die Konkurrenz hat sehr gut aufgerüstet und damit ist nicht nur der EVZ gemeint!
Für mich führt der Weg zum Titel wieder über Zug. Und einfacher wird es nicht!
die Konkurrenz hat sehr gut aufgerüstet und damit ist nicht nur der EVZ gemeint!
Für mich führt der Weg zum Titel wieder über Zug. Und einfacher wird es nicht!
Nur mit einer neuen Arena werden wir nicht Meister und das muss einfach das Ziel sein!
Ganz sicher nicht!
Es ist erst lausig, wenn er nicht mindestens einen gleichwertigen Spieler holt. Man darf gespannt sein.
Jep! Aber SL muss jetzt liefern.
Gleichzeitig wollen wir unseren Nachwuchstalenten wie Silvan Landolt, Nicolas Baechler, Marlon Graf, Joel Henry, Liekit Reichle und Livio Truog Chancen auf Einsätze ermöglichen.
Guter Witz!
Bevor uns Sven den neuen Stürmer präsentiert, wäre es doch noch angenehm, wenn im ZSCLIONS.CH das aktuelle Kader abgebildet wäre ... kann ja auch noch ohne Föteli sein .... zumindest ich habe die neuen noch nicht so im Griff ....
habe kurz beim EVZ, HCD und SCB nachgeschaut ... da wird dieser Service geboten
Lausig!
Wobei ich nicht glaube, dass wir einen Ausländer verpflichten werden können, der die gleichen Scorerwerte wie Malgin bei uns erreicht.
Ich auch nicht.
Komisches Problem.
Könnt ihr mal, wenn das Problem wieder auftritt, F12 drücken und bei der erscheinenden App auf den Reiter Konsole wechseln. Falls dort Fehler (rot hervorgehoben) auftreten, diese mir bitte senden.
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Wenn man einen Administrator zitiert funktionierts, bei den anderen nicht.
Geht auch bei anderen. Mal geht es, mal nicht! ![]()
Sehe gerade die Verträge von Kane und Toews laufen Ende der Saison 22/23 aus. Ich würde wechseln um nochmals motiviert zu sein.
Mit Frei, Wicky, Yakin, Magnin und Lustrinelli haben fünf frühere Nationalspieler innert Kürze einen Schweizer Profiklub übernommen. Für sie beginnt eine entscheidende Phase der Trainerkarriere.
Benjamin Steffen (NZZ)
Gaëtan Bally / Keystone
Alex Frei spricht von Wolfgang Amadeus Mozart, Mauro Lustrinelli von Nelson Mandela. Raphael Wicky erzählt, wie oft er zuletzt umgezogen sei. Ludovic Magnin redet von einer Narbe, Hakan Yakin sagt: «Typisch Alex.»
Sie waren wie Klassenkameraden. Das Leben führte sie zusammen, an die WM 2006. Alle spielten sie im Spiel gegen Togo, 2:0, vor 50 000 Schweizer Fans; und im Achtelfinal gegen die Ukraine, 0:3 im Penaltyschiessen.
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Plötzlich sind sie wieder gleich weit. Innert Kürze haben alle fünf einen Trainerjob im Schweizer Profifussball übernommen.
23. Mai: Frei wird in Basel als Trainer verkündet, Magnin in Lausanne. 2. Juni: Wicky zu YB. 4. Juni: Yakin wird Cheftrainer in Schaffhausen. 13. Juni: Lustrinelli übernimmt Thun.
Am Wochenende beginnt die Meisterschaft. Kündigt sich eine neue Trainer-Generation an, die Generation 2006?
Alex Frei versuchte eine Karriere lang zu beweisen, dass ihn der FC Basel verkannt hatte, als ihm der Teenager Frei nicht gut genug gewesen war. Frei strebte noch nach diesem Beweis, als alle längst verstanden, wie gut er war. Sogar dieser Tage, über neun Jahre nach dem Rücktritt, sagte er in einer Medienrunde noch: «Wenn ich einmal drei Spiele lang kein Tor schoss, war ich schon ein Rentner.»
