Beiträge von Mushu

    Nicht jeder Profi ist in seinem Fach spitze. Ändert aber nix an der Tatsache dass die SV ein grosser Caterer ist für CH Verhältnisse ..... :lehrer:

    Und es gibt kaum viele Alternativen, welche eine solche Stadionsgastronomie abdecken können; ist nicht in erster Linie ein Angebotsproblem; das können noch viele. Die Frage nach gesichertem Personal vor Ort ist herausfordernd ...

    Aktuell reitet der ZSC auf der Welle des Erfolgs, da ist klar, dass am Catering-Konzept und an den Preisen kaum nach unten geschraubt wird. Sollten aber die Leistungen auf dem Eis nicht andauern, kann es schnell kehren. Ich habe heute schon Mühe mit der teilweisen Arroganz, uns Fans vorzuschreiben, möglichst viele Spiele zu besuchen und gleichzeitig möglichst viel zu konsumieren. Der ZSC sich aber erlaubt, die Foodboxen nicht bis Ende Drittel offen zu halten, auch in den Playoffs. Wenn man reklamiert, kommt die lapidare Auskunft, dass es noch andere offene Foodboxen am anderen Ende der SLA gibt, als diese unterhalb dem Sektor I2. So behandelt man seine Kundschaft nicht. Aktuell ist der ZSC auf der Gewinnerseite, da die Nachfrage das Angebot übersteigt, aber das kann leicht kehren... Über die Qualität und Preise lässt sich tatsächlich streiten. Erstklassig ist der Ablauf, im Vergleich zu anderen Stadien in der CH.

    Apropos "Fans vorzuschreiben, möglichst viele Spiele zu besuchen". Da gab es doch den Wettbewerb mit Wunsch-Spieler-Treffen in der SLA.

    Hat da irgendwer eine Auflösung erlebt? Wurde irgend ein Gewinner kund getan? Habe ich verpasst (und meine Saisonkarte war alle Spiele dort) ...

    Danke, wenn mit "Fakt ist" oder "eine Tatsache" argumentiert ist, dann weiss man, dass nicht viel dahintersteckt. Glaubst Du echt, dass es immer so toll weitergehen wird mit der Stadionauslastung? Denkst du echt, dass es für den ZSC finanziell nicht wichtig ist, eine grosse Fanbase auf den SM zu haben, denkst Du echt, dass das alles keine Rolle spielt in der Zukunft. Und ja, wenn man erst dann damit beginnt, wenn es abwärts geht, dann ist es eben zu spät. Aber ja, heile Welt, es wird alles so bleiben und benötigt keine Anstrenungen.

    Ich denke, dass der Z in der Situation ist, in die der FCZ mit zu kleinem Stadion auch kommen könnte. Die Leidtragenden; entweder die Jungen; weil sie über Jahre kaum zu einer Saisonkarte kommen können, weil viel mehr eine Karte wollen, als frei werden (nicht nur Junge).

    Oder der andere Weg; der Markt macht den Preis; und das würde heissen ...

    Ist schön; wird sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Evtl. verliert man eine (oder zwei Gemerationen). Ich weiss aber auch keinen Ausweg (ausser grössere Stadien).

    Ja, nur sollte man mit den Sozialen Medien versuchen Reichweite zu haben, zu vergrössern, interessant zu sein für neue potentielle Zuschauer. Nicht für die alten Säcke die eh schon jedes Jahre ne SK kaufen (mich eingeschlossen). Es geht nicht primär um jene, die eh schon da sind.

    Neue potentielle Zuschauer? Was willst du denen anbieten? Stadionbesichtigungen; oder freie Einzelplätze im Gästesektor?

    Blick weis noch etwas mehr ...

    Cunti kehrt zu seinen Wurzeln zurück

    Dass er den EHC Biel verlassen wird, war schon länger klar. Doch ob Luca Cunti (35) seine Karriere fortsetzt oder zurücktritt, war lange offen. Doch der WM-Silberheld von 2013 hängt noch ein Jahr an und kehrt dabei zu seinen Wurzeln zurück. Der Stürmer wird nächste Saison für die GCK Lions in der Swiss League spielen, von wo aus er seine Karriere gestartet hat, die ihn unter anderem auch zu zwei Meistertiteln mit den ZSC Lions (2012 und 2014) geführt hat. Beim Farmteam der ZSC Lions soll er als Routinier eine Leaderfigur für die zahlreichen jungen Spieler im Team sein.

    Neu zu den Junglöwen stossen auch der schwedische Stürmer Villiam Haag (31, Valerenga Oslo), Junioren-Nationalspieler Noam Holzer (19, Fribourg/Arosa) sowie die Verteidiger Victor Oejdemark (27, Olten) und Marvin Rötheli (20, U20-SCB/Olten), der Sohn von Ex-Stürmerstar André Rötheli (54).

    Auch ich habe KI gefragt:
    "Sind Kurvensperrungen im Fussball nach Ausschreitungen , gemäss Kaskadenmodell, Kollektivstrafen oder gibt es einen Auslegungsrahmen, dass das eben nicht so ist?"

