht unrealistischen, erneuten Abstieg bedeuten würe?

    a) Das Besitzerehepaar wird nochmals eine zweistellige Millonenzahl verlochen, um den Wiederaufstieg zu garantieren?

    b) Das Besitzerehepaar fährt die Finanzen runter und etabliert den FCZ gesichert in der Nat. B ?

    c) Not und Elend fusionieren und streben eine neue Aera in Zürich an?

    d) Ich weiss nicht, was sonst noch ...

    Sonntag 21. April 2019 21:05

    «De Karli hät si scho»
    Torhüter Karl Grob, 20 Jahre beim FC Zürich, starb 72-jährig. Ein Nachruf.

    Analyse von Fredy Wettstein

    Wir standen hinter dem Tor auf dem alten Heslibach, dem Sportplatz mitten im Dorf von Küsnacht am Zürichsee, wir staunten über seine Paraden und zitterten, wenn er, der Torhüter, zwischendurch auch dribbelte. Und nicht weit von uns zitterte eine Frau, doch neben ihr sagte einer nur: «Kei Angscht, Mamme, de Karli hät si scho.» Guschti Grob war es, der seine Frau Emma trösten musste.

    Karli, ihr Sohn, stand im Tor, 19 erst, der FCK war aufgestiegen und spielte in der 1. Liga. Karli war eigentlich Stürmer gewesen, schnell, linksfüssig und mit einem harten Schuss. Doch weil in einem Spiel alle verfügbaren Torhüter ausgefallen waren, musste er einspringen, der kleine Grob, nur 1.73 gross. Seine ersten Handschuhe waren jene eines Dorfpolizisten, weiss und wollig.

    «Mir händ en Goalie, mir händ en Goalie, mir händ de Karli Grob im Goal.»

    Mehr als 20 Jahre später sass Emma Grob, über 70 jetzt, manchmal im grossen Letzigrund auf der Tribüne, sie zitterte jetzt nicht mehr, denn sie wusste, «De Karli hät si scho», meistens wenigstens, sie hörte es auch, die Zuschauer im Stadion sangen bei jedem Spiel laut: «Mir händ en Goalie, mir händ en Goalie, mir händ de Karli Grob im Goal.» Er war immer noch der Karli, aber er war längst eine Legende, eine Ikone, der alte Mann und das Tor, über 40 und inzwischen 20 Jahre beim FC Zürich, weiterhin unverzichtbar.

    «Ich bi halt doch langsam en alte Cheib», sagte er zwar selber, doch aufhören wollte auch er nicht, zu viel Spass hatte er und zu gut war er immer noch. Sein Gang war zwar schleppend, vieles tat weh, die Knochen, das linke Knie, «in dem sie», wie er sagte, «alles herausgeschnitten haben, was drin war».

    Schon wenige Monate nach seinen ersten Spielen mit Küsnacht war damals Edi Naegeli, der stumpenrauchende Präsident des FC Zürich, nach Hause zur Familie Grob gekommen, er wollte diesen Karli, dieses riesige Talent, unbedingt und überwies dem FC Küsnacht 20'000 Franken. Und dann, im Herbst 1967, ging alles sehr schnell: in einem Europacupspiel gegen den FC Barcelona wurde er zur Halbzeit eingewechselt – und fortan hiess der Torhüter beim FC Zürich Karl Grob.

    Sieben Mal für die Schweiz – nur sieben Mal

    Er wurde fünfmal Meister, viermal Cupsieger, stand einmal, gegen Liverpool, im Halbfinal des Europacups der Meisterclubs, 20 Trainer hatte er beim FC Zürich erlebt. «Einige Torhüter waren verseucht wegen mir», sagte er, weil sie beim FC Zürich hinter ihm stets die Nummer 2 blieben. Sieben Mal spielte Grob in der Nationalmannschaft, nur sieben Mal sagten viele, er hätte weit mehr spielen sollen, aber die Schweiz hatte schon zu seiner Zeit viele starke Torhüter, Prosperi, Kunz, Burgener, Berbig oder Engel.

    Ein Torhüter, der nur 1.73 gross ist, wäre heute undenkbar auf diesem Niveau. Aber er war im Tor wie eine Katze, mit enormer Sprungkraft, grossartigen Reflexen mit Händen und Füssen, und manchmal, vor allem zu Beginn seiner Karriere, später wurde er vorsichtiger, bot er auch gewagte Einlagen, narrte als letzter Mann einen gegnerischen Stürmer mit einem frechen Dribbling. Er, sonst ein eher ruhiger und besonnener und vor allem gemütlicher Typ, war als Torhüter sehr laut, schrie seine Mitspieler an, konnte auch zornig werden, er spielte nicht nur, sondern lebte mit.

