Beiträge von Larry

    INTERVIEW

    Der SCB-Verteidiger Eric Blum zehn Monate nach einer schweren Gehirnerschütterung: «Man fragt sich schon: Wie gerecht ist das?»

    Seit einem Check von Fabrice Herzog ist im Leben des Eishockeyspielers nichts mehr, wie es war. Eric Blum erzählt, wie er sich in der neuen Realität zurechtzufinden versucht.

    Daniel Germann (NZZ)


    Kämpft noch immer mit den Folgen eines rücksichtslosen Checks gegen seinen Kopf: Eric Blum, Verteidiger des SC Bern.

    Kämpft noch immer mit den Folgen eines rücksichtslosen Checks gegen seinen Kopf: Eric Blum, Verteidiger des SC Bern.

    Salvatore Di Nolfi / Keystone

    Eric Blum, die Frage ist üblicherweise eine Floskel, doch in Ihrem Fall ergibt sie Sinn: Wie geht es Ihnen?

    Wie geht es dir? Das ist momentan die Standardfrage, wenn man mich sieht. Die und: Wann spielst du wieder? Aber um auf Ihre Frage zu antworten: Die Symptome der Gehirnerschütterung sind noch nicht alle weg. Ich habe immer noch Beschwerden. Aber grundsätzlich geht es mir gut.

    Welche Symptome haben Sie noch?

    Im normalen Alltag habe ich keine Einschränkungen mehr. Doch wenn ich mich stärker belaste, dann reagiert mein Körper. Meist beginnt es mit leichtem Schwindel und geht dann in Kopfschmerzen über, die mich für den Rest des Tages begleiten. Ich muss dazu nicht einmal den Puls markant in die Höhe treiben. Es reichen verschiedene visuelle Reize.

    Der Auslöser für Ihre Gehirnerschütterung war ein rüder Check des damaligen HC-Davos-Stürmers Fabrice Herzog im vergangenen Februar. Wie oft haben Sie sich die Szene angeschaut?

    Es lässt sich an einer Hand abzählen. Es gibt für mich auch nichts zu analysieren, und ich wollte mich in den ersten Wochen nach dem Check auch nicht mit ihm auseinandersetzen. Ich hatte damals ganz andere Probleme. Meine Augen reagierten auf das Licht, ich ertrug keinen Lärm. Ich musste mich in dieser Phase von allem zurückziehen – selbst von meiner Frau und meinem damals eineinhalbjährigen Sohn. Ich blickte in einen tiefen Abgrund. Es war eine extrem schwierige Zeit.

    Neben den körperlichen Problemen mussten Sie auch die psychische Belastung verarbeiten. Wie haben Sie das getan?

    Ich nahm professionelle Unterstützung von einem Psychologen an. Allein wäre ich damit wohl nicht fertiggeworden. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Frau war die Belastung gross. Sie musste mehr im Familienleben tragen, und sie hatte auch nicht mehr jenen Mann an ihrer Seite, den sie gewohnt war. Das ist die weitere Seite einer solchen Verletzung, die oft vergessen geht.

    Frust und Wut sind schlechte Ratgeber. Trotzdem spielen sie nach einem rücksichtslosen Foul wie dem von Herzog eine Rolle. Hat er sich bei Ihnen gemeldet?

    Eine Woche nach dem Check bekam ich eine Whatsapp-Nachricht von ihm. Das war’s. Eishockey ist eine Kontaktsportart. Wann immer man aufs Eis geht, gibt es ein gewisses Risiko. Doch was Herzog tat, ging weit über jenes Mass hinaus, das in diesem Sport üblich ist. Mein Umfeld tat sich fast schwerer mit seinem Verhalten. Ich wollte einfach so schnell wie möglich wieder einen möglichst normalen Alltag leben. Ich versuchte, mich von den schlechten Gefühlen zu distanzieren und das Ganze möglichst rational anzuschauen.

    Vor rund einem Monat wurde Herzog nach einem Check in den Nacken des Freiburgers Mauro Dufner für fünf Spiele gesperrt. Es war seine achte Sperre wegen einer Attacke gegen den Kopf eines Gegenspielers. Kam da alles wieder hoch?

    Die Aktion machte alles wieder präsenter, natürlich. Schon nur deshalb, weil ich auf der Strasse ständig darauf angesprochen wurde. «Hast du gesehen? Wieder er.» Ein Verhalten wie seines ist für mich schlicht nicht nachvollziehbar. Ich kann mir nicht erklären, wie ein Mensch zu so etwas fähig ist. Natürlich, es gibt andere Menschen, die ein noch viel abwegigeres Verhalten haben. Man liest täglich in der Zeitung davon. Ich persönlich habe immer andere Werte gepflegt. Eishockey war für mich Freude und Spass. Ein gewisser Respekt gehörte dazu. Sein Verhalten ist für mich so fremd, dass es mir schwerfällt, es zu kommentieren.