    Antwort:
    "Das ist eine spannende und auch juristisch heikle Frage. Kurvensperrungen im Rahmen des Kaskadenmodells können durchaus als Kollektivstrafen wahrgenommen werden – insbesondere, wenn sie ganze Fanblöcke treffen, obwohl nur ein kleiner Teil der Anhängerschaft an Ausschreitungen beteiligt war. Genau das ist einer der Hauptkritikpunkte der Swiss Football League (SFL) und der Klubs: Sie halten das Modell für einseitig und unverhältnismässig A B.

    Allerdings betonen die Behörden, dass das Kaskadenmodell nicht automatisch zu repressiven Massnahmen wie Kurvensperrungen führt. Es sieht eine gestufte Reaktion vor – zuerst Dialog und Prävention, erst bei wiederholten oder schweren Vorfällen folgen Sanktionen C. Das lässt durchaus einen Auslegungsspielraum zu, um individuelle Umstände zu berücksichtigen da nicht sofort pauschal bestraft wird.

    Kurz gesagt: Ja, Kurvensperrungen können als Kollektivstrafen wirken – aber das Modell versucht, durch gestufte Eskalation und Dialog genau das zu vermeiden. Ob das in der Praxis gelingt, ist eine andere Frage.

    Die Zürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart wollte Härte gegen Fangewalt zeigen. Doch nun kippt der Statthalter ihren umstrittenen Entscheid

    Mathis Kläntschi bezeichnet die Sperrung der FCZ-Fankurve als rechtswidrig. Er versetzt damit auch dem Kaskadenmodell der Schweizer Behörden einen Schlag.

    Fabian Baumgartner20.06.2025, 15.09 Uhr 4 min

    Karin Rykart reagierte mit Härte. Als es nach dem Heimspiel des FC Zürich gegen den FC Basel am 21. Januar 2024 zu Ausschreitungen gekommen war, verfügte die grüne Zürcher Sicherheitsvorsteherin eine Sperrung der Südkurve, der Fankurve des FCZ. Betroffen war das zehn Tage später stattfindende Heimspiel des Klubs gegen Lausanne-Sport.

    Die Massnahme war Teil des sogenannten Kaskadenmodells, mit dem die Behörden schweizweit härter gegen Fangewalt vorgehen wollten.

    Doch nun hat der Zürcher Statthalter Mathis Kläntschi einen Entscheid gefällt, der das Modell ins Wanken bringt. Er urteilte, die Sperrung der Südkurve im Stadion Letzigrund Ende Januar 2024 sei nicht verhältnismässig gewesen. Doch ganz fallenlassen will auch Kläntschi das Modell nicht.

    Der Statthalter musste sich mit dem Fall befassen, weil sich der FC Zürich gegen den Entscheid des Sicherheitsdepartements zur Wehr gesetzt hatte. Der Verein verlangte in einem Rekurs eine Neubeurteilung der Massnahme durch Kläntschi.

    Ausschreitungen bei Risikospiel als Auslöser

    Rykarts Massnahme war eine Reaktion auf Ereignisse am 21. Januar 2024. Nach dem Heimspiel hatten rund einhundert gewaltbereite FCZ-Ultras die Polizei angegriffen. Die Einsatzkräfte wurden dabei mit brennenden Fackeln, Rauchpetarden, Feuerwerk, Steinen und Flaschen beworfen. Zudem schoben die Gewalttäter Abfallcontainer auf die Fahrbahn, um die Strasse zu blockieren.

    Die Polizei reagierte mit Gummischrot und Wasserwerfern. Die Scharmützel dauerten auch dann noch an, als die Züge mit den Basler Gästefans den nahe gelegenen Bahnhof Altstetten längst verlassen hatten.

    Die Behörden sprachen danach von einem völlig sinnlosen Gewaltexzess. Die Attacken auf die Einsatzkräfte seien aufgrund ihrer Intensität als gravierend einzustufen, hielten sie in der Mitteilung fest. Sie reagierten deshalb mit dem Auslösen des Kaskadenmodells. Das Modell sieht abgestufte Massnahmen vor, um schweizweit einheitlich auf Ausschreitungen reagieren zu können. So sollen zum Beispiel Fankurven geschlossen werden, wenn es zuvor zu Fackelwürfen, Ausschreitungen und Verletzten gekommen ist.

    Doch die Schliessung der Südkurve war laut dem Statthalter nicht korrekt.

    In seiner 27-seitigen Verfügung vom 17. Juni hat Mathis Kläntschi den Rekurs des FC Zürich gutgeheissen. Er hält darin fest, die angeordnete Sperrung der Südkurve sei nicht verhältnismässig gewesen. Der Entscheid von Rykarts Sicherheitsdepartement sei rechtswidrig. Er auferlegt der Stadt deshalb auch die Verfahrenskosten.

