Vielleicht sollten sie mal in den Letzigrund schauen…
Ja. Die haben den Trainer gewechselt!
Vielleicht sollten sie mal in den Letzigrund schauen…
Ja. Die haben den Trainer gewechselt!
da warens nur noch 2 titelkandidaten!
Selbst wenn sie 2x gegen YB verlieren würden wären es noch 4 Punkte Vorsprung.....
Hab im Kalender beim 22. Mai mal "Helvetiaplatz" eingetragen..... ![]()
Die guten Ansätze sind nach der Olympiapause wie weggewischt. Die 1:3-Blamage in Ajoie könnte heilsam sein, wenn sie die Dringlichkeit der Situation vermittelt.

MEINUNG
Simon Graf (TA)

ZSC Lions, quo vadis? Enttäuschte Gesichter nach der Blamage im Pruntrut.
Foto: Anthony Anex (Keystone)
Was kann Coach Rikard Grönborg noch sagen, was seine Spieler nicht schon von ihm gehört haben? Man dachte eigentlich, sie hätten es endlich begriffen. Vor der Olympiapause arbeiteten sie sich kontinuierlich nach vorne, gewannen sie 11 von 13 Spielen. Selten mit brillantem Spiel, aber mit gutem Teamwork, einer soliden Defensive und Geduld. So, wie man im Eishockey meistens gewinnt. Denn dass allein die individuelle Klasse den Unterschied macht, ist selten. Eishockey ist ein Teamsport.
Und nun das! Nach Peking sind die Zürcher wieder ins alte Fahrwasser geraten. Das 2:5 gegen den EV Zug war eine Lektion. Beim 4:3 gegen den HC Davos retteten sie das Powerplay und etwas Glück. Das 1:3 am Samstag auswärts gegen Ajoie war nun der Tiefpunkt – hoffentlich. Und es war bezeichnend, dass sich die Zürcher gegen einen aufopfernd kämpfenden Gegner mit Undisziplinertheiten in die Niederlage stürzten. Alle drei Gegentore fielen während Strafen gegen sie, und zwar teils wegen Strafen, über die man nur den Kopf schütteln konnte.
Was ist los mit dieser Mannschaft? Derweil der EV Zug mit dem Selbstverständnis eines Meisters auftritt und über seine Gegner hinwegfegt, schaffen es die individuell ähnlich gut besetzten Zürcher immer wieder, sich ein Bein zu stellen. Durch ihre dritte Niederlage in den letzten vier Spielen rutschten sie nun wieder hinter Biel auf Rang 5 ab. Und auch wenn sie die direkte Playoff-Qualifikation kaum mehr verpassen dürften, so wird es doch langsam kritisch. Denn in nicht einmal vier Wochen beginnt das Playoff.
Bis dann gilt es, wieder zu einer gewissen Stabilität zurückzufinden. Denn einfach so den Schalter umlegen, wenn es losgeht, das klappt nur selten. Zumal man bei dieser Mannschaft das Gefühl hat, hier sei eine Ansammlung von Einzelkämpfern unterwegs. Wenn es für sie läuft, spielen sie manchmal brillant auf. Wenn nicht, liegen bald einmal die Nerven blank. Und dann verstricken sich die Zürcher zusehends in Einzel- oder sogar Racheaktionen. Beides ist nicht zielführend.
Zitat«Entweder gesunden wir, jetzt, als Team, oder wir sterben als Individualisten.»
Al Pacino in «Any Given Sunday»
Es ist davon auszugehen, dass Rikard Grönborg seine Spieler nach der Blamage in Ajoie wieder einmal auf diese Dinge hinweisen wird. Aber vielleicht hätte es eine grössere Wirkung, wenn er für einmal eine andere Stimme reden lassen würde: jene von Schauspieler Al Pacino. Dieser hielt als Coach Tony D’Amato im brillanten Footballfilm «Any Given Sunday» die wohl beste Motivationsrede der Hollywoodgeschichte. Er schliesst mit den Worten: «Entweder gesunden wir, jetzt, als Team, oder wir sterben als Individualisten.»