    «Eishockey war für mich Freude und Spass. Ein gewisser Respekt gehörte dazu. Das Verhalten von Fabrice Herzog ist für mich so fremd, dass es mir schwerfällt, es zu kommentieren.»

    Im Schweizer Eishockey gibt es eine sogenannte Respect-Kampagne, die genau solche Fouls wie jenes von Fabrice Herzog anspricht. Wird weiterhin zu wenig gemacht, um sie zu verhindern?

    Das ist schwer zu sagen. Wie gesagt: Ein gewisses Risiko gibt es immer im Eishockey. Im Boxen muss man auch in Kauf nehmen, eine geplatzte Augenbraue zu haben, wenn man in den Ring steigt. Aber dass gewisse Spieler immer wieder in dieselben Muster zurückfallen, begreife ich nicht. Ich weiss nicht genau, wie man sie für ihr Verhalten sensibilisieren könnte. Tatsache ist: Die Zahl der Gehirnerschütterungen nimmt in meiner subjektiven Wahrnehmung zu – nicht nur im Profi-, sondern auch im Nachwuchs-Eishockey. Das hat auch mit dem Tempo zu tun, das immer höher wird. Aber nicht nur. Und das finde ich alarmierend.

    Man schützt Wiederholungstäter mit dem Hinweis darauf, dass man sie wegen des Arbeitsrechts nicht härter bestrafen dürfe. Ihre Rechte wurden auch beschnitten. Überlegen Sie sich, noch zivilrechtlich gegen Herzog vorzugehen?

    Es ist definitiv eine Überlegung, die ich mir mache. Noch ist es nicht fix, dass ich nie mehr Eishockey spielen kann. Ich glaube an ein Comeback und arbeite darauf hin. Aber realistischerweise stehen die Chancen nicht wahnsinnig gut. Mein Vertrag in Bern läuft am Ende der Saison aus. Nüchtern betrachtet, hat er mir mindestens zwei, vielleicht auch drei Jahre meiner Karriere geraubt. Dazu habe ich nun einen Rucksack, den ich für den Rest meines Lebens mit mir herumtragen werde. Das Risiko einer frühzeitigen Demenzerkrankung beispielsweise steigt mit jeder Gehirnerschütterung. Herzog hat für seine Attacke auf mich acht Spielsperren und ein paar tausend Franken Busse erhalten. Man fragt sich da von Zeit zu Zeit: Wie gerecht ist das?

    Wie lange könnten Sie noch rechtliche Schritte einleiten? Gibt es auch in solchen Fällen eine Verjährungsfrist?

    Da bin ich überfragt. Mit diesen Fragen habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt. Ich habe auch noch keinen juristischen Rat geholt.

    Wie gross ist denn überhaupt die Lust, sich diesem Risiko, der ganzen Szene noch einmal auszusetzen?

    Das ist tatsächlich eine Frage, die man sich ernsthaft stellen muss. Ehrlich gesagt: Ich bin ihr bisher ausgewichen. Der vernünftige Teil in mir würde ein Comeback mit grosser Wahrscheinlichkeit ablehnen. Seit meiner Vaterschaft haben sich die Prioritäten in meinem Leben ohnehin verändert. Ich würde später gerne mit meinem Sohn Fussball spielen oder Schlittschuh laufen oder auch schwimmen und tauchen gehen, ohne dass ich danach nicht mehr weiss, wo oben und wo unten ist. Doch es gibt auch die Leidenschaft für den Sport und das Eishockey, und die ist immer noch gross. Ich war vorhin mit dem Team auf dem Eis, trainierte leicht mit und spürte, wie viel mir das Eishockey immer noch bedeutet. Es wird nicht einfach für mich, einen Entscheid zu treffen, sobald ich gesundheitlich so weit bin, dass sich mir diese Frage tatsächlich stellt. Und ich werde den Entscheid nicht allein treffen. Meine Frau wird da mitreden.

    Sie sollen ja im vergangenen Sommer bereits einmal kurz vor dem Comeback gestanden haben, ehe Sie ein Rückfall stoppte.

    Es war nicht ein eigentlicher Rückfall. Ich hatte mich wegen der Corona-Einschränkungen zuvor in einer Art geschütztem Umfeld bewegt und mich möglicherweise selber ein wenig in die Irre geführt. Dann kam der Sommer. Die Corona-Restriktionen wurden dank den Impfungen kleiner, das soziale Leben nahm wieder Fahrt auf. Ich begann mich stärker zu belasten, ging sogar auf das Eis, trainierte mit dem Team. Das alles funktionierte anfänglich gut. Doch statt dass es mir von Woche zu Woche besser gegangen wäre, nahmen die Symptome wieder zu. Durch all die Reize kehrten die Kopfschmerzen zurück. Blöd gesagt: Ich war der Normalität der Vor-Corona-Zeit nicht mehr gewachsen. Eric Blum sagt: «Ich weiss, es gibt auch Dinge neben dem Eishockey, die mich glücklich machen.»