    Im Zentrum von Kläntschis Entscheid steht der damalige Gast aus Lausanne. Das öffentliche Interesse an einer Sektorensperrung sei in diesem Fall nur gering gewesen, denn bei dieser Affiche sei es in der Vergangenheit nie zu Ausschreitungen zwischen den Fangruppierungen gekommen.

    Das zeigte sich auch beim Match selbst: Anhänger des Waadtländer Klubs kauften im Vorfeld sogar Tickets, damit FCZ-Fans beim Match mit ihnen im Gästesektor des Letzigrunds mitfiebern konnten. Rund 3000 Zürcher Fans befanden sich schliesslich im Gästesektor.

    Für Statthalter Kläntschi ist klar, dass die Interessen und Grundrechte der zahlreichen durch die Massnahme eingeschränkten, friedfertigen Matchbesucher mehr hätten berücksichtigt werden müssen. Es gehe zwar von jedem Fussballspiel ein gewisses Sicherheitsrisiko aus, doch das könne nicht als Rechtfertigung dafür dienen, für beliebige Spiele einschneidende Massnahmen anzuordnen.

    Kläntschi bilanziert deshalb: «Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die grundsätzlich zulässige Massnahme im vorliegenden Kontext wie eine Kollektivstrafe anmutet.»

    Ein Grundsatzentscheid gegen das Kaskadenmodell ist sein Entscheid jedoch nicht. Denn der Statthalter lässt durchblicken, dass seine Einschätzung bei einem Hochrisikospiel möglicherweise anders ausgefallen wäre.

    Ein solches gab es tatsächlich, und zwar nur gerade drei Tage nach den erwähnten Ausschreitungen beim Spiel gegen den FC Basel vom 21. Januar 2024. Doch ausgerechnet bei dem Derby gegen den Stadtrivalen GC, bei dem es immer wieder zu Gewalteskalationen kommt, verzichtete das Sicherheitsdepartement auf eine Sektorensperrung.

    Rykarts Departement argumentierte, für den FCZ wäre die Zeit zu knapp geworden, um die Auflage umzusetzen. Man habe sich deshalb entschieden, die Massnahme erst für das darauffolgende Spiel anzuordnen. Für Kläntschi ist diese Argumentation nicht nachvollziehbar, wie er in seiner Verfügung festhält.

    Stadt prüft einen Weiterzug

    Der Entscheid des Statthalters ist ein weiterer Schlag für die Befürworter des umstrittenen Kaskadenmodells. Dieses wurde ursprünglich zwar von der Swiss Football League und den Behörden gemeinsam propagiert. Inzwischen sind die Akteure aber hoffnungslos zerstritten, Fanorganisationen machen offen Stimmung gegen das Modell.

    Wie es nun in Zürich weitergeht, ist unklar. Der FC Zürich schreibt in einer Stellungnahme, man nehme den Entscheid des Statthalters mit Genugtuung zur Kenntnis. «Kollektivstrafen sind im Grundsatz rechtswidrig und abzulehnen.» Es brauche einen konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten. Diesen Weg werde man nun entschlossen weiterführen.

    Beim Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich heisst es auf Anfrage lediglich, man werde die Verfügung nun prüfen und dann entscheiden, ob man die Sache an die nächsthöhere Instanz weiterziehen werde.

    Macht Kläntschis Entscheid Schule, hätte das Folgen in der ganzen Schweiz. Denn auch in anderen Kantonen könnten Sektorensperrungen nachträglich als widerrechtlich beurteilt werden. In Basel etwa wurde die Muttenzer-Kurve bei einem Heimspiel gegen Yverdon gesperrt. Auch dieser Match fällt nicht in die Kategorie der Hochrisikospiele.

    Ebenso wie der FC Zürich hat auch der FC Basel Rekurs eingelegt. Wie der «Blick» schreibt, wollen die Basler Schadenersatz einfordern, sollte das Urteil zu ihren Gunsten ausfallen.

    Du lebst in einem Rechtsstaat!!

    Nur definierst nicht du (und auch nicht ich), was "rechtsstaatlich" ist. Da im Alltag immer wieder verschiedene "Rechte" in Konflikt kommen, gibt es Richter, die abwägen und beurteilen (und zwar nicht alleine; aber nicht selten, nicht eistimmig)

    da sind wir schon zu zweit! aber nicht weil ich mit beiden entscheidungen leben kann, sondern weil die entscheidung mit diesem erstinstanzlichen urteil bereits in meinen sinn gefallen ist! solange rechtsunsicherheit herrscht - und die herrscht solange bis eine seite aufgibt oder das bundesgericht entscheidet - werden keine kurvensperren (kollektivstrafen) mehr ausgesprochen werden, wenn zwei dutzend 15 jährige, 2 stunden nach einem spiel, knapp 3 kilometer vom stadion entfernt, mit ein paar polizisten räuber und poli spielen. und dieser zustand kann jahre dauern.

    mit dem aktuellen richterspruch bleiben nur folgende 2 mögliche szenarien:

    - die unwahrscheinliche, dass alle das urteil akzeptieren und es niemand weiterzieht und das kaskadenmodell somit per sofort geschichte ist

    - die wahrscheinliche, dass die verlierer das nächst höhere gericht bemühen werden. und glaub mir, canepa wird es mitmachen bis nach lausanne. er hat (jetzt mit diesem erstinstanzlichen urteil) auch alle zeit der welt! und genügend finanzielle ressourcen sind auch vorhanden. kostet nicht alle welt, jedenfalls nicht ausserhalb der finanziellen möglichkeiten der familie canepa oder des fcz.

    ich bin aber jetzt schon gespannt, mit was für einem lustigen ersatzmodell die politiker nun kommen werden um das kaskadenmodell abzulösen.