Es gibt Narben, die verschwinden nie.
Als Trainer möchte er weniger verbissen wirken, aber er sagte schon 2020 im FC Wil, er wolle auch im neuen Job herausfinden, wo seine Grenze sei, das Maximum. Hakan Yakin sagt dazu: «Typisch Alex.»
Wohlwollen klingt durch, die beiden schätzen sich und wissen, wie anders der andere ist. Yakin sagt: «Ich bin ein anderer Typ. Alex ist halt mehr der Arbeiter. Ich war eher der Gefühlsfussballer, und so schätze ich mich auch als Trainer ein. Auch ich möchte erfolgreich sein. Ich setze mich aber nicht selber unter Druck mit der Frage, wo meine Grenzen sind.»
Eine entspanntere Karriereplanung ist kaum möglich.
Gaëtan Bally / Keystone
Tut vielleicht gut. Denn wie sagt Mauro Lustrinelli in Thun: «Es ist schwierig, die optimale Karriere zu planen. Es kommen Gelegenheiten – und es ist ‹up to you›, zu sagen, ob du es machen willst oder nicht.» Up to you – diese Wendung braucht Lustrinelli oft.
Aber Frei sieht es wie Yakin. Als er gefragt wird, wen er von diesen fünf WM-Spielern 2006 am ehesten als Trainer gesehen habe, sagt Frei: Wicky und Yakin hätten wie ein Trainer gedacht. Frei lobt Hakan Yakin dafür, wie es für die Yakin-Brüder Murat und Hakan reserviert scheint: Er hebt Yakins Gespür für das Spiel hervor. Frei sagt, er selber müsse «unglaublich gut» vorbereitet sein, so sei es schon in Schule und Lehre gewesen.
«Mir fiel wenig in den Schoss, ich betrieb viel Aufwand, um Sachen zu lernen und zu verstehen.» Dieser Anspruch an sich sei geblieben, «ich muss top vorbereitet sein. Ich habe ebenfalls ein gutes Gefühl für das Spiel, wie es verläuft – dank der Vorbereitung. Hakan aber muss sich nicht darauf vorbereiten, er spürt es in der Situation.»
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Frei hat schon oft gesagt, wie sehr er sich reflektiert habe in den letzten Jahren. Seine Energie, seine Wortkraft und Meinungsstärke sind ungebrochen, er hat ein gesundes Selbstvertrauen und sagt gern: «einverstanden?» Aber wie er über sich und Yakin redet, lässt erahnen, dass er weiss, wie er funktioniert; wie er funktionieren will und muss.
Er sagt: Bei ihm gebe es eine Trainer-Philosophie und eine Coaching-Philosophie – «Coaching-Philosophie ist alles, was Wertvermittlung ist, Anstand, Haltung, Respekt, Feedback-Gespräche». Und Trainer-Philosophie? «Alles, was sich auf dem Platz abspielt. Da sind wir sehr fordernd, bei den Übungen dulden wir kein Pardon.»
Frei sagt, der FCB werde sehr viel mit Schlagwörtern arbeiten in dieser Saison, «und das Hauptschlagwort ist Ernsthaftigkeit. Es ist ein Phänomen im Fussball: Tiger Woods geht aufs Putting-Green, nimmt sich gefühlt 1500 Bälle und schlägt zwei Stunden lang aus drei Metern ins Loch – wahrscheinlich der beste Golfer aller Zeiten, einverstanden? Roger Federer geht auf den Tennisplatz und haut zwei Stunden eine Vorhand – wahrscheinlich einer der grössten Sportler, die es je gab, einverstanden? Fussballer aber nehmen die Pass- und Technikübungen oft zu wenig ernst. Sie gehen mit der Haltung rein: Ich kann es ja. Nein, Mozart sass auch hin und übte immer und immer wieder. Voilà, ist einfach so.»