    Bekam er ein Tor, dann machte er meist fluchend eine abschätzige Handbewegung, er empfand es als Beleidigung, dass man ihn bezwungen hatte, seine Verteidiger, die vielleicht falsch gestanden und ihn im Stich gelassen hatten, mussten vieles anhören, und dann holte er den Ball wütend aus dem Netz und schlug ihn weit fort, irgendwohin.

    Am 12. Juni 1987 stand er zum letzten Mal für den FCZ im Tor, mit 41, zum 515. Mal in einem Meisterschaftsspiel, mit Mitspielern, die noch nicht geboren waren, als er zum ersten Mal für Zürich gespielt hatte. Es war ein Derby, der FCZ verlor auf dem alten Hardturm gegen GC 1:5. Das erste Tor hatte Ciriaco Sforza geschossen, Jahrgang 1970, gegen den Grosspapi, wie die Zuschauer manchmal riefen, im Tor, Grob, Jahrgang 1946. Es war ein Freitag, am nächsten Tag spielte er bereits wieder, beim Küsnachter Grümpelturnier, als Stürmer natürlich, «20 Jahre im Kasten genügen», sagte er, ins Tor bringe man ihn nicht mehr.

    Er wurde schon wenige Monate später rückfällig. Mit 42 stand er nachher nochmals im Tor, beim FC Biel in der Nationalliga B, später spielte er noch Firmenfussball und wurde beim Ballspielclub Trainer in der 3. Liga. Dem Fussball verdanke er alles, sagte er, durch ihn sei er ein anderer Mensch geworden. Er war gelernter Maurer, übte diesen Beruf auch noch aus, als ihn der FC Zürich verpflichtete, für 600 Franken plus 150 Franken Prämie pro Punkt im Monat.

    Karl Grob starb am vergangenen Samstag nach einem Herzversagen auf der Intensivstation des Triemlispitals. Er wurde 72 Jahre alt.

    Zitat von Iceman

    Es hat zwar keinen Sinn, aber trotzdem:

    Genoni wurde nicht "gefühlte 30 Sekunden vorher behindert", sondern Everberg stand so im Torraum, dass sich Genoni nicht in die Ecke verschieben konnte, wo der Schuss von der blauen Linie drohte, bzw. auf dem Weg dorthin zwangsläufig mit ihm kollidieren musste. Natürlich hat Genoni diese Kollision in Kauf genommen. Hätte er nichts gemacht, so hätte es in der Tat keine Rolle gespielt, ob ihm einer im Weg gestanden wäre oder nicht. Und dann hätte auch niemand von Behinderung reden können. PS: Es bleibt trotzdem ein umstrittener Entscheid, auch wenn man den Sachverhalt nicht verdreht. Es hat in diesem Zusammenhang aber schon in die eine oder andere Richtung wesentlich strittigere Szenen gegeben (...und damit meine ich nicht diejenige von 2012...).

    Kollission; ein grosses Wort für eine evtl, Millimeter-Berührung. Und den Stock hat Genoni schon vorher - aus Eigenantrieb - weggeworfen ...

    Finde auch, wenn das der Massstab wird, können wir gleich zum Basketball.


    Hier werden dauernd "hungrige" Spieler gefordert die noch nie Meister waren aber heute kann man in der NZZ lesen das es Zug wohl an erfahrenen Spielern mangelt die wissen wie man Meister wird, wie die beim SCB......

    Zwischen schwarz und weiss gibt es übrigens noch ganz viele Farben ... :winke:

    Zitat von ZSColin

    Ok, aber 1. wäre es - aus meiner Sicht - der Hammer ihn beim Z als Coach zu sehen
    und 2. möchte er evtl. lieber coachen als SC sein......
    Wird trotzdem nicht geschehen, leider.

    Einen chranken Choleriker an unserer Bande? Nein; danke vielmals!!!

    Es ist nicht "zu simpel", es ist offensichtlich.

    Trotzdem hoffe ich, dass die Saison mit Magnin beendet werden kann und dann eine (hoffentlich) gut vorbereitete Ablöse stattfindet.