    Eric Blum sagt: «Ich weiss, es gibt auch Dinge neben dem Eishockey, die mich glücklich machen.»

    Anthony Anex / Keystone

    Sie sind ein sehr vielseitig interessierter Mensch, der sich nie nur auf das Eishockey hat reduzieren lassen. Sie machen Musik, entwerfen eigene Hüte, haben einen Burger-Guide für die Stadt Zürich geschrieben. Macht es das für Sie einfacher, mit der Situation zurechtzukommen?

    Ich bin überzeugt, dass es hilft. Ich weiss, es gibt auch Dinge neben dem Eishockey, die mich glücklich machen. Ich kann mich aufs Sofa setzen und Gitarre spielen oder in mein Atelier hinuntersteigen und basteln, ohne dass die Symptome der Gehirnerschütterung zurückkehren. Es gibt weiterhin vieles im Leben, das mich glücklich macht. Ich hatte nach einem etwas schwächeren Match immer wieder den Vorwurf gehört: «Er würde sich gescheiter etwas mehr auf das Eishockey konzentrieren.» Man kann auch schlecht spielen, wenn man sich ausschliesslich auf das Eishockey konzentriert. Ich wollte mein Lebensglück nie auf nur einen Pfeiler bauen. Das hat mir nun geholfen. Ich fühle mich durch meine Familie und meine Freunde immer noch sehr erfüllt.

    Sie haben auch familiär eine schwierigere Phase durchgemacht. Ihre Frau, aber auch Ihr Sohn hatten in derselben Zeit selber gesundheitliche Probleme.

    Es kam einiges zusammen. Gleichzeitig hat mich die Situation in gewisser Weise auch gestärkt. Ich wusste: Du kannst jetzt nicht in Melancholie verfallen. Es braucht dich zu Hause, du hast auch neben dem Eis eine Rolle, in der man auf dich zählt. Das hat mich angetrieben. Es gab mir eine zusätzliche Perspektive. Gewisse Dinge wie etwa die Frustration hatten so gar keinen Platz.

    Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

    Das ist eine spannende Frage. Noch vor kurzem hätte ich gesagt: Sicher nicht mehr im Eishockey. Wie gesagt: Ich hatte immer viele andere Interessen neben dem Eis. Wenn ich das Stadion verliess, dann waren der Match und das Eishockey für mich erledigt. Ich brauchte den Raum, um anderes zu machen. Doch nun ertappe ich mich plötzlich dabei, wie ich zu Hause vor dem Fernseher sitze und mir Eishockeyspiele anschaue. Ich habe das zuerst gar nicht realisiert. Meine Frau hat mich darauf aufmerksam gemacht. «Was? Du willst einen Match schauen?» Da habe ich gemerkt, wie wichtig mir das Eishockey immer noch ist. Deshalb kann ich mittlerweile nicht mehr mit Sicherheit sagen, dass ich nach meiner Karriere nicht einen neuen Job im Hockey suchen werde. Ich weiss es schlicht noch nicht.

    Die Brutalität hat die Liebe zum Spiel also nicht gänzlich zerstört?

    Auf keinen Fall. Sonst hätte ich schon lange etwas anderes gemacht. Es ist einfach so: Wenn man auf einem gewissen Niveau Eishockey spielt, dann ist es nicht mehr einfach nur Spass. Es ist auch ein Beruf, der sehr viel von einem verlangt und einen immensen Druck ausüben kann. Gerade an einem Ort wie Bern, an dem gewinnen fast schon Pflicht ist. Deshalb habe ich immer Zerstreuung neben dem Eis gebraucht. Doch nun, da all dieser Druck weggefallen ist, fühle ich mich manchmal fast ein wenig wie in einem luftleeren Raum.

    Der Druck fehlt Ihnen?

    In gewisser Weise, ja. Vielleicht könnte man es fast schon als eine Art Hassliebe bezeichnen. Auf den Druck kann ich gut verzichten. Aber das Drum und Dran, die ganze Atmosphäre fehlt. Ich habe nun begonnen, die Heimspiele wieder im Stadion zu besuchen – zwar nicht auf der Tribüne, sondern in der Garderobe vor dem Bildschirm. Sonst käme ich kaum zum Zuschauen.

    Sie gehen ins Stadion und setzen sich vor den Fernseher?

    Ja. Es geht mir darum, die Teamkollegen wiederzusehen. Wenn man so lange verletzt ist, fühlt man sich auf einmal nicht mehr als richtiger Teil der Mannschaft. Man ist nicht mehr in den Meetings, bekommt nicht mehr mit, was auf dem Eis passiert. Wenn die Teamkollegen auf das Eis oder in den Kraftraum gehen, gehst du in die Therapie. Kehren sie in die Kabine zurück, bist du bereits fertig geduscht. Man fühlt sich auf einmal als Aussenseiter, lebt in einer Art Parallelwelt. Du hast das Gefühl, nicht mehr richtig dazuzugehören.