Alex Frei live. Er sitzt im St.-Jakob-Park, seine Gedanken gehen hier-, da- und dorthin, er redet über die verschiedenen Generationen und den Journalismus, und einmal sagt er: «Sobald wir im Klub Spieler zu verpflichten beginnen, obwohl sie nicht Fussball spielen können, sondern viele Follower haben, hänge ich meine Trainerlizenz dort drüben ins C5 – und das war’s für mich. Dann gehe ich nämlich heim.»
Frei stellt sich den Trainerstab aus unterschiedlichen Charakteren zusammen, aus eher animierenden und emotionalen Typen (er und der Assistent Davide Callà) und ausgleichenden Elementen (der Assistent Martin Andermatt und der Goalietrainer Gabriel Wüthrich).
Frei weiss, wie es funktionieren soll – bloss: ob es tut?
Es ist die Grundvoraussetzung: dass Trainer wissen, wie sie sein wollen; dass sie nicht nur mit dem Team arbeiten, sondern auch an sich. Gerardo Seoane steht wesentlich dafür. Seoane arbeitete so gezielt an seinem Idealbild des Trainers, wie es von keinem anderen derzeitigen Schweizer Trainer bekannt ist. Er hat einen persönlichen Coach und saugt alles auf, was ihm irgendwie hilft, ein besserer Trainer zu sein.
Aber Seoane, 43 Jahre alt, gehört zur selben Generation wie Frei, Yakin und Co. – nein, die Generation 2006 kündigt sich nicht an. Sie ist bereits in der Bundesliga, nach drei Meistertiteln mit YB trainiert Seoane seit einem Jahr Bayer Leverkusen.
Damit hebt sich Seoane von vielen ab: Er hat noch keinen Rückschlag erlitten in der Trainerkarriere.
Bloss, was ist ein Rückschlag, wenn es schwierig ist, die optimale Karriere zu planen?
Seit Raphael Wicky Anfang 2017 seine Frau kennenlernte, haben die beiden an sechs verschiedenen Adressen gewohnt, in Basel, in Los Angeles, an zwei Orten in Chicago, im Wallis – und mittlerweile: in Bern, im Länggasse-Quartier. Die «Berner Zeitung» fragte ihn kürzlich, ob er YB als seine letzte Chance erachte, weil er einst gesagt habe, dass ein Trainer zwei Patronen erhalte. Vor YB arbeitete er im FCB, bei der amerikanischen U-17-Auswahl und bei Chicago Fire.
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Heute sagt Wicky, «ja», er habe von diesen «zwei Patronen» gesprochen, «vielleicht war zwei etwas wenig – du bekommst ein paar Chancen». Aber vor allem sagt Wicky, er habe keine Lust, sich zu rechtfertigen dafür, was er in Basel gemacht habe – «ich glaube nicht, dass ich in Basel entlassen worden bin, weil wir ein taktisches oder ein fussballerisches Problem hatten». Viel mehr sagt er nicht dazu, weil weitum bekannt ist, dass er in einer schwierigen Zeit FCB-Trainer war: im ersten Jahr unter dem Präsidenten Bernhard Burgener, auf grosser Fallhöhe nach acht Meistertiteln in Serie.
Als Wicky den FCB übernahm, schien er fast prädestiniert als nächster Schweizer Bundesligatrainer. Ein, zwei Titel mit dem FCB – und weg sollte er sein, so dachten manche. So einfach. Im ersten halben Jahr führte er den FCB in den Champions-League-Achtelfinal, nach dem zweiten halben Jahr beendete er die Meisterschaft 15 Punkte hinter YB. Heute fragt er rhetorisch: «War ich in den ersten fünf Monaten ein anderer Trainer als in den letzten fünf Monaten?»