    Du hast schon alles gelesen; oder? Insbesondere die NZZ, die ausgiebig auf den Statthalter eingeht?

    Die Kurvensperre gegen Lausanne war aus seiner Sicht widerrechtlich. Er hat explizit gesagt, dass es kein Grundsatzentscheid ist, und dass die Einschätzung in anderem Kontext (Sperre bei Risikospielen) anders ausfallen kann.

    Auch Zürich kann weiterhin Kurvensperren verfügen (die anderen Städte sowieso). Du machst dir da wahrscheinlich etwas vor ...

    Interessanter Artikel in der NZZ:

    "Kläntschi bilanziert deshalb: «Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die grundsätzlich zulässige Massnahme im vorliegenden Kontext wie eine Kollektivstrafe anmutet.»

    Ein Grundsatzentscheid gegen das Kaskadenmodell ist sein Entscheid jedoch nicht. Denn der Statthalter lässt durchblicken, dass seine Einschätzung bei einem Hochrisikospiel möglicherweise anders ausgefallen wäre."

    Der Aufhänger:
    Gegen Lausanne gab es noch nie Probleme, daher war die Sperre nicht gerechtfertigt. Gegen GC oder Basel hätte der Entscheid auch anders ausfallen können.

    Der Statthalter von Zürich und der Stadtrat von Zürich hatten/haben schon mehrfach "das Heu nicht auf derselben Bühne" ...

    Da es sich um eine "nationale Angelegenheit" handelt, wird es sicherlich weitergezogen; was wichtig ist, den "Rechtsstaatlichkeit", lieber Roli, wird nicht auf Ebene Statthalter definiert.

    Bin gespannt, wie weit AC gehen wird, den die unterliegende Partei wird jeweils in die Tasche greifen müssen, was dem Staat sicherlich leichterfallen wird.

    Am Schluss werden wir bei diesem Thema die Definition von "Rechtsstaatlichkeit" haben, ob sie dann mit dem Empfinden von Roli deckungsgleich sein wird, wird sich zeigen. Ich würde auf jedenfall nicht viel Geld setzen, weder für die eine, noch für die andere Position.

    Zum Glück bin ich da aber sehr entspannt unterwegs, kann ich doch mit beiden Entscheidung sehr gut weiterleben ...

    Es scheint, als sei es das Schicksal eines FCZ-Fans, zu erleben, wie immer wieder ehemalige Spieler und Trainer zum FCB wechseln. Beschweren kann man sich nicht, wurden sie beim FCZ doch entlassen (Bei Magnin besser nachvollziehbar als damals bei Fischer, wie ich finde). 🐵🙈🙉

    Einmal mehr:

    Jede Trainerentlassung war voll, oder teilweise gerechtfertigt; auch die meisten nicht verlängerten Spielerverträge waren/sind nachvollziehbar.

    Das sich diese Leute - an neuen Orten - weiterentwickeln ist auch nicht überraschend (wäre ja traurig, wenn nicht); und es ist nicht unwahrscheinlich, dass das so in Zürich nicht erfolgt wäre.

    Danach einen auf "ach wie wart ihr dumm" machen, greift nicht!

    Artikel aus der Athletic/NYT – einige interessante Einblicke in die Philosophie und Kunst unseres neuen Trainers (aus dem FCZ-Forum)

    Mitchell van der Gaag, Erik ten Hags Assistent, der auf der Trainerbank beinahe gestorben wäre

    Dan Sheldon und Laurie Whitwel

    26. Oktober 2022
    „Sein Herz blieb stehen … er war tot.“

    Matt Jones, ehemaliger Torhüter bei Belenenses und heute Trainer in den USA, erinnert sich an den schrecklichen Moment, als Mitchell van der Gaag, Erik ten Hags Assistent bei Manchester United, im September 2013 auf der Trainerbank des Heimteams zusammenbrach.

    Jones und der Rest der portugiesischen Mannschaft wussten nicht, dass ihr Trainer nach früheren Herzkomplikationen einen Herzschrittmacher und einen implantierbaren Kardioverter-Defibrillator (ICD) trug – ein Gerät im Herzen, das Herzrhythmusstörungen erkennt und stoppt.

    Als Van der Gaag zusammenbrach, befürchteten seine Spieler natürlich das Schlimmste.