    Na ja was heisst Wildcard....sie können auch auf Platz 1 bleiben.....

    Klar war es "schlau" das Running Game zu spielen, war aber zum Zuschauen einfach Steinzeit Football. Aber schlussendlich waren die Bills selber schuld an der Niederlage!

    Bin noch gespannt auf Pats@Bills.

    "Spitzenspiel" - von wegen!

    Im Schneegestöber von Buffalo lies Bellichick sein Milchgesicht von QB gerade mal drei (3!) Pässe werfen über das ganze Spiel! Ansonsten wurde nur gerannt! Die Bills konnten mich auch nicht überzeugen. Ein FG wurde vergeigt, Josh Allen brachte seine Pässe zu wenig an den Mann. Spannend blieb es zwar bis zum Schluss aber alles in allem unbefriedigend. Die Bills können sich in Boston noch revanchieren, zuerst müssen sie aber am Sonntag nach Tampa. Denke das beste Team in der AFC sind immer noch die Chiefs die aber einen schlechten Start hatten.

    Music was my first love

    And it will be my last

    Music of the future

    And music of the past

    To live without my music

    Would be impossible to do

    In this world of troubles

    My music pulls me through

    RIP John Miles

    Und die Strafe für den/die Täter sind einfach nur lächerlich.

    DAS muss mehr Konsequenzen haben und könnte doch bei einer Ligasitzung auch gemeinsam beschlossen werden.

    Ich als Blum würde vor Zivilgericht gehen falls er die Karriere abbrechen muss. Hat Favre auch gemacht gegen Chapuisat (Vater). Hat auch McKim gemacht gegen "Killer" Miller, hat auch Recht bekommen in der Schweiz. Miller wurde dann noch in den USA verklagt von der Versicherung von McKim und musste 1,6 Millionen bezahlen.

    The Philadelphia Flyers have relieved head coach Alain Vigneault and assistant coach Michel Therrien of their duties.

    The Vancouver Canucks have relieved head coach Travis Green of his duties and will name Bruce Boudreau the new head coach.

    The Vancouver Canucks have relieved General Manager Jim Benning and Assistant GM John Weisbrod of their duties.

    Stan Smyl has been named Interim General Manager and Ryan Johnson has been named Interim Assistant GM.

    The Montreal Canadiens have relieved General Manager Marc Bergevin of his duties and named Jeff Gorton the clubs new Vice President of Hockey Operations.

    Geht etwas!:winke:

    Eric Blum vom SC Bern

    Er hat nicht einfach nur Kopfweh

    Ein Kindergeburtstag? Für einen Match ins Stadion? All das kann zu viel sein für den Nationalspieler. Wie die Symptome einer Gehirnerschütterung seinen Alltag einschränken.

    Kristian Kapp
    Kristian Kapp (TA)

    Vor dem Jahr der Ungewissheit: Eric Blum beim Vorsaison-Shooting 2021/22.


    Vor dem Jahr der Ungewissheit: Eric Blum beim Vorsaison-Shooting 2021/22. Foto: Christian Pfander

    Rund zehn Monate sind es nun, dass Eric Blum kein Eishockey mehr spielt. Zehn Monate, seit er einen Check gegen den Kopf kassierte, hart auf dem Eis aufschlug. Die Symptome seiner Gehirnerschütterung schränken seinen Alltag ein, auch was seinen sportlichen Weg zurück betrifft: Dieser besteht derzeit bloss aus der Therapie, die ist monoton, fünfmal die Woche, inklusive optokinetischem Training, bei dem vor dem Bildschirm visuelle Reize verarbeitet werden.


    Er mag zwar derzeit kein Spieler mehr sein, doch etwas ist geblieben: Blum, der Verteidiger des SC Bern, durchlebt emotionale Schwankungen, die er als Spieler kennen lernte. Aus dem Spiel auf dem Eis ist das Spiel des Lebens geworden. Es gibt die Hochs und Tiefs wie nach Siegen und Niederlagen. Es gibt die abrupten Wechsel wie vom einen Shift mit guten Aktionen zum nächsten mit verschuldetem Gegentor. Und es gibt auch Niederlagenserien, die ihn zur Analyse und Neujustierung der Strategie zwingen.

    Endlich wieder ein Konzert – und erst noch ohne Symptome «überlebt»

    Zum Gespräch erscheint ein gut gelaunter Eric Blum. Unter dem Hut, seinem Markenzeichen neben dem Eisfeld, blitzt ein Lächeln auf. Er hält sofort fest: «Mir geht es gut. Ich habe eine schöne Familie und grundsätzlich immer noch ein schönes Leben. Ich schaue vorwärts, so bin ich. Ich suche in allem das Positive.»