Im März 2019, ein gutes halbes Jahr nach dem Abschied aus Basel, sagte Wicky in der «NZZ am Sonntag»: «Das Business ist schön, aber auf einem gewissen Niveau ist der Druck brutal.»
Wicky hat keinen anderen Umgang gefunden mit den öffentlichen Erwartungen – aber er hat ihn auch nicht gesucht. «Es ist ja mein Leben, seit ich 16 bin, du wirst bewertet, und du musst damit umgehen, das ist einfach so.» Mit 16 spielte er in der ersten Mannschaft des FC Sion. Als er beim Joggen einmal im hinteren Teil mitlief, sagte Alain Geiger, 17 Jahre älter, zu ihm: «Ein junger Spieler ist nie zuhinterst, sondern zuvorderst.» Diese Worte seien ihm geblieben, sagte Wicky vor fünf Jahren.
Heute sagt er: «Letztlich geht es um Leidenschaft. Was willst du? Willst du den Druck? Die Emotionen? So schnell oben, so schnell unten? Ist es das Leben, das du dir vorstellst?» Es ist nicht das erste Mal, dass Wicky diese Frage bejaht. Er musste die Spielerkarriere früher als die anderen vier beenden, er bekam Schnupper-Angebote von Privatbanken – und entschied sich doch für das Business, das er seit 16 kennt.
Wicky merkt aber, dass er weiter ist als vor fünf Jahren, nicht anders, aber routinierter. «Der Trainerjob lebt von Erfahrungen. Ich bin jetzt in Situationen, in denen ich vor fünf Jahren schon war – oder die ich aus Chicago kenne. Sei es auf dem Platz oder in der Kabine.» Bei vielem gehe es um Führung, sagt Wicky, und in diesem Bereich habe er sich entwickelt – «wie leitet man einen Staff? Wie führt man eine Mannschaft?»
Im amerikanischen Verband habe er sehr viel gelernt, sagt Wicky, von Gregg Berhalter, dem US-Nationaltrainer. Es gehe um klare Rollenverteilungen, um Strukturen innerhalb des Staffs, um Klartext. Es unterstreicht, was immer öfter erkannt wird: Fussballer unterschätzen gern, was der Wechsel zum Trainer bedeutet. Der Staff umfasst mehr Leute als früher; wer vor einer Mannschaft mitsamt Betreuern steht, führt quasi ein KMU.
Auch Wicky tauscht sich regelmässig mit «drei, vier Personen aus», dabei gehe es um Kommunikation, Psychologie, Emotionssteuerung. Er sagt: «Die Frage ist: Was gebe ich täglich rein? Wie bin ich jeden Tag die beste Version von mir selber?»
Mauro Lustrinelli formuliert es in einem Mix aus Frei und Wicky. Er habe auf höchstem Niveau gespielt, Champions League, Nationalteam, «als Trainer möchte ich mindestens so etwas auch erleben». Und anderthalb Minuten später sagt er: «Aber heute denke ich nicht so weit. Ich frage mich, wie ich es schaffe, morgen mein Bestes auf den Platz zu bringen.»
Heute ist ein Donnerstag Ende Juni, Gedanken ans Maximum scheinen verwegen, Lustrinelli trainiert den Challenge-League-Klub Thun.
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Lustrinelli sagt: «Als Spieler weisst du nie, was es heisst, Trainer zu werden. Du siehst den Trainer immer nur eine Stunde auf dem Platz.» Als Trainer sei es schwierig abzuschalten, «du überlegst immer etwas; aber als Spieler machst du wirklich wenig», das Wörtchen «wenig» betont er und lacht dazu. Es gebe bestimmt auch Trainer, die manchmal nur ein, zwei Stunden arbeiten würden, «up to you». Im bisherigen Job als U-21-Nationalcoach sei er jährlich nur 40 Tage mit der Mannschaft zusammen gewesen, «ich hätte 300 Tage im Jahr in den Ferien sein können, ich hätte schon eine Mannschaft auf den Platz gebracht, aber darum geht es nicht».