Sterben wird niemand, es ist nur Sport. Doch wenn die ZSC-Cracks in diesem Winter noch etwas erreichen möchten, müssen sie sich endlich bewusst werden, dass sie das nur als Team schaffen werden. Mit meist unspektakulärer, beharrlicher Arbeit, mit Demut für die einfachen Dinge, Hand in Hand. Das ist für eine solch talentierte Mannschaft vielleicht schwer zu akzeptieren. Aber es geht nicht anders.
American Football und Eishockey sind komplett verschiedene Sportarten, aber was sie eint: Man gewinnt nur zusammen. Und nur mit Aufopferung. Oder, wie es Al Pacino als Footballcoach vorgab: «In diesem Team kämpfen wir um jeden Zentimeter. In diesem Team reissen wir uns in Stücke für jeden Zentimeter. Wir kratzen mit unseren Fingernägeln um diese Zentimeter, denn wir wissen, wenn wir all diese Zentimeter zusammenzählen, wird das den verdammten Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen!»
Die ZSC Lions stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Wollen sie als Individualisten untergehen? Oder finden sie doch noch zusammen? Vielleicht hilft die Blamage in Ajoie, ihnen das vor Augen zu führen.
Und zu Malgin … dass war eine kurze harmlose Schlägerei …
Und es war richtig zu zeigen dass wir uns diesen Scheiss nicht mehr gefallen lassen … und hätte erwartet dass sich ein anderer Spieler um diesen Davoser kümmert….
In der NHL wirst du schon verprügelt wenn du den Topskorer nur schon hart (aber fair) checkst! Und zwar innert Sekunden! Malgin wusste das er nicht gerächt wird und musste es (leider!) selber in die Hand nehmen! Gem. Tagi haben seine "Kollegen" sogar noch die Hände verworfen weil sie darum nicht Powerplay spielen konnten. Ist ja nicht das erste Mal das man nicht reagiert wenn ein Mitspieler unfair angegangen wird! Schwach!
ZSC Lions ohne Krüger (verletzt), Sigrist (krank), Andrighetto, Hollenstein (gesperrt), Flüeler (überzählig), Capaul, Meier, Küng, Suter (GCK Lions), Morant (Saisonende).
Wieder mit Kovar im Tor.
Find ich sehr interessant:
Erinnert an den Film "Moneyball" und das System "Sabermetrics" im Baseball:
Schwierig vorstellbar, dass wir in den Playoffs gegen Zug eine Chance hätten. Für mich Meisterfavorit Nr 1.
Zug mit Genoni für mich vor Fribourg mit Berra, die zwei müssten eigentlich den Final bestreiten.
Würde heissen wir scheitern spätestens im Halbfinal. Man wird sehen....
Habe das Spiel nicht gesehen, hier ist Hochsaison, werde den ZSC kaum mehr spielen sehen bevor ich im April zurück komme.
Der Mann von der NZZ meinte das sei das schwächste Spiel von Kovar gewesen - kann das nicht beurteilen aber er sieht bei div. Toren nicht gut aus.
Spannend wird sein, welcher Torhüter heute spielt nach dieser langen Pause. Ich denke da werden wir heute effektiv sehen, auf wen RG setzen wird.
Kovar!
ZSC Lions ohne Krüger (verletzt), Sigrist (krank), Andrighetto (gesperrt), Flüeler (überzählig), Capaul, Meier, Aeschlimann, Küng, Suter (GCK Lions), Morant (Saisonende).
Stell dir mal vor, wie alt en Fred ime FCZ-Fan Forum wär .........
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Es git eine da bi ois.....er isch 13 Jahr alt...... ![]()
Für den FCZ kein Vorteil. Neue Besen und so....Spieler wollen beweisen das es nicht an ihnen lag, etc. pp.
Auch wenn es nur ein Strohfeuer ist: Könnte ein blöder Zeitpunkt für den FCZ sein.