    Das sind die Siege im Alltag. Wenn er mit seinem 2-jährigen Sohn spielen kann, generell viel Zeit mit ihm und seiner Ehefrau Danica verbringt. Oder wenn Blum, der Gitarrist, für den Musik einen höheren Stellenwert hat als Sport, im Oktober seit einer gefühlten Ewigkeit wieder ein Konzert besuchen konnte: Patent Ochsner mit seinem guten Freund Büne Huber. «Unplugged», also akustisch und nicht ganz so laut und intensiv wie ein reguläres Rockkonzert, aber nicht minder schön für Blum: «Wir hatten Sitzplätze, ich hatte trotz ‹Unplugged› Ohropax dabei. Ich habe es gut ‹überlebt›, ohne Symptome.» Das bislang letzte Spiel, das bislang letzte Tor: Eric Blum feiert mit seinen Berner Teamkollegen Colin Gerber, Jeremi Gerber und Vincent Praplan (von links) am 14. Februar 2021 seinen Treffer zum 1:0 gegen Davos – im selben Spiel kassierte er den folgenschweren Check gegen den Kopf.


    Das bislang letzte Spiel, das bislang letzte Tor: Eric Blum feiert mit seinen Berner Teamkollegen Colin Gerber, Jeremi Gerber und Vincent Praplan (von links) am 14. Februar 2021 seinen Treffer zum 1:0 gegen Davos – im selben Spiel kassierte er den folgenschweren Check gegen den Kopf. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

    Das war nicht selbstverständlich. Eishockeyspiele auf der Tribüne schaut sich Blum nach wie vor nicht an. Er fürchtet, von all den Reizen, die da auf ihn wirken würden, überfordert zu werden. Er verfolgt darum die Heimspiele im Stadion, aber in der Garderobe am Bildschirm. Die Auswärtsspiele schaut er sich zu Hause an am TV und verblüfft damit sein Umfeld wie auch sich selbst: «Ich habe früher nie Eishockey oder Sportsendungen geschaut, weil mich das nicht interessierte. Doch jetzt habe ich das Bedürfnis und bin wie ein Fan, der sich über Banales nervt.»

    Und das sind die Momente, wenn er sich zwischen Extremen bewegt: Wenn beim Herumtollen mit dem Söhnchen sich schon bald der Kopf bemerkbar macht und die Symptome signalisieren: Das geht noch nicht! Kürzlich wollte Blum mit dem Zweijährigen auf dem Trampolin herumhüpfen, das Auf und Ab setzte ihm zu sehr zu. Noch vor ein paar Wochen veränderten solche Zwischenfälle auch Blums Laune. Dann wurden ungewollt die Geliebten zu Geplagten. «Es liegt nicht in meinem Naturell, gereizt zu sein», sagt Blum. «Ich will nicht so sein.» Das Paar arbeitete deshalb eine neue Form der Kommunikation aus, damit in solchen Momenten für beide klar ist: «Ich nehme mich nun kurz raus, ziehe mich total zurück.»


    Interviews wie dieses sind Blum wichtig: «Nicht allen ist bewusst, was Gehirnerschütterungen bedeuten. Das Kopfweh ist nur ein Aspekt. Auch der Einfluss aufs Umfeld muss thematisiert werden, genauso wie die eigene psychische Stabilität, die in Schieflage geraten kann.» Diese schlechten Momente mit der Familie waren für Blum auch ein Zeichen: «Ich bin nicht auf dem richtigen Weg, ich muss eine bessere Balance finden mit Therapie und Alltag.»

    Auch darum nahm er kürzlich ein mit dem SCB vereinbartes Time-out: vier Wochen ohne Therapie, ohne Gang in die Eishalle, ohne Zwänge. Er verbrachte den Grossteil mit der Familie, verreiste aber auch eine Woche, um alleine zu sein. Weil er das Alleinsein immer schon gerne hatte und auch suchte. «Bevor ich eine Familie hatte, verreiste ich zwischen den Saisons immer weit weg», erzählt Blum. «Drei Wochen Kolumbien, mit dem Rucksack durch Vietnam, oder nach Marokko.» Mit Hut und Gitarre – Eric Blum, der Musiker: Ein Auftritt in der Wash Bar in Bern im Juni 2017.


    Mit Hut und Gitarre – Eric Blum, der Musiker: Ein Auftritt in der Wash Bar in Bern im Juni 2017. Foto: Remo Nägeli

    Alleinsein ist auch in Blums jetziger Situation wichtig, kann auch hilfreich sein, um in Ruhe nachdenken zu können. Es ist aber auch die Zeit, wenn die schlechten Gedanken kommen, die Fragen, die Zweifel. Er lasse auch diese zu, weil auch sie wichtig seien, sagt Blum.