Lustrinelli ist der Älteste des Quintetts, 46 Jahre alt. Schon als Spieler war er ein Spätstarter, mit 29 im Nationalteam. Aber Lustrinelli hatte Wirtschaft und Mathematik studiert, «ich hatte eine seltsame Karriere», sagt er, «aber wer hätte gesagt, ich würde diesen Weg machen, als ich 18 war?»
Er hat bis heute etwas Unkonventionelles; auf die Frage, ob er Rückschläge erlitt, sagt er schlicht: «Ich zitiere Nelson Mandela: Entweder gewinne ich, oder ich lerne.» Lustrinelli sagt, er habe schon als Spieler mit einer Vertrauensperson an seiner Persönlichkeitsentwicklung gearbeitet, heute habe er zwei solche Ansprechpersonen, in Lugano und in Zürich. Zudem befasst er sich mit neurolinguistischem Programmieren (NLP), mit Kommunikationstechniken, die die Psyche des Menschen beeinflussen sollen, «das nutze ich in meinen Gesprächen».
Das Gespräch mit Lustrinelli findet im Thuner Stadion statt, über ihm hängt ein Thuner Trikot mit der Nummer 20, darunter steht «Lustrigol».
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Alle kommen in bekannte Gefilde. Lustrinelli erlebte seine grössten Zeiten als Thuner Torjäger, Frei gewann nach seiner Beweisführung mit dem FCB noch vier Meistertitel und hat mit David Degen einen Präsidenten, der auch an der WM 2006 teilnahm. Wicky trifft bei YB mit dem Sportverantwortlichen Christoph Spycher auf einen weiteren 2006-Kameraden.
Kleine Fussballschweiz. Freis FCB-Assistent Martin Andermatt trainierte zuletzt Schaffhausen, Hakan Yakin an seiner Seite. Nun rückte Yakin zum Chef auf, obwohl ihm die Uefa-Pro-Lizenz noch fehlt.
Schaffhausen ist für ihn auch fast Heimat, hier haben die Yakins Einfluss, hier arbeitete Yakin zweimal mit dem Bruder zusammen: 2017, bevor sie zu GC gingen, danach wieder von 2019 bis 2021, bevor Murat das Nationalteam übernahm.
Er habe schnell gemerkt, dass er «nicht im zweiten Glied, sondern Cheftrainer» sein wolle, sagt Yakin am Telefon. Er meldet sich eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Termin, und es scheint fast, er distanziere sich vom Image des Freigeists, dem alles leichtfiel – und der es auch so nahm. Auf die Frage, ob er auch Mentoren oder Coachs habe, sagt Yakin: «Ich hatte und habe ja den besten Förderer, ich brauche nicht noch eine weitere Meinung.» Er braucht nicht zu sagen, wer es ist, weil jeder weiss, dass es sich um Murat handelt. «Wir haben regelmässig Kontakt, und wenn ich bei irgendetwas Unterstützung brauche, rufe ich ihn sicher an.»
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Hakan Yakin sagt, er gehe einen anderen Weg als die anderen vier, die allesamt lange im Nachwuchs gearbeitet hätten; bei ihm beschränkt sich die Erfahrung im Umgang mit Junioren von Profiklubs auf ein Jahr in St. Gallen. Danach erlebte er 128 Spiele an Murats Seite. Er hat sich noch kein Bild gemacht, wie er als Trainer sein will, «ich will nicht Murat kopieren, ich arbeite mich hinein und habe meinen eigenen Stil», sagt Yakin. «Es ist auch nicht mein Ziel, dass ich zuoberst sein muss. Der Fussball ist schon lange mein Leben», und jetzt führt er dieses Leben einfach als Trainer weiter.
Es ist ein interessantes Projekt: wohin ein Weg führt ohne bewusstes externes Coaching – indem ein Yakin einfach Yakin bleibt und sich auf einen zweiten Yakin stützt.