Ob es heute in Basel den Rahmen sprengt?
In Basel haben sie sich gesagt besser spät als nie! ![]()
Da verliert man zwei Punkte (bzw. man gewinnt einen!) und was mach YB? Verliert auch zwei!
So MUSS man ja Meister werden!
Noch 2x gegen Basel und 2x gegen YB - wenn man die Spiele nicht alle verliert ist schon viel gewonnen!
Oder man macht im Fussball auch jedes Jahr eine WM und schaut, dass alle zwei Jahre im Mai oder im Oktober noch eine EM dazwischen passt, irgendwie. Dann wär's auch angepasst
Das versuchen die Tublen ja quasi!
Macht für mich sowieso keinen Sinn, in den Jahren mit Olympischen Spielen (mit oder ohne NHL-Beteiligung) auch noch eine WM durchzuführen.
Ist mir natürlich klar, geht schlussendlich um Sponsoring- und TV-Einnahmen, sportlich gesehen aber höchst fragwürdig.
Die WM ist die Milchkuh des IIHF. Wie Du sagst in einem Olympia Jahr mehr als nur fraglich. Finde auch den Modus "jedes Jahr" fraglich, man könnte 2 Jahre nach einer Olympiade eine WM einstreuen, würde völlig genügen! Wie im Fussball EM / WM. Oder Dein Ski Vergleich.
Diejenigen die dabei waren wird das nicht stören.
Aber es braucht ein Kräftemessen mit sämtlichen NHL Spielern! Sie wären ja auch gekommen wenn nicht dieses scheiss Covid gewesen wäre!
Die WM ist ein schwacher Trost da dort die Spieler aus den besten NHL Teams fehlen.
Die Slowaken, in der Weltrangliste hinter der Schweiz auf Platz 9, macht was die Schweiz gern gemacht hätte: Sie holen die Bronze Medaille gegen Schweden! Schweden hat schon länger (WM Titel 2018) nichts mehr gerissen und wird in letzter Zeit von Nachbar Finnland abgehängt. Falls die Finnen Gold holen wäre es ihr erster Olympiasieg im Hockey!
I'm back, au wänn das vermuetlich niemert würkli interessiert
Welcome back! ![]()
aber den effektiv sportlichen Wert würde ich als doch eher Bescheiden ansehen.
Siehst Du völlig richtig. Siehe auch den Artikel von Daniel Germann aus der NZZ, er hat definitiv mehr Ahnung vom Hockey als der Serienplauderi Klaus Zaugg. Was der schreibt ist entweder lächerlich oder aber reine Polemik.
PS: Es lohnt sich die Kommentare zum KZ Artikel auf watson zu lesen - er hat Null Zuspruch!
Ein Eishockeyturnier ohne NHL-Spieler ist nichts wert. Das hat sich selten so deutlich gezeigt wie in den vergangenen zwei Wochen in Peking. Das IOK steht unter Druck.
Daniel Germann (NZZ)
Mickael Chavet / http://www.imago-images.de
Die Eishockeymannschaften von Finnland und Russland kämpfen am Sonntag (5 Uhr 10 MEZ) um die zweitletzte Goldmedaille an den Spielen in Peking. Es ist der Gipfel zwischen zwei Teams, die schon im Vorfeld des Turniers zu den Titelanwärtern gehört haben. Den Russen bietet sich die Chance, die für sie wichtigste Medaille erneut zu gewinnen.
Russland qualifizierte sich mit dem 16. Versuch im Penaltyschiessen gegen Schweden für den Final. Zuvor hatte Finnland das Überraschungsteam aus der Slowakei auch dank einem Treffer von Harri Pesonen ins leere Tor mit 2:0 gestoppt. Der Langnauer ist einer von 48 Spielern in Peking, die bei Schweizer Klubs unter Vertrag stehen. Von den 12 Teams hatten nur die USA, China und Russland nicht mindestens einen Spieler aus der National League im Kader.