    Ein Comeback ist weit weg – und vielleicht auch nicht mehr möglich

    Zuletzt dachte er auch darüber nach, dass seit dem Sommer die Symptome nicht besser, sondern schlechter geworden sind. Und dass das einen wohl simplen Grund hat: «Nach dem Unfall hatte ich mich zwei Monate zurückgezogen. Und wegen Corona war mein Leben danach generell ruhiger geworden.» Doch als die Regeln gelockert wurden, ging auch Blum unter die Leute, traf Freunde, war am Kindergeburtstag seines Patenkindes – und bekam Kopfweh: Die herumrennenden Kinder, das Geschrei, all das war zu viel. Er merkte: «Ich kann noch weniger machen, als ich meinte. Das war einerseits eine spannende, aber auch eine ernüchternde Erkenntnis.»

    Und darum ist derzeit an ein Comeback nicht zu denken. Im Sommer dachte Blum noch, es könnte für Anfang Saison reichen – ein Irrtum. Er hat darum keine sportlichen Ziele mehr, keine Timeline. Er will sich nicht unter Druck setzen, auch wenn sein Vertrag im Sommer ausläuft. Wenn es diese Saison nicht mehr reiche, dann vielleicht nächste. Und sonst halt überhaupt nicht mehr.

    «Ich muss nichts mehr beweisen», sagt Blum. Er ist 35, war mit dem SCB drei Mal Meister, gewann 2013 WM-Silber, nahm an Olympia teil. Natürlich würde er gerne nochmals vor Fans spielen: «Ich werde als Musiker kaum je ein grosser Rockstar, der vor so vielen Leuten spielt», scherzt Blum. Entscheidend sei für ihn nun aber etwas anderes, sagt er: die Symptome nicht mehr zu haben, erst dann komme der nächste Schritt. Und: «Ich habe nun die innere Ruhe, um komplett auf meine Gesundheit zu hören. Die wird mir sagen, in welche Richtung es geht.»

    Bin auch kein Superfan von ihm, ABER er ist der Spielertyp der uns fehlt. Kann dem Gegner unter die Haut gehen, haben wir ja selbst gesehen. Schönspieler haben wir genug und genau so ein Typ wurde ja vehement gefordert!

    Sehe ich auch so.


    INTERVIEW

    Der ZSC-Sportchef Sven Leuenberger sagt: «Schauspieler überleben im Eishockey-Business nicht lange»

    Die erste Hälfte der Qualifikation war für die ZSC Lions ernüchternd. Doch Leuenberger glaubt an die Lernfähigkeit von Team und Trainer.

    Daniel Germann (NZZ)


    Sven Leuenberger bleibt zuversichtlich, der Sportchef der ZSC Lions verlässt sich auf die zuletzt positive Formkurve der Zürcher.

    Sven Leuenberger bleibt zuversichtlich, der Sportchef der ZSC Lions verlässt sich auf die zuletzt positive Formkurve der Zürcher.

    Patrick B. Kraemer / Keystone

    Die ZSC Lions haben in der vergangenen Woche drei von vier Spielen gewonnen. Trotzdem dürfte Platz 6 bei Qualifikationshälfte kaum den Erwartungen entsprechen.

    Der Rang ist immer ein Spiegel der Leistungen. Grundsätzlich ist unser Ziel, die Regular Season unter den besten vier abzuschliessen. Erfahrungsgemäss müssen wir zwei Drittel der möglichen Punkte gewinnen, um das zu erreichen. Wir teilen die Saison in Abschnitte von jeweils zehn Spielen ein. Die ersten zehn Partien waren gut, die zweiten zehn nicht. Wir fielen dort in ein Loch. Zuletzt aber zeigte unsere Formkurve wieder aufwärts.

    Trotzdem können Sie mit der bisherigen Saison kaum zufrieden sein.

    Wir hatten eine Phase, in der wir nicht gut auftraten. Wenn ich die sogenannten Advanced Stats anschaue, die ein Spiegel der Spielweise sind, haben wir zu wenig aus unseren Möglichkeiten herausgeholt. In der Kategorie der zu erwartenden und erhaltenen Tore sind wir die Nummer 2 in der Liga. Trotzdem haben gleich fünf Teams, die vor uns liegen, öfter getroffen als wir. Mit anderen Worten: Wir machen zu wenig aus unseren Chancen. Und doch haben wir eine Basis, auf der wir aufbauen können.

    Was macht Sie da so zuversichtlich?

    Wir verhielten uns in den letzten Partien auf dem Eis wieder besser. Wir haben Führungen verteidigt und Rückstände aufgeholt. Besonders gefallen hat mir, wie wir am vergangenen Dienstag im Heimspiel gegen Fribourg-Gottéron auch im Rückstand die Ruhe bewahrt haben. Das war nicht immer so. Es gab Partien, in denen einzelne Spieler die Wende im Alleingang erzwingen wollten. Das geht selten gut. Die kommende Woche mit den Auswärtsspielen in Rapperswil-Jona, Genf und Lausanne wird zeigen, wie viel wir aus diesen Fehlern gelernt haben.