    „Er brach 30 Minuten nach Spielbeginn gegen Maritimo auf der Bank zusammen, und das Spiel wurde kurz unterbrochen“, fügt Jones hinzu. „Erst in der Halbzeitpause wurde uns klar, was passiert war, weil es so schnell und plötzlich passierte. Ein Defibrillator stand auf der Trainerbank und wurde eingesetzt, um ihn wiederzubeleben.

    Danach erfuhren wir, dass er in der Vergangenheit Herzprobleme gehabt hatte, und erkannten die Schwere der Lage.

    Es war für uns Spieler beängstigend. Zum Glück hatte er einen Herzschrittmacher, der genau das tat, was er sollte. Er hoffte, dass es nie passieren würde, aber er war sich bewusst, dass es passieren könnte.“

    Vor seinem gesundheitlichen Schock hatte Van der Gaag Belenenses in seiner ersten Saison als Trainer in die Primeira Liga – Portugals höchste Liga – geführt.

    Nach seinem Herzstillstand zog sich der Niederländer, der in den 1990er Jahren als Innenverteidiger für Motherwell spielte, vom Fußball zurück und konzentrierte sich auf seine Gesundheit. Dies war laut Jones auch der Rat, den ihm das medizinische Personal gab.

    „Er war derjenige, den alle im Team wegen seiner Leistungen für den Verein und die Mannschaft vergötterten. Er ist der wichtigste Trainer, den ich je hatte“, sagt Jones.

    „Das war ein so großes Ereignis für ihn, und seine Ärzte sagten ihm, er könne nicht mehr in den Fußball zurückkehren. Er war weiterhin stark engagiert. Erst am Ende der Saison zog er sich endgültig zurück und legte eine Pause vom Fußball ein, um zu entscheiden, was er tun wollte.

    „Es war ein beängstigender Moment für uns und seine Familie, aber Gott sei Dank hat sich alles von selbst gelöst.“

    Ein Jahrzehnt ist vergangen, seit Jones von Van der Gaag verpflichtet wurde, doch der nachhaltige Einfluss des Niederländers auf den Verein und die Karriere des Torhüters hat die Zeit überdauert.

    „Vom ersten Tag an waren seine Kommunikation und sein Auftreten eine seiner größten Stärken“, erklärt der 36-Jährige. „Er war ein Trainer, für den man gerne gespielt hätte, und er hat mich mit positiver Energie erfüllt. Er hat mir klargemacht, was er von mir auf meiner Position erwartete – und er war fantastisch.“

    „Er war so im Umgang mit der gesamten Gruppe, was den Umgang mit unterschiedlichen Charakteren und Persönlichkeiten angeht. Er gab vom ersten Tag an den Ton an, und wir sind dieser DNA und seiner Philosophie treu geblieben.“

    Wer für Van der Gaag gespielt hat oder ihn kennt, nennt oft seine Kommunikation als eine seiner größten Stärken.

    Der 51-Jährige spricht sechs Sprachen fließend – Niederländisch, Englisch, Portugiesisch, Deutsch, Französisch und Spanisch – und ist multikulturell. Er nutzt dies zu seinem Vorteil, um Spieler und Betreuer auf seine Seite zu ziehen.

    „Wenn ich mich mit ihm unterhalten wollte, hätte ich das auf Englisch oder Portugiesisch tun können“, fügt Jones hinzu. „Vor der Mannschaft sprach er immer Portugiesisch, und sein Portugiesisch war ausgezeichnet. Wir hatten Spieler aus verschiedenen Orten im Team, und er passte sich immer an.“

    Eine Quelle, die anonym bleiben wollte, um ihre Beziehung zum United-Coach zu schützen, beschrieb ihn als „Backpacker“ und erwähnte seine Liebe, verschiedene Kulturen kennenzulernen und in seine Umgebung einzutauchen.

    Van der Gaag wurde in Zutphen, einer niederländischen Stadt nahe der deutschen Grenze, geboren und verbrachte in seinen späteren Jahren über ein Jahrzehnt in Portugal. Diejenigen, die ihn kennen, sagen, dieser vielfältige Hintergrund sei der Schlüssel zu seinem Verständnis dafür, wie verschiedene Spieler mit unterschiedlichen Hintergründen leben, trainieren und spielen.

    „Er war in Portugal und liebte es“, sagte die Quelle. „Er war auf Madeira und liebte die Insel. Als wir nach Amsterdam fuhren, kam er mit seinem Rucksack herein, und alle fragten sich, wer er war. Drei Wochen später liebten sie ihn. Er hat ein Gespür für die Kultur eines Spielers.“

    Trotz seiner Vielsprachigkeit und seiner Begeisterung, neue Städte kennenzulernen, waren es seine Trainerfähigkeiten, die ihn von der portugiesischen Zweitligaliga – gefolgt von mehreren niederländischen Vereinen – zu Ten Hags Trainerkarriere bei Manchester United führten.

    Seine Karriere nach der aktiven Karriere begann 2008 bei Marítimo B.

