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Um halb zwei Uhr morgens bestätigt sich Fischers düstere Vorahnung
1:5 gegen Kanada, drei Verletzte und das Olympia-Ende für Kevin Fiala. 20 Jahre nach dem «Wunder von Turin» folgt für die Schweizer der Alptraum von Mailand.
Swiss Olympic gab bekannt, dass er mit einer Unterschenkelverletzung für den Rest der Olympischen Spiele ausfällt.
Vor Fiala waren im Startdrittel schon Malgin (Schulter) und Glauser (Verdacht auf Gehirnerschütterung) ausgefallen. Die Szene, die zur Verletzung Glausers führte, demonstrierte die Entschlossenheit der Kanadier. Superstar McDavid wuchtete Glauser hinter dem Schweizer Tor um, dieser fiel auf den Kopf.
Die Kanadier setzten die Schweizer nicht nur mit ihrem horrenden Tempo unter Druck, sondern auch mit ihrer Härte.
«Auch ihre Topstars haben sehr körperbetont gespielt. Das sieht man sonst nicht so oft», sagte Siegenthaler. «Ich hätte mir gewünscht, dass wir physisch etwas mehr entgegengehalten hätten. Wir haben ja auch ein paar grosse Jungs.»
Die direkte Qualifikation für den Viertelfinal als bester Gruppenzweiter dürfte angesichts des ausgeglichenen Torverhältnisses nicht mehr realistisch sein. Aber je mehr Punkte die Schweizer sammeln, desto tiefer klassiert ist ihr Gegner im Achtelfnal vom Dienstag.
«Es ist wichtig, dass wir nun als Mannschaft zusammenbleiben», sagte Fischer. «Wir müssen diesen Schlag wegstecken. Es ist für uns alle emotional nicht einfach. Aber so ist das Leben. Wir werden wieder aufstehen und nach Lösungen suchen.»