    Sie haben mit den Transfers von Denis Malgin und Yannick Weber noch einmal in die Mannschaft investiert. Sie spielen als eines von wenigen Teams mit fünf Ausländern. Man erwartet von den ZSC Lions, dass sie mit diesem Kader die Liga dominieren.

    Diese Erwartung ist überzogen. Vergessen Sie nicht: Im vergangenen Frühjahr sind zwei andere Teams im Play-off-Final gestanden. Die Liga ist enorm ausgeglichen. Für mich war immer klar, dass wir nicht einfach so zum Titel durchlaufen werden. Auch die Teams, die vor uns liegen, hatten schwächere Phasen. Doch unter dem Strich waren sie bisher konstanter als wir.

    Zuletzt wurde auch Kritik am Trainer Rikard Grönborg laut. Sind auch Sie von seiner Arbeit enttäuscht?

    Enttäuscht ist das falsche Wort. Wir nehmen uns am Ende der Saison jeweils zwei Tage Zeit, um uns und unseren Kurs zu hinterfragen. Wir haben in der letzten Saison zu viele Punkte gegen Teams wie die SCL Tigers oder Ambri-Piotta abgegeben. Das haben wir korrigiert. Wenn wir den Topteams in einer Hinsicht hinterherhinken, dann ist es im sogenannten Transition Game, dem Umschalten von der Defensive in die Offensive. Die besten Teams in dieser Hinsicht wie Davos, Fribourg oder Rapperswil-Jona schiessen aus solchen Situationen pro Match statistisch 1,3 Tore. Wir kommen auf gut eines. Daran müssen wir arbeiten.

    Grönborg arbeitet zum ersten Mal als Klubtrainer auf höchster Ebene. Hat er den Schritt vom National- zum Klubtrainer noch nicht geschafft?

    Ich sehe weniger ein Problem im Wechsel von einer Nationalmannschaft zu einem Klubteam als in der neuen Kultur. Vielleicht hat er sich noch nicht ganz an die Mentalität hier gewöhnt. Die Schweizer Eishockeyspieler funktionieren anders als jene in Nordamerika oder Skandinavien. Jeder Trainer braucht Zeit, sich darauf einzustellen. Mal zu ruhig, mal zu emotional: Rikard Grönborg gibt an der Bande der ZSC Lions zu reden.

    Mal zu ruhig, mal zu emotional: Rikard Grönborg gibt an der Bande der ZSC Lions zu reden.

    Peter Klaunzer / Keystone

    In welcher Hinsicht funktionieren die Schweizer anders?

    Die Kanadier oder Schweden suchen in einem System die Details selber und lösen sie auch. Wir Schweizer wachsen in einer Umgebung auf, in der wir mit Informationen gefüttert werden, die wir dann umsetzen. Wir wollen viel stärker geführt werden. Das fängt bereits in der Schule an und zieht sich durch das ganze Leben. Schweizer Spieler wollen, dass man mit ihnen spricht und die Ideen erklärt. Grönborg setzt stark auf die Eigenverantwortung.

    Der ehemalige Topspieler Martin Plüss bemängelte im Schweizer Fernsehen, Grönborg hadere nach strittigen Szenen zu lange, statt so schnell wie möglich wieder den Kontakt zur Mannschaft zu suchen und ihr zu signalisieren: «Ich habe alles im Griff, wir werden dieses Spiel gewinnen.»

    Mag sein. Ich erwarte auch in dieser Hinsicht etwas mehr Eigenverantwortung. Wenn es einem Spieler nicht läuft, dann höre ich immer wieder: «Ich brauche mehr Eiszeit, ich muss regelmässiger spielen.» Bringt in Nordamerika oder Skandinavien einer seine Leistung nicht, dann wird er aussortiert und durch einen anderen ersetzt. Doch wir haben zu wenig Tiefe, zu wenig gute Spieler, als dass wir uns ebenso verhalten könnten. Unsere Spieler sind es nicht gewohnt, mit diesem Druck umzugehen. Sie erwarten, dass man ihnen Hindernisse aus dem Weg räumt. Ich nehme mich da gar nicht aus. Ich war als Spieler genauso.

    Trotzdem: Grönborgs Verhalten an der Bande war jüngst alles andere als vorbildlich. Er ist wiederholt mit Ausbrüchen aufgefallen.

    Ihm wurde auch schon vorgeworfen, er sei zu ruhig. Nun, da er sich äussert und wehrt, ist es auch wieder nicht gut. Aus meiner Erfahrung ist vor allem wichtig, dass ein Trainer an der Bande sich selber bleibt. Schauspieler überleben im Eishockey-Business nicht lange.

    Das heisst, Sie sind nach wie vor überzeugt, dass Rikard Grönborg der richtige Trainer für die ZSC Lions ist?