    2012 wechselte er zu Belenenses. Nach zweijähriger Pause kehrte er 2015 zu Ermis, einem zypriotischen Verein, auf die Trainerbank zurück. Seine nächsten Trainerpositionen waren beim FC Eindhoven, Excelsior, NAC und Jong Ajax (der Reservemannschaft von Ajax).

    Bei Ajax wurde er vor der Saison 2021/22 zum Assistenten von Ten Hag befördert, nachdem ihn Marc Overmars, der frühere Fußballdirektor, als lohnenswerten Trainer erkannt hatte.

    „Er will die Messlatte jeden Tag höher legen“, erzählt Pascal Maas, Van der Gaags Assistent in Eindhoven, gegenüber The Athletic. „Die Messlatte liegt bei Spielern und Trainern und wird täglich höher. Er wollte, dass wir ehrgeizig sind und die Standards immer höher setzen.

    „Wenn wir ein hohes Niveau erreicht hatten, mussten wir es noch besser machen. Das ist seine Arbeitsweise.“

    Eine Konstante in Van der Gaags Trainingsmethoden ist es, seine Spieler zum Laufen zu bringen, aber normalerweise mit Ball.

    Das hat er in den letzten zehn Jahren konsequent verfolgt, und jede Mannschaft, die er trainiert hat, hat es bemerkt, insbesondere bei Manchester United.

    „Als Spieler – und ich hatte viele Trainer – muss man manchmal einen 40-Meter-Sprint machen und dann 30 Sekunden warten, bevor man weitersprintet“, sagte Ryan Koolwijk, sein ehemaliger Kapitän bei Excelsior, gegenüber The Athletic. „Mitchell ließ einen 40 Meter sprinten, und danach musste man schießen.

    „So haben wir nicht ans Laufen gedacht, sondern ans Schießen. Was mir an seinem Training gefiel, war, dass alles mit Ball passierte.“

    Es gab jedoch nicht immer einen Ball zum Schießen am Ende des Sprints.

    „Manchmal hat er immer Strafstöße provoziert, wenn wir verloren haben“, fügt Koolwijk hinzu. „Man dachte sich: ‚Ach, das will ich nicht machen!‘, aber es war immer richtig gut. Normalerweise war viel Laufarbeit dabei!“

    Abgesehen vom Sprinten fiel Koolwijk die Detailgenauigkeit auf, mit der van der Gaag spielte, insbesondere in Zwei-gegen-Drei-, Drei-gegen-Zwei-, Drei-gegen-Vier- und Vier-gegen-Drei-Situationen.

    Er wollte, dass seine Spieler in Defensiv- und Angriffssituationen schnelle – und richtige – Entscheidungen treffen.

    „Alles, was er uns beibrachte, folgte einem Plan“, erinnert sich Koolwijk. „Taktisch ist er ein sehr guter Trainer.“

    „Der Spielstil war sehr holländisch“, sagt Jones, als er gebeten wird, Van der Gaags Spielweise zu beschreiben. „Alles war ballbesitzbasiert und wurde über das Mittelfeld flach gespielt.

    „Es ging um Umschaltspiel und darum, wie schnell man nach vorne gehen kann, sobald man den Druck durchbrochen hat. Er wollte, dass wir offensiv spielen. Er ließ die Spieler spielen und ermöglichte flexible Positionswechsel.“

    „Die Mannschaften kamen mit unseren Bewegungen ohne Ball nicht klar, und sie kamen mit unserer Spielgeschwindigkeit nicht klar, sobald wir das Mittelfeld durchbrochen hatten. Es war nicht so, als hätte Pep (Guardiola) den Fußball neu erfunden, aber wir konnten es auf jedem Belag und in jedem Spiel so konstant umsetzen. Er zwang die Gegner dazu, sich ständig auf uns einzustellen.“

    Obwohl er anspruchsvoll war, sagten viele, die mit Van der Gaag gearbeitet hatten, dass er es nicht immer ernst meinte und es Momente gab, in denen er abschaltete und mit der Mannschaft scherzte.

    Koolwijk erinnerte sich an seine zweite Saisonvorbereitung bei Excelsior mit seinem damaligen Trainer, bei der die Mannschaft fünf Kilometer in höchstens 20 Minuten laufen musste. Wenn sie diese Zeit nicht schafften, mussten sie den Lauf wiederholen.

    Während des Laufens entdeckte Koolwijk Polizisten und bat sie, sie weiterzufahren, damit sie nicht noch einmal laufen mussten. Sie kamen der Bitte nach und halfen der Mannschaft.

    „Mitchell wusste gar nicht, dass wir das machen“, sagte Koolwijk lachend. Wir waren nach der Saison auf Ibiza, und er sagte uns, wir seien dumm, weil wir immer auf die Trainer hörten. Aber dann sagten wir ihm, er sei auch dumm, weil er nicht wusste, dass die Polizei uns während des Laufs weitergebracht hatte!