Und das Projekt Magnin? Auf den ersten Blick sind es Rückschritte, vom Trainerjob im FC Zürich über den Ligaerhalt mit Altach in Österreichs höchster Liga – und nun Lausanne, Challenge League. Aber diese Haltung gehört dazu, wenn Karriereplanung kaum möglich ist: dass jeder Schritt als etwas Besonderes verkauft wird. Als ihn der Klub vorstellte, sagte der Vaudois Magnin im Communiqué, es sei «der Klub meines Herzens». Und weiter: «Ich habe immer davon geträumt, hier zu spielen, aber ich habe es nicht geschafft. Es ist eine Narbe für mich.»
Gaëtan Bally / Keystone
Magnin ist der einzige dieser fünf Trainer, der schon einen Titel gewann, 2018 den Cup mit dem FCZ. Magnin ist auch der einzige, der für diesen Artikel nicht zur Verfügung stand; seit der Zeit im FCZ und einem Text, den er als beleidigend empfand, redet er nicht mit der NZZ. Alle tragen ihren Rucksack und ihre Narben, die sie vergessen oder nicht.
Von den Schweizer WM-Teilnehmern 1994 arbeiteten später sechs als Trainer von Schweizer Profiklubs; aber Georges Bregy, Andy Egli, Sébastien Fournier und Martin Rueda sind längst weit weg von der höchsten Liga, länger als bis 50 waren sie nicht in der Super League.
Frei, Wicky, Yakin, Magnin und Lustrinelli sind alle zwischen 43 und 46. Es scheint, mit der Meisterschaft beginne für sie auch eine entscheidende Phase der Karriere. Oder wie viele Chancen erhält ein Trainer? Ja, der Job lebt von Erfahrungen. Und von Erfolgen.
Der einzige 1994er-WM-Teilnehmer, der noch ein Super-League-Team betreut, ist Alain Geiger. Dieser Geiger, der einst zu Wicky sagte: «Ein junger Spieler ist nie zuhinterst, sondern zuvorderst.» Ein Trainer ebenso, nur viel schneller, viel intensiver, einverstanden?
Zitieren geht wieder mal nicht.....ich denke es ist noch nicht aller Tage Abend, für Malgin muss Ersatz ran! Ansonsten bin ich schwer enttäuscht. Und bitte diesmal nicht wieder das Sprüchlein von Quali 1-4 und Halbfinale aufsagen! Lächerlich! Damit wird auch absolut niemand zufrieden sein!
Kleiner Überblick über die Free Agency:
Chicago, Nr. 27 der letzten Saison, möchte noch tiefer fallen. Würde mich anscheissen wenn ich Kane oder Toews heissen würde, 82 Spiele absolvieren in denen vor allem verloren wird, plus wegen deren Alter keine Aussicht nochmals erfolgreich zu sein.
Gröl! Jetzt funzt es bei mir auch nicht mehr! Windows 10, Google Chrome.
Geht wieder...... ![]()
Lugano wurde vor 16 Jahren das letzte Mal Meister, aber mit denen sollten wir uns wirklich nicht vergleichen!
Kubi sieht den FCZ auch auf Platz 4, wie alle hier:
Lions : Ein (1!) Titel in acht (8!) Jahren reicht bei dem Aufwand hinten und vorne nicht!
Gröl! Jetzt funzt es bei mir auch nicht mehr! Windows 10, Google Chrome. ![]()
Für Malgin wird es extrem schwierig in Toronto. Gut möglich das er an Weihnachten entweder an einen anderen NHL Club abgegeben wird oder zurück zum ZSC kommt.
Man hat es schon letzte Saison in der CH gesehen und auch in der NHL: Mit der Defensive gewinnt man gar nichts mehr! Es gewinnt der mit der besseren Offensive! Von da her ist Malgin ein massiver Verlust.