    Zu hundert Prozent. Es gibt genügend Hinweise darauf. Wie gesagt: Der Saisonstart war gut. Wir haben danach vorübergehend unsere Struktur verlassen und wurden dafür bestraft. Der eine oder andere Spieler mag mit seiner eigenen Ausbeute nicht zufrieden gewesen sein, hat deshalb die Linie möglicherweise verlassen und vermehrt den eigenen Erfolg gesucht. Grönborg hat korrigierend eingegriffen, und ich sehe erste Erfolge daraus.

    Die Trainerdiskussionen wiederholen sich in Zürich. Grönborg ist der fünfte Trainer nach Hans Wallson, Hans Kossmann, Serge Aubin und Arno Del Curto, den Sie seit 2017 bei den Lions erleben. Gibt es den richtigen Trainer für dieses Team überhaupt?

    Im Sport ist es relativ einfach: Der richtige Trainer ist jener, der am häufigsten gewinnt. Die, die am meisten geklatscht haben, als wir den Vertrag mit Rikard Grönborg vorzeitig verlängert haben, sind heute jene, die ihn am lautesten kritisieren.

    Das ist Zürich.

    Mag sein. Wir sind in der Unterhaltungsbranche. Die Stadt Zürich hat ein riesiges Angebot. Deshalb ist es für uns vielleicht noch etwas schwieriger, die Leute auf Dauer zufriedenzustellen und bei der Stange zu halten. Es reicht nicht zu gewinnen; wir müssen spektakulär gewinnen. Doch der Mechanismus ist anderswo ähnlich. Kari Jalonen eilte in Bern von Erfolg zu Erfolg. Doch das genügte nicht. Irgendwann tauchte die Meinung auf, seine Art, spielen zu lassen, sei langweilig. Das war der Anfang von seinem Ende beim SCB.

    Bob Hartley und Marc Crawford waren starke Persönlichkeiten, die das Team eng führten. Mit ihnen hatten die ZSC Lions dauerhaft Erfolg. Brauchen sie einen Peitschenknaller an der Bande?

    Bob Hartley stand vor Weihnachten kurz vor der Entlassung, ehe sein Team in Genf einen Match spät noch wendete. Im Frühling wurden die Lions dann Meister. Ich habe in meiner Karriere zuerst als Spieler, dann als Sportchef viele Trainer erlebt. Die erfolgreichsten von ihnen waren immer jene, die von ihrer Linie überzeugt waren und an dieser festhielten. Marc Crawford behauptete 2016 selbst nach der 0:4-Niederlage im Viertelfinal gegen den SCB noch, seine Strategie sei die richtige gewesen.

    Grönborgs Vertrag läuft bis ins Frühjahr 2023. Trotzdem liebäugelt er immer wieder mit einem Wechsel in die NHL.

    Er hat eine Ausstiegsklausel, von der er bis zum 31. Dezember Gebrauch machen muss. Andernfalls werden wir ihn nicht ziehen lassen. Das weiss er, und unter anderen Vorzeichen hätten wir seinen Vertrag auch nicht verlängert. Bis jetzt habe ich keine Signale dafür, dass er sich verändern will.

    Sie haben in Ihrem ersten Job als Sportchef in den späten 2000er Jahren beim SCB eine ähnliche Serie der Erfolglosigkeit erlebt wie nun in Zürich. Gibt es Parallelen?

    Vielleicht die, dass es Zeit braucht, eine Erfolgskultur aufzubauen. Wir hatten auch damals in Bern nicht von Anfang an nur Siegertypen im Team. Gewinnen lernen ist ein Prozess. Man kann den beschleunigen, in dem man Spieler mit der richtigen DNA ins Team holt. Ich schaue bei meinen Transfers immer auch darauf, was für eine Mentalität ein Spieler mitbringt. Je talentierter er ist, desto schwieriger wird es in der Regel für einen Trainer, ihn von seinen Ideen zu überzeugen. Deshalb sind Niederlagen manchmal fast wertvoller als Siege – allerdings nur dann, wenn man die richtigen Schlüsse aus ihnen zieht.

    Im kommenden Herbst ziehen die ZSC Lions in das neue Stadion in Altstetten um. Wie sehr erhöht das den Druck, bereits jetzt erfolgreich zu sein?

    Der Umzug ist ein Riesenschritt, der uns auf und neben dem Eis neue Möglichkeiten eröffnet. Die Vorfreude ist gross und mag uns von Zeit zu Zeit ablenken. Von zusätzlichem Druck aber würde ich nicht sprechen.

    Hab mich kurz geärgert. Aber klare Sache. Habe die Playoff Tickets gebucht, im Moment wäre es ein Heimspiel gegen Washington, vor ihrer Niederlage waren es noch die 49ers. Kann noch einiges ändern. Bin noch gespannt auf Pats@Bills.