    „Er ist ein großartiger Mensch und weiß, wie es den Spielern geht. Er weiß, wann er wütend werden und wann er es ruhig angehen lassen muss. Sein Gespür dafür war immer gut.“

    Sein ehemaliger Kapitän bemerkte auch, dass Van der Gaag in seinen ersten Monaten beim niederländischen Verein nur ein paar Mal mit ihm sprach.

    Das verwirrte Koolwijk und er diskutierte mit seinen Teamkollegen, ob er etwas falsch gemacht hatte. Mit der Zeit konfrontierte er Van der Gaag, und – ein weiteres Zeichen für die kluge Führung und die geschickte Kommunikation des Niederländers – wurden seine Befürchtungen sofort zerstreut.

    „Wir hatten ein Treffen darüber, und er sagte: ‚Okay, ich habe 25 Spieler, und ich weiß, dass ihr euer Ding durchzieht, und darüber bin ich froh … Ich habe noch zehn andere Leute, mit denen ich täglich sprechen muss, also vertraue ich darauf, dass ihr euer Ding durchzieht.‘“

    Als Ten Hag im April verpflichtet wurde, war sich United unsicher, wen der ehemalige Ajax-Trainer in Sachen Trainerstab mitbringen wollte.

    Als Ten Hag in mehreren Gesprächen mit dem Verein sein Manifest weiter darlegte, wurde deutlich, dass er van der Gaag als neuen Trainer haben wollte.

    In den Niederlanden kursierten Gerüchte, dass Ajax ihm die Position des Cheftrainers anbieten wollte, um ihn zu halten. Es ist jedoch verständlich, dass eine solche Beförderung nicht zur Debatte stand.

    Nachdem Overmars und Edwin van der Sar beeindruckt hatten, war geplant, den Assistenztrainer als festen Bestandteil der Trainerbank des neuen Managers zu behalten.

    Als United Ten Hag jedoch ansprach und dieser Van der Gaag anschließend fragte, ob er zu ihm nach Old Trafford wechseln wolle, sagten Vertraute des ehemaligen Belenenses-Trainers, die Entscheidung sei ihm leichtgefallen.

    So gut ist das Verhältnis zwischen den beiden, dass Ten Hag weiß, dass sein Assistent jede Arbeitsstunde damit verbringen wird, den Kader zu entwickeln und Videomaterial zu sichten.

    Eine Quelle scherzte, Van der Gaag würde sich nur Filme von Uniteds Trainingseinheiten oder dem letzten Spiel des Vereins ansehen. Ten Hag hat außerdem volles Vertrauen in seinen Landsmann, da er weiß, dass dieser ihn nicht verdrängen und Trainer werden will.

    „Er war immer offen für die Mitarbeiter und zuverlässig“, erklärte Maas. „Er war der Leiter einer kleinen Gruppe, aber wir waren ein Team. Er war sehr professionell, aber auch ein Mensch.“

    „Sie können ihm vertrauen, dass er in Ihrem Geschäft arbeitet, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass er Bargeld annimmt“, witzelte die Quelle.

    Bei United gilt Van der Gaag als Bindeglied zwischen Ten Hag und dem erweiterten Trainerteam, einschließlich der Analysten. Er stellt sicher, dass das Wesentliche des Betriebs funktioniert, einschließlich der täglichen Einheiten, Trainingspläne und der Fitness der Spieler.

    Im Sommer arbeitete Van der Gaag mit Ten Hag zusammen, um einen vollständigen sechswöchigen Vorbereitungsplan zu erstellen, der am ersten Tag in Carrington vorgestellt wurde.

    Ten Hag ist maßgeblich an der Leitung der Einheiten beteiligt, die jedoch normalerweise von seinem niederländischen Assistentenkollegen und Steve McClaren durchgeführt werden, der Wissen und große Erfahrung im United- und englischen Fußball mitbringt. Zwischen Van der Gaag und McClaren gibt es keine Hierarchie, da beide vom Trainer als gleichwertig angesehen werden.

    Van der Gaags Familie – er ist verheiratet und hat zwei Söhne und zwei Töchter – ist in Lissabon geblieben, genau wie zu Beginn seiner Trainerlaufbahn in den Niederlanden.

    „In dem Jahr, als er in Eindhoven war, kehrte er, wann immer möglich, zu seiner Familie zurück“, sagte Maas. „Aber er war immer auf dem Trainingsgelände.“

    Jones, Koolwijk und Maas äußerten sich alle überrascht, dass Van der Gaag sich für die Assistenzposition entschied, anstatt Cheftrainer zu bleiben. Seine Kommunikationsfähigkeiten, seine Fähigkeit, ein Team zu inspirieren und gegnerische Trainer zu überlisten, bringen ihm höchste Wertschätzung ein.

    Van der Gaag hingegen lebt jeden Tag, wie er kommt. Seine Begegnung mit dem Tod lenkt den Blick auf das Wesentliche: Gesundheit steht an erster Stelle.

    Im Moment ist er zufrieden, im Hier und Jetzt zu sein und konzentriert sich voll und ganz auf die Entwicklung der United-Spieler und darauf, den Verein zusammen mit Ten Hag und McClaren dorthin zurückzuführen, wo er seiner Geschichte nach hingehört.

    Es ist unbestreitbar, dass ein Trainer von Van der Gaags Kaliber ehrgeizig ist, und die Arbeit für United wird ihm zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Die jüngsten Ergebnisse des Vereins zeigen jedoch, dass sich die Arbeit in Carrington auf dem Platz auszuzahlen beginnt, und darauf konzentriert er sich ganz.

    Wer weiss, wer weiss; klingt doch mach einer interessanten Person, der einiges mitbringt, was wir benötigen.

    Wäre schön, wir (ich) können unsere Meinung gegenüber der sportlichen Leitung (und das ist eben nicht nur der Sportchef; ok der Sportchef ist ja auch noch etwas Trainer. Ein Hauptübel bei uns; Präsi (und Sportchef (bisher)) grenzen sich in ihren Rollen nicht ab und mischen sich ein, wo sie nicht sollten) verbessern.

    Upps; lang geworden; veröffentliche den Bericht separat.

    die katarische investorengruppe qatar sports investments hat paris saint-germain 2011 übernommen. der ceo dieser gruppe, nasser al-khelaifi, hat von anfang an den gewinn der tschämpiänslig als prioritäres ziel genannt.

    keine ahnung wieviel sie investiert haben in all den jahren, aber die milliardengrenze dürften sie locker überschritten haben. ist aber für kataris auch in dieser höhe nur kleingeld! neben mbappé, neymar (für sagenhafte und heute noch weltrekord 222 millionen) und messi haben sie noch viele weitere topshots geholt. trotzdem mussten sie bis heute auf den ersehnten titel warten, 15 lange jahre!

    selten wurde der spruch aus den 1990-er jahren von otto rehagel „geld schiesst keine tore" so konsequent umgesetzt wie von psg, zumindest international und natürlich nicht gewollt. rehagel prägte diesen spruch übrigens als trainer von werder bremen und kaiserslautern, wo er trotz bescheidenen mitteln regelmässig den übermächtigen bayern paroli geboten hat. als bayern trainer war er dann sicher nicht unglücklich über die finanziellen möglichkeiten des clubs.

    dafür holte psg den titel in diesem finale aber sowas von souverän. inter hatte nicht den hauch einer chance! selbst das 5:0 war nicht zu hoch! geld schiesst also doch tore und gewinnt titel, zumindest irgendwann! :waltismoney:

    Wobei das PSG heute nicht die teuersten (Alt)Stars verpflichtet, sondern aus hochtalentierten (nicht billigen) Jungstars, Weltstars macht. Ist schon ein ganz anderes PSG, diese erfolgreiche Version ...

    Ui; da haben sich aber drei gefunden ... :floet:

    "Er gilt als grosser Kommunikator, der gerne den Ton angibt und von seinen Spielern erwartet, dass sie sich an seine Philosophie halten."

    das einzig konstante am fcz ist die inkonstante. durchaus möglich (wenn auch nicht wahrscheinlich), dass der fcz nächstes jahr meister wird. aber auch die barrage (zwar ebenso wenig wahrscheinlich) ist möglich. der neue, welcher unter mm‘s gnaden den trainer macht, hat man ja bereits. sie scheinen moniz also nicht im affekt entlassen zu haben…

    (weiterhin) holländische schule ist grundsätzlich nicht schlecht, schaun mer mal! seine fussballphilosophie:

    When I left United, I had time to put everything together and say, ‘This is how I want to play.’ It depends on the quality of your players, but I think every team is capable of pressing high up or counter-pressing. I want my teams to play on the front foot, to have possession, but quickly win it back after losing it. But as a coach, the most important thing is to look at your players, build around them, and tweak your principles in terms of how you want them to play.”

    Zuletzt bei ManUtd: Holländer wird Moniz-Nachfolger beim FCZ

    https://www.blick.ch/sport/fussball…gn=share-button

    Scheint die gesuchte Kernkompetenz mitzubringen; Assistent unter einem Star. Denke diseser Nr. 1-Assistent kann dann MM immer einflüstern, was einer wie ten Hag in dieser oder jener Situation in Betracht ziehen würde. MM sieht die kleine Chance evtl. etwas dazuzulernen können; obwohl das natürlich nicht notwendig wäre.

    (Natürlich hoffe ich, dass es ganz anders sein wird; würde aber lieber "glauben" oder noch besser "wissen" ...)

    Sehe den FCZ nicht in den Top 3. Ausser man macht noch ein paar richtig gute Transfers. Top 6 liegt sicher drin.

    Stand heute würde mich unter den ersten 6 mehr als überraschen. Wir sind wieder dort, wo wir die letzten 10-12 Jahre immer mal wieder waren; zwischen 5 und 8, mit vereinzelten Ausreissern nach oben, und ja; auch nach unten.

    Derzeit sehe ich die Ausreissertendenz klar nach unten.

    Aber mal sehen, wie das Kader dann aussieht.