Was auf den ersten Blick wie ein Qualitätsmerkmal der Schweizer Liga aussieht, ist vielmehr Ausdruck für die Schwäche des olympischen Eishockeyturniers. Mit der Abfahrt der Männer und der Entscheidung im Eiskunstlauf der Frauen war es bisher üblicherweise der meistbeachtete Event der Spiele. Doch selten waren Niveau und Interesse an diesem Turnier so tief wie diesmal, nie wurden die NHL-Spieler stärker vermisst.
Eishockey war an den Winterspielen ein Kern-Event, lange bevor die NHL ihren Meisterschaftsbetrieb 1998 erstmals unterbrach. Die sagenumwobenen Puckkünstler aus der ehemaligen Sowjetunion garantierten über Jahrzehnte für Aufmerksamkeit.
Mit den NHL-Spielern stieg das Eishockeyturnier zum eigentlichen Herzstück der Spiele auf. Das weckte den Argwohn des ehemaligen FIS-Präsidenten Gian Franco Kasper, der seine Macht als IOK-Mitglied dazu nutzte, eine Front gegen die teure Versicherung der hohen Saläre der NHL-Profis aufzubauen. 2014 bei der bisher letzten Olympia-Teilnahme von NHL-Spielern in Sotschi kostete diese Versicherung 7 Millionen Dollar. 2018 wäre der Betrag auf rund 10 Millionen Dollar gestiegen. Das IOK weigerte sich, diese Kosten zu übernehmen, und provozierte den Bruch mit der NHL.
Wie kleingeistig die Diskussion war und wie kurzsichtig sie geführt wurde, verdeutlicht eine einfache Rechnung. In Pyeongchang betrugen die TV- und Marketing-Einnahmen des IOK rund 1,5 Milliarden Dollar, bei einer Teilnahme der NHL hätte die Versicherung also mit nicht einmal einem Prozent dieses Betrages zu Buche geschlagen. In diesem Jahr in Peking scheiterte die Rückkehr der NHL nicht am Geld, sondern am Coronavirus. Erst im Dezember hatte die NHL ihre Zusage aus Angst vor einem Terminchaos zurückgezogen.
Ohne die Spieler aus der weltbesten Liga lässt sich kein internationales Eishockeyturnier mehr organisieren, das nennenswertes Interesse weckt. Die NHL ist auch in Europa nicht mehr das ferne Wesen, das sie einmal war. Ihre Spiele sind in den meisten Ländern live im Fernsehen zu sehen. Jeder vierte Spieler der Liga kommt aus Europa. Heute spielen allein 100 Schweden in der NHL. Die Eishockey-WM ist trotz ihrer jährlichen Austragung auch deshalb immer noch ein Erfolgsprodukt, weil sie an jedem Turnier NHL-Stars präsentieren kann, die für ihr Land spielen.
Olympia ohne NHL-Spieler ist wie eine Fussball-WM ohne Messi, Ronaldo oder Neymar. Will das IOK das Eishockeyturnier weiterhin als Argument beim Verkauf der TV-Rechte nutzen, kommt es nicht umhin, alles daranzusetzen, die NHL in vier Jahren in Mailand an die Spiele zurückzubringen. Sonst wäre es konsequenter, Eishockey aus dem Programm zu streichen.
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Der "Eismeister" hat (wie fast immer!) keine Ahnung!
Eishockey: Andrighetto muss zuschauen
Der Zürcher Sven Andrighetto wird nach seiner Rückkehr von den Olympischen Spielen in Peking die nächsten zwei Spiele der National League verpassen. Der ZSC-Stürmer hatte Ende Januar beim 0:3 gegen Servette seinen Gegner Theo Campagna von hinten hart gecheckt. Neben den Spielsperren wird Andrighetto mit einer Geldstrafe in der Höhe von 4000 Franken bestraft. Nächste Woche empfangen die Lions am Dienstag den EV Zug und am Freitag den HC Davos